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Aktuelles aus Kommunalpolitik und Margetshöchheim

Hunde an die Leine?

20.4.18: Wir haben bereits mehrmals darüber berichtet, dass auf Betreiben der Jäger eine möglichst generelle Anleinpflicht eingeführt werden sollte.
14.2.17: Anleinpflicht für Hunde
5.3.17: Muss er an die Leine?
Anfang der Woche legte nun Bürgermeister Brohm den Mitgliedern des Ausschusses für Soziales, Kultur und Sport einen Entwurf für eine Verordnung über das freie Umherlaufen von Hunden vor, nach der im gesamten Gemeindegebiet Kampfhunde und große Hunde ständig an der Leine zu führen wären. Abweichend sollte für große Hunde (nicht aber Kampfhunde) außerhalb der Bebauung eine Freilaufzone eingerichtet werden. Von Kinderspielplätzen und deren Umgriff wären Hunde fernzuhalten gewesen, auch wenn sie an der Leine geführt würden. Eine ähnliche Regelung gilt übrigens in Veitshöchheim, sie wird jedoch praktisch ignoriert, da sonst viele Straßen und Wege mit Hunden nicht mehr genutzt werden könnten.
Der Ausschuss hat nach eingehender Diskussion einige Änderungen vorgeschlagen:
Demnach würde das Leinengebot für alle Hunde gelten, allerdings nur im bebauten Gebiet und im Wald. Auch das Vorbeiführen an der Leine in der Nähe von Spielplätzen soll gestattet sein. Das ist auch sinnvoll, da sonst z. B. der Fuß-/Radweg am Main gar nicht mehr mit Hunden genutzt werden könnte.
Die endgültige Regelung muss der Gemeinderat beschließen.



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Baubeginn am Feuerwehrhaus

19.4.18: In dieser Woche haben die Tiefbauarbeiten am Vorplatz des Feuerwehrhauses begonnen. Dort sollen ein Waschplatz entstehen und der defekte Ölabscheider ausgetauscht werden. Während der Bauarbeiten sind die Feuerwehrfahrzeuge im Bauhof abgestellt. Für diese Arbeiten sind im Haushalt 220.000 € vorgesehen.



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Sanierungsarbeiten am Feuerwehrhaus




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Wie geht es weiter mit der Grundsteuer?

17.4.18: Bekanntlich hat das Bundesverfassungsgericht die derzeitige Praxis der Grundsteuererhebung gekippt. Wie es nun weitergeht, ist momentan völlig offen. Einen Überblick über die möglichen Varianten hat das Magazin "kommunal" nun veröffentlicht:
https://kommunal.de/artikel/grundsteuer-und-jetzt/



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ein Vorgeschmack auf weitere Baumaßnahmen am Main

3.4.18: Straßenbaumaßnahmen im Altort sind grundsätzlich kein Zuckerschlecken und wegen mancher Unwägbarkeiten oft mit finanziellen Risiken behaftet. Das musste man wieder einmal bei den Baumaßnahmen in der Mainstraße zwischen dem Rathaus und der Ludwigstraße feststellen.
Probleme bereiten vor allem zwei Umstände. Zum einen haben alte Häuser meist kein richtiges Fundament und sind häufig auch nicht unterkellert. Das Fundament besteht in der Regel aus wenigen Schichten Bruchsteinen, so dass durch Abgrabungen und Erschütterungen beim Verdichten leicht Risse entstehen können. Im Extremfall kann dann ein Haus einsturzgefährdet sein, was auch bei den aktuellen Arbeiten in der Mainstraße nicht ausgeschlossen werden konnte. Deshalb wurde an mehreren Häusern ein Erschütterungsmessgerät angebracht, das bei starken Erschütterungen auf dem Handy des Vorarbeiters Alarm auslöste, worauf dann die Arbeiten unterbrochen werden mussten. in einem Fall wurden sogar im Haus Versteifungen vorgenommen, um Schlimmeres zu verhüten.
Ein weiteres Problem ist, dass die Häuser direkt am Straßenrand liegen, so dass an der Grundstücksgrenze kein Platz für einen Revisionsschacht ist. Der ist jedoch nach der Entwässerungssatzung der Gemeinde vorgeschrieben, um die Dichtheit der Kanäle im öffentlichen Raum per Druckprüfung feststellen zu können. Durch undichte Kanäle wird nämlich nicht nur das Grundwasser verschmutzt, bei hohem Grundwasserstand, besonders im mainnahen Bereich, dringt dann sog. Fremdwasser in die Kanalisation ein. Das beeinträchtigt wegen der hohen Verdünnung des Schmutzwassers nicht nur die Reinigungsleistung der Kläranlage in Veitshöchheim, es verteuert auch die Abwassergebühren spürbar, da die Abrechnung nach der Menge des zulaufenden Wassers erfolgt.
Zusätzlich treten Probleme auf, wenn bei hohem Grundwasserstand, wie jetzt in der Mainstraße, die Baugrube ständig leergepumpt werden muss. Dadurch werden mit dem angesaugten Grundwasser feine Sandanteile unter dem eh schon kaum vorhandenen Fundament abgesaugt, so dass es leicht zu Setzungen und Rissen in den Hauswänden kommen kann. Dies mussten in den 90er Jahren etliche Anwohner in der Dorfstraße erfahren, als dort der Kanal erneuert wurde. Da musste nicht nur ein Torbogen dran glauben, in einigen Häusern gab es gravierende Setzungen und Risse, so dass sich Fenster und Türen nicht mehr öffnen und schließen ließen.
Ein weiteres Problem trat bei der derzeitigen Baustelle in der Mainstraße bei der Frostperiode der letzten Wochen auf. Da für die Erneuerung der Hauptwasserleitung eine oberirdische Notwasserleitung für die Anwohner verlegt werden musste, sollten die Hauseigentümer ständig einen Wasserhahn geöffnet lassen, damit die Leitung nicht einfror. Die in dieser Zeit verbrauchte (durch Ablesung ermittelte) Wassermenge zieht die Gemeinde den Anliegern von der Rechnung ab. Falls wir Fernwasser bezögen, wäre dies für die Gemeinde und damit für die Gesamtheit der Verbraucher nicht ganz billig gewesen. Da wir noch eine eigene Wasserversorgung haben, fielen lediglich die Stromkosten für den Betrieb der Pumpen an.
Eigentlich sollte die Erneuerung des Straßenstücks ja noch im letzten Jahr vor der Frostperiode beendet sein. Statt im Frühsommer begannen die Bauarbeiten jedoch erst Anfang Oktober richtig. Die Gründe dafür sind wohl vielschichtig: die Rücksicht auf die Rathausbaustelle, das Margaretenfest und eine relativ späte Ausschreibung.

Sicher kann man vielleicht dem einen oder anderen Problem aus dem Wege gehen. Grundsätzlich muss man jedoch bei Maßnahmen im Altort und besonders in Mainnähe mit problematischer Bausubstanz und hohen Grundwasserständen rechnen. Das gilt besonders für die Planungen im weiteren Bereich der Mainpartie zwischen Rathaus und Steinernem Weg.



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Margetshöchheim lebt auf: Theos Brückenhäusle

1.4.18: Nun ist Margetshöchheims ungastliche Zeit vorbei. Nach der Schließung der Gaststätte "Zum Kreutzer" gab es einige Jahre lang (zumindest im Unterort) keine Anlaufstelle mehr für all diejenigen, die sich gerne mal in einer Gastwirtschaft verwöhnen lassen wollten. Seit heute lädt im neuen Sportheim der SGM 06 "Theos Brückenhäusle" nicht nur zum Verweilen, sondern auch zum Schlemmen ein.
Dort begrüßt Sie die Gastronomie-Legende Theo, der vielen durch sein 36jähriges gastronomisches Wirken in Veitshöchheim (u.a. in der Alten Fähre) sicher ein Begriff ist. Seit 2016 hat er in der Zellerau das Wasserhäusle (jetzt Theos Wasserhäusle) übernommen. Näheres über Theo erfahren Sie im Veitshöchheim-Blog von Dieter Gürz:
http://www.veitshoechheim-blog.de/2016/06/der-griechische-vollblut-gastronom-theo-hat-nun-nach-36jahrigem-wirken-in-veitshochheim-in-wurzburg-ein-neues-domizil-gefunden.html Am 1. April luden die SG 06 und Theo zur Eröffnung der Sportheimgaststätte in "Theos Brückenhäusle" ein. SG-Vorsitzender Stefan Herbert begrüßte zu einem Sektempfang u.a. Bürgermeister Brohm, Vertreter der Gemeinderatsfraktionen und der Sportgemeinschaft im bildhübschen Ambiente der Gaststätte am Sportplatz. Wenn erst das Außengelände mit dem Biergarten angelegt ist, empfängt die Besucher am Entree von Würzburg her und später nach Fertigstellung des neuen Stegs von der Veitshöchheimer Seite her ein gastronomisches Highlight. Man kann Theo nur zahlreiche Besucher vor allem auch aus Margetshöchheim wünschen, damit uns dieses Angebot und damit ein Stück dörflicher Lebensqualität und Bereicherung erhalten bleibt.
Die Gaststätte am Sportgelände hat ab sofort geöffnet, ohne Ruhetag, immer von 11 bis 24 Uhr.



