Startseite
Was gibt´s Neues?
topaktuell
MM koMMunal
Termine
Sonderseiten
nicht ganz so ernst gemeint ...
kritisch betrachtet ...
wer wir sind
vor 35 Jahren
was wir wollen
was wir erreichten
Unser Trinkwasser
Umwelt und Tipps
Ortssanierung: Tips und Infos
Kultur pur
Kunst und Kultur vor Ort
MM-Blättle
Margetshöchheim früher
    Margaretenfest früher
Kontakt
Impressum und Datenschutz
Links

Margetshöchheim früher

Suchbild

17.9.19: Der Hettstadter Ortshistoriker ist im Besitz des folgenden Fotos, das am 3.4.1945 aufgenommen wurde und Soldaten der D-Company des 66th Infantry Battailon auf einem Sherman-Panzer zeigt. Die amerikanische Einheit soll von Hettstadt, das am 1.4. erobert wurde, nach Veitshöchheim vorgerückt sein. Da Veitshöchheim am 4.4. von Margetshöchheim aus erobert worden sein soll, wird vermutet, dass das Bild in Margetshöchheim oder auch Zell aufgenommen wurde. Kann jemand mit dem Bild etwas anfangen und weitere Informationen liefern?




Nach oben

wer kennt den Ort?




Nach oben

ein Ort lebt auch von der Vergangenheit

23.8.19: Für die Identität eines Ortes sind die Altorte mit der historischen Bausubstanz von größter Bedeutung. Mit der vom Gemeinderat im Dezember 1991 auf den Weg gebrachten Altortsanierung hat unsere Gemeinde auf diesem Gebiet bisher Beachtliches geleistet. Die Geschichte eines Ortes wird allerdings nicht nur durch Bauwerke geprägt. Mindestens ebenso wichtig sind die Menschen, ohne die all das nicht möglich gewesen wäre. Deshalb wäre es sehr wichtig, auch diesen menschlichen Teil unserer Ortsgeschichte für die Nachwelt zu dokumentieren und die Erinnerung an sie zu erhalten. Andere Orte wie etwa Erlabrunn sind auf diesem Wege bereits viel weiter. Bei uns sind es bislang nur Einzelne, die sich mit der Margetshöchheimer Historie beschäftigen. Und leider sterben die langsam weg, wie etwa vor kurzem Hilmar Baumgart, so dass manches Wissen unwiederbringlich verloren geht.
Es wäre schön, wenn sich noch mehr Margetshöchheimerinnen und Margetshöchheimer, die sich noch an frühere Zeiten erinnern oder Fotos und Schriftstücke aus vergangener Zeit besitzen, um unsere Ortsgeschichte kümmern würden.
Die MM hat in den letzten Jahren versucht, auf dieser Seite die Erinnerung an frühere Zeiten und Menschen wenigstens etwas wach zu halten. Falls Sie uns mit Informationen dabei unterstützen wollen, können Sie sich gerne mit Peter Etthöfer (Tel. 462307) in Verbindung setzen. Oder gehen Sie einfach auf Willi Eckert zu, der sich seit langem mit der Ortsgeschichte beschäftigt und auf diesem Gebiet engagiert.



Nach oben

Marokkaner Fasenacht 1949


wo steckt da Reinhold Jenetzky? 



Nach oben




Nach oben




Nach oben

Margetshöchheim um 1935


als die Veitshöchheimer Mainlände noch Acker war 



Nach oben

Dachbodenfund

6.12.16: Wir haben uns in den letzten Wochen mehrmals mit der Frage der Margetshöchheimer Tracht beschäftigt. Dabei äußerten praktisch alle Gesprächspartner (durchwegs ältere Margetshöchheimerinnen und Margetshöchheimer) die Ansicht, dass es in Margetshöchheim keine Tracht gegeben habe oder dass die im Eingangsbereich des Rathauses keine Margetshöchheimer Tracht sein könne.
Heute können wir Ihnen Aufnahmen einer Haube präsentieren, die auf einem Margetshöchheimer Dachboden in der Mainstraße gefunden wurde Haube . Anlass und Herkunft dieser Trachtenhaube können wir nur vermuten. Sicher dürfte allerdings sein, dass diese Haube wohl kaum zu der im Rathauseingang gezeigten Tracht gehören dürfte.



