Startseite
Was gibtīs Neues?
topaktuell
    topaktuell gewesen
    Rathaussturm 2018
MM koMMunal
Termine
Sonderseiten
kritisch betrachtet ...
nicht ganz so ernst gemeint ...
wer wir sind
vor 34 Jahren
was wir wollen
was wir erreichten
Unser Trinkwasser
Umwelt und Tipps
Ortssanierung: Tips und Infos
Kultur pur
Kunst und Kultur vor Ort
MM-Blättle
Margetshöchheim früher
Kontakt
Impressum und Datenschutz
Links

Aktuelles aus Kommunalpolitik und Margetshöchheim

Endergebnis Landtagswahl Margetshöchheim

aktualisiertes Landtagswahlergebnis für Margetshöchheim
Die Landtagswahl ist diesmal aus dem Rahmen gefallen, nicht nur wegen der prozentualen Verschiebung bei den Parteien. Beachtlich ist z.B. die hohe Wahlbeteiligung von 82, 72%, aber auch die überdurchschnittlich hohe Zahl von Briefwählern. Mit 947 Briefwählern kratzt die Beteiligung daran schon knapp die 50%-Marke bei den Gesamtwählern.
Das aktuelle Gesamtergebnis finden Sie hier:
http://www.landkreiswahlergebnisse.de/wahlen/Landtagswahl_2018/679000_000036/6096791610000.html?Stimmbezirk=alle

Ergebnisse der einzelnen Stimmbezirke
Margetshöchheim Stimmbezirk Ost:
http://www.landkreiswahlergebnisse.de/wahlen/Landtagswahl_2018/679000_000036/6096791610001.html?Gemeinde=6096791610000.html&Stimmbezirk=6096791610001.html
Stimmbezirk Süd:
http://www.landkreiswahlergebnisse.de/wahlen/Landtagswahl_2018/679000_000036/6096791610002.html?Stimmbezirk=6096791610002.html
Stimmbezirk West:
http://www.landkreiswahlergebnisse.de/wahlen/Landtagswahl_2018/679000_000036/6096791610003.html?Stimmbezirk=6096791610003.html
Briefwahl 011
http://www.landkreiswahlergebnisse.de/wahlen/Landtagswahl_2018/679000_000036/6096791610011.html?Stimmbezirk=6096791610011.html
Briefwahl 012
http://www.landkreiswahlergebnisse.de/wahlen/Landtagswahl_2018/679000_000036/6096791610012.html?Gemeinde=6096791610000.html&Stimmbezirk=6096791610012.html



Nach oben

Nachwuchs für die Pappeln

13.10.18: Durch den Sturm mit dem romantischen Namen Fabienne wurden 2 Pappeln in den Main gekippt und eine in der Standfestigkeit beeinträchtigt, so dass zwischenzeitlich die drei Pyramidenpappeln beseitigt und eine weitere Schwarzpappel am Rande des Spielplatzes wegen Pilzbefall ebenfalls entfernt wurden. Um die Frage der Nachpflanzung zu klären, fand bei der gestrigen Sitzung des Umweltausschusses ein Ortstermin am Main statt, bei dem das Mainufer vom Spielplatz bis zum Ende des alten Festplatzes begangen wurde. Hierzu hatte der Bürgermeister Dr. Gerhard Väth, den örtlichen Baumsachverständigen eingeladen, der es hervorragend verstand, die anwesenden Ausschussmitglieder mit der Materie vertraut zu machen.
Bei der Begehung wurde folgende Vorgehensweise vereinbart:
- Die verbliebenen breit ausladenden astbruchgefährdeten Schwarzpappeln sollen vorerst stehen bleiben und erst dann entfernt werden, wenn es Anzeichen für ein Gefahrenpotential gibt. Sie sollen dann durch die für das Margetshöchheimer Ortsbild typischen Pyramidenpappeln ersetzt werden.
- Mit dieser Baumart sollen auch die Ersatzpflanzungen für die beim letzten Sturm und die in früheren Jahren entfernten Bäume vorgenommen werden. 2 Pappeln am Main umgestürzt Es dürfte sich dabei um ca. 10 Pappeln in der Größenordnung von 4-5 m handeln. Diese (kleineren) Bäume sind nicht nur preisgünstiger, sie wachsen auch leichter an, sind noch weniger sturmgefährdet und wachsen auch schneller weiter.
- Zur Verbesserung der Vitalität der Bäume sollen zeitnah der Efeubewuchs und die Schleusensteine entfernt werden, die den Lebensraum der Bäume einengen. Das gilt auch für die Pappeln, die vor allem auf Höhe der Bäckerei in ihrem Lebensraum durch Asphalt und Leistensteine eingeengt sind. eingekeilt
- Da die Pappeln vor allem durch den Main und das hoch anstehende Grundwasser in ihrem Wurzelwachstum eingeengt sind, sollten die Wurzeln vor allem auf der mainabgewandten Seite möglichst viel Raum zur Entfaltung bekommen. Dadurch wird die Standfestigkeit erhöht, die Gefahr für die ufernahen Häuser vermindert und der Wurzelhub weitgehend verhindert. Hierzu ist es erforderlich, das Umfeld der Bäume möglichst wenig oder besser gar nicht zu versiegeln, um die Sauerstoffversorgung für die Wurzeln zu gewährleisten.
- Im Bereich des alten Festplatzes sollen die Trauerweiden als Biotopbäume und Lebensraum für alle möglichen Tierarten erhalten, aber regelmäßig auf ein mögliches Gefahrenpotential untersucht werden. Ein Entlastungsschnitt auf der Westseite der Bäume soll das Risiko für Astbrüche auf der dem Ort zugewandten Seite minimieren. Herr Väth riet davon ab, die Bäume einzukürzen, da dadurch eher die Gefahr von Astbrüchen gesteigert würde.
- Abschließend lässt sich feststellen, dass diese Umweltausschusssitzung nicht nur interessant war, sondern auch ein Lehrbeispiel für Aufklärung in Sachen Ökologie war.
- Die vorgeschlagenen Sanierungs- und Pflanzmaßnahmen sollen zeitnah erfolgen. Wegen der anhaltenden extremen Trockenheit steht momentan allerdings noch kein Pflanzgut zur Verfügung, da die Baumschulen extreme Probleme haben, das Pflanzmaterial auszugraben.



Nach oben

eingekeilt




Nach oben

Über 850 Briefwähler

11.10.18: Der Trend zur Briefwahl ist ungebrochen. Mittlerweile haben mehr als 850 Wahlberechtigte ihre Briefwahlunterlagen angefordert und größtenteils bereits im Rathaus abgegeben.



Nach oben

Die Gemeinde braucht Ihre Hilfe

7.10.18: Vor gut 3 Wochen wurden zwei Grünlandflächen, die im Besitz der Gemeinde sind, von einem Unbekannten umgebrochen. Wir haben darüber zeitnah berichtet: mysteriös (mit Fotos) und Polizei ermittelt wegen Grünlandumbruch
Da die Flächen im Wasserschutzgebiet liegen, ist der Grünlandumbruch dort generell verboten, da dadurch die Belastung unseres Trinkwassers mit Nitrat deutlich steigt. Der Umbruch ist zweifelsohne ein gezielter Anschlag gegen die Gemeinde und vor allem unser aller Trinkwasser. Erste Recherchen ergaben, dass der Umbruch an einem Vormittag mit einem Traktor durchgeführt wurde. Aus ermittlungstaktischen Gründen wollen wir momentan noch keine weiteren Einzelheiten publizieren.
Die Gemeinde hat inzwischen Anzeige erstattet. Die Wasserschutzpolizei ermittelt seit gestern und benötigt dringend weitere Hinweise. Wenn Sie Angaben zu dem Vorgang und vor allem zu dem Verursacher machen können, dann wenden Sie sich bitte baldmöglichst an die Polizei (Tel. 457-2251). Sie können sich auch mit dem 2. Bürgermeister Peter Etthöfer (Tel. 461071) in Verbindung setzen.

Die eine Fläche liegt an der Einfahrt in das Baugebiet Zeilweg von der Staatsstraße her oberhalb und neben der Kürbislagerfläche/Spargelhütte.
Die zweite Fläche liegt im Sandflurgebiet (Wasserschutzzone) etwa 100 m nördlich des Wasserhäuschens, kurz nach der Hecke. Sie zieht vom mittleren Sandflurweg bis zur Staatsstraße hinauf. Auf dem Grundstück hat die Streuobstgenossenschaft im Frühjahr eine Reihe Obstbäume gepflanzt. Dort wurde links und rechts der Obstbaumreihe umgepflügt.

Hintergrundinformationen: Unter normalen Umständen gibt es keinen vernünftigen Grund, warum jemand diese Gemeindeflächen umgebrochen haben sollte. Der Landwirrt aus der näheren Umgebung, der in Absprache mit der Gemeinde die Wiesen nutzt, scheidet aus. So blöd ist niemand, dass er die Wiese umpflügt, auf der er Heu ernten will. Dass jemand die Fläche verwechselt hat, kommt auch nicht in Frage, da sie an die Straße grenzt und auf der anderen Seite alles Grünland der Gemeinde ist. Bleibt eigentlich nur noch eine Erklärung übrig: Da wollte jemand der Gemeinde und ihrer Wasserversorgung eins auswischen. Das wäre nicht nur kriminell, sondern auch besonders dreist, da dies offensichtlich am hellen Vormittag an einer belebten Straße direkt an der Kürbislagerfläche passiert ist, wo häufig Fahrzeuge halten. Bleibt eigentlich nur die Erklärung, dass jemand nicht ganz dicht ist oder zu diesem Zeitpunkt besonders dicht war.


 


Nach oben

U 18-Wahlabend

7.10.18: Am 5.10. lud Lukas Götz, der Jugendbeauftragte des Gemeinderats zusammen mit dem Jugendkonvent und dem KIJUZ zu einem U18-Wahlabend ins Rathaus ein, bei dem die Jugendlichen in Kurzform über die Landtagswahl und das Wahlrecht informiert werden sollten. Eingeladen waren auch Vertreter von CSU, SPD, Grünen, Freien Wählern und FDP, bei denen sich die Jugendlichen über deren Ziele informieren konnten. Zum Abschluss konnten die Jugendlichen dann selbst ihre Stimme abgeben und anschließend bei Pizza und Getränken stärken.
Hier die wichtigsten Stimmergebnisse: CSU 13, SPD 10, Grüne 9, Freie Wähler 5, FDP 4, Tierschutzpartei 7 und noch eine Reihe kleinerer Gruppierungen mit geringeren Stimmanteilen
Die folgenden Schnappschüsse vermitteln einen kleinen Eindruck vom U18-Wahlabend.



Nach oben

U18-Wahlabend




Nach oben




Nach oben




Nach oben

die Vertreter der Parteien




Nach oben

Straßenbauamt bleibt hart

6.9.18: Früher war es üblich, dass an der Umgehungsstraße für Veranstaltungen wie das Margaretenfest geworben wurde, egal ob an einem Brückengeländer oder mit Transparenten an den Einfahrten. Seit einigen Jahren ist dies allerdings nicht mehr erlaubt, weil das Straßenbauamt befürchtet, dass dadurch die Autofahrer vom Verkehrsgeschehen abgelenkt werden. Wenn trotzdem dort Werbebanner aufgestellt werden, kommt prompt der Anruf vom Straßenbauamt, und die meisten kommen dann auch der Aufforderung nach, weil es sonst teuer werden kann.
Als die großen Parteien zu Beginn des Landtagswahlkampfs wieder ihre Banner an der Umgehungsstraße aufstellten, waren wir gespannt, ob das Amt einschreitet oder ob man mit zweierlei Maß misst. Die Reaktion kam jedoch prompt. In der Gemeinde glaubte man nun, dem Straßenbauamt ein Schnippchen schlagen zu können und versetzte das Ortsschild nach vorne zur Staatsstraße, weil man der Ansicht war, dass dann das Amt keine Handhabe habe. Da hatte man jedoch die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Das Straßenbauamt reagierte umgehend und forderte die beiden Parteien auf, ihre Werbung zurückzusetzen. Als ob sich heute noch jemand von der Parteienwerbung beeindrucken ließe!



Nach oben

Polizei ermittelt wegen Grünlandumbruch

5.10.18: Vor kurzem berichteten wir darüber, dass zwei Grünlandflächen in der Wasserschutzzone beziehungsweise im Wassereinzugsgebiet unserer Brunnen umgebrochen wurden: mysteriös . Die Grundstücke liegen an der Einfahrt ins Baugebiet Zeilweg neben und oberhalb der Kürbislagerfläche, wo sonst die Spargelhütte steht, sowie im Sandflurgebiet nördlich der Hecke, die vom mittleren zum oberen Sandflurweg zieht.
Beide Flächen sind im Eigentum der Gemeinde oder wurden von ihr angepachtet, um durch die Grünlandnutzung die Nitratwerte zu senken und somit unsere eigenständige Trinkwasserversorgung zu sichern. Durch den Umbruch kann niemand einen Vorteil haben, im Gegenteil, dadurch werden einzig und allein die Gemeinde und somit die Bürgerinnen und Bürger, die an sauberem Trinkwasser interessiert sind, geschädigt. Die Gemeinde hat deshalb in Absprache mit der unteren Wasserrechtsbehörde beim Landratsamt die Polizei eingeschaltet.
Der Verursacher dieses Anschlags auf unsere Wasserversorgung ist bislang noch nicht bekannt. Vor etwa zwei Wochen wurde jedoch an einem Vormittag ein größerer Traktor bei der Umbruchaktion von einem Bürger beobachtet. Falls jemand weitere Informationen geben kann, sollte er sich umgehend im Rathaus melden.
Er kann sich auch mit dem 2. Bürgermeister Peter Etthöfer in Verbindung setzen (Tel. 462307), der die Information notfalls auch vertraulich behandeln wird.



