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9 Euro-Ticket für den bundesweiten ÖPNV

24.5.22: Als kleines Trostpflaster für alle, denen die derzeitigen Spritpreise zu hoch sind, gibt es nun für die nächsten drei Monate für 9 Euro pro Monat ein Ticket für den ÖPNV, wobei man damit deutschlandweit unterwegs sein kann, allerdings nicht mit Fernzügen (ICE, EC usw.) Bei der Bahn gibt es das Ticket ab sofort, bei der WVV ab dem 25. Mai bei allen Verkaufsstellen, Ticketautomaten und Fahrern.



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Vernetzungstreffen für Kinder- und Jugendarbeit

24.5.22: Vor einer Woche fand das Vernetzungstreffen 2022 statt - zu dem sich alle in der Kinder- und Jugendarbeit aktiven Vereine und Bildungseinrichtungen getroffen haben.
Jeder gab für seinen Bereich einen aktuellen Überblick - SGM, Jugendfeuerwehr, Naturfüchse, Integrationsbeauftrage, KiJuz, Grund- und Mittelschule, Kindergarten St. Johannes, Jugendkonvent. Beschlossen wurde, dass die Gemeinde ein Raumprogramm erstellt - wo und bei welchem Verein, mit welcher Ausstattung und zu welchen Konditionen Räume für Freizeit- und Bildungsaktivitäten genutzt werden können. Eine entsprechende Anfrage an die Vereine wird versendet. Außerdem soll für die Grund- und Mittelschule ein "Tag der Vereine" statfinden. Um diese Veranstaltung vorzubereiten, findet im Juni ein erneutes Treffen dazu statt.



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Aktuelle Vollsperrungen

VOLLSPERRUNG: STEINERNER WEG
Sperrung: Steinerner Weg | Fußgänger frei
Grund: Kranstellung an der Einmündung von Würzburger Straße in den Steinernen Weg.
bis voraussichtlich Freitag, den 12.08.22

VOLLSPERRUNG: LERCHENWEG
Sperrung: Lerchenweg 14 | Fußgänger frei
Grund: Lagerung von Material
bis voraussichtlich Dienstag, den 21.06.22



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Wo kommen die Glasfaserkästen hin?

14.5.22: Vor einigen Jahren verlegte die Telekom ein Glasfaserkabel zu einigen Verteilerpunkten im Ort, z.B. am alten Friedhof und am Pfeiler des Mainstegs. Zwischenzeitlich hat allerdings die Glasfaser Deutschland von der Gemeinde den Auftrag erhalten, im ganzen Ort die Glasfaserversorgung herzustellen. Von Anfang an war übrigens klar, dass die Telekom-Kästen am alten Steg spätestens dann an einen anderen Standort verlegt werden müssen, wenn der alte Steg nach der Fertigstellung des neuen Stegs abgerissen werden muss.
Vor einigen Monaten wurde deshalb bei einem Ortstermin mit einem Telekom-Mitarbeiter vereinbart, dass die Glasfaserkästen vom alten Steg in den Rathaushof an die Mauer des Etthöferschen Hofs verlegt werden sollen. Davon will die Telekom nun allerdings nichts mehr wissen. Sie will die beiden Kästen nun an die Fassade des Anwesens Mainstraße 1 versetzen, wo bereits ein weiterer Telefonkasten und neuerdings auch ein Kasten von Glasfaser Deutschland stehen. Da die Massierung von Telefonkästen im sensiblen Bereich der Altortsanierung wie die Faust aufs Auge wirkt, will der Bürgermeister gegen diese Planung vorgehen.
Die MM hat bereits vor einigen Jahren vorgeschlagen, die Telefonkästen und die Infrastruktur für das Margaretenfest in einem Pavillon auf dem zentralen Platz an der Mainstraße unterzubringen: eine echte Aufwertung
Man kann nur hoffen, dass sich die Gemeinde mit dem Vorschlag der MM näher befasst, da dies die praktikabelste und sicher auch preisgünstigste Lösung wäre.



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Bürgerbus: Corona-Pause beendet

8.5.22: Nach langer Corona-Pause nimmt der Bürgerbus ab dem 3. Juni wieder seinen Dienst auf.



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Spielplatzmangel in Margetshöchheim?

3.5.22: Dass Spielplätze für Kinder enorm wichtig sind, dürfte wohl keiner bezweifeln. Besonders deutlich wurde dies in den Jahren der Coronazeit. Grundsätzlich gehört es auch zu den Pflichtaufgaben der Gemeinden, für ausreichend Spielplätze zu sorgen. Während in den letzten Jahrzehnten die Zahl der Einwohner und besonders der jungen Familien mit Kindern in Margetshöchheim deutlich gewachsen ist, hat die Zahl der Spielplätze abgenommen. Der schlauchartige Spielplatz in der Zeller Straße wurde schon vor Jahren aufgegeben. Nicht viel anders erging es dem Spielplatz südlich des neuen Friedhofs, der wenig angenommen wurde und auf dessen Gelände nun wohl das Bürogebäude entstehen soll, das ursprünglich hinter der Spargelhütte geplant war.
Die Gemeinde plant zwar derzeit mit erheblichem Aufwand, am Mainufer in der Nähe des neuen Stegs einen Spielplatz anzulegen, der bislang allerdings über den Planungsstand nicht hinausgekommen ist. Nach Ansicht der MM ist der Standort nicht gerade ideal, da er weit weg von den Wohngebieten der jungen Familien liegt. Er wird wohl nur sehr begrenzt fußläufig angenommen werden. Oberhalb der Ortsdurchfahrt (Erlabrunner- / Würzburger Straße gibt es nur einen einzigen, noch dazu recht kleinen Spielplatz am Scheckert, der nicht gerade in bestem Zustand ist.

Eine Margetshöchheimer Bürgerin hat deshalb vor einigen Monaten in einem Schreiben an Bürgermeister Brohm auf den unattraktiven Zustand dieses Spielplatzes hingewiesen. Von den wenigen Spielgeräten fehle eines bereits seit über einem Jahr, und im Sommer werde er kaum genutzt, weil das hohe Gras kaum gemäht wird und deshalb mit Zecken gerechnet werden muss. Durch die Fertigstellung einer Wohnanlage hat sich die Situation am Scheckert noch verschärft. Ganz abgesehen davon, dass im geplanten Neubaugebiet Scheckert-Lausrain kein Spielplatz vorgesehen ist und der Bedarf an Spielmöglichkeiten in der frischen Luft noch durch die oberhalb des Gesundheitszentruns geplante mehrstöckige Wohnanlage zusätzlich steigen wird.

Die Bürgerin hat deshalb in ihrem Schreiben konkrete Vorschläge gemacht und um einen Ortstermin gebeten. Leider hat sie aus dem Rathaus bislang noch keine Rückmeldung bekommen.

Die Situation am anderen Ende des Orts sieht auch nicht besser aus, da der seit vielen Jahren nicht mehr existierende Zeilweg-Spielplatz wohl frühestens nach der Fertigstellung des geplanten zweiten KITA-Gebäudes in Angriff genommen werden kann. Und das kann wohl noch weitere Jahre dauern. Die MM hatte deshalb bereits vor einiger Zeit vorgeschlagen, ohne große Eingriffe zumindest provisorisch einen Spielplatz unterhalb der Heinrich-Böll-Straße einzurichten. Das wurde allerdings von SPD und CSU entschieden abgelehnt. Stattdessen wollte man dort lieber ein Bürogebäude und ein Streuobstzentrum verwirklichen, was allerdings durch einen Bürgerentscheid vorerst gestoppt wurde.



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Impressionen von der Maibaumaufstellung




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eigentlich müsste alles top sein ...

27.4.22: klein, aber fein: Die Margetshöchheimer Gemarkung zählt bestimmt nicht zu den größten, sie hat aber zweifellos ihre Reize. Am Main kann der historische und weitgehend fachgerecht restaurierte Altort punkten. Der im Gegensatz zu Veitshöchheim nicht restlos zugebaute, sondern weitgehend verbuschte Hangbereich ist Lebensraum für viele Tiere und lädt zu geruhsamen Spaziergängen mit einem herrlichen Ausblick aufs Maintal ein. Er ist auch Garant dafür, dass vor allem im Neubaugebiet selbst bei Starkniederschlägen die Gefahr gering ist, dass das Wasser Schlamm und Geröll bis in die Wohnzimmer spült. Und selbst die landwirtschaftlich genutzte Hochfläche ist durch Strukturen wie Wiesen und Streuobstreihen zumindest derzeit in Teilen naturnah.
Um so verwunderlicher ist es, dass die Nitratwerte in unseren Brunnen, die in der Regel landwirtschaftlich bedingt sind, in den letzten Jahren wieder angestiegen sind und zeitweise um oder knapp über dem Grenzwert lagen. Die Ursache dürfte vor allem die extreme Trockenheit der letzten Jahre sein, was eindeutig auf den Klimawandel zurückzuführen ist. Erfreulich ist, dass zumindest derzeit die Brunnenwerte unter dem Grenzwert liegen Nitratwerte , was wohl an den Niederschlägen der letzten Monate liegt. Allerdings hat der erneut extrem trockene März gezeigt, dass es keinen Grund für eine Entwarnung gibt.

