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Ortssanierung: Tips und Infos

Ergänzende Informationen zur "Mainpromenade"

11.2.19: Wir haben Sie in den letzten Wochen ausführlich über den Planungsstand für die Umgestaltung der "Mainpromenade" informiert. Mittlerweile gibt es weitere Erkenntnisse und Vorschläge.
Frau Laudenbacher, die mit ihren Ideen und bei der Planung und Durchführung der mainART die tragende Säule ist, hat u.a. an ihren Vorschlag erinnert, im naturnahen Bereich zwischen dem alten Festplatz und dem Sportplatz eine Symbiose aus Kultur und Natur zu schaffen. Auf ihre Initiative hin gab es vor einiger Zeit bereits Vorarbeiten für einen Wettbewerb des Berufsverbands bildender Künstler (BBK) zur Ausgestaltung der Mainpartie mit Skulpturen. Damit könnte sich sicher auch die MM anfreunden, da dies kein teurer Abklatsch von Veitshöchheim wäre.
Ihr Vorschlag, den Platz gegenüber der Bäckerei für Veranstaltungen frei zu halten und im Abschnitt zwischen Rathaus und Dorfstraße den Bezug zum Main nicht durch Baumreihen und Einbauten zu stören, deckt sich ebenfalls mit den Vorstellungen der MM.

Die MM hatte schon seit langem vermutet, dass die Wiese zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz wegen des dort verlaufenden Abwasserhauptsammlers mit etlichen Schächten regelmäßig durch ein Spülfahrzeug befahren werden muss. Das wäre das Aus für eine intensive Nutzung für Spielgeräte und ähnliche Einbauten gewesen. Da die Situation am Grillplatz ähnlich ist und die Wiese bereits durch Reifenspuren in Mitleidenschaft gezogen ist, hat Bürgermeister Brohm die Kanalreinigungsfirma zu einem Gespräch eingeladen. Dabei stellte sich heraus, dass an beiden Stellen trotzdem eine Kanalspülung möglich ist, allerdings mit einem größeren Aufwand.



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eine Entscheidung für viele Jahrzehnte (Teil III)

26.1.19: Der Bauabschnitt ist das Kernstück der Altortsanierung und umfasst den Bereich zwischen dem Rathaus und der Pointstraße, der mit den in den letzten Jahren sanierten historischen Fassaden und der Pappelreihe das Wahrzeichen Margetshöchheims ist. Dieser Abschnitt kann frühestens Mitte 2022, wohl eher 2023 in Angriff genommen werden, wenn der neue Steg fertiggestellt und der alte Steg abgerissen ist. Derzeit wird der langgestreckte Platz noch durch den Stegabgang unterteilt. Dann wird von Süden kommend der Blick auf das Ensemble am Main frei mit dem schmucken alten Schulhaus der Familie Heymanns und dem Kirchturm als Blickfang. Dieser Platz soll mit Natursteinen aus Muschelkalk gepflastert werden, wie es bereits in der Mainstraße auf Höhe des Rathauses der Fall ist. Am Mainufer soll ein etwa fünf Meter breiter Grünstreifen zur Verbesserung der Vitalität der Pappeln angelegt werden, an dem es mehrere Zugänge zum Main geben wird. Unklar ist noch, ob und in welchem Umfang die Schleusensteine, die derzeit das Ufer begrenzen, erhalten werden können. Sie verhindern seit Jahrzehnten, dass die Wellen vorbeifahrender Schiffe über das Ufer schwappen, was im Winter in Ufernähe zu Glatteis führen kann. Andererseits werden sie häufig durch die Wurzeln der Pappeln angehoben, was für sie problematisch sein kann.
Gegenüber der Mainstraße 13 (Etthöferhof) sind 6 Parkplätze geplant, 3 im Bereich Maxl-Bäck. So weit herrscht zwischen Gemeinderat und Planern weitgehend Übereinstimmung.
Drei weitere Parkplätze mitten im Platzbereich etwa auf Höhe des Maibaumstandorts lehnt die MM an dieser Stelle ab, da an dieser markanten Kreuzung mit den Sichtachsen Dorfstraße /Mainstraße und Mainfähre der Platzcharakter und die Sicht auf das Ambiente am nördlichen Rand gestört wird. Dort bietet sich eher ein Bewirtschaftungsbereich für ein Café an.
Entschieden abgelehnt wird von der MM allerdings der unsägliche langgezogene Streifen mit Bäumen, Möblierung und sonstigen Installationen ("Margetshöchheimer Bank"), der den Platz zerteilt und ihn noch mehr in die Länge streckt, als er jetzt bereits ist, siehe "Marktplatz" . Man kann dies eindeutig an historischen Fotos sehen, wo der Platz bereits einmal unterteilt war. Da konnte man nur noch von einer Straße reden, aber nicht von einem Platz, wie derzeit übrigens auch: Baumreihe in der Mitte Mhh mit Mittelstreifen Mhh mit Mittelstreifen 2 .
Man muss sich nur einmal ansehen, wie schmal dieser "Marktplatz" ist, wie ihn die Planer nennen. Dabei gehen eh schon Bereiche für die 6 Parkplätze im Norden verloren, und daneben auf Höhe des Anwesens Mainstraße 12 liegen die Entlüftungspoller der Fernwasserleitung, die nicht überbaut werden können. Hier bietet sich ein relativ transparenter Infopoint an. Aber der Rest des Platzes bis zur Dorfstraße muss unbedingt erhalten bleiben und darf nicht zugestellt werden. Der Platz wird schließlich von den Häuserfassaden und dem Mainufer mit seiner Pappelreihe geprägt und begrenzt. Dazwischen noch einige Bäume und irgendwelche Betonkuriositäten hineinzukleckern wäre nicht nur eine Geschmacklosigkeit, es würde den ganzen Platz entwerten. Ganz abgesehen davon, dass es etwa beim Margaretenfest oder der Mainart denn ganz erhebliche Platzprobleme gäbe. Wir hoffen, dass das auch die anderen Fraktionen einsehen.

Zum Schluss noch zu den Kosten: Die Planer gehen derzeit in ihrer Kostenschätzung von knapp 1,7 Mio. € aus. Dabei ist für die üblichen Infrastrukturerneuerungen (Wasser, Kanal, usw.) noch kein Cent enthalten. Das gilt auch für die Infrastruktur für das Margaretenfest (Strom, Wasser, Abwasser) die noch dazu käme. Die Baumaßnahme wird somit mit Sicherheit deutlich teurer. Weil dieser Altortbereich das Kernstück der Altortsanierung ist, ist er das Geld sicher wert. Da die finanziellen Ressourcen der Gemeinde aber nicht in den Himmel wachsen, meint die MM, dass man beim 1. Bauabschnitt zwischen dem Sportplatz und dem Steinernen Weg auf unnötige und teure Maßnahmen verzichten sollte (siehe unsere Stellungnahme vom 17.1. eine Entscheidung für viele Jahrzehnte (Teil I) . Nicht dass am Ende beim wichtigsten Teil der Altortsanierung das Geld ausgeht.



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eine Entscheidung für viele Jahrzehnte (Teil II)

19.1.19: Der Bauabschnitt II, der sinnvollerweise erst nach der Fertigstellung der Abschnitte I und III ausgebaut wird, umfasst die Straße "Zur Mainfähre" zwischen der Pointstraße und dem Steinernen Weg, auch als alter Festplatz bekannt. Hier herrscht relativ wenig Autoverkehr, da die Straße von der Ortsmitte her eine Sackstraße ist und sich der Verkehr vom Steinernen Weg her in Grenzen hält, im Wesentlichen sind es Anlieger und Nutzer der Parkplätze. In diesem Bereich sind hauptsächlich Radfahrer unterwegs, so dass eine Trennung zwischen Kraftfahrzeugen und Radfahrern nicht erforderlich ist, zumal sich hier wie im Rest der Straße bis zur Ludwigstraße ein verkehrsberuhigter Bereich (Spielstraße) anbietet. Die in der Planung vorgesehene Straße sollte nach Ansicht der Planer einen Muschelkalksteinbelag erhalten. Die große Mehrheit der Gemeinderäte will vor allem aus Kostengründen lieber eine Asphaltdecke. Die 20 Parkplätze sollen entsiegelt und mit Rasenlinern (oberflächenvergütete Betonplatten mit Raseneinsaat in den Zwischenräumen) befestigt werden. Eine im Gemeinderat angeregte Vermehrung der Parkplätze würde bei 12 zusätzlichen Plätzen 25.000 € kosten.
Ein von der MM angeregter Fußweg direkt am Mainufer wurde mit Mehrkosten von 40.000 € beziffert. Da ließe sich allerdings etliches einsparen. So könnte man dort auf die vorgesehene Beleuchtung verzichten, da bei Dunkelheit wegen des geringen Verkehrsaufkommens die gut ausgeleuchtete Straße wie bereits jetzt genutzt werden kann. Beim Verzicht auf die Beleuchtung des Uferwegs wären keine tiefen Eingriffe in den Wurzelbereich der Bäume erforderlich. Es böte sich zudem eine wassergebundene Decke ein, da sich wegen des Wurzelbereichs der Pappeln eine Versiegelung verbietet.
Die Planer rieten allerdings von dem Fußweg ab, da zwischen dem Parkplatz und dem Ufer nur wenig Platz vorhanden sei. Aus den Reihen der CSU kam dann der Vorschlag, die Straße möglichst nah ans Ufer zu legen und die Parkplätze in den derzeitigen Straßenraum zu verlegen, also die Planung praktisch zu spiegeln. Das würde allerdings bedeuten, dass etliche Parkplätze wegen der Ausfahrten aus den oberhalb liegenden Anwesen wegfallen. Weiterhin wäre problematisch, dass der versiegelte Straßenbereich nahe an die Uferbäume (Pappeln und Weiden) heranrückt und dadurch die Vitalität der Bäume beeinträchtigt und dass die Straße durch Wurzelhub beschädigt wird. Grundsätzlich ist bei der Planung auch zu berücksichtigen, dass der alte Festplatz beim Margaretenfest weiterhin durch die Fahrgeschäfte genutzt werden wird.
Die MM hält einen "Spazierweg" am Main mit Sitzgelegenheiten weiterhin für sinnvoll und konsequent, da sich dieser Weg im "grünen Band" längs des Mains am zentralen Mainstraßenplatz und bis hin zur Ortsgrenze im Norden fortsetzt.
Ein Problempunkt ist und bleibt die Engstelle an der Einmündung der Pointstraße in die Straße "Zur Mainfähre". Bereits bei einem vorherigen Termin mit dem Planungsbüro wurde aus dem Gemeinderat vorgeschlagen, dort den Gehweg über eine Art Balkon über dem Mainuferbereich aus dem Straßenbereich herauszunehmen. Damals erhielten wir die Auskunft, dass solche Bauten über dem Wasser durch die Schifffahrtsverwaltung nicht genehmigt würden. Aus den Reihen der CSU wurde der Vorschlag erneut eingebracht. Es bleibt abzuwarten, ob das Planungsbüro nun eine andere Auskunft erhält.
Den Baupreis für den Abschnitt II schätzte das Planungsbüro auf ca. 941.000 €.

Hinweis: Die Grafiken mit den Planungsvorschlägen finden Sie in der Präsentation: 2019115gmrkomp.pdf [5.426 KB]



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eine Entscheidung für viele Jahrzehnte (Teil I)

17.1.19: Die geplante Umgestaltung der Mainpartie zwischen Rathaus und neuem Steg ist nicht nur teuer, sie entscheidet vor allem über die Zukunft unseres Ortsbilds. Dabei sollten weniger potentielle Besucher, sondern die Margetshöchheimer und natürlich auch die Anwohner im Focus stehen. Im Klartext bedeutet dies, dass die Mainpartie kein Rummelplatz werden soll, sondern dass die Planung auf die Alltagsbedürfnisse der Bevölkerung zugeschnitten sein muss. Letztendlich ist es ihr Lebensraum, der sich zwar verbessern, aber nicht auf den Kopf gestellt werden soll. Schließlich hat Margetshöchheim eine Geschichte und ein charakteristisches Ortsbild, das nicht zur Beliebigkeit architektonischer Moden verkommen darf.

Werden die Bürger bei der Planung mitgenommen?
In dem am 15.1.19 vom Planungsbüro dem Gemeinderat vorgestellten Zeitplan kommt zwar auf Seite 17 eine Information der Anlieger, nicht aber der Bevölkerung insgesamt vor 2019115gmrkomp.pdf [5.426 KB] . Auf die Forderung der MM, die Bürger zeitnah zu beteiligen, kündigte Bürgermeister Brohm an, dass die Information in einer Bürgerversammlung stattfinden soll, nachdem sich der Gemeinderat (voraussichtlich im März 2019) auf ein Konzept geeinigt hat. Wir befürchten, dass dann die Einflussmöglichkeiten der Bürger relativ beschränkt sein werden. Sinnvoller wäre es, dass die Bürger sich ähnlich wie beim ISEK durch Prof. Schirmer in einer Art Workshop in die Planung einbringen können.

Wie soll der Ausbau der Mainpartie zeitlich ablaufen?
Das Büro arc.grün hatte vorgeschlagen, den Ausbau von Süden nach Norden vorzunehmen, also beim geplanten neuen Steg zu beginnen und als 1. Abschnitt 2020 den Bereich vom Sportplatz bis zum Steinernen Weg zu erneuern. Das ist durchaus sinnvoll und entspricht auch den Forderungen der MM, da nach Fertigstellung des neuen Stegs ein gut ausgebauter und sicherer Fußweg vom Altort zum neuen Steg unumgänglich ist. Im Gemeinderat war man sich schon seit längerem einig, dass der bestehende asphaltierte Radweg erst nach Abschluss der Sanierungsarbeiten zwischen dem Rathaus und dem Steinernen Weg erneuert werden kann, da über ihn der gesamte Baustellenverkehr in Richtung Sportplatz abgewickelt werden soll. Man will nämlich auf jeden Fall verhindern, dass durch diesen Schwerverkehr bereits sanierte Straßen beschädigt werden. Deshalb ist ein Baustellenverkehr auf der Mainstraße in Richtung Norden ausgeschlossen. Wegen der beengten Verhältnisse eignet sich auch eine Verkehrsführung über die Dorfstraße oder die Pointstraße nicht. Darum bestand im Gemeinderat Einvernehmen, dass nach der Schaffung der Fußwegverbindung zum Sportplatz (BA 1) als zweiter Bauabschnitt der zentrale Mainstraßenplatz zwischen Rathaus und Pointstraße saniert wird, was natürlich erst nach dem Abriss des alten Mainstegs (vermutlich 2024) erfolgen kann. Der alte Festplatz käme dann als dritter Bauabschnitt an die Reihe. Und dann könnte man zuletzt den asphaltierten Radweg zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz ausbauen.
Es ist für uns nicht nachvollziehbar, warum das Büro arc.grün in der Präsentation für den Gemeinderat einen anderen Bauzeitenplan vorgesehen hat. Sollte die Gemeindeverwaltung die im Gemeinderat vereinbarte Reihenfolge nicht weitergegeben haben, oder hat das Büro einfach darauf losgeplant? Letztendlich musste das Büro die Reihenfolge der Sanierung nach der Intervention der MM ändern.