Nach oben

neue Obdachlosenunterkunft

3.10.18: Weil die bisherigen Container marode waren, die als Notunterkunft im ehemaligen Wertstoffhof standen Teures Schnäppchen , hat die Gemeinde nun gute gebrauchte Container erworben, die auch im Wertstoffhof stationiert sind. Die alten wurden wenige Meter weiter übereinander gestapelt, da sie der Feuerwehr als Übungsobjekt dienen sollen.



Nach oben

die neuen Gebrauchten




Nach oben

Übungsobjekt für die Feuerwehr




Nach oben

Das ist schon heftig

29.9.18: Seit mehr als 14 Tagen gilt für rund 50.000 Menschen im westlichen Landkreis Würzburg und einigen Gemeinden im Kreis Main-Spessart wegen einer Keimbelastung im Hochbehälter Zellingen ein Abkochgebot für Trinkwasser. Es handelt sich dabei um Gemeinden, die ihr Wasser von der Fernwasserversorgung Mittelmain beziehen. Bislang ist es dem Fernwasserversorger noch nicht gelungen, die Quelle der Verkeimung herauszufinden, auch mit der Chlorung des Wassers hat man seltsamerweise die Verkeimung noch nicht in den Griff bekommen können. Ein derart langer Abkochzeitraum ist nicht nur für die Bevölkerung Grund für massiven Ärger, so etwas kommt auch nur äußerst selten vor. Es zeigt sich hier wieder einmal, wie anfällig großflächige und großtechnische Lösungen sind, bei denen das Wasser über weite Strecken in ein breitgefächertes Versorgungsgebiet gepumpt wird.

Margetshöchheim ist nicht vom Abkochgebot betroffen, weil es noch über eine eigene Wasserversorgung verfügt, obwohl die Fernwasserleitung direkt am Mainufer durch den Ort führt. Anfang der 80er Jahre gab es von staatlicher Seite massive Bemühungen, die Gemeinde zur Aufgabe der eigenen Brunnen und zum Anschluss an die bestehende Fernwasserleitung zu bewegen. Dafür wurden hohe Zuschüsse in Aussicht gestellt. Das war damals wohl der wichtigste Grund für die Gründung der MM, die sich massiv und durchaus mit Sachverstand für die Erhaltung der Eigenwasserversorgung einsetzte. Man kann ohne Übertreibung feststellen, dass Margetshöchheim ohne den Einsatz der MM heute kein eigenes Wasser mehr besäße.

Verkeimungsprobleme in Hochbehältern sind im Grunde genommen gar nicht so selten. So hatten wir bereits zweimal nach der Reinigung der Behälterkammern Verkeimungsprobleme, die aber bereits nach kurzer Chlorung beseitigt waren. Unser Ort hat, wie wohl allen bekannt sein dürfte, seit einiger Zeit im oberen Hochbehälter wohl wegen der maroden Bausubstanz ein Verkeimungsproblem in einer Kammer, das jedoch durch den Einsatz von Chlor beseitigt ist. Betroffen ist davon der Ortsteil oberhalb der Umgehungsstraße. Seit einiger Zeit bemüht sich die Gemeinde, den Oberort wieder mit ungechlortem Wasser aus der vermutlich unbelasteten linken Hochbehälterkammer zu versorgen. Ob dieser Behälter frei von Keimen ist, kann allerdings erst nach dem Einstellen der Chlordesinfektion festgestellt werden. Das verweigert allerdings das Gesundheitsamt.
Wir befürchten, dass nun auch Margetshöchheim unter der Fernwassermisere der umliegenden Ortschaften zu leiden hat. Wegen der heftigen Kritik von Medien und Öffentlichkeit an den Entscheidungen der zuständigen Behörden ist das Würzburger Gesundheitsamt offensichtlich nicht bereit, einer zumindest vorübergehenden Einstellung der Chlorung zuzustimmen. Man verschanzt sich lieber hinter seinen Schreibtischen. Es macht doch keinen Sinn, dauernd zu chloren, ohne zu wissen, ob dies überhaupt nötig ist.
Sicherheitshalber sei noch einmal darauf hingewiesen, dass nach der Chlorung im oberen Hochbehälter weder dort, noch im Versorgungsgebiet Hochzone Keime festgestellt wurden. Das gilt auch für den Ortsteil unterhalb der Staatsstraße, der nicht gechlort wurde und wird.
Und noch etwas ist festzustellen: Wir können wirklich froh sein, dass wir noch unser eigenes Wasser haben!



Nach oben

Sturmschäden beseitigt

28.9.18: Gestern wurden die beiden entwurzelten und in den Main gefallenen Pyramidenpappeln von einer Firma mit schwerem Gerät zerkleinert und aus dem Main geborgen. Bereits am Vortag wurde eine weitere Pappel, die durch den Sturm gelockert worden war, gefällt. Die Überreste der Bäume liegen derzeit am Ufer auf Höhe der Brunngasse, bis sie von einem Margetshöchheimer, der in seiner Feldscheune Hackschnitzel lagert, verarbeitet worden sind.
Wenn man bedenkt, dass bei dem Sturm in Würzburg massenhaft Bäume der verschiedensten Arten von der Eiche bis zur Buche umgeworfen wurden, haben sich die Pappeln noch relativ gut geschlagen, obwohl ihr Lebensraum recht eingeschränkt ist und - wie man sehen konnte - im Wurzelraum oft mehr Steine als Erde vorhanden war. Man kann davon ausgehen, dass die Bäume. die den Sturm überstanden haben, ihre "Reifeprüfung" bestanden haben.
Bei der erforderlichen Nachpflanzung sollte man angesichts der schnell wachsenden Pappeln junge Bäume nehmen. Die sind nicht nur billiger, sondern wachsen auch schneller an. Zusätzlich sollte man den zwischen Asphalt und Steinen eingezwängten Pappeln auch mehr Luft zum Leben und Wachsen lassen.



Nach oben

schwierige Bergung


mit wenig Arbeitsraum 



Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben


Schnittgut 



Nach oben

eingewachsen


die Spitze eines Baumpfahls 



Nach oben

Spielplatz wieder geöffnet

28.9.18: Der Spielplatz am Main soll heute Vormittag wieder geöffnet werden, nachdem die Überreste der Schwarzpappel beseitigt sind, die wegen Bruchgefahr gefällt werden musste.



Nach oben

Gefahrenstelle am Spielplatz beseitigt

27.9.18: Die Schwarzpappel am Rand des Spielplatzes am Main, die wegen Pilzbefall in ihrer Standfestigkeit stark beeinträchtigt war, wurde vorgestern entfernt. Da Schwarzpappeln im Gegensatz zu den Pyramidenpappeln leichter bruchgefährdet sind, dürfte mit Sicherheit ein anderer Baum nachgepflanzt werden. Zusätzlich wurde auch eine Pyramidenpappel in Höhe des Stengelanwesens entfernt, bei der wegen eines schmalen Spalts zwischen Baum und Radweg Bedenken hinsichtlich der Standfestigkeit bestanden.
Die beiden Pappeln, die bei dem Sturm am Sonntag in den Main gefallen sind, sollen heute aus dem Fluss gezogen werden. Zusätzlich werden alle Bäume längs des Mains auf Sturmschäden untersucht.



Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben

Bürgermeister Brohm zu Besuch im Ärztehaus

26.9.18: Nachdem das Ärztehaus auf dem Götzgelände nun fast belegt ist, stattete Bürgermeister Brohm zusammen mit seinem Vertreter Peter Etthöfer und den Fraktionsvorsitzenden Norbert Götz und Werner Stadler dort einen Besuch ab. Er wünschte Apothekerin Sylvia Pöhlmann, Dr. Matthias Heckel, Zahnarzt Sven Schäfer, einem Vertreter von PhysioKonzept und dem Bauherrn Wolfang Götz viel Erfolg und bedankte sich für deren Engagement mit einem Blumenstrauß. Ab dem 1.2.19 wird das Haus völlig belegt sein, wenn die Kieferorthopädin ihre Praxis eröffnet.



Nach oben




Nach oben




Nach oben

SGM-Heim feierlich eingeweiht

25.9.18: Am Samstag eröffnete die Sportgemeinschaft 06 ihr neues Sportheim feierlich. Vorsitzender Stefan Herbert schilderte den Werdegang des neuen Sportzentruns, das mit großzügiger Hilfe der Gemeinde, vor allem aber auch durch die mitarbeit von engagierten Helfern verwirklicht werden konnte. Tragende Säule des Projekts war vor allem Architekt Nebauer. Außer ihm überbrachten Bürgermeister Waldemar Brohm, stellvertretende Landrätin Christine Haupt-Kreutzer, Burkard Losert als Vertreter des Bayerischen Landessportverbands und Werner Lutz für die örtlichen Vereine Grußworte.


 


Nach oben

2 Pappeln am Main umgestürzt

23.9.18, 18 Uhr:
Am Main sind beim Sturm 2 Pappeln in den Main gestürzt, eine auf Höhe Mainstraße 13 und eine auf Höhe Mainstraße 20 (Stengelhaus), eine weitere ist wohl gelockert. Der Radweg ist dort gesperrt.



Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben


und es läuft 



Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben

Spielplatz am Main gesperrt

21.9.18: Seit gestern ist der Spielplatz am Main gesperrt, weil festgestellt wurde, dass eine Pappel am Rand des Spielplatzes von einem Pilz (Schwefelpilz) befallen ist. Damit ist die Standfestigkeit gefährdet. Die Gemeindeverwaltung hat deswegen den Spielplatz bis einschließlich Dienstag gesperrt, da erst zu diesem Zeitpunkt ein Hubsteiger zum Fällen der Pappel zur Verfügung steht. Da der Wetterbericht Sturm mit starken Böen angekündigt hat, ist die Sperrung unvermeidbar. Der Rad- und Fußweg ist jedoch ungehindert passierbar. Es handelt sich dabei übrigens nicht um eine im zentralen Bereich der Mainstraße ortsbildprägende Pyramidenpappel.



Nach oben

Probleme beim Baugebiet Birkäcker

17.9.18: Die Gemeinde Margetshöchheim hat unterhalb der Staatsstraße das Mini-Baugebiet "Birkäcker" ausgewiesen, das nach den Auflagen der Gemeinde zeitnah bebaut werden soll. Nun bahnt sich jedoch ein Hindernis an, das manchen Bauwilligen etwas ausbremsen könnte. Damit dort überhaupt gebaut werden kann, muss eine Lärmschutzwand von 2 m Höhe errichtet werden. Nun hat das Straßenbauamt festgestellt, dass ab 2 m Höhe für eine Lärmschutzwand ein Planfeststellungsverfahren erforderlich ist, was nicht nur Geld, sondern auch Zeit kostet. Im Rathaus hat man darauf reagiert und die Wand auf 1,99 m reduziert, so dass kein Planfeststellungsverfahren nötig ist, aber der nötige Lärmschutz nach den Berechnungen des Gutachters trotzdem garantiert ist.
Jetzt ist man im Straßenbauamt jedoch erneut fündig geworden und hat der Gemeinde mitgeteilt, dass wegen der Nähe zur Bebauung aus Brandschutzgründen keine Holzwand möglich ist. Stattdessen sollte eine Betonwand errichtet werden, was allerdings wesentlich teurer wäre und die Bauherren zusätzlich belasten würde. Deshalb will die Gemeinde nun die Lärmschutzwand in eigener Regie in Holzbauweise erreichten, wie sie auch anderswo häufig gebaut wurde.



Nach oben

Run auf stilles Wasser

15.9.18: Da in 18 Gemeinden im Westen Würzburgs das Wasser wegen Verkeimung beim Fernwasser abgekocht werden muss, ist die Nachfrage nach stillem Wasser in den Einkaufsmärkten enorm. Viele sind bereits ausverkauft. Tegut hat bereits für Montag eine Sonderlieferung geordert.
Eine der wenigen Gemeinden in diesem Gebiet, die von dem Abkochgebot nicht betroffen ist, ist Margetshöchheim, da es noch eine eigene Trinkwasserversorgung hat: Abkochgebot für 18 Gemeinden, wir nicht!
Zu Ihrer Information finden Sie hier die Ergebnisse der letzten bakteriologischen Untersuchung im oberen Hochbehälter, bei der alle Werte einwandfrei waren: a201808852018003100energiekarl20180913.pdf [93 KB]



Nach oben

Abkochgebot für 18 Gemeinden, wir nicht!