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Eröffnung von Theos Brückenhäusle


Theo und SG-Architekt Nebauer 



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Bürgermeister Brohm bedankt sich bei Theo 



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Hausherr u. SG-Vorsitzender Stefan Herbert 



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Gruppenbild vor Theos Brückenhäusle




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Was blieb auf der Strecke?

28.3.18: Bei der Versammlung der Jagdgenossenschaft am 26.3. berichtete Jäger Heinz Döll über die Anzahl der erlegten Tiere. Im Gemeinde- und im Gemeinschaftsrevier wurden erlegt:
26 Stück Rehwild
30 Stück Schwarzwild
16 Füchse
3 Waschbären
1 Hase



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Holzabfuhr über die Bachwiesenstraße

25.3.18: In den letzten Jahren wurden im Staatswald am Ende der Bachwiese erhebliche Mengen Holz eingeschlagen und mit Langholztransportern über die Bachwiese abgefahren. Anlieger befürchteten, dass dadurch die Straße in Mitleidenschaft gezogen wird und forderten den Bürgermeister auf, aktiv zu werden (Wie lange noch? ). Vor einigen Jahren war übrigens kurz vor dem Wendehammer an der Bachwiesenstraße ein Straßenstück an der Böschung zum Graben hin abgerutscht, so dass die Straße mit einem erheblichen Kostenaufwand gesichert werden musste.
Deshalb hat Bürgermeister Waldemar Brohm am 23.3. zu einem Ortstermin in die Bachwiese eingeladen. Daran nahmen teil: Vertreter des Forstbetriebs Arnstein, Herr Angerer von Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), der Revierförster, Vertreter der Gemeinde und ein Anlieger. Bürgermeister Brohm wies auf die Belastung durch die Holzabfuhr hin und regte an, in Zukunft das Holz über Hettstadt abzufahren. Die Gemeinde Hettstadt hat den Weg am Ende des Staatswalds übrigens durch eine Schranke gesperrt.
Die Vertreter des Forstbetriebs lehnten die Abfuhr über Hettstadt ab, da dort der Weg über eine längere Strecke durch das Neubaugebiet führt. Der Vertreter des AELF schlug daraufhin vor, ein Kernwegenetz, das für 11,5 t Achslast ausgelegt ist, zu schaffen, über den in Zukunft die Abfuhr erfolgen könne. Bürgermeister Brohm war für diesen Vorschlag durchaus aufgeschlossen. Abgesehen davon, dass so etwas erst in einigen Jahren realisiert werden kann, würde die Gemeinde trotz großzügiger Förderung finanziell belastet. Und letztendlich würde das Holz weiterhin über die Margetshöchheimer Gemarkung abgefahren.
2. Bürgermeister Etthöfer schlug eine Tonnagebeschränkung vor. Die Vertreter des Forstbetriebs rieten davon ab, weil dann noch mehr Fahrzeuge die Straße befahren müssten, wenn weniger zugeladen werde.



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Ortstermin in der Bachwiese




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Teg der offenen Tür mit viel Resonanz

20.3.18: Der Tag der offenen Tür am 18.3. im umgebauten Rathaus stieß auf großes Interesse. Anlass war der Abschluss der Arbeiten beim barrierefreien Ausbau und bei der energetischen Teilsanierung. Bürgermeister Brohm präsentierte mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Räume und Einrichtungen des nun barrierefreien Rathauses. Markante Neuerung ist der auf der Hofseite angedockte Aufzug. Auch der neugestaltete Hintereingang mit der (rostigen) Cortenstahlverkleidung, der jetzt als Veranstaltungsaufgang dienen soll, fand viel Beachtung, aber nicht unbedingt ungeteilte Gegenliebe.
Vor der Öffnung des Rathauses hatte der Bürgermeister Persönlichkeiten des politischen Lebens und die Presse zu einem Empfang eingeladen. Er stellte dabei die einzelnen Maßnahmen kurz vor. Erschienen waren u.a. Landrat Nuss, die Abgeordneten Lehrieder (MdB) und Ländner (MdL) sowie die Behindertenbeauftragte des Landkreises Elisabeth Schäfer. Waldemar Brohm würdigte besonders die 90 %-Förderung in Höhe von gut 508.000 € durch das KIP-Programm des Bundes für den barrierefreien Teil des Projekts mit Gesamtkosten von über einer Million. Sein Dank galt auch Frau Architektin Scherbaum aus dem Bauamt und Frau Ruckert vom Büro Haas & Haas, die vor Ort stets zuverlässig die Fäden gezogen haben. Er bedankte sich auch bei allen Rathausmitarbeiterinnen und -Mitarbeitern, die ein Jahr lang den Krach und die sonstigen Unannehmlichkeiten bei einem Bürobetrieb in einer Dauerbaustelle ertragen haben.



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Bürgermeister Brohm mit Landrat Nuss 



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v. l. E. Schäfer, MdB Lehrieder, MdL Ländner 



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erfreuliche Förderung 



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Übergabe der Schlüsselgewalt an Bgm. Brohm 



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"Veranstaltungsaufgang" mit Cortenstahl 



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Kostenvergleich Schulsanierung

9.3.18: Wir haben Ihnen vor kurzem die Kostenverteilung auf die einzelnen Gemeinden des Schulverbands bei einer Gesamtsanierung (ohne Turnhallensanierung) vorgestellt. Was können wir uns leisten?
Es gibt jedoch neben der Gesamtsanierung noch weitere untersuchte Varianten, je nachdem ob nur eine Grundschule (GS) erhalten bleibt oder ob weiterhin auch eine Mittelschule (MS) am Standort bestehen soll. Und schließlich wurde auch untersucht, ob im Bestand saniert oder neu gebaut werden soll. Die einzelnen Varianten finden Sie hier: 02schule2.pdf [48 KB]



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PV Pumphaus am Netz

6.3.18: Die Photovoltaikanlage auf dem Pumpenhaus der Wasserversorgung im Sandflurgebiet ist seit gestern Vormittag am Netz. Somit kann ein Teil der Energie für die Pumpen mit der Photovoltaikanlage produziert werden. Der Rest wird ins öffentliche Netz eingespeist, was allerdings finanziell wenig lukrativ ist. Über die Anlage und die Verzögerung bei der Inbetriebnahme haben wir vor einiger Zeit berichtet.
Solarstrom für das Pumpenhaus
Photovoltaikanlage auf dem Brunnenhaus in Betrieb



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Was können wir uns leisten?

3.3.18: Am 28.2. trafen sich die Gemeinderäte von Margetshöchheim, Erlabrunn, Leinach und Zell in der Verbandsschule, um sich vor einer Entscheidung über weitere Planungsschritte über die zu erwartende finanzielle Belastung der einzelnen Gemeinden bei der geplanten Gesamtsanierung der Margetshöchheimer Verbandsschule zu informieren. Ausgehend von Gesamtkosten in Höhe von ca. 19 Millionen (ohne Turnhallensanierung) dürften etwa 12,4 Millionen förderfähig sein, für die man einen Fördersatz von ungefähr 55 % kalkuliert.
Wenn man für die Aufteilung der Kosten den Durchschnitt der Schülerzahlen seit 2003 heranzieht, liegt der Kostenanteil für
- Margetshöchheim: 40,87 % (5.067.880 €)
- Erlabrunn: 29,18 % (3.618.320 €)
- Leinach: 16,52 % (2.048.480 €)
- Zell: 13,43 % (1.665.320 €)

Bei einem Tilgungszeitraum von 20 Jahren für die erforderlichen Kredite entfallen jährlich auf
- Margetshöchheim: 253.394 €
- Erlabrunn: 180.916 €
- Leinach: 102.424 €
- Zell 83.266 €

Bei einem anfänglichen Zinssatz von 1 % entfallen zusätzlich pro Jahr auf
- Margetshöchheim: 50.678 €
- Erlabrunn: 36.183 €
- Leinach: 20.484 €
- Zell 16.653 €

Zusätzlich ist von den Mitgliedsgemeinden noch die Verbandsumlage für die laufenden Kosten aufzubringen, die für 2018 für alle Gemeinden zusammen bei etwa 423.000 € liegt.

Wenn man dann bedenkt, dass Margetshöchheim noch eine Vielzahl von Projekten (vom Steg bis zur Sanierung der Mainpartie) zu stemmen hat oder realisieren will, dürfte klar sein, dass man klare Schwerpunkte setzen muss. Hierüber berichten wir in Kürze im Rahmen der Haushaltsberatungen.



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auf den Hund gekommen ...

2.3.18: Man hat derzeit den Eindruck, dass Hunde in Margetshöchheim immer beliebter werden. Zumindest sieht man in letzter Zeit immer mehr neue Hunde. Wir haben uns deshalb in der Gemeinde schlau gemacht und erfahren, dass in Margetshöchheim derzeit knapp 140 Hunde gemeldet sind. Da Welpen erst nach dem 4. Monat angemeldet werden müssen, dürften es sogar einige mehr sein. Wir haben bereits vor einiger Zeit darüber berichtet, dass auf Drängen der Jäger ein generelles Anleingebot in weiten Teilen der Flur (vor allem auf der Hochfläche) erlassen werden soll. Muss er an die Leine?
Bürgermeister Brohm hat nun einen Satzungsentwurf ausgearbeitet und mit dem Landratsamt abgestimmt, den er demnächst im Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport vorberaten lassen und dann dem Gemeinderat vorlegen will.

Da kein generelles Anleingebot erlassen werden kann und eine Freilaufzone ausgewiesen werden muss, ist zu befürchten, dass sich dort die "Hundefrequenz" deutlich erhöhen wird, was bei manchen (besonders bei ängstlichen) Spaziergängern nicht gerade begeistert aufgenommen werden wird. Da sich manche Hunde mit anderen Hunden nicht unbedingt verstehen, wird es zwangsläufig zu Problemen kommen, wenn zu viele Hunde aufeinandertreffen.



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Walking-Routen

27.2.18: Die JU hat vor kurzem dem Umweltausschuss des Gemeindertas drei Nordic Walking-Strecken auf der Margetshöchheimer Gemarkung vorgestellt: walkingkarte.pdf [686 KB]



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Drainagen im Mainvorland

26.2.18: Am 18.1.18 Land unter und am 21.2.18 Gute Arbeit berichteten wir ausführlich über die Drainagen, die oberhalb der Erlabrunner Staustufe bis nach Margetshöchheim angelegt wurden, um ein Versumpfen der Flächen durch den Bau der Staustufe zu verhindern. Da die Drainagen teilweise durch Wurzeleinwuchs verstopft waren, konnte das Niederschlagswasser nicht abfließen und floss über den Radweg. Deshalb wurden die Drainagen - soweit möglich - gereinigt. Inzwischen zeigte sich der Erfolg dieser Maßnahme. Die Überschwemmungen am Radweg sind deutlich zurückgegangen, was allerdings auch mit daran liegen kann, dass die Niederschläge nachgelassen haben. Auf dem Drainagenplan alter Drainagenplan kann man gut das Fischgrätenmuster der Drainagen sehen. Man muss allerdings wissen, dass die Seitenverästelungen nicht gereinigt werden können, so dass die Reinigungsmaßnahmen immer nur einen beschränkten Erfolg haben können.



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alter Drainagenplan




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Geschwindigkeitsmessungen in Margetshöchheim-Süd

25.2.18: Ende 2017 hatte die Gemeinde Margetshöchheim ihr Geschwindigkeitsmessgerät längere Zeit in der Zeller Straße aufgebaut. Dabei ergab sich erneut, dass die generelle Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h nur von einem kleinen Teil der Autofahrer eingehalten und teilweise deutlich überschritten wird. Die Ergebnisse und die Zahlen über die Verkehrsbelastung finden Sie hier: s36c118022310400.pdf [184 KB] und auf den folgenden Grafiken.



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Geschwindigkeitsdiagramm




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Geschwindigkeitshistogramm




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Gute Arbeit

21.2.18: Mitte Januar berichteten wir über die Überflutung des Radwegs, die in letzter Zeit wegen der Nachtfröste nicht ganz ungefährlich war: Land unter . Fast jedes Jahr, zumindest nach ausgiebigen Niederschlägen, fließt das Wasser im Spätwinter auf den Wiesen am Radweg zwischen Margetshöchheim und dem Naherholungsgebiet nicht ab und überflutet dann an manchen Stellen den Radweg. Das liegt vor allem daran, dass die Drainagen zum Flutgraben wegen Wurzeleinwuchs nicht mehr richtig funktionieren und deshalb alle paar Jahre wieder gereinigt werden müssen, was gar nicht so einfach ist. Die Reinigung erfolgt mittels Hochdruckspülung und, wenn das nichts hilft, mit einer Fräse, wobei dann allerdings die Gefahr besteht, dass die Drainagerohre beschädigt werden. Ein Allheilmittel ist dies allerdings nicht. Man kann so allenfalls den Hauptstrang einer Drainage frei bekommen. Die fischgrätenartigen Seitenstränge, die das Wasser aus der Fläche abführen sollen, sind so nicht zu erreichen.
Am Montag war wieder einmal die Firma Ebner aus Grafenrheinfeld vor Ort und brachte die meisten der Drainagen zum Laufen, so dass die Überflutung des Radwegs zurückgeht. Völlig behoben ist die Überflutung kurz vor dem Brückchen an der Erlabrunner Gemarkungsgrenze, wo die Firmenmitarbeiter, die eine hervorragende Arbeit ablieferten, eine 6 m lange Wurzel aus dem Rohr unter dem Radweg herausholten: Baumwurzel, keine Schlange in der Drainage
Weitere Fotos finden Sie im Anschluss.



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Fa. Ebner mit Hochdruck bei der Arbeit


mit Hochdruckspülgerät am Flutgrabenanfang 



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nun funktioniert die Drainage wieder


und schwemmt erst einmal abgelagerten Sand raus 



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Wassernachschub vom 3. Feuerwehrkommandanten




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die nächste Drainage ist frei




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Baumwurzel, keine Schlange in der Drainage




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6 Meter Baumwurzel mit Befahrungskamera (rechts)




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es plätschert wieder




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gewöhnungsbedürftig: der Rathaushintereingang

19.2.18: Der Treppenaufgang zum Hintereingang des Rathauses im Rathaushof, der beim Umbau vor einigen Jahrzehnten eigentlich als Haupteingang vorgesehen war, verharrte seitdem im Dornröschenschlaf. Er fungierte allenfalls bei großen Veranstaltungen im Rathaushof als Noteingang oder als Zugang zur Hausmeisterwohnung im Dachgeschoss. Nach der aktuellen Rathaussanierung soll er in Zukunft als Zugang zu den Rathaussälen im zweiten Obergeschoss dienen.
Für etliche dürfte er allerdings wegen der Gestaltung mit (rostigem) Cortenstahl zumindest gewöhnungsbedürftig sein. Die folgenden Fotos zeigen den Aufgang und einige Details.



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Seitenteil mit Ortswappen 



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Parkplatz Ludwigstraße: Wie geht es weiter?

12.2.18: Die Gemeinde hat bekanntlich in der Ludwigstraße ein zweigeschossiges Haus ersteigert und danach das daneben liegende Gartengrundstück erworben. Ziel war, dort einen Parkplatz zu errichten, um für den Altort, für die Rathausbeschäftigten und die zukünftige Gastwirtschaft Parkraum zu schaffen. Zusätzlich soll dort für den Friedhof eine öffentliche Toilette errichtet werden.
Inzwischen steht die Auftragsvergabe für die Überplanung des Geländes und die dafür nötige Auftragsvergabe kurz bevor. Eine Vorplanung existiert bereits seit einigen Monaten. Vor allem aus fiskalischen Gründen wird es wohl zu einem Verkauf des gesteigerten Hauses kommen, während Teile des dazugehörigen Gartens für den Parkplatz genutzt werden sollen.
Bislang gibt es allerdings noch keinen Gemeinderatsbeschluss über das weitere Vorgehen, so dass derzeit noch keine Planungssicherheit besteht, da u.a. auch der Abriss des Gebäudes und die Nutzung des ganzen Geländes als Parkplatz diskutiert wurde. Deshalb müsste spätestens in der nächsten Gemeinderatssitzung ein Grundsatzbeschluss über das weitere Vorgehen gefasst werden.



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Endlich rostig genug

3.2.18: Der Treppenaufgang im Rathaushof, der bislang eher im Dornröschenschlaf versunken war, soll nun als Veranstaltungsaufgang eine neue Funktion erhalten. Die Seitenwangen des Natursteintreppenaufgangs werden mit Corten-Stahl verkleidet. Da sie nicht rechtzeitig ausreichend rostig wurden, hat sich die Montage verzögert. Gestern wurden nun die ersten Elemente eingebaut. Etliche Teile wie das Gemeindewappen warten noch im Rathaushof auf die Montage.



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Hintereingang zum Rathausobergeschoss




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Gemeindewappen




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Altes Wasserhaus bald Geschichte

30.1.18: Bei der Sitzung am 25.1.17 beschäftigte sich der Bauausschuss erneut mit der Zukunft des alten Wasserhäuschens, das ab Oktober 1922 aus der dortigen Quelle den Ort erstmals zentral mit Trinkwasser versorgte. Nachdem der Ort ab 1949 aus zwei Tiefbrunnen in Margetshöchheim Süd sein Wasser bezog, verlor das Häuschen seine Funktion. Im Laufe der Zeit nutzten die Geflügelzüchter über Jahre hinweg das Gebäude. Spätestens seit der Errichtung der Geflügelzuchtanlage auf der Höhe oberhalb des Ortes stand es leer.
Da sich niemand darum kümmerte, verschlechterte sich der Bauzustand immer mehr, bis vor einigen Monaten das Dach teilweise einstürzte. Wir berichteten im Oktober und November 2017 darüber: Altes Wasserhaus - reif für die Planierraupe? und Ortstermin am alten Wasserhäuschen
Auslöser für die Diskussion war gewesen, dass sich dort ein Dachreiter befindet, über den die Stromversorgung für ein benachbartes Gebäude erfolgt. Die Stadtwerke planten, wegen des schlechten Bauzustands daneben einen Mast zu errichten, um die Stromversorgung für das unterhalb liegende Wohnhaus zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang stellte sich die Frage, ob das Gebäude nicht abgerissen werden sollte und so die Kosten für den Stromanschluss gespart werden könnten. Das Bauamt befürwortete den Abriss.
Nach einem Ortstermin empfahl der Bauausschuss jedoch, das Wasserhäuschen notdürftig zu sichern und eine Sanierung in Erwägung zu ziehen. Das für die Gemeinde tätige Sanierungsbüro begutachtete das Gebäude und empfahl, es wegen der hohen Kosten notfalls abzureißen, die Quelle zu fassen und den Bachlauf der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wir berichteten darüber am 24.1.18. Aus für das alte Wasserhaus Dieser Empfehlung schloss sich der Bauausschuss in der Sitzung am 25.1.18 an.
Beim wöchentlichen Jour fixe im Bauhof erfuhren die beiden Bürgermeister allerdings vom dort anwesenden 3. Kommandanten der Feuerwehr, dass der auf dem Gelände stehende Sirenenmast seinen Strom aus dem Wasserhaus erhält, so dass vor dem Abriss ein Verteilermodul für die Stromversorgung und die Steuerung der Sirene errichtet werden muss.
Auch die vom Bürgermeister angesprochene Idee, den Wasserlauf von der Quelle zum Main freizulegen und mit einem Fußweg zugänglich zu machen, dürfte so einfach nicht möglich sein, da die Gemeindefläche Fl.-Nr. 4144, auf der der Bach verläuft, im Schnitt nur zwischen 1,19 und 1,30 m breit ist, wie man auf der folgenden Karte sehen kann.



 


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Wasserlauf von der Quelle zum Main




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Was halten unsere Straßen aus?

26.1.18: Der Verkehr mit tonnenschweren Langholztransportern aus dem Staatsforst über die Bachwiesenstraße und die beabsichtigte Totalsanierung von Straßen in der Brunosiedlung hat bei Anwohnern immer wieder zu der Frage geführt: „Was hält unsere Straße aus?“ bzw. „Muss unsere Straße wirklich teuer totalsaniert werden?“
Deshalb hat die Gemeinde die Bachwiese, Straßen in der Brunosiedlung und den Radweg zwischen Steinernem Weg und dem Sportplatz auf ihre Belastbarkeit untersuchen lassen. Letzteres vor allem, weil der Radweg zur Zeit und beim Bau des Mainstegs wohl vor allem von Baufahrzeugen befahren wird.
Das Ergebnis war überraschend. Obwohl vor einigen Jahren die Bachwiese im hinteren Bereich zum Graben hin abgesichert und erneuert werden musste, bestehen nach dem Gutachten angeblich keine Tragfähigkeitsprobleme und kein Handlungsbedarf. Die Sanierungsarbeiten vor einigen Jahren hingen wohl vor allem mit der mangelnden Absicherung am Grabenrand zusammen.
Auch alle anderen untersuchten Straßen wie der Radweg am Main und der Schwalbenweg sollen nach dem Gutachten noch eine Restnutzungsdauer von 20 Jahren haben. Lediglich der Finkenweg hat nur noch eine prognostizierte Lebensdauer von 13,6 Jahren. Damit entfällt auch die Begründung für eine Totalsanierung, was wohl in Zukunft für die Hausbesitzer nicht mehr von Bedeutung ist, da mit ziemlicher Sicherheit die Straßenerneuerungskosten nicht mehr direkt auf die Anlieger umgelegt werden.



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Aus für das alte Wasserhaus

24.1.18: Am 4.11.17 berichteten wir darüber, dass das alte Wasserhaus in der Würzburger Straße, bei dem das Dach teilweise eingebrochen ist, eventuell doch nicht eingerissen werden soll Ortstermin am alten Wasserhäuschen . Mittlerweile besichtigten Vertreter des von der Gemeinde beauftragten Altortsanierungsbüros das Häuschen und stellten fest, dass die Bausubstanz zu marode ist, um es zu erhalten. Vor allem das durchfeuchtete Mauerwerk soll kaum mit vertretbarem Aufwand zu sanieren sein. Es deutet einiges darauf hin, dass die unter dem Häuschen entspringende Quelle in irgendeiner Form gefasst und zugänglich gemacht werden soll.
Der Bach - oder besser das Rinnsal - fließt schnurstracks vom Wasserhäuschen durch das Anwesen Mayer zum Main. Bei der Erweiterung des Sanierungsgebiets wurde der Bach bis zum alten Wasserhaus ins Sanierungsgebiet einbezogen. Der Bach verläuft zwar auf Gemeindegrund, die Gemeindefläche ist jedoch etwa so schmal wie der Bach, so dass dort angesichts der Besitzverhältnisse kaum sinnvolle Planungen möglich sind.


 


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Obdachlosencontainer mit fließendem Wasser

17.1.18: Als der Containermarkt auf dem Höhepunkt des Flüchtlingsstroms fast leergefegt war, konnte die Gemeinde trotzdem zwei Wohncontainer als Notquartier für Obdachlose erstehen. Die Gemeinde ist nämlich in der Pflicht, wenn am Ort jemand obdachlos wird. Die Container wurden im ehemaligen Wertstoffhof stationiert und an Wasser, Abwasser und Strom angeschlossen.
Vor einiger Zeit bemerkte man, dass in die Container durch das Dach Wasser eintritt. Bei einer genauen Untersuchung musste man feststellen, dass auch die Dämmung verrottet und der Container unbewohnbar war.



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Obdachlosencontainer


Doppelcontainer für Obdachlose 



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Land unter

16.1.18: Dass der Radweg nach Erlabrunn im zeitigen Frühjahr an einigen Stellen überflutet ist, ist keine Seltenheit. Dass dies Anfang Januar der Fall ist, allerdings schon. Heuer liegt das an den milden Temperaturen und den Starkniederschlägen vor einigen Tagen. Auffällig ist heuer auch, dass das Wasser relativ nahe am Ort aus den Wiesen über den Radweg läuft. Kritisch ist dies vor allem dann, wenn das Wasser über Nacht auf dem Radweg friert.
Die eigentliche Ursache für die Überflutungen ist allerdings, dass die Drainagen, die beim Bau der Staustufe in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts angelegt wurden, um eine Versumpfung der Äcker zu verhindern, vielerorts mit Wurzeln zugewachsen sind. Eigentlich wäre für die Unterhaltung der Drainagen wohl eine Genossenschaft der Grundstückseigentümer zuständig. Da jahrzehntelang nichts geschehen ist und keiner mehr so genau weiß, wer dafür zuständig ist, hat die Gemeinde in den letzten Jahren mehrmals die Drainagen reinigen und einige Revisionsschächte wiederherstellen lassen, soweit diese auffindbar waren.
Die Drainagenhauptstränge münden in den Flutgraben, der längs des Radwegs Richtung Erlabrunn verläuft und das Wasser aus den Drainagen nach der Staustufe in den Main ableitet.
Da die Baumwurzeln immer den Weg zum Wasser suchen, dringen sie häufig in die Drainagen, die aus Tonröhren bestehen, ein und verhindern so, dass das hoch anstehende Grundwasser ablaufen kann. Im vergangenen August hat eine Rohrreinigungsfirma mit einer sog. Rumpelfräse einige Drainagen freibekommen. Das funktioniert allerdings höchstens bei den Hauptsträngen. Von denen zweigen die Seitenstränge fischgrätenartig ab, die auch mit einer Fräse nicht erreichbar sind. Bei den Reinigungsarbeiten im August wurde übrigens festgestellt, dass ein Zeitgenosse mehrere Eimer in eine Drainage gestopft hat, so dass das Wasser kaum mehr abfließen konnte Alles im Eimer .
Die Gemeinde hat nun vor, spätestens im zeitigen Frühjahr möglichst viele Drainagen wieder gängig zu machen. Dazu ist es erforderlich, dass der Wasserstand im Flutgraben abgesenkt wird, damit die Auslässe der Drainage zugänglich sind. Deswegen hat das Wasser- und Schifffahrtsamt in den letzten Tagen den Flutgraben gesäubert Grabenreinigung . Nun müssen die Bauhofmitarbeiter die Drainagenenden mindestens etwa einen Meter weit freilegen, damit die Fachfirma mit ihrer Fräse möglichst weit in die Drainage vorstoßen kann. Erst dann ist zu erwarten, dass der Wasserstand in den angrenzenden Wiesen abgesenkt werden kann.



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Grabenreinigung




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Keine Superförderung für Schulsanierung

13.1.18: Die Margetshöchheimer Verbandsschule ist bekanntlich sanierungsbedürftig. Unter dem Strich rechnet man für die Sanierung der Schule und der Turnhalle mit einem Finanzbedarf von 20 Millionen Euro, was vom Freistaat mit 60 % bezuschusst würde. Trotzdem bliebe für die vier Verbandsgemeinden Margetshöchheim, Zell, Erlabrunn und Leinach noch ein gewaltiger Finanzierungs-, also Schuldenberg, der die Kommunen auf Jahre und Jahrzehnte hinaus belasten würde.
Um mehr Investitionen anzuschieben, hat der Bund vor einiger Zeit ein Kommunalinvestitionsprogramm KIP aufgelegt, durch das finanzschwache Kommunen mit 90 % der förderfähigen Kosten unterstützt werden. Aus diesem Programm wird zum Beispiel der barrierefreie Ausbau unseres Rathauses bezuschusst.
Neuerdings gibt es so ein Programm auch für den Bau und die Sanierung von Schulen. Deshalb hatte man sich in Margetshöchheim durchaus Hoffnungen für eine solche Förderung bei der anstehenden Sanierung der Verbandsschule gemacht. Nun stellte sich allerdings heraus, dass sich die finanzielle Situation der Gemeinde verbessert hat, so dass man keine Aufnahme in das neue Programm erwarten kann. Interessanterweise gibt es im weiten Umkreis nur eine Gemeinde, die mit solchen Mitteln rechnen kann, nämlich Kürnach. Offensichtlich sieht man manchen die Armut gar nicht an.

Damit sind die Chancen für eine umfassende Sanierung der Grund- und Mittelschule drastisch gesunken. Denkbar wäre zwar auch die Aufgabe des Mittelschulstandorts und eine Beschränkung auf die Sanierung oder den Neubau der Grundschule. Das käme vordergründig zwar billiger. Da sich dann die Kosten lediglich auf Margetshöchheim und vielleicht noch Erlabrunn verteilen würden, käme dies für Margetshöchheim allerdings auch nicht billiger.

Am 28.2. werden sich alle Gemeinderäte der 4 Verbandsgemeinden in der Margetshöchheimer Schule treffen, um sich über den aktuellen Stand zu informieren und anschließend in den jeweiligen Ratsgremien grundsätzlich über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Falls es nämlich zu einer Sanierung käme, wären zusätzlich zu den bisherigen Architektenleistungen weitere Planungsschritte mit einem Finanzbedarf von mehreren 10.000 € erforderlich, bevor es zur Gesamtplanung und Ausschreibung käme. Diese Kosten könnte man sich jedoch sparen, wenn schon vorab klar wäre, dass eine der Gemeinden sich nicht an der Sanierung beteiligt. Dann wäre die Gesamtsanierung gescheitert.



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MainArt-Projekt

11.1.17: Bürgermeister Brohm stellte beim Neujahrsempfang das MainArt-Projekt "Ein Stuhl für den Mainsteg" vor, bei dem von Bürgern und Vereinen in Zusammenarbeit mit den Veitshöchheimern Stühle kreiert werden sollen, die eine Stuhlbrücke auf dem Mainsteg und am Ufer bilden sollen.



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Stuhl-Projekt




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Kindergarten platzt aus allen Nähten

10.1.18: Bürgermeister Brohm gab beim Neujahrsempfang bekannt, dass man sich in der Gemeinde ernsthaft mit der Erweiterung des Kindergartens befassen muss. Das liegt einerseits daran, dass immer mehr Familien ihre Kinder in eine Kindertagesstätte schicken und andererseits an der steigenden Geburtenrate. Deshalb musste der Margetshöchheimer Kindergarten inzwischen sogar eine Notgruppe im Sportraum im Untergeschoss unterbringen.



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Es gibt viel zu tun

2.1.18: Die Zeit "zwischen den Jahren" ist traditionell der Anlass zurückzublicken, was so alles in der Welt, aber auch in der Kommunalpolitik geschehen und erreicht worden ist. Den Jahresbeginn wollen wir dazu nutzen, um uns einige Gedanken darüber zu machen, was die Gemeinde Margetshöchheim so alles im neuen Jahr erwartet. Wir wollen uns allerdings auf einige wenige Aspekte beschränken. Den großen Überblick wird Bürgermeister Waldemar Brohm sicher beim Neujahrsempfang präsentieren.
Grundsätzlich dürfte heuer damit zu rechnen sein, dass wir ohne Darlehensaufnahme und Neuverschuldung wohl nicht über die Runden kommen werden, obwohl sich der Stegneubau um ein weiteres Jahr verzögern soll. Vielleicht kommen wir aber doch um eine Neuverschuldung in 2018 herum, da der Gemeinderat bereits Ende 2017 auf den letzten Drücker wegen der äußerst günstigen Konditionen und der zu erwartenden Rechnungen für den Rathausumbau einem deutlichen Schluck aus der Darlehenspulle zugestimmt hat.
Im neuen Jahr werden zwei Maßnahmen aus dem vergangenen Jahr abgeschlossen, der Rathausumbau und der Grillplatz. Dann wird man sehen, was an Kosten unter dem Strich herauskommt. Beim Rathaus soll man angeblich trotz einiger unliebsamer Überraschungen im Kostenrahmen bleiben. Beim Grillplatz wird man wohl erst einmal abwarten müssen, ob sich nicht durch die Abfuhr belasteten Erdaushubs eine merkliche Kostensteigerung ergibt.
Ende Frühjahr 2018 rechnet man mit der Fertigstellung des Bauabschnitts der Mainstraße zwischen Rathaus und Ludwigstraße, so dass sich momentan über die endgültige Kostenentwicklung noch nichts sagen lässt. Das gilt auch für die Sanierung der beiden Kammern des oberen Hochbehälters. Sicher ist nur, dass die Maßnahme auf jeden Fall noch in diesem Jahr durchgeführt werden muss, damit die seit Monaten erforderliche Chlorung des Trinkwassers für den Oberort nicht mehr erforderlich ist. Zusätzlich muss man berücksichtigen, dass die beiden Kammern nur hintereinander erfolgen kann, da sonst die Wasserversorgung des Oberorts nicht mehr funktionieren würde. Dazu haben wir bereits vor einigen Tagen Informationen veröffentlicht: Sanierung der Hochbehälter
Auf der Agenda für 2018 steht auch noch die Planung für die Gestaltung des Parkplatzes in der Ludwigstraße. Bekanntlich hat die Gemeinde das Haus Nr. 19 gesteigert und das daneben liegende Grundstück erworben. Bevor man überhaupt mit der Planung beginnen kann, muss allerdings abschließend geklärt werden, ob das Gebäude mit einem Teil des Geländes verkauft oder ob es abgerissen werden soll, um möglichst viele Parkplätze schaffen zu können. Bislang bevorzugte man den Verkauf des Hauses und die Umwandlung der Restfläche in Parkplätze. Es wäre nun an der Zeit, sich endgültig zu entscheiden und bei einer Verkaufsabsicht den Verkauf zeitnah auf den Weg zu bringen. Denn bislang ist das Haus für die Gemeinde totes Kapital. Und um keine Fehlplanung auf den Weg zu bringen, wäre eine baldige Entscheidung sinnvoll und nötig.
Man sollte auch nicht vergessen, dass es noch einige potentielle Baustellen gibt, die bislang etwas stiefmütterlich behandelt wurden. Wir denken hier an den Radweg zwischen dem Mainsteg und dem Spielplatz, der häufig einer Seenlandschaft gleicht. Hier besteht dringend Handlungsbedarf. Ebenso am Fußweg vom Altort zum Sportplatz, wo die MM seit längerem auf eine Sanierung gedrungen hat. Heuer soll nun ein Landschafts- und Stadtplanungs-Büro mit einer Planung beauftragt werden, was wir begrüßen, obwohl wir der Ansicht sind, dass eine sinnvolle Lösung auch schneller und billiger von einem Ingenieurbüro geleistet werden könnte, das letztendlich sowieso zusätzlich beauftragt werden muss. Wir haben in der letzten Gemeinderatssitzung allerdings selbst die Einschaltung eines Landschaftsplaners beantragt, damit hier einvernehmlich etwas vorwärts geht.
Und schließlich wollen wir noch zwei Dauerbaustellen erwähnen, die seit langem die Verwaltung beschäftigen und uns über kurz oder lang wohl finanziell einholen werden. Einerseits geht es um die Sanierung der Verbandsschule und andererseits befürchten wir, dass die seit vielen Jahren überfällige Sanierung der bislang nur wenige Monate genutzten Kinderkrippe sich auch noch auf den gemeindlichen Haushalt auswirken wird, obwohl Kinderkrippe und Kindergarten eigentlich in den Zuständigkeitsbereich des Betreibers, der Kirchenstiftung, fällt.




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Schulsanierung - ein Zigmillionenprojekt

12.12.17: Wegen erheblicher Mängel in den Bereichen Energieeffizienz, Brandschutz, Installation usw. beschäftigt sich der Schulverband Margetshöchheim, dem die Gemeinden Margetshöchheim, Zell, Leinach und Erlabrunn angehören, bereits seit längerer Zeit mit der baulichen Zukunft der Schule, in der ganz oder teilweise die Grundschulen Margetshöchheim und Erlabrunn und die Mittelschule (früher Hauptschule) untergebracht sind. Dabei stehen die Sanierung im Bestand, der Abriss und Neubau für die Grund- und Hauptschule und die Auflösung der Mittelschule (verbunden mit dem Umbau- oder Neubau der Grundschule für Margetshöchheim und Erlabrunn) zur Disposition. Denkbar wäre auch eine notdürftige Sanierung des Bestandsgebäudes, was allerdings vor allem wegen der erforderlichen Brandschutzmaßnahmen auch nicht billig und im Grunde genommen lediglich eine vorübergehende Notmaßnahme wäre.

Bislang wurden durch das Büro Haas und Haas die Leistungsphasen 1 und 2 der Vorplanungen weitgehend erbracht. Dabei stellte sich heraus, dass bei einer Generalsanierung der Schule und der Turnhalle mit Kosten in Höhe von 20 Millionen zu rechnen ist. Davon dürften bei der Schule lediglich 12.000.000 € als förderfähig anerkannt werden, die wiederum wahrscheinlich allenfalls zu 55 % gefördert werden.

Weitere Einzelheiten und die weiter geplanten Schritte finden Sie im Protokoll der Verbandssitzung:
niederschriftsv1217.pdf [107 KB]



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MM-Antrag zum Ausbau des Fußwegs zum neuen Steg

9.12.17: Die MM hat für die Gemeinderatssitzung am 12.12.17 unter TOP 5 die zeitnahe Beauftragung eines Planungsbüros für den Weg vom Sportplatz zum Steinernen Weg beantragt. 171201antragdermm.pdf [55 KB]
Über diese Thematik haben wir bereits mehrmals berichtet, u.a. am 9.7. über einen MM-Antrag MM will beschleunigten Wegebau zum Steg und über die Gemeinderatsklausur zu diesem Thema: Gemeinderatsklausur am 21.1.17, Teil II



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Neuer Kindergarten für Margetshöchheim?

27.11.17: Derzeit sucht ein privater Verein in Margetshöchheim einen Standort für einen Waldkindergarten. Bislang wurde allerdings noch kein geeignetes Grundstück gefunden, das möglichst gut anfahrbar sein soll. Auch der Winterdienst müsste gewährleistet sein. Davon einmal abgesehen gibt es allerdings noch einige weitere Probleme, die gelöst werden müssten. So ist für bestimmte Wettersituationen (Sturm usw.) ein Ausweichraum erforderlich. Und letztendlich soll sich die Gemeinde auch finanziell beteiligen. Als Startkapital wären wohl ca. 69.000 € für Bauwagen, Spielzeug usw. erforderlich. Für den laufenden Betrieb müsste die Gemeinde das Betriebsdefizit übernehmen, was nach der Kalkulation des Vereins maximal 37.000 € betragen, in der Regel jedoch deutlich geringer ausfallen könnte.
An Margetshöchheim hat man gedacht, da hier der Kindergarten momentan voll ausgelastet ist. Der Verein verweist darauf, dass der Waldkindergarten deutlich schneller und kostengünstiger zu realisieren ist als ein Neu- oder Anbau. Es ist allerdings derzeit nicht kalkulierbar, ob und in welchem Umfang ein Waldkindergarten von den Margetshöchheimer Eltern angenommen wird. Außerdem rechnet man bei einem Waldkindergarten mit einem deutlich größeren Einzugsgebiet, wenn sich die Einrichtung wenigstens einigermaßen selbst tragen soll.



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Neuer Schulstandort Margetshöchheim?

26.11.17: Wie man der Main-Post vom 22.11. entnehmen konnte, hat Norbert Bauriedel das Anwesen Mainstraße 48 samt großem Garten der Montessorischule langfristig verpachtet, die dort eine Zweigstelle einrichten will. Das Anwesen, das früher im Eigentum der verstorbenen Hedwig Götz war, soll auf 10 Jahre verpachtet worden sein. Da für Schulgebäude heutzutage strenge Auflagen vom Brandschutz bis hin zu den Sanitäreinrichtungen gelten, scheint noch nicht sicher zu sein, wann der Schulbetrieb tatsächlich aufgenommen werden kann. Bereits seit einigen Wochen sind Montessorischüler schon auf dem Gelände aktiv und haben u.a. große Teile der Inneneinrichtung in Containern entsorgt.
Bereits gestern hat Montessori auf dem Gelände Flagge gezeigt (siehe Foto unten) und etliche Besucher angelockt. Vor einiger Zeit stieß das Anwesen schon einmal auf großes Interesse, als es zu einem stolzen Preis im Internet angeboten worden war.



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Mainstraße 48




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Alternative Bestattungsformen

18.10.17: Da immer mehr Verstorbene eingeäschert werden, nehmen die Urnenbestattungen deutlich zu. Deshalb hat die Gemeinde zusätzlich zu den Urnengräbern im neuen Friedhof zwei Urnenstelen im alten Friedhof aufstellen lassen. Derzeit gibt es auch eine Planung für ein Kolumbarium, ein Gebäude, das Platz für rund 600 Urnenplätze bieten soll. Wir haben darüber in TOP 1 der Bauausschusssitzung vom 13.6.17 Bauausschusssitzung am 13.6.17 und in TOP 3 der Gemeinderatssitzung vom 12.9.17 Gemeinderatssitzung am 12.9.17 ausführlich berichtet.
Neuerdings zeichnet sich auch ein starker Trend zu alternativen Bestattungsformen ab. So gibt es bereits mehrere Waldbestattungsplätze (Friedwald), etwa in Greußenheim, und neuerdings sogar die Möglichkeit, sich unter einem Weinstock zur ewigen Ruhe betten zu lassen.
Dabei ist es an Vielen in Margetshöchheim spurlos vorbeigegangen, dass es bereits seit Jahren bei uns möglich ist, im südlichen Teil des neuen Friedhofs unter einer Streuobstwiese anonym bestattet zu werden. Das ist wohl ein Alleinstellungsmerkmal für Margetshöchheim.



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Anonymes Gräberfeld




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Unerwartete Kostenmehrung beim Grillplatz

13.10.17: Im Laufe des Sommers war auf dem Grillplatzgelände ein deutlicher Baufortschritt zu erkennen. So wurde der Bachwiesengrabeneinlauf in den Main mainabwärts verlegt und an der alten Einmündung eine Bucht geschaffen. Dann stockten die Arbeiten allerdings für einige Wochen. Ursache war, dass das ausgebaggerte und zwischengelagerte Material mit organischen Stoffen leicht belastet war, so dass nur die Abfuhr auf spezielle Deponien in Frage kam, was die Kosten für den Grillplatz weiter in die Höhe getrieben hätte. Mittlerweile hat man einen legalen Ausweg gefunden und das Material zumindest teilweise für die Modellierung eines Walls als Abgrenzung Richtung Staatsstraße verwendet, was die Kostenmehrung vermindert.
Für den 18. November ist eine Pflanzaktion geplant, an der sich die Jugendlichen beteiligen wollen.



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Wie schnell wird in der Zone 30 gefahren?

1.10.17: In Margetshöchheim gilt bekanntlich im gesamten Ortsgebiet Tempo 30. Lediglich im verkehrsberuhigten Bereich der Dorfstraße ist nur Schrittgeschwindigkeit erlaubt. Viele haben den Eindruck, dass sich nur wenige an die Geschwindigkeitsbeschränkung halten. Wer es genau wissen will, kann sich in der folgenden Langzeituntersuchung informieren, wie viele Fahrer zu welchen Zeiten wie schnell (bzw. zu schnell) in der Erlabrunner Straße in Höhe der Margarethenhalle fuhren: geschwindigkeiterlabrunner.pdf [411 KB]



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Wahlergebnis Margetshöchheim

Partei  Erststimme  Zweitstimme 
CSU  43,9 %  38,67 % 
SPD  22.88 %  21,59 % 
Grüne  13,37 %  13,11 % 
FDP  6,98 %  8,74 % 
AFD  5,35 %  6,71 % 
Linke  5,26 %  5,53 % 
Wahlbeteiligung  87,17 %   


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Nachbarklagen gegen Gaststättengenehmigung

13.9.17: Nach der überraschenden Veräußerung der Gaststätte "Zum Kreutzer" hat die Gemeinde nichts unversucht gelassen, um im Altort wieder einen gastronomischen Betrieb zu erhalten. Zu diesem Zweck erwarb die Gemeinde das Anwesen Mainstraße 20/20a, um es mit der Auflage der gastronomischen Nutzung weiterzu veräußern. Voraussetzung für das Zustandekommen des Weiterverkaufs war verständlicherweise die Erteilung einer Baugenehmigung. Nachdem das Landratsamt für die im Stengelanwesen geplante Gaststätte (Mainstraße 20/20a) dem vorgesehenen Bauherrn die Baugenehmigung für die Gaststätte erteilt hatte, gingen nun beim Verwaltungsgericht die Klagen dagegen von zwei Nachbarinnen ein, obwohl der Bauherr alles versucht hatte, eine einvernehmliche Lösung mit den Nachbarn zu finden. Damit dürfte der für das Frühjahr 2018 angepeilte Baubeginn hinfällig sein.



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Ausbau der Mainstraße

4.7.17: Eigentlich hätte die Erneuerung der Mainstraße zwischen dem Rathaus und der Ludwigstraße bereits beginnen sollen. Im Mai hätte ursprünglich die Informationsveranstaltung für die betroffenen Anlieger stattfinden sollen und in diesen Tagen der Startschuss für die Bauarbeiten. Mittlerweile gibt es einen neuen Termin für den Beginn der Bauarbeiten, nämlich den September.
Die Informationsveranstaltung für die Anwohner fand nun am gestrigen Abend statt. Uns war von Anfang an klar, dass der Umbau des Rathauses und der nahezu gleichzeitige Ausbau der Mainstraße in diesem Bereich zu Problemen führen muss. Wenn jetzt behauptet wird, die Verzögerung sei auf die beim Rathausumbau aufgetretenen statischen Überraschungen zurückzuführen, haben wir allerdings unsere Zweifel.
Da die Ausschreibung erst am 20. Juni erfolgte und die Vergabe am 19. Juli vorgesehen ist, dürfte der ursprünglich für den Baubeginn vorgesehene Junitermin wohl unabhängig vom Rathausumbau nicht haltbar gewesen sein. Offensichtlich hat sich die Planung länger hingezogen. Möglicherweise hat man auch auf den Margaretenfesttermin Rücksicht genommen. Die Bauarbeiten sollen nun in der 38. Kalenderwoche (September) beginnen. Im Mai 2018 soll die Straße dann fertig sein.
Bei der gestrigen Anwohnerversammlung wurde die Befürchtung laut, dass man angesichts der Baukonjunktur und der kurzen Frist zwischen Ausschreibung und Baubeginn wohl kaum einen günstigen Bieter für die Baumaßnahme finden wird. Auch wir befürchten, dass durch die Verzögerung die Baumaßnahme teurer wird, was auch die betroffenen Hausbesitzer treffen wird. Ein Problem sehen wir auch durch die über den Winter offene Baustelle, was die Anwohner wohl zusätzlich durch Schmutz und andere Unannehmlichkeiten belasten wird. Kritisch sehen wir auch, dass die Anlieger nun nicht auf dem neuen Gemeindegrundstück in der Ludwigstraße, sondern an der Mainfähre parken sollen. Es ist ein schwacher Trost für die Anlieger, dass sie bereits seit Monaten durch die Sperrung der Mainstraße für die Rathausbaustelle Kummer gewohnt sind.
Einen Vorteil soll der Baubeginn im Herbst allerdings haben, nämlich den niedrigen Grundwasserstand, so dass man nicht ständig das Grundwasser absenken muss. Dadurch würden nämlich Feinanteile aus dem Untergrund ausgewaschen, so dass an den Häusern mit Setzungen und Rissen zu rechnen ist. Von Vorteil ist dies allerdings nur, wenn die Kanalbaustelle tatsächlich bis zum Wintereinbruch wieder geschlossen ist.
Die vorläufige Kostenschätzung für die Belastung der Hausbesitzer liegt in der Mainstraße bei ca. 7 €/qm und in der Stichstraße bei 8,28 €/qm.
Einzelheiten zum Ausbau, der am 16.6.16 beschlossen wurde, finden Sie hier: Gemeinderatssitzung 14.6.16 Ergebnisse



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auch der Rest ist jetzt betoniert

14.6.17: Wir haben uns bereits am 25.5. kritisch über die Betonierung von Teilen des Rathaushofs geäußert. Zu früh gefreut
Gestern wurde nun der Rest der für den Umbau geöffneten Rathaushoffläche betoniert, wie man den folgenden Fotos entnehmen kann.



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Beton statt Pflaster




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eine weitere Hiobsbotschaft

5.5.17: Bei den Umbaumaßnahmen im Rathaus wurde nun an einer weiteren Stelle ein kapitaler Baumangel entdeckt, der gravierende Folgen hätte haben können. Vom Flur im Eingangsbereich zweigt rechter Hand der Zugang zum Keller ab. An dieser Stelle wurde ein gravierender statischer Mangel festgestellt, der nur durch den Einzug eines Stahlträgers behoben werden kann. Es grenzt wirklich an ein Wunder, dass das Rathaus noch nicht eingestürzt ist.
Durch die unerwarteten katastrophalen Baumängel hinkt man beim Baufortschritt mittlerweile um 4 Wochen hinterher, was sich auch auf den geplanten Ausbau der Mainstraße und das Margaretenfest auswirken kann.



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Lärmschutz ist Menschenschutz

27.4.17: Für die Margetshöchheimer Mitte war der Lärmschutz der Bevölkerung schon seit der Gründung im Jahre 1984 ein wichtiger Teil des Umweltschutzes, dem sich die MM speziell verschrieben hat. Das manifestiert sich nicht nur auf unserer Website konsequente Verkehrsberuhigung im Ort . Zu einer Zeit, als das landesweit noch undenkbar war, setzte die MM etwa das Tempo 30-Limit in den 80er Jahren im gesamten Ort durch.
Deshalb haben wir auch den Beitritt der Gemeinde Margetshöchheim zum Verein "Leiser" beantragt, der den Schutz der Bürger vor Verkehrslärm auf seine Fahnen geschrieben hat. Nach anfänglich heftigem Widerstand aus den Fraktionen von CSU und SPD stimmte der Gemeinderat schließlich mit 10 gegen 6 Stimmen dem Beitritt zu. Gemeinderatssitzung am 13.12.16 (TOP 1)
Berichte über die Auseinandersetzungen um ein Thema, das eigentlich gar nicht strittig sein sollte, finden Sie hier: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass! und Sturm im Wasserglas?
Mittlerweile haben die Gemeinden Zell und Margetshöchheim und der Verein "Leiser" eine Initiative gestartet, um den Verkehrslärm auf der Staatsstraße wenigstens etwas zu verringern. Die Einzelheiten finden Sie in der Presseerklärung der beiden Maintalgemeinden und des Vereins "Leiser":
20170417presseerklaerungtempo80zellmargetshoec.pdf [364 KB]
Die gemeinsame Presseerklärung ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung, gerade in einer Jahreszeit, in der die Motorradfahrer auf der Staatsstraße wieder voll aufdrehen, was vielen Bürgern auch im weiteren Umfeld der Umgehungsstraße ein Dorn im Auge ist. Man sollte allerdings nicht vergessen, dass die Bewohner des gesamten Ortes vor allem durch den Bahnlärm flächendeckend beeinträchtigt werden. Gerade hier sollte die Gemeinde umgehend offensiv werden, bevor im wahrsten Sinne des Wortes der Zug bei den Lärmschutzmaßnahmen abgefahren ist.
Gestern war übrigens "Tag des Lärms". Kein Wunder, dass die Main-Post gestern groß über diese konzertierte Aktion gegen den Verkehrslärm berichtet hat.



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eine böse Überraschung beim Rathausumbau

25.3.17: Vor zwei Tagen gab es im Zuge der Umbaumaßnahmen im Rathaus eine böse Überraschung. Bei der Entkernung des Untergeschosses für den Umbau des Toilettenbereichs stellte sich heraus, dass wohl seit Jahrzehnten in Teilen des Rathauses die statische Sicherheit nicht gegeben war. Als die Baufirma die Deckenverkleidung entfernte, konnte man erkennen, dass die Decke des Toilettentraktes mehr oder weniger in der Luft hing und nicht im Geringsten ausreichend abgefangen war. Das bedeutete, dass auch die darüber liegenden Bereiche im 1. und 2. Stock und wohl auch im Dachgeschoss nicht abgestützt waren. Es grenzte wohl an ein Wunder, dass dieser Teil des Rathauses nicht schon längst eingestürzt ist. Als die Bauarbeiter die Situation erkannten, stellten sie sofort die Arbeiten ein und stützten die Decke über dem Untergeschoss provisorisch ab. Zusätzlich wurde festgestellt, dass bei der Betondecke teilweise die Baustähle freilagen und angerostet waren.
Dieser allen Regeln der Baukunst widersprechende Baupfusch dürfte wohl auf den Umbau des Rathauses 1977 zurückgehen. Damals wurde u.a. die Deckenhöhe im Untergeschoss erhöht, um dort die Sparkasse unterzubringen. Normalerweise müsste man eigentlich davon ausgehen, dass zumindest der verantwortliche Architekt solche gravierenden Baumängel rechtzeitig erkennt, wenn eine Baufirma offensichtlich gegen die simpelsten Regeln der Baukunst verstößt. Dass diese massiven Fehler auf die Planung des Architekten selbst zurückgehen, kann man sich kaum vorstellen.

Das ganze Ausmaß der Schäden und die Mehrkosten für deren Behebung sind derzeit noch nicht abzuschätzen, zumal ja auch der fehlerhafte Beton an Teilen der Decke saniert werden muss. Somit dürfte auch der Neuanstrich für die Fassade in Frage gestellt sein. Weil die Ergebnisse der Ausschreibung teilweise recht erfreulich waren und das Gerüst für den Fenstertausch sowieso erforderlich ist, dachte man bislang daran, dann auch gleich die Fassade streichen zu lassen. Angesichts der nun drohenden Mehrausgaben dürfte dies kaum mehr realistisch sein.
Sicher ist auch, dass wohl der Bauzeitenplan kaum mehr zu halten sein wird. Das hat nicht nur Auswirkungen auf das Personal und die Besucher, die mit den derzeitigen Provisorien zurechtkommen müssen. Man darf nicht vergessen, dass Mitte des Jahres auch der Ausbau der Mainstraße zwischen Rathaus und Ludwigstraße beginnen soll. Ob es auch Auswirkungen auf das Margaretenfest haben wird, bleibt abzuwarten.
Folgende Fotos mit Details : Flur vorm Bürgerbüro mit Betonschäden



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Flur vorm Bürgerbüro mit Betonschäden




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Problemdecke Toilettentrakt




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entkernte Toilette mit Abstützung




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Flur vor dem Bürgerbüro 



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zukünftiger Ausgang zum Aufzug 



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Bürgerbüroraum




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Muss er an die Leine?

5.3.17: Bei einem Gespräch mit den beiden Jagdpächtern und dem Jagdvorsteher Edwin Döbling, besprachen Bürgermeister Brohm, sein Stellvertreter Etthöfer und die drei Fraktionsvorsitzenden den Antrag der Jäger, in der ganzen Gemarkung die Anleinpflicht für Hunde einzuführen.
Wir haben bereits am 14.2.17 ausführlich zu diesem Thema informiert: Anleinpflicht für Hunde
Bürgermeister Brohm hatte sich vor dem Gespräch mit den Jägern hinsichtlich der generellen Anleinpflicht bereits mit dem Landratsamt in Verbindung gesetzt. Eine solche Anleinpflicht für die gesamte Gemarkung gibt es wohl in den Landkreisgemeinden bislang noch nicht. Ganz abgesehen von der Durchsetzbarkeit gibt es auch Zweifel daran, ob so eine Regelung rechtlich wasserdicht ist.
Man will nun versuchen, das nur für landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Zwecke zulässige Befahren der Feldwege zu kontrollieren und missbräuchliche Nutzungen zu unterbinden. Damit dürfte sich die Zahl der Gassigeher auf den Reutfeldern wohl deutlich verringern. Der Bürgermeister will deshalb mit der Polizei Kontakt aufnehmen, um zu eruieren, welche Möglichkeiten die Gemeinde hierbei hat.
Da zur artgerechten Haltung von Hunden auch dazugehört, dem natürlichen Bewegungsdrang der Tiere Rechnung zu tragen, müsste zumindest eine Freilauffläche ausgewiesen werden, die aber in der Margetshöchheimer Gemarkung schwer zu finden sein wird. Selbst wenn es eine solche gäbe, würde es zu einer Konzentration von Hunden auf kleiner Fläche kommen, was sicher auch zu Problemen führen würde. Man muss zudem feststellen, dass das Ganze kein typisch Margetshöchheimer Problem ist. In Leinach sind in der Flur noch mehr Hunde unterwegs. Allerdings ist die Leinacher Flur deutlich größer. Trotzdem trifft die Problematik einige der 7 Leinacher Jagdreviere mindestens ähnlich stark wie die Margetshöchheimer Jäger.


 


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Mängel beim Brandschutz in der Verbandsschule?

17.12.16
Dass die Verbandsschule über kurz oder lang ein Sanierungsfall sein wird, war dem Schulverband der Gemeinden Margetshöchheim, Zell, Erlabrunn und Leinach seit einiger Zeit bekannt. Neben den energetischen und sonstigen Mängeln war auch das Fehlen eines zweiten Rettungswegs ein Thema. Da eine Schulsanierung ein mehrstelliges Millionenprojekt ist, läuft da ohne staatliche Unterstützung gar nichts. Voraussetzung für die Förderung ist allerdings, dass die Schule angesichts sinkender Schülerzahlen im Mittelschulbereich Aussicht auf längerfristigen Bestand hat, was ja nachvollziehbar ist. Sonst wäre das Geld zum Fenster hinausgeworfen.
Nachdem die Regierung von Unterfranken für die Schule eine positive Prognose erstellt hatte, konnte der Schulverband die Vorbereitungen für die Sanierung in Angriff nehmen. Als ein Architekturbüro eine grobe Einschätzung der baulichen Situation ermittelt hatte, mussten sich die Gemeinderäte der Mitgliedsgemeinden entscheiden, ob sie die Mittel für die genauere Ermittlung der Sanierungskosten aufbringen wollen. Erste ganz grobe Schätzungen gehen von 13 Millionen € Sanierungskosten aus.
Bevor erste Entscheidungen in den Gemeinderäten erfolgen konnten, beging die Feuerwehrführung das Gebäude und listete die Mängel auf. Das Hauptproblem war das Fehlen eines zweiten Rettungswegs, was vor allem wegen des verschachtelten Gebäudes und der Hanglage ein Problem ist. Grundsätzlich haben ältere Schulgebäude Bestandsschutz, wenn der erste Rettungsweg intakt ist. Da es da jedoch einige Mängel gab, reagierte der Schulverband umgehend und stellte im Haushalt 30.000 € für Sofortmaßnahmen bereit. Es ist also damit zu rechnen, dass die Mängel zeitnah behoben werden. Noch vor Weihnachten sollen erste Maßnahmen mit einem Büro abgesprochen werden.



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Erfolgreich gesteigert

9.11.16: Am Nachmittag wurde ein 1300 qm großes Grundstück in der Ludwigstraße, das mit einem Zweifamilienhaus bebaut ist, öffentlich versteigert. Da das Grundstück an der Schaltstelle zwischen dem Altort und den angrenzenden Baugebieten für die Gemeinde interessant ist, beteiligte sich die Gemeinde an der Versteigerung.
Obwohl es etliche Interessenten gab, erhielt die Gemeinde schließlich bei einem Kaufpreis von 225.000 € den Zuschlag. Allerdings muss noch eine Grundschuld von ca. 102.000 € abgelöst werden. Trotzdem kann die Gemeinde mit dem Ergebnis der Versteigerung zufrieden sein.



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Wassergebundene Decke

Bislang galten Asphalt, Beton oder Pflaster im Straßen- und Wegebau als die Standardlösungen. Das war auch in Margetshöchheim nicht anders. Beim Radweg innerhalb und außerhalb des Ortes zeigte sich allerdings, dass diese Materialien auch ihre Schattenseiten haben. Überall dort, wo die Bäume nahe am Wegesrand standen, kam es in den letzten Jahren zu deutlichen Schäden, weil die Wurzeln den Belag nach oben drückten. Da durch die Versiegelung Wasser und Sauerstoff nicht in den Wurzelraum kommen konnten, suchten sich die Wurzeln dies, indem sie nach oben drängten. Die Folge waren Wölbungen und teilweise Risse im Fahrbahnbelag.
Vermeiden kann man diese Schäden nur durch eine wassergebundene Decke, die Luft und Wasser in den Wurzelraum gelangen lässt. Das hat man notgedrungen auf einem kleinen Wegabschnitt zwischen Steg und Spielplatz auch praktiziert. Seitdem gibt es dort keine Wurzelschäden mehr, dafür aber Schlaglöcher und andere Unannehmlichkeiten, was wohl auch an dem dafür ungeeigneten Material lag. In Würzburg hat man unter Federführung der LWG in Veitshöchheim in den letzten Jahren alternative Lösungen getestet wassergebundenewegedeckenin.pdf [1.237 KB] .
Da der ganze Margetshöchheimer Mainuferbereich mit den markanten Pappeln zu den Problemzonen gehört, muss sich der Gemeinderat über kurz oder lang für eine Lösung entscheiden. Die wassergebundene Decke wird dabei sicher nicht die pflegeleichteste Lösung sein, wohl aber die Lösung, bei der die Erhaltung des Baumbestands am ehesten gewährleistet ist. Das Würzburger Beispiel hilft uns da nur bedingt weiter, weil dort angesichts der fehlenden Langzeiterfahrungen die Auswirkungen auf und durch die Vegetation noch nicht abgeschätzt werden kann.



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