Wo hakt es beim BA I zwischen dem Sportplatz und dem Steinernen Weg?
Entgegen der bei zwei Gemeinderats-Workshops festgelegten Ausbauvariante soll der Fußweg vom Altort zum neuen Steg nicht wie derzeit vom Radweg getrennt verlaufen, sondern direkt neben dem Radweg. Das birgt die Gefahr, dass die Fußgänger durch Radfahrer oder Skater gefährdet werden. Außerdem dürfte es technisch nur schwer möglich sein, im nächsten Jahr direkt neben dem Radweg einen neuen Fußweg zu bauen und den direkt anschließenden Radweg, auf dem mehrere Jahre lang der Baustellenverkehr abgewickelt werden soll, erst später anzustückeln. Da der Radweg höher als der derzeitige Fußweg verläuft, müsste dort das Gelände aufgefüllt werden. Wir bezweifeln, ob die vom Planungsbüro vorgesehene Variante angesichts der vorhandenen Situation überhaupt realisierbar ist. Nur am Rande sei erwähnt, dass das Planungsbüro unbedingt auch den Rad-/Fußweg zwischen dem Sportplatz und dem Steinernen Weg in teurem Muschelkalkpflaster ausführen wollte, was allerdings auf einhellige Ablehnung stieß.
Das Büro ließ vollkommen außer Acht, dass sich die Strecke zwischen Rathaus und Sportplatz in drei ganz unterschiedliche Bereiche gliedert: Zwischen Rathaus und Pointstraße der typische dicht bebaute Innerortsbereich mit den direkt an die Straße angrenzenden Fassaden, wo das teure Muschelkalkpflaster hingehört und Sinn macht. Dann der Bereich zwischen der Pointstraße und dem Steinernen Weg (alter Festplatz), wo die Bebauung lückenhaft und von der Straße abgerückt ist und Grünbereiche mitprägend sind, und schließlich der naturnahe Bereich vom Steinernen Weg bis zum Sportplatz ohne Bebauung.
Im letzteren Bereich will die MM den naturnahen Charakter erhalten und den Fußweg gut ausbauen und beleuchten. Das Planungsbüro dagegen plant (mit Zustimmung von CSU und SPD) in der nördlichen Hälfte für rund 750.000 € einen Spielplatz mit zusätzlichem zweiten Fußweg, wobei darin noch nicht einmal die Kosten für den Rad-/Fußweg enthalten sind. Trotzdem geht man bei diesem Abschnitt von Kosten in Höhe einer knappen Million aus. Man redet sich zwar die Kosten schön und spekuliert beim Spielplatz auf Sponsoren. Dabei sollte man lieber einmal überlegen, ob so ein Spielplatz an dieser Stelle überhaupt Sinn macht, wo es zum Beispiel im Zeilweg seit Jahren keinen Spielplatz mehr gibt. Zuletzt noch ein Problem, auf das wir schon mehrmals aufmerksam gemacht haben. Im Bereich des BA I verläuft unter der Grünfläche der Hauptkanal, der regelmäßig durch ein schweres, mit Wasser gefülltes Spülfahrzeug gespült werden muss. Wie das in einem Spielplatzgelände funktionieren soll, fragen wir uns schon lange.
Die MM plädiert eindeutig für die Erhaltung des naturnahen Bereichs, der durchaus einen Erholungswert für die Bürger hat. Ein irgendwie gearteter Abklatsch der Veitshöchheimer Mainlände wäre für uns ein Verlust an Originalität.



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Letzte Infos zur Mainpartie-Planung

15.1.19: In den letzten Tagen haben wir Sie ausführlich über den derzeitigen Planungsstand für die Mainpartie zwischen Rathaus und neuem Steg informiert:
Festlegung der Mainpartie-Planung I Festlegung der Mainpartie-Planung II und Festlegung der Mainpartie-Planung III
Für die weitere Planung soll heute Abend ab 18 Uhr der Gemeinderat in der öffentlichen Sitzung die weitere Marschroute festlegen. Da die Gemeinderatsfraktionen schon vorab ihre Position zur Vorplanung des Büros arc.grün abgegeben haben (Gemeinderatssitzung am 15.1.19, Beginn 18 Uhr TOP 1), werden auch zwei Vertreter des Planungsbüros anwesend sein. Das Büro hat gestern noch kurzfristig vorab zu einigen Anregungen der Fraktionen mit einer Präsentation Stellung bezogen: 2019115gmrkomp.pdf [5.426 KB]
Einige interessante Details dieser Präsentation wollen wir hier kurz ansprechen:

- Auf Seite 5 ist beim Bauabschnitt 1 zusätzlich zum Weg durch den geplanten Spielplatz für 30.000 € eine Fortsetzung des Wegs durch die Grünfläche bis zur Seglerslipstelle vorgesehen. Beide Wege, der Rad-/Fußweg und der durch die Grünfläche, sollen beleuchtet sein. Die MM ist der Ansicht, dass ein gut ausgebauter Fußweg parallel zum Radweg mit mittiger Beleuchtung ausreicht. Den Spielplatz mit zusätzlich beleuchtetem Weg lehnen wir auch aus Kostengründen ab. Die aktualisierten Baukosten für diesen Abschnitt werden jetzt auf eine knappe Million (993.000 €) geschätzt und das ohne Fuß- und Radweg. Der größte Brocken ist dabei mit rund 750.000 € der geplante Spielplatz.

- Beim Bauabschnitt 2 (Seite 11) im Bereich des alten Festplatzes (zwischen Steinernem Weg und Pointstraße) sind für den von der MM angeregten Fußweg am Mainufer Mehrkosten von 40.000 € vorgesehen. Wenn man hier auf die unnötige Beleuchtung verzichten würde, käme der Weg sicher deutlich billiger. Schließlich verläuft wenige Meter weiter die gut ausgeleuchtete Straße, die mit Sicherheit bei Nacht von den Passanten benutzt wird. Interessant ist, dass die Straße durch den alten Festplatz so wie der Bereich zwischen dem Rathaus und der Ludwigstraße mit teurem Muschelkalkpflaster und nicht mit Asphalt ausgebaut werden soll. Angeblich wäre das sonst förderschädlich und wegen der starken Frequentierung durch KFZ problematisch. Anscheinend hat man bei der Planung gar nicht gemerkt, dass es sich um eine Sackstraße bzw. Einbahnstraße handelt und somit wenig KFZ-Verkehr herrscht.

- Sehr ambitioniert scheint auch der Zeitplan auf Seite 17 der Präsentation zu sein. So soll Ende Januar/Anfang Februar ein Abstimmungstermin mit Vereinen und Anwohnern erfolgen und der Gemeinderat Ende März/Anfang April endgültig über die Planung abstimmen. Von einer Beteiligung der Öffentlichkeit findet man im Zeitplan gar nichts. Transparenz und Bürgerbeteiligung sieht anders aus.
Auffällig ist auch, dass der Bauabschnitt 2 (alter Festplatz) für Mitte 2022 und der zentrale Platz zwischen Pointstraße und Rathaus Mitte 2024 eingeplant ist. Dabei war im Gemeinderat immer Konsens, dass zuerst der Fußweg zwischen Steinernem Weg und Sportplatz und dann nach dem Abriss des alten Stegs der zentrale Platz erneuert wird. Erst dann sollte der alte Festplatz und zuletzt der asphaltierte Radweg zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz saniert werden. Der Grund ist klar: Der alte Festplatz wird als Baulagerfläche für den zentralen Platz zwischen Rathaus und Pointstraße benötigt, und der ganze Baulieferverkehr soll über den Radweg Richtung Sportplatz abgewickelt werden.

- Und jetzt zu den prognostizierten Kosten (ohne Infrastruktur wie Wasser, Abwasser, Gas, Strom usw.), Seite 19ff:
BA 1: 993.287 €
BA 2: 941.617 €
Ba 3: 1.689.897 €
Wenn man bedenkt, dass etliche Infrastrukturmaßnahmen hinzukommen, die nicht gefördert werden, ist es verständlich, dass die MM darauf dringt, dass man auf unnötige und kostenintensive Maßnahmen verzichtet. Zum Vergleich: Das kleine Straßenstück zwischen Ludwigstraße und Rathaus hat bereits rund 1 Mio. € gekostet. Der Parkplatz am neuen Steg wurde in der Kostenschätzung mit knapp 900.000 € veranschlagt.
Wenn wie beim BA 2 mit dem Schreckgespenst der ausbleibenden Förderung gearbeitet wird, sollte man einmal durchrechnen, ob manche abgespeckte Version ohne Förderung nicht billiger kommt als eine aufgepeppte teure Variante mit Förderung.



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Festlegung der Mainpartie-Planung III

14.1.19: Der wichtigste Abschnitt der "Mainpromenade" ist ohne Zweifel der Bereich zwischen dem Rathaus und der Pointstraße (bei arc.grün firmiert er als "Marktplatz") "Marktplatz" . Mit der Realisierung kann allerdings erst nach dem Abriss des alten Stegs begonnen werden, also wohl frühestens 2022. Der aktuelle Planvorschlag von arc.grün sieht nun einen Grünbereich am Mainufer mit Zugängen zum Main und die Erhaltung der Pappeln vor. Der Grünbereich soll u.a. die Vitalität der Pappeln verbessern. Das ist durchaus auch im Sinne der MM-Vorstellungen. Die teilweise recht großen Unterbrechungen der Pappelreihe halten wir allerdings nicht für sinnvoll, schmalere Zugänge zum Main würden ausreichen. Auch der Fußweg entlang der Häuserfassaden entspricht den MM-Wünschen, da dies die Hauptverbindung zu Rathaus, Kirche und Bäckerei ist. Dass voraussichtlich nur 12 Parkplätze erhalten bleiben, war eigentlich von Anfang an klar. Das unterstreicht jedoch die Notwendigkeit, an anderer Stelle in der Nähe Ersatz zu schaffen. Da im bisherigen Konzept am alten Festplatz auch nur 20 Parkplätze vorgesehen sind, bleibt wohl nur die "Hoffnung" auf eine Parkscheune, die auf dem Obsthallenareal angedacht ist.
Mit der Gestaltung der Platzmitte sind wir jedoch ganz und gar nicht einverstanden. Wenn man von Süden kommt, stößt man auf Höhe der Einmündung der Dorfstraße auf 3 Parkplätze, die an einer für das Ortsbild sehr wichtigen Sichtachse die Sicht auf die meistfotografierte Margetshöchheimer Sehenswürdigkeit verstellen, auf das "alte Schulhaus" / Heymannshaus. Dahinter folgen unter der Bezeichnung "Margetshöchheimer Bank" (Margetshöchheimer Bank ) mit Bäumen garnierte Hässlichkeiten, die nicht nur wegen ihrer optischen Barrierefunktion, sondern auch aus anderen Gründen dort deplaziert sind. Durch die Längsteilung des Platzes wirkt der eh schon schmale Platz wie ein Schlauch. Ähnliches gab es schon ansatzweise vor gut 60 Jahren. Auf den folgenden Bildern kann man ahnen, wie sich so eine Längsteilung auswirken wird: Baumreihe in der Mitte Mhh mit Mittelstreifen Mhh mit Mittelstreifen 2 . Der Platz wird einerseits durch die Häuserfassaden und andererseits durch die Pappeln begrenzt. Alles, was dazwischen angesiedelt wird, wirkt störend.
Außerdem würde die geplante Möblierung jegliche Flexibilität bei der Nutzung verhindern. Wie sollen da noch Veranstaltungen wie das Margaretenfest oder die mainART stattfinden, wo in Zukunft auf der renovierten Häuserseite keine Buden mehr stehen können? Es reicht schon, dass im nördlichen Teil auf Höhe der Hausnummern 12 und 13 wegen der dringend erforderlichen Kurzzeitparkplätze und der Entlüftungspoller der Fernwasserversorgung zwangsweise ein Engpass entstehen wird.
Da zwischen dem Grünstreifen für die Pappeln und dem Gehsteig an der Häuserseite der Platz zwangsweise eingeschränkt sein wird, muss auf diesem (künftig gepflasterten) Freiraum eine Freifläche für die jeweiligen Nutzungen erhalten bleiben. Ein Platz besteht nämlich aus einer flexiblen Freifläche für alle möglichen Nutzungen und nicht aus einer "Spielwiese" mit vorgegebenen Möblierungselementen.
Abschließend wäre noch festzuhalten, dass der zentrale Platz am Main nach der Fertigstellung als "verkehrsberuhigter Bereich" gewidmet sein muss. Damit erspart man sich einen unnötigen Schilderwald und hat zumindest die Hoffnung, dass dort eine Koexistenz zwischen Fußgängern und anderen Verkehrsteilnehmern erreicht wird.




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Baumreihe in der Mitte




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Mhh mit Mittelstreifen


Mainstraße mit eingezäuntem Grünstreifen 



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Mhh mit Mittelstreifen 2


Hecke (dunkler Streifen) war mitten in der Straße 



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"Marktplatz"




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Margetshöchheimer Bank




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Festlegung der Mainpartie-Planung II

13.1.19: Die Planungen für den Sanierungsabschnitt zwischen der Pointstraße und dem Steinernen Weg orientieren sich weitgehend am derzeitigen Bestand, was nach Ansicht der MM sinnvoll ist. So soll der Baumbestand auf der Häuserseite und am Main erhalten bleiben. Die ursprüngliche Absicht, die Parkplätze an der Häuserfront anzulegen, hat man aufgegeben, da dies allein schon wegen des Höhenunterschieds zu erheblichen Eingriffen in den Baumbestand führen würde. Die Straße soll im Bereich des alten Festplatzes 6 m breit werden und mit Muschelkalkpflaster befestigt werden. Letzteres lehnt die MM schon wegen der hohen Kosten ab. Es würde auch dem Charakter des Platzes mit lockerer Bebauung und viel Grünflächen widersprechen. So soll der Bereich zwischen der Straße und dem Main entsiegelt werden. Die Fläche für die 20 Parkplätze soll mit "Rasenlinern" befestigt werden (siehe Bereich "alter Festplatz" ), was begrüßenswert ist. Da schon jetzt im Altortbereich ein akuter Parkplatzmangel herrscht, dürften die 20 Parkplätze mit Sicherheit das Problem nicht lösen, zumal beim Ausbau des zentralen Platzes der Mainstraße die meisten Parkplätze wegfallen werden. Die MM hält es für sinnvoll, am Mainufer einen zusätzlichen Fußweg anzubieten, der mit wassergebundener Decke ausgebaut werden sollte, was die Vitalität der Pappeln fördern würde. Hier könnte man auch Sitzgelegenheiten schaffen.
Die Kreuzung Zur Mainfähre / Pointstraße wird wohl auch nach der Sanierung angesichts der beengten Verhältnisse ein Problempunkt bleiben.



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Bereich "alter Festplatz"




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Festlegung der Mainpartie-Planung I

In der Gemeinderatssitzung am 15.1.19 will der Gemeinderat zusammen mit dem Büro arc.grün die Grundlagen für die weitere Planung der Mainpartie festlegen. Wir wollen Ihnen hier in den nächsten Tagen die Vorstellungen der MM hierzu vorstellen. Heute beginnen wir mit dem Bauabschnitt 1 (siehe Bauabschnitt 1 ) zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz, also dem Weg zum zukünftigen neuen Steg. Die bisherigen Planungsvorschläge des Büros finden Sie hier:
http://www.margetshoechheimer-mitte.de/downloads/20181113vorentwurfsplanunggmrred.pdf
Dieser Bauabschnitt 1 ist besonders wichtig, weil er derzeit in einem sehr desolaten Zustand und die Hauptverbindung zum neuen Mainsteg ist. Die MM hat immer darauf hingewiesen, dass die Realisierung dieses Abschnitts unbedingt rechtzeitig vor der Fertigstellung des Stegs erfolgen muss, da es den Bürgern nicht zumutbar ist, durch eine Baustelle ohne ausreichende Beleuchtung zum (neuen) Steg zu gehen. Obwohl man bei zwei Gemeinderatsworkshops übereinstimmend der Ansicht war, dass die Trennung zwischen Rad- und Fußweg durch den kleinen Graben beibehalten werden soll, hat das Planungsbüro vorgeschlagen, den Fußweg direkt an den Radweg anzuschließen. Die MM bleibt bei ihrer Position, beide Wege durch den Graben getrennt nebeneinander anzuordnen und durch eine mittige Beleuchtung für optimale Sicherheit zu sorgen.
Im Gemeinderat war man sich bisher auch einig, dass der asphaltierte Radweg erst nach dem Abschluss aller Bauarbeiten zwischen dem Rathaus und dem Steinernen Weg erneuert werden soll, da der Baustellenverkehr nicht durch den engen Altort, sondern über den asphaltierten Weg Richtung Sportplatz abgewickelt werden soll. Andernfalls würde man den neu ausgebauten Radweg mit Sicherheit wieder massiv beschädigen. Deshalb sollte im Bauabschnitt 1 eigentlich nur der Fußweg und der Uferstreifen zwischen Fußweg und Main überplant werden. Wenn jetzt das Planungsbüro einen kombinierten Rad- und Fußweg vorsieht, kann der Wegebau entweder erst Jahre nach der Fertigstellung des neuen Stegs erfolgen, oder man riskiert, dass der neue Weg wieder durch Baufahrzeuge zusammengefahren wird. Beides ist indiskutabel.
Im Planungsvorschlag des Büros arc.grün ist vorgesehen, den derzeit asphaltierten Radweg mit hochwertigem Muschelkalkpflaster auszubauen. Die MM lehnt das nicht nur aus Kostengründen ab. So sehr wir das Natursteinpflaster im zentralen Bereich des Altorts begrüßen, so wenig Sinn macht es im naturnahen Bereich in Richtung Sportplatz. Auch das an der Kreuzung zum Steinernen Weg vorgesehene Toilettenhäuschen mag gut gemeint sein. Es ist jedoch nicht nur sehr teuer, sondern es steht im Überschwemmungsgebiet des Mains am falschen Ort.
Wie man der Planung entnehmen kann, soll in der nördlichen Hälfte des Bauabschnitts 1 ein Spielplatz mit einem Wasserspielplatzbereich entstehen. Mit Kosten von 714.000 € bei Gesamtkosten von 940.000 € für den Bauabschnitt 1 (ohne Radweg und Toilettenhäuschen) wird er nicht nur teuer, er würde auch in Konkurrenz zum Spielplatz im nördlichen Bereich am Main treten. Dort könnte man mit einem Bruchteil der Kosten den vorhandenen Spielplatz aufwerten, zumal er vom Einzugsgebiet her leichter fußläufig und mit dem Kinderwagen zu erreichen ist.
Die MM hat deshalb immer für die Erhaltung des naturnahen Bereichs am Mainufer südlich des Altorts plädiert. Ein gut ausgebauter und beleuchteter Fußweg in Richtung Sportplatz, aufgewertet mit einigen Ruhezonen und Blick auf den Main ließen sich rasch und sehr kostengünstig realisieren. Auf einen teuren Abklatsch des Veitshöchheimer Ufers könnten wir verzichten, zumal noch nicht einmal klar ist, wie zum Beispiel das Kanalspülfahrzeug an den Hauptkanal kommen soll, wenn man darüber einen Spielplatz legt. Falls man im Uferbereich Wasser erlebbar machen will, böte sich an, den Bach, der vom alten Wasserhaus durch das Anwesen Meyer kommend in den Main fließt, zwischen Radweg und Main offen zu legen. Dort hätte man wenigstens die Gewähr, dass der Bach tatsächlich das ganze Jahr etwas Wasser führt.