Nach oben

Haube




Nach oben




Nach oben




Nach oben

Kommunion 1929


im damaligen Schulhof neben der Kirche 



Nach oben

Margetshöchheim hat Geschichte

In den Fotoalben mancher Margetshöchheimer schlummern noch fotografische Schätze aus der Margetshöchheimer Vergangenheit, die es wert sind, dass sie ans Licht der Öffentlichkeit kommen. Wir bedanken uns bei all denen, die uns ihre Fotos aus dem früheren Margetshöchheim zur Verfügung stellen. Stellvertretend wollen wir uns hier bei Hilmar Baumgart bedanken, dem wir diesmal 2 Fotos aus der Anfangszeit des Margaretenfests (1951) verdanken. Wir freuen uns übrigens immer, wenn wir noch mehr Fotos aus früherer Zeit erhalten. Sie können sich gerne an Peter Etthöfer (Tel. 462307) wenden. Er holt dann die Fotos ab, scannt sie ein und bringt sie Ihnen umgehend wieder zurück.
Etliche der Teilnehmer der unten abgebildeten originellen Rikscha-Gruppe der Radfahrer-Solidarität haben übrigens heuer das 80. Lebensjahr vollendet.



Nach oben

als in Veitshöchheim noch Beton verarbeitet wurde


Klaus Eisenmann in ganz jungen Jahren 



Nach oben

Klassenfoto auf der Kirchentreppe


links das Rathaus 



Nach oben

Margetshöchheim und seine Originale

28.10.: Ein Ort lebt nicht nur von Bausubstanz und Finanzkraft, auch nicht von seinen geistlichen und kommunalen Würdenträgern, ein Ort lebt auch und besonders von seinen Menschen, vor allem von seinen Originalen.
Wie beliebt und wichtig diese Originale fürs Dorfgeschehen sind und waren, sieht man auch daran, dass sie in Margetshöchheim in der Bevölkerung durchaus respektable "Spitznamen" trugen. So ist Ewald Ebel bei vielen im Ort vor allem unter dem Pseudonym "Main-Bürgermeister" ein Begriff .
Und ein im früheren Ortsgeschehen durchaus wichtiger Bürger war der sog. "Wassergott", der Herr über die Wasserversorgung in einer Zeit, als das Wasser noch aus dem Wasserhäuschen in der Würzburger Straße kam. Wir haben bereits vor einigen Jahren mit einem Foto auf unserer Website an ihn erinnert Als die Pappeln noch klein waren .
Inzwischen sind wir im Besitz eines Fotos, das den "Wassergott" bei einer Ehrung zeigt. der Wassergott



Nach oben

der Wassergott




Nach oben

Trachtengruppe am Mainufer




Nach oben

Weitere Informationen zur Trachtengruppe

18.10.16: In den letzten Tagen haben wir von Hilmar Baumgart weitere Informationen zu der abgebildeten Trachtengruppe Trachtengruppe Anfang der 50er Jahre erhalten:
Diese Trachten sind nicht nur aus Güntersleben sondern auch zum Teil aus dem Ochsenfurter Gau zusammen geliehen worden. Das folgende Foto Trachtengruppe am Mainufer zeigt, daß das 3 verschiedene Trachten sind. Das war damals der Kirchenchor beim Margarethenfest 1953 oder 1954. Im folgenden Jahr waren es auch Trachten unter dem Motto "Hochzeit ist das schönste Fest, das Gott den Menschen feiern lässt -- Und ist vorbei der Hochzeitsschmauß ,dann kommt auch bald der Storch ins Haus. "
Hilmar Baumgart kann sich noch gut daran erinnern, da er zu dem Zeitpunkt im Kirchenchor war und seine Mutter und die Schwabs Rosel bei der Organisation begleitet hat.



Nach oben

Doch keine Margetshöchheimer Tracht?

Auf unseren Beitrag Gab es eine Margetshöchheimer Tracht? erhielten wir aus der Bevölkerung die Information, dass es sich bei der abgebildeten Tracht Trachtengruppe Anfang der 50er Jahre um eine Leihgabe aus Güntersleben handeln soll. Zumindest düfte somit sicher sein, dass es sich um eine traditionelle fränkische Tracht aus der nächsten Umgebung handelt.



Nach oben

Gab es eine Margetshöchheimer Tracht?

