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Berichte aus dem Bauausschuss

Bauausschusssitzung am 18.6.2013

Tagesordnung:

TOP 1: Ortseinsichten
- Ortseinsicht Grundstück FlNr. 7057, Flurlage Steinmauer
Der Grundstückseigentümer hatte beantragt, bei einem älteren Gerätschuppen im Außenbereich die Asbestplatten und das Asbestdach zu entfernen und den Schppen neu zu verkleiden. Nun soll beim Landratsamt nachgefragt werden, ob dies auf Grund der rechtlichen Vorgaben möglich ist.
- Pointstraße, Parksituation vor Anwesen Pointstraße 12
Der Ausschuss beschloss, die Markierung für einen Parkplatz im mittleren Teil der Pointstraße zu entfernen und somit die Ein- und Ausfahrt aus einem Grundstück zu erleichtern.
- Parksituation zum Bauantrag zur Nutzungsänderung Birkachstraße 16a
Der Ausschuss sah keine Veranlassung, in die Parksituation auf einem Privatgrundstück einzugreifen.
- Würzburger Straße, Parksituation bei Würzburger Str. 29-33
Der Ausschuss lehnte die Verkürzung einer Parkbucht in der Würzburger Straße ab, da die Ausfahrt aus einem Grundstück bei der erforderlichen Beachtung der jeweiligen Verkehrssituation möglich ist.

TOP 2: Umgestaltung des Rathauseingangs - Festlegung der Gestaltung
Herr Architekt Schröder wurde beauftragt, die Umgestaltung des Rathauseingangs zu planen. Hierfür wurden vom Ihm ein Vorentwurfsplan und eine Kostenberechnung erstellt.

Die derzeitige Eingangsanlage aus dunkeleloxierten Aluminiumprofilen besteht aus einer Drehtür mit festverglastem Seitenteil. Die Seitenwände, die Unterseite des Vordaches und die Decke des Zugangsbereiches sind mit Eichenholztafeln verkleidet.

Die neue Planung sieht eine Konstruktion aus profilierten Stahlelementen mit einer Drehtür mit Oberlicht und verglasten Seitenteilen, mit integriertem Briefkasten, vor.
Die Tür erhält eine Vorinstallation für den späteren Einbau eines elektrischen Türantriebes (behindertengerecht).
Die vorhandene seitliche Holzverkleidung wird abgebaut und durch eine Stahlkonstruktion mit Schaukästen ersetzt. Die Restflächen werden mit einer grünen Floatglasscheibe im Stahlrahmen verkleidet. Die Decke wird von unten ebenfalls neu verkleidet.

Die geschätzten Kosten für die Umgestaltung liegen bei 39.700,- € incl. MwSt. und incl. der Baunebenkosten.

Die Maßnahme wurde in der GR vom 14.05.13 diskutiert. Weitere Details der Planung insbesondere die Frage der behindertengerechten Eingangssituation sollen im Bauausschuss geregelt werden.
Näheres unter TOP 6 Gemeinderatssitzung am 9.4.2013
Aus dem Ausschuss wurde vorgeschlagen, das Kupferdach über dem Rathauseingang zu entfernen. Architekt Schröder schlug vor, stattdessen den Eingang mit einer gering vorspringenden grünen Glasplatte zu überdachen. Zusätzlich wurde vorgeschlagen, an der Nordseite des Eingangs einen deutlichen Hinweis auf das Rathaus anzubringen.
Außerdem wurde aus dem Ausschuss vorgeschlagen, die Eingangstüre weiter in das Rathaus zu verlegen und eine zweiflügelige Schiebetüre , die über eine Lichtschranke gesteuert wird, einzubauen.
Da die vorgeschlagenen Maßnahmen zu einer wesentlichen Verteuerung führen werden, wurde der Architekt beauftragt, die technische machbarkeit und die Kosten zu ermitteln.


TOP 3: Dachsanierung der Margarethenhalle - Auftragsvergaben und Informationen
Auftragsvergabe Maurerarbeiten:
Am 18.06.13 findet die Submission für die Beschränkte Ausschreibung der Maurerarbeiten statt. Es wurden 8 Firmen zur Angebotsabgabe eingeladen.
Bei der Ausschreibung werden Leistungen ausgeschrieben, um die Brandwand zur angrenzenden Tennishalle zu erhöhen, so dass diese mind. 50 cm über die Dachhaut reicht.
Das ungeprüfte Submissionsergebnis liegt zur Sitzung vor.
Das günstigste Angebot liegt bei 2.977 €. Dem stimmte der Ausschuss einstimmig zu.