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Bauabschnitt 1




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neue Gestaltungssatzung für den Altort

Die Gemeinde hat nun eine aktualisierte Gestaltungssatzung für das Altortsanierungsgebiet herausgegeben, in der aktuelle Änderungen enthalten sind:
bv752201820181206gestaltungssatzungmargetshoec.pdf [6.117 KB]



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Was ist ein "Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich"?

Der Gemeinderat hat am 13.11.18 auf Anraten der Polizei für das neu sanierte Stück der Mainstraße die Einrichtung eines "Verkehrsberuhigten Geschäftsbereichs" beschlossen. Da dort nur in markierten Bereichen geparkt werden kann, dürfte der Beschluss erst im Frühjahr vollzogen werden, da nur bei entsprechend warmer Witterung die Markierungen aufgebracht werden können.
Weil eine solche Zone wohl nur wenigen aus der Führerscheinprüfung bekannt sein dürfte, erfahren Sie hier mehr:
https://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrsberuhigter_Geschäftsbereich



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Soll so die Mainpartie aussehen?

15.11.18: Mit der Gestaltung der Mainpartie haben sich Gemeinderat und Planer schon länger befasst, z.B. in diversen Workshops, mit dem Masterplan Mainpromenade usw.. Wir haben Sie darüber immer ausführlich informiert, z.B.:
Erste Infos zum Gemeinderats-Workshop und Gemeinderats-Workshop zur Mainpromenade und Wie soll´s lang gehen?
In der Sitzung vom 13.11.18 hat sich nun der Gemeinderat mit einem Entwurf des Büros arc.grün aus Kitzingen befasst (Gemeinderatssitzung am 13.11.18 TOP 1). Da auf den für die Sitzung gelieferten Plänen nicht allzu viel zu erkennen war, bieten wir hier einen Link zur Präsentation, die den Gemeinderäten in der Sitzung gezeigt wurde: 20181113vorentwurfsplanunggmrred.pdf [5.418 KB] .
Da man mit den Vorinformationen wenig anfangen konnte und der vorgelegte Plan teilweise deutlich von den in den letzten zwei Jahren festgelegten Eckpunkten abwich, waren manche Gemeinderäte sichtlich verwundert. Es war deshalb auch nicht verwunderlich, dass es zu kontroversen Einschätzungen kam und natürlich auch zu keinem Ergebnis. Die Fraktionen sollen sich nun kurzfristig mit den Planentwürfen beschäftigen, damit dann über das weitere Vorgehen entschieden werden kann. Spätestens dann wird wohl auch die Öffentlichkeit informiert. Es ist zu hoffen, dass dies früh genug geschieht, damit Anregungen aus der Bevölkerung auch berücksichtigt werden können. Erste Planungen zur Mainpartie gab es ja bereits um die Jahrtausendwende. Damals hatte sich der Agenda-Arbeitskreis intensiv mit der Materie beschäftigt und eigene Vorschläge ausgearbeitet.
Damit auch Sie mitreden können, wollen wir hier einige Details der Planung auflisten:
- Zwischen dem Sportplatz und dem Rathaus ist ein etwa 5 m breites "grünes Band" aus Bäumen und Grünflächen vorgesehen. Das war beim Workshop im letzten März vom Planungsbüro so nicht vorgesehen gewesen. Es ist viel mehr das Resultat eines "Baumsymposiums" im Juli diesen Jahres. Der vorhandene Baumbestand soll erhalten werden. Die Position des grünen Bandes hatte beim Workshop vor allem MM-Gemeinderat Etthöfer vertreten, was als Einzelmeinung abqualifiziert wurde.
- Im ersten Bauabschnitt zwischen Sportplatz und Steinernem Weg war als Ergebnis des letzten Workshops - wie derzeit auch - zusätzlich zum asphaltierten Radweg/Straße ein Fußweg vorgesehen, allerdings mäandrierend im seitlichen Grünbereich. Die MM hatte dagegen die Ansicht vertreten, dass der Fußweg wie bisher parallel zum und getrennt vom Radweg verlaufen sollte. Das und eine zwischen beiden Wegen angebrachte Beleuchtung biete den Fußgängern mehr Schutz und Sicherheit. Die Planung von arc.grün sieht dagegen einen breiteren gepflasterten Weg für Radfahrer und Fußgänger vor. An der Kreuzung zum Steinernen Weg ist ein Toilettenhäuschen vorgesehen.
- Zwischen dem Steinernen Weg und etwa bis auf Höhe vom Anwesen Meyer ist ein Spielplatz mit einem Wasserplatzbereich vorgesehen, der von einem zusätzlichen Fußweg erschlossen wird, welcher auf Höhe des Anwesens Meyer wieder in den Rad-/Fußweg mündet. Die Restfläche bis zum Sportplatz soll naturnah bleiben.
- Der Bauabschnitt 3 zwischen der Pointstraße und dem Steinernen Weg bleibt von der Struktur her etwa so wie bisher. Allerdings sind dort mehr Parkplätze mit versickerungsfähigem Belag vorgesehen.
- Im zentralen Bereich zwischen Pointstraße und Rathaus (Bauabschnitt 2) soll die Pappelreihe weitgehend erhalten bleiben. Die Fläche vom 5 m breiten grünen Band mit den Pappeln soll bis zu den Häuserfassaden wohl wie die Fortführung zur Ludwigstraße gepflastert werden. Dort sollen insgesamt 12 Parkplätze ausgewiesen werden. Wie an der gesamten Mainpromenade gibt es Zugänge zum Main.
- Auffallend ist, dass es sowohl hier wie auch am alten Festplatz keinen Uferweg gibt, was beim Workshop im letzten März eigentlich angedacht war.
- Völlig neu ist die mittige Längsteilung des Platzes durch Bäume und Möblierung wie sog. "Margetshöchheimer Bänke", was von manchen Gemeinderäten sowohl aus optischen wie auch funktionalen Gründen (Margaretenfest, mainART usw.) kritisch gesehen wurde. Bürgermeister Brohm sah in diesen Elementen eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität.
- Kostenmäßig soll der Bauabschnitt 1 (Realisierung angeblich 2020) zwischen Sportplatz und Steinernem Weg mit rund 1 Million € zu Buche schlagen, davon allein 600.000 € für den Spielplatz. Der bislang asphaltierte Radweg ist da noch gar nicht berücksichtigt. Die ganze Mainpromenade soll etwa 3,2 Mio. € kosten, was wohl noch nicht das Ende der Fahnenstange ist. Hinzu kommt der Parkplatz am neuen Steg, der wohl richtig teuer werden kann, da dort bei einer Bodenuntersuchung Z2-Material gefunden wurde, was eine besonders kostenträchtige Entsorgung erfordert.

Dies war nur ein kleiner Überblick über den derzeitigen Entwurfsstand. Wir werden Sie auch weiterhin auf dem Laufenden halten, auch in der Hoffnung, dass sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger in die Diskussion einmischen. Bei früheren Entwürfen engagierte sich da häufig der Agenda-Arbeitskreis, von dem man seit längerer Zeit wenig gehört hat.



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MM plädiert für Anwohnerparkzone in der Mainstraße

3.11.18: Dass die Parksituation besonders im Altort ein heißes Eisen ist, davon können der Bürgermeister und die Mitglieder im Bauausschuss ein Lied singen. Das Problem ist, dass die meisten Häuser in einer Zeit entstanden sind, in der es noch keine Autos gab und diese somit in manchen Fällen nicht auf dem eigenen Grundstück abgestellt werden können. Oft ist es aber auch die Bequemlichkeit oder der Wunsch nach einer autofreien Idylle, die dazu führen, dass es besonders im Altort durch abgestellte Autos zu gravierenden Problemen oder Dissonanzen kommt.
Einerseits erwarten also die Bürger, dass es auch im Altort möglichst nahe an ihrem Zuhause ausreichend Parkraum gibt. Andererseits geben Gemeinde und Fördermittelgeber viel Geld für die Altortsanierung und ein attraktives Ortsbild und Wohnumfeld aus, das durch mit Blechkarossen zugeparkte Straßenzüge viel an seiner Attraktivität einbüßt.
Unabhängig von all diesen Aspekten sah sich die Gemeinde jedoch bereits vor vielen Jahren dazu veranlasst, das Parken vor allem im Bereich der Mainstraße zwischen Ludwigstraße und Rathaus einzuschränken. In diesem Abschnitt wurde auf Antrag des damaligen Feuerwehrkommandanten eine Parkverbotszone eingerichtet, in der lediglich auf markierten Plätzen geparkt werden durfte. Sonst wäre an manchen Tagen die Anfahrt der Rettungsfahrzeuge fast unmöglich gewesen.
Mittlerweile wurde dieses Straßenstück u.a. mit Muschelkalkpflaster und Gesamtkosten von etwa 1 Million Euro aufwändig erneuert. Dabei verschwanden die ursprünglichen Parkmarkierungen. Seit der Freigabe des Verkehrs ist nun - wie nicht anders zu erwarten - die Straße fast rund um die Uhr so zugeparkt, dass es bei Gegenverkehr immer wieder zu Problemen kommt und Fahrzeuge teilweise nicht aus den Höfen herauskommen. Das Anliegen der Feuerwehr ist nach der Straßensanierung aktueller denn je, da es im Brandfall zu gravierenden Behinderungen bei der Anfahrt der Einsatzfahrzeuge kommen kann, was besonders im Einbiegebereich von der Ludwigstraße her fast immer relevant ist.
Die MM beantragte deshalb, zeitnah die Schaffung einer Parkverbotszone mit Anwohnerparken in der Mainstraße zwischen Ludwigstraße und Rathaus auf den Weg zu bringen. Außerdem sollten dort zusätzlich zu den zwei vorhandenen Kurzzeitparkplätzen weitere ausgewiesen werden, da hierfür durch Rathaus, Kirche, Pfarrheim und später durch eine Wirtschaft durchaus Bedarf sei.

Eine derartige Zone könnte auch ein Test für den weiteren Ausbau der Mainstraße Richtung Süden sein, wo sich die Hauseigentümer bereits im Vorfeld für die Schaffung einer Anwohnerparkzone ausgesprochen haben.
Bürgermeister Brohm hat bereits vor der Gemeinderatssitzung reagiert. In der kommenden Woche kommt es zu einem Ortstermin mit der Polizei, bei dem die rechtlichen und verkehrstechnischen Gegebenheiten abgeklärt werden sollen.



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Anwohner zur Umgestaltung der Mainstraße

18.9.18: Die MM hat schon zu Beginn der Beratungen des Gemeinderats über die zukünftige Gestaltung der Mainpartie gefordert, dass die Anwohner rechtzeitig ins Boot geholt werden. Deshalb ist es nur zu begrüßen, dass sich die Anwohner zwischen Rathaus und Pointstraße in Schreiben an den Bürgermeister und die Fraktionen sowie an das Planungsbüro arc.grün ihre Vorstellungen angemeldet haben. Die wichtigsten Punkte des Schreibens sind:

1. Anwohnerparken.
Die Einführung eines Anwohnerparkens erachten wir für sinnvoll. Natürlich werden Kurzzeitparkplätze für die Bäckerei, für das Rathaus sowie die Kirche notwendig sein. Das Anwohnerparken sollte aus unserer Sicht schon zeitnah vor der Umgestaltung des Platzes eingeführt werden.

2. Gehweg an der Häuserseite
Der momentane Gehsteig an der Häuserseite sollte erhalten bleiben. Die Hausbesitzer sollten im Vorfeld gefragt werden, ob Sie Pflanzlöcher entlang der Hauswand wünschen.

3. Beibehaltung einer echten Grünfläche

Im Bereich des neu gestalteten Platzes sollte eine echte Grünfläche geplant werden. Einen durchgängig gepflasterten Platz mit kleinen Grünanteilen oder einzelnen Pflanzungen lehnen wir entschieden ab.

4. Erhalt der Pappeln
Die Pappeln entlang des Maines sollten in jedem Fall erhalten bleiben. Müssen einzelne Bäume aufgrund des Stegabrisses oder aufgrund des Zustands gefällt werden, so sollten diese sofort durch neue Pappeln ersetzt werden.



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ein seltener Anblick

26.8.18: Da Fotos für das Titelbild einer Altort-Broschüre angefertigt werden sollten, bot die Mainstraße am vergangenen Donnerstag einen Blick auf ein (fast) autofreies Ambiente. Lediglich zwei Fahrzeuge standen trotz Parkverbot im zentralen Bereich der Mainstraße. Die folgenden Fotos geben einen Eindruck von Margetshöchheims Schokoladenseite ohne Blech.



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Für 1 Mio saniert und jetzt zugeparkt

21.8.18: Nachdem die Dorfstraße vor etwa 2 Jahrzehnten mit Natursteinpflaster saniert worden war, verbannte man die parkenden Autos ausnahmslos aus der Dorfstraße, um das mit viel Geld im Rahmen der Altortsanierung geschaffene Ambiente nicht zu beeinträchtigen. Daran wurde bis auf den heutigen Tag nicht gerüttelt. In diesem Jahr wurde nun der Abschnitt der Mainstraße zwischen der Ludwigstraße und dem Rathaus für etwa eine Million Euro erneuert - davon ein erheblicher Teil mit Muschelkalkpflaster -, aber bislang gibt es keinerlei Einschränkungen beim Parken, so dass angesichts von oft mehr als 20 Fahrzeugen bei Begegnungsverkehr meist nicht einmal mehr Platz zum Ausweichen vorhanden ist.
Genau aus diesem Grund war auf Drängen der Feuerwehr schon Jahre vor der Sanierung eine Parkverbotszone eingerichtet worden, in der man nur auf markierten Plätzen parken durfte. Die Entwicklung seit der Freigabe der Mainstraße nach dem Ende der Bauarbeiten hat gezeigt, dass die derzeitige Situation nicht im Sinne der Altortsanierung sein kann. Übrigens auch nicht im Sinne der Anwohner, die sich überwiegend für die Schaffung von Anwohnerparkplätzen aussprechen.
Vor wenigen Tagen war die Mainstraße übrigens für einen halben Tag für parkende Autos gesperrt, weil die Gemeinde Fotos von dem sanierten Straßenstück ohne parkende Fahrzeuge benötigte. Einige der Fotos finden Sie im Anschluss.