14.9.18: Margetshöchheim ist nicht betroffen! Weil im Zellinger Hochbehälter der Fernwasserleitung Keime gefunden wurden, gilt ein Abkochgebot für 18 Gemeinden, darunter auch Erlabrunn und Zell. Die Fernwasserleitung verläuft zwar bei uns am Mainufer entlang, wir sind dort jedoch nicht angeschlossen, weil wir noch eine eigene Trinkwasserversorgung besitzen. Wir haben zwar seit einem Jahr ebenfalls im oberen Hochbehälter Probleme, da dort gechlort wird, gilt bei uns jedoch kein Abkochgebot.
Es zeigt sich allerdings wieder einmal, dass die Probleme bei großen Strukturen wie einer Fernwasserleitung wesentlich größer sind, weil dort bei Problemen erheblich mehr Gemeinden und Menschen betroffen sind.



Nach oben

Es wird eng im Kindergarten

9.9.18: Unser Kindergarten in Margetshöchheim wartet in den letzten Jahren mit stetig wachsenden Kinderzahlen auf. Dies hängt einerseits mit der demographischen Entwicklung zusammen, andererseits trägt das vorhandene pädagogische Konzept nun seine Früchte, ablesbar an einer U3- Gruppe sowie an einer Vorschulgruppe. Die Schattenseite der zunehmenden Beliebtheit des Kindergartens wie auch der Kinderkrippe ist allerdings die Tatsache, dass in diesem Jahr kaum mehr Kinder aufgenommen werden können. Einige Gruppen im Kindergarten sind bereits voll belegt, andere haben nur noch wenige Plätze frei. Dass die Maximalzahl pro Gruppe nicht überschritten werden darf, ist gesetzlich vorgeschrieben, also nicht verhandelbar. Es wird also sicherlich Härtefälle geben, da momentan selbst Margetshöchheimer Kinder eventuell abgewiesen werden müssen. Erschwert wird die Lage dadurch, dass der Turnraum bereits als Raum für eine Notgruppe fungiert. Dies bedeutet, dass hier für das jetzt beginnende Kindergartenjahr eine Gruppe, momentan die Vorschulgruppe, untergebracht werden darf – aber eben nur noch für dieses eine Jahr. Im Umkehrschluss steht der Turnraum natürlich nicht zur Verfügung, was dazu führt, dass die Kinder in der Margarethenhalle turnen, was alles andere als ideal ist. Auch die Kinderkrippe kommt an ihre Kapazitätsgrenze. Diese ist bekanntlich in Containern untergebracht ist, da der steinerne Bau seit Jahren einer Bauruine gleicht, welche vergeblich auf eine juristische Klärung wartet. Mit einer schnellen Sanierung ist also leider nicht zu rechnen. Was tun?
Vermutlich werden kurzfristig weitere Container aufgestellt werden müssen, um den steigenden Bedarf an Krippen- und Kindergartenplätzen abzudecken. Mittelfristig gibt es zwei Optionen: Eine Vergrößerung des bestehenden Kindergartens oder ein Neubau von Kindergarten und Kinderkrippe. Beides wird sicherlich nicht günstig und hat seine Haken: Die Kinderkrippe, auch wenn diese einem Rohbau gleicht, wurde mit Fördermittel finanziert, welche an die Nutzung des Gebäudes gekoppelt sind. Es bleibt die Frage, ob bei einem Neubau für den bestehenden Bau die Fördermittel dann zurückzuzahlen sind. Bei einer Erweiterung des Kindergartens gibt es folgende Option: Die Kinderkrippen-Ruine künftig als Kindergartengruppe nutzen, was rechtlich möglich ist, und eine neue Kinderkrippe errichten. Diese würde dann die Container ersetzen, in welchen die Krippe seit Jahren untergebracht ist. Dass man diese Container einst angemietet hat und von der bisher gezahlten Miete sich problemlos auch Container hätte kaufen können, sei nur nebenbei bemerkt. Der Haken bei der Errichtung einer neuen Kinderkrippe ist allerdings der Rettungsweg, welcher über den Zeilweg erfolgen müsste. Zudem würde der Kindergarten selbst so lange noch Container benötigen, bis die juristische Auseinandersetzung um die alte Kinderkrippe gelöst und diese saniert ist. Der Gemeinderat wird sich also in nächster Zeit zusammen mit der Kirchenstiftung, welche Träger des Kindergartens ist, um Lösungen bemühen müssen. Klar ist in jedem Fall eines: eine Lösung des Problems muss schnell erfolgen, da Planung, Fördermittelanträge und Bau mehrere Jahre in Anspruch nehmen werden. Und diese Lösung wird teuer.
Und natürlich stellt sich im Falle eines Neubaus auch die Frage nach dem Standort. In der Diskussion sind bei einem Erweiterungsbau für den Kindergarten folgende Standorte:
1) Bau auf dem ursprünglichen Spielplatzgelände, wo derzeit die Container stehen
2) Renovierung des ehemaligen Kindergartens an der Gartenstraße
3) Bau an der Einfahrt ins Zeilweggebiet, wo momentan die Spargelhütte steht
Da aus personellen Gründen ein zusätzlicher Neubau möglichst nahe am Kindergartengelände liegen soll, käme eigentlich nur die Variante 1 und eventuell noch die Variante 3 in Frage, wobei für die Variante 1 noch spricht, dass dort bereits ein funktionsfähiges Außengelände vorhanden ist. Andererseits würde dies bedeuten, dass der frühere Spielplatz dort nicht mehr reaktiviert werden kann.



Nach oben

Angebote für Senioren

6.9.18: Bei der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Kultur und Sport ging es auch um Angebote für Senioren, die von der Gemeinde unterstützt werden sollen. Wahrscheinlich im Spätherbst gibt es für Senioren ein privates Angebot für Sturzprophylaxe, für das die Gemeinde wahrscheinlich den Rathaussaal zur Verfügung stellen wird. Das Rathaus bietet sich an, da der Saal seit dem Umbau über den Aufzug barrierefrei erreichbar ist. In der Oktoberausgabe des Gemeindeblatts dürfte mehr zu erfahren sein.
Im Ausschuss wurde auch diskutiert, wie die Arbeit des Caritas-Helferkreises auf breitere Beine gestellt werden kann. Unter Einbeziehung der Seniorenbeauftragten des Gemeinderats soll hierzu ein Konzept erarbeitet werden.



Nach oben

Baumkontrolle

31.8.18: Die Gemeinde Margetshöchheim lässt die Bäume, besonders die am Mainufer, regelmäßig kontrollieren. Heute ist zum Beispiel wieder eine Fachfirma damit beschäftigt. Dabei wird auch die Trauerweide im Bereich des alten Festplatzes untersucht, bei der vor etwa 14 Tagen ein mächtiger Ast heruntergebrochen ist: Trauerweide



Nach oben

Trauerweide




Nach oben

Funkstille beim Ankauf des Klostergeländes

29.8.18: Wie wir bereits vor einiger Zeit befürchtet hatten (wie geht es weiter mit dem Klosterankauf? ), hört man derzeit nichts über den geplanten Ankauf des Klostergeländes durch die Gemeinde. Wie vor kurzem in der Presse zu lesen war, hat die Staatsanwaltschaft inzwischen im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen den Leiter der Liegenschaftsverwaltung der Diözese einige Wohnungen und Büros durchsuchen lassen. Es ist kaum damit zu rechnen, dass es angesichts der unsicheren Situation in der Diözese in Kürze zu einem Erwerb des Klostergeländes kommen wird. Grundsätzlich dürfte die Gemeinde deswegen keine Eile haben. Es gibt allerdings schon einen Grund, warum die Gemeinde gerne die Verfügungsgewalt über das Klostergelände hätte. Über dieses Gelände soll nämlich die Stromleitung für die zukünftige Gaststätte in der Mainstraße verlaufen, und dazu braucht man die Genehmigung der Kirche.



Nach oben

ein weiterer Schritt zur Gaststätte im Altort

28.8.18: Vor wenigen Tagen hat die Regierung von Unterfranken einem vorzeitigen Baubeginn für die geplante Gaststätte in der Mainstraße zugestimmt. Damit ist ein weiterer Stolperstein auf dem Weg zu einer Gaststätte im Altort aus dem Weg geschafft, nachdem die bisherige Gaststätte vor einigen Jahren in private Hände gekommen ist. Damit ist die Voraussetzung geschaffen, dass nun die Ausschreibungen an die Firmen herausgehen können, ohne dass diese Maßnahmen förderschädlich sind. Ob das Projekt tatsächlich gefördert wird, ist damit noch nicht garantiert. Erfahrungsgemäß dürfte dies allerdings wahrscheinlich sein.
Diese Zustimmung zum Baubeginn darf allerdings nicht mit der Baugenehmigung des Landratsamtes verwechselt werden. Diese ist bereits seit längerem erfolgt, aber wegen rechtlicher Probleme mit den Nachbarn noch nicht rechtskräftig, wie wir vor wenigen Tagen berichtet haben: Bekommt der Altort wieder eine Gaststätte? . Obwohl man davon ausgehen kann, dass die Chancen für eine Gaststätte vor Gericht nicht allzu schlecht sein dürften, bestehen bei einem vorzeitigen Baubeginn derzeit noch deutliche Risiken für den Investor.



Nach oben

Bekommt der Altort wieder eine Gaststätte?

24.8.18: Nach der Schließung der Gaststätte "Zum Kreutzer" hat die Gemeinde alles versucht, um im Altort wieder eine Gaststätte zu bekommen. Trotz umfangreicher Bemühungen des Investors und der Gemeinde, auf dem Grundstück der ehemaligen Schmiede eine Gaststätte zu eröffnen, sind wesentliche Steine auf dem Weg zur Gaststätte noch nicht aus dem Weg geräumt. Das betrifft vor allem die rechtlichen Schritte der Nachbarn. Lange stand auch noch ein technisches Problem im Wege, das möglicherweise in Kürze gelöst sein könnte. Für eine Gaststätte mit umfangreicher technischer Ausstattung reicht nämlich der bestehende Stromanschluss nicht aus. Mittlerweile scheint klar zu sein, dass von der Trafostation in der Schmiedsgasse quer durch das Klostergelände eine separate Stromleitung gelegt werden muss, für die die Mainfranken-Netze Kosten von mindestens 70.000 € kalkuliert haben. Höchstwahrscheinlich bleibt davon ein Großteil an der Gemeinde hängen, obwohl die WVV wohl einen Teil der Kosten tragen wird. Trotz der immer noch nicht endgültig gelösten rechtlichen Probleme will der Investor wohl in absehbarer Zeit mit den Arbeiten für den Umbau der vorhandenen Bausubstanz beginnen.



Nach oben

ein Mensch mit ausgeprägter sozialer Ader

17.8.18: Winzermeister Michael Göpfert ist im Ort nicht nur wegen seines Naturschutzengagements, sondern auch wegen seiner sozialen Ader bestens bekannt. So hat er in den letzten Jahren etwa sein Preisgeld für den Altortpreis oder den Erlös seiner Verkaufsaktionen bei der mainART für soziale Zwecke gespendet, zum Beispiel für den Kindergarten. Auch in diesem Jahr machte er da keine Ausnahme, so dass unter dem Strich bei der mainART und beim Margaretenfest stattliche 850 € zusammenkamen. 147 € aus der Spendenbox bei der mainART und 163 € aus der Pfandkasse beim Margaretenfest hat Michael Göpfert aus seiner privaten Kasse mit 540 € aufgestockt, so dass insgesamt 850 € zusammenkamen. Davon gingen 500 € an die Jugendfeuerwehr Margetshöchheim und 350 € an die Jugendfeuerwehr Kirchheim. Unterstützt wurde Michael Göpfert bei diesen Aktionen durch den selbstlosen Einsatz von Inge Lesch und Andrea Keßler.
Wenn es nach Michael Göpfert gegangen wäre, hätte sich der Betrag noch deutlich erhöht, da er zwei Gemälde zugunsten dieser Aktion zum Kauf angeboten hatte. Leider hat sich kein Käufer gefunden.


 


Nach oben

Teures Schnäppchen

16.8.18: Die Gemeinde ist verpflichtet, für Bürger, die obdachlos werden, eine Unterkunft bereitzustellen. Wenn sich keine geeignete Unterbringungsmöglichkeit findet, muss die Gemeinde notfalls ein Hotelzimmer anmieten. Deshalb hat man im Rathaus auf dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle einen gebrauchten Doppelcontainer erworben. Da damals der Markt leergefegt war, war das gar nicht so einfach. Mittlerweile hatte sich jedoch herausgestellt, dass die Container marode und dringend sanierungsbedürftig waren (Obdachlosencontainer mit fließendem Wasser ). Vor einigen Monaten plante Bürgermeister Brohm, einen Bauhofmitarbeiter mit der Sanierung zu beschäftigen (Werden die Obdachlosencontainer doch saniert? ). Nachdem man vor kurzem die Sanierungskosten überschlagen hat, stellte sich heraus, dass die Anschaffung neuer Container auch nicht viel teurer kommt. Deshalb werden die alten Container wohl in Kürze zum Schrott wandern und durch neue ersetzt werden.