Problematisch könnte sein:
- In der Gemarkung gibt es im Rahmen eines landwirtschaftlichen Förderprogramms etliche Flächen, die für 5 Jahre als Blühflächen nicht bewirtschaftet werden. Sie sehen zwar spätestens nach dem zweiten Jahr nicht besonders ansprechend aus, haben ökologisch aber durchaus einen Wert. Wenn sie nach dem 5. Jahr allerdings umgebrochen werden, ist mit einer schlagartigen Nitratauswaschung des in der Zwischenzeit gespeicherten Stickstoffs zu rechnen. Dies kann allenfalls abgemildert werden, wenn die Landwirte umgehend mit einer Nachfrucht reagieren, die zumindest große Teile des freigesetzten Stickstoffs verwertet.
- Die zweite Gefahr ist, dass vermehrt stillgelegte Flächen umgebrochen werden, um angesichts der derzeit hohen Preise für Getreide sie wieder intensiv landwirtschaftlich zu nutzen. Bekanntlich hat die EU im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine erlaubt, dass auch ökologisch wertvolle stillgelegte Flächen wieder unter den Pflug genommen werden. Das wäre auch für unser Wasser verheerend und eigentlich unsinnig, da Deutschland bei Weizen bereits heute einen Versorgungsgrad von 120 % hat und normalerweise nicht gerade die ertragreichsten Flächen stillgelegt wurden.

Wir kritisch die Entwicklung in Margetshöchheim ist, hat übrigens der Besuch von Vertretern des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kitzingen - Würzburg bei der Gemeinde gezeigt.
Die Gemeinde fördert übrigens in Zusammenarbeit mit einem Fachbüro seit vielen Jahren den Anbau von grundwasserschonenden Früchten und Fruchtfolgen mit erheblichen finanziellen Mitteln. Es liegt allerdings an den Landwirten, ob sie dieses Angebot annehmen oder nicht.



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Vogelhäuschen für die mainART basteln

26.4.22: Die mainART bietet ihren Besuchern nicht nur Möglichkeiten, Kunst zu "konsumieren", sie will auch dazu anregen, selbst kreativ zu werden. In diesem Jahr sollen nicht Stühle künstlerisch gestaltet werden, sondern Vogelhäuschen.



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mainART




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Vogelhaus-Wettbewerb




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Lastenrad "Margarete" kann wieder gebucht werden.

22.4.22: Seit Juni 2021 gibt es in der Gemeinde Margetshöchheim das Angebot "Margarete das Lastenfahrrad". Das Fahrrad kann man kostenfrei bis zu 3 Tage über http://www.lastenrad-margetshoechheim.de buchen. Initiiert wird das Projekt von der Gemeinde Margetshöchheim und der Initiative Freies Lastenrad Würzburg. Diese bekam Anfang des Jahres eine Anfrage vom Bergwaldprojekt e. V. ob es möglich wäre, für eine Aktion mehrere Lastenräder auszuleihen. Diese Anfrage wurde unterstützt und auch "Margarete" war dabei. Mehr dazu in einem separaten Bericht.

Ab Mai bis Ende Juli ist "Margarete" übrigens wieder regulär über das Buchungssystem http://www.lastenrad-margetshoechheim.de buchbar. In den letzten Wochen gab es einige Probleme mit dem Buchungssystem, die jetzt behoben sind. Sollte jemand auffallen, dass etwas nicht funktioniert, dann dies bitte direkt über das Kontaktformular auf der Website melden. Wie die Pfingst- und Sommerferien gestaltet werden, wird noch geklärt - da die Ausleihstation in dieser Zeit geschlossen ist. Wer Margarate einfach so kennenlernen möchte, der hat die Möglichkeit am 19. Mai 2022. Von 17 - 21 Uhr wird die Main-Streuobst-Bienen eG ihre Türen in der Pointstraße öffnen und ihre Produkte vorstellen, die unter dem Namen MainSchmecker angeboten werden. Die Einkäufe kann man dann selbst nach Hause fahren oder innerhalb Margetshöchheims liefern lassen.



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Neue Zufahrt zum Margarethenhallen-Parkplatz

21.4.22: Momentan wird gegenüber der Lieferzufahrt zu Tegut eine neue Einfahrt zu den Parkplätzen neben den Tennisplätzen gebaut. Anschließend dürften die Parkplätze für die Margarethenhalle nur noch über diese Zufahrt erreichbar sein. Die Parkplätze zwischen der Margarethenhalle und den Tennisplätzen stehen dann nur noch für Feuerwehrkräfte im Einsatzfall zur Verfügung. Bei der neuen Zufahrt könnte es allerdings manchmal zu Problemen kommen, da dort bislang häufig Busse warteten. Außerdem dürfte es wegen der Anlieferung zu Tegut zumindest kurzzeitig zu Engpässen kommen, da die Sattelschlepper in diesem Bereich immer rückwärts in die Tegut-Ladezone fahren.
Ein weiteres Problem könnte sein, dass wohl die Parkplätze auf der Südseite der Halle zu der vor kurzem veräußerten Tennishalle gehören. Selbst der Innenhof ist der Halle zugeordnet.



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neue Einfahrt zu den Parkplätzen




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woher das Erdgas nehmen?

19.4.22: Wir haben in den letzten Tagen darauf hingewiesen, dass es unabhängig vom Ukraine-Krieg gar nicht so einfach sein wird, kurzfristig auf Erdgas zu verzichten. Es wird auch nicht leicht sein, als Ersatz für das russische Erdgas Lieferanten zu finden, die den ins Feld geführten wirtschaftlichen und moralischen Ansprüchen entsprechen. Die folgende Aufstellung möglicher Lieferanten macht dies deutlich:
https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_91891840/statt-gas-von-putins-russland-was-waere-denn-mit-australien-.html



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Margetshöchheimer Feuerwehr hat eine neue Führung

16.4.22: Peter Götz, der scheidende Kommandant der Margetshöchheimer Feuerwehr, hat sich in seiner Amtszeit äußerst engagiert für die Belange der Feuerwehr eingesetzt. Er hat der Gemeinde und den Gemeinderäten deutlich gemacht, dass es beim Brandschutz nicht um überzogene Wunschvorstellungen der Wehr geht, sondern dass Bürgermeister und Gemeinderäte in Zeiten, in denen die technischen und rechtlichen Anforderungen an die Feuerwehr enorm gestiegen sind, letztendlich die elementare Verantwortung tragen.
Das neue Führungstrio besteht aus Matthias Kreiner (1. und bisher 3. Kommandant) und seinen Stellvertretern Patrick Lindner und Philipp Oechsner. Da Matthias Kreiner bei der Gemeinde als Bauhofleiter beschäftigt ist, ist gewährleistet, dass der Brandschutz auch tagsüber in guten Händen ist.



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Zweiuferland präsentiert die Region mit einem Film

12.4.22: Die Zweiuferland-Mitglieder stellen sich vor:
https://www.veitshoechheim-blog.de/2022/04/zweiuferland-neuer-film-stellt-die-acht-mitgliedsgemeinden-nordlich-von-wurzburg-vor.html



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Gazprom-Tochter unter staatlicher Aufsicht

11.4.22: Minister Habeck hat vor wenigen Tagen die Gazprom-Tochter Germania unter staatliche Aufsicht gestellt. Der Vorgang zeigt, wie kritisch die Situation bei der Gasversorgung ist:
Nach Feststellung der Bundesnetzagentur hätte eine Zahlungsunfähigkeit der Gruppe verheerende Auswirkungen auf die Gasversorgung Deutschlands. In einem Brief an Kunden, Banken und Dienstleister bittet die Bundesnetzagentur als Treuhänderin der deutschen Tochtergesellschaft des russischen Gasriesen Gazprom, die bestehenden Verträge mit Gazprom Germania beizubehalten. Andernfalls drohe eine Insolvenz und damit auch ein Zusammenbruch der deutschen Gasversorgung.



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Bundesnetzagentur warnt vor gravierenden Folgen

10.4.22: Falls Deutschland dem Drängen der Ukraine und anderer Staaten nachkommen und kein Gas mehr aus Russland beziehen würde, hätte dies gravierende Folgen. Ganze Industriezweige würden lahmgelegt, Lieferketten würden noch mehr gestört, die Arbeitslosigkeit würde deutlich steigen, und unter dem Strich würden natürlich die Preise exorbitant steigen. Nicht nur Industrieverbände, sondern auch die Bundesnetzagentur warnt vor furchtbaren Folgen:
https://www.t-online.de/finanzen/unternehmen-verbraucher/id_91966030/wegen-gasmangel-bundesnetzagentur-warnt-vor-furchtbaren-konsequenzen-.html
Die wirtschaftlichen und politischen Folgen würden sich auch auf die gesellschaftliche Situation auswirken. Bereits jetzt merkt man, dass das zu erwartende Chaos Wasser auf die Mühlen der Populisten und vor allem der Rechtsradikalen sein würde. Die Wahl in Ungarn war nur ein Vorgeschmack. Auch in Frankreich ist mit einer ähnlichen Entwicklung zu rechnen.



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Duftes Waldbad am 1. Sonntag im April

Der Schwarzkiefernwald zeigte sich von einer sehr sinnlichen Seite.

Die Bäume tragen Schneehäubchen und zuckern den Teilnehmerinnen und Teilnehmern immer wieder eine Erfrischung nach unten. Der Schwarzkiefernwald auf dem Volkenberg, zwischen Erlabrunn und Leinach, bei Schnee, Sonnenschein und strahlend blauem Himmel - ein besonderer Ort für das "Dufte Waldbad, eine Mischung aus Entspannung und viel riechen. Heilpraktikerin Brigitte Auer entführt mit spannenden Geschichten in die Welt der Walddüfte und Waldbademeisterin Christina Haas sorgt mit Atem- und Entspannungsübungen für einen unbeschwerten Sonntagnachmittag.

Es entstehen Mandalas aus Fundstücken des Waldes im Schnee, die Teilnehmenden naschen die ersten drei Schlehenblüten des Jahres. Denn wie der Volksmund sagt, solle man dann vor Fieber gefeit sein. Waldbademeisterin Christina Haas hat einen stärkenden Sirup daraus gekocht - der mildes Mandelaroma verströmt. Auf den Wiesen von Margetshöchheim hat die Kursleiterin für Waldbaden, Achtsamkeit im Wald, die ersten zarten Kräuter geerntet und daraus eine Wildkräuterbutter zubereitet. Diese gibt es zu selbstgebackenen Brennnessel-Ciabatta-Brötchen und Fichtenspitzengelee. Schlemmen unter Schwarzkiefern im Schnee kann so entspannend sein. Mit Kiefer, Zirbe, Fichte und Lärche in der Nase starten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entspannt in die neue Woche.
Das nächste Waldbad findet am 6. Mai statt. Hierzu sind ganz besonders auch Menschen im Rollstuhl oder mit Handicap eingeladen.
Beim "inklusiven Waldbad" werden ganz bewusst barrierefreie Wege ausgesucht.

Anmeldung und mehr Ideen für schöne Auszeiten, ob für privat mit Freunden oder geschäftlich mit Kollegen:
http://www.waldbademeisterinnen.de

Die nächsten Termine im Schwarzkiefernwald:

6. Mai, Inklusives Waldbad im Schwarzkiefernwald
14. Mai, Weinbaden rund um den Wartturm
24. Juni, Sundowner im Schwarzkiefernwald (u.a. mit Hängematten)



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Duftes Waldbad zwischen Schwarzkiefern




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Gefahr durch neue Zeckenart

5.4.22: In den letzten Jahrzehnten breiteten sich die Zecken von Süddeutschland her im ganzen Land aus. Gefährlich sind die durch Zeckenstiche hervorgerufene Borreliose und vor allem FSME, eine Art Hirnhautentzündung. Gegen letztere kann man sich allerdings impfen lassen. Neuerdings tritt auch, begünstigt durch den Klimawandel, häufiger eine tropische Zecke auf, die als besonders gefährlich gilt:
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/tiere/neue-art-von-zecken-geht-in-deutschland-auf-die-jagd-17927710.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE



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Bericht vom 2. Margetshöchheimer Repair-Café

31.3.22: Am vergangenen Samstag fand in und vor den Räumen des Evang. Gemeindezentrums das 2. Margetshöchheimer Repair-Café statt. Dank des schönen Wetters konnten die Anmeldung vor dem Eingang und zwei Reparaturplätze auf dem Parkplatz aufgebaut werden. Der Weltladen aus Erlabrunn war mit fairen Waren vor Ort und konnte auch seinen Stand im Freien aufbauen.
Insgesamt wurden von den Bürgern 31 defekte Artikel gebracht, hauptsächlich aus dem Bereich der Elektronik. Es konnten aber auch zwei defekte Rollatoren repariert an die Eigentümer zurückgegeben werden. Etwas mehr als 60% der ursprünglich reparaturbedürftigen Gegenstände können nun weiter verwendet werden.
Etwa 20 ehrenamtliche Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf des 2. Repair-Cafés in Margetshöchheim, sowohl als Reparateure, in der Anmeldung, im Café und als Kuchenbäcker. Es gab sechs verschiedene köstliche Eigenkreationen - die Begeisterung war bei allen zu spüren.
Die Spenden, die bei diesem Repair-Café zusammenkamen, werden der Ukraine-Hilfe vor Ort zur Verfügung gestellt. Welche Organisation das sein wird, wird noch eruiert.
Dank der Initiative von Pfarrer Fuchs konnten wir als Dauerleihgabe eine stabile Werkbank mit Schraubstock erwerben, die vor Ort im Gemeindezentrum stehen bleiben kann.

Das nächste Repair-Café wird voraussichtlich in zwei Monaten stattfinden, das genaue Datum ist noch nicht bekannt.



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Hinweis auf das Repair-Café




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ohne Anmeldung kommt niemand rein




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die Küchenmaschine funktioniert wieder




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die Hobelmaschine geht auch wieder




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ein Teil des Café-Teams




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eine zufriedene Bürgerin




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auch der Weltladen ist vor Ort




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Wie wird die Gasversorgung im Notfall geregelt?

29.3.22: Eigentlich wollen die Bundesrepublik und andere Länder zumindest vorerst weiterhin Gas aus Russland beziehen. Damit wäre die Gasversorgung für die Verbraucher und die Wirtschaft gesichert. Nachdem jedoch die Bundesrepublik und weitere Abnehmer das Gas nicht in Rubel bezahlen wollen, könnte es durchaus sein, dass Russland kurzfristig den Gashahn abdreht. Dem folgenden Beitrag können Sie entnehmen, wie dann die Notfallversorgung ablaufen soll.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/gas-notfallplan-bundesnetzagentur-101.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE



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Photovoltaik im Altort-Sanierungsgebiet?

28.3.22: Im Altortsanierungsgebiet sind nach der gemeindlichen Gestaltungssatzung Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) nicht zulässig. Lediglich im Bereich zwischen der Ortsdurchfahrt und der Umgehungsstraße sind PV-Anlagen als Einzelmaßnahmen mit Genehmigung des Bauausschusses möglich, wenn sie nicht vom öffentlichen Raum aus einsehbar sind. https://www.margetshoechheim.de/images/stories/aktuelles/altortsanierung/20181206_Gestaltungssatzung_Margetshoechheim.pdf
Hier die einschlägigen Bestimmungen der Gestaltungssatzung:
(7) Thermische Solaranlagen dürfen vom öffentlichen Raum nicht einsehbar sein.
Je Dachfläche darf der Flächenanteil zur Nutzung der Sonnenenergie maximal
30% betragen.

Voltaikanlagen
(8) Voltaikanlagen sind im räumlich festgelegten Sondergebiet des Altorts nicht
zulässig. Im erweiterten Gebiet sind Voltaikanlagen als Einzelmaßnahme zulässig.
Voltaikanlagen dürfen vom öffentlichen Raum aus nicht einsehbar sein.


Derzeit gibt es nun im Gemeinderat Bestrebungen, im Sanierungsgebiet generell PV-Anlagen zuzulassen. Die Gemeindeverwaltung hat deswegen beim Landesamt für Denkmalschutz angefragt, wie man dort diese Pläne beurteilt:

Auf denkmalgeschützten und ortsbildprägenden Gebäuden sind PV-Anlagen grundsätzlich untersagt. Aus Sicht des Denkmalschutzes sollte man auch überlegen, was die wichtigsten Ansichten im Altort sind, in denen man keine PV-Anlagen zulassen will. Das ist auch die Intention der derzeit gültigen Gestaltungssatzung, die zwischen dem Main und der Erlabrunner Straße PV-Anlagen ausschließt. Vom Denkmalschutz wird auch Wert darauf gelegt, dass PV-Anlagen allenfalls auf Nebengebäuden installiert werden. Empfohlen wird auch die Beschränkung auf den Einsatz von rot-braunen PV-Modulen, die es neuerdings auf dem Markt gibt. Wichtig sind dem Denkmalschutz auch die Einhaltung des nötigen Abstands der Module von First, Traufe und Ortgang. Besonders wichtig erscheint die Empfehlung, keinen Flickenteppich zu produzieren, sondern klare rechteckige Großformen einzuhalten.

Letzteres ist vor allem deswegen von Bedeutung, da bei thermischen Solaranlagen maximal 30 % der Dachfläche bestückt werden darf. Für PV-Anlagen wäre das jedoch unrentabel. Um möglichst viele Module unterzubringen, besteht deshalb die Tendenz, die Module an allen möglichen und unmöglichen Stellen anzubringen, so zum Beispiel zwischen oder über Gauben reinzuquetschen und press an Traufe oder Ortgang, was sich verheerend auf das Ortsbild auswirken würde.

Bei allen Einschränkungen muss man bedenken, dass alle gestalterischen Maßnahmen im Sanierungsgebiet mit bis zu 50.000 € bezuschusst werden können, da ein gelungenes historisches Ortsbild ein Mehrwert für den gesamten Ort ist. Dann macht es allerdings keinen Sinn, etwa die Dacheindeckung mit den vorgeschriebenen roten Ziegeln zu fördern, wenn anschließend das Dach mit schwarzen PV-Modulen überdeckt wird.

Wir haben bereits vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass sich der fiskalische und ökologische Vorteil einer PV-Anlage im eng bebauten Altort in sehr engen Grenzen hält, nicht nur wegen der Verschattung oder der ungünstigen Ausrichtung der Dächer: Rechnen sich PV-Anlagen im Altort?



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Margaretenfest findet statt

27.3.22: Nach dem Treffen der am Margaretenfest beteiligten Vereine steht nun wohl fest, dass es vom 23. bis 25. Juli wieder ein Margaretenfest geben wird. Allerdings haben zwei Vereine angekündigt, dass sie nicht mehr teilnehmen werden.



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Kultur baut Brücken

25.3.22: Eigentlich sollte der neue Mainsteg genau in diesen Tagen fertiggestellt sein. Als Besucher der MM-Website wissen Sie aber seit dem 10.2.22, dass der neue Steg wohl nicht vor dem August dieses Jahres eingeweiht werden kann Mainsteg erst im August fertig . Wenn wir heute verkünden, dass am 24. Juni 2022 Kultur Brücken baut, dann bedeutet das nicht, dass man nun in Margetshöchheim mit Hilfe der Kultur den Stegbau beschleunigen will. Des Rätsels Lösung ist, dass vom 24. bis zum 26. Juni die MainArt unter dem Motto "Kultur baut Brücken" stattfinden soll. Zumindest ist man hoffnungsvoll, dass dieses beliebte Kulturereignis trotz des dank der Handschrift der FDP fragwürdigen Infektionsgesetzes nach langer Corona-Zwangspause Ende Juni stattfinden kann.
Auch diesmal animiert der MainArtkulturverein die Bürgerinnen und Bürger, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Heuer sollen allerdings nicht Stühle kreiert werden. Vielmehr sind die Margetshöchheimer unter dem Motto "ein Dach über dem Vogelkopf" dazu aufgerufen, ein Vogelhaus zu bauen.



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Wasserschutz macht nicht vor Grenzen halt.

24.3.22: Am Weltwassertag (22.3.) reichte die Trinkwasserversorgung Würzburg (WVV) die Antragsunterlagen für ein riesiges Wasserschutzgebiet beim Landratsamt Würzburg ein, durch das das Einzugsgebiet für die Zeller Quellen geschützt werden soll, aus denen 65.000 Menschen mit Trinkwasser versorgt werden. Es reicht bis in den Raum Helmstadt und Greußenheim.
In den 90er Jahren wollte Peter Etthöfer, der damals ehrenamtlicher Landesgeschäftsführer der Interessengemeinschaft kommunale Trinkwasserversorgung in Bayern (IKT) war, ein ähnliches Projekt auf den Weg bringen. Er gründete damals die Grundwasserallianz Zellinger Mulde, aus der viele Gemeinden zwischen Würzburg und Wertheim Teile ihres Trinkwassers beziehen. Ziel war es, sich gegenseitig beim Schutz des wichtigen Grundwasservorkommens zu unterstützen.



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100 Jahre Margetshöchheimer Wasserversorgung

22.3.22: Heuer sind es genau 100 Jahre her, dass Margetshöchheim von einigen wenigen Ortsbrunnen auf eine zentrale Wasserversorgung umgestellt hat. Bürgermeister Brohm hat in der letzten Gemeinderatssitzung bekannt gegeben, das er an dieses denkwürdige Jubiläum gebührend erinnern will.
Wer sich schon vorab über dieses Thema informieren will, findet auf der MM-Seite eine Reihe von Informationen:
Die Geschichte unserer Wasserversorgung Teil I
Geschichte unserer Wasserversorgung Teil II
Geschichte unserer Wasserversorgung III
Geschichte unserer Wasserversorgung Teil IIIb
Geschichte unserer Wasserversorgung Teil IV



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Stromversorgung für die neue Gaststätte

20.3.22: Bereits in der Planungsphase für die neue Gaststätte in der Mainstraße hat sich gezeigt, dass der Stromanschluss in der Mainstraße für die geplante Gaststättennutzung nicht ausreicht, so dass eine Zuleitung von der Trafostation in der Schmiedsgasse her erforderlich ist. Damit die dadurch entstehenden Kosten einigermaßen begrenzt werden können, ist geplant, die Leitung zur Schmiedsgasse durch das Klosterareal zu verlegen. Bereits bei der Erneuerung der Mainstraße wurde deshalb ein Leerrohr bis in die Sackgasse zur Mainstraße 23 eingebaut. In den letzten Tagen wurde nun neben dem Eingang zum ehemaligen Kloster eine Schürfgrube ausgehoben, da die Leitung von dort aus wohl unter dem Kloster durchgeschossen werden soll.
Weil das Klosterareal immer noch im Eigentum der Kirchenstiftung ist, kann man wohl davon ausgehen, dass das Klostergrundstück nun zeitnah von der Gemeinde erworben werden kann. Damit würde das Realität, was Bürgermeister Brohm bereits vor Jahren angekündigt hat.



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das erklärt manches ...

18.3.22: Derzeit werden wir in den Medien umfangreich über die Ereignisse in der Ukraine informiert. Auf dem Nachrichtenportal von t-online haben wir allerdings eine Information gefunden, die für manche neu sein dürfte:
https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_91846370/cia-hat-die-ukrainische-armee-jahrelang-auf-den-krieg-vorbereitet-details.html



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Rechnen sich PV-Anlagen im Altort?

16.2.22: Laut Altort-Gestaltungssatzung der Gemeinde https://www.margetshoechheim.de/images/stories/aktuelles/altortsanierung/20181206_Gestaltungssatzung_Margetshoechheim.pdf sind im zentralen Bereich des Altorts zwischen dem Main und der Würzburger-/Erlabrunner Straße Photovoltaikanlagen (PV) nicht zulässig. Im restlichen Sanierungsgebiet oberhalb der Ortsdurchfahrt etwa bis zur Umgehungsstraße sind solche Anlagen nur als Einzelmaßnahmen zulässig, wenn sie von außen nicht einsehbar sind.
Thermische Solaranlagen zur Warmwasseranlagen sind zulässig, wenn sie von außen nicht einsehbar sind. Allerdings ist die Fläche vom Umfang her eng begrenzt. Hintergrund ist, dass die Dachlandschaft neben den Fassaden ein wesentliches und markantes Detail der Ortsansicht ist. Deshalb gelten dafür eine ganze Reihe von Einschränkungen (z.B. nur rote Ziegel, weitgehendes Verbot von Dachliegefenstern, Dachüberstände, Aufbauten, usw.).
Die unterschiedliche Behandlung von thermischen Solaranlagen und PV-Anlagen hat den Hintergrund, dass sich PV-Anlagen allenfalls dann rechnen, wenn sie großflächig auf dem Dach angebracht werden können, was sich auf das Ortsbild verheerend auswirken würde. In der Regel machen sie auch nur Sinn, wenn sie mit einem Batteriespeicher gekoppelt sind. Sonst wird der Strom, der tagsüber vom Dach kommt für momentan gut 6 ct/kWh ins Netz eingespeist, und abends, wenn die Bewohner von der Arbeit kommen, muss der Strom teuer aus dem Netz bezogen werden. Batteriespeicher sind allerdings teuer und können nur einen geringen Zeitraum überbrücken und das auch nur, wenn tagsüber tatsächlich die Sonne lang genug geschienen hat. Zum Draufzahlgeschäft wird die PV-Anlage aber endgültig, wenn man das Haus mit einer Wärmepumpe beheizt, weil die kräftig Strom frisst, den die PV-Anlage im Winter vom Dach einfach nicht liefern kann. Die Rechnung geht allenfalls bei sehr gut gedämmten Häusern mit Fußbodenheizung in sonnigen Lagen auf.
Genau diese Voraussetzungen gibt es jedoch bei uns im Sanierungsgebiet so gut wie nicht. Vielfach sind die Dächer nicht nach Süden ausgerichtet und die Verschattung ist angesichts der dichten Bebauung im Altort ein weiteres Problem. Zusätzlich ist es nachteilig, dass der Nebel sich im Maintal besonders lange hält. Es ist leider so, dass man häufig in Würzburg bei strahlendem Sonnenschein startet und bei der Rückfahrt nach Margetshöchheim am Löwen am Stein oder spätestens in Zell im Nebel landet.
Wenn man all das bedenkt, muss man zu dem Ergebnis kommen, dass im Altort nicht nur die Gestaltungssatzung, sondern auch die technischen, klimatischen und baulichen Voraussetzungen nicht gerade für eine PV-Anlage sprechen. Das gilt übrigens auch dann, wenn man nach Dienstschluss zu Hause mit PV-Strom sein E-Auto aufladen will.

Grundsätzlich ist nichts gegen PV-Anlagen einzuwenden, wenn sie am richtigen Ort und in der passenden Größe installiert werden und wenn man sich möglicher Probleme und Enttäuschungen bewusst ist. Und genau mit letzteren muss man rechnen, wenn man die Gestaltungssatzung ändert und im Altort PV-Anlagen zulässt Änderung der Gestaltungssatzung? .



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Wasserschutzgebiet - vielfach wertvoll

5.2.22: Margetshöchheim zählt zu den wenigen Gemeinden im Umfeld Würzburgs, die noch eine eigene Wasserversorgung besitzen. Von Vorteil ist vor allem, dass wir selbst in Zeiten, in denen es immer mehr trockene Jahre gibt, noch nie Mengenprobleme hatten. Wenn wir einmal von der Nitratproblematik absehen, haben wir außerdem ein Wasser, das in jeder Hinsicht von hervorragender Qualität ist. Das gilt auch für die Pestizide, von denen bislang keine Spuren nachgewiesen wurden, obwohl in Margetshöchheim bereits seit den 80er Jahren das Trinkwasser auf Pestizide untersucht wird, was damals noch nicht vorgeschrieben und wohl einmalig in Bayern war. Außerdem wurden im Wasser aus den Brunnen noch nie Keime gefunden, so dass das Wasser ohne Aufbereitung ins Ortsnetz geht. Wie wertvoll das ist, hat sich ja gezeigt, als fast der halbe Landkreis das Wasser aus der Fernwasserleitung monatelang abkochen musste und dort noch viel länger gechlort werden musste.
Unser Wasserschutzgebiet, besonders die Zone II zwischen der Staatsstraße und dem Main, ist auch ökologisch ein Highlight. Ohne das Schutzgebiet würde der Siedlungsbrei von Würzburg bis Erlabrunn reichen. Stattdessen haben wir dort ein wertvolles Streuobstgebiet, das nicht nur für Spaziergänger attraktiv ist. Vielleicht ist es manchen im Letzten Sommer aufgefallen, als man kaum mehr Schwalben sah. In der Wasserschutzzone kreisten sie noch zahlreich über den Wiesen, wo sie Nahrung fanden. In diesem Zusammenhang muss man auch erwähnen, dass es erfreulicherweise einige Margetshöchheimerinnen und Margetshöchheimer gibt, die es dulden, dass die Schwalben an ihren Häusern ihre Nester bauen. Wenn der alte Steg abgerissen ist, gehen leider wieder viele Nester verloren. Am Mainufer auf Höhe des Steinernen Wegs wurde zwar vorab als Ersatz ein Schwalbenhaus aufgestellt. Ob das allerdings angenommen wird, ist alles andere als sicher. Mehlschwalben sollen umziehen Schwalbenhaus Mhh



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Ausgleichsfläche für den Mainsteg

4..2.22: Da die Rampe für den neuen Steg im Landschaftsschutzgebiet Mainufer-Volkenberg liegt, muss für die dortigen Eingriffe in den Baumbestand von der Gemeinde ein Ausgleich geschaffen werden. Das bedeutet in der Regel, dass eine Gemeindefläche aufgewertet werden muss. Im Klartext heißt dies, dass die Gemeinde nicht einfach eine bereits ökologisch hochwertige Fläche etwa im Naturschutzgebiet Bärntal-Hüttental als Ausgleichsfläche deklarieren kann. Deswegen war die Gemeinde auf der Suche nach einer geeigneten Fläche und schließlich im Sandflurgebiet kurz vor dem Naherholungsgebiet fündig geworden.
Dabei kam ihr zugute, dass vor einigen Jahren der damalige 2. Bürgermeister Etthöfer in den Wasserschutzzonen II und IIIA die Besitzverhältnisse überprüft und abgeklärt hat. Dabei fiel ihm auf, dass zwei Grundstücke landwirtschaftlich genutzt waren, die im Eigentum der Gemeinde sind. Schließlich stellte er fest, dass die beiden Äcker von einem Landwirt genutzt wurden, ohne dass dies im Rathaus bekannt war. Erst nach längerem Hin und Her wurde die landwirtschaftliche Nutzung eingestellt. Im Nachhinein hatte dies den Vorteil, dass die Gemeinde ein ehemals landwirtschaftliches Grundstück vorweisen konnte, das durch die inzwischen erfolgte Bepflanzung mit alten Obstsorten (u.a. Renekloden, Weinbergspfirsich usw.) zur Ausgleichsfläche aufgewertet werden konnte.Ausgleichsfläche



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Ausgleichsfläche




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1. Repaircafé in Margetshöchheim ein voller Erfolg

1.2.22: Am vergangenen Samstag fand das 1. Margetshöchheimer Repair-Café in den Räumen des Evangelischen Gemeindezentrums in der Thoma-Rieder-Straße statt. Die Veranstaltung unter der Regie von Gemeinderätin Ursula Grosch lief unter den aktuellen Coronabedingungen ab, die Impfausweise wurden kontrolliert und auf die FFP 2-Maskenpflicht geachtet.
Insgesamt 12 aktive Helfer trugen zu einem guten Gelingen der Veranstaltung bei. Die Reparatur-Experten hatten insgesamt 28 kaputte Gegenstände des täglichen Gebrauchs vor sich auf der Werkbank oder der Nähmaschine liegen und konnten die meisten Dinge wieder funktionstüchtig machen. Der Erfolg lag bei 54%.
Hauptsächlich kamen die Bürger mit defekten Elektrogeräten wie Staubsauger, CD-Player, Stehlampen und Kaffeemaschinen. Dieser Bereich machte 2/3 der gesamten Reparaturen aus. Knapp 20% waren mechanische Defekte und der Rest waren Reparaturen an Computern, Näharbeiten und Holzdefekte.
Sowohl die Reparaturen als auch Kaffee und Kuchen waren kostenfrei, Spenden waren erwünscht und wurden gerne gesehen. Von den Spendengeldern werden nötige Reparaturutensilien angeschafft.

Neben sechs Experten und Expertinnen für Reparaturen standen für das Café und für Anmeldung und Kontrolle der Impfausweise weitere sechs Personen zur Verfügung. Der Kaffee wurde von einer Bürgerin gespendet, etwa sechs Kuchen kamen zusammen, von den ehrenamtlichen Helferinnen selbst gebacken.
Es kamen auch einige Besucher, die nichts zum Reparieren hatten, sondern sich einfach die Sache anschauen wollten. Auch diese Personen konnten sich bei Kaffee und Kuchen entspannen.

Die Räume des Evang. Gemeindezentrums wurden dem Repair-Café von Pfarrer Peter Fuchs unentgeltlich zur Verfügung gestellt, das Großplakat hat die Gemeinde finanziert, der Bauhof hat es aufgestellt.
Voraussichtlich findet in zwei Monaten das nächste Repair-Café statt, der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.



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ein starkes Team




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bei der Arbeit (1)




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bei der Arbeit (2)




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Kreisverkehr, Unterführung, Ampel, Abbiegespur?

23.1.22: Ideen und Planspiele für die Umgestaltung der Anbindung von Margetshöchheim-Süd an die Staatsstraße 2300 und den Radweg am Main gibt es schon lange. Im Zuge der Planungen für das Neubaugebiet Scheckert-Lausrain oberhalb des Götzgeländes Entwürfe für das Baugebiet Scheckert-Lausrain sind sie alle wieder aufgetaucht. Lediglich der Vorschlag, für Fußgänger eine Brücke über die Staatsstraße zu bauen, wurde wohl aus Kostengründen fallengelassen. Außerdem würde zumindest auf der Westseite der ST 2300 der Platz für die dann erforderliche Rampe fehlen.
Vorschlag 1: Kreisverkehr mit Fußgängerüberweg über die ST 2300
Vorschlag 2: Linksabbiegespur von Würzburg her auf der ST 2300 und Fußgängerunterführung
Vorschlag 3: Linksabbiegespur mit Fußgängerampel

Nach den bisherigen Erfahrungen mit dem Straßenbauamt dürften sowohl ein Kreisverkehr wie auch eine Fußgängerampel wenig Chancen haben.
Eine Linksabbiegespur wäre nur dann möglich, wenn die Spur Richtung Erlabrunn zum Main hin verlegt werden könnte. Das würde für die Fußgänger und Radfahrer allerdings gar nichts bringen. Auch der Vorteil für die Autofahrer hält sich in Grenzen, da der bisherige Weg über die Brücke zumutbar wäre. Für die Autofahrer wäre eine Einfädelspur an der Einfahrt Margetshöchheim Süd in Richtung Würzburg wesentlich wichtiger. Das wird bei den bisherigen Planungen allerdings nicht berücksichtigt.
Für die Fußgänger und Radfahrer würde somit nur eine Unterführung einen Vorteil bringen. Die wäre allerdings nicht ganz billig, da sie nach den bisherigen Planungen in der Variante 2 gleich drei Fahrspuren unterqueren müsste.



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Planspiele für Margetshöchheim Süd




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Dauerbrenner Parkraum

18.1.22: Immer wieder sind fehlende Parkplätze oder parkende PKW und Wohnmobile ein Thema - nicht zuletzt auf der vergangenen Bürgerversammlung im Oktober 2021. Doch was tun? Laut Bürgermeister Brohm hat die Gemeinde keine rechtliche Handhabe. Letztendlich ist jeder einzelne Bürger gefragt, die vorhandenen Stellplätze am Haus und auf dem Grundstück so zu nutzen, dass dort die eigenen PKW abgestellt werden können. Aber selbst wenn die Gemeinde zusätzlichen Parkraum schafft, ist das noch keine Garantie, dass dien Straßen im Umfeld nicht zugeparkt werden. Wir möchten deswegen auf den öffentlichen Parkplatz in der Ludwigstraße hinweisen. Gerade für Besucher u. a. des Rathauses oder des Mainspielplatzes ist er zu empfehlen. Er bietet die Gelegenheit, Angelegenheiten im Rathaus ohne lange Parkplatzsuche schnell zu erledigen.
Doch das eigentliche Problem von zu vielen PKW löst man so nicht. Ein Ansatz - wir hatten bereits berichtet - ist das Thema Carsharing. Doch was ist das? Man leiht für einen meist geringen Betrag ein Fahrzeug für einen bestimmten Zeitraum. Doch was ist dafür nötig? Pauschal ist das so nicht zu beantworten, da es vielfältige Möglichkeiten für Carsharing gibt. Doch läuft so eine Initiative erstmal, dann liegen die Vorteile eindeutig auf der Hand. Registrieren - buchen - losfahren. Für den ein oder anderen vielleicht eine Alternative zum Zweitwagen oder der Anschaffung eines Neuwagens, den man nur selten nutzt. Keine Kundendienste mehr, keinen Reifenwechsel. Einfach buchen und losfahren. Doch bevor so eine einfache Buchung möglich ist, bedarf es einer sorgfältigen Planung. Es sind viele Schritte abzuwägen. Viele Infos dazu findet man auf https://carsharing.de. Können Sie sich vorstellen, so ein Projekt am Ort zu etablieren und uns dabei zu unterstützen? Dann melden Sie sich bitte bei stephanie.roell@web.de
Wir freuen uns über Ihre Unterstützung.
Stephanie Röll



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MM-Antrag: Verlegung der Telekomkästen

15.1.22: Es ist schon lange klar, dass vor allem der Telekomkasten mit den Glasfaseranschlüssen am Pfeiler des Mainstegs Glasfaser- und Stromkästen am Stegpfeiler spätestens im Zuge des Stegabrisses versetzt werden muss. Der dortige Standort war von Anfang an eine Notlösung, weil man keinen passenden Standort gefunden hatte, beziehungsweise weil niemand bereit war, den Kasten an seiner Hauswand zu akzeptieren. Es war auch schon immer klar, dass es gerade im sensiblen Bereich der Altortsanierung sehr schwer sein wird, einen verträglichen Standort zu finden. Sicher spielt dabei - wie auch bei den Stromkästen für das Margaretenfest - die Lage im Hochwassergebiet eine Rolle. Das Problem ist allerdings nicht neu, da dies auch für den bisherigen Standort am Pfeiler des Mainstegs zutrifft. Deshalb hat die MM schon seit längerem angeregt, die Kästen in der Platzmitte in zwei Pavillons auf ein Podest zu setzen und als Infopoints zu kaschieren. Als Beispiel für eine ortsbildverträgliche Variante haben wir auf ein Bild von einem Gartenpavillon verwiesen Pavillon: massiv und doch grazil , wobei dort natürlich noch die technischen "Innereien" untergebracht und entsprechend kaschiert werden müssten.
Eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder man findet in der Nähe einen höhergelegenen hochwasserfreien Standort, was sehr schwierig ist, oder man setzt die Kästen in der Nähe des derzeitigen Standortes auf ein Podest und kaschiert sie so, dass sie zu dem Altortensemble passen. Dann könnte man dort auch noch die Infrastruktur für die Feste unterbringen.
Da die bisherigen Vorschläge der Gemeindeverwaltung weder hochwasserfrei noch für den Festbetrieb kompatibel waren und die Zeit drängt, hat sich die MM dieses Thema noch einmal mit einem Antrag aufgegriffen.

MM-Antrag:
Die Gemeinde sucht nach Alternativen für den Standplatz des Verteilerkastens von T-Online außerhalb des hochwassergefährdeten Bereichs.

Begründung:
In der letzten Gemeinderatssitzung (Dez. 2021) wurde mitgeteilt, dass aufgrund der Hochwassergefahr der Verteilerkasten auch nicht vorläufig am bestehenden Platz (am Pfeiler des alten Mainstegs) bleiben könne.
Da die Hochwassergefahr für alle bisher vorgeschlagenen Ersatzorte gleichermaßen gilt, muss ein anderer Ort außerhalb der Hochwasserbereichs gefunden werden. Insbesondere soll die Gemeinde prüfen, ob im Bereich des Rathauses bzw. des Innenhofs eine solche Ersatzmöglichkeit besteht.



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Glasfaser- und Stromkästen am Stegpfeiler




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Pavillon: massiv und doch grazil




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MM-Antrag zum Bauabschnitt II

11.1.22: Da der neue Mainsteg bereits im Frühjahr 2022 fertiggestellt sein soll, ist damit zu rechnen, dass der alte Steg zeitnah abgebrochen werden könnte. Das ist die Voraussetzung für die seit vielen Jahren geplante Umgestaltung des zentralen Platzes der Mainstraße (Bauabschnitt II). Da auf der ganzen Länge die groß dimensionierte Fernwasserleitung verläuft, wäre es sehr wichtig vor einer Überplanung des Platzes zeitnah zu klären, ob und inwieweit diese Leitung überbaut werden kann. Deshalb hat die MM hierzu einen Antrag gestellt:

MM-Antrag für die Gemeinderatssitzung am 18.1.22:

Die Gemeinde lässt zeitnah bei der Trinkwasserversorgung Würzburg prüfen, ob das Entlüftungsbauwerk der Fernwasserleitung und die Fernwasserleitung selbst überbaut werden können.

Begründung:
Unbestritten ist, dass im Zuge der Umgestaltung des zentralen Bereichs der Mainstraße Lösungen für die Infrastruktur des Margaretenfestes, der mainART und anderer Veranstaltungen gefunden werden müssen. Davon sind auch die Strom- und Telefonkästen an der Mauer der Anwesen Mainstraße 14 und Mainstraße 1 betroffen. Aus technischen (z.B. Schutz vor Hochwasser), vor allem aber auch aus optischen Gründen (Altortgestaltung) bieten sich Lösungen an, die technischen Anlagen baulich zu kaschieren. Das könnten zum Beispiel Pavillons sein, die gleichzeitig auch als Infopoints nutzbar wären.

Diese technischen Anlagen sind Fixpunkte bei der Platzgestaltung, die nachträglich nur mit enormem technischen und finanziellen Aufwand verlegt werden können. Deshalb ist die Klärung dieser Frage von grundsätzlicher Bedeutung für die Überplanung des Platzes, um Fehlplanungen oder zeitliche Verzögerungen durch Umplanungen zu vermeiden.



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Berücksichtigung des aktiven Feuerwehrdienstes?

17.12.21: In absehbarer Zeit wird am Scheckert ein neues Baugebiet erschlossen, in dem die Gemeinde wohl über etliche Bauplätze verfügen wird. Bei einem ersten Probelauf im kleinen Baugebiet Birkäcker hat die Gemeinde ihre Bauplätze nach einem Punktesystem vergeben, bei dem u.a. Einkommen, Kinderzahl und aktive Tätigkeit in Vereinen berücksichtigt wurden.
Der Feuerwehrkommandant hat nun Bürgermeister und Gemeinderat darauf aufmerksam gemacht, dass 10 aktive Feuerwehrler wohl zeitnah wegziehen könnten, da sie im Ort keinen Bauplatz bekommen können. Zusätzlich scheiden demnächst einige Aktive altersbedingt aus dem Feuerwehrdienst aus, so dass die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr im Brandfall dann gefährdet wäre. Um dies zu verhindern und auch um neue aktive Mitglieder zu gewinnen, wäre die Vergabe von Baugrund an aktive Mitglieder der gemeindlichen Einrichtung überlebenswichtig für die Feuerwehr.
Die Gemeinde wird wohl nicht umhin kommen, bei der Zuteilung von Bauland den aktiven Dienst in der Feuerwehr beim Punktesystem stärker zu berücksichtigen.












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Erweiterung Baugebiet Bachwiese

12.12.21: Die Gemeinde Margetshöchheim beabsichtigt durch eine Einbeziehungssatzung, das Baugebiet Bachwiese im Anschluss an die Bebauung südlich des Bachwiesengrabens in geringem Umfang zu erweitern.
Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat sich nun dazu n einem Schreiben kritisch geäußert:

"Aus forstlicher Sicht wird festgestellt, dass es sich bei den südlich und westlich der Einbeziehungsfläche gelegenen Grundstücken Fl.Nrn. 4674/0, 4695/0, 4694/0, 4691/0 um Wald nach Art. 2 BayWaldG handelt. Diese Waldfläche wurde im Waldfunktionsplan der Region Würzburg (2) zum Teil als Wald mit besonderer Bedeutung für Erholung (Stufe 2) und als Wald mit besonderer Bedeutung für den Bodenschutz kartiert.
Darüber hinaus wachsen die Äste der Randbäume (auch Eichen) verstärkt zum Licht, also in Richtung Freifläche nach Norden in die Einbeziehungsfläche hinein. Bäume erreichen regelmäßig die Höhe von ± 30 m. In Zeiten des Klimawandels und der Trockenschäden kann im Wald nicht (mehr) von einer Hauptwindrichtung ausgegangen werden, sondern es muss mit Winden und Baumfall aus jeder Richtung gerechnet werden (hier wegen der Starkäste gerade in Richtung Norden).

Wegen der unmittelbaren Nähe des Vorhabens zum Wald und der Absicht, Gebäude zu errichten, in dem sich regelmäßig Menschen aufhalten, kann eine Baumwurfgefahr hier nicht objektiv ausgeschlossen werden. Gemäß Art. 3 Abs.1 BayBO müssen Vorhaben so errichtet werden, dass „die öffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere Leben und Gesundheit“ nicht gefährdet werden und gemäß Art.4 Abs.1 Ziff.1 BayBO dürfen Gebäude nur errichtet werden, wenn das Grundstück nach Lage, Form, Größe und Beschaffenheit für die beabsichtigte Bebauung geeignet ist. Der Vorhabensträger muss sicherstellen, dass auch bei Sturm Personen nicht zu Schaden kommen können. Ein verstärkter Dachausbau erlaubt hier keine Garantie auf Schadensfreiheit. Der Abstand von 30 m zwischen Bebauung und Wald darf hier nicht unterschritten werden.



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Straßenbeleuchtung geht auch anders

7.12.21: Die MM hat sich schon länger mit der Straßenbeleuchtung beschäftigt und vor kurzem einen Antrag zur Beleuchtung des Stegs gestellt. Dabei ging es vor allem darum, bei der Beleuchtung eine Variante zu wählen, die Rücksicht auf Insekten nimmt. Bei der Energieeinsparung ist die Gemeinde Margetshöchheim durch die Umrüstung auf LED auf einem guten Weg. Es gibt allerdings noch weitere Einsparpotentiale, die sich besonders für Fuß und Radwege anbieten, die nur sporadisch genutzt werden. Derzeit sorgt ein Pilotprojekt der WVV in Eibelstadt in den Medien für Aufsehen. Dort wird die Beleuchtung über Bewegungsmelder lediglich bei Bedarf eingeschaltet. Darüber hat auch das Bayerische Fernsehen berichtet:
https://www.ardmediathek.de/video/abendschau/intelligente-strassenbeleuchtung-hilft-beim-stromsparen/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2M3ZThiZWMzLThjNjQtNDE0Ni1hOGQzLTM2MjZiM2MyMmU4OQ/

Das reduziert sicher den Strombedarf und verringert die Gefahr, dass Insekten angezogen werden und an den Leuchten umkommen. Da die WVV auch für die Margetshöchheimer Straßenbeleuchtung zuständig ist, könnte man sich dort, aber auch in Eibelstadt über die Erfahrungen mit dieser Beleuchtungsart und die Akzeptanz bei der Bevölkerung erkundigen.



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Präsentation Bürgerversammlung

29.10.21: Wie in Coronazeiten nicht anders zu erwarten, blieb die Zahl der Besucher bei der Bürgerversammlung hinter der früherer Jahre zurück. Deshalb finden Sie hier die Präsentation, die Bürgermeister Brohm am Dienstag vortrug.
buergerversammlung2021compressed.pdf [2.470 KB]



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Abrundung des Baugebiets in der Bachwiese

14.9.21: Die Abrundung des Baugebiets in der Bachwiese südlich des Bawiesengrabens hat in der Bachwiese für Verunsicherung gesorgt. Informationen hierzu finden Sie hier:
https://www.margetshoechheim.de/aktuelles/bekanntmachungen/258-oeffentliche-auslegung-einbeziehungssatzung-bachwiese.html



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MM-Initiative

5.8.21: Die MM hat die Gemeinde darauf hingewiesen, dass ein von der Gemeinde veräußertes Grundstück in der Flurlage Zeilweg mit mehreren Fuhren Bauaushub aufgefüllt wurde. Bei dem Grundstück oberhalb der Bebauung in der Heinrich-Böll-Straße wurde vor allem der dort vorhandene Graben restlos verfüllt. In diesen Graben entwässert der steile Hangbereich in der Flurlage Häslach.
Nicht erst seit den katastrophalen Hochwasserereignissen der letzten Tage müsste bekannt sein, dass bei Starkniederschlägen die Gefahr besteht, dass Wasser und vor allem Schlamm in das darunter liegende Baugebiet geschwemmt werden könnte. Ganz abgesehen davon, dass diese Verfüllung von Naturbestandteilen, die vor 50 Jahren vielleicht noch üblich gewesen sein mag, ein gravierender Verstoß gegen Prinzipien des Natur- und Landschaftsschutzes ist. Die Margetshöchheimer Mitte erwartet nicht nur, dass der Graben wiederhergestellt wird. Es wäre auch dringend angebracht, dass der sich anschließende Bereich des Grabens bis hin zum Zeilweggraben so hergerichtet wird, dass abfließendes Oberflächenwasser über den Zeilweggraben abgeführt werden kann.
In diesem Zusammenhang weisen wir auch auf eine Initiative des 1. Kommandanten Feuerwehr hin, üner die wir vor kurzem berichtet haben: Vorsorge ist besser als das Nachsehen



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so schnell wird in Margetshöchheim gefahren

20.7.21: Hier finden Sie die Aufzeichnungen über die Geschwindigkeitsmessungen in der Würzburger Straße, der Erlabrunner Straße und der Dorfstraße:
geschwindigkeitsmessungwuerzburgerstrae.pdf [187 KB]
geschwindigkeitsmessungerlabrunnerstrae.pdf [193 KB]
geschwindigkeitsmesungdorfstrae.pdf [164 KB]



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Neuer Naturschutzwächter für Margetshöchheim

24.6.21: Landrat Eberth hat Gerhard Väth als neuen Naturschutzwächter für Margetshöchheim, Zell, Erlabrunn, Leinach und Greußenheim bestellt.
https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/zwei-neue-naturschutzwaechter-fuer-den-landkreis-bestellt-art-10620261



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Verlegung der Bushaltestelle Würzburger Straße

31.5.21: Wie wir bereits in unserem Bericht über die Bauausschusssitzung vom 27.5.21 berichtet haben Bauausschusssitzung am 27.5.21 (TOP2), beabsichtigt die Gemeinde, die Bushaltestelle an der ehemaligen Apotheke an die Schröderhäuser zu verlegen. Auf den ersten Blick ist dies durchaus sinnvoll, zumal auf der anderen Seite bereits die Haltestelle in Richtung Würzburg liegt und damit die Verkehrs- und vor allem die Parksituation vor der jetzigen Postfiliale etwas entschärft werden könnte. Auf der anderen Seite handelt man sich jedoch damit Verkehrsprobleme wenige Meter weiter ein, da die barrierefreie Haltestelle an den Schröderhäusern dann eineinhalb Meter weiter in den Straßenraum ragen würde Haltestellenkonzept Würzburger Straße , was zwangsläufig zu Staus führen wird. Schließlich schließt dann an die Haltestelle ein längerer Parkstreifen an.
Verschärft wird die Situation, weil auch die Haltestelle auf der gegenüberliegenden Westseite barrierefrei ausgebaut werden soll. Dann fällt nämlich die Ausweichmöglichkeit für den Gegenverkehr weg.
Fraglich ist auch, ob die Haltestelle vor der Postfiliale tatsächlich dort das Hauptproblem darstellt. Durch den Wegfall der Haltestelle entstehen nämlich keine zusätzlichen Parkplätze. Das eigentliche Problem sind nämlich die Autofahrer, die sich nicht auf die vorgesehenen Parkplätze, sondern schräg auf den Gehsteig stellen, was zu Behinderungen führt, wenn ein Bus dort hält.



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Haltestellenkonzept Würzburger Straße




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deprimierend

5.10.: Der Eisvogel, auch als fliegender Edelstein bekannt, ist seit einigen Jahrzehnten in Margetshöchheim zu Hause. Nicht zuletzt, weil sich der örtliche Bund Naturschutz und die Margetshöchheim für ihn und seinen Lebensraum engagiert haben. In den letzten Tagen wurden noch zwei Exemplare an einem Gartenteich am Ortsrand gesichtet. Gestern wurde einer von ihnen in der Nähe tot aufgefunden. Ein herber Verlust für eine Art, die auf der Roten Liste der gefährdeten Vogelarten steht. Die Todesart ist unbekannt. Sonderseite: Eisvogel - Vogel des Jahres 2009


 


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Lage vor Ort

24.8.20: Bevor man sich viele Gedanken über einen Steg oder eine Unterführung in Margetshöchheim-Süd macht, sollte man sich die Situation vor Ort einmal ansehen. Dann wird einem schnell klar, dass eine solche Lösung allenfalls auf Höhe des Ärztehauses möglich ist Bessere Anbindung für Margetshöchheim-Süd? und Steg statt Unterführung . Weiter Richtung Ortsmitte macht es keinen Sinn, weil man dann auch gleich über die Brücke und den Treppenabgang zum Radweg gehen kann Situation in Margetshöchheim-Süd . Weiter Richtung Zell geht es auch nicht, weil man sonst über Privatgrundstücke verfügen müsste und dann außerdem relativ weit weg vom Ort auf dem Radweg landet. Aber auch beim Ärztehaus kann es eng werden, weil man nicht nur die Staatsstraße, sondern auch den Radweg überbrücken oder untertunneln müsste. Falls dann noch zusätzlich, wie vom Bürgermeister angedeutet, eine Abbiegespur von der ST 2300 nach Margetshöchheim bekäme, müsste die Staatsstraße um eine Fahrspur Richtung Main erweitert werden, so dass dann der Tunnel noch weiter in Richtung Main reichen müsste.



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Situation in Margetshöchheim-Süd




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Steg statt Unterführung

23.8.20: Nach unserem gestrigen Bericht über eine Unterführung der ST 2300 auf Höhe des Ärztehauses erhielten wir die Anregung, doch lieber einen Steg zu planen und dafür Teile des alten Mainstegs zu nutzen. Im Prinzip wäre das sicher möglich. Bei der Realisierung gäbe es allerdings etliche Probleme. So müsste der Steg so hoch sein, dass der Verkehr auf der ST 2300 nicht behindert würde. Das würde allerdings bedeuten, dass auch wegen der vorgeschriebenen Barrierefreiheit Rampenlängen erforderlich wären, die auf der Westseite kaum unterzubringen wären. Und auf der Mainseite müsste der Steg noch über den Radweg reichen, falls man diesen nicht verlegen will. Und noch etwas muss man bedenken: Der Steg würde nicht im Ortsbereich sondern mindestens 120 m südlich des Grillplatzes ankommen. Das würde allerdings auch für die Unterführung zutreffen.



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Bessere Anbindung für Margetshöchheim-Süd?

22.8.20: Bei einem Ortstermin in Margetshöchheim Süd mit Polizei und Straßenbauamt sprach Bürgermeister Brohm auch die Verbesserung der Anbindung an die ST 2300 und den Main an. Ein Thema war auch ein Kreisverkehr auf der Staatsstraße auf Höhe des Ärztehauses, der bislang vor allem aus Platzgründen abgelehnt wurde, da dies eine Verschiebung in Richtung Main bedeuten und man somit ins Überschwemmungsgebiet kommen würde. Auch jetzt lehnte das Straßenbauamt einen Kreisel ab, da im Grunde genommen die Hauptverkehrsader lediglich auf einen untergeordneten Ast stoßen würde, was mit Sicherheit zu Staus führen würde. Eine derartige Maßnahme ist auch deswegen nur bedingt sinnvoll, da für die Kraftfahrzeuge wenige Meter weiter eine Brücke als Anbindung für Margetshöchheim-Süd vorhanden ist. Man muss auch berücksichtigen, dass ein Kreisel für Fußgänger nichts bringen würde, da dort weder über einen Kreisel noch eine Fußgängerampel die Querung der Staatsstraße möglich sein wird. Mehr Nutzen würde da schon eine Unterführung bringen, die ebenfalls vom Bürgermeister angesprochen wurde. Man käme dann auf der Mainseite etwa am Grillplatz heraus. Abgesehen von den Kosten und den Problemen mit dem hohen Grundwasserstand ist allerdings zu befürchten, dass die Fußgänger und möglicherweise auch die Radfahrer eine Unterführung nur bedingt annehmen, da in diesem nicht gerade stark frequentierten Gebiet eine Unterführung selbst bei guter Beleuchtung wohl aus Sicherheitsgründen zu Vorbehalten führen kann.
Ein weiterer Vorschlag des Bürgermeisters war eine Abbiegespur von Zell her in Richtung Margetshöchheim-Süd. Da die Brücke über die ST 2300 wenige Meter weiter vorhanden ist, wäre der Vorteil dieser Lösung wohl gering. Außerdem müsste dann eine Fahrbahnerweiterung mainseits geschaffen werden. Vorteile könnte diese Lösung allenfalls für die in Richtung Würzburg einbiegenden Fahrzeuge bringen, da dort dann mit Sicherheit eine Ampel eingerichtet werden muss, ähnlich wie beim Zeller Schützenhaus, was die Auffahrt auf die Staatsstraße erleichtert.



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endlich wieder ein Spielplatz am Zeilweg?

11.9.19: Die MM hat in der gestrigen Gemeinderatssitzung beantragt, auf einer Fläche an der Einfahrt ins Zeilweggebiet, die neuerdings im Eigentum der Gemeinde ist, einen Spielplatz zu errichten: MM beantragt Zeilweg-Spielplatz . Bekanntlich gibt es im Zeilweggebiet seit fast einem Jahrzehnt keinen Spielplatz mehr, und alle Versuche, eine geeignete Fläche für einen Spielplatz zu finden, sind bislang gescheitert. Der Standort am Rande des Baugebiets ist sicher suboptimal. Mit genügend Abstand zur Umgehungsstraße, mit dem vorhandenen interessanten Baumbestand und an die freie Natur angrenzend, kann man nach Ansicht der MM aber trotzdem auf diesem Gelände einen ansprechenden Spielplatz gestalten, der wegen der Nähe zum Kindergarten auch von dort genutzt werden könnte.
Über den Antrag der MM wurde allerdings nicht abgestimmt, weil SPD und CSU darauf bestanden, erst einmal andere Optionen zu prüfen. So will man nun erneut bei Eigentümern von Bauplätzen am Zeilweg nachfragen, ob sie ihr Grundstück für 20 Jahre als Spielplatzfläche verpachten. Wenn jetzt von den anderen Fraktionen momentan nicht genutzte Baugrundstücke ins Spiel gebracht werden, so bietet dies allerdings keine dauerhafte Lösung des Problems. Selbst wenn man jetzt plötzlich einen Bauplatz für eine begrenzte Zeit für eine Spielplatznutzung bekommen sollte, wird die Problemsituation nur verschoben aber nicht gelöst. Man wird doch nicht ernsthaft erwarten, dass man vielleicht in 10 oder 20 Jahren, wenn so ein Grundstück bebaut werden sollte, dann anderswo im Zeilweggebiet eine Spielplatzfläche auftreiben kann. Dann dürfte nämlich auch die von der MM ins Spiel gebrachte Fläche nicht mehr zur Verfügung stehen, da die Gemeinde dort offensichtlich eine andere Nutzung plant, nämlich eine gewerbliche Ansiedlung, wohl hauptsächlich mit Bürogebäuden. Dabei muss das eine nicht das andere ausschließen. Eine moderate Bebauung mit Büronutzung kann sich durchaus mit einem Spielplatzgelände im Randbereich vertragen. Besonders, wenn man das Spielgelände im nordwestlichen Teil ansiedelt.
Aus den Reihen von SPD und CSU kamen noch weitere Gegenvorschläge, die man nun erst einmal prüfen will: die Nutzung der Schulpausenhöfe am Nachmittag, die Nutzung des Freigeländes des Kindergartens nach Dienstende und am Wochenende. Außerdem seien die meisten Kinder ja eh im Kindergarten, wo sie die dortigen Spielgeräte nutzen könnten. Man verwies auch auf den Spielplatz am Main und die Spielfläche am Main, die zwischen dem Steinernen Weg und dem Sportplatz angelegt werden soll.
Bedenken gegen den von der MM vorgeschlagenen Standort wurden auch geäußert, weil der Weg zur Heinrich-Böll-Straße zu gefährlich sei und dort die Gefahr von Vandalismus gegeben sei. Ein weiteres Gegenargument war die Geräuschkulisse von der ST 2300. So gravierend kann diese allerdings kaum sein, da die Gemeinde auf Vorschlag der Kirchenstiftungsvertreter ernsthaft erwogen hat, dort einen neuen Kindergarten mit Freigelände zu errichten. Die Beurteilung all dieser Vorschläge und Einwände von Seiten der CSU- und SPD-Gemeinderäte überlassen wir den Familien mit Kindern im Baugebiet Zeilweg, die die Situation dort besser beurteilen können.
Völlig unverständlich ist es uns allerdings, dass der SPD-Fraktionsvorsitzende den MM-Vorschlag als Wahlkampfmanöver bezeichnete. Die MM hat ihren Vorschlag allein deswegen vorgebracht, weil zwar allen bewusst war, dass ein Spielplatz für den Zeilweg dringlich ist, sich aber mangels geeigneter Flächen nichts bewegt hat. Jahrelang waren die Mittel für die Planung eines Spielplatzes sogar im Haushalt vorgesehen. Nachdem nun seit kurzem das Areal neben der Spargelhütte bis auf eine Fläche in der Hand der Gemeinde ist, könnte dort durchaus zeitnah ein Spielplatz angelegt werden. Diese eine Fläche ist im Eigentum von MM-Gemeinderat Etthöfer, der in der Sitzung seine Bereitschaft erklärt hat, diese Fläche an die Gemeinde zu veräußern, wenn dort ein Spielplatz gebaut werden sollte.
Wir sind gespannt, wann das Ergebnis der von CSU und SPD geforderten Prüfung von Alternativen vorliegt. Wir würden uns freuen, wenn die Gemeinde entsprechend den Vorschlägen von CSU und SPD ein besseres Gelände im Zeilweg finden würde. Leicht wird das bestimmt nicht, da die wenigen freien Flächen alle Bauplätze sind, die naturgemäß nicht auf Dauer als Spielplatz genutzt werden können, es sei denn, die Gemeinde kauft sie. Das hat man jedoch nicht vor. Deshalb ist der von der MM vorgeschlagene Standort zumindest eine realistische Option.



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MM beantragt Zeilweg-Spielplatz

5.9.19: Eigentlich hatte Margetshöchheim genügend Spielplätze:
- in Margetshöchheim-Süd einen schmalen, langgezogenen an der Zeller Straße, der schon vor Jahren mangels Attraktivität und Nachfrage geschlossen wurde
- ebenfalls in Margetshöchheim-Süd ein Spielplatz im Baugebiet Scheckert
- im Baugebiet Langellern neben dem neuen Friedhof ein kleiner Spielplatz, der mittlerweile ebenfalls aufgelassen wurde
- im Baugebiet Zeilweg ein größerer Spielplatz, der seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr existiert, da der Platz für die Kinderkrippen-Container benötigt wurde, nachdem die neu gebaute Kinderkrippe kurz nach der Eröffnung wegen erheblicher Baumängel geschlossen wurde und immer noch ist. Das ist besonders schmerzlich, da in diesem Gebiet besonders junge Familien mit Kindern wohnten und wohnen. Da auf diesem Gelände zumindest teilweise ein Erweiterungsbau für eine Kinderkrippe entstehen soll, könnte dort frühestens in vier oder fünf Jahren wieder ein (deutlich kleinerer) Spielplatz entstehen.
- der Spielplatz in der Nordstraße, der seit dem Frühjahr erneuert wird und wohl in dieser Saison kaum mehr nutzbar sein wird
- der Spielplatz am Main, der vor ein, zwei Jahren erneuert wurde und momentan hauptsächlich genutzt wird
Ein kleiner Spielplatz entstand heuer auf dem SG-Gelände neben dem Sportheim.
Der Grillplatz entwickelt sich wohl über kurz oder lang ebenfalls zu einem Spielplatz, nachdem dort eben eine Königinschaukel errichtet wurde.


Wenn alle Spielplätze funktionstüchtig wären, würde dies sicher ausreichen. Trotzdem soll nun zwischen dem Steinernen Weg und dem Seglergelände zwischen Main und Radweg für viel Geld ein Spielplatz entstehen, den man unter der Bezeichnung "Aktivitätsband" plant, weil es halt besser klingt. Nach Ansicht der MM ist dies allerdings der falsche Standort, da die meisten Familien mit Kindern bestimmt nicht da unten am Main zu Hause sind. Zusätzlich ist damit zu rechnen, dass im geplanten Baugebiet Scheckert-Nord ein weiterer Spielplatz entstehen wird.

So wird aber bestimmt nicht das Hauptproblem gelöst, da für das größte Baugebiet am Zeilweg noch immer keine Lösung in Sicht ist.

Die MM hat deshalb in einem Antrag an den Gemeinderat einen Vorschlag unterbreitet:

MM-Antrag: Spielplatz Zeilweg
Seit bald einem Jahrzehnt gibt es im Baugebiet Zeilweg, wo vor allem Familien mit Kindern wohnen, keinen Spielplatz mehr, weil der ursprüngliche Spielplatz durch die Container für die Kinderkrippe belegt ist. Da dort voraussichtlich ein Erweiterungsbau für die Kindertagesstätte errichtet werden soll, ist kaum damit zu rechnen, dass zeitnah zumindest Teile des Geländes wieder als Spielplatz genutzt werden können.
Mittlerweile befindet sich das Gelände nördlich der Einfahrt von der ST 2300 ins Zeilweggebiet (neben der Spargelhütte) fast vollständig in der Hand der Gemeinde. Deshalb beantragen wir, auf diesem Gelände zeitnah die Planung eines Spielplatzes auf den Weg zu bringen, damit dort spätestens bis zum Frühsommer 2020 ein Spielplatz eröffnet werden kann. Uns scheint der nordwestliche Teil an der Heinrich-Böll-Straße mit seinem Baumbestand besonders geeignet zu sein.
Falls nach der Erweiterung der Kindertagesstätte und der Beseitigung der Container auf dem ursprünglichen Spielplatzgelände wieder eine Freifläche vorhanden sein sollte, bieten sich die
verschiedensten Nutzungen dort bis hin zur Wohnbebauung an.



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Nachbarklagen gegen Gaststättengenehmigung

13.9.17: Nach der überraschenden Veräußerung der Gaststätte "Zum Kreutzer" hat die Gemeinde nichts unversucht gelassen, um im Altort wieder einen gastronomischen Betrieb zu erhalten. Zu diesem Zweck erwarb die Gemeinde das Anwesen Mainstraße 20/20a, um es mit der Auflage der gastronomischen Nutzung weiterzu veräußern. Voraussetzung für das Zustandekommen des Weiterverkaufs war verständlicherweise die Erteilung einer Baugenehmigung. Nachdem das Landratsamt für die im Stengelanwesen geplante Gaststätte (Mainstraße 20/20a) dem vorgesehenen Bauherrn die Baugenehmigung für die Gaststätte erteilt hatte, gingen nun beim Verwaltungsgericht die Klagen dagegen von zwei Nachbarinnen ein, obwohl der Bauherr alles versucht hatte, eine einvernehmliche Lösung mit den Nachbarn zu finden. Damit dürfte der für das Frühjahr 2018 angepeilte Baubeginn hinfällig sein.



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