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Beton oder Naturstein?

20.8.18: Dass die Erneuerung der Mainstraße zwischen Rathaus und dem Seitengässchen mit Muschelkalknatursteinen optisch wirklich sehr gut gelungen ist, dürfte wohl kaum jemand bezweifeln. Trotzdem gibt es immer noch Kritiker, die dort lieber Asphalt oder Betonsteine gesehen hätten. Angeblich muss bei den Natursteinen schon bald mit Schäden gerechnet werden. Wir wollen nun nicht mit den Brücken der alten Römer argumentieren, die bis heute noch halten, während Betonbrücken schon längst saniert werden müssen, falls sie nicht bereits eingestürzt sind. Wir wollen lieber die Natursteine (zum Beispiel in der Dorfstraße) mit den Betonpflastersteinen in der Mainstraße vergleichen, die vor wenigen Jahren zwischen der Ludwig- und der Falkenstraße verlegt wurden. Bei den "oberflächenvergüteten" Betonsteinen, die mit einer speziellen Oberfläche Muschelkalkoptik bieten sollen, sind schon nach wenigen Jahren an etlichen Stellen Schäden aufgetreten. Ein Beispiel für einen Schaden auf Höhe des Anwesens 54, der erst vor wenigen Tagen aufgetreten ist, zeigt deutlich, dass man auch bei Betonpflaster nicht auf der sicheren Seite ist: da bröckelt der Beton .



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da bröckelt der Beton




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Wie "durchlässig" muss der Altort sein?

5.8.18: Bei Altortsplanern gehört es seit vielen Jahren zum Einmaleins, möglichst viele Querverbindungen zwischen Straßen zu schaffen und somit den Ort "durchlässiger" zu machen. In Margetshöchheim betrifft dies vor allem die Wegeverbindungen von der Würzburger- / Erlabrunner Straße zur Mainstraße. Bislang gibt es im Altort vier solche Verbindungen: die Pointstraße, die Dorfstraße, das Krautgartengässle und die Ludwigstraße. Auf dem 275 m langen Stück zwischen Dorfstraße und Ludwigstraße ist neben dem Krautgartenweg noch zusätzlich auf Höhe des Klostergeländes/Kirche eine Verbindung zwischen der Gartenstraße und der Mainstraße im Gespräch, der barrierefrei ausgebaut werden soll. Das ist auch einer der Gründe, warum Bürgermeister Brohm das Klostergelände erwerben will. Im Gegensatz zur Kirche kann die Gemeinde nämlich mit Mitteln aus der Städtebauförderung rechnen, besonders beim barrierefreien Ausbau.
Im Grunde genommen ist von der Gartenstraße her jedoch lediglich der Weg bis zur Kirche ohne Probleme barrierefrei zu realisieren, notfalls auch noch bis zum Rathaushof, von dem aus das Rathausinnere per Aufzug zu erreichen ist. Ein jederzeit nutzbarer barrierefreier Zugang bis zur Mainstraße ist dies jedoch sicher nicht. Eine Rampe vom Rathaushof bis auf das Mainstraßenniveau oder gar ein zusätzlicher Aufzug wären nicht nur teuer, es würde auch das Altortensemble nachhaltig beeinträchtigen.
Bei einer Umgestaltung des Klostergeländes wäre die Kirche jederzeit barrierefrei erreichbar, was eigentlich nicht unbedingt Aufgabe der Gemeinde ist. Nachdem bereits heute auf 275 m drei Verbindungen von der Ortsdurchfahrt zur Mainstraße existieren, fragt es sich auch, ob man noch eine vierte Querverbindung benötigt, da bei einer Umgestaltung des Klostergeländes dann nicht nur das Rathaus, sondern auch die Kirche barrierefrei erreichbar wären.



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Erhalt der Pappeln nicht zum Nulltarif

2.8.18: Beim Baumsymposium am 25.7. (gute Karten für die Pappeln ) kam man letztendlich zu dem eindeutigen Ergebnis, dass die Pappeln am Mainufer erhalten werden können und sollen. Es wurde allerdings auch deutlich, dass einige Maßnahmen dringend erforderlich sind, um die Pappeln zu erhalten. Und zwar nicht erst beim Ausbau des Mainstraßen-Platzes, sondern möglichst zeitnah. So muss an einigen Stellen, an denen der Asphalt bis an die Wurzeln heranreicht und teilweise die Rabattensteine in die Wurzeln eingewachsen sind, der Asphalt entfernt werden, damit die Pappeln wieder "Luft" bekommen können. Sie benötigen nämlich nicht nur Wasser, sondern auch Sauerstoff, nicht nur zum Leben, sondern auch um den Wurzelhub zu vermeiden. Besonders betroffen ist der Bereich zwischen der Pointstraße und dem Parkplatz gegenüber der Bäckerei. Dort sollte eigentlich bereits vor Jahren ein Asphaltstreifen entfernt werden.
Eine weitere Maßnahme wäre die Entfernung der parasitären Misteln, die immer mehr überhand nehmen und die Pappeln schwächen. Das gilt in gewissem Maße auch für die Efeupflanzen.
Man sollte sich auch rechtzeitig Gedanken machen, wie man die Fahrbahndecke des Radwegs Richtung Spielplatz gestaltet, um bei einem Ausbau Schäden durch Wurzelhub weitgehend zu vermeiden.
kein Platz für Bäume?



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kein Platz für Bäume?




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Präsentation zum Baumsymposium

29.7.18: Ergänzend zu unserem Bericht vom 27.7. vom Baumsymposium veröffentlichen wir die Präsentation, die das Planungsbüro arc.grün aus Kitzingen am 25.7. vorstellte: baumsymposium.pdf [556 KB]




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gute Karten für die Pappeln

27.7.18: Am 25.7. hatte die Gemeinde im Rathaus zu einem Baumsymposium eingeladen, bei dem darüber informiert werden sollte, welche Baumarten in Zukunft und vor allem im Zuge der Altortsanierung am Mainufer gepflanzt werden sollen. Bei einem Gemeinderatsworkshop im März hatte der Planer eine Ersatzpflanzung mit Säuleneichen vorgeschlagen, wie man auf dem Workshop-Foto und unserem Bericht vom 1.4.18 sehen kann Workshop am 17.3.18 und Kein Aprilscherz! Mainufer ohne Pappeln? . Dafür, dass auf die öffentliche Veranstaltung weder im Gemeindeblatt noch in der Presse oder auf der Internetseite der Gemeinde hingewiesen wurde, kamen überraschend sehr viele Bürgerinnen und Bürger in den Ratssaal. Neben Herrn Wirth, dem Planer von arc.grün, und seinem Mitarbeiter nahm noch Klaus Körber aus Erlabrunn als Sachverständiger an dem Symposium teil. Gerhard Väth, der Baumsachverständige aus Margetshöchheim hatte bereits vor einigen Wochen zusammen mit einem arc.grün-Mitarbeiter die 40 Säulenpappeln (Populus nigra Italica) begutachtet und dabei festgestellt, dass diese Bäume größtenteils in einem guten Gesamtzustand sind. Lediglich 6 Pappeln mit Stammschäden müsse man im Auge behalten. Diese Baumart habe eine Lebenserwartung von 120 Jahren, so dass sie noch jahrzehntelang stehen bleiben könnten.
Problematisch sei vor allem die Versieglung der Flächen bis an den Stamm heran. Deshalb sollte man den Pappels möglichst 2 Meter freien Raum um den Stamm lassen.
Die Bäume müssten - wie bereits seit Jahren üblich - einmal im Jahr auf Totholz untersucht werden. Zusätzlich kommt es bei versiegelten Flächen wegen der mangelnden Sauerstoffversorgung zum Wurzelhub.
Klaus Körber sprach als Möglichkeit für eine Ersatzpflanzung die Zitterpappel und die Säulenulme an. Von der ursprünglich vom Planungsbüro favorisierten Säulen-Eiche riet er wegen des Befalls durch den Eichenprozessionsspinner und wegen der beim hohen Grundwasserstand problematischen Pfahlwurzel ab. Da man auch bei der Ulme und der Zitterpappel wegen des Klimawandels keine gesicherte Zukunftsprognose stellen könne, plädierte er im Wesentlichen für die Beibehaltung der Pyramidenpappel.
Abschließend stellte Bürgermeister Brohm fest, dass die Baumallee erhalten bleiben soll. Somit dürfte klar sein, dass Margetshöchheims Wahrzeichen wohl noch etliche Jahrzehnte dem Ort erhalten bleiben wird.





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Müssen die Pappeln am Main weichen?

24.6.18: Wir heben bereits mehrmals darüber berichtet, dass es im beauftragten Landschaftsarchitekturbüro Bestrebungen gibt, im Zuge der Umgestaltung der "Mainpromenade" die Pappeln am Main zu fällen und durch Säuleneichen zu ersetzen: Verliert Margetshöchheim sein Gesicht? und Kein Aprilscherz! Mainufer ohne Pappeln?
Da es um Margetshöchheims Markenzeichen geht, kommt das bei der Bevölkerung gar nicht gut an. Mittlerweile ist man im Rathaus offensichtlich bemüht, die Gemüter zu beruhigen, und erweckt den Eindruck, dass es allenfalls darum geht, nur den einen oder anderen Baum zu ersetzen. Das bezweifeln wir aus zwei Gründen.
Das Planungsbüro will den zentralen Platz in der Mainstraße bis ans Ufer pflastern. Da die Pappeln bei einer Versiegelung des Bodens wahrscheinlich mit ihren Wurzeln den Belag anheben, sind sie im Wege. Bei den Säuleneichen soll das nicht der Fall sein. Deshalb hat MM-Gemeinderat Etthöfer beim Workshop im März vorgeschlagen, im Uferbereich einen grünen Streifen beziehungsweise einen wassergebundenen Belag vorzusehen, damit die Pappeln erhalten bleiben können. Dies stieß allerdings beim Planer und im Gemeinderat auf wenig Gegenliebe.
Am 25. Juli soll nun um 19:30 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses ein "Baumsymposium" mit Fachleuten stattfinden, zu dem auch die Bürger eingeladen sind. Sinn der Veranstaltung ist es, bei den Bürgern die Akzeptanz für die Beseitigung der Pappeln zu fördern. Wenn man tatsächlich nur einige wenige Pappeln ersetzen wollte, wie jetzt ab und zu behauptet wird, dann würde ein Symposium mit Fachleuten keinen Sinn machen. Es ist also klar, um was es geht: Die Pappeln sollen weg.

Dabei sind die Pappeln weitgehend in einem guten Zustand, wie der von der Gemeinde beauftragte Baumsachverständige Gerhard Väth festgestellt hat. Bei den Eichen muss man dagegen damit rechnen, dass sie von Schädlingen befallen werden, was in der Regel zum Einsatz von Chemie führt. Oder dass sie sogar vom Eichenprozessionsspinner befallen werden, was gefährliche Allergien auslösen kann, was bereits im neuen Friedhof und auf der anderen Mainseite der Fall war.



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Die Pflasterarbeiten haben gestern begonnen.

17.5.18. Obwohl es wegen Differenzen bei der Ausführungsplanung und den dort irrtümlich vorgesehenen Betonpflastersteinen Probleme gab (Fatale Fehlplanung? ), ist es der Baufirma gelungen, noch rechtzeitig geeignete Natursteine für die Wasserführung und das Traufpflaster aufzutreiben. Gestern begannen die Arbeiten im Zugang zur Rathaushoftreppe und am Rathaus mit der Verlegung der Steine für die Wasserführung und das Traufpflaster in Beton. Diese Rand- und Wasserführungsarbeiten sollen bis spätestens Ende Mai bis zur Ludwigstraße abgeschlossen sein, damit im nördlichen Teil der Baustelle die Asphaltarbeiten stattfinden können. Anschließend könnte dann die restliche Fahrbahn vom Rathaus bis in die Sackgasse hinein gepflastert werden.



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Beginn der Pflasterung in der Mainstraße

14.5.18: Wir haben bereits mehrfach über den Fortgang der Arbeiten in der mittleren Mainstraße und die Gründe für die zeitlichen Verzögerungen berichtet, für die die Baufirma nicht verantwortlich ist:
Fatale Fehlplanung?
Da vom 15. bis 17. Juni die MainArt stattfindet und am 21.7. das Margaretenfest beginnt, kann es langsam eng werden. Sicher scheint zu sein, dass bis zum Margaretenfest die Straße weitgehend fertig sein soll. Bis zur MainArt will die Baufirma zumindest Teile der Straße fertigstellen oder zumindest so herrichten, dass sie einigermaßen begehbar ist.
Am 16.5. soll mit der Pflasterung der Wasserführungsrinnen und dem Traufpflaster begonnen werden. Da die Fundamente der Häuser meist nur aus einigen wenigen Lagen Bruchsteinen besteht, die noch dazu in den Straßenraum herausstehen, ist die Anpassung der Pflastersteine an den Hausfassaden schwierig und zeitraubend vorstehende Fundamente . Im Anschluss wird dann zwischen der Ludwigstraße und der Stichstraße wegen der Erschütterungsgefahr für die historische Bausubstanz die Asphalttragschicht in zwei Lagen aufgebracht. Die Feinschicht folgt dann erst nach der MainArt. Von Süden her werden nach dem Einbau der Wasserführung mit Naturstein-Wasserführung die Pflasterarbeiten für Gehsteig und Fahrbahn begonnen, die bis in die Stichstraße hineinreichen. Es muss damit gerechnet werden, dass die Pflasterarbeiten nicht bis zur MainArt abgeschlossen sind. Die Arbeiten werden danach am 19.6. wieder aufgenommen.



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vorstehende Fundamente




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mit Naturstein-Wasserführung




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Bauarbeiten in der Mainstraße




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Fatale Fehlplanung?

1.5.18: Wir berichteten in den letzten Tagen darüber, dass für den Ausbau der Mainstraße bei der Wasserführung Betonpflaster statt Natursteinpflaster verwendet werden soll Naturstein- oder Betonpflaster . Bei der Bauausschusssitzung am 26.4.18 stellte sich heraus, dass die meisten Ausschussmitglieder davon ausgegangen waren, dass Natursteinpflaster verwendet wird. Beim Ortstermin musste man allerdings feststellen, dass in den Ausführungsplänen des Planungsbüros Betonpflaster vorgesehen war. Trotzdem bestand der Ausschuss darauf, dass Natursteine eingebaut werden, da ein Materialmix im sensiblen Altortbereich nicht mit den Prinzipien der Altortsanierung vereinbar sei. Bauausschusssitzung am 26.4.18 .
Inzwischen hat man im Rathaus noch einmal die Unterlagen gesichtet und dabei festgestellt, dass in den Planungsunterlagen des Altortarchitekten, die eigentlich die Grundlage für die Ausführungsplanung sind, eindeutig Natursteinpflaster vorgesehen war. Diese Pläne wurden auch für die Bezuschussung bei der Regierung von Unterfranken eingereicht. Im Gemeinderat wurde also keine Betonrinne beschlossen, wie man auf einer anderen Internetseite lesen kann, sondern es wurde abweichend von der Entscheidung des Gemeinderats geplant.
Das Ingenieurbüro muss nun der Gemeinde erklären, warum es abweichend von der ursprünglichen Planung in der Ausführungsplanung Betonpflaster vorgesehen hat, was jetzt zu zeitlichen Verzögerungen und möglicherweise auch zu finanziellen Problemen führen kann, da die Baufirma das Betonpflaster bereits bestellt hat.