Nach oben

Wechsel im Bauamt

1.8.18: Aufmerksamen Main-Post-Lesern dürfte es nicht entgangen sein, dass die Verwaltungsgemeinschaft Margetshöchheim in der letzten Samstagsausgabe eine/n Mitarbeiter/in für das technische Bauamt (Abteilung Tiefbau) gesucht hat. Somit dürfte spätestens Ende des Jahres im Rathaus ein Wechsel anstehen.



Nach oben

Durchgang von der Dorf- zur Pointstraße

31.7.18: Bürgermeister und Gemeinderat hatten schon länger den Plan, auf Höhe der ehemaligen Wirtschaft einen Durchgang von der Dorfstraße zur ehemaligen Obsthalle zu realisieren. Nun sollen anlässlich eines Eigentümerwechsels die Voraussetzungen geschaffen werden, das grundbuchrechtlich abgesicherte Durchgangsrecht umzusetzen.



Nach oben

dickes Lob bei der überörtlichen Rechnungsprüfung

20.7.18: in den letzten Monaten fand im Rathaus die überörtliche Rechnungs- und Kassenprüfung statt. Das Ergebnis war hervorragend. Der Kämmerer und die Mitarbeiterinnen in der Finanzverwaltung bekamen für ihre Arbeit ein dickes Lob. Die Bürgerinnen und Bürger können sicher sein, dass das Geld der Gemeinde in deren Händen gut aufgehoben ist. Da angesichts der vielen ehrgeizigen Projekte, die in den nächsten Jahren abgewickelt werden sollen, etliches auf die Finanzverwaltung zukommen wird, ist das Ergebnis beruhigend.



Nach oben

Nullnummer?

11.7.18: Vor kurzem veräußerte die Gemeinde das alte Feuerwehrhaus für die Einrichtung einer Kleinbrauerei. Da die alte Wasserleitung in die Jahre gekommen war, wurde anschließend die Wasserleitung erneuert, wofür die Gemeinde aufkommen musste. Da die Baufirma längere Zeit vergeblich nach der vorhandenen Leitung suchte, was sich natürlich bei den Kosten bemerkbar machte, dürfte der Verkauf mehr oder weniger ein Nullsummenspiel gewesen sein.
Ähnliche Probleme bei der Suche nach einer vorhandenen Wasserleitung, die ausgetauscht werden sollte, hatte es bereits vor einiger Zeit in der Dorfstraße gegeben.



Nach oben

Wichtiger Sanierungsabschnitt abgeschlossen

9.7.18: Mit der Erneuerung des Industriebodens im Feuerwehrhaus, dem Bau des Waschplatzes davor und der Sanierung des Ölabscheiders wurde wohl der wichtigste Sanierungsabschnitt im Feuerwehrhaus abgeschlossen. Bei der Abnahme wurde allerdings festgestellt, dass die Entwässerung des Industriebodens nur sehr bedingt funktioniert, so dass die verbleibenden Wasserlachen mit Wasserschiebern beseitigt werden müssen. Ganz überraschend kam dies allerdings nicht, da die ausführende Firma bereits vorher darauf hingewiesen hatte, dass das vorhandene Gefälle in der Feuerwehrhalle zu gering ist, um ein völliges Abfließen des Wassers zu gewährleisten. Man hatte allerdings den Eindruck, dass sich die Situation sogar noch etwas verschlechtert hat, was wohl nicht nur an dem rauen und damit griffigen Industrieboden liegt. Wenn die Abflussrinne etwas tiefer liegen würde, würde das Wasser wohl etwas besser ablaufen.



Nach oben

Feuerwehr-Waschplatz




Nach oben

Abflussprobleme




Nach oben




Nach oben

weitere Parkplätze am SG-Sportheim

5.7.18: Was schon seit einiger Zeit geplant ist, soll nun ab Freitag realisiert werden. An der Böschung des Radwegs zur Würzburger Straße in Höhe des neuen Sportheims werden nun ca. 13 provisorische Parkplätze geschaffen. Wegen der Bauarbeiten gilt dort ab Freitag ein Parkverbot. Da dort gleichzeitig eine Feuerwehranfahrtszone ausgeschildert ist, kann dies zu Irritationen führen. Die Zone für die Feuerwehr betrifft die Straßenfläche. Wenn jemand neben der Straße im Grünbereich parkt, ist er davon nicht betroffen. Da aber ab Freitag Teile der Grünfläche und der Böschung für die geschotterten Parkplätze abgeschoben werden, gilt ab diesem Tag wegen der Bauarbeiten auch neben der Straße ein Halteverbot.



Nach oben

Weg zu Tegut jetzt absolut barrierefrei

3.7.18: Nachdem es einige Reklamationen gegeben hat, wurde der Fußweg zu Tegut jetzt absolut barrierefrei gestaltet. Die Fa. Hart hat auf ihrem anschließenden Gelände dafür gesorgt, dass das Umfeld des Wegs deutlich aufgewertet wurde.



Nach oben

Fußweg zu Tegut




Nach oben

Dauerbrenner Parken

2.7.18: Obwohl Margetshöchheim nun wirklich keine Großstadt ist, kann der Bauausschuss ein Lied davon singen, welch heißes Eisen das Parken im Ort ist. Während das Umfeld des Sportplatzes früher allenfalls bei sonntäglichen Fußballspielen zugeparkt war, häufen sich neuerdings die Beschwerden über die Parksituation am neuen Sportheim. Dort soll nicht nur in nächster Nähe, sondern auch in der anschließenden Engstelle des Radwegs massiv geparkt werden, während der große provisorische Parkplatz in nächster Nähe kaum genutzt wird. Deshalb wird die vor wenigen Tagen ausgeschilderte Feuerwehranfahrtszone jetzt noch in Richtung Süden erweitert. Ob dadurch die Parksituation entspannt wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist lediglich, dass dort das Parken dann wirklich teuer wird, wenn die Verkehrsüberwachung auftaucht.

Vielleicht bringen in absehbarer Zeit die provisorisch geschotterten Parkplätze etwas Entspannung, die die Gemeinde an der Böschung zur Würzburger Straße gegenüber dem Sportheim anlegen lassen will.




Nach oben

Wie zu erwarten: Mainstraße zugeparkt

29.6.18: Der Bauausschuss hatte in seiner letzten Sitzung beschlossen, im neu ausgebauten Teilstück der Mainstraße vorerst das Parken ohne Beschränkung freizugeben Bauausschusssitzung am 14.6.18 (TOP 4). Wir hatten in der Bauausschusssitzung bereits darauf hingewiesen, dass das nicht funktionieren wird. Schon am Tag nach der Freigabe für den Verkehr war das neue Straßenstück fast restlos zugeparkt: Parken in der Mainstraße



Nach oben

Parken in der Mainstraße




Nach oben

Mainstraße wieder durchgehend frei

28.6.18: Seit Mitte Oktober 2017 war die Mainstraße zwischen der Ludwigstraße und dem Rathaus eine Baustelle und nicht mehr befahrbar. Gestern fand nun die Endabnahme mit der Fa. Konrad statt, bei der keine Mängel festgestellt wurden. Kurz vor 12 Uhr wurde das Straßenstück wieder für den Verkehr freigegeben. Die teilweise mit heimischen Muschelkalksteinen gepflasterte Straße ist zweifelsohne ein Schmuckstück für den Altort und, was für viele Einwohner wichtig ist, gut begehbar. Wegen des späten Wintereinbruchs, einiger Änderungen bei der Bauausführung und der extrem schwierigen Bausituation kam es zu Verzögerungen bei der Fertigstellung der Straße. Probleme machten vor allem die alten Häuser mit den vielen Hofeinfahrten, die direkt am Straßenrand stehen und fast durchwegs keine richtigen Fundamente haben. Wegen der Gefahr gravierender Bauschäden mussten teilweise die Arbeiten unterbrochen werden. Für Verzögerungen sorgte auch, dass wegen der Erschütterungsgefahr fast nirgends schweres Gerät eingesetzt werden konnte. Ein weiteres Problem war, dass angesichts des engen Straßenraums die Verlegung der diversen Kabel und Leitungen, darunter auch Glasfaserkabel für schnelles Internet, eine Herausforderung beim Straßenbau darstellte.
Ein Glücksfall war, dass die Fa. Konrad und vor allem Bauleiter Pfaff sowie Polier Arnold mit seinem Team nicht nur beim Straßenbau, sondern auch bei der Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den Anliegern eine hervorragende Arbeit ablieferten.

Erfreulich ist, dass die Kosten für den Ausbau wohl etwas unter der prognostizierten Summe von 1 Million € bleiben wird. Ein Problem für die Gemeinde ist allerdings, dass die Beteiligung der Anlieger wohl endgültig vom Tisch ist.



Nach oben

Endabnahme der Baustelle Mainstraße




Nach oben

Mainstraße wieder freigegeben




Nach oben

Helen Schneider bei der mainART im Etthöferhof

18.6.18: Helen Schneider https://de.wikipedia.org/wiki/Helen_Schneider , manchen nur als Rocksängerin bekannt, ließ bei ihrer Lesung im Etthöferhof erahnen, wie vielfältig die Künstlerin ist. Nicht nur als Sängerin, sondern auch als Malerin und Verfasserin von Kinderbüchern ist Helen Schneider umfassend tätig. Das bewies sie auch bei ihrer Lesung im Etthöferhof, wo sie aus einem ihrer Kinderbücher las., deren Originale in der Remise des Etthöferhofs zu bewundern waren. Einen kleinen Eindruck von der Lesung bekommen Sie durch die folgenden Fotos.



Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben

Helen Schneider mit Linda Uruburu


rechts unten Titelheldin Mops Jasmin 



Nach oben




Nach oben




Nach oben


Helen links, Linda Uruburu rechts 



Nach oben

mainART-Eröffnung im Rathaushof




Nach oben




Nach oben




Nach oben

musikalisch umrahmt von


Hemo Waag mit den SaxoBaritönen 



Nach oben




Nach oben


Fahnenschwinger zeigt Flagge 



Nach oben

der Bürgermeisterstuhl


ob er da noch hineinwächst? 



Nach oben

Frau Laudenbacher


ohne sie gäbe es keine mainART 



Nach oben

da tut sich was




Nach oben

am Steg pieptīs




Nach oben

Pflasterung und Asphaltierung abgeschlossen

14.5.18: Gestern schloss die Fa. Konrad die Pflaster- und Asphaltarbeiten in der Mainstraße weitgehend ab. Damit steht der mainART auch in diesem Bereich nichts mehr im Wege. Einige Feinarbeiten wie die Angleichung der Hofeinfahrten, die recht zeitaufwendig sind, sollen nach der mainART erledigt werden. Die Abnahme wird voraussichtlich am 25.6. stattfinden, so dass die Straße wohl ab dem 26.6. wieder für den Verkehr freigegeben wird.
Auf Ersuchen der Gemeinde besserte der Bautrupp kurzentschossen auch die Schlaglochstrecke am Radweg in Höhe der früheren Gaststätte aus, so dass ein jahrelanges Ärgernis beseitigt ist.



Nach oben

Fertigstellung der Mainstraße




Nach oben




Nach oben

spontane Radwegsanierung




Nach oben

vorher




Nach oben

nachher




Nach oben

Straßenendspurt vor der mainART


gestern wurde die Tragschicht eingebaut 



Nach oben

heute folgt die Feinschicht


damit ist die Straße fast fertig 



Nach oben

Endspurt auch bei den Gemeinderarbeitern


vor der mainART 



Nach oben

Lückenfüllen im Rathaushof




Nach oben




Nach oben

finanzielle Lage

20.5.18: Bei der Eröffnung des Grillplatzes gab Bürgermeister Brohm bekannt, wie teuer der Grillplatz nach derzeitigem Stand für die Gemeinde kommt. Unter dem Strich waren das 255.000 €. Ob das allerdings schon das Ende der Fahnenstange ist, bleibt abzuwarten.
Im MM-Blättle, das vor wenigen Tagen verteilt wurde. haben wir uns bereits mit der finanziellen Situation der Gemeinde befasst Blättle 121 . Als weitere Information zu diesem Thema finden Sie hier den Link zum Haushalts-Vorbericht des Kämmerers für den Vermögenshaushalt: vermoegenshaushalt2018.pdf [324 KB]
Sie sehen dort, dass wir nicht übertrieben haben.



Nach oben

Grillplatzeröffnung durch Bürgermeister Brohm




Nach oben




Nach oben

es ist angerichtet




Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben

Baufortschritt in der Mainstraße




Nach oben

barrierefreier Zugang zum Rathaus




Nach oben




Nach oben

Außenfläche bei Theos Brückenhäusle

19.5.18: Bei Theos Brückenhäusle am Sportplatz ist rechtzeitig zum Beginn der Biergartenzeit die Außenterrasse fertig geworden, wenn auch das Umfeld noch Baustellencharakter hat, da dort gerade der Spielplatz für die kleineren Besucher entsteht.



Nach oben




Nach oben

Rathaus nur über den Hof erreichbar

18.5.18: Wie die folgenden Bilder zeigen, ist das Rathaus nur über den Hintereingang im Rathaushof erreichbar. In der Mainstraße auf Höhe des Rathauses werden derzeit nämlich das Traufpflaster und die Wasserführung, die den Gehsteig von der Straße trennt, verlegt. Man sieht derzeit schon deutlich, dass in Zukunft das Rathaus über den Haupteingang barrierefrei erreicht werden kann, weil die Straße höher als ursprünglich verlaufen wird.
Momentan ist das Rathaus wegen der Pflasterarbeiten und der gespannten Schnüre für die Ausrichtung des Pflasters nur eingeschränkt erreichbar. Da die Arbeiten heute fortgesetzt werden, bietet sich lediglich der Zugang über die Treppe zwischen dem Rathaus und dem Anwesen Etthöfer zum Rathaushof an. Dort ist der Hintereingang geöffnet. Die einzelnen Stockwerke sind aber auch über den Aufzug erreichbar.



Nach oben




Nach oben

Impressionen vom Grillplatz




Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben

alles wieder auf Null

11.5.18: Der Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport hat sich vor kurzem mit einer Verordnung über das freie Umherlaufen von Hunden beschäftigt und dabei einige Änderungen mit Ver- und Entschärfungen vorgesehen: Hunde an die Leine?
Bei der Vorbesprechung der Fraktionsvorsitzenden für die Gemeinderatssitzung am 8.5. wurde vom Verwaltungsleiter die Ansicht vertreten, dass nach dem Landesstrafgesetz allenfalls eine Regelung für den Innerort möglich sei. Deshalb einigten sich die Fraktionsvorsitzenden darauf, den Entwurf zumindest vorläufig nicht dem Gemeinderat vorzulegen.
Bei der Gemeinderatssitzung gab nun der Bürgermeister bekannt, auf Nachfrage habe er vom Landratsamt die Information erhalten, dass nur der vom Landratsamt vorgeschlagene unveränderte Entwurf rechtmäßig sei.
Sobald der Bürgermeister diesen Verordnungsentwurf den Gemeinderäten zukommen lässt, werden wir ihn hier veröffentlichen. Der enthält zwar viel Bürokratie, ist aber wenig zielführend und in mancher Hinsicht wenig praktikabel. Man kann deshalb davon ausgehen, dass eine derartige Verordnung - wie übrigens auch in anderen Gemeinden - kaum große Wirkung zeigen wird.



Nach oben

Werden die Obdachlosencontainer doch saniert?

10.5.18: Die Gemeinde erstand auf dem Höhepunkt des Flüchtlingszustroms zwei Wohncontainer, die für die Unterbringung von Obdachlosen gedacht waren, für die die Gemeinde aufkommen muss. Es stellte sich allerdings heraus, dass die Container so marode waren, dass sie für diesen Zweck ungeeignet sind. Man dachte deshalb an die Verschrottung der Container. Obdachlosencontainer mit fließendem Wasser
Bürgermeister Brohm hat nun vor einiger Zeit entschieden, dass der Bauhof die Container sanieren soll. Dazu ist es allerdings bislang nicht gekommen, da die Bauhofmitarbeiter durch andere Tätigkeiten wie etwa die Pflege der Grünflächen ausgelastet waren und sind. Angesichts der bevorstehenden MainArt und des Margaretenfests dürfte sich die Situation kaum ändern. Frühestens im Winter, wenn die Witterung keine Außenarbeiten zulassen sollte, kann realistisch davon ausgegangen werden, dass die Sanierungsarbeiten beginnen.



Nach oben

Klostergelände bald Eigentum der Gemeinde

8.5.18: Korrektur: Wir haben irrtümlich berichtet, dass auch das Pfarrheim zu den Grundstücken zählt, die ie Gemeinde erwerben will. Das ist nicht der Fall.
7.5.18: Was Bürgermeister Brohm bereits angekündigt hat, wird nun bald Wirklichkeit. Der Entwurf für den Kaufvertrag für das Klostergelände liegt bereits vor. Jetzt müssen nur noch die Gemeinderäte und die kirchlichen Gremien zustimmen, damit der Kauf beim Notar abgewickelt werden kann. Es geht dabei um das ganze ehemalige Klostergelände mit 2.107 qm, also das Klostergebäude, den ehemaligen Kindergarten und den Klostergarten. Der Kirche verbleibt dann nur das Kirchengebäude selbst mit dem direkten Umgriff und dem Pfarrheim.
Wir hatten bereits am 22.4. darüber berichtet.
Wann kauft die Gemeinde das Klostergelände?



Nach oben

was für Archäologen?

8.5.18: Bei den Bauarbeiten in der Mainstraße wurden im Bereich der Treppe zum Rathaushof zwischen dem Rathaus und der Mainstraße 13 der Asphaltbelag und der Unterbau herausgerissen. Dabei kam nicht nur ein bogenförmig verlegtes Kleinpflaster zum Vorschein, sondern die Bauarbeiter stießen auch auf zwei Löcher, die man erst einmal nicht einordnen konnte. Beim weiteren Freilegen stieß man auf eine Klärgrube, in die wohl früher die Abwässer aus der ehemaligen Schule eingeleitet wurden. Im Erdgeschoss befanden sich damals die Wannenbäder. Die Funktion des zweiten Lochs ist unklar, möglicherweise war es für den Ablauf der Abwässer da.
Inzwischen sind beide wieder verfüllt, da dort ein Revisionsschacht eingebaut und der Zugang zur Treppe gepflastert werden soll.



Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben

alte Klärgrube




Nach oben




Nach oben

So ein Pech

4.5.18: In den letzten beiden Tagen sollten nach dem Ende der wichtigsten Installationsarbeiten bei der Baustelle in der Mainstraße auf Höhe des Anwesens Mainstraße 13 die Gas- und die Wasserleitung umgeschlossen werden. Leider lief das nicht reibungslos ab. Bereits am Mittwoch beschädigte ein Bagger die Gasleitung, so dass die MFN mit Blaulicht anrücken und den Schaden beheben musste.
Als man gestern die Wasserleitung mit der Hauptleitung verbinden wollte, musste die Zuleitung abgeschiebert werden. Da beim nächstliegenden Schieber das Gestänge abriss, musste schließlich der Streckenschieber an der Dorfstraße abgedreht werden, um die Verbindung herzustellen. Das bedeutete allerdings, dass noch mehr Häuser während der Arbeiten von der Wasserversorgung abgeschnitten waren.
Die nächste Kleinbaustelle ist bereits vorprogrammiert, da der defekte Schieber zeitnah repariert werden muss.



Nach oben




Nach oben

Baumaßnahme in der Mainstraße verzögert sich

27.4.18: Die Bauarbeiten in der Mainstraße verzögern sich, da die dortige Wasserführung nun mit Natursteinen gebaut wird. Die Bauarbeiten werden wegen der Lieferfristen nicht bis zur Mainart beendet sein.
Näheres finden Sie unter TOP 1 der Bauausschusssitzung: Bauausschusssitzung am 26.4.18



Nach oben

Wann kauft die Gemeinde das Klostergelände?

22.4.18: Bei der 70 Jahresfeier der KJG gab Bürgermeister Brohm bekannt, dass die Gemeinde in Kürze für 200.000 € das gesamte Klosterareal mit Pfarrheim, Kloster, altem Kindergarten und der Freifläche erwerben werde. Auf dem Gelände würden dann Räume für die Kirche und weitere öffentliche Nutzungen geschaffen. Die anwesenden Gemeinderäte waren schon etwas überrascht über das beschleunigte Verfahren. Die Mittel sind zwar im Haushalt vorgesehen, ein förmlicher Beschluss steht allerdings noch aus. Ursprünglich hieß es, dass der Kirche hinsichtlich der Schaffung von Räumen für die kirchliche Nutzung keine Zusagen gemacht würden. Es war allerdings wohl allen klar, dass ohne solche Zusagen - egal ob mündlich oder schriftlich - kaum ein Kauf zustände käme.
Siehe auch: teures Schnäppchen



Nach oben

Hunde an die Leine?

20.4.18: Wir haben bereits mehrmals darüber berichtet, dass auf Betreiben der Jäger eine möglichst generelle Anleinpflicht eingeführt werden sollte.
14.2.17: Anleinpflicht für Hunde
5.3.17:
Anfang der Woche legte nun Bürgermeister Brohm den Mitgliedern des Ausschusses für Soziales, Kultur und Sport einen Entwurf für eine Verordnung über das freie Umherlaufen von Hunden vor, nach der im gesamten Gemeindegebiet Kampfhunde und große Hunde ständig an der Leine zu führen wären. Abweichend sollte für große Hunde (nicht aber Kampfhunde) außerhalb der Bebauung eine Freilaufzone eingerichtet werden. Von Kinderspielplätzen und deren Umgriff wären Hunde fernzuhalten gewesen, auch wenn sie an der Leine geführt würden. Eine ähnliche Regelung gilt übrigens in Veitshöchheim, sie wird jedoch praktisch ignoriert, da sonst viele Straßen und Wege mit Hunden nicht mehr genutzt werden könnten.
Der Ausschuss hat nach eingehender Diskussion einige Änderungen vorgeschlagen:
Demnach würde das Leinengebot für alle Hunde gelten, allerdings nur im bebauten Gebiet und im Wald. Auch das Vorbeiführen an der Leine in der Nähe von Spielplätzen soll gestattet sein. Das ist auch sinnvoll, da sonst z. B. der Fuß-/Radweg am Main gar nicht mehr mit Hunden genutzt werden könnte.
Die endgültige Regelung muss der Gemeinderat beschließen.



Nach oben

Baubeginn am Feuerwehrhaus

19.4.18: In dieser Woche haben die Tiefbauarbeiten am Vorplatz des Feuerwehrhauses begonnen. Dort sollen ein Waschplatz entstehen und der defekte Ölabscheider ausgetauscht werden. Während der Bauarbeiten sind die Feuerwehrfahrzeuge im Bauhof abgestellt. Für diese Arbeiten sind im Haushalt 220.000 € vorgesehen.



Nach oben

Sanierungsarbeiten am Feuerwehrhaus




Nach oben

Wie geht es weiter mit der Grundsteuer?

17.4.18: Bekanntlich hat das Bundesverfassungsgericht die derzeitige Praxis der Grundsteuererhebung gekippt. Wie es nun weitergeht, ist momentan völlig offen. Einen Überblick über die möglichen Varianten hat das Magazin "kommunal" nun veröffentlicht:
https://kommunal.de/artikel/grundsteuer-und-jetzt/



Nach oben

Holzabfuhr über die Bachwiesenstraße

25.3.18: In den letzten Jahren wurden im Staatswald am Ende der Bachwiese erhebliche Mengen Holz eingeschlagen und mit Langholztransportern über die Bachwiese abgefahren. Anlieger befürchteten, dass dadurch die Straße in Mitleidenschaft gezogen wird und forderten den Bürgermeister auf, aktiv zu werden (Wie lange noch? ). Vor einigen Jahren war übrigens kurz vor dem Wendehammer an der Bachwiesenstraße ein Straßenstück an der Böschung zum Graben hin abgerutscht, so dass die Straße mit einem erheblichen Kostenaufwand gesichert werden musste.
Deshalb hat Bürgermeister Waldemar Brohm am 23.3. zu einem Ortstermin in die Bachwiese eingeladen. Daran nahmen teil: Vertreter des Forstbetriebs Arnstein, Herr Angerer von Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), der Revierförster, Vertreter der Gemeinde und ein Anlieger. Bürgermeister Brohm wies auf die Belastung durch die Holzabfuhr hin und regte an, in Zukunft das Holz über Hettstadt abzufahren. Die Gemeinde Hettstadt hat den Weg am Ende des Staatswalds übrigens durch eine Schranke gesperrt.
Die Vertreter des Forstbetriebs lehnten die Abfuhr über Hettstadt ab, da dort der Weg über eine längere Strecke durch das Neubaugebiet führt. Der Vertreter des AELF schlug daraufhin vor, ein Kernwegenetz, das für 11,5 t Achslast ausgelegt ist, zu schaffen, über den in Zukunft die Abfuhr erfolgen könne. Bürgermeister Brohm war für diesen Vorschlag durchaus aufgeschlossen. Abgesehen davon, dass so etwas erst in einigen Jahren realisiert werden kann, würde die Gemeinde trotz großzügiger Förderung finanziell belastet. Und letztendlich würde das Holz weiterhin über die Margetshöchheimer Gemarkung abgefahren.
2. Bürgermeister Etthöfer schlug eine Tonnagebeschränkung vor. Die Vertreter des Forstbetriebs rieten davon ab, weil dann noch mehr Fahrzeuge die Straße befahren müssten, wenn weniger zugeladen werde.



Nach oben

Ortstermin in der Bachwiese




Nach oben

Teg der offenen Tür mit viel Resonanz

20.3.18: Der Tag der offenen Tür am 18.3. im umgebauten Rathaus stieß auf großes Interesse. Anlass war der Abschluss der Arbeiten beim barrierefreien Ausbau und bei der energetischen Teilsanierung. Bürgermeister Brohm präsentierte mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Räume und Einrichtungen des nun barrierefreien Rathauses. Markante Neuerung ist der auf der Hofseite angedockte Aufzug. Auch der neugestaltete Hintereingang mit der (rostigen) Cortenstahlverkleidung, der jetzt als Veranstaltungsaufgang dienen soll, fand viel Beachtung, aber nicht unbedingt ungeteilte Gegenliebe.
Vor der Öffnung des Rathauses hatte der Bürgermeister Persönlichkeiten des politischen Lebens und die Presse zu einem Empfang eingeladen. Er stellte dabei die einzelnen Maßnahmen kurz vor. Erschienen waren u.a. Landrat Nuss, die Abgeordneten Lehrieder (MdB) und Ländner (MdL) sowie die Behindertenbeauftragte des Landkreises Elisabeth Schäfer. Waldemar Brohm würdigte besonders die 90 %-Förderung in Höhe von gut 508.000 € durch das KIP-Programm des Bundes für den barrierefreien Teil des Projekts mit Gesamtkosten von über einer Million. Sein Dank galt auch Frau Architektin Scherbaum aus dem Bauamt und Frau Ruckert vom Büro Haas & Haas, die vor Ort stets zuverlässig die Fäden gezogen haben. Er bedankte sich auch bei allen Rathausmitarbeiterinnen und -Mitarbeitern, die ein Jahr lang den Krach und die sonstigen Unannehmlichkeiten bei einem Bürobetrieb in einer Dauerbaustelle ertragen haben.



Nach oben


Bürgermeister Brohm mit Landrat Nuss 



Nach oben


v. l. E. Schäfer, MdB Lehrieder, MdL Ländner 



Nach oben


erfreuliche Förderung 



Nach oben


Übergabe der Schlüsselgewalt an Bgm. Brohm 



Nach oben


"Veranstaltungsaufgang" mit Cortenstahl 



Nach oben




Nach oben

Kostenvergleich Schulsanierung

9.3.18: Wir haben Ihnen vor kurzem die Kostenverteilung auf die einzelnen Gemeinden des Schulverbands bei einer Gesamtsanierung (ohne Turnhallensanierung) vorgestellt. Was können wir uns leisten?
Es gibt jedoch neben der Gesamtsanierung noch weitere untersuchte Varianten, je nachdem ob nur eine Grundschule (GS) erhalten bleibt oder ob weiterhin auch eine Mittelschule (MS) am Standort bestehen soll. Und schließlich wurde auch untersucht, ob im Bestand saniert oder neu gebaut werden soll. Die einzelnen Varianten finden Sie hier: 02schule2.pdf [48 KB]



Nach oben

Was können wir uns leisten?

3.3.18: Am 28.2. trafen sich die Gemeinderäte von Margetshöchheim, Erlabrunn, Leinach und Zell in der Verbandsschule, um sich vor einer Entscheidung über weitere Planungsschritte über die zu erwartende finanzielle Belastung der einzelnen Gemeinden bei der geplanten Gesamtsanierung der Margetshöchheimer Verbandsschule zu informieren. Ausgehend von Gesamtkosten in Höhe von ca. 19 Millionen (ohne Turnhallensanierung) dürften etwa 12,4 Millionen förderfähig sein, für die man einen Fördersatz von ungefähr 55 % kalkuliert.
Wenn man für die Aufteilung der Kosten den Durchschnitt der Schülerzahlen seit 2003 heranzieht, liegt der Kostenanteil für
- Margetshöchheim: 40,87 % (5.067.880 €)
- Erlabrunn: 29,18 % (3.618.320 €)
- Leinach: 16,52 % (2.048.480 €)
- Zell: 13,43 % (1.665.320 €)

Bei einem Tilgungszeitraum von 20 Jahren für die erforderlichen Kredite entfallen jährlich auf
- Margetshöchheim: 253.394 €
- Erlabrunn: 180.916 €
- Leinach: 102.424 €
- Zell 83.266 €

Bei einem anfänglichen Zinssatz von 1 % entfallen zusätzlich pro Jahr auf
- Margetshöchheim: 50.678 €
- Erlabrunn: 36.183 €
- Leinach: 20.484 €
- Zell 16.653 €

Zusätzlich ist von den Mitgliedsgemeinden noch die Verbandsumlage für die laufenden Kosten aufzubringen, die für 2018 für alle Gemeinden zusammen bei etwa 423.000 € liegt.

Wenn man dann bedenkt, dass Margetshöchheim noch eine Vielzahl von Projekten (vom Steg bis zur Sanierung der Mainpartie) zu stemmen hat oder realisieren will, dürfte klar sein, dass man klare Schwerpunkte setzen muss. Hierüber berichten wir in Kürze im Rahmen der Haushaltsberatungen.



Nach oben

auf den Hund gekommen ...

2.3.18: Man hat derzeit den Eindruck, dass Hunde in Margetshöchheim immer beliebter werden. Zumindest sieht man in letzter Zeit immer mehr neue Hunde. Wir haben uns deshalb in der Gemeinde schlau gemacht und erfahren, dass in Margetshöchheim derzeit knapp 140 Hunde gemeldet sind. Da Welpen erst nach dem 4. Monat angemeldet werden müssen, dürften es sogar einige mehr sein. Wir haben bereits vor einiger Zeit darüber berichtet, dass auf Drängen der Jäger ein generelles Anleingebot in weiten Teilen der Flur (vor allem auf der Hochfläche) erlassen werden soll.
Bürgermeister Brohm hat nun einen Satzungsentwurf ausgearbeitet und mit dem Landratsamt abgestimmt, den er demnächst im Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport vorberaten lassen und dann dem Gemeinderat vorlegen will.

Da kein generelles Anleingebot erlassen werden kann und eine Freilaufzone ausgewiesen werden muss, ist zu befürchten, dass sich dort die "Hundefrequenz" deutlich erhöhen wird, was bei manchen (besonders bei ängstlichen) Spaziergängern nicht gerade begeistert aufgenommen werden wird. Da sich manche Hunde mit anderen Hunden nicht unbedingt verstehen, wird es zwangsläufig zu Problemen kommen, wenn zu viele Hunde aufeinandertreffen.



Nach oben

Walking-Routen

27.2.18: Die JU hat vor kurzem dem Umweltausschuss des Gemeindertas drei Nordic Walking-Strecken auf der Margetshöchheimer Gemarkung vorgestellt: walkingkarte.pdf [686 KB]



Nach oben

Drainagen im Mainvorland

26.2.18: Am 18.1.18 Land unter und am 21.2.18 Gute Arbeit berichteten wir ausführlich über die Drainagen, die oberhalb der Erlabrunner Staustufe bis nach Margetshöchheim angelegt wurden, um ein Versumpfen der Flächen durch den Bau der Staustufe zu verhindern. Da die Drainagen teilweise durch Wurzeleinwuchs verstopft waren, konnte das Niederschlagswasser nicht abfließen und floss über den Radweg. Deshalb wurden die Drainagen - soweit möglich - gereinigt. Inzwischen zeigte sich der Erfolg dieser Maßnahme. Die Überschwemmungen am Radweg sind deutlich zurückgegangen, was allerdings auch mit daran liegen kann, dass die Niederschläge nachgelassen haben. Auf dem Drainagenplan alter Drainagenplan kann man gut das Fischgrätenmuster der Drainagen sehen. Man muss allerdings wissen, dass die Seitenverästelungen nicht gereinigt werden können, so dass die Reinigungsmaßnahmen immer nur einen beschränkten Erfolg haben können.



Nach oben

alter Drainagenplan




Nach oben

Geschwindigkeitsmessungen in Margetshöchheim-Süd

25.2.18: Ende 2017 hatte die Gemeinde Margetshöchheim ihr Geschwindigkeitsmessgerät längere Zeit in der Zeller Straße aufgebaut. Dabei ergab sich erneut, dass die generelle Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h nur von einem kleinen Teil der Autofahrer eingehalten und teilweise deutlich überschritten wird. Die Ergebnisse und die Zahlen über die Verkehrsbelastung finden Sie hier: s36c118022310400.pdf [184 KB] und auf den folgenden Grafiken.



Nach oben

Geschwindigkeitsdiagramm




Nach oben

Geschwindigkeitshistogramm




Nach oben

Gute Arbeit

21.2.18: Mitte Januar berichteten wir über die Überflutung des Radwegs, die in letzter Zeit wegen der Nachtfröste nicht ganz ungefährlich war: Land unter . Fast jedes Jahr, zumindest nach ausgiebigen Niederschlägen, fließt das Wasser im Spätwinter auf den Wiesen am Radweg zwischen Margetshöchheim und dem Naherholungsgebiet nicht ab und überflutet dann an manchen Stellen den Radweg. Das liegt vor allem daran, dass die Drainagen zum Flutgraben wegen Wurzeleinwuchs nicht mehr richtig funktionieren und deshalb alle paar Jahre wieder gereinigt werden müssen, was gar nicht so einfach ist. Die Reinigung erfolgt mittels Hochdruckspülung und, wenn das nichts hilft, mit einer Fräse, wobei dann allerdings die Gefahr besteht, dass die Drainagerohre beschädigt werden. Ein Allheilmittel ist dies allerdings nicht. Man kann so allenfalls den Hauptstrang einer Drainage frei bekommen. Die fischgrätenartigen Seitenstränge, die das Wasser aus der Fläche abführen sollen, sind so nicht zu erreichen.
Am Montag war wieder einmal die Firma Ebner aus Grafenrheinfeld vor Ort und brachte die meisten der Drainagen zum Laufen, so dass die Überflutung des Radwegs zurückgeht. Völlig behoben ist die Überflutung kurz vor dem Brückchen an der Erlabrunner Gemarkungsgrenze, wo die Firmenmitarbeiter, die eine hervorragende Arbeit ablieferten, eine 6 m lange Wurzel aus dem Rohr unter dem Radweg herausholten: Baumwurzel, keine Schlange in der Drainage
Weitere Fotos finden Sie im Anschluss.



Nach oben

Fa. Ebner mit Hochdruck bei der Arbeit


mit Hochdruckspülgerät am Flutgrabenanfang 



Nach oben




Nach oben

nun funktioniert die Drainage wieder


und schwemmt erst einmal abgelagerten Sand raus 



Nach oben

Wassernachschub vom 3. Feuerwehrkommandanten




Nach oben

die nächste Drainage ist frei




Nach oben

Baumwurzel, keine Schlange in der Drainage




Nach oben

6 Meter Baumwurzel mit Befahrungskamera (rechts)




Nach oben

es plätschert wieder




Nach oben

gewöhnungsbedürftig: der Rathaushintereingang

19.2.18: Der Treppenaufgang zum Hintereingang des Rathauses im Rathaushof, der beim Umbau vor einigen Jahrzehnten eigentlich als Haupteingang vorgesehen war, verharrte seitdem im Dornröschenschlaf. Er fungierte allenfalls bei großen Veranstaltungen im Rathaushof als Noteingang oder als Zugang zur Hausmeisterwohnung im Dachgeschoss. Nach der aktuellen Rathaussanierung soll er in Zukunft als Zugang zu den Rathaussälen im zweiten Obergeschoss dienen.
Für etliche dürfte er allerdings wegen der Gestaltung mit (rostigem) Cortenstahl zumindest gewöhnungsbedürftig sein. Die folgenden Fotos zeigen den Aufgang und einige Details.



Nach oben




Nach oben




Nach oben


Seitenteil mit Ortswappen 



Nach oben




Nach oben




Nach oben




Nach oben

Parkplatz Ludwigstraße: Wie geht es weiter?

12.2.18: Die Gemeinde hat bekanntlich in der Ludwigstraße ein zweigeschossiges Haus ersteigert und danach das daneben liegende Gartengrundstück erworben. Ziel war, dort einen Parkplatz zu errichten, um für den Altort, für die Rathausbeschäftigten und die zukünftige Gastwirtschaft Parkraum zu schaffen. Zusätzlich soll dort für den Friedhof eine öffentliche Toilette errichtet werden.
Inzwischen steht die Auftragsvergabe für die Überplanung des Geländes und die dafür nötige Auftragsvergabe kurz bevor. Eine Vorplanung existiert bereits seit einigen Monaten. Vor allem aus fiskalischen Gründen wird es wohl zu einem Verkauf des gesteigerten Hauses kommen, während Teile des dazugehörigen Gartens für den Parkplatz genutzt werden sollen.
Bislang gibt es allerdings noch keinen Gemeinderatsbeschluss über das weitere Vorgehen, so dass derzeit noch keine Planungssicherheit besteht, da u.a. auch der Abriss des Gebäudes und die Nutzung des ganzen Geländes als Parkplatz diskutiert wurde. Deshalb müsste spätestens in der nächsten Gemeinderatssitzung ein Grundsatzbeschluss über das weitere Vorgehen gefasst werden.



Nach oben

Endlich rostig genug

3.2.18: Der Treppenaufgang im Rathaushof, der bislang eher im Dornröschenschlaf versunken war, soll nun als Veranstaltungsaufgang eine neue Funktion erhalten. Die Seitenwangen des Natursteintreppenaufgangs werden mit Corten-Stahl verkleidet. Da sie nicht rechtzeitig ausreichend rostig wurden, hat sich die Montage verzögert. Gestern wurden nun die ersten Elemente eingebaut. Etliche Teile wie das Gemeindewappen warten noch im Rathaushof auf die Montage.



Nach oben

Hintereingang zum Rathausobergeschoss




Nach oben




Nach oben




Nach oben

Gemeindewappen




Nach oben

Altes Wasserhaus bald Geschichte

30.1.18: Bei der Sitzung am 25.1.17 beschäftigte sich der Bauausschuss erneut mit der Zukunft des alten Wasserhäuschens, das ab Oktober 1922 aus der dortigen Quelle den Ort erstmals zentral mit Trinkwasser versorgte. Nachdem der Ort ab 1949 aus zwei Tiefbrunnen in Margetshöchheim Süd sein Wasser bezog, verlor das Häuschen seine Funktion. Im Laufe der Zeit nutzten die Geflügelzüchter über Jahre hinweg das Gebäude. Spätestens seit der Errichtung der Geflügelzuchtanlage auf der Höhe oberhalb des Ortes stand es leer.
Da sich niemand darum kümmerte, verschlechterte sich der Bauzustand immer mehr, bis vor einigen Monaten das Dach teilweise einstürzte. Wir berichteten im Oktober und November 2017 darüber: Altes Wasserhaus - reif für die Planierraupe? und Ortstermin am alten Wasserhäuschen
Auslöser für die Diskussion war gewesen, dass sich dort ein Dachreiter befindet, über den die Stromversorgung für ein benachbartes Gebäude erfolgt. Die Stadtwerke planten, wegen des schlechten Bauzustands daneben einen Mast zu errichten, um die Stromversorgung für das unterhalb liegende Wohnhaus zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang stellte sich die Frage, ob das Gebäude nicht abgerissen werden sollte und so die Kosten für den Stromanschluss gespart werden könnten. Das Bauamt befürwortete den Abriss.
Nach einem Ortstermin empfahl der Bauausschuss jedoch, das Wasserhäuschen notdürftig zu sichern und eine Sanierung in Erwägung zu ziehen. Das für die Gemeinde tätige Sanierungsbüro begutachtete das Gebäude und empfahl, es wegen der hohen Kosten notfalls abzureißen, die Quelle zu fassen und den Bachlauf der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wir berichteten darüber am 24.1.18. Aus für das alte Wasserhaus Dieser Empfehlung schloss sich der Bauausschuss in der Sitzung am 25.1.18 an.
Beim wöchentlichen Jour fixe im Bauhof erfuhren die beiden Bürgermeister allerdings vom dort anwesenden 3. Kommandanten der Feuerwehr, dass der auf dem Gelände stehende Sirenenmast seinen Strom aus dem Wasserhaus erhält, so dass vor dem Abriss ein Verteilermodul für die Stromversorgung und die Steuerung der Sirene errichtet werden muss.
Auch die vom Bürgermeister angesprochene Idee, den Wasserlauf von der Quelle zum Main freizulegen und mit einem Fußweg zugänglich zu machen, dürfte so einfach nicht möglich sein, da die Gemeindefläche Fl.-Nr. 4144, auf der der Bach verläuft, im Schnitt nur zwischen 1,19 und 1,30 m breit ist, wie man auf der folgenden Karte sehen kann.



 


Nach oben

Wasserlauf von der Quelle zum Main




Nach oben

Was halten unsere Straßen aus?

26.1.18: Der Verkehr mit tonnenschweren Langholztransportern aus dem Staatsforst über die Bachwiesenstraße und die beabsichtigte Totalsanierung von Straßen in der Brunosiedlung hat bei Anwohnern immer wieder zu der Frage geführt: „Was hält unsere Straße aus?“ bzw. „Muss unsere Straße wirklich teuer totalsaniert werden?“
Deshalb hat die Gemeinde die Bachwiese, Straßen in der Brunosiedlung und den Radweg zwischen Steinernem Weg und dem Sportplatz auf ihre Belastbarkeit untersuchen lassen. Letzteres vor allem, weil der Radweg zur Zeit und beim Bau des Mainstegs wohl vor allem von Baufahrzeugen befahren wird.
Das Ergebnis war überraschend. Obwohl vor einigen Jahren die Bachwiese im hinteren Bereich zum Graben hin abgesichert und erneuert werden musste, bestehen nach dem Gutachten angeblich keine Tragfähigkeitsprobleme und kein Handlungsbedarf. Die Sanierungsarbeiten vor einigen Jahren hingen wohl vor allem mit der mangelnden Absicherung am Grabenrand zusammen.
Auch alle anderen untersuchten Straßen wie der Radweg am Main und der Schwalbenweg sollen nach dem Gutachten noch eine Restnutzungsdauer von 20 Jahren haben. Lediglich der Finkenweg hat nur noch eine prognostizierte Lebensdauer von 13,6 Jahren. Damit entfällt auch die Begründung für eine Totalsanierung, was wohl in Zukunft für die Hausbesitzer nicht mehr von Bedeutung ist, da mit ziemlicher Sicherheit die Straßenerneuerungskosten nicht mehr direkt auf die Anlieger umgelegt werden.



Nach oben

Aus für das alte Wasserhaus

24.1.18: Am 4.11.17 berichteten wir darüber, dass das alte Wasserhaus in der Würzburger Straße, bei dem das Dach teilweise eingebrochen ist, eventuell doch nicht eingerissen werden soll Ortstermin am alten Wasserhäuschen . Mittlerweile besichtigten Vertreter des von der Gemeinde beauftragten Altortsanierungsbüros das Häuschen und stellten fest, dass die Bausubstanz zu marode ist, um es zu erhalten. Vor allem das durchfeuchtete Mauerwerk soll kaum mit vertretbarem Aufwand zu sanieren sein. Es deutet einiges darauf hin, dass die unter dem Häuschen entspringende Quelle in irgendeiner Form gefasst und zugänglich gemacht werden soll.
Der Bach - oder besser das Rinnsal - fließt schnurstracks vom Wasserhäuschen durch das Anwesen Mayer zum Main. Bei der Erweiterung des Sanierungsgebiets wurde der Bach bis zum alten Wasserhaus ins Sanierungsgebiet einbezogen. Der Bach verläuft zwar auf Gemeindegrund, die Gemeindefläche ist jedoch etwa so schmal wie der Bach, so dass dort angesichts der Besitzverhältnisse kaum sinnvolle Planungen möglich sind.


 


Nach oben

Obdachlosencontainer mit fließendem Wasser

17.1.18: Als der Containermarkt auf dem Höhepunkt des Flüchtlingsstroms fast leergefegt war, konnte die Gemeinde trotzdem zwei Wohncontainer als Notquartier für Obdachlose erstehen. Die Gemeinde ist nämlich in der Pflicht, wenn am Ort jemand obdachlos wird. Die Container wurden im ehemaligen Wertstoffhof stationiert und an Wasser, Abwasser und Strom angeschlossen.
Vor einiger Zeit bemerkte man, dass in die Container durch das Dach Wasser eintritt. Bei einer genauen Untersuchung musste man feststellen, dass auch die Dämmung verrottet und der Container unbewohnbar war.



Nach oben

Obdachlosencontainer


Doppelcontainer für Obdachlose 



Nach oben

Land unter

16.1.18: Dass der Radweg nach Erlabrunn im zeitigen Frühjahr an einigen Stellen überflutet ist, ist keine Seltenheit. Dass dies Anfang Januar der Fall ist, allerdings schon. Heuer liegt das an den milden Temperaturen und den Starkniederschlägen vor einigen Tagen. Auffällig ist heuer auch, dass das Wasser relativ nahe am Ort aus den Wiesen über den Radweg läuft. Kritisch ist dies vor allem dann, wenn das Wasser über Nacht auf dem Radweg friert.
Die eigentliche Ursache für die Überflutungen ist allerdings, dass die Drainagen, die beim Bau der Staustufe in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts angelegt wurden, um eine Versumpfung der Äcker zu verhindern, vielerorts mit Wurzeln zugewachsen sind. Eigentlich wäre für die Unterhaltung der Drainagen wohl eine Genossenschaft der Grundstückseigentümer zuständig. Da jahrzehntelang nichts geschehen ist und keiner mehr so genau weiß, wer dafür zuständig ist, hat die Gemeinde in den letzten Jahren mehrmals die Drainagen reinigen und einige Revisionsschächte wiederherstellen lassen, soweit diese auffindbar waren.
Die Drainagenhauptstränge münden in den Flutgraben, der längs des Radwegs Richtung Erlabrunn verläuft und das Wasser aus den Drainagen nach der Staustufe in den Main ableitet.
Da die Baumwurzeln immer den Weg zum Wasser suchen, dringen sie häufig in die Drainagen, die aus Tonröhren bestehen, ein und verhindern so, dass das hoch anstehende Grundwasser ablaufen kann. Im vergangenen August hat eine Rohrreinigungsfirma mit einer sog. Rumpelfräse einige Drainagen freibekommen. Das funktioniert allerdings höchstens bei den Hauptsträngen. Von denen zweigen die Seitenstränge fischgrätenartig ab, die auch mit einer Fräse nicht erreichbar sind. Bei den Reinigungsarbeiten im August wurde übrigens festgestellt, dass ein Zeitgenosse mehrere Eimer in eine Drainage gestopft hat, so dass das Wasser kaum mehr abfließen konnte Alles im Eimer .
Die Gemeinde hat nun vor, spätestens im zeitigen Frühjahr möglichst viele Drainagen wieder gängig zu machen. Dazu ist es erforderlich, dass der Wasserstand im Flutgraben abgesenkt wird, damit die Auslässe der Drainage zugänglich sind. Deswegen hat das Wasser- und Schifffahrtsamt in den letzten Tagen den Flutgraben gesäubert Grabenreinigung . Nun müssen die Bauhofmitarbeiter die Drainagenenden mindestens etwa einen Meter weit freilegen, damit die Fachfirma mit ihrer Fräse möglichst weit in die Drainage vorstoßen kann. Erst dann ist zu erwarten, dass der Wasserstand in den angrenzenden Wiesen abgesenkt werden kann.



Nach oben

Grabenreinigung




Nach oben

Keine Superförderung für Schulsanierung

13.1.18: Die Margetshöchheimer Verbandsschule ist bekanntlich sanierungsbedürftig. Unter dem Strich rechnet man für die Sanierung der Schule und der Turnhalle mit einem Finanzbedarf von 20 Millionen Euro, was vom Freistaat mit 60 % bezuschusst würde. Trotzdem bliebe für die vier Verbandsgemeinden Margetshöchheim, Zell, Erlabrunn und Leinach noch ein gewaltiger Finanzierungs-, also Schuldenberg, der die Kommunen auf Jahre und Jahrzehnte hinaus belasten würde.
Um mehr Investitionen anzuschieben, hat der Bund vor einiger Zeit ein Kommunalinvestitionsprogramm KIP aufgelegt, durch das finanzschwache Kommunen mit 90 % der förderfähigen Kosten unterstützt werden. Aus diesem Programm wird zum Beispiel der barrierefreie Ausbau unseres Rathauses bezuschusst.
Neuerdings gibt es so ein Programm auch für den Bau und die Sanierung von Schulen. Deshalb hatte man sich in Margetshöchheim durchaus Hoffnungen für eine solche Förderung bei der anstehenden Sanierung der Verbandsschule gemacht. Nun stellte sich allerdings heraus, dass sich die finanzielle Situation der Gemeinde verbessert hat, so dass man keine Aufnahme in das neue Programm erwarten kann. Interessanterweise gibt es im weiten Umkreis nur eine Gemeinde, die mit solchen Mitteln rechnen kann, nämlich Kürnach. Offensichtlich sieht man manchen die Armut gar nicht an.

Damit sind die Chancen für eine umfassende Sanierung der Grund- und Mittelschule drastisch gesunken. Denkbar wäre zwar auch die Aufgabe des Mittelschulstandorts und eine Beschränkung auf die Sanierung oder den Neubau der Grundschule. Das käme vordergründig zwar billiger. Da sich dann die Kosten lediglich auf Margetshöchheim und vielleicht noch Erlabrunn verteilen würden, käme dies für Margetshöchheim allerdings auch nicht billiger.

Am 28.2. werden sich alle Gemeinderäte der 4 Verbandsgemeinden in der Margetshöchheimer Schule treffen, um sich über den aktuellen Stand zu informieren und anschließend in den jeweiligen Ratsgremien grundsätzlich über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Falls es nämlich zu einer Sanierung käme, wären zusätzlich zu den bisherigen Architektenleistungen weitere Planungsschritte mit einem Finanzbedarf von mehreren 10.000 € erforderlich, bevor es zur Gesamtplanung und Ausschreibung käme. Diese Kosten könnte man sich jedoch sparen, wenn schon vorab klar wäre, dass eine der Gemeinden sich nicht an der Sanierung beteiligt. Dann wäre die Gesamtsanierung gescheitert.



Nach oben

MainArt-Projekt

11.1.17: Bürgermeister Brohm stellte beim Neujahrsempfang das MainArt-Projekt "Ein Stuhl für den Mainsteg" vor, bei dem von Bürgern und Vereinen in Zusammenarbeit mit den Veitshöchheimern Stühle kreiert werden sollen, die eine Stuhlbrücke auf dem Mainsteg und am Ufer bilden sollen.



Nach oben

Stuhl-Projekt




Nach oben

Kindergarten platzt aus allen Nähten

10.1.18: Bürgermeister Brohm gab beim Neujahrsempfang bekannt, dass man sich in der Gemeinde ernsthaft mit der Erweiterung des Kindergartens befassen muss. Das liegt einerseits daran, dass immer mehr Familien ihre Kinder in eine Kindertagesstätte schicken und andererseits an der steigenden Geburtenrate. Deshalb musste der Margetshöchheimer Kindergarten inzwischen sogar eine Notgruppe im Sportraum im Untergeschoss unterbringen.



Nach oben

Es gibt viel zu tun

2.1.18: Die Zeit "zwischen den Jahren" ist traditionell der Anlass zurückzublicken, was so alles in der Welt, aber auch in der Kommunalpolitik geschehen und erreicht worden ist. Den Jahresbeginn wollen wir dazu nutzen, um uns einige Gedanken darüber zu machen, was die Gemeinde Margetshöchheim so alles im neuen Jahr erwartet. Wir wollen uns allerdings auf einige wenige Aspekte beschränken. Den großen Überblick wird Bürgermeister Waldemar Brohm sicher beim Neujahrsempfang präsentieren.
Grundsätzlich dürfte heuer damit zu rechnen sein, dass wir ohne Darlehensaufnahme und Neuverschuldung wohl nicht über die Runden kommen werden, obwohl sich der Stegneubau um ein weiteres Jahr verzögern soll. Vielleicht kommen wir aber doch um eine Neuverschuldung in 2018 herum, da der Gemeinderat bereits Ende 2017 auf den letzten Drücker wegen der äußerst günstigen Konditionen und der zu erwartenden Rechnungen für den Rathausumbau einem deutlichen Schluck aus der Darlehenspulle zugestimmt hat.
Im neuen Jahr werden zwei Maßnahmen aus dem vergangenen Jahr abgeschlossen, der Rathausumbau und der Grillplatz. Dann wird man sehen, was an Kosten unter dem Strich herauskommt. Beim Rathaus soll man angeblich trotz einiger unliebsamer Überraschungen im Kostenrahmen bleiben. Beim Grillplatz wird man wohl erst einmal abwarten müssen, ob sich nicht durch die Abfuhr belasteten Erdaushubs eine merkliche Kostensteigerung ergibt.
Ende Frühjahr 2018 rechnet man mit der Fertigstellung des Bauabschnitts der Mainstraße zwischen Rathaus und Ludwigstraße, so dass sich momentan über die endgültige Kostenentwicklung noch nichts sagen lässt. Das gilt auch für die Sanierung der beiden Kammern des oberen Hochbehälters. Sicher ist nur, dass die Maßnahme auf jeden Fall noch in diesem Jahr durchgeführt werden muss, damit die seit Monaten erforderliche Chlorung des Trinkwassers für den Oberort nicht mehr erforderlich ist. Zusätzlich muss man berücksichtigen, dass die beiden Kammern nur hintereinander erfolgen kann, da sonst die Wasserversorgung des Oberorts nicht mehr funktionieren würde. Dazu haben wir bereits vor einigen Tagen Informationen veröffentlicht: Sanierung der Hochbehälter
Auf der Agenda für 2018 steht auch noch die Planung für die Gestaltung des Parkplatzes in der Ludwigstraße. Bekanntlich hat die Gemeinde das Haus Nr. 19 gesteigert und das daneben liegende Grundstück erworben. Bevor man überhaupt mit der Planung beginnen kann, muss allerdings abschließend geklärt werden, ob das Gebäude mit einem Teil des Geländes verkauft oder ob es abgerissen werden soll, um möglichst viele Parkplätze schaffen zu können. Bislang bevorzugte man den Verkauf des Hauses und die Umwandlung der Restfläche in Parkplätze. Es wäre nun an der Zeit, sich endgültig zu entscheiden und bei einer Verkaufsabsicht den Verkauf zeitnah auf den Weg zu bringen. Denn bislang ist das Haus für die Gemeinde totes Kapital. Und um keine Fehlplanung auf den Weg zu bringen, wäre eine baldige Entscheidung sinnvoll und nötig.
Man sollte auch nicht vergessen, dass es noch einige potentielle Baustellen gibt, die bislang etwas stiefmütterlich behandelt wurden. Wir denken hier an den Radweg zwischen dem Mainsteg und dem Spielplatz, der häufig einer Seenlandschaft gleicht. Hier besteht dringend Handlungsbedarf. Ebenso am Fußweg vom Altort zum Sportplatz, wo die MM seit längerem auf eine Sanierung gedrungen hat. Heuer soll nun ein Landschafts- und Stadtplanungs-Büro mit einer Planung beauftragt werden, was wir begrüßen, obwohl wir der Ansicht sind, dass eine sinnvolle Lösung auch schneller und billiger von einem Ingenieurbüro geleistet werden könnte, das letztendlich sowieso zusätzlich beauftragt werden muss. Wir haben in der letzten Gemeinderatssitzung allerdings selbst die Einschaltung eines Landschaftsplaners beantragt, damit hier einvernehmlich etwas vorwärts geht.
Und schließlich wollen wir noch zwei Dauerbaustellen erwähnen, die seit langem die Verwaltung beschäftigen und uns über kurz oder lang wohl finanziell einholen werden. Einerseits geht es um die Sanierung der Verbandsschule und andererseits befürchten wir, dass die seit vielen Jahren überfällige Sanierung der bislang nur wenige Monate genutzten Kinderkrippe sich auch noch auf den gemeindlichen Haushalt auswirken wird, obwohl Kinderkrippe und Kindergarten eigentlich in den Zuständigkeitsbereich des Betreibers, der Kirchenstiftung, fällt.




Nach oben

Schulsanierung - ein Zigmillionenprojekt

12.12.17: Wegen erheblicher Mängel in den Bereichen Energieeffizienz, Brandschutz, Installation usw. beschäftigt sich der Schulverband Margetshöchheim, dem die Gemeinden Margetshöchheim, Zell, Leinach und Erlabrunn angehören, bereits seit längerer Zeit mit der baulichen Zukunft der Schule, in der ganz oder teilweise die Grundschulen Margetshöchheim und Erlabrunn und die Mittelschule (früher Hauptschule) untergebracht sind. Dabei stehen die Sanierung im Bestand, der Abriss und Neubau für die Grund- und Hauptschule und die Auflösung der Mittelschule (verbunden mit dem Umbau- oder Neubau der Grundschule für Margetshöchheim und Erlabrunn) zur Disposition. Denkbar wäre auch eine notdürftige Sanierung des Bestandsgebäudes, was allerdings vor allem wegen der erforderlichen Brandschutzmaßnahmen auch nicht billig und im Grunde genommen lediglich eine vorübergehende Notmaßnahme wäre.

Bislang wurden durch das Büro Haas und Haas die Leistungsphasen 1 und 2 der Vorplanungen weitgehend erbracht. Dabei stellte sich heraus, dass bei einer Generalsanierung der Schule und der Turnhalle mit Kosten in Höhe von 20 Millionen zu rechnen ist. Davon dürften bei der Schule lediglich 12.000.000 € als förderfähig anerkannt werden, die wiederum wahrscheinlich allenfalls zu 55 % gefördert werden.

Weitere Einzelheiten und die weiter geplanten Schritte finden Sie im Protokoll der Verbandssitzung:
niederschriftsv1217.pdf [107 KB]



Nach oben

MM-Antrag zum Ausbau des Fußwegs zum neuen Steg

9.12.17: Die MM hat für die Gemeinderatssitzung am 12.12.17 unter TOP 5 die zeitnahe Beauftragung eines Planungsbüros für den Weg vom Sportplatz zum Steinernen Weg beantragt. 171201antragdermm.pdf [55 KB]
Über diese Thematik haben wir bereits mehrmals berichtet, u.a. am 9.7. über einen MM-Antrag MM will beschleunigten Wegebau zum Steg und über die Gemeinderatsklausur zu diesem Thema: Gemeinderatsklausur am 21.1.17, Teil II



Nach oben

Neuer Kindergarten für Margetshöchheim?

27.11.17: Derzeit sucht ein privater Verein in Margetshöchheim einen Standort für einen Waldkindergarten. Bislang wurde allerdings noch kein geeignetes Grundstück gefunden, das möglichst gut anfahrbar sein soll. Auch der Winterdienst müsste gewährleistet sein. Davon einmal abgesehen gibt es allerdings noch einige weitere Probleme, die gelöst werden müssten. So ist für bestimmte Wettersituationen (Sturm usw.) ein Ausweichraum erforderlich. Und letztendlich soll sich die Gemeinde auch finanziell beteiligen. Als Startkapital wären wohl ca. 69.000 € für Bauwagen, Spielzeug usw. erforderlich. Für den laufenden Betrieb müsste die Gemeinde das Betriebsdefizit übernehmen, was nach der Kalkulation des Vereins maximal 37.000 € betragen, in der Regel jedoch deutlich geringer ausfallen könnte.
An Margetshöchheim hat man gedacht, da hier der Kindergarten momentan voll ausgelastet ist. Der Verein verweist darauf, dass der Waldkindergarten deutlich schneller und kostengünstiger zu realisieren ist als ein Neu- oder Anbau. Es ist allerdings derzeit nicht kalkulierbar, ob und in welchem Umfang ein Waldkindergarten von den Margetshöchheimer Eltern angenommen wird. Außerdem rechnet man bei einem Waldkindergarten mit einem deutlich größeren Einzugsgebiet, wenn sich die Einrichtung wenigstens einigermaßen selbst tragen soll.



Nach oben

Unerwartete Kostenmehrung beim Grillplatz

13.10.17: Im Laufe des Sommers war auf dem Grillplatzgelände ein deutlicher Baufortschritt zu erkennen. So wurde der Bachwiesengrabeneinlauf in den Main mainabwärts verlegt und an der alten Einmündung eine Bucht geschaffen. Dann stockten die Arbeiten allerdings für einige Wochen. Ursache war, dass das ausgebaggerte und zwischengelagerte Material mit organischen Stoffen leicht belastet war, so dass nur die Abfuhr auf spezielle Deponien in Frage kam, was die Kosten für den Grillplatz weiter in die Höhe getrieben hätte. Mittlerweile hat man einen legalen Ausweg gefunden und das Material zumindest teilweise für die Modellierung eines Walls als Abgrenzung Richtung Staatsstraße verwendet, was die Kostenmehrung vermindert.
Für den 18. November ist eine Pflanzaktion geplant, an der sich die Jugendlichen beteiligen wollen.



Nach oben

Wie schnell wird in der Zone 30 gefahren?

1.10.17: In Margetshöchheim gilt bekanntlich im gesamten Ortsgebiet Tempo 30. Lediglich im verkehrsberuhigten Bereich der Dorfstraße ist nur Schrittgeschwindigkeit erlaubt. Viele haben den Eindruck, dass sich nur wenige an die Geschwindigkeitsbeschränkung halten. Wer es genau wissen will, kann sich in der folgenden Langzeituntersuchung informieren, wie viele Fahrer zu welchen Zeiten wie schnell (bzw. zu schnell) in der Erlabrunner Straße in Höhe der Margarethenhalle fuhren: geschwindigkeiterlabrunner.pdf [411 KB]



Nach oben

Wahlergebnis Margetshöchheim

Partei  Erststimme  Zweitstimme 
CSU  43,9 %  38,67 % 
SPD  22.88 %  21,59 % 
Grüne  13,37 %  13,11 % 
FDP  6,98 %  8,74 % 
AFD  5,35 %  6,71 % 
Linke  5,26 %  5,53 % 
Wahlbeteiligung  87,17 %   


Nach oben

Nachbarklagen gegen Gaststättengenehmigung

13.9.17: Nach der überraschenden Veräußerung der Gaststätte "Zum Kreutzer" hat die Gemeinde nichts unversucht gelassen, um im Altort wieder einen gastronomischen Betrieb zu erhalten. Zu diesem Zweck erwarb die Gemeinde das Anwesen Mainstraße 20/20a, um es mit der Auflage der gastronomischen Nutzung weiterzu veräußern. Voraussetzung für das Zustandekommen des Weiterverkaufs war verständlicherweise die Erteilung einer Baugenehmigung. Nachdem das Landratsamt für die im Stengelanwesen geplante Gaststätte (Mainstraße 20/20a) dem vorgesehenen Bauherrn die Baugenehmigung für die Gaststätte erteilt hatte, gingen nun beim Verwaltungsgericht die Klagen dagegen von zwei Nachbarinnen ein, obwohl der Bauherr alles versucht hatte, eine einvernehmliche Lösung mit den Nachbarn zu finden. Damit dürfte der für das Frühjahr 2018 angepeilte Baubeginn hinfällig sein.



Nach oben