13.10.: Der Mainart-Kulturverein hat es sich zum Ziel gesetzt, die Margetshöchheimer Tracht wieder aufleben zu lassen. Ein "Prototyp" ist im Eingangsbereich des Rathauses in einer Glasvitrine ausgestellt: Margetshöchheimer Tracht? und Männertracht? . Danach soll in Kürze Trachtenkleidung hergestellt werden.
Es gibt allerdings Stimmen im Ort, die bezweifeln, dass es überhaupt Tracht im Ort gegeben hat beziehungsweise dass sie so ausgesehen hat.
Vor wenigen Tagen erhielten wir ein altes Foto vom Margaretenfest Anfang der 50er Jahre mit einer Trachtengruppe: Trachtengruppe Anfang der 50er Jahre . Vielleicht ist diese Tracht ja authentischer. Falls sich ältere Margetshöchheimer noch an diese Zeit erinnern, würden uns ihre Einschätzung interessieren.



Nach oben

Trachtengruppe Anfang der 50er Jahre




Nach oben

Margetshöchheimer Tracht?




Nach oben

Männertracht?




Nach oben

An der Mainfähre früher




Nach oben

Vereinsleben früher

5.9.16: Früher war nicht alles besser, aber auf jeden Fall manches anders. Wir hatten vor einiger Zeit bereits einen Rückblick auf die gastronomische Landschaft unseres Ortes veröffentlicht. Heute zählen wir die Vereine auf, die es laut Bockchronik 1930 in Margetshöchheim gab. Manche gibt es heute noch, etliche aber kennt heute kaum mehr jemand. Auf jeden Fall gibt die Liste auch Auskunft über das soziale Leben damals im Ort.

1. Freiwillige Feuerwehr
2. Darlehenskassaverein
3. Johanniszweigverein
4. Ortsviehversicherungsverein
5. Kirchenbauverein
6. Geflügelzuchtverein
7. Obstbauverein
8. Konsumverein
9. Turnerbund Jahn
10. Arbeiter Turngemeinde
11. Radfahrerbund
12. Arbeiter Sängerverein
13. Sängerriege
14. Krieger- und Veteranenverein
15. Kath. Arbeiterverein
16. Christl. Bauernverein
17. Kath. weibl. Jugendverein
18. Christl. Mütterverein
19. Ortsgruppe des Volksvereins f. d. kath. Deutschland
20. Ortsgruppe der bayr. Volkspartei
21. Ortsgruppe der Sozialdemokratischen Partei

Interessant ist vor allem, dass es drei Jahre vor der Machtergreifung der Nazis in Margetshöchheim offensichtlich nock keinen Ortsverband der NSDAP gab.



Nach oben

Eisenbahner und Fabriker

Margetshöchheim war zwar Jahrhunderte lang landwirtschaftlich geprägt, einen bescheidenen Wohlstand brachte allerdings erst die Industrialisierung. Viele meinen zwar, dass die meisten Margetshöchheimer größtenteils bei König und Bauer arbeiteten. Dabei wird oft übersehen, dass die Eisenbahn ebenfalls ein wichtiger Arbeitgeber war.
Bereits vor einiger Zeit hatten wir ein Foto vom Würzburger Stellwerk erhalten und veröffentlicht. Nun teilte uns Hilmar Baumgart mit, dass der Mann mit Brille rechts im Bild der Vater von Edgar Oppmann ist, der damals Fahrdienstleiter auf diesem Stellwerk WRMF (Würzburg Rangierbahnhof Mitte Fahrdienstleiter) war.



Nach oben




Nach oben

im Stellwerk

Hilmar Baumgart hat uns nun neuere Fotos zukommen lassen. Neben Hilmar Baumgart ist im Stellwerk (allein schon wegen seiner Größe) Edgar Oppmann nicht zu übersehen. Auch Emil Oehrlein und Siegfried Eckert arbeiteten dort.




Nach oben




Nach oben

ganz rechts das Stengelanwesen


früher Schmiede, hoffentlich bald Gasthaus 



Nach oben

eine Wirtschaft neben der anderen

3.1..16: Man kann es sich kaum noch vorstellen. Früher lag in Margetshöchheim oft eine Wirtschaft neben der anderen, und das bei einem Bruchteil an Einwohnern im Vergleich zu heute. Im Bild unten sieht man die "Rose" und direkt daneben die Scheune des "Steinert": als Margetshöchh. noch gast(wirtschaft)licher war
Dazu passend der Stammtisch Rose: Stammtisch Rose



Nach oben

als Margetshöchh. noch gast(wirtschaft)licher war


die Rose - jetzt Metzgerei Holz 



Nach oben

einst einer der größten Vereine Marokkos


Radfahrerverein Solidarität 



Nach oben

Artisten am Werk


Edwin Öhrlein und Norbert Oppmann 



Nach oben

Ausflug nach Veitshöchheim




Nach oben

Veitshöchheimer Binnenschifffahrt




Nach oben

Gefeierter Altbürgermeister Ludwig Volk




Nach oben

Feiern konnten die Margetshöchheimer schon immer




Nach oben

kaum mehr wiederzuerkennen


links der Main, rechts Veitshöchheimer Weinberge 



Nach oben

die Nachbarn mainaufwärts




Nach oben

Nachbarn mainabwärts


noch ohne Umgehung 



Nach oben

als Margetshöchheim noch genug Wirtschaften hatte




Nach oben

Auf dem Weg zum Schmuckstück


ursprünglich auf der Abrissliste der Gemeinde 



Nach oben

Pointstraße früher




Nach oben

der Giesübelladen: Margetshöchheims Nahversorgung


in der Dorfstraße 



Nach oben

Rathaus und Schule noch nicht "aufgehübscht"


ohne Eingang von der Mainstraße her 



Nach oben

früher ging´s hier rein




Nach oben

oder hier




Nach oben

und heute geht´s hier rein




Nach oben

auf dem Schulhof


jetzt geht´s in die Schule 



Nach oben

die beliebte Fototreppe


zwischen Schul-/Rathaus u. Etthöferhof 



Nach oben

mit Sprossenfenstern


wie es die Altortsatzung verlangt 



Nach oben

das Gartendorf am Main


reiche Ernte 



Nach oben

hier gab´s nicht nur Rhabarber




Nach oben

Das waren noch Zeiten


als es noch das Café am Mainsteg gab 



Nach oben

Mainstraße 23




Nach oben

Edwin Eckert in jungen Jahren




Nach oben

Blick von drüben mit nachgepflanzten Pappeln


Blich vom anderen Ufer 



Nach oben

Als die Pappeln noch klein waren


der "Wassergott" am Main. ein Original 



Nach oben

Als es noch Landluft gab,auf der anderen Mainseite




Nach oben

VHH ungeschminkt




Nach oben

Fähre mit Blick auf Margetshöchheim




Nach oben

Mahd unterhalb des Höchheimer Rains




Nach oben

Rinderstall am Aussiedlerhof




Nach oben

Leider kein Zugriff mehr auf alte Postkarten

11.1.: Wir haben vor einiger Zeit mit einem Link auf die Möglichkeit hingewiesen, historische Postkarten aus dem Landkreis - speziell auch aus Margetshöchheim - auf der Internetseite des Landratsamtes zu betrachten. Postkarten vom alten Margetshöchheim
Leider funktioniert der Link nicht mehr. Uns ist nicht bekannt, warum das Landratsamt den Zugriff auf diese Seite abgeschaltet hat.
Einige wenige Karten aus der Sammlung von Peter Etthöfer sind bereits seit längerer Zeit auf dieser Seite veröffentlicht.



Nach oben

Wie sah die Mainpartie früher aus?

3.1.: Selbst anhand von Fotos ist es schwierig, die Veränderungen am Mainufer im Zentrum Margetshöchheims genau zuzuordnen. Sicher scheint zu sein, dass am Ufer immer abwechselnd eine Pappel und eine Linde stand, als der Main noch nicht aufgestaut war. Damals befand sich am wesentlich tiefer gelegenen Mainufer etwa auf der Höhe Alter Schulzen und Etthöferhof der Dreschplatz. Die Zufahrt war an der Rampe beim Maxl-Bäck. Die späteren Fotos zeigen Pappelnachpflanzungen, die allerdings wohl zu unterschiedlichen Zeiten erfolgt sein dürften. In den 50er oder anfangs der 60er Jahre gab es in der Mitte der Mainstraße einen eingezäunten Grünstreifen, der spätestens beim Bau der Kanalisation und der Asphaltierung der Mainstraße verschwunden sein dürfte.



Nach oben


im Vordergrung: alter Dreschplatz 



Nach oben


alter Main mit Altwassern 



Nach oben

die Perspektive täuscht!


Hecke (dunkler Streifen) war mitten in der Straße 



Nach oben


Mainstraße mit eingezäuntem Grünstreifen 



Nach oben

Optische Täuschung?




Nach oben

als die Hügel noch kahl waren


könnte das der Volkenberg sein? 



Nach oben

Pappeln und Linden

30.12.: Die Pappeln am Main sind ein unverwechselbares Kennzeichen von Margetshöchheim. Ursprünglich wechselten sich immer eine Pappel und eine Linde ab. Wahrscheinlich Ende der 50er Jahre wurden dann neue Pappeln gepflanzt. Als die Pappeln noch klein waren



Nach oben

Als noch mit Dampf gedroschen wurde




Nach oben

Stammtisch Rose

Zum Foto Stammtisch Rose erhielten wir die folgenden Erläuterungen. Wir bedanken uns bei Willi Eckert und Hilmar Baumgart für das Bild, das Sie als PDF-Datei stammtischrose.pdf [438 KB] auch in besserer Auflösung ansehen können. Beide sind übrigens mit großem Elan auf der Spurensuche nach alten Margetshöchheimern und der Margetshöchheimer Geschichte:

1)Schatz Hans war "Gaserer" und einer der Benutzer des berühmten Mainschelchs, der auf fast allen alten Bildern mit der Frontansicht
von Margetshöchheim zu sehen ist.
2) ehemaliger Bürgermeister Volk Ludwig
3) Willi Eisner, Wagenmeister im Rangierbahnhof
4) Volk Adam, Langholz-Fuhrwerker mit zwei schweren Kaltblütern
5) Schwab Georg ,Eisenbahner, Vater von Mayer Christa
6) Edgar Holz, Wirt der Rose ( Schwiegersohn vom alten Fälla-Wirt)
7) Mayer Josef, Bierbrauer, Opa von Lesch Jürgen
8) Hans Holz, hat die Gaststätte zur Rose aufgelöst und die Metzgerei Holz aufgebaut
9) Batz Emil war der Gemeindearbeiter und hat mit viel Maschinenfett die Hydranten im Winter gangbar gehalten, er war auch jahrelang
der Kapo beim Margaretenfestzeltaufbau.
10) Alfred Eckert, Kö-Baurer und eifriger Stammtischler beim Holz
11) Oskar Stern und 14) sein Bruder Oskar, der Opa vom ehem. Gemeinderat Burkard
12)Saftenberger (Vorname nicht bekannt) gegenüber alte Post (Amthor)
!3) Götz Emil, Gründer der Großbäckerei Götz und Erfinder mehrerer Patente (Metallknopf ohne Faden, Kükenfuttergitter und noch einige)
15) Kelber Gerlinde, Enkelin von Schatz Hans
16) Holz Bernd, Metzgermeister und jetziger Besitzer der Metzgerei Holz
17) seine Schwester Sabine Holz, jetzt Flach
18) Kelber Hans-Peter, Enkel von Schatz Hans und jetzt Betriebsratsvorsitzender im Juliusspital Würzburg.

Wir sind übrigens immer dankbar für weitere Fotos aus dem alten Margetshöchheim und von Margetshöchheimern.



Nach oben

Stammtisch Rose




Nach oben

Spurensuche: Menschen und Originale

Wir haben schon mehrmals Fotos mit Margetshöchheimer Bürgern aus früherer Zeit bekommen. Aber meistens konnten wir die Menschen auf den Fotos nicht zuordnen. Deshalb ist es ein Glücksfall, dass wir dankenswerterweise eine Aufnahme aus dem umfangreichen Fundus von Hilmar Baumgart erhalten haben, auf der nicht nur die Personen bekannt sind, sondern dass wir auch etwas über diese Menschen erfahren konnten. Was wird da gefeiert?



Nach oben

Was wird da gefeiert?




Nach oben

Erläuterungen

Von links Maria Götz und ihr Mann Adolf Götz, er war Rangiermeister im Bahnhof Veitshöchheim, hat in Margetshöchheim viele Jahre
den Kirchenchor geleitet und an Sonntagen im Hauptamt die Kirchenorgel gespielt.
Rosl Schwab aus Marktredwitz hat nach hier eingeheiratet und war dann ein echtes Marokkaner Original, das auf vielen Hochzeiten echte Feinheiten vorgetragen hat, ähnlich wie die bayerischen Hochzeitslader.
Agnes Sieg war viele Jahre die Köchin im Haushalt von Dr.Bittkau.
Babette Sendelbach war eine Freundin der Schwabs Rosel und von Hedwig Baumgart.
Franz Kreutzer war bei Kö-Bau und sehr lange der Hilfsmessner in der Kirche.
Hedwig Baumgart (Hilmar Baumgarts Mutter) war die engste Freundin der Schwabs Rosel.

Als "Kontrastprogramm" finden Sie hier http://www.atelier-am-mainsteg.de/neuebilder/index.html einen Margetshöchheimer, der Ihnen eigentlich bekannt sein müsste.



Nach oben

Postkarten vom alten Margetshöchheim

Auf der Internetseite des Landkreises finden Sie interessante Postkarten vom alten Margetshöchheim
http://62.157.102.133/index.php?article_id=1&function=show&kat_form=mh



Nach oben

Globale Katastrophe traf auch Margetshöchheim

In Margetshöchheim haben viele - nicht ganz zu Unrecht - den Eindruck, auf der Sonnenseite des Lebens zu wohnen. Wenn es andernorts tagelang schüttet, scheint bei uns meist die Sonne. Wenn anderswo Unwetter wüten, kommen wir meist glimpflich davon. Wenn man in küstennahen Gebieten davon ausgehen kann, dass nach dem Abschmelzen der Gletscher dauerhaft Land unter herrscht, fühlen wir uns 174 m über dem derzeitigen Meeresspiegel recht sicher.
Dass auch wir von globalen Entwicklungen betroffen sein können und werden, zeigt ein Ereignis, das zwar schon einige hundert Jahre zurückliegt, sich aber schon morgen wiederholen könnte.

Vorgestern am 16.8. berichtete ARTE-TV im Rahmen eines Themenabends über Vulkane über die katastrophalen globalen Auswirkungen eines Vulkanausbruchs in Island, der weltweit Zigtausenden das Leben gekostet haben dürfte.
Hier ein Ausschnitt aus der Beschreibung:
Am 8. Juni 1783 brach die Vulkanspalte des isländischen Laki-Kraters, auf Isländisch Lakagígar, aus. Die tödliche Wolke löschte mehr als ein Viertel der isländischen Bevölkerung aus, vernichtete drei Viertel der Viehbestände des Landes und zog anschließend über den Nordatlantik nach Kontinentaleuropa, wo sie Leid und Zerstörung verursachte und zu einer der schwersten klimatischen und sozialen Störungen des vergangenen Jahrtausends führte.

Acht Monate lang wurden giftige Schwefelgase ausgestoßen. Verdorbene Ernten, verschmutztes Wasser, kontaminierte Lebensmittel, Millionen Fälle von schweren, oft tödlichen Bronchialerkrankungen, Asthma, Kopfschmerzen und partieller Erblindung sowie eine rasant steigende Sterberate in ganz Europa waren die Folge. Darüber hinaus führte der anhaltende Ascheausstoß zu einer Verdunkelung der Atmosphäre und zu einem deutlichen Temperatursturz in Island und in weiten Teilen der Erde. Strenge Winter, Missernten und die größte Hungersnot in der isländischen Geschichte waren die Folge.

Hier finden Sie den ARTE-Beitrag:
http://www.arte.tv/guide/de/043865-000/toedliche-aschewolke

D
urch die Aschewolke verdunkelte sich länderübergreifend die Sonne, die Temperatur sank drastisch, Ernten fielen aus, der Winter dauerte bis in den Mai, und als die Schnee- und Eismassen 1784 endlich wegschmolzen, standen nicht nur große Teile Frankfurts unter Wasser, auch der größte Teil des damaligen bebauten Gebiets von Margetshöchheim fiel dem verheerenden Hochwasser des Mains zum Opfer. In der Mainstraße stand das Wasser mehr als 3 m hoch, wie man an der Wasserstandstafel des Etthöfer-Hauses in der Mainstraße 13 heute noch sehen kann. http://www.atelier-am-mainsteg.de/imetthoeferhof/derhof/index.html und Hochwasserstände und Wasserstandstafel

Da der Main vor dem Aufstau eigentlich ein Rinnsal war, das noch einmal 4-5 Meter tiefer als die Mainstraße lag, muss der Main damals innerhalb weniger Tage wahrscheinlich um mehr als 8 m angestiegen sein.
Auf dem Bild vor dem Aufstau kann man erahnen, wie tief damals das Bett des Mains lag.
http://bildarchiv.baw.de/cdm/singleitem/collection/wsv/id/6382/rec/3


 


Nach oben

Hochwasserstände




Nach oben

Wasserstandstafel




Nach oben

Als Marokko noch vom und mit dem Rhabarber lebte


Hochsaison April und Mai 



Nach oben

Margetshöchheims erste Energiewende

Da zu Jahresbeginn 2014 die Stadtwerke Würzburg das Gasleitungsnetz von der Energieversorgung Lohr-Karlstadt übernommen haben, ist es an der Zeit, einmal auf die Anfänge der Margetshöchheimer Energieversorgung zurückzublicken. 1918, vor knapp 100 Jahren, ging den Margetshöchheimern erstmals ein Licht auf, allerdings nicht aus der Stromsteckdose, sondern aus der Gasleitung. Das Stromzeitalter begann erst 1928, als die Thüringer Gasgesellschaft eine "Hochspannungszuleitung" nach Margetshöchheim baute, wie Karl Emil Bock in seiner Chronik berichtet. (Die Energieversorgung Lohr-Karlstadt gehört übrigens noch heute zur Thüga-Gruppe.)

Vorher gab es am Ort nur Petroleumlampen in den Häusern, da der Anschluss an das Strom- oder Gasnetz an der Uneinigkeit der Bevölkerung scheiterte. Erst als während des 1. Weltkriegs das Petroleum immer knapper wurde, entschloss man sich zum Anschluss an die Gasversorgung in Veitshöchheim. Dabei gab es ein besonderes Problem, nämlich die Gasleitung über oder durch den Main zu verlegen. Die Verlegung am Grund des Mains scheiterte am Widerstand der Behörden. Und der dann geplante Bau eines Fußgängerstegs mit angekoppelter Gasleitung scheiterte an Margetshöchheim. Obwohl es bereits Pläne dafür gab, zeigten die Margetshöchheimer kein Interesse an einem Steg. Bei der entscheidenden Besprechung mit den Veitshöchheimern und den Behörden glänzten die Vertreter der Gemeinde Margetshöchheim durch Abwesenheit. Es dauerte bekanntlich noch rund 50 Jahre, bis die Margetshöchheimer sich daran machten, einen Steg mit dem (ungeliebten?) Nachbarn zu bauen.

Schließlich errichtete man 1917 auf beiden Seiten des Mains zwei Masten, die durch Stahlseile miteinander verbunden waren, an denen die Gasleitung befestigt war.
In Margetshöchheim versorgte dann ein 3800 m langes Rohrnetz 275 Haushalte und 14 Straßenlaternen mit Gas.
Auf dem Foto unter der alten Gasleitung aus dem Kriegswinter 1942/43 kann man die Konstruktion erkennen.
Auch auf der höchst interessanten Panoramaaufnahme des Margetshöchheimer Mainufers kann man sie allerdings mehr erahnen als erkennen:
http://bildarchiv.baw.de/cdm/singleitem/collection/wsv/id/6382/rec/3



Nach oben

Der Alte Schulzen früher




Nach oben

Weitere Verhaftungen 1933

Wie überall im Deutschen Reich waren die Kommunisten die ersten, die bei der Machtübernahme der Nazis verfolgt wurden. In Margetshöchheim war dies nicht anders.

Chronist Bock schieb dazu auf S. 216 (siehe auch Wahlergebnisse zu Beginn der Naziherrschaft ):
"Im April 1933 bildeten die Kommunistenverhaftungen das Tagesgespräch des Ortes. Am 10. März 1933 wurden Hans Etthöfer, früherer Hausmeister, und Fabrikarbeiter Alfred Albert verhaftet und nach Würzburg gebracht...
Am 19. April erfolgte die Verhaftung des Wilhelm Wittstadt ... und als letzter wurde Franz Körber am 10. Oktober 1933 ins Landgerichtsgefängnis Würzburg verbracht ...

Ungleich größeres Aufsehen und Aufregung ziemlich heftiger Art rief die Verhaftung der Gemeinderatsmitglieder der Bayr. Volkspartei hervor, während die Entfernung der sozialdemokratischen Mitglieder des Gemeinderates verhältnismäßig ruhig aufgenommen wurde. Am 26. Juni 1933 früh 2 Uhr wurden verhaftet die Gemeinderäte Joseph Blaß, Michael Döppler, Andreas Oppmann, Ludw. Oppmann, Egid Götz, Andreas Lutz und Peter Etthöfer als Rechner vom Darlehenskassenverein..."



Nach oben

Wahlergebnisse zu Beginn der Naziherrschaft

Im MM-Blättle 103 berichteten wir, dass in Margetshöchheim in der Zeit der Weimarer Republik hauptsächlich die konservative Bayerische Volkspartei und die SPD den Ton angaben, dass aber auch die Kommunisten (KPD) überraschend stark waren.
In der Margetshöchheimer Ortschronik von Oberlehrer Karl Emil Bock aus dem Jahre 1934 findet man hierzu interessante Zahlen:

Über die Stärke der einzelnen Parteien geben die verschiedenen Reichstagswahlen Aufschluss. Das Ergebnis der drei letzten sei hier angeführt.



Nach oben

Reichstagswahlen 1932 und 1933

Stimmen für  Juli 32  Nov. 32  5. März 33 
NSDAP  44  40  85 
SPD  247  209  233 
KPD  99  111  85 
BVP  250  258  303 


Nach oben

Zitat aus der Bock-Chronik (Fortsetzung)

"Bei Betrachtung der Wahlergebnisse fällt zunächst die große Zahl der Kommunisten auf. Ihr Führer und ein eifriger Werber für sie war der Hausmeister im Schulhaus, Hans Etthöfer. Am hl. Abend des Jahres 1931 wurde bei ihm durch die Gendarmerie eine von früh bis abends dauernde gründliche Haussuchung vorgenommen. Etthöfer behielt zunächst seinen Posten, mußte aber am 14. November 1932 doch entlassen werden."

--------------------------------------------------------------------------------
In der Tabelle fehlen die Zahlen für 3 kleine Parteien, die in Margetshöchheim bedeutungslos waren und nur zwischen 1 und 6 Stimmen erhielten.

Vielleicht wundert sich mancher, dass Hans Etthöfer bereits vor dem Beginn der Naziherrschaft mit staatlichen Repressalien rechnen musste. Da Bayern mit seiner konservativen Regierung Keimzelle und Rückzugsgebiet der Rechtsradikalen war, mussten Kommunisten schon vor der Machtergreifung Hitlers mit Verfolgung rechnen.

In diesem Zusammenhang noch eine Episode: Als die Polizei Hans Etthöfer (Ortsname Wendeles Hans) "besuchen" wollte, klopfte sie irrtümlich im Haus Nr. 104 (heute Mainstraße 13) bei Peter Etthöfer an, der Gemeinderat der Bayerischen Volkspartei (BVP - etwa mit der CSU vergleichbar) war, an, bevor sie dann in der Birkachstraße an der richtigen Adresse war.
Trotzdem hatte der Wendeles Hans auch in der Nazizeit im Ort eine wichtige Funktion, er war nach unseren Informationen nämlich Fleischbeschauer. Und in der schlechten Zeit war den Leuten die politische Ausrichtung ziemlich egal, wenn sie "nebenbei" etwas schlachten konnten.



Nach oben

Extrem-Kriegswinter 1942/1943 am Main


Eisberge auf dem Main 



Nach oben

Blick nach Veitshöchheim




Nach oben

unter der alten Gasleitung


am Margetshöchheimer Ufer 



Nach oben

Marokkanisch Sibirien




Nach oben

Mainstau-Baustelle: historische Fotos

Im "Historischen Archiv der Bundeswasserstraßen" findet man 2 Fotos aus dem Jahr 1933. Die Fotos stammen aus der Zeit, in der die Staustufe Erlabrunn gebaut und der Main dadurch aufgestaut wurde. Die beiden Aufnahmen zeigen noch den Altmain mit den Altwässern und die Arbeiten an der Uferböschung für den aufgestauten Main in Margetshöchheim. Da die Bildqualität relativ gut ist, kann man die Fotots mit dem Browser vergrößern und so einen guten Eindruck von der zentralen Margetshöchheimer Mainpartie bekommen.
Über den nachstehenden Link kommt man auf das Archiv der Bundeswasserstraßen. Interessant sind die Pappeln mit den dazwischenstehenden Linden. Die derzeitigen Pappeln dürften Ende der 50er oder Anfang der 80er Jahre gepflanzt worden sein.

http://vzb.baw.de/bildarchiv/cdm/search/searchterm/Margetshöchheim/order/nosort



Nach oben

von jung bis alt, Menschen in Alt-Margetshöchheim


zwischen Schul-/Rathaus u. Etthöferhof 



Nach oben


Zwergschule oder Zwergerlschule? 



Nach oben




Nach oben


jetzt geht´s in die Schule 



Nach oben


Sportler am Main 



Nach oben


Johann Etthöfer im Turngarten 



Nach oben


Spaziergang am Rathaus 



Nach oben


Fahrradausflug 



Nach oben




Nach oben


auf dem Weg zur Feldarbeit 



Nach oben

Rollenverteilung bei der Arbeit



Nach oben




Nach oben




Nach oben