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Naturstein- oder Betonpflaster

21.4.18: Am 14.6.16 stellten wir Ihnen das Natursteinpflaster vor, das im derzeitigen Ausbauabschnitt der Mainstraße zwischen dem Rathaus und der Stichstraße und wohl auch in den weiteren Abschnitten Richtung Süden eingebaut werden soll (Muschelkalkpflaster für die Mainstraße und Musterfläche ). Die Pflastersteine werden für die Straße und den höhengleichen Gehsteig verwendet.
Wenige Wochen vor dem Beginn der Pflasterarbeiten wurde deutlich, dass bei den beidseitigen Rinnen für die Wasserführung sog. vergütetes Betonpflaster verwendet werden soll. MM-Gemeinderat Etthöfer hatte Bedenken, ob es sinnvoll ist, in die hochwertige Pflasterfläche Betonsteine einzubauen. Ähnlich äußerte sich auch Bürgermeister Brohm. Daraufhin stellte die Baufirma gestern vor dem Anwesen Mainstraße 13 zwei Musterflächen auf, eine mit einer Betonrinne und eine mit einer Natursteinrinne. Die Musterflächen können in den nächsten Tagen besichtigt werden. Der Bauausschuss wird dann in seiner Sitzung am 26.4. entscheiden, welches Material für die Wasserführung verwendet wird. Da die Rinnen sehr flach sind, sind sie bei der Natursteinvariante zumindest auf dem Foto kaum zu erkennen.



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Musterflächen




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mit Beton-Wasserführung




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mit Naturstein-Wasserführung




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Parksituation im Altort

13.4.18: Da derzeit im Bereich der Mainstraßenbaustelle das Parken nicht möglich ist, ist das eingetreten, was von Anfang an klar war. Die Parksituation ist noch prekärer geworden, zumal das von der Gemeinde in Auftrag gegebene Parkkonzept schon unter "normalen" Umständen von einem gravierenden Defizit an Parkplätzen ausgeht. Die momentane Situation gibt übrigens einen Vorgeschmack auf das, was nach dem Ausbau der "Mainpromenade" zu erwarten ist, da bei dieser Maßnahme mit Sicherheit etliche Parkplätze wegfallen werden. Vor diesem Hintergrund ist es nur schwer zu verstehen, dass es sich beim Gemeinderatsworkshop im März abzeichnete, dass auch im Bereich des alten Festplatzes (Arbeitstitel "Dorfanger") etliche Parkplätze wegfallen könnten. Im Verlauf der Diskussion wurde deutlich, dass die Parkplätze dort wohl nicht mehr auf der Mainseite, sondern an den Häusern oder entlang der westlichen Straßenseite zu liegen kommen. Wegen der diversen Grundstückseinfahrten bedeutet dies jedoch, dass dort deutlich weniger Fahrzeuge abgestellt werden können. In diesem Zusammenhang ist auch von Bedeutung, dass die im Bereich der ehemaligen Obsthalle in der Pointstraße geplante Parkscheune in der mittelfristigen Finanzplanung überhaupt nicht auftaucht.
Die MM zählt nun wahrhaftig nicht zu den Autofetischisten. Wenn man aber den Altort beleben und junge Familien in den Altort und besonders in leer stehende Häuser holen will, dann kommt man ohne ein Mindestmaß an Parkplätzen nicht aus, zumindest für diejenigen, die ihr Fahrzeug nicht auf dem eigenen Gelände abstellen können.
Das ist auch der Grund, warum die MM derzeit eine Überplanung des alten Festplatzes für verfrüht hält, solange die Parksituation im Umfeld noch nicht geklärt ist.
Grundsätzlich gilt zwar, dass momentan im Bereich der Mainpartie noch gar nichts definitiv entschieden ist. Da aber im Laufe des ersten Halbjahres mit konkreten Vorschlägen des Planungsbüros zu rechnen ist, ist es sinnvoll, sich bereits in diesem Stadium rechtzeitig unter Einbeziehung der Bürger Gedanken über den Ausbau der Mainpartie zu machen.



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Leben wir über unsere Verhältnisse?

9.4.18: In einer Zeit, in der die staatliche Gelddruckmaschine auf Hochtouren läuft, in der das Geld billig bei der Bank zu haben ist und Zinsen für geparktes Geld vielleicht bald höher als für geliehenes sein könnten, ist man leicht versucht, über seine Verhältnisse zu leben. Das ist wohl auch gewollt, um die Wirtschaft anzukurbeln, die allerdings zumindest in manchen EU-Ländern und besonders bei uns schon längst boomt.
Da ist die Versuchung groß, über seine Verhältnisse zu leben, besonders im staatlichen und kommunalen Bereich, wo man eigentlich gar nicht pleitegehen kann. Auch Margetshöchheim muss darauf achten, dass nach Jahrzehnten soliden Wirtschaftens angesichts vieler und kostenintensiver Projekte nicht der Blick für das Machbare verloren geht. Das gilt zum Beispiel auch für den Ausbau des Fußwegs vom Steinernen Weg zum neuen Steg/Sportplatz, wofür in der Gemeinderatssitzung am 10.4. der Planungsauftrag vergeben wird. Dagegen ist an und für sich nichts einzuwenden. Im Gegenteil, es ist höchste Zeit, sich da auf den Weg zu machen, damit nicht eines Tages der neue Steg fertig ist, aber nicht der Weg vom Zentrum dorthin. Deshalb hat die MM seit längerem darauf gedrängt, hier aktiv zu werden. Bei der Planung soll es jetzt allerdings nicht nur um einen gut begehbaren und gut ausgeleuchteten Fußweg gehen, sondern um die Überplanung des ganzen Bereichs vom asphaltierten Radweg bis zum Mainufer. Grundlage soll der bereits existierende "Rahmenplan Mainpromenade" sein, der zum Beispiel auch einen Wasserspielplatz für gut 96.000 € vorsieht. Außerdem soll nicht nur der Fußweg erneuert, sondern ein Park angelegt werden, durch den sich der Fußweg zum neuen Steg schlängelt, wohl auch mit einigen Attraktionen. Ergebnis ist zum Beispiel, dass nicht nur der Radweg beleuchtet werden muss, sondern logischerweise zusätzlich auch der Fußweg einige Meter weiter in Ufernähe. Man geht derzeit allein bei den Planungskosten von rund 140.000 € aus.
Auf den ersten Blick könnte es sich die Gemeinde momentan leisten, bei diesem Wegstück zu klotzen statt zu kleckern. Allerdings nur, wenn man verdrängt, dass die Verschuldung in den nächsten Jahren sehr deutlich steigen wird, dass die Fortsetzung der "Mainpromenade" bis zum Rathaus gut und gern 4 Millionen oder mehr verschlingen wird, dass viele weitere teure Projekte in der Warteschleife stehen. Exemplarisch seien hier nur genannt: der Stegneubau, die Schulsanierung (20 Mio.), der Parkplatz Ludwigstraße (600.000), Parkscheune 1,4 Mio., Kindergartenerweiterung ...).
Es hilft uns gar nichts, wenn wir ein Teilstück des Wegs zum neuen Steg nach allen Regeln der Kunst aufhübschen, wenn uns dann vielleicht das nötige Kleingeld ausgeht, das wir für die Sanierung des zentralen Platzes in der Mainstraße dringend benötigen. Nur nebenbei soll erwähnt werden, dass auch der schönste Park nicht ohne Pflege auskommt, was sich auf Dauer zumindest bei den Personalkosten bemerkbar machen wird. Nicht ohne Grund hat der Kämmerer in seinem Vorbericht zum Haushaltsplan 2018 darauf hingewiesen: "Die Kosten für den Unterhalt von Park- und Grünanlagen werden voraussichtlich nicht unerheblich steigen."

Eigentlich könnte sich die MM relativ beruhigt zurücklehnen, weil höchstwahrscheinlich zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz nur wenig von dem verwirklicht werden kann, was sich manche vorstellen. Wir haben seit Jahren darauf hingewiesen, dass dort u.a. die Fernwasserleitung, der Abwasserhauptkanal, eine Gasleitung und diverse Steuerkabel liegen, deren Schutzbereich teilweise gar nicht überbaut werden können. Es fragt sich aber schon, warum man dann in große Planungen mit den entsprechenden Kosten einsteigen will, die möglicherweise an der Realität scheitern könnten. Da der asphaltierte Radweg in Ordnung ist, würde es eigentlich ausreichen, den parallel laufenden maroden Fußweg zu verbreitern und zu erneuern und mit einer guten Ausleuchtung zwischen Radweg und Fußweg für die Sicherheit der Benutzer zu sorgen. Möglicherweise würde dafür schon die Summe ausreichen, die man jetzt in die Planung investieren will.

Wir wollen beileibe nicht blockieren. Wir sind aber der Ansicht, dass man angesichts der finanziellen und technischen Situation Prioritäten setzen muss, wenn man die gesamte Strecke vom Sportplatz bis zum Rathaus sanieren will. Nur nebenbei sei erwähnt, dass angesichts des desolaten Wegs in der Fortsetzung weiter nach Norden bis zum Spielplatz ebenfalls deutlicher Sanierungsbedarf besteht.

Wer sich weiter mit der Materie befassen will, dem empfehlen wir das Protokoll über den Workshop zur Mainpartie vom Januar 2017 zu lesen, in dem sich der Gemeinderat in diesem Abschnitt für eine naturnahe kostengünstige Lösung ausgesprochen hat: 20170121protokollklausurtagungentwicklungmainl.pdf [1.868 KB]



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Kein Aprilscherz! Mainufer ohne Pappeln?

1.4.18: Kurz vor dem Gemeinderats-Workshop am 17.3. über die Umgestaltung der Margetshöchheimer Mainpartie berichteten wir über Pläne, die Pappelallee am Main durch andere Bäume zu ersetzen Verliert Margetshöchheim sein Gesicht? (mit vielen Fotos).
Wenn wir Sie heute informieren, dass die Gefahr für die charakteristische Pappelallee keineswegs gebannt ist, dann ist dies beileibe kein Aprilscherz. Beim Workshop am 17.3. schlug das vom Gemeinderat zwischenzeitlich beauftragte Planungsbüro u.a. die Entfernung der Pappeln und eine Ersatzpflanzung mit Säuleneichen vor. Bei diesem Termin empfahlen Bürgermeister Brohm und das Büro, vor einer öffentlichen Diskussion erst einmal das fertige Konzept und unterstützende Stellungnahmen von Fachleuten abzuwarten. Die MM hat zwar deutlich gemacht, dass die Öffentlichkeit schon sehr früh informiert und eingeschaltet werden sollte, sich aber nach dem Workshop mit weiteren eigenen Stellungnahmen erst einmal zurückgehalten. Nachdem die CSU in den letzten Tagen im Internet über den Workshop berichtet und Stellung bezogen hat, wollen wir Ihnen hier einige wichtige Informationen bieten:
Beim Workshop zeichnete sich nach unserem Eindruck die eindeutige Tendenz ab, dass es zu einer Entfernung der Pappeln kommen wird. Es freut uns deshalb, dass die CSU jetzt im Internet feststellt:
"Zu dieser ‚Schokoladenseite‘ unserer Gemeinde gehört für uns die ortsbildtypische Pappel-Allee am Mainufer. Deshalb legen wir großen Wert auf ihren Erhalt."
Wir hoffen, dass diese Position der CSU auch auf Dauer Bestand hat. Sicher sind wir uns da nicht. Deshalb empfehlen wir Ihnen, diesen Satz in Erinnerung zu behalten, wenn die entscheidende Abstimmung im Gemeinderat erfolgt.

Und nun zur Sache:
Die schnellwüchsige Pappel ist ein Margetshöchheimer Markenzeichen und gehört zum Ort wie der Main, sie hat aber zweifellos auch einige Nachteile. Hauptproblem sind die flachwachsenden Wurzeln, die bei einer Versiegelung etwa durch Asphalt den Boden anheben. Außerdem sollte sie einmal im Jahr auf dürres Altholz kontrolliert werden, was allerdings schon wegen der Haftungsfrage auch für andere Baumarten ab einem gewissen Alter gilt.
Nach unserer Einschätzung ist der Hauptgrund für die Entfernung der Pappeln der Umstand, dass wohl der ganze Platz im Zentrum der Mainstraße bis zum Mainufer gepflastert werden und der Fußweg dort verlaufen soll, wo jetzt noch die Pappeln stehen. Wenn man den Pappeln im Uferbereich etwas Luft lassen würde, sehen wir durchaus eine Chance, die Pappeln zu erhalten. Schließlich sind wir immer noch ein Dorf und keine Stadt, in der es vielleicht Gründe für eine totale Versiegelung geben mag. Falls Pappeln abgängig sein sollten, spricht nichts gegen eine Entfernung, wenn man wieder eine junge Pappel pflanzt. Das war im Verlauf der Ortsgeschichte bereits mehrmals so. Selbst der Planer ging übrigens davon aus, dass die Pappeln noch einige Jahrzehnte durchhalten könnten.
Ähnlich sieht es wohl der ortsansässige Baumsachverständige Gerhard Väth in einer Stellungnahme für die Gemeinde:
"Mit ein, zwei Ausnahmen ist die Vitalität der Bäume nach wie vor gut, und sie können uneingeschränkt als erhaltenswert und erhaltenswürdig betrachtet werden."

Letztendlich hat die Entscheidung über die Gestaltung der Mainpartie bei der Entfernung von 42 Säulenpappeln auch eine finanzielle Seite. Nach Aussagen des Planers muss man für eine große Säuleneiche (jährlicher Zuwachs 20 - 30 cm) ca. 1000 € hinlegen. Zusätzlich kommen noch die Kosten für die Entfernung (Fällen, Ausfräsen der Wurzelstöcke usw.), so dass man pro Baum noch mit wesentlich höheren Kosten rechnen darf. Außerdem kann man davon ausgehen, dass auch die Silberpappeln und Weiden entfernt werden, so dass noch zusätzlich weitere 17 Eichen gepflanzt werden müssten. Wenn auch die Bäume am Mainufer zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz "ersetzt" werden sollten, würden sich die Kosten noch weiter erhöhen.
Man sollte auch nicht ganz aus den Augen verlieren, dass sich seit einigen Jahren der Eichenprozessionsspinner in Unterfranken immer mehr ausbreitet. In den letzten Jahren ist er sogar schon im neuen Friedhof aufgetreten. Wie problematisch er auch für den Menschen ist, dürfte bekannt sein. Nähere Informationen finden Sie hier:
http://www.lwf.bayern.de/waldschutz/monitoring/066204/

Wir setzen uns aus all diesen Gründen eindeutig für die Erhaltung der Pappeln am Mainufer ein. Margetshöchheim muss sein Gesicht behalten.

Abschließend noch zwei Zitate aus den Margetshöchheimliedern, die man sonst umschreiben müsste:
Margetshöchheimer Heimatlied von Erwin Beutelsbacher: "Dort wo am Main die hohen Pappeln stehen, ...)
Oh, du altes Margetshöchheim von Toni Zeller: "... Weithin grüßt die Kirchturmspitze in das Tal hinaus - wo die alten Pappeln stehn, ja da bin ich zuhaus."



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Erste Infos zum Gemeinderats-Workshop

19.3.18: Beim Workshop am 17.3.18 beschäftigte sich der Gemeinderat unter der Leitung von Thomas Wirth vom Büro Arc.grün intensiv mit der Neugestaltung des Mainuferbereichs zwischen Sportplatz und Rathaus, die in den nächsten Jahren ansteht. Bereits im Vorfeld war bekannt geworden, dass nach dem Abriss des alten Stegs als erster Bauabschnitt der Bereich zwischen Rathaus und Pointstraße umgestaltet werden soll, danach der alte Festplatz bis zum Steinernen Weg. Als letzter, dritter Bauabschnitt sollte der Uferbereich bis zum Sportplatz umgestaltet werden.
Die MM hielt das für völlig verfehlt, weil das bedeuten würde, dass noch Jahre nach Fertigstellung des neuen Stegs immer noch kein gut begehbarer und ausreichend ausgeleuchteter Fußweg zum neuen Steg existieren würde Wie soll´s lang gehen? .
Im Workshop teilte dann die Mehrheit die Ansicht der MM, so dass jetzt dieser Fußweg zuerst ausgebaut werden soll Bauabschnitt 1 . Die geschlängelten roten Linien markieren die Quellzuläufe aus dem Gelände unterhalb der Würzburger Straße.
Beim Workshop wurde das Umfeld des neuen Stegs als neuer Bauabschnitt 2 eingefügt (nach Fertigstellung des neuen Stegs).#Nach dem Abriss des alten Stegs (frühestens 2021) käme dann der Abschnitt 3 Bauabschnitt 3 , also der zentrale Platz zwischen dem Rathaus und der Pointstraße. Der anschließende Bereich bis zum Steinernen Weg (alter Festplatz) wäre dann der Bauabschnitt 4. Bauabschnitt 4



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Workshop am 17.3.18




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Bauabschnitt 1


Sportplatz bis Steinerner Weg 



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Bauabschnitt 3


Pointstraße bis Rathaus 



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Bauabschnitt 4


(alter Festplatz) 



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Gemeinderats-Workshop zur Mainpromenade

13.3.18: Am Samstag, den 17.3.18 beschäftigt sich der Gemeinderat in einem Workshop mit der weiteren Entwicklung der Mainpartie zwischen dem neuen und dem alten Steg. Dabei geht es nicht nur um viel Geld, sondern auch um das Gesicht unseres Ortes. Bereits vor einem Jahr hat sich der Gemeinderat schon einmal mit dieser Materie beschäftigt.
Wir hatten damals vorher und nachher ausführlich darüber berichtet:
Gemeinderatsklausur zur Ortsentwicklung Teil I
Gemeinderatsklausur zur Ortsentwicklung Teil II
Klausurtagung des Gemeinderats am 21.1.17
Gemeinderatsklausur am 21.1.17, Teil II
Obwohl sich der Gemeinderat damals einmütig für eine naturnahe und kostengünstige Lösung positioniert hatte, sind wir uns nicht sicher, ob diese Position noch heute Bestand hat. Deshalb haben wir in Schreiben an die Gemeinderäte und auch im Internet noch einmal diese Position verdeutlicht:
MM fordert Ortsplanung mit Augenmaß
Wie soll´s lang gehen?
Da die Gestaltung der Mainpartie über das unverwechselbare "Gesicht" unseres Ortes entscheidet, werden die Anlieger und die ganze Bevölkerung mit Sicherheit über die Planungen informiert und gehört. Wir hoffen, dass dies zeitnah geschieht, bevor sich planerische Konzepte verfestigt haben. Solche Planungen gibt es übrigens schon seit mehr als zwei Jahrzehnten. Damals haben sich nicht nur die MM, sondern vor allem auch der Agenda-Arbeitskreis in die Diskussion eingeschaltet. Es wäre schön, wenn dies auch jetzt wieder der Fall wäre. Aber auch hier gilt: Margetshöchheim verfügt mit seiner Öffnung zum Main und seiner Lage direkt am Main über ein Alleinstellungsmerkmal. Deshalb sollte man bei allen Plänen und Wünschen (nicht nur wegen der finanziell beengten Situation der Gemeinde) mit Augenmaß vorgehen. Wir haben nämlich viel zu erhalten und deswegen auch viel zu verlieren, wenn wir mit Gewalt irgendwelchen Modeerscheinungen in anderen Orten nacheifern und das Rad neu erfinden wollen sollten.



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Wie soll´s lang gehen?

28.2.18: Wir haben vor kurzem in den Unterlagen für die Gemeinderatssitzung am 20.2.18 auch die Gesprächsnotiz über ein Gespräch der Gemeinde mit einem Planungsbüro veröffentlicht: ha4742018180205gespraechsvermerkarcgruen.pdf [66 KB]
Dabei ging es um die Gestaltung der Mainpartie. (Diesen Ausdruck verwenden wir am liebsten für den Mainuferbereich, da uns der oft verwendete Begriff "Mainpromenade" zu hochtrabend klingt und es eine "Mainlände" allenfalls in Veitshöchheim gab.)
In der oben erwähnten Gesprächsnotiz vom 5.2.18 wurde die Reihenfolge der Sanierungsabschnitte festgelegt:
Dort heißt es wörtlich:
„Die Ausführung der Maßnahmen kann in zeitlicher Reihenfolge ausschließlich von Nord nach Süd erfolgen, da die Zufahrten zur Baustelle über den Radweg abgewickelt werden müssen. BA 1 kann wiederum erst nach dem Abriss des Ludwig-Volk-Stegs ausgeführt werden. Die Abrissarbeiten sind frühestens im Zeitraum der jährlichen Schleusensperre im April 2020 möglich, sofern sich die weiteren Planungen für den Ersatzbau nicht verzögern.“

Im Klartext bedeutet dies allerdings: Bei einem Stegbaubeginn im Frühjahr 2019 und einer geschätzten eineinhalbjährigen Bauphase kann der alte Steg erst im Frühjahr 2021 abgerissen werden. Selbst wenn dann gleich mit dem Ausbau des Bereichs zwischen dem Rathaus und der Pointstraße (Bauabschnitt 1) begonnen würde (was unwahrscheinlich ist), könnte der Bauabschnitt 2 (alter Festplatz) frühestens Ende 2022 (wohl eher 2023) in Angriff genommen werden. Das bedeutet wiederum, dass der Fußweg zum neuen Steg zwischen Steinernem Weg und Sportplatz (Bauabschnitt 3) allerfrühestens 2023 (wohl eher 2024) hergerichtet werden könnte, falls der Gemeinde zwischenzeitlich nicht das Geld ausgegangen ist.

Das bedeutet letztendlich, dass die Bürger jahrelang über einen extrem holprigen und lediglich mit einer einzigen Straßenlampe spärlich beleuchteten Fußweg zum neuen Steg stolpern müssten. Das ist schlichtweg unzumutbar. Darauf hat die MM bereits mehrfach hingewiesen.

Wir haben deshalb von Anfang an eine ganz andere Reihenfolge bei den Bauabschnitten favorisiert:
BA 1: vom Steinernen Weg bis zum Sportplatz (bzw. neuer Steg): zeitnahe und preisgünstige Gestaltung des Bereichs zwischen dem Radweg und dem Main durch folgende Maßnahmen: Ersatz des desolaten Fußwegs durch einen breiteren und gut begehbaren Fußweg, wobei eine gute Ausleuchtung durch die Anordnung der Straßenlaternen zwischen dem Rad- und dem Fußweg dem Sicherheitsbedürfnis der Bürger entgegenkommt. Der asphaltierte Radweg ist in einem guten Zustand und muss nicht erneuert werden. Damit wäre gewährleistet, dass die Bürger nach Fertigstellung des Stegs auf der Hauptverbindung zwischen dem Ortszentrum und dem Steg nicht durch ein Baustelle stolpern müssen. Es wäre durchaus möglich, diesen Teil der Mainpartie noch 2018 (also heuer) fertigzustellen.

BA 2: Nach dem Abriss des alten Stegs (vermutlich im Frühjahr 2021) könnte das Kernstück der Mainstraße zwischen Rathaus und Pointstraße ausgebaut werden, die mit Abstand langwierigste und teuerste Maßnahme. Fertigstellung wäre allerfrühestens Ende 2022.

BA 3: Der alte Festplatz zwischen Pointstraße und Steinernem Weg wäre, falls dann überhaupt noch Geld vorhanden ist, der letzte Bauabschnitt. Das wäre schon deshalb sinnvoll, weil dort - wie bereits jetzt beim derzeitigen Ausbau der Mainstraße nördlich des Rathauses - das Baumaterial gelagert werden kann. Die Gestaltung dieses Abschnitts ist zudem von diversen anderen Entscheidungen abhängig, zum Beispiel von der Frage, ob in der Pointstraße eine Parkscheune gebaut wird, was erhebliche Auswirkungen auf die Anzahl und Lage der am alten Festplatz erforderlichen Parkplätze hätte. Diese Frage dürfte schon wegen der unsicheren Finanzierung erst relativ spät geklärt werden können.



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MM fordert Ortsplanung mit Augenmaß

13.2.18: Auch wenn die Zinsen – wohl noch für längere Zeit – im tiefsten Keller sind, wird nicht nur die sprichwörtliche schwäbische Hausfrau, sondern auch jeder für seine Familie und deren Zukunft verantwortliche Familienvater einen Kassensturz machen, wenn er größere Ausgaben plant.

Übertragen auf die Gemeinde Margetshöchheim kommen dabei eine ganze Reihe potentieller Projekte und Belastungen zusammen, deren finanzielle Tragweite beträchtlich und nur teilweise überschaubar ist:
- der Mainsteg, der zwar ein Jahr später gebaut, aber mit Sicherheit dadurch nicht billiger wird
- die Sanierung der Verbandsschule und der Turnhalle mit Kosten von rund 20 Mio. €, bei deren Sanierung die Gemeinde mit Sicherheit mit einem nennenswerten Millionenbetrag beteiligt sein wird
- der Parkplatz in der Ludwigstraße, bei dem schon eine Größenordnung von knapp 600.000 € im Gespräch ist
- die Parkscheune in der Pointstraße, für die Entwürfe mit Kosten von bis zu 1,4 Mio. € vorliegen
- der Ausbau der Mainpromenade zwischen Sportplatz und Rathaus, bei dem es mit Sicherheit um erhebliche Millionenbeträge (wahrscheinlich mindestens 4 Millionen) geht
- die Sanierung des Rad- und Fußwegs zwischen dem alten Steg und der Abwasserpumpstation
- die voraussichtliche Erweiterung des Kindergartens
- die möglicherweise fällige Beteiligung an den Sanierungskosten für die Kinderkrippe
- der vom Bürgermeister angekündigte nächste Bauabschnitt beim Grillplatz, so dass der Gesamtbetrag dafür deutlich über 300.000 € liegen könnte
- die Sanierung der Trinkwasser-Hochbehälter, die wohl in die Hunderttausende gehen wird
- erhebliche Straßenausbaukosten (wie derzeit in der Mainstraße), für die in Zukunft wohl nicht mehr die Anlieger, sondern allein die Gemeinde aufkommen muss
- angesichts höherer Förderung durch die Regierung bei größeren privaten Bauvorhaben im Altortsanierungsgebiet ist auch mit einer deutlich stärkeren finanziellen Beteiligung der Kommune zu rechnen

Wir wollen hier nicht die Diskussion über Sinn oder Unsinn irgendwelcher Maßnahmen eröffnen, sondern lediglich darauf hinweisen, dass all das auch finanziert werden muss. Ganz nebenbei sollte man zudem nicht vergessen, dass der Umbau des Rathauses am Gemeindehaushalt auch nicht spurlos vorbeigegangen ist.

Die Auflistung all dieser Maßnahmen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, macht wohl jedem deutlich, dass all das schon aus finanziellen Gründen nur nach und nach realisiert werden kann. Im Klartext bedeutet dies, dass man Prioritäten setzen muss.

Die zeitliche Streckung der Baumaßnahmen allein ist jedoch noch keine Garantie dafür, dass einem nicht unterwegs das Geld ausgeht. Gerade bei der Mainpromenade wäre es katastrophal, wenn die für das Ortsbild charakteristische Mainpartie über Jahre oder Jahrzehnte Stückwerk bliebe. Hier helfen nur eine solide Finanzplanung, das Strecken nach der Finanzdecke und das Setzen von Schwerpunkten weiter.

Der momentan vorrangige Abschnitt der Mainpartie ist ohne Zweifel die Verbindung vom Ort (besonders vom Altort) zum neuen Steg, also der Bereich zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz, da dort seit Jahren Sanierungsbedarf besteht und dringend eine gut begehbare und sichere Anbindung zum neuen Steg erforderlich ist. Dabei geht es vorrangig nicht um eine Flaniermeile für Touristen, sondern um eine der wichtigsten Infrastrukturmaßnahmen für die Ortsbevölkerung, die schnell und sicher zum und vom neuen Steg kommen will. Im Klartext bedeutet dies: Wir brauchen dort zusätzlich zum vorhandenen intakten asphaltierten Radweg einen gut begehbaren Fußweg und eine optimale Beleuchtung, vielleicht noch ein paar zusätzliche Ruhebänke, aber keinen Abklatsch der Veitshöchheimer Uferpromenade und schon gar keine lokale Gartenschau. Die MM hat dazu schon vor einiger Zeit einige Vorschläge unterbreitet, und bei einem Gemeinderatsworkshop vor einem Jahr wurden ebenfalls Konzepte erarbeitet, wie man die dortige Situation verbessern und den naturnahen Charme erhalten kann, ohne sich finanziell zu überheben. Wenn wir jedoch neuerdings hören, dass dort viel Entwicklungspotential für Großes bestehe und die Aufenthaltsqualität verbessert werden soll, dann läuten bei uns die Alarmglocken.

Wenn Bürgermeister und Gemeinderat sich daran machen, Margetshöchheims sprichwörtliche Schokoladenseite zu entwickeln, ohne dass der Ort sein Gesicht verliert, so ist das nur zu begrüßen. Es ist allerdings gefährlich, beim ersten und noch dazu naturnahen Bauabschnitt der Mainpromenade zwischen dem alten Festplatz und dem neuen Steg gleich planerisch und finanziell in die Vollen zu gehen, obwohl man gerade da ohne großen, finanziellen Aufwand viel verbessern könnte. Ganz abgesehen davon, dass man auf diesem schmalen Uferstreifen zwischen dem Main und dem Radweg wegen der Vielzahl von Leitungen und Verrohrungen im Untergrund schon aus technischen Gründen kaum hochtrabende Pläne wie einen großformatigen Wasserspielplatz realisieren kann.

Die MM ist der Ansicht, dass man den Abschnitt zwischen dem alten Festplatz und dem Sportplatz naturnah und kostengünstig sanieren und sich die dringend erforderlichen Mittel für den zentralen und besonders wichtigen Bereich der Mainpartie aufheben sollte, in dem die Sanierung mit Sicherheit ins Geld gehen wird. Gerade im naturnahen Bereich beim Weg zum neuen Steg würde man sich durch einen kostengünstigen Ausbau für die Zukunft nichts verbauen und relativ kurzfristig einen sicheren und gut begehbaren Weg zum Sportgelände schaffen. Falls man am Ende nach der Umgestaltung des zentralen Mainstraßenstücks zwischen Rathaus und Pointstraße tatsächlich noch Geld übrig haben sollte (was wir allerdings bezweifeln), könnte man den Abschnitt zwischen dem alten Festplatz und dem neuen Steg immer noch aufpeppen, was unserer Meinung nach jedoch nicht sinnvoll und nötig ist.



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Ortstermin am alten Wasserhäuschen

4.11.17: Bereits am 23.10. berichteten wir darüber, dass das alte Wasserhäuschen in der Würzburger Straße möglicherweise abgerissen werden soll Aus für altes Wasserhaus? . In der Sitzung am 24.10. entschied sich der Bauausschuss jedoch dafür, das beschädigte Dach vorerst zu sichern und nach einem Ortstermin über das weitere Vorgehen zu entscheiden Bauausschusssitzung 24.10.17 (TOP 4).
Beim gestrigen Ortstermin konnte sich der Ausschuss von den massiven Schäden überzeugen (siehe die folgenden Bilder). Wegen der historischen Bedeutung des Häuschens als Ausgangspunkt der ersten Margetshöchheimer Wasserversorgung will man nun in Kürze das Dach sichern und einen Streifen um die Außenfassaden freilegen, um die Mauern trockenzulegen. Man erhofft sich im Rahmen der Städtebauförderung staatliche Unterstützung bei der erforderlichen Sanierung. Wie das Haus später genutzt wird, ob als Wassermuseum oder zum Beispiel als kleiner Versammlungsraum steht noch nicht fest. Da unter dem Haus eine Quelle entspringt, denkt man auch darüber nach, von der Würzburger Straße längs des kleinen Wasserlaufs einen Fußweg zum Main zu schaffen.



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Aus für altes Wasserhaus?

23.10.17: Morgen soll im Bauausschuss darüber beraten werden, ob das alte Wasserhaus in der Würzburger Straße abgerissen wird (siehe Bauausschusssitzung 24.10.17 TOP 1). Das zweifelsohne marode Häuschen aus dem Jahre 1922 hat für die Margetshöchheimer Ortsentwicklung erhebliche Bedeutung. Von dort wurde Margetshöchheim nämlich erstmals mit fließendem Wasser versorgt. Dass die Erhaltung des kleinen Bauwerks nicht zum Nulltarif möglich ist, ist unbestritten. Gerade einer Gemeinde, die bei der Altortsanierung nicht kleckert und auch von den Bürgern viel Engagement bei der Erhaltung historischer Bausubstanz verlangt, stünde es jedoch gut zu Gesicht, das Wasserhäuschen, das mehr oder weniger den Anfang des Altortes markiert, zu erhalten.
Noch vor wenigen Wochen (in der Gemeinderatssitzung am 12.9.17) muss der Gemeinderat dies noch ähnlich gesehen haben, als er bei der Erweiterung des städtebaulichen Sanierungsgebietes nach Süden einstimmig beschloss, dass das Sanierungsgebiet durch einen Korridor vom Main bis zum alten Wasserhaus ergänzt werden soll.



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Altes Wasserhaus - reif für die Planierraupe?




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Bleibt noch was übrig?

16.10.17: Dem Umbau eines größeren Gehöfts an der Engstelle am Anfang der Würzburger Straße stimmte der Bauausschuss am 31.1.17 zu Bauausschusssitzung am 31.1.17 (TOP 2). Im Bauantrag waren damals der Abbruch sowie die Neuerrichtung des Dachstuhls unter Erhöhung der Dachneigung mit Umbau des EG u. OG beantragt. Mittlerweile wurden offensichtlich erhebliche Gebäudeteile abgerissen, so dass nur noch Fragmente stehen. Davon war in der Baugenehmigung keine Rede gewesen.
Bei etlichen Bürgern, aber auch im Bauausschuss und im Gemeinderat hat dies für Verwunderung gesorgt. Es ist nämlich erklärtes Ziel der Gemeinde, alte Bausubstanz möglichst zu erhalten und alles zu vermeiden, was einem Abbruch gleich- oder nahekommt.



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Mainstraße putzt sich heraus

20.9.17: Die Mainstraße gilt landläufig als die Schokoladenseite Margetshöchheims. Bereits in den vergangenen Jahren gab es dort größere Baumaßnahmen an historischer Bausubstanz. Im Moment finden dort Sanierungsmaßnahmen an den Hausnummern 1, 2, 4 und 15 statt. Wenn diese Maßmahmen abgeschlossen sind und die alte Bausubstanz die für die nächsten Jahre anvisierte Sanierung des zentralen Bereichs der Mainstraße schadlos überstanden haben sollte, verdient die Mainstraße das Attribut "Schokoladenseite" zu Recht.



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7er Jubiläum II: ehemalige Schule

Anlässlich der umfassenden Renovierung des Rathauses bietet es sich an, an die Geschichte des Gebäudes zu erinnern. Der nördliche Teil mit dem Stufengiebel steht unter Denkmalschutz, wurde 1857 als Rathaus und Schulhaus errichtet und ist somit 160 Jahre alt. Als die Schule zu klein wurde, baute die Gemeinde 1927, also vor 90 Jahren, im Süden eine größere Schule an Rathaus und Schule noch nicht "aufgehübscht" und früher ging´s hier rein . Dort stand ursprünglich das Haus des Schreiners Theodor Wittstadt, das ebenso wie der dahinter liegende Pferdestall des Etthöferhofs für den Neubau weichen musste Mainstraße vor 1927 .
Als dann die Schule in das neue Gebäude der Verbandsschule umzog, stand 1977, 50 Jahre später, der nächste Umbau für die Erweiterung der Verwaltungsgemeinschaft und im Erdgeschoss für den Einzug der Sparkasse an. Aus dieser Umbau-Zeit dürften auch die gravierenden statischen Mängel stammen, die die Sanierung 2017, 40 Jahre später, deutlich verteuerten und verzögerten. Die 7 am Ende der Jahreszahlen hat also nicht immer nur Glück gebracht.

Eigentlich wären diese Jubiläen ein guter Anlass gewesen, beim aktuellen Rathausumbau an die Geschichte des Gebäudes zu erinnern, wie es die MM vor kurzem vorgeschlagen hat: Ein geeigneter Platz für eine Hinweistafel



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Mainstraße vor 1927




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Endspurt bei der Mainstraßensanierung

9.8.17: Dank privater Sanierungsbemühungen dürfte die Sanierung des Ensembles im zentralen Bereich der Mainstraße bald vollendet sein. Ursprünglich stach lediglich das Anwesen Mainstraße 2 mit seinem Sichtfachwerk aus der Reihe der meist denkmalgeschützten Häuser hervor. Im Laufe der letzten Jahre wurden jedoch immer mehr Nachbargebäude saniert, so dass das Mainstraßenensemble ein echtes Schmuckstück geworden ist.
Wenn man alte Häuser auf Dauer der Nachwelt und den Bewohnern erhalten will, sind mehr als Farbe und Pinsel vonnöten. So muss man in Vieles, was man von außen gar nicht sieht, zum Beispiel in die alten Dachstühle, investieren, was nicht gerade billig ist. Deshalb sind die derzeitigen Sanierungsmaßnahmen am denkmalgeschützten Gebäude Mainstraße 2 für unser Ortsbild enorm wichtig.


 


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Sanierung Mainstraße 2




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Ein geeigneter Platz für eine Hinweistafel

31.7.17: In vielen historischen Ortskernen informieren Hinweistafeln auf alten Bauwerken über die Historie des Baudenkmals. Margetshöchheim hätte im Zuge des umfangreichen Rathausumbaus die Möglichkeit, den ehemaligen Nachttresor mit einer Hinweistafel auf die früheren Nutzungen als Schule und später als Sparkasse zu verdecken. Stattdessen soll der alte Tresor wohl lediglich zugemauert werden.



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Hinweistafel statt Nachttresor?




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Wenn man mit dem Sanieren anfängt,

dann stößt man oft auf ein Fass ohne Boden. In den letzten Jahren sind öfters einmal Buntsandsteinbrocken vom Treppengiebel des Rathauses heruntergefallen, der mit Buntsandsteinplatten abgedeckt ist. Da das Gerüst bereits steht, hat man sich im Rathaus entschlossen, die Buntsandsteinverkleidung sanieren zu lassen. Für die Natursteinsanierung sind vier- bis fünftausend Euro veranschlagt. Hinzu kommt eine Kupferabdeckung, die den Buntsandstein langfristig schützen soll. Dafür kalkuliert man rund 3.200 €.



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Parkentwürfe Pointstraße

27.6.17: Bei der Gemeinderatssitzung am 20.6.17 stellte das Büro Schlicht, Lamprecht, Schröder im Rahmen des Parkkonzepts für den Altort auch 3 Entwürfe für Parkmöglichkeiten in der Pointstraße vor. Den Bericht vom 22.6. Gemeinderatssitzung am 20.6.17 (TOP 1).
Wie angekündigt informieren wir Sie heute kurz über die Entwürfe für die Pointstraße. Alle Varianten gehen von einem Abriss der Obsthalle aus, da diese in einem schlechten Bauzustand ist. Das ist natürlich ein Grund, warum die Parkplätze nicht gerade billig sein werden.
Bei der Variante mit Parken auf 2 Ebenen befindet sich im östlichen Teil ein ebenerdiger Parkplatz, von dem aus eine zweigeschossige Parkhalle in Stahlbauweise auf dem westlichen Grundstücksteil anfahrbar ist. Der ebenerdige Parkplatz wird durch eine Mauer von der Straße abgeteilt. Da das Gelände nach Westen zu steigt, liegt das untere Geschoss der Parkhalle unter dem Straßenniveau. Auf dem Gelände können bei dieser Variante 36 Stellplätze untergebracht werden. Die geschätzten Kosten liegen bei gut 1,4 Mio. Euro.
Die beiden anderen Entwürfe sehen lediglich zwei nebeneinander liegende ebenerdige Parkplätze vor, die mit einer Mauer vom Straßenraum abgeteilt werden. Bei der Variante 1 sind die beiden Parkplatzteile miteinander verbunden. Für die 26 Parkplätze wird mit Kosten von etwa 537.000 € gerechnet.
Bei der Variante 2 haben die beiden nicht miteinander verbundenen Parkplatzteile getrennte Ein- und Ausfahrten, so dass 3 Parkplätze mehr entstehen. Die Kosten lägen bei 514.000 €.



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Ein weiteres Schmuckstück

10.2.17: Die Dorfstraße und die Mainstraße gehören zum historischen Kernbestand unseres Ortes. In den letzten Wochen entpuppte sich ein weiteres historisches Gebäude in der Dorfstraße, das mit erheblichem finanziellem Aufwand saniert wurde, als wahres Schmuckstück. Vor zwei Jahren hätte es wohl kaum einer für möglich gehalten, was aus dem ehemals blauen Dausackerhaus geworden ist. Das Bauwerk hat wohl alle Chancen, den Altortpreis 2017 zu bekommen. Auf diese Sanierung können der Bauherr Roger Horn und die Gemeinde stolz sein. Ist damit doch wieder ein altes Stück Margetshöchheim auferstanden.
In diesem Zusammenhang verweisen wir auf unseren Beitrag, in dem wir auf die Bedeutung der Altortsanierung für den gesamten Ort hingewiesen haben: Altortsanierung: fordern und fördern



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Planung für die Zukunft

1.1.17:
Am 21. Januar treffen sich die Gemeinderäte zu einer Klausurtagung, bei der es darum gehen soll, was, wann und in welchem Umfang in den nächsten Jahren abgearbeitet werden soll. In den letzten Jahren und Jahrzehnten wurden schon etliche Ideen und Grobplanungen entwickelt, was man so alles im Ort machen könnte oder sollte. So gab es bereits Ende des letzten Jahrtausends nahezu umsetzungsreife Pläne und Konzepte für die Gestaltung des zentralen Mainstraßenplatzes zwischen Rathaus und Pointstraße. Im Nachhinein kann man froh sein, dass die Planungen damals nicht umgesetzt wurden, weil wenig später das Wasserstraßenneubauamt der Gemeinde eröffnete, dass der Steg nach Veitshöchheim nicht "schiffsstoßsicher" und deswegen ein Neubau erforderlich sei. Damit waren die Pläne Makulatur und im Bereich des Mainufers zwischen Sportplatz und Rathaus war erst einmal alles blockiert.
Zwischenzeitlich gab es zwar mit dem ISEK (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept) und dem "Masterplan Mainpromenade" eine Fülle von weiteren Planungsvorschlägen, die jedoch faktisch wie finanziell teilweise auf wackligen Füßen standen. Da mittlerweile weitere Projekte hinzu kamen, die die Situation noch komplexer machen, setzte Bürgermeister Brohm für den 21.1. eine Klausurtagung an, bei der grundsätzlich Prioritäten gesetzt und wesentliche Zielsetzungen erarbeitet werden sollen.
Hier eine Auswahl der Projekte, die in den nächsten Jahren abzuarbeiten sind:
- 2017 wird die Mainstraße zwischen Rathaus und Ludwigstraße ausgebaut (Vollausbau mit Kanal, Wasser, Straßenbelag usw.). Diese Maßnahme ist schon deswegen vorrangig, damit anschließend der Umbau der beiden Anwesen Mainstraße 20 und 20a für eine gastronomische Nutzung zeitnah erfolgen kann. Würde man in umgekehrter Reihenfolge verfahren und kurz nach der Eröffnung der Gaststätte die Straße für ein Jahr aufreißen, wäre dies für den Betrieb eine wirtschaftliche Katastrophe.
- Ähnliches gilt übrigens auch für den Rad-/Fußweg zwischen dem Anwesen Heymanns und dem Spielplatz, der dringend sanierungsbedürftig ist, aber wohl frühestens nach dem Ausbau der Mainstraße in Angriff genommen werden kann.
- Erschwerend kommt hinzu, dass aus fördertechnischen Gründen (90 % Förderung) in den Jahren 2017 und 2018 der behindertengerechte Umbau des Rathauses mit dem Aufzug auf der Rathaushofseite erfolgen muss, so dass das Rathaus für Besucher und Baufirmen wegen der gleichzeitigen Arbeiten in der Mainstraße nur schwer erreichbar sein könnte. Ganz abgesehen davon, dass das Rathaus auch innen eine Baustelle sein wird, was für das Personal und die Besucher eine erhebliche Belastung mit sich bringt.
- Da man annimmt, dass der neue Steg etwa bis zum Herbst 2019 fertig sein könnte, müsste die Fußwegverbindung zwischen dem Altort und dem Sportplatz möglichst bis Ende 2018 so hergerichtet sein, dass vor allem das Stück ab dem Steinernen Weg sehr gut begehbar und nachts gut ausgeleuchtet ist. Bürgermeister und Gemeinderat stehen da nämlich bei den Bürgern in der Pflicht. Als in der Diskussion um den Stegstandort immer wieder Sicherheitsbedenken laut wurden, hat man den Bürgern versichert, dass man rechtzeitig für eine gute Begehbarkeit und vor allem für eine gute Beleuchtung sorgen wird.
- Die Fußwegführung vom Sportplatz bis zum Steinernen Weg kann man jedoch nicht isoliert betrachten. Für eine vernünftige Planung müssen die Grundzüge des Ausbaus und der Linienführung zumindest bis auf Höhe des Rathauses feststehen. Und dafür braucht man natürlich auch belastbare Grundlagen für ein Gesamtkonzept für den alten Festplatz und den zentralen Platz der Mainstraße.
- Eng hängt damit auch die Lösung der Parkproblematik im unteren Altort zusammen. Möglichkeiten hierfür böten eine in der Diskussion befindliche Parkscheune (ehemalige Obsthalle) in der Pointstraße und das vor kurzem von der Gemeinde ersteigerte Gelände in der Ludwigstraße.

Damit ist die To-do-Liste jedoch noch lange nicht erschöpft. Zu erwähnen wären noch die Renovierung der Schule (vor allem der Brandschutz), die Gestaltung des Stegabgangsumfelds, die Straßensanierung in der Brunosiedlung, die Zukunft des Klostergeländes, das im Rahmen der "Integrierten Ländlichen Entwicklung" geplante Streuobstzentrun und vieles mehr.

Angesichts der Vielzahl von kommunalen Absichten und Aufgaben dürfte es klar sein, dass man zufrieden sein kann, wenn bei der Klausurtagung wenigstens die wichtigsten Projekte erfolgreich abgehandelt werden können, schon aus zeitlichen Gründen.
Dass dem allem auch bei der Realisierung enge Grenzen gesetzt sind, dürfte schon aus fiskalischen Gründen klar sein.

Bürgermeister Brohm beschreitet grundsätzlich den richtigen Weg, wenn er vor der Beauftragung von Planungs- und Ingenieurbüros erst einmal in einer Klausurtagung versucht, mit dem Gemeinderat die wichtigsten Projekte herauszufiltern und das Vorgehen zu strukturieren. Denn nichts ist anstrengender und teurer als nachträgliche Änderungen und späteres Umdisponieren. Davon kann jeder Häuslebauer ein Lied singen. Auch in Margetshöchheim konnte man derartige Erfahrungen sammeln. So kostete etwa die Richtungsänderung bei der Stegrampenplanung einige zehntausend Euro.

Da, wie bereits oben erläutert, vieles voneinander abhängt, kann eine gute und rechtzeitige Vorplanung dazu führen, dass die Projekte strukturiert abgearbeitet werden und der übliche Weg vom Konzept über die Planung und die Stellung der Förderanträge bis hin zur Ausschreibung und Realisierung nicht unnötig hinausgezögert wird.





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Die Maintraße im Laufe der Zeit

31.1.17: Bei der Gemeinderatsklausur am 21.1.17 stand die Neugestaltung der Mainpartie im Mittelpunkt der Diskussionen. Bis dahin wird es allerdings noch etwas dauern, da dazu erst einmal der neue Steg gebaut und der alte abgerissen sein muss. Trotzdem sollte man sich als Denkanstoß einmal mit der Geschichte des zentralen Platzes der Mainstraße beschäftigen, der zu den ältesten Teilen unseres Ortes zählt.
Wir kennen die Mainstraße ja nur mit der Pappelreihe am Mainufer. Ursprünglich, als der Main noch ein Flüsschen mit Altwässern und noch nicht aufgestaut war, wechselte immer eine Pappel mit einer Linde. Zwischen dem heutigen Ufer und dem damaligen Flussbett lag der Dreschplatz mit der Zufahrtsrampe wahrscheinlich auf Höhe der Bäckerei Altmain mit Dreschplatz .
Mit dem Mainstau und der Gasleitung von Veitshöchheim her hoch über dem Main erhielt Margetshöchheim den Anschluss an die Moderne. Mainpartie mit Gasleitung
Später stand wohl eine Baumreihe mitten im Platz Pappeln mitten in der Mainstraße ? . Man kann da erahnen, wie eng die Mainstraße wirkt, wenn der Platz unterteilt und vom Ufer abgeschirmt ist. Man sollte bei der Neugestaltung unbedingt darauf achten, dass der mittlere Bereich des einzigen Platzes in Margetshöchheim nicht zugebaut wird, egal ob es Hecken, Bäume oder Bauwerke sind.
Später wurde die Baumreihe offensichtlich weitgehend umgesägt, wie der Vergleich der beiden Bilder von der Mainstraße 12 (später Alter Schulzen) zeigt. Mainstr. 12 mit Baum und Mainstr. 12 mit Baumstumpf Interessant ist auch, dass das Gebäude nicht nur im Erdgeschoss, sondern insgesamt mit Natursteinen (wohl Buntsandstein) gemauert ist, was eine Seltenheit ist. Üblich war sonst immer eine Fachwerkkonstruktion für den ersten Stock und das Dachgeschoss.
Damals kannte man in Margetshöchheim keinen Asphalt, auch gepflasterte Straßen waren für die Gemeinde zu teuer, wie die Baustelle vor dem Rathaus zeigt: Mainstraße ohne Asphalt . Am Samstagnachmittag wurde damals beim obligatorischen Straßenkehren erst einmal die staubige Straße gegossen und anschließend gekehrt.
Statt der Baumreihe leistete sich Margetshöchheim dann eine Minigrünanlage mit Hecke, vorsichtshalber eingezäunt. Mittelgrünstreifen mit jungen Pappeln und Hecke mitten in der Mainstraße
Als Ersatz für die gefällten Bäume entstand dann die Pappelreihe am Ufer, die heute noch Bestand ist. An einer der frisch gepflanzten Pappeln sieht man Margetshöchheims damaligen Wasserwart, im Ort als "Wassergott" bekannt. "Wassergott" mit junger Pappel
Die Mainstraße war früher auch das Zentrum des innerörtlichen Handels, wie das Bild von der Rhabarberablieferung zeigt. Rhabarber, nichts als Rhabarber



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Altmain mit Dreschplatz


im Vordergrung: alter Dreschplatz 



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Mainpartie mit Gasleitung


mit der Gasleitung über den Main 



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Pappeln mitten in der Mainstraße ?




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Mainstr. 12 mit Baum




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Mainstr. 12 mit Baumstumpf




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Mainstraße ohne Asphalt




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Mittelgrünstreifen mit jungen Pappeln


Mainstraße mit eingezäuntem Grünstreifen 



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"Wassergott" mit junger Pappel


der "Wassergott" am Main. ein Original 



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Blick vom anderen Ufer


Blich vom anderen Ufer 



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Hecke mitten in der Mainstraße


Hecke (dunkler Streifen) war mitten in der Straße 



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Rhabarber, nichts als Rhabarber




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Gemeinderatsklausur am 21.1.17, Teil II

29.1.17: Am 26.1. berichteten wir über einige der Schwerpunkte bei der Gemeinderatsklausur am 21.1. (Bereich zwischen Sportplatz und Steinernem Weg und alter Festplatz) Klausurtagung des Gemeinderats am 21.1.17 .
Heute informieren wir Sie über weitere Themen, die am 21.1. zur Sprache kamen.
Das wichtigste Projekt im Altort ist mit Sicherheit der zentrale Platz der Mainstraße zwischen Rathaus und Pointstraße. Entscheidend für die Platzgestaltung ist die Wegeführung. Es ist nur folgerichtig, nach der Entfernung des alten Stegs den Fußweg, der am alten Festplatz am Mainufer verlaufen soll, auch hier am Main entlang zu führen. Zwischen Ufer und Fußweg könnte ein mehr oder weniger breiter Grünstreifen liegen, der der Vitalität der ortsbildprägenden Pappeln zugute käme und Platz für Sitzgelegenheiten mit Mainblick böte. Dieser Weg wird mit Sicherheit vor allem von Spaziergängern und Touristen genutzt. Wie der Fußweg längs des Mains ausgebaut wird, ist noch nicht endgültig geklärt. Einerseits bietet sich eine sog, wassergebundene Decke an, die den Vorteil hat, dass der Fußgänger dort kaum von Radfahrern und Skatern gestört wird. Außerdem bietet er sich an, weil er Feuchtigkeit und Sauerstoff an die Wurzeln der Pappeln lässt und somit verhindert, dass die Wurzeln den Belag zerstören, wie es derzeit bei der Asphaltdecke der Fall ist. Der Nachteil ist, dass bei der wassergebundenen Decke ab und zu nachgearbeitet werden muss, besonders wenn der Weg mit schweren Fahrzeugen befahren wird. Alternativ wurde aus den Reihen des Gemeinderats ein Splittmastix-Asphalt vorgeschlagen, eine Asphaltschicht mit großem Splittanteil in der Oberschicht. Der Vorteil ist der geringere Pflegaufwand und die belastbarere Asphaltdecke, was allerdings auch Nachteile hat, weil es dann wohl wieder Verwerfungen durch die Baumwurzeln geben kann. Außerdem besteht dann wegen der festeren Oberfläche die Gefahr, dass der Gehweg dann auch von Radfahrern und Skatern genutzt wird.
Zusätzlich zum Fußweg am Main wird es wohl wieder einen mit der Straße höhengleichen Gehweg an der Häuserfront geben, der als Verbindung zum Bäcker, zum Rathaus und zur Kirche wohl hauptsächlich genutzt wird und sich dann bis zur Ludwigstraße fortsetzt. Er wird wie der Platz und die Mainstraße zwischen Ludwigstraße und Rathaus mit einem gut begehbaren Muschelkalkpflaster ausgebaut (siehe Muschelkalkpflaster für die Mainstraße ).

Ein weiteres wichtiges Thema wird die Parksituation sein. Im zentralen Bereich der Mainstraße wird es wohl nur noch ca. 12 Parkplätze im nördlichen Teil gegenüber dem Anwesen Etthöfer und 7 Stellplätze neben der Bäckerei geben, darunter an beiden Stellen etliche Kurzzeitparkplätze. Unter dem Strich bedeutet dies natürlich, dass etliche Parkplätze wegfallen werden.
Da die Parksituation im ganzen Altort problematisch ist, wird derzeit ein Parkkonzept entwickelt. Derzeit scheint es sicher zu sein, dass etliche neue Parkplätze auf dem Grundstück Ludwigstraße 19 entstehen sollen. Je nach Bedarf müsste dafür auch das Haus weichen. Dort sollen auch ein weiterer Zugang zum Friedhof und die schon lange geplante Toilette entstehen.
In diesem Zusammenhang war auch schon länger von einer Parkscheune auf dem alten Obsthallengelände in der Pointstraße die Rede. Alternativ ist auch die Nutzung der alten Gebäude in der Diskussion. Im östlichen Teil könnte zum Beispiel eine Streuobstzentrum entstehen, wie es im Rahmen der Integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) angedacht ist.
Für den westlichen Trakt gibt es sehr unterschiedliche Ansätze. Das reicht vom Abriss, um Platz für einen Parkhof zu schaffen, bis hin zur Parkscheune, evtl. mit Wohnungen und Räumen für Vereinszwecke. Angeregt wurde auch, das Gelände über einen Investor mit Wohnungen bebauen zu lassen und dort einige öffentliche Bauplätze zu integrieren.
Vor allem aus finanziellen Gründen dürfte sich auf dem Obsthallengelände kaum so schnell etwas bewegen. Das bedeutet natürlich, dass der dort vorgesehene Parkraum - zumindest vorerst - am alten Festplatz untergebracht werden muss.



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Klausurtagung des Gemeinderats am 21.1.17

26.1.17: Wie bereits im Vorfeld berichtet, hat sich der Gemeinderat auf einer samstäglichen Klausurtagung mit dem Fortgang der wichtigsten Projekte befasst. Dabei ging es nicht um Beschlüsse, die können und müssen ja in öffentlicher Sitzung gefasst werden. Da auch viele neue Gemeinderäte im Gremium sitzen, die die lange Planungsgeschichte seit den 90er Jahren für die Mainpartie nicht kannten, wurde auf der Basis der bisherigen Pläne und Diskussionen über wichtige Gestaltungsgrundsätze und zeitliche Präferenzen diskutiert. Unter dem Strich konnte lediglich eine inhaltliche und zeitliche Orientierung über das zukünftige Vorgehen herauskommen. Angesichts der vielen Projekte, die in den nächsten Jahren abzuarbeiten sind, saß natürlich - zumindest virtuell - immer der Kämmerer mit am Tisch, der dafür verantwortlich ist, dass die Verschuldung sich in erträglichen Grenzen hält.
Im Vordergrund standen am 21.1. vor allem die Planungsgrundlagen für die Mainpartie zwischen Rathaus und Sportplatz. Vorrangig ist mit Sicherheit der Abschnitt zwischen Steinernem Weg und dem späteren neuen Steg, der die Hauptanbindung des neuen Stegs an den Altort bilden wird. Wichtig sind da eine gute Begehbarkeit und eine gute Ausleuchtung, um dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung entgegenzukommen. Deswegen spricht alles für die bisherige parallele Führung des asphaltierten Radwegs neben dem Fußweg mit dazwischen liegender Beleuchtung. Nicht nur aus finanziellen Aspekten wird wohl der naturnahe Charakter dieses Abschnitts mit einigen Sitzgelegenheiten und "Sichtfenstern" zum Main erhalten bleiben. In den Vorplanungen war daran gedacht, den dort verlaufenden Graben mit Wasser zu speisen und am nördlichen Ende in einen Wasserspielplatz münden zu lassen. Wegen der vielen in diesem Bereich verlaufenden Leitungen (Fernwasser, Hauptkanal, Gas, Steuerkabel für die Schleuse usw.), der hohen Kosten und vor allem des Wassermangels wird man wohl darauf verzichten. Denkbar ist allenfalls, das Rinnsal, das vom alten Brunnenhaus her durch das Anwesen Mayer läuft, zwischen Fußweg und Main zu öffnen und erlebbar zu machen.

Die Umgestaltung des alten Festplatzes zwischen dem Steinernen Weg und der Pointstraße wird wohl nicht so schnell realisiert werden können. Vorrang hat mit Sicherheit der zentrale Platz zwischen Rathaus und Pointstraße, wenn der alte Steg abgebrochen ist. Für die weitere Planung bietet sich jedoch an, ab dem Steinernen Weg bis zum Rathaus einen Fußweg am Mainufer entlang laufen zu lassen. Die weitere Gestaltung des alten Festplatzes hängt von etlichen weiteren Faktoren wie der Entwicklung der Parksituation ab. Dazu müsste man erst einmal wissen, ob es jemals zu einer Parkscheune in der Pointstraße kommt. Sicher ist nur, dass die Kreuzung mit der Pointstraße ein Problem ist und bleiben wird. Wegen der beengten Situation werden sich dort Autos, Fußgänger und Radfahrer die Fahrbahn teilen müssen, hoffentlich mit der erforderlichen gegenseitigen Rücksichtnahme.

Über weitere Themen der Klausurtagung informieren wir Sie in Kürze.



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Wegen Überfüllung ausgelagert

Da unsere Seite zur Ortssanierung die Kapazitätsgrenze erreicht hat, haben wir die älteren Beiträge ausgelagert. Sie finden sie hier: Ortssanierung Teil I



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Welche Fenster bekommt das Rathaus?

21.1.17: Im Rahmen der energetischen Sanierung des Rathauses sollen auch die Fenster ausgewechselt werden, die teilweise alles andere als dicht waren. Da ein Teil des Rathauses unter Denkmalschutz steht und für das Gebäude im Altort generell die Altortgestaltungssatzung gilt, muss sich die Gemeinde genau an die kommunale Satzung halten. Alles andere wäre ein Affront gegen die privaten Hausbesitzer, von denen die Gemeinde verlangt, dass sie die Satzung genau beachten. Dort ist in § 3, Abschnitt 4 u.a. festgeschrieben:
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(1) .... Die Zusammenfassung von Öffnungen zu Fensterbändern ist nicht erlaubt. Der Abstand zwischen den Flügelhölzern (bei Doppelfenstern) muss mindestens 14 cm betragen.

(2) Fenster sind in einheitlichen Größen, stets in Hochformat auszuführen. Fenster ab einer Größe von 90 cm lichter Breite müssen zweiflügelig gegliedert werden; aufgesetzte, aufgeklebte oder aufgemalte Sprossen sind nicht zulässig.
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Damit Sie sich selbst ein Bild machen können, zeigen wir Ihnen den Vorschlag der Verwaltung Fenstervorschlag der Verwaltung und zwei Fotos aus früherer Zeit. Schulhaus früher und früherer Schulhof
Der Gemeinderat bzw. der Bauausschuss wird in Kürze (voraussichtlich am 31.1.) über die Fenstergestaltung entscheiden.



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Schulhaus früher




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früherer Schulhof




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Fenstervorschlag der Verwaltung




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Gemeinderatsklausur zur Ortsentwicklung Teil II

19.1.17: Schwerpunkt der Gemeinderatsklausur am 21.1. wird die Umgestaltung der Mainpartie zwischen Sportplatz und Rathaus sein. Damit ist allerdings auch die Parksituation im Ort eng verbunden. So hat sich bereits vor einigen Jahren bei der Dorfstraße gezeigt, dass sich logischerweise die Parksituation im Umfeld verschärft hat, als dort das Parken untersagt wurde. Ein ähnlicher Effekt ist durch den Ausbau der Mainstraße zwischen Ludwigstraße und Pointstraße zu erwarten. Deshalb wird sich der Gemeinderat bei der Klausur auch mit der Parkproblematik im Altort beschäftigen müssen, um die Weichen für das bereits in Auftrag gegebene Parkkonzept zu stellen. Konkret wird es wohl um die angedachte Parkscheune auf dem Gelände der ehemaligen Obsthalle in der Pointstraße und die Parkmöglichkeiten am alten Festplatz gehen. Und natürlich auch um Stellplätze auf dem kürzlich von der Gemeinde ersteigerten Grundstück in der Ludwigstraße.
Man sollte auch nicht vergessen, dass zu einem lebendigen Altort auch Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe gehören. Die haben auf Dauer nur eine Chance, wenn es im Umfeld Parkmöglichkeiten gibt. Wir denken hier zum Beispiel an die Metzgerei Holz und die Physiotherapie in der Dorfstraße. Die Arztpraxis im Steinernen Weg und die Apotheke wird dies wohl in Zukunft nicht mehr betreffen, da alles darauf hindeutet, dass beide in naher Zukunft auf dem Götzgelände zu Hause sein werden. Das bedeutet aber auch, dass es vor allem die Altortbewohner zu spüren bekommen, wenn solche wichtigen Einrichtungen nicht mehr so leicht fußläufig zu erreichen sein werden.
Für die MM ist die Parkproblematik nicht neu, sie hat sich bereits seit Jahren Gedanken zu diesem Thema gemacht:
Brauchen wir eine Parkscheune?
Verkehr verkehrt?
Verkehrssituation Teil 2
Verkehrssituation Teil 3
Verkehrssituation Teil 4



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Gemeinderatsklausur zur Ortsentwicklung Teil I

17.1.: Am 21.1.17 wird sich der Gemeinderat auf einer Klausurtagung mit der weiteren Entwicklung Margetshöchheims beschäftigen. Schwerpunkt wird dabei die Entwicklung im Altort sein, die bislang vor allem wegen der bevorstehenden Verlagerung des Stegs nach Süden weitgehend blockiert war. Da nun der Stegneubau in greifbare Nähe gerückt ist, ist es an der Zeit die Weichen für die weitere innerörtliche Entwicklung zu stellen. Dabei geht es nicht nur um die Planungen selbst, sondern vor allem auch um den zeitlichen Ablauf.
Kernpunkt der Planungen dürfte wohl die Mainpromenade zwischen Sportplatz und Rathaus sein, die vor allem für die Anbindung des Stegs an den Altort von großer Bedeutung ist.
Als Vorabinformation erinnern wir hier an einige ältere Stellungnahmen auf der MM-Seite, die größtenteils nichts an Aktualität verloren haben:
Zu diesem Thema hatte die Gemeinde bereits vor einigen Jahren von Professor Schirmer einen Masterplan ausarbeiten lassen, zu dem auch eine damalige Stellungnahme der MM vorliegt:
Infos zum Zielbaustein 1
Infos zum Zielbaustein II
Infos zum Zielbaustein 3
MM-Vorschläge zur Gestaltung der Mainpartie



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