Nachtragsangebot Dachrinnenaustausch:
Die Planung des Architekturbüros Haas+Haas sah vor, den Bestand der Dachrinnen und Attikas zu übernehmen.
Nachdem das Gerüst aufgestellt war wurde bei einer Begehung festgestellt, dass am ganzen Gebäude keine Dehnungsausgleiche in die Dachrinnen eingebaut wurden. Die gesamte Dachrinne weist kleine Risse auf.
Es wird daher angeraten, die Dachrinnen und daraus folgend auch die Attikaverblechungen, auszutauschen.
Für die zusätzlichen Kosten liegen Nachtragsangebote der Firmen Kimmel und Handschuh vor.
1.Nachtrag der Fa. Kimmel t: 10.502,56 €
1.Nachtrag der Fa. Handschuh: 8.199,31 €

Gesamtsumme 1. Nachtrag: 18.701,87 €

Außerdem wies die Fa. Kimmel darauf hin, dass vermutlich einige Regenfallrohre aufgefroren seien. Diese sind evtl. ebenfalls auszutauschen. Dieser Punkt wird noch vor Ort geklärt. Im LV ist ein EP für Regenfallrohre enthalten.
Im Ausschuss wurde die Ansicht vertreten, zu prüfen, ob statt der innenliegenden Dachrinne eine außen liegende Rinne eingebaut werden kann.

Kostensituation:
Laut den bisherigen Ausschreibungsergebnissen haben wir einen Puffer von ca. 19.000,- €.
Außerdem wurde in der Kostenberechnung eine Summe von 16.000,- € für Unvorhergesehenes eingestellt.

Nutzung der Dachfläche zur "Übung Höhenrettung" der Feuerwehr:

Die Feuerwehr Margetshöchheim hätte gerne auf dem Dach über der Feuerwehr einen Bereich, in dem in regelmäßigen Abstanden (alle 4 Wochen) Feuerwehrübungen zur Höhenrettung durchgeführt werden können.
Hierfür müssten in der Wand (ca. alle 80 cm) Lasthaken montiert werden.
Ein Dachstreifen von ca. 1,00 m würde für die Übungen regelmäßig begangen werden.
Der Dachrand (Attika) wäre im Übungsbereich ebenfalls zu verstärken, um dort eine Steckleiter zum Begehen des Daches anzulehnen.

Die Besprechung dieses Vorhabens an der Baustelle mit den Handwerkern ergab, dass unsere geplanten Konstruktionen nicht für eine solche Maßnahme ausgelegt sind. Falls ein Übungsstreifen benötigt wird, sind Zusatzmaßnahmen zu treffen!
Außerdem wiesen die Handwerker darauf hin, dass es zu Gewährleistungsproblemen kommen könnte. Das Dach wäre nicht als Übungsgelände ausgelegt. Die Gewährleistung könnte von den Firmen abgelehnt werden, wenn Feuerwehrübungen auf dem Dach stattfinden.

Das Architekturbüro Haas + Haas wies darauf hin, dass es das Feuerwehrzentrum Klingholz geben würde, welches mit einem dementsprechenden Übungsgelände ausgestattet sei!



TOP 4: Kommunales Förderprogramm - Förderantrag zur Fassadensanierung, Fl.Nr. 120, Schmiedsgasse 21
Für die Renovierung der Außenfassade des Anwesens in der Schmiedsgasse wurde ein Antrag auf Gewährung einer Zuwendung im Rahmen des kommunalen Förderprogramms an die Gemeinde gestellt.
Fassadensanierungen sind nach Ziffer 3 und 4 Gegenstand des Kommunalen Förderprogramms und somit zuwendungsfähig.
Angebote lagen in ausreichender Anzahl vor und waren vergleichbar.
Die Zuwendungsfähigen Kosten liegen bei 19.605,- €.
Somit liegt die mögliche Förderung von 30% bei 5.881,50 €.
einstimmig gebilligt

TOP 5: Schlussrechnung zur Baumaßnahme "Friedhofsmauer"
Nach Abschluss der Baumaßnahme "Friedhofsmauer und Neuverlegung der Wasserleitung" sind alle Rechnungen eingegangen.
Die Gesamtsumme aller Gewerke beläuft sich auf 120.016,17 € (Brutto)
kostenzusammenstellungendereinzelnengewerke.pdf [25 KB]
Die Überschreitungen wurden einstimmig gebilligt.

TOP 6: Bauantrag zum Ausbau des Dachgeschosses, Errichtung eines Satteldaches auf dem bestehenden Anbau und Umbau der Scheune zu einem Wohngebäude, FlNr. 81 + 82, Mainstraße 2
Die Bauherren beantragen für die Realisierung des Bauvorhabens mehrere Befreiungen von
den Festsetzungen der Gestaltungssatzung, die im beiliegenden Antrag begründet werden.
Dies betrifft nachfolgende Punkte:
1) Abstand der geplanten Dachgaube zum Ortgang auf dem bestehenden Wohngebäude
kleiner 1,50m – Begründung: vorgegebene Fenstersymmetrie,
2) Zwei Dachflächenfenster im geplanten Dach des Anbaus – Begründung: nicht
einsehbar
3) Abstand der geplanten Dachgauben zum Ortgang im Bereich der Scheune –
Begründung: von der Straße nicht einsehbar, zum Teil auf der Rückseite des Daches.
4) Darüber hinaus ist eine Firstverglasung der geplanten Bedachung des Scheunendaches
vorgesehen
Den Abweichungen hinsichtlich übergroßer Gauben im ehemaligen Scheunengebäude und der Punkte 1 und 3 wurde Zustimmung signalisiert. Den Dachliegefenstern (Punkt 2) und der Firstverglasung wurde nicht zugestimmt. Außerdem soll noch abgeklärt werden, welches Material für die Dachfläche der Gauben verwendet werden soll.

TOP 7: Altortsanierung Margetshöchheim, Fl.Nr. 178 u. 202/2, Einbau von Dachliegefenstern, Mainstraße 35
Der vorhandene Spitzboden wird derzeit nur durch ein kleines Giebelfenster belichtet.
Um eine weitere Nutzung des Spitzbodens zu ermöglichen, soll auf der dem Krautgartenweg zugewandten Seite ein Dachflächenfenster bis 65/100 cm eingebaut werden. Dieses Fenster wäre durch den Einbau in die Dachebene von der Mainstraße her nur in sehr geringem Umfang zu erkennen.

Da jedoch auf dieser Dachseite bereits ein Dachfenster (39/49cm) vorhanden ist, entspricht der Einbau eines weiteren Dachflächenfensters nicht der Gestaltungssatzung. Der Bauherr wurde daher im Vorfeld gebeten, zu prüfen, ob der Einbau einer Dachgaube möglich wäre.

Der Bauherr hat daraufhin ein Architekturbüro mit der Prüfung beauftragt.
Der Einbau einer Dachgaube ist aus gestalterischer Sicht nicht möglich, da sich der zu belichtende Raum im Spitzboden befindet und somit der Abstand zum First zu gering werden würde.
Die Proportionen sowie das Gesamtbild der Dachfläche wären durch eine Gaube an dieser Stelle gestört.

Herr Architekt Schröder rät daher, einer Abweichung zur Gemeindlichen Gestaltungssatzung zuzustimmen.
einstimmig zugestimmt

TOP 8: Vorstellung von Planungen zur Bebauung des Grundstückes FlNr. 4444/2, Oberer Scheckert
Der Investor stellt anhand zweier Varianten eine mögliche Bebauung des Grundstückes mit 12 Wohneinheiten vor. Diese werden ergänzend am Geländemodell erläutert. Es handelt sich hierbei um eine Variante mit dreigeschossiger Flachdachbauweise bzw. einer zweiten Variante mit traditioneller zweigeschossiger Satteldachbauweise. Für beide Variante wären unterschiedliche Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes "Oberer Scheckert, 1. Änderung" erforderlich.
v1.pdf [396 KB] und v2.pdf [249 KB]
Den Befreiungen für die Variante 2 wurde zugestimmt. Um die nötige Zahl von Stellplätzen zu erhalten, ist eine Tiefgarage geplant.

TOP 9: Anfrage zur Nutzung landwirtschaftlicher Wege für die Errichtung eines Weinbaubetriebes
Zur Bauvoranfrage für die Errichtung eines Weinbaubetriebes auf FlNr. 6679 + 6680, Buchert, hat das Ing.büro Rimkus die zu erwartende Belastung mit Schwerlastverkehr dargestellt. Die Zufahrtswege sind lt. Ausbauplan der Flurbereinigung für bestimmte Achslasten ausgelegt, die zum Teil überschritten werden. Aufgrund der Tatsache, dass nur eine zeitlich begrenzte Inanspruchnahme mit Schwerlastverkehr über 10 to Achslast erfolgt und auch bei üblichem, landwirtschaftlichem Verkehr eine Überschreitung der vorgesehenen Achslasten erfolgt, bittet der Antragsteller um positive Würdigung.
Der Antrag wurde einstimmig abgelehnt. Einer Benutzung der Feldwege wird allenfalls durch Fahrzeuge bis zu einer Achslast von 7,5 t zugestimmt.

TOP 10: Anfrage zur Bebauung des Grundstückes FlNr. 1418, 1420, Am Grabenhügel 12
Die Eigentümergemeinschaft beantragt zu prüfen, ob die genannten Grundstücke mit drei zweigeschossigen Gebäuden gemäß vorliegender Planskizze bebaut werden können. Die Grundstücke befinden sich im Geltungsbereich des Bebauungsplanes "Grabenhügel". Für die geplante Bebauung wären Befreiungen hinsichtlich der Festsetzungen "Erdgeschoßbauweise", der Festlegung der Standorte für Garagen und der Baugrenzen erforderlich.
Die Befreiungen für die Bebauung des Grundstücks wurden in Aussicht gestellt.

TOP 11: Anfrage zur Errichtung eines Einfamilienwohnhauses, Falkenstraße 15, FlNr. 1185/1
Die Bauherren beantragen Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes "Bodenäcker-Sandflur" hinsichtlich der Überschreitung der vorgegebenen Baugrenzen für das Wohnhaus und der Stellung der Garage. Aufgrund des Nachweises notwendiger Abstandsflächen ist darüber hinaus geplant, ein Wohnhaus mit Walmdach zu errichten.
einstimmig zugestimmt

TOP 12: Antrag auf Erwerb eines Stellplatzes in der Nordstraße
Ein Anwohner aus der Nordstraße hat beantragt, einen der beiden gemeindlichen Stellplätze am Spielplatz "Nordstraße" zu erwerben. Vor wenigen Jahren wurde bereits ein Stellplatz von der Gemeinde veräußert.
Dem Gemeinderat wurde einstimmig empfohlen, der Veräußerung zuzustimmen.

TOP 13: Götz-Gelände
Derzeit wird wieder einmal eine Einzelhandelsnutzung geprüft.

TOP 14: Parkplätze für das Sportheim
Die für das Sportheim erforderlichen Parkplätze übernimmt die Gemeinde durch einen Ablösevertrag.



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Bauausschusssitzung am 2.5.2013

Tagesordnung

TOP 1: Ortseinsichten
- Sandflurweg: Schäden durch Wurzeleinwuchs der Bäume in der Böschung zur Schlosserei Hart
Der Bauausschuss konnte sich davon überzeugen, dass durch den Wurzeleinwuchs der Bäume auf der Böschung zum Sandflurweg deutliche Schäden an der Kanalisation aufgetreten sind. Außerdem wurde festgestellt, dass der Anschluss von Kanal, Wasser und Strom der ehemaligen Kistenfabrik über das Gelände der Fa. Hart erfolgt. Die Verteilungsstelle liegt direkt an der Grundstücksgrenze der Fa. Hart, so dass der von der Gemeinde geforderte Einbau eines Revisionsschachts nur außerhalb auf der gemeindlichen Böschungsfläche erfolgen könnte.
Der Bauausschuss empfiehlt daher dem Gemeinderat, die Böschungsfläche etwa auf der Länge des Werkstattgebäudes an die Fa. Hart zu veräußern, so dass dort ein Revisionsschacht eingebaut werden könnte. Auf dieser Fläche würden dann einige der Bäume entfernt und durch kleinere Gehölze ersetzt. Evtl. ist auch an die Errichtung einer Garage gedacht. Vor einer Entscheidung des Gemeinderats soll noch abgeklärt werden, ob in der Böschung Versorgungsleitungen verlaufen.
Herr Karl signalisierte auf Nachfrage des Bürgermeisters Einverständnis damit, eine Fläche für einen Fußweg zu Tegut abzugeben, falls ein derartiges Vorhaben aktuell werden sollte.
Im Bauausschuss wurde die Meinung vertreten, dass das Gelände der Kistenfabrik direkt an das Wasser- und Kanalisationsnetz der Gemeinde angeschlossen werden sollte. Nur so könne ein separater Revisionsschacht installiert werden. Außerdem müsste der Eigentümer des Geländes im Falle von Schäden mit einer erheblichen Kostenbelastung rechnen, da er dann allein für die Arbeiten auf dem Nachbargrundstück der Fam. Karl zuständig und für die Wiederherstellung der Außenanlagen dort zuständig wäre.

- Verkaufsfläche "Hof Kuhn", Einfahrt Zeilweg
Der Ausschuss entschied nach einem Gespräch mit dem Betreiber der Spargelhütte, