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aktuelle Berichte aus dem Bauausschuss

Bauausschusssitzung am 28.6.22

TAGESORDNUNG

(Treffpunkt: Frankenstraße / Ecke Am Scheckert)

1 Ortseinsicht - Frankenstraße; Sanierung der Fahrbahn und Wasserleitung (Treffpunkt Frankenstraße)
2 Antrag auf isol. Befreiung, Errichtung eines Gerätehauses, FlNr. 1178/1, Sandflurweg 34
3 Antrag auf isolierte Abweichung, Einbau eines Raffstoresystems, FlNr. 77/1, Dorfstraße 17
4 Wasserrecht - Antrag auf Kleinkläranlage mit Versickerung des gereinigten Abwassers auf FlNr. 7474, Gemarkung Margetshöchheim (Steinhaugshof)
5 Denkmalrecht - Beteiligung der Gemeinde zum Denkmal Erlabrunner Str. 1
6 Verkehrsrecht - Antrag auf Ausweisung eines verkehrsberuhigten Bereichs im Bereich "Zur Mainfähre - Mainstraße"
7 Informationen und Termine



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Bauausschusssitzung am 31.5.22

Tagesordnung:

1 Bebauungsplan - BPlan "Scheckert-Lausrain", Sach- und Verfahrensstand
Im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplans Scheckert-Lausrain wurden einige Punkte mit den Verfahrensbeteiligten abgestimmt.
- Beim Umwelt- und Artenschutz wurde festgestellt, dass in diesem Gebiet Habitatbäume von Fledermäusen vorhanden sind. Als Ersatz sollen auf einem Nachbargrundstück u.a. Bäume angebohrt werden, um Quartiere für Fledermäuse zu schaffen.
Als Ausgleichsfläche soll die Gemeinde eine Fläche von 1500 qm bereitstellen. Das wird nach den Vorstellungen der Gemeinde eine ehemalige Weinbergsfläche im Bärntal sein, die Anfang der 80er Jahre von der Gemeinde an den damaligen Neuwinzer Kurt Scheuring verpachtet worden war. Das war damals heftig umstritten, da es sich um einen orchideenreichen Trockenrasenstandort handelte, der nach den Vorstellungen der Regierung von Unterfranken Teil des damals in der Ausweisung befindlichen Naturschutzgebiets Bärntal-Hüttental war. Der Bund Naturschutz hatte damals vergeblich darum gekämpft, dass diese Gemeindefläche mit dem wertvollen Orchideenbestand erhalten bleibt. Der Gemeinderat ließ sich aber nicht davon abhalten, die Fläche für die Anlage eines Weinbergs zu verpachten. Seitdem der Winzer nach etlichen Jahren die Pacht wieder gekündigt hatte, entwickelte sich dort eine naturnahe Fläche, die sich ins umliegende Naturschutzgebiet integrierte. Es stellt sich deshalb die Frage, ob eine naturnahe Fläche, die sich seit Jahrzehnten entwickelt hat, überhaupt die Kriterien für eine Ausgleichsfläche erfüllt.

- Im Westen soll auf Privatgrundstücken eine Grünfläche entstehen, die der jeweiligen Parzelle zugeordnet bleibt, damit die Eigentümer eine größere Fläche bebauen können.

- Vom MM-Vertreter Gerhard von Hinten wurde angefragt, ob die illegale Rodung von Bäumen im überplanten Baugebiet bei der Berechnung von Ausgleichsflächen berücksichtigt wurde. Bürgermeister Brohm sagte zu, dass man sich beim Landratsamt nach dem Sachstand erkundigen werde.

- Im Ausschuss gab es eine Reihe von weiteren Anfragen. Unter anderem wollte man wissen, ob die bei einem Workshop vereinbarte Gestaltung einer "Schwammstadt" ( Regnet es zu viel oder zu wenig? ) bereits in den Bebauungsplanentwurf eingearbeitet wurde.

- Treppenanlage zum Ärztehaus: Ursprünglich war geplant, im Nordosten des Baugebiets eine Treppenanlage zum Wiesenweg zu errichten, damit das Gebiet fußläufig gut an die Bushaltestelle und den Altort angebunden wird. Diese Planung scheitert einerseits daran, dass dadurch die unterhalb geplante Wohnanlage zerschnitten würde und andererseits wegen der Topographie eine sehr lange Treppenanlage mit 65 Stufen errichtet werden müsste. Damit war eigentlich bereits im Vorfeld der Planung zu rechnen. Nun soll das neue Baugebiet an der Südost-Ecke an die Straße "Am Scheckert" angebunden werden. Von da aus soll ein Fußweg oberhalb des Ärztehauses (unterhalb der von einem privaten Investor geplanten Wohnanlage) zum Wiesenweg führen und damit die Anbindung an den Altort gewährleistet werden.

2 Gestaltungssatzung Margetshöchheim - Beratung über Zulässigkeit von PV-Anlagen

Da SPD und CSU offensichtlich das Verbot von Photovoltaikanlagen im Altort in der Altortgestaltungssatzung kippen wollen, kam es im Bauausschuss zu ausführlichen Diskussionen über die Empfehlung der Behörden zu diesem Thema. Wir haben in den letzten Wochen bereits mehrfach ausführlich darüber informiert:
Rechnen sich PV-Anlagen im Altort?
Photovoltaik im Altort-Sanierungsgebiet?
Wird Photovoltaik nun doch im Altort erlaubt?
PV-Anlagen im Altortsanierungsgebiet
Wann wird die Gestaltungssatzung geändert?
Nachdem das Ministerium in München, die Regierung von Unterfranken und der Denkmalschutz zwischenzeitlich dazu Stellung bezogen haben, ging es bei der Vorberatung im Ausschuss (die endgültige Entscheidung fällt demnächst im Gemeinderat) vor allem um folgende Fragen oder Vorschläge:
- Lediglich zum Eigenbedarf
- Unzulässigkeit auf Einzeldenkmälern
- Mindestgröße pro Feld und Dachseite 8 qm
- Anordnung:
- nur rechteckige Anordnung; keine Zacken o.ä.
- gleichmäßige Reihung der Module ohne Aussparungen / Versätze
- Abstand zum straßenseitigen Ortgang mind. 5 Meter
- Nichteinsehbarkeit vom öffentlichen Straßenraum (Straße = Straße, die dem Haus zugeordnet ist)
- schwarze Module, ohne Umrandung; Unterkonstruktion nur in schwarz zulässig

Wir werden hierzu in den nächsten Tagen noch einmal die wichtigsten Argumente zusammenfassen und veröffentlichen.
Bereits vorab werden wir eine zweiteilige Stellungnahme des MM-Gemeinderats Gerhard von Hinten abdrucken.

3 Antrag Würzburger Straße 29-33 - Änderung der Entwässerungssituation
Die Wohnungseigentümergemeinschaft stellte den Antrag, die momentan in Richtung Norden verlaufende Abwasserführung in Richtung Süden umzukehren. Grund ist, dass der Kanal auf Höhe der Hs.-Nr. 29 relativ hoch liegt und deswegen die Entwässerung derzeit unbefriedigend ist. In Richtung Süden besteht seit einiger Zeit ein Tennsystem durch das Schmutzwasser und Niederschlagswasser separat entwässert werden. Die Anbindung an beide Stränge des Trennsystems ist allerdings sehr kostenintensiv. Da im Antrag lediglich der Anschluss an das Mischsystem vorgesehen ist, lehnte der Ausschuss den Antrag einstimmig ab.

4 Rosenstraße - Umnutzung des Containerstandortes
Der Umweltausschuss hatte angeregt, den Containerstandort am Anfang der Rosenstraße aufzulösen und dort Parkplätze vorzusehen. Der Ausschuss beschloss schließlich dort die Schaffung von drei Wohnmobilstellplätzen und daneben weitere PKW-Parkplätze. Die Container sollen stattdessen an den neuen Friedhof verlegt werden. Da momentan bereits die Container von der Mainfähre am neuen Friedhof stehen, ist unklar, wie die dadurch entstandene Unterversorgung im Bereich des Altorts gelöst werden soll. Gerhard von Hinten (MM) forderte deshalb erst ein tragfähiges Gesamtkonzept für die Containerstandplätze im gesamten Ort und stimmte gegen den Antrag.

5 Versetzung des Telekomkastens am alten Steg
Von Anfang an war klar, dass der vor einigen Jahren am Pfeiler des alten Mainstegs angebrachte Glasfaserkasten der Telekom vor dem Abriss des alten Stegs entfernt werden muss. Da die damals von der Telekom vorgeschlagenen Standorte im Bereich des Anwesens Zur Mainfähre 2 und am Anfang der Mainstraße bei den Anwohnern bzw. mit Rücksicht auf die Altortsanierung von der Gemeinde nicht akzeptiert wurden, entschied man sich für das Provisorium am Stegpfeiler. Da jetzt der Abriss des alten Stegs spätestens Anfang 2023 stattfindet, musste ein endgültiger Standort gesucht werden. Das gilt übrigens auch für den dort befindlichen Elektrokasten, der für die Stromversorgung bei Festen, also vor allem beim Margaretenfest, "alternativlos" ist.
Bei einem Ortstermin vor einigen Monaten einigte man sich mit einem Vertreter der Telekom darauf, dass der Kasten in den Unterstand im Rathaushof verlegt werden soll. Mittlerweile rückte die Telekom aus verschiedenen Gründen (Mehrkosten bei den Tiefbauarbeiten, Zugänglichkeit des Kastens usw.) davon allerdings ab und bestand auf dem Standort an der Mainstraße 1, was alle Fraktionen mit Rücksicht auf die Altortsanierung entschieden ablehnten. Die MM hat erst kürzlich darüber berichtet: Wo kommen die Glasfaserkästen hin?

Im Grunde genommen geht es darum, ob die Schokoladenseite Margetshöchheims durch eine Ansammlung von Telefon- und Elektrokästen verhunzt wird. Diese Kästen für die Infrastruktur sind ohne Zweifel notwendig. Die Frage ist nur, ob man sie nicht so verstauen kann, dass sie nicht wie die Faust aus Auge wirken. Da die MM schon seit längerer Zeit den Vorschlag gemacht hat, die Infrastruktureinrichtungen am zukünftigen "Mainplatz" (Telekom, Strom und Wasser) in einem grazilen Pavillon unterzubringen, erinnerte MM-Fraktionsvorsitzender Gerhard von Hinten in der Bauausschusssitzung noch einmal an diesen Vorschlag. MM-Antrag: Verlegung der Telekomkästen
Er schlug vor, darüber noch einmal bei einem Ortstermin mit der Telekom, den Altortarchitekten, dem Büro Arc.grün und Vertretern der Gemeinderatsfraktionen zu beraten. Diesem Vorschlag schloss sich auch die Fraktionsvorsitzende der SPD an. Bürgermeister Brohm will nun zeitnah zum Ortstermin einladen.
Völlig unakzeptabel erscheint der Vorschlag von CSU-Gemeinderätin Jungbauer, den überdimensionalen Telekomkasten doch an der Mainstraße 1 zu platzieren, allerdings an der Seitenwand der Garage, direkt neben dem Eckhaus zur Dorfstraße. Erstens ist dort ein Teil der Fläche im Privatbesitz und zweitens ist dieser Standort für die Ortsansicht um keinen Deut besser, da gerade die Platzsituation an der Kreuzung Dorfstraße / Mainstraße ortsbildprägend ist. Bürgermeister Brohm will diesen Vorschlag trotzdem prüfen lassen.

6 Informationen zum Kommunalen Förderprogramm

Die Zuschusszusagen zu den Sanierungsmaßnahmen Dorfstraße 25, 44 und 52, Erlabrunner Straße 24 und Mainstraße 34 wurden zur Kenntnis genommen.

7 Informationen und Termine
Auf Nachfrage aus dem Bauausschuss teilte Bürgermeister Brohm mit, dass in den nächsten Tagen in der Margaretenhalle ein Informationstermin mit den Anwohnern der Mainstraße im Bereich zwischen der Pointstraße und dem Rathaus über den Bauabschnitt II der Mainpartie stattfinden soll. Daran sollen wohl auch der Gemeinderat und die Vertreter der Margaretenfestvereine teilnehmen. Im Gegensatz zu den Vereinen, die bereits bei zwei Workshops darüber beraten haben, kennen die Anwohner den derzeitigen Planungsstand noch nicht, so dass die Frage berechtigt ist, wie die Anwohner da mitreden sollen, wenn ihnen bislang noch keinerlei Informationen vorliegen, was vor ihrer Haustüre passieren soll.
Wenn man an zwei Samstagen ausführlich mit den Vereinen spricht, die einmal im Jahr das Gelände für ein Fest nutzen wollen, mit den Anwohnern aber ohne Vorinformation ein Termin stattfinden soll, dann ist zu befürchten, dass den Anwohnern eine weitgehend vollendete Planung vorgesetzt werden soll.




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Niederschrift Bauausschuss 28.4.22

sitzungdesbauausschussesmargetshoechheim220428.pdf [314 KB]



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Bauausschusssitzung am 28.4.22


Am Donnerstag, 28.04.2022, um 18:00 Uhr fand im großen Sitzungssaal des Rathauses Margetshöchheim die Sitzung des Bauausschusses Margetshöchheim mit folgender Tagesordnung statt.

1 Antrag auf Baugenehmigung, Abbruch und Neuerrichtung des Dachgeschosses zur Wohnraumgewinnung, FlNr. 4139, Würzburger Str. 49
Dem Antrag wurde mit 5:0 Stimmen unter dem Vorbehalt zugestimmt, dass die Abstandsflächenproblematik gelöst wird. Der vorgesehene Anbau reicht nämlich bis an die Grenze des Gemeindegrundstücks (ehemaliges Wasserhaus), so dass die nötige Abstandsfläche 3 m weit in die Gemeindefläche reicht, wozu die Gemeinde nicht zustimmen will.

2 Antrag auf Baugenehmigung, Errichtung eines Wintergartens an ein Einfamilienhaus, FlNr. 4439/1, Am Scheckert 36
Der 6 x 4 m lange Wintergarten auf der Gebäuderückseite ist grundsätzlich genehmigungsfähig. Eine Befreiung ist allerdings für die Dachneigung erforderlich, die der Bauausschuss mit 5:0 Stimmen erteilte.

3 Antrag auf Baugenehmigung, Umnutzung einer Scheune zu Wohnzwecken, FlNr. 189, Mainstraße 24
Der Bauausschuss stimmte der Baumaßnahme mit 4:0 Stimmen grundsätzlich zu. Probleme gab es allerdings wegen der vorgesehenen PV-Anlage auf dem Dach, die wegen der Lage im Kerngebiet des Altorts laut gemeindlicher Gestaltungssatzung grundsätzlich nicht zulässig ist. Auf Initiative von Fraktionen (nicht der MM) soll aber demnächst über Änderungen der Satzung entschieden werden. Dabei geht es auch um die Zulässigkeit von PV-Anlagen im Altort. Vor einer Entscheidung im Gemeinderat will man allerdings erst die in Kürze erwartete Stellungnahme des Innenministeriums und der Regierung von Unterfranken abwarten. Deshalb wurde die PV-Anlage erst einmal mit 4:0 Stimmen abgelehnt.
Eine weitere Befreiung für ein zusätzliches zweites Dachliegefenster auf der Südseite der bisherigen Scheune wurde mit 4:0 Stimmen ebenfalls abgelehnt, da nach der Gestaltungssatzung allenfalls ein Dachliegefenster pro Dachseite zulässig ist. Der Sanierungsbeauftragte schlug stattdessen eine Gaube vor, was der Antragssteller wegen der fehlenden Abstandsfläche ablehnte. Die Verwaltung stellte allerdings fest, dass die Abstandsflächen in einem historischen Ortskern bei Bestandsgebäuden grundsätzlich kaum eingehalten werden können und deshalb bei einer Gaube mit einer Befreiung gerechnet werden könne. Es kann sein, dass die beiden Anträge demnächst noch einmal den Bauausschuss beschäftigen werden, je nachdem wie die Umgestaltung der Altort-Gestaltungssatzung ausfällt.

4 Antrag auf Baugenehmigung, Errichtung eines Mehrfamilienhaus, FlNr. 4688, Bachwiese 1
Das bisherige Gebäude soll mit allen Nebengebäuden abgerissen und durch ein dreigeschossiges Mehrfamilienwohnhaus mit 7 Wohneinheiten ersetzt werden. Sieben Stellplätze sollen auf dem Grundstück nachgewiesen werden. Das Bauwerk soll 19 m breit, 13,5 m tief und 10,9 m hoch werden. Da der alte Bebauungsplan vor einigen Jahren aufgehoben wurde, muss sich die Bebauung nach § 31 in die umgebende Bebauung einfügen. Nach Ansicht des Bauausschusses sprengt das Bauvorhaben mit 3 Vollgeschossen angesichts der Verdoppelung der Breite und des Umfangs der beabsichtigten Nutzung den Rahmen, so dass die Zustimmung einstimmig verweigert wurde.

5 Antrag auf isolierte Abweichung, Einbau eines Raffstore-Systems im Zwerchhaus, FlNr. 198, Mainstr. 34
Die Eigentümer des Anwesens wollen im Zuge des Umbaus der Scheune zum Wohnhaus am Zwerchhaus ein Raffstoresystem in dunkelgrauer Aluausführung anbringen. Der Sanierungsbeauftragte stellte fest, dass dort nach der Sanierungssatzung nur Fensterläden oder Rollläden zulässig seien. Der Ausschuss kam allerdings zu der Überzeugung, dass dort ein Raffstore für das Ortsbild verträglicher sei und erteilte hierzu einstimmig eine Befreiung. Voraussetzung ist, dass Materialität und Farbgebung mit dem Sanierungsbeauftragten abgestimmt werden.

6 Umbau und Sanierung einer Scheune, Dorfstraße 15/17, Gauben, Dachliegefenster und Mauerwerk
Nach der Sanierung des Wohnhauses soll nun die dahinter liegende Scheune zu Wohnzwecken umgebaut werden. Der Bauherr hat nun festgestellt, dass im rückwärtigen Teil wegen des ansteigenden Geländes beim Einbau der Bodenplatte diese unter dem vorhandenen Fundament zu liegen käme. Deshalb soll nun im Westen und teilweise im Norden die Bruchsteinmauer abgetragen und nach der neuen Fundamentierung durch eine verputzte Ziegelsteinmauer ersetzt werden. Gemeinderat Baumeister erinnerte daran, dass eigentlich geplant war, dass die vorhandene Substanz weitgehend erhalten werden soll, wofür auch die entsprechenden Fördermittel zugesagt seien. Der Ausschuss stimmte schließlich mit 3:1 Stimmen dem vom Bauherren beantragten Vorgehen zu.
Ein weiterer Antrag sieht vor, im Norden in der zweiten Ebene des Dachgeschosses eine Gaube und darunter in der unteren Ebene ein Dachliegefenster vorzusehen. Der Ausschuss billigte mit 4:0 Stimmen, dass dieser Vorschlag dem Sanierungsarchitekten zur Stellungnahme vorgelegt wird.

7 Antrag auf Anordnung eines Parkverbotes in der Straße „Obere Steigstraße"
Der Antrag war zwischenzeitlich überholt, da der Bauhof an der Abzweigung zur Sonnenstraße demnächst eine schraffierte Sperrfläche aufmalen wird, um die Probleme zu beseitigen, die beim Abbiegen durch parkende Fahrzeuge hervorgerufen werden.

8 Erweiterung des Sanierungsgebietes zur Mainfähre - Erweiterung des Beschlusses vom 03.03.2022
Bereits 2017 wurde das Sanierungsgebiet, das in der Straße "Zur Mainfähre" bis zum Ende der kleinen Häuschen (inkl. Hs.-Nr 8) reichte, nach Süden bis zum Sportplatz erweitert. Das betraf allerdings nur die Straße als Anbindung des Altorts zum neuen Steg. Nun soll auch die restliche Bebauung bis zum Steinernen Weg ins Sanierungsgebiet einbezogen werden. Auf Empfehlung des Sanierungsbeauftragten sind nun auch das Anwesen Fischer und das neu aufgestockte Anwesen Götz davon betroffen, die eigentlich keinen Bezug zum historischen Ortskern haben.
Das Verfahren selbst muss der Gemeinderat abwickeln, da hierzu eine Satzungsänderung notwendig ist. Im Verfahren sollen die Eigentümer rechtzeitig einbezogen werden, um sie über die Auswirkungen zu informieren. 5:0 Stimmen

9 Kommunales Förderprogramm - Umgang mit Wettbewerbsabschlag
Bei Sanierungsmaßnahmen im Altort müssen je nach Größe der Maßnahme mindestens zwei oder drei Angebote der Bauverwaltung vorgelegt werden, um in den Genuss der Förderung zu kommen. Ansonsten erfolgt bei der Förderung ein prozentualer Abschlag von 15 %. Bei der derzeitigen Auftragslage der Firmen ist es aber oft nicht möglich, die erforderliche Anzahl von Angeboten zu erhalten. Deshalb hat die Verwaltung vorgeschlagen, für einen begrenzten Zeitraum auf diesen Abschlag zu verzichten, wenn man glaubhaft versichern kann, dass man keine weiteren Angebote erhalten hat.
Nun soll mit der für die Förderung zuständigen Stelle der Regierung von Unterfranken geklärt werden, ob es möglich ist, auf diesen Abschlag zu verzichten. 5:0 Stimmen

10 Förderprogramm "Sirenen" - Standortüberprüfung Sirenenanlagen
Bei der Standortüberprüfung ging es vorrangig darum, ob mit den bisher installierten Sirenen die Alarmierung in Margetshöchheim-Süd gewährleistet ist. Geprüft wurden hierbei 4 Varianten. Der Bauausschuss sprach sich einstimmig für die Variante 2 aus. In ihr sollen die bestehenden Mastanlagen ertüchtigt werden, wobei am Standort „Würzburger Straße / Wasserhäuschen„ eine Sirene mit größerer Leistung vorgesehen werden soll. Dadurch kann die Beschallung Richtung Süden mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand verbessert werden. Eine stärkere Schallbelastung kann vermieden werden, da die neuen Anlagen die Möglichkeit bieten, die Sirenen individuell auszurichten.
Bei der Überplanung wurde auch die gewünschte Umverlegung der Sirenenanlage „Falkenstraße„ an die Margarethenhalle berücksichtigt.

11 Informationen zum Kommunalen Förderprogramm
Hier ging es meist um Abrechnungen für Maßnahmen in der Dorfstraße 44, Dorfstraße 17 (Bruchsteinmauer), Schmiedsgasse 18 (Haustüre, Außenputz).

12 Informationen und Termine

- Der Termin für die Bauausschusssitzung im Juli wurde auf den 19.7., 18 Uhr gelegt.
- Von Ausschussmitgliedern wurde deutliche Kritik an der mangelhaften Wiederherstellung des Pflasters nach der Glasfaserverlegung geäußert, z.B. im Bereich der Engstelle der Ortsdurchfahrt.
- Der Bürgermeister informierte darüber, dass nachgedacht werde, die Rollatorspur der Dorfstraße in die Schmiedsgasse zu verlängern. Die dafür ausgebauten Pflastersteine könnten dann verwendet werden, wenn beim Glasfaserausbau in der Dorfstraße Pflastersteine beschädigt würden. Jetzt soll nun kurzfristig geklärt werden, ob in der Fläche der Abwasserpumpstation noch Pflastersteine vorhanden sind. Geprüft werden soll auch, ob der barrierefreie Ausbau in der Schmiedsgasse gefördert werden kann. Da die Glasfaserverlegung noch vor der mainART im Altort abgeschlossen werden soll, soll der Leitungsgraben im gepflasterten Teil der Schmiedsgasse erst einmal provisorisch geschlossen werden.

Es lässt sich aber wohl jetzt schon feststellen, dass in der recht schmalen Schmiedsgasse die Entfernung des Pflasters für eine Rollatorspur für das historische Ortsbild optisch alles andere als verträglich sein wird. Dann wirkt die Gasse noch schmaler und das Nebeneinander von zwei Materialien wohl wie die Faust aufs Auge.




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Niederschrift BA am 7.4.22

sitzungdesbauausschussesmargetshoechheim202204.pdf [201 KB]



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Bauausschuss am 7.4.22

Treffpunkt und Sitzungsbeginn: Neuer Friedhof

Tagesordnung:

1) Vor Ort Einsicht - Friedhöfe Margetshöchheim

Im neuen Friedhof sollen die beiden Hauptwege erneuert und dafür Angebote eingeholt werden. Dabei soll geklärt werden, ob die Wege mit wassergebundener Decke oder zum Beispiel mit Asphaltbelag oder Pflaster ausgeführt werden. Es soll auch abgeklärt werden, ob im Eingangsbereich wirklich zwei Tore erforderlich sind. Geplant sind auch je ein Grabfeld für Urnenbeisetzung und Baumbestattung. Es ist auch daran gedacht, Sitzmöglichkeiten zu schaffen. Vor weiteren Entscheidungen soll arc.grün ein Gesamtkonzept vorlegen.

Im alten Friedhof soll die Christusfigur saniert werden, wofür es Zuschüsse geben soll. Beim Kriegerdenkmal wird die Schrift nachgearbeitet. Am Übergang zum oberen Friedhofsbereich sollen aufgelassene Gräber bepflanzt werden. An einer weiteren Grabstelle soll ein Sammelgrab für Urnenkapseln entstehen. Außerdem ist an Erdgräber für Urnen und an eine weitere Urnenstele gedacht. Im hinteren Bereich soll die Hecke evtl. durch eine Mauer mit Bruchsteinverkleidung ersetzt werden, was allerdings wegen der Kosten von mind. 80.000 € vorerst wenig realistisch erscheint. Grundsätzlich sollen vorrangig die Arbeiten im neuen Friedhof Vorrang haben.

2) Antrag auf Baugenehmigung - Anbau eines Balkon im Dachgeschoss an ein bestehendes Wohnhaus, FlNr. 148, 148/1, Mainstraße 8
Weil der geplante Balkon sich auf der Rückseite des Gebäudes befindet, wäre er nach der Gestaltungssatzung zulässig. Da aus städtebaulichen Gründen auf klare und nicht zergliederte Fassaden geachtet werden soll, hat der Sanierungsberater von dem Balkon abgeraten und lediglich einen französischen Balkon empfohlen. Falls der Balkon doch genehmigt würde, soll er vertikal gegliedert und dunkel pulverbeschichtet ausgeführt werden. Außerdem sollte die Statik der Balkenkonstruktion geprüft werden.
Der Ausschuss genehmigte den Balkon mit 4:0 Stimmen.

3) Antrag auf isolierte Abweichung - Einsehbarkeit der PV-Anlage im öffentlichen Raum, FlNr. 1457/3, Grabenweg 2
Für das Anwesen lag bereits bei der letzten Bauausschusssitzung ein Antrag auf Genehmigung für die Anbringung von 6 Photovoltaikmodulen vor. Da diese im Altortsanierungsgebiet zwischen der Ortsdurchfahrt und der Umgehungsstraße nur als Einzelmaßnahme genehmigt werden können, wenn sie vom öffentlichen Raum aus nicht einsehbar sind, wurde der Sanierungsbeauftragte um eine Stellungnahme gebeten. Grundsätzlich sieht er die Maßnahme kritisch. Zustimmen könnte er nur, wenn die ersten fünf Meter der Dachfläche vom straßenseitigen Ortgang her frei bleiben, die Module der Ziegelfarbe angepasst sind oder eine matte oder tiefdunkle Oberfläche haben und der Rahmen der Modulfarbe angepasst ist oder die Module rahmenlos sind. Außerdem sollen die Module zusammenhängend angebracht werden, damit nicht der Eindruck eines Flickenteppichs entsteht.
Zwischenzeitlich hat der Antragsteller noch einen Antrag mit weiteren Modulen nachgereicht, was im Ausschuss kritisch gesehen wurde, weil diese praktisch nicht genehmigungsfähig sind. Da wohl in Kürze die Gestaltungssatzung vom Gemeinderat überarbeitet wird und dabei sicher auch PV-Anlagen eine Rolle spielen werden, schlug MM-Gemeinderat Raps vor, erst einmal abzuwarten, bevor man wieder Präzedenzfälle schafft. Schließlich ist in Kürze auch eine gemeinsame Stellungnahme des Landesamts für Denkmalschutz und der Regierung von Unterfranken zu erwarten.
Der Ausschuss stimmte schließlich aber doch der Anbringung eines Teils der Module zu, die zumindest teilweise nicht von der Straße aus einsehbar sind.

4) Antrag auf isolierte Abweichung - Einbau von Dachliegefenster, FlNr. 63/2, Dorfstraße 52
Auf dem Grundstück stehen zwei aneinandergebaute Häuser, die unterschiedlich hoch sind. Deshalb war der Ausschuss der Ansicht, dass auf beiden Gebäudeteilen jeweils pro Dachhälfte ein Dachliegefenster (also insgesamt 4) zulässig ist. Der Antragsteller wollte im Hinterhaus ein weiteres Dachliegefenster zur Belichtung einbauen, da wegen der Abstandsflächenregelung eine Gaube nicht möglich sei. Alle beantragten Fenster wären von der Straße her nicht sichtbar. Er verwies auch darauf, dass einige Häuser weiter in der Dorfstraße (Nr. 19) auf einer Dachseite bereits mehrere Dachliegefenster genehmigt worden seien. Der Ausschuss lehnte das zusätzlich beantragte Fenster jedoch ab und empfahl dem Antragsteller, noch einmal abzuklären, ob nicht doch eine Gaube eingebaut werden kann.

5) Antrag auf Baugenehmigung, Abbruch und Neubau des Dachstuhls, sowie Umbau und Sanierung eines Wohnhauses, FlNr. 1261, Ludwigstr. 19
Wegen der Erhöhung des Gebäudes durch einen Kniestock und des Anbaus eines Balkons werden die zulässigen Abstandsflächen überschritten. Da die Nachbarn der Überschreitung zugestimmt haben, genehmigte der Ausschuss den Bauantrag einstimmig.

6) Antrag auf Verlängerung der Baugenehmigung, Überarbeitung am Vereinsgelände, SKMW-Segelkameradschaft Maintal e.V., FlNr. 4266, 4265, 4282/1,4269, Fahrweg

Da die bereits genehmigten Maßnahmen wegen der Verzögerungen beim Bau des Mainstegs noch nicht erfolgen konnten, billigte der Bauausschuss die Verlängerung einstimmig.

7) 3. Änderungsfassung des Kommunalen Förderprogramms - Thema Pflasterarbeiten
Laut Altortgestaltungssatzung wird in Innenhöfen nur Natursteinpflaster gefördert. Der Sanierungsbeauftragte wies darauf hin, dass die Regierung auch oberflächenvergütetes Betonpflaster fördert. Im Ausschuss war man mehrheitlich der Auffassung, dass weiterhin nur Natursteinpflaster gefördert werden soll, weil die Gemeinde im öffentlichen Raum auch Natursteinpflaster verlegt und man mit oberflächenvergütetem Pflaster teilweise schlechte Erfahrungen gemacht hat. Da die Gestaltungssatzung wahrscheinlich demnächst überarbeitet wird, hat der Ausschuss die Entscheidung vertagt.

8) Informationen zum Kommunalen Förderprogramm
Der Ausschuss nahm die Informationen zur Kenntnis (Mainstr. 34 frz. Balkongeländer; Dorfstraße 25 Dachsanierung)

9 Informationen und Termine
Bauausschusstermine: 28.4., 31.5., 28.6.



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Niederschrift Bauausschuss 3.3.22

sitzungdesbauausschussesmargetshoechheim202203.pdf [230 KB]



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Bauausschuss 3.3.22, 18 Uhr

Tagesordnung

1 Bauvoranfrage - BV Errichtung von fünf Mehrfamilienwohnhäusern (25 WE) mit Garagen, Nähe Wiesenweg / Am Scheckert, FlNr. 4483, 4485, ...

Auf dem Götzgelände sind im westlichen Hangbereich oberhalb des Schulgebäudes und des Ärztehauses 5 dreigeschossige Mehrfamilienhäuser mit 25 Wohneinheiten geplant. Ein Problem ist noch, dass die Fläche im Flächennutzungsplan derzeit noch als Gewerbegebiet ausgewiesen ist. Es besteht allerdings die Möglichkeit, nach § 34 eine mehrgeschossige Bebauung wie im Süden vorzusehen. Nach Ansicht der Gemeinde müssten allerdings noch einige Details geklärt werden. So möchte die Gemeinde vom geplanten Baugebiet Scheckert-Lausrain eine Treppenanlage zum Wiesenweg vorsehen, die mit der vorgesehenen Bebauung kollidieren würde. Unklar sind auch noch eine Anbindung an das im Baugebiet oberhalb vorgesehene Blockheizkraftwerk und die Verkehrsanbindung über den Wiesenweg bzw. die Straße Am Scheckert.
Zwischen dem Abendgymnasium und dem Ärztehaus ist übrigens ein zweigeschossiges zweites Ärztehaus geplant, das bei Bedarf noch aufgestockt werden könnte.
Der Bauausschuss stimmte einstimmig der vorgesehenen Wohnanlage grundsätzlich zu.

2 Antrag auf isolierte Befreiung - Befreiung v. der Mindestgröße des Grundstücks, BPlan Zeilweg, Friedenstraße 38, FlNr.: 2100/8
Der Flurnummer wurde ursprünglich eine Teilfläche des Nachbargrundstücks zugeordnet, damit das Grundstück die für die im Bebauungsplan vorgegebene Größe für Doppelhäuser erfüllt. Da diese Fläche nun wieder dem Nachbargrundstück zugeordnet wurde, war eine Befreiung nötig, die der Bauausschuss einstimmig genehmigte.

3 Antrag auf isolierte Abweichung - BV Fenstererneuerung, Erlabrunner Str. 24, FlNr. 1291
In einem Teil des Anwesens sollen die Fenster erneuert werden. Nach der Gestaltungssatzung sind bei den Fensterrahmen nur helle Farben (beige oder grau) und alternativ weiße Farbtöne zulässig. Beantragt wurden nun dunkle Holzfenster, da die bereits 2011 erneuerten Fenster auch dunkle Fenster sind. Im Bauausschuss wurde darauf hingewiesen, dass der dunkle Farbton der 2011 erneuerten Fenster bereits damals nicht zulässig war. Außerdem müssten die Fenster mit Sprossen geteilt sein. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass Rollokästen von außen nicht sichtbar sein dürfen.
Der Antrag wurde mit 5:0 Stimmen abgelehnt.

4 Antrag auf isolierte Abweichung - Einsehbarkeit einer PV-Anlage aus öffentlichen Raum, Lutzgasse 9a, FlNr, 1437
Der Antragsteller möchte auf der westlichen und der östlichen Seite des Dachs PV-Module installieren. Nach der Gestaltungssatzung sind im Sanierungsgebiet nur westlich der Erlabrunner Straße PV-Anlagen als Einzelmaßnahme zulässig, wenn sie von außen nicht einsehbar sind. Auf der Westseite wird der Blick auf die Module weitgehend durch das Garagendach versperrt. Bevor eine endgültige Entscheidung fällt, soll die Stellungnahme des Sanierungsbeauftragten eingeholt werden. (5:0 Stimmen)

5 Antrag auf isolierte Abweichung - Einsehbarkeit einer PV-Anlage aus öffentlichen Raum, Grabenweg 2, FlNr, 1457/3
Der Antragsteller möchte auf der westlichen Seite des Dachs PV-Module installieren. Nach der Gestaltungssatzung sind im Sanierungsgebiet nur westlich der Erlabrunner/Würzburger Straße PV-Anlagen als Einzelmaßnahme zulässig, wenn sie von außen nicht einsehbar sind. In der Aussprache wurde deutlich, dass PV-Elemente auf dem für die Altortlage typischen Gebäude ein wesentlicher Fremdkörper wären. Verwaltungsleiter Holstein wie auf eine mögliche Bezugsfallwirkung hin, da auf einem Nachbargebäude bereits solche Module installiert seien. Der Ausschuss will vor einer endgültigen Entscheidung allerdings erst die Stellungnahme des Sanierungsbeauftragten einholen (5:0 Stimmen).

6 Innenentwicklungsprogramm des LK Würzburgs
Im Bauausschuss wurde in einer früheren Sitzung angeregt, das Altortsanierungsgebiet auf die Häuser in den Straßen "Zur Mainfähre" und "Steinerner Weg" auszudehnen. Die Regierung von Unterfranken hat nun davon abgeraten, da dort keine typischen Merkmale des Altorts zu erkennen seien.
Im Ausschuss wurde nun vorgeschlagen, nur die älteren kleinen Häuser in der Straße "Zur Mainfähre" von der Hausnummer 10 bis 15 ins Sanierungsgebiet aufzunehmen. Der Sanierungsbeauftragte soll dazu einen Vorschlag erarbeiten. (5:0)

7 Erstattungsanspruch - Schadensfälle an Smartphones im Feuerwehrdienst
Wenn bei Feuerwehreinsätzen ein Handy zu Bruch geht, werden die Kosten für die Ersatzbeschaffung von der Versicherung übernommen. Bei freiwilligen Leistungen wie First-Responder-Einsätzen ist dies nicht der Fall. Im konkreten Fall hat der Ausschuss einstimmig beschlossen, dass die Kosten von der Gemeinde übernommen werden. Es soll allerdings geprüft werden, ob für zukünftige Fälle eine extra Versicherung abgeschlossen wird.

8 Bürgerbus Margetshöchheim - Anpassung der Ausleihgebühr
Der Bürgerbus soll voraussichtlich ab April wieder den Dienst aufnehmen. Wenn der Bus von Vereinen genutzt wird, soll ab dem 1.1.2023 die Gebühr pro Kilometer von 15 ct auf 20 ct + MwSt. erhöht werden. (einstimmig beschlossen)

9 Kanaluntersuchungen - Zeilweggebiet
Der Ausschuss beschloss einstimmig, dass Angebote eingeholt werden.

10 Informationen Kommunales Förderprogramm
Vom Ausschuss zur Kenntnis genommen

11 Informationen und Termine
- Die nächsten Bauausschusssitzungen finden statt am: 7.4., 17.30 Uhr, 28.4., 18 Uhr, 30.5., 18 Uhr
- Da es der Bauausschuss mehrfach abgelehnt hat, die Gaube des Hauses Nelkenweg 11 nachträglich zu genehmigen, hat das Landratsamt den Beschluss des Bauausschusses ersetzt und die gestalterisch äußerst problematische Gaube genehmigt.
- Im Regionalplan wurden die Gemeinden Zell und Margetshöchheim als Grundzentren eingestuft. Die als Grundzentrum eingestuften Gemeinden sollen darauf hinwirken, dass die Bevölkerung ihres Nahbereichs mit Gütern und Dienstleistungen des Grundbedarfs in zumutbarer Erreichbarkeit versorgt wird.
- Die vorhandenen drei Sirenen sollen für mögliche Katastropheneinsätze nachgerüstet werden. Die voraussichtlichen Kosten in Höhe von 30.000 € werden bezuschusst. Der Gemeindeanteil dürfte 6.600 € betragen.



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Niederschrift Bauausschuss 25.1.22

sitzungdesbauausschussesmargetshoechheim202201.pdf [256 KB]



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Bauausschuss am 25.1.22, 18 Uhr

Tagesordnung:

1 Vorstellung Zusammenschluss "Leader"
„Leader„ ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, welches den ländlichen Raum fördern soll. Leader-Geschäftsführer Fröhlich stellte sehr ausführlich das Programm dem Bauausschuss vorab vor, damit die Fraktionen darüber diskutieren können, bevor in der nächsten Gemeinderatssitzung über den Beitritt zu Leader entschieden wird. Förderfähige Projekte sollen sich im Bereich zwischen 3.000 € und 200.000 € Kosten bewegen. Der Mitgliedsbeitrag beträgt für die Gemeinden 25 Cent je Jahr und Einwohner. Für Margetshöchheim wären das ca. 2.500 € pro Jahr.
vorstellunglag2022.pdf [1.026 KB]
Der Bauausschuss nahm die Informationen zur Kenntnis.

2 Antrag auf Baugenehmigung, Neugestaltung best. Nebengebäude, Erhöhung der best. Grenzmauer, Fl.-Nr. 185, Mainstr. 20a
Die Eigentümer der Anwesen Mainstraße 20a und 22 beantragten in einem gemeinsamen Antrag die Neugestaltung eines Nebengebäudes an der Grenze sowie die Erhöhung beziehungsweise einer teilweise schon bestehenden Grenzmauer, die wohl vor allem dem Schutz des Nachbarn vor dem Gaststättenbetrieb dienen soll. Die Mauer soll sich mit Höhen zwischen 0,86 und 3,95 Metern eitestgehend dem Gelände anpassen. Im Zuge der Erhöhung der Grenzmauer soll auch das best. Das Grenzgebäude soll an die Höhe der Mauer angepasst werden.
Im Bauausschuss gab es Bedenken, da die mit Natursteinen verblendete Mauer im östlichen Bereich nicht waagrecht, sondern abgeschrägt verlaufen soll, was angesichts der normalerweise rechteckigen Natursteine optisch problematisch wäre. Deshalb soll der Bauantrag dem Sanierungsberater zur Stellungnahme vorgelegt werden.
Beschlüsse:
1. Das gemeindliche Einvernehmen hinsichtlich des Nebengebäudes wird einstimmig erteilt.
2. Vorbehaltlich der Zustimmung des Sanierungsberaters wurde dem Antrag für die Grenzmauer mit 5:0 Stimmen zugestimmt.

3 Antrag auf Umnutzung - Temporäre Umnutzung einer Waschküche als Backstube - BV Schwalbenweg 7, FlNr. 1219
Da die Nachbarunterschriften vorlagen wurde die Ausnahmegenehmigung für die Umnutzung ereilt.

4 Informationen Kommunales Förderprogramm
Die Genehmigung folgender Förderanträge wurde vom Bauausschuss zur Kenntnis genommen:

- Förderantrag für die Erneuerung der Dachgauben – hier Dachgaubenfenster, Anwesen Mainstr. 1, Fl.Nr. 79:
- Förderantrag für die Erneuerung Hof- und Eingangsbereich Teil 2: Treppenanlage, Anwesen Mainstr. 31, Fl.Nr. 174:
-
Zuschussgewährung für die Ertüchtigung der bestehenden Barockscheune und Nutzungsänderung zur Kulturscheune, Anwesen Mainstraße 33, Fl.Nr. 176
1. Teilmaßnahme: Sanierung von Dachstuhl und Dach und 2. Teilmaßnahme: Verbindung zwischen den Liegenschaften 31 und 33
- Zuschussgewährung für den städtebaulichen Mehraufwand, Anwesen Dorfstraße 15, Fl.Nr. 77
- Stellungnahme zur Gestaltung der Hofeinfriedung, Anwesen Dorfstr. 15, Fl.Nr. 77
Da wegen des Zauns auf der Grundstücksgrenze Unklarheit bestand, soll sich die Verwaltung mit dem Antragsteller in Verbindung setzen. Bei der Grenzmauer schloss sich der Ausschuss der Stellungnahme des Sanierungsbeauftragten an und lehnte die vorgesehene Betonmauer ab.

5 Informationen und Termine
Dem Bauausschuss wurde die Möglichkeit des Innenentwicklungsprogramms des Landkreises Würzburg außerhalb des Geltungsbereiches des Sanierungsgebiets vorgetragen. Dabei bestand Unklarheit, welche Ortbereiche hierfür in Frage kämen. Darüber soll der Gemeinderat entscheiden, wenn über eine Änderung der Gestaltungssatzung entschieden wird.
Auf Anregung des Bauausschusses soll bei der Regierung von Unterfranken angefragt werden, ob eine Erweiterung des Sanierungsgebietes im südlichen Teilbereich möglich ist.



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Niederschrift Bauausschuss am 30.11.21

sitzungdesbauausschussesmargetshoechheim202111.pdf [188 KB]



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Bauausschuss am 30.11.21:

Tagesordnung:

1 Antrag auf isolierte Befreiung für Gartenhaus - FlNr. 3964/1, Birkäcker 1

Die Errichtung von Nebengebäuden außerhalb des bebaubaren Bereichs ist nicht geregelt ist. Die Befreiung wurde einstimmig erteilt.

2 Bauantrag 23/20 - Nachgenehmigung einer Dachgaube, FlNr. 3932/27 - Nelkenweg 11
Die vom Bauausschuss nicht genehmigte Gaube hat den Bauausschuss schon seit einigen Jahren beschäftigt. Ausschlaggebend für die ablehnende Haltung der Gemeinde waren aus Brandschutzgründen der geringe Abstand (nur einige Zentimeter) zum Nachbargebäude und vor allem gestalterische Gründe. Die Gemeinde ging bei ihrer Ablehnung sogar von einer städtebaulichen Verunstaltung aus.
Das Landratsamt sah auf Grund eines Gutachtens keine brandschutzrechtlichen Probleme. Die Behörde war auch der Auffassung, dass sich die Gaube in die Umgebung einfügt (Da soll sich jeder selbst sein Urteil bilden Gaube Nelkenweg). Falls die Gemeinde nicht binnen sechs Wochen ihr Einvernehmen erteilt, will die Baubehörde das gemeindliche Einvernehmen ersetzen, also die Genehmigung erteilen.
Dies erregte im Bauausschuss einhellig große Verwunderung über die Argumentation des Landratsamtes. Im Bauausschuss war man angesichts des Vorgehens und der Argumentation der Baubehörde sichtlich verärgert. Das gemeindliche Einvernehmen wurde einstimmig erneut verweigert.

3 Ausarbeitung einer Stellplatzsatzung, Vorberatung
Den Bauausschussmitgliedern wurden beispielhafte Regelungen einer Stellplatzsatzung vorgelegt, in denen u.a. folgende Bereiche geregelt werden: Stellplatzbedarf, Lage der Stellplätze (auf dem Grundstück oder in max. Abstand), Stauraum vor den Garagen. Die Fraktionen sollen bis zur nächsten Sitzung ihre Poition bekanntgeben.
Nicht nur in Margetshöchheim ist es das eigentliche Problem, dass Stellplätze zwar vorhanden sind, jedoch nicht genutzt werden. Das ist durch eine Stellplatzsatzung wohl kaum zu regeln.

4 Vorberatung zur Änderung des Kommunalen Förderprogramms
Da die bisherige Förderung von Sanierungen im Altort bis zu einer Höhe von 20.000 € bei aufwendigen Komplettsanierungen wegen des niedrigen Zinsniveaus nur wenige Anreize bietet, hat der Gemeinderat 2019 für solche Fälle eine Förderhöchstgrenze von max. 50.000 € beschlossen. Da bis dahin nur Elemente, die von außen sichtbar sind, gefördert wurden, konnte die Förderhöchstsumme trotz aufwendiger Sanierungen kaum erreicht werden.
Deshalb sollen nun evtl. auch weitere Elemente wie der Innenputz und die Dachkonstruktion vom Ziegel über den zimmermannsmäßigen Dachstuhl bis zur inneren Verkleidung gefördert werden können. Die endgültige Entscheidung fällt im Gemeinderat.

Schon in der Bauausschusssitzung hat sich gezeigt, dass manche Ratsmitglieder die Änderung der Satzung möglicherweise zu einer Aufweichung der Bedingungen der Gestaltungssatzung nutzen könnten. Es wäre allerdings paradox, wenn man die Anforderungen an das Sanierungsniveau senkt und dafür noch die Förderung auf bis zu 50.000 € erhöht. Das würde auch diejenigen vor den Kopf stoßen, die in den letzten Jahren satzungsgemäß saniert haben und dafür mit einer deutlich geringeren Förderung vorlieb nehmen mussten.
Diese Gefahr ist durchaus real, da vor etlichen Jahren bereits mehrfach die Gestaltungssatzung aufgeweicht wurde.

5 Barrierefreie Haltestellen
Nach den gesetzlichen Vorgaben sollen die Gemeinden den Ausbau behindertengerechter Bushaltestellen vorantreiben. Bislang gibt es konkrete Planungen für die Haltestelle Bachwiese. Außerdem ist geplant, die Haltestelle an der ehemaligen Apotheke Richtung Süden vor die Schröderhäuser zu verlegen und behindertengerecht auszubauen bv2342021planschnittortho.pdf [1.685 KB] .Da dies bei den dortigen Anwohnern auf Widerstand stieß (Bauausschusssitzung am 1.7.21 Ortseinsichten), wurden auch zwei weitere Standorte weiter südlich geprüft, mittlerweile aber verworfen. Das Problem war, dass sowohl an der ehemaligen Tankstelle wie auch am ehemaligen Wasserhaus noch kein Gehsteig vorhanden ist. Inzwischen ist sicher, dass der Gehsteig in der Würzburger Straße bis zum Fahrweg (an der Abzweigung zum Sportplatz) verlängert werden kann.
Bei der Diskussion im Bauausschuss schlug deshalb Gerhard von Hinten (MM) vor, die Haltestelle auf Höhe des alten Wasserhauses zu errichten, da dadurch das Sportheim und der Steg nach Veitshöchheim angebunden seien. Bürgermeister Brohm erklärte, dass dies nicht möglich sei, da die nötige Fläche für den Fußweg nur veräußert würde, wenn dort keine Haltestelle hinkomme. Das ist wohl nicht korrekt, da die Fläche am alten Wasserhaus der Gemeinde gehört und es somit im Ermessen der Gemeinde liegt, ob dort eine Haltestelle entsteht.
Der Bauausschuss stimmte schließlich der Verlegung der Haltestelle vor die Häuser Würzburger Straße 29-33. MM-Gemeinderat von Hinten forderte allerdings, dass vorher noch einmal geprüft wird, ob die Breite für den Ausstieg auch behinderter Menschen ausreicht und ob bei der vorgesehenen Gestaltung noch Gegenverkehr vorbeikommt. Die Haltestelle würde nämlich in den vorhandenen Straßenraum hineinragen.
Der Ausschuss stimmte dem behindertengerechten Umbau der Haltestelle vor der Margarethenhalle ebenfalls einstimmig zu.

6 Abbruch des Ludwig-Volk-Stegs, Änderung des Standortes für den Verteilerkasten der Telekom
Wenn der alte Steg im Frühjahr 2022, spätestens aber 2023, abgerissen wird, müssten die Kästen für die Glasfaseranschlüsse der Telekom und die Stromversorgung für Feste am Stegpfeiler Telekomkästen am Steg beseitigt und an einem anderen Standort installiert sein. Es ist praktisch unmöglich, den Pfeiler und das Stegwiderlager zu beseitigen, ohne die Kästen vorher zu entfernen. Außerdem müssen sie sowieso entfernt werden, da der zentrale Platz in der Mainstraße nach dem Stegabriss neu gestaltet werden soll. Es ist also klar, dass ein neuer Standort gefunden werden muss, an dem die Kästen nicht die vielzitierte Schokoladenseite unseres Orts verschandeln. Zusätzlich müssten auch der Telefonkasten an der Fassade der Mainstraße 1 und der Stromkasten am Heymannshaus anderweitig untergebracht werden.
All das ist seit Jahren bekannt. Es gibt auch seit einigen Jahren Pläne für die Neugestaltung des Platzes. In den Plänen ist allerdings kein Alternativvorschlag für die Unterbringung der recht monströsen Kästen zu finden. Stattdessen sind dort in der Platzmitte vier Betonbänke vorgesehen, die wie die Faust aufs Auge der Altortsanierung wirken, wogegen nicht nur die MM, sondern auch etliche Anwohner deutlichst protestiert haben.

Bei einer gemeinsamen Ortseinsicht mit der Verwaltung hat die Telekom nun drei mögliche Standorte vorgeschlagen:
Standort 1 befindet sich nördlich der Grenzmauer des Wohnhauses Mainstraße 14. Denkbar wäre alternativ, den Standort in diesem Bereich auf der Ostseite der Grenzmauer Richtung Radweg anzuordnen. (Das Haus Nr. 14 steht unter Denkmalschutz und gehört der Familie Heymanns. Es ist wohl das bei Touristen am häufigsten fotografierte Motiv im Ort. Heymannshaus )
Standort 2 befindet sich gegenüber dem Widerlager des Mainstegs am Anwesen Mainstraße 1. Dieser Standort wird von der Gemeinde aus gestalterischen bzw. städtebaulichen Aspekten als bedenklich betrachtet.
Standort 3 befindet sich am südlichen Ende des Platzes vor der Außenwand des Anwesens „Zur Mainfähre 2„. Dieser Standort war bereits früher vor der Errichtung des Verteilerkastens unter dem Stegwiderlager im Gespräch.

Der Ausschuss einigte sich darauf, dass die drei Optionen geprüft werden sollen:
1. Priorität: Die Verteilerkästen sollen vorläufig am Stegpfeiler belassen und durch eine Metallkonstruktion geschützt werden.
2. Falls das nicht möglich sein sollte, sollte die provisorische Unterbringung für zwei Jahre am Anwesen Mainstraße 14 oder Zur Mainfähre 2 geprüft werden. Man will mit den Betroffenen vorher Kontakt aufnehmen

Aus Sicht der Altortsanierung wären alle drei Standorte eine Katastrophe. Da die Hausbesitzer in diesem Bereich viel Geld und Schweiß für die Schokoladenseite Margetshöchheims investiert haben und die Gemeinde dort wohl Millionen in die Sanierung stecken wird, sind alle drei Vorschläge in diesem exponierten Bereich indiskutabel.
Die Kästen erst einmal am derzeitigen Standort zu belassen, ist keine Lösung, zumal dies technisch wohl allenfalls funktionieren kann, wenn man den Pfeiler vorläufig stehen lässt. Dabei hat die MM schon länger vorgeschlagen, statt der unsinnigen Betonbänke am Anfang und Ende des Platzes jeweils einen Pavillon vorzusehen, in denen die Telekomkästen, die Infrastruktur für die Feste und ein Infopoint untergebracht werden könnten. Dies wird auch von den Anwohnern begrüßt, die dies bei einem Ortstermin auch den Vertretern der Margaretenfestvereine vorgestellt haben. Bei den Vereinsvertretern wurde dies positiv aufgenommen. Die Anwohner haben übrigens ihre Vorschläge auch in einem Schreiben an den Bürgermeister formuliert, aber bis heute keine Antwort erhalten. Wir nehmen auch an, dass unsere Vorschläge noch nie ernsthaft geprüft wurden. Unsere Vorschläge sind übrigens nicht neu. Wir haben sie zum Beispiel im MM-Blättle 132 auf Seite 7 zum wiederholten Male vorgestellt MM-Blättle 132 .

Man wird uns nun vorhalten, dass der zentrale Bereich der Mainstraße erst einmal gründlich überplant werden müsse. Erstens wurde das Gelände bereits vermessen, und es gibt auch einen Plan. Und zweitens sind die wichtigsten Details schon längst bekannt und wohl unstrittig: Auf der Häuserseite gibt es einen Gehweg und eine Straße ohne begleitende Parkplätze. Auf der Mainseite soll die Pappelreihe mit einem größeren Grünstreifen erhalten bleiben. Und dazwischen ist gar nicht mehr so viel Platz übrig. Genau dort könnten die beiden Pavillons stehen, in denen man die Infrastruktur unterbringen kann.
Das eigentliche Problem ist, dass die Gemeinde bislang sehenden Auges nicht in die Gänge gekommen ist. Provisorien sind keine Lösung, da sie technisch aufwendig und teuer sind. Man glaubt doch wohl nicht ernsthaft, dass die Telekom erneut ihre Kästen verlegt, um sie nach zwei Jahren dann wieder an eine andere Stelle zu versetzen. Das riecht nach einem Provisorium, das noch viele Jahre an der falschen Stelle stehen wird.

Beim Bauabschnitt I zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz läuft es ähnlich. Die MM hatte von Anfang an vorgeschlagen, den Grünbereich des Landschaftsschutzgebiets nicht anzutasten und einen gut begehbaren Fußweg mit guter Beleuchtung zu bauen. Das wäre schon längst fertig und noch dazu sehr kostengünstig gewesen.
Jetzt wird der neue Steg in einigen Monaten fertig sein, und die Bürgerinnen und Bürger dürfen dann auf dem Hauptweg aus dem Altort zum Steg durch eine Baustelle laufen.


7 Informationen Kommunales Förderprogramm
Die Zuschussgewährungen für die Sanierungsmaßnahmen der Anwesen, Mainstraße 4 und 31, Schmiedsgasse 12 und Würzburger Straße 24 wurden zur Kenntnis genommen.

8 Informationen und Termine















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Telekomkästen am Steg


zusätzlich Stromkästen für Feste 



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Heymannshaus




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Gaube Nelkenweg




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Niederschrift Bauausschusssitzung 19.10.21

sitzungdesbauausschussesmargetshoechheim202110.pdf [289 KB]



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Bauausschusssitzung am 19.10.21

Tagesordnung:

1 Bauantrag für den Anbau eines Wintergartens, FlNr. 4444/4, Am Scheckert 3
Weil der Wintergarten abweichend von der vorgeschriebenen Dachneigung ein Flachdach hat, ist eine Befreiung erforderlich.
Mit 5:0 Stimmen gebilligt

2 BV Dachneigung Carport - FlNr. 36, Pointstr. 11a / Dorfstr. 44
Die abweichende Dachneigung beim Gartenhaus wurde mit der Auflage der extensiven Dachbegrünung mit 5:0 Stimmen akzeptiert.
Das Carport muss gemäß Gestaltungssatzung mit mind. 40 Grad Dachneigung errichtet werden. 4:0 Stimmen
Die Dacheindeckung ist gemäß der Festlegungen der Gestaltungssatzung auszuführen. 5:0 Stimmen
Die Fassadenschalung muss gemäß der Empfehlung des Altortarchitekten in senkrechter Ausführung erfolgen. 5:0 Stimmen
Die Wandöffnungen müssen den Vorgaben der Satzung entsprechen. 5:0 Stimmen
3 Information zu Ortseinsichten mit dem Verkehrsberater der PI Würzburg-Land sowie Kennzeichnung von Parkplätzen in der Zeller Straße
Beschilderung am Fahrradweg am Main im Bereich der neuen Gaststätte:
Am Mainuferweg auf Höhe des Anwesens Heymanns, im Bereich der Brunngasse und im Bereich des Grasigen Weges soll das Verkehrszeichen Z260 ,,Verbot für Kraftfahrzeuge„ angebracht werden. Das An- und Befahren mit Kraftfahrzeugen ist dann nur noch mit Sondergenehmigungen der Gemeinde zulässig, die immer im Fahrzeug mitgeführt werden müssen.
Verkehrssituation auf dem Radweg bei der neuen Gaststätte Mainstraße 20 + Fahrradstellplätze
Um die Situation vor der zukünftigen Altort-Gaststätte etwas zu entschärfen, hat der Verkehrsberater der Polizei einen "Aufmerksamkeitsstreifen" empfohlen. Dieser Streifen ist leicht erhöht und soll den Radfahrer etwas abbremsen. Zusätzlich sollte beidseitig das Schild Z133 ,,Fußgänger„ angebracht werden. Die angedachten Fahrradständer sollten erst auf Höhe des Anwesens Mainstraße 26 aufgestellt werden.
Verkehrszone „Am Scheckert„ – Tempo und Parksituationsbeurteilung
Da sich die Klagen häufen, dass in der Straße ,,Am Scheckert„ viel zu schnell gefahren und gleichzeitig wild geparkt wird, gab es auch dort eine Begehung mit der Polizei. Da die Parksituation bei Notfalleinsätzen zu großen Problemen führen kann, riet der Verkehrsberater zu einem absoluten Halteverbot im Kurvenbereich, um diese Gefahrensituation etwas zu entschärfen. Weiterhin sollten im oberen Bereich der Straße ,,Am Scheckert„ die Parkplätze auf dem Parkstreifen markiert werden um dadurch besser wahrgenommen zu werden. Einige neue Parkplätze könnten an der Stelle der Container entstehen. Dafür müssten die Container auf die Grünfläche weiter oben umziehen. Um weitere mögliche Parkplätze zu schaffen, will die Verwaltung einen Gesprächstermin mit Herrn Götz vereinbaren.
Schulwegsituation und Radverkehr bei der Neubergstraße/Erlabrunner Straße
Da die Schulwegsituation an der Kreuzung Neubergstraße/Erlabrunner Straße nicht nur übersichtlich, sondern auch gefährlich ist, schlug die Polizei vor, eine rote Fahrbahnmarkierung aufzubringen, um auf querende Fußgänger hinzuweisen. Zudem sollte beidseitig das Schild Z133 ,,Achtung Fußgänger„ aufgebracht werden. Da der Gehweg genau an dieser Überquerung enger wird und die Parkplätze die Sicht versperren, könnte eine Querungshilfe an dieser Stelle sinnvoll sein. Dies kann durch Aufpflasterungen, vorgezogene Gehsteigausbuchtungen oder aufgebrachte Leitplatten erfolgen.
Für den Radfahrverkehr aus der abbiegenden Neubergstraße sollte auf dem Radstreifen eine Haltelinie mit dem Piktogramm „Fahrrad„ und zusätzlich dem Piktogramm ,,Vorfahrt achten„ aufgebracht werden.
Konzept Kreuzung Neubergstraße -Thoma-Rieder-Straße
Der Kreisverkehr sollte auch für die Fußgänger aus der Neubergstraße Richtung Erlabrunner Straße sicherer gestaltet werden, indem der Gehweg weiter in den Straßenbereich geführt wird.
Lutzgasse – Radverkehr frei
In der Lutzgasse sollte wie in der Neubergstraße die Einbahnstraße entgegen der Einbahnstraße für Radverkehr frei sein. Dafür müssten an der Ein- und Ausfahrt ein Zusatzschild ,,Radverkehr frei„ angebracht werden. Außerdem wäre es sinnvoll, auch hier den Beginn und das Ende des Radstreifens mit Haltelinie bei der Auffahrt zur Erlabrunner Straße und dem Piktogramm „Fahrrad„ zu markieren. Da das eingeschränkte Halteverbotsschild nun auf dem Radstreifen stünde, würde sich dieses erübrigen oder könnte zumindest nach hinten versetzt werden. Dadurch könnte an diesem Pfosten ein ,,Vorfahrt achten-Schild„ angebracht werden.

4 Photovoltaikanlagen - Vorberatung Änderung der Gestaltungssatzung "Altort Margetshöchheim"
Der MM-Vertreter erklärte prinzipiell die ablehnende Haltung gegenüber einer Zulässigkeit auch in nicht einsehbaren Dachflächen, u.a. mit dem Verweis auf die im Altort oft schlechte Erreichbarkeit im Brandfall. Weitere Argumente gegen eine Freigabe im Altortfinden Sie hier: Wird Photovoltaik nun doch im Altort erlaubt?
Eine endgültige Entscheidung und die dann nötige Satzungsänderung kann nur der Gemeinderat treffen.

5 Feldwegsanierungen - Außenbereich
Bei einer Begehung wurden Mängel an den Umflutgräben festgestellt. Die häufigsten Probleme sind überwachsene Bankettstreifen sowie zugewachsene und eingeschwemmte Durchlässe und Gräben vor allem in den steilen Hangbereichen oberhalb der Schule. Um bei Starkregenereignissen die Funktionsfähigkeit der Rückhaltebecken zu gewährleisten sind die Bankettbereiche abzuziehen und das Erdreich abzufahren, die Mulden nachzubessern und die Durchlässe freizugraben.
5:0

6 Informationen Kommunales Förderprogramm
zur Kenntnis genommen

7 Informationen und Termine
- Information über die Anzahl der Stellplätze, Bauvorhaben Am Scheckert 9 : Insgesamt sind für das Bauvorhaben 29 Stellplätze nachgewiesen, drei entfallen hierbei auf Motorräder und 26 für PKWs. Insgesamt zwölf PKW-Stellplätze werden in der Tiefgarage nachgewiesen.

- Stellplätze „Kulturscheune„: Eine konkrete Anzahl an zukünftig nachzuweisenden Stellplätzen kann zurzeit nicht ermittelt werden, da die Planungen sich zurzeit im Entwurfsstadium befinden.

- Baurecht – Genehmigungsfreistellung: Auf der FlNr. 2154/7 (Friedenstr. 47) wurde mit Schreiben vom 14.10.2021 die baurechtliche Freistellung der entsprechenden Unterlagen festgestellt.

- Förderprogramm für öffentliche Ladeinfrastruktur
Im Rahmen eines Bundesprogramms für E-Mobilität und öffentliche Ladeinfrastruktur werden mit 80 % durch den Bund gefördert je ein 22 kW und 50 kW - Ladepunkt. Dafür werden der Parkplatz Ludwigstraße sowie der Parkplatz an der Margarethenhalle beantragt; Abstimmung 5:0

- Informationen zum Neubau des Mainstegs: Die Gestaltung der unmittelbaren Umgebung des neuen Stegs soll mit dem Büro arc.grün abgestimmt werden.
Die Aufrichtung der Pylone soll nun am 29.10. erfolgen. Da die Baufirma auch am Samstag gearbeitet hat, ist damit zu rechnen, dass der Termin eingehalten wird. Während der Arbeiten wird der Main für die Schifffahrt gesperrt.

- Entwurfsplanungen zur Errichtung und Erhöhung einer Grenzmauer, Mainstraße 20, 20a

- Hinweis auf das Förderprogramm "Wohnen im Alter": Es bezieht sich auf städtebauliche Konzepte wie z.B. die Planung am Scheckert-Lausrain.
Eine Online-Konferenz über das Programm findet am 2.12.21 statt; Bürgermeister Brohm meldet dazu die Gemeinde an. Teilnehmen werden der Bürgermeister und die Seniorenbeauftragten.

- Die Aussprache mit der Bürgerinitiative für das Bürgerbegehren Zeilwegeinfahrt soll am 18.11.21 stattfinden. Teilnehmen werden die drei Bürgermeister und je ein Vertreter
aus jeder Fraktion.













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Niederschrift Bauausschuss am 7.9.21

sitzungdesbauausschussesmargetshoechheim202109.pdf [291 KB]



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Bauausschusssitzung am 7.9.21

Tagesordnung:

1 Neubau eines Mehrfamilienhauses, FlNr. 1403/5, BV Friedenstraße 12
Das Bauvorhaben liegt innerhalb des Geltungsbereichs des Bebauungsplans „An der neuen Schule„.
Da nicht alle Vorgaben des Bebauungsplans eingehalten werden, ist ein Genehmigungsfreistellungsverfahren nicht möglich.
Beantragt wurden die Befreiung von der Abgrabungstiefe, von der vorgeschriebenen Böschungsneigung und der Überschreitung der Baugrenze wegen der Unterbringung von 5 Stellplätzen.
Der Bauausschuss stimmte dem Bauantrag und den Befreiungen einstimmig zu.

2 Errichtung eines Carports & Gartenhauses, isol. Abweichungen, FlNr. 36, BV Pointstr. 11a,
Der Ausschuss stimmte dem verringerten Abstand des Carports von der öffentlichen Verkehrsfläche einstimmig zu. Da zum Antrag, von der Dachneigung des Gartenhauses abzuweichen, die Stellungnahme des Altortarchitekten noch aussteht, wurde die Entscheidung darüber auf die nächste Sitzung verschoben.

3 Umverlegung der Parkplatzzufahrt zur Margarethenhalle

Da der Parkplatz der Margarethenhalle im Umfeld der Tennisplätze in Zukunft nicht mehr neben dem Feuerwehrhaus angefahren werden kann, soll die neue Zufahrt gegenüber der Ladeeinfahrt von Tegut geschaffen werden. Dem Angebot für die Arbeiten stimmte der Ausschuss einstimmig zu.

4 Würzburger Straße - Querungshilfe am Fahrweg Variantenuntersuchung
Der Querungshilfe mit einer Fahrbahneinengung Querungshilfe Würzburger Straße am Fahrweg und dem provisorischen Gehweg-Anschluss an den Fahrweg stimmte der Ausschuss einstimmig zu. Es ist mit Kosten in Höhe von 11.000 € zu rechnen. Der Gehweg wird in einer Feinschotterbauweise ausgeführt.

5 Absenkung der Straße, Carl-von-Ossietzky-Weg, FlNr. 4444/1, 4444/2
Die Absenkung ist erforderlich, um die Zufahrt zur Tiefgarage der neu errichteten Wohnanlage zu ermöglichen. Die erforderliche Fläche wird an den Investor verkauft, so dass die Verkehrssicherungspflicht an ihn übergeht.

6 Neubergstraße - Umgestaltung des Kreuzungsbereichs
Nach längerer Diskussion entschied der Bauausschuss, die von der Verwaltung vorgelegten 7 Varianten vorerst nicht weiter zu verfolgen. Demnächst soll erst einmal eine Ortseinsicht mit dem Verkehrsberater der Polizei stattfinden, da dort der Schulweg für viele Kinder vorbeiführt. Gemeinderätin Kircher schlug vor, mit der Planung ein Fachbüro zu beauftragen.

7 Informationen zum Kommunalen Förderprogramm


8 Informationen und Termine
MM-Gemeinderat von Hinten sprach die kritische Parksituation im Kurvenbereich der Straße "Am Scheckert" an. Demnächst soll auch dort ein Ortstermin mit der Polizei stattfinden.
Angesprochen wurde auch die kritische Situation an der Abzweigung der Neubergstraße von der Erlabrunner Straße, wo vor allem Schulkinder gefährdet sind.



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Niederschrift Bauausschuss am 27.7.21

sitzungdesbauausschussesmargetshoechheim202107.pdf [293 KB]



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Bauausschusssitzung am 27.7.21

Tagesordnung:

1 Neugestaltung der Mainpromenade BA 1, Vorstellung und Auswahl der Möblierung
Informationen finden Sie hier: Spielgeräte contra Natur

2 Bauantrag zum Umbau und Aufstockung eines best. Werkstattbetriebs mit Umnutzung, FlNr. 4395/2, Zeller Str. 17
einstimmig beschlossen

3 Nutzungsänderung eines Einfam. Wohnhauses zu Zweifam. Wohnhaus, FlNr. 4419/3, Zeller Str. 44
einstimmig beschlossen

4 Neubau einer Einfriedung mit Toranlage; Fl.Nr.: 18, 22, Dorfstr. 26, 30
Beantragt wurde die Errichtung einer Einfriedung mit Toranlage mit einer Höhe von 2,50 m auf den seit Jahrzehnten unbebauten Grundstücken in der Dorfstr. 26 und 30.
Der Ausschuss lehnte die beantragte Höhe einstimmig ab. Stattdessen wurde vorgeschlagen, die Mauer am Anwesen Nawrath in der Höhe von 2,5 m beginnen zu lassen und dann gerade in Richtung Westen verlaufen zu lassen. Der Versatz am westlichen Ende soll dann an der Toranlage durch zwei beidseitige Pfeiler abgefangen werden.

5 Erweiterung vorh. Wohnhaus im EG über Terrasse und Vergrößerung der Bäder EG/DG, FlNr 1418, Am Grabenhügel 12
einstimmig beschlossen

6 Nachtrag zu Bauantrag 1/21; Befreiungsanträge für FlNr 3964/2, Birkäcker 3
Der beantragten Befreiung hinsichtlich der abweichenden Dachneigung bei der Eingangsüberdachung und der Terrasse wird zugestimmt.
Der beantragten Befreiung zur Überschreitung der GRZ (0,45) wurde ebenso zugestimmt, da durch den Erwerb der angrenzenden Gartenfläche der Anteil Grünfläche städtebaulich zu vertreten sei.

7 Sanierung und Umnutzung einer Scheune zum Wohnhaus, Fl.Nr. 77, Dorfstraße 15
Beantragt wurden drei Solarmodule für thermische Nutzung, die mit 4:1 Stimmen gebilligt wurden, weil sie von der Dorfstraße her nur teilweise einsehbar seien.
Der Bauausschuss lehnte den beantragten Einbau eines Außenrollos im Zwerchhaus mit 4:1 Stimmen ab.
Der Bauausschuss beschloss einstimmig die beantragte Befreiung für die liegende Dachgaube und das Verputzen des Ringankers.

8 Obsthalle - Errichtung temporärer Stellplätze
Der Bauausschuss beschloss, die vorgeschlagene Planung zur Anlegung von fünf provisorischen Parkplätzen an der Obsthalle ausführen zu lassen. Der Auftrag ist an den wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben.

9 Würzburger Straße - Querungshilfe am Fahrweg
Einer Querungshilfe wurde einstimmig zugestimmt. Eine rote Überwegmarkierung mit weißem Randstreifen wird auf der Ostseite beidseitig durch dreieckige Borde, die weiß markiert sind und in die Fahrbahn ragen, abgesichert. Querungshilfe Würzburger Straße am Fahrweg

10 Informationen zum Kommunalen Förderprogramm
Die Informationen wurden zur Kenntnis genommen.

11 Informationen und Termine
Stellungnahme des Sanierungsbeauftragten zur Anfrage Anwesen Untere Steigstraße 9
Wie bereits im Gemeinderat wurde auch im Bauausschuss nachgefragt, warum die in der Mainstraße auf Höhe der Anwesen 3 und 4 freigelegte Gasleitung noch nicht repariert und zugefüllt wurde.



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Querungshilfe Würzburger Straße am Fahrweg




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Niederschrift Bauausschuss 1.7.21

niederschriftbauausschuss1721.pdf [161 KB]



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Bauausschusssitzung am 1.7.21

Tagesordnung:

1 Ortseinsichten
- Da es Widerstände von Anliegern gegen die Verlagerung der Bushaltestelle „Birkachstraße„ zu den Schröderhäusern gibt, soll die Problematik mit Anliegern der Würzburger Straße 33 geben.
Der Bauausschuss traf bei seiner Ortseinsicht vor den Schröderhäusern in der Würzburger Straße auf etliche Anwohner, die sich vehement gegen die Verlagerung der Bushaltestelle von der ehemaligen Apotheke vor ihren Häuserblock wehrten. bv1552021planschnitt.pdf [234 KB]
Die Vertreter der Gemeinde betonten, dass die Bushaltestellen in den nächsten Jahren zwingend barrierefrei ausgebaut werden müssten. Bei der bisherigen Haltestelle sei dies nicht möglich. Die Anwohner befürchten Beeinträchtigungen durch Lärm und Staus. Laut WVV sollen ab dem nächsten Jahr allerdings nur noch E-Busse eingesetzt werden. Da auch die gegenüberliegende Haltestelle barrierefrei ausgebaut werden soll, können dann die Busse nicht mehr in der Bucht, sondern nur noch in der Fahrbahn halten, so dass es sicher zu erheblichen Verkehrsproblemen kommen wird, zumal der Gehsteig auf der Ostseite wegen der Barrierefreiheit verbreitert werden muss und so die Busse aus Richtung Würzburg bei ihrem Halt noch weiter im Fahrbahnbereich zum Stehen kommen.
Im Bauausschuss hat man nun entschieden, dass durch Verhandlungen mit den Grundeigentümern abgeklärt werden soll, ob auf Höhe der ehemaligen Tankstelle ein schmaler Gehwegstreifen für eine Haltestelle erworben werden kann. Alternativ wäre auch eine Haltestelle auf Höhe des inzwischen abgerissenen alten Wasserhauses möglich. Das Gelände dort ist im Besitz der Gemeinde. Dazu müsste allerdings der Gehsteig auf der Ostseite der Würzburger Straße bis dorthin verlängert werden, was auch nur möglich wäre, wenn die Eigentümer der benachbarten Grundstücke einen Streifen an die Gemeinde verkaufen. Grundsätzlich wird die Gemeinde unabhängig davon den Fußweg bis zum Fahrweg verlängern müssen, um das Sportgelände und vor allem auch den neuen Steg anzubinden. Wegen der Nähe zum Sportgelände und zum neuen Steg wäre die Haltestelle dort sicher sinnvoll.

- In diesem Zusammenhang steht auch die Einrichtung von Kurzzeitparkplätzen im Bereich der alten Apotheke
Da es durch die motorisierten Besucher des Papierwarenladens in der ehemaligen Apotheke häufig zu einem Parkchaos kommt, sollen nun je ein Parkplatz nördlich der Bushaltestelle und auf der Westseite der Würzburger Straße nach der Birkachstraßenkreuzung als Kurzzeitparklätze ausgewiesen werden. Die Parkzeit an Werktagen wird von 8 bis 18 Uhr auf 30 Minuten begrenzt, am Samstag gilt die Begrenzung für den Vormittag.

- Verkehrsberuhigung in der Würzburger Straße auf Höhe der Abzweigung Fahrweg
Wegen der Beschwerden von Anliegern wegen überhöhter Geschwindigkeiten in diesem Bereich wurde die dortige Fahrbahnschwelle bereits erneuert und rot markiert. Da dies nur bedingt Wirkung zeigte, soll nun der Verkehr durch versetzte Parkplätze ausgebremst werden. Außerdem soll eine sog. Querungshilfe mit einer mittigen Verkehrsinsel den Verkehr ausbremsen und die Querung der Straße erleichtern. Im Ausschuss war man allerdings der Ansicht, dass die Straße hierfür zu schmal ist. Dies soll nun im Rahmen der Planung abgeklärt werden.

- Von einem Anlieger der Zeller Straße kam die Anregung zur Errichtung von Pop-up-Radwegen in der Würzburger Straße und Zeller Straße
Der Verkehrsberater der Polizei riet davon allerdings deutlich ab. bv1662021210629vermerkpiwuelandschubert1.pdf [97 KB]

- Parkmöglichkeiten auf dem von der Gemeinde erworbenen Grundstück westlich der Obsthalle
Längs der Poinstraße werden dort 5 Stellplätze eingerichtet.

2 Antrag auf Verkehrsregelung im Bereich des Radweges am Main
Mit der Inbetriebnahme der Gaststätte ist auf dem Rad-/Fußweg am Main mit erhöhtem Verkehrsaufkommen auch mit PKW zu rechnen, auch wenn dort eigentlich nur Anlieger hinfahren dürfen. Die MM hatte bereits einmal angeregt, darüber nachzudenken, den Radverkehr wie früher über de Mainstraße zu leiten.
Der Bauausschuss beschloss einstimmig, im Bereich der „Brunnengasse„ bei Mainstraße 38 das Verkehrszeichen Z 250 „Verbot für Fahrzeuge aller Art„ mit „Anlieger frei„ anzuordnen. Das gilt auch für den Radweg auf Höhe des Anwesens Heymanns und für den "Grasigen Weg".

3 Auftragsvergabe Kanalreinigung 2022-2026
einstimmig gebilligt.

4 Informationen zum Kommunalen Förderprogramm
Die Förderungen im Rahmen der Gestaltungssatzung wurden zur Kenntnis genommen.

5 Informationen und Termine
- Dem Angebot der Fa. Öhrlein für die Renovierung der Christusfigur im alten Friedhof wurde zugestimmt. Vorab soll allerdings geklärt werden, ob es hierfür Zuschüsse gibt.
- Die Beauftragung für die Baugrunduntersuchung für die neue Kindertagesstätte wurde nachträglich gebilligt.
- Die Gemeinde hat zwei weitere Hundekotmüllbehälter angeschafft.



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Niederschrift des Bauausschusses 27.5.21

sitzungdesbauausschussesmargetshoechheim202105.pdf [173 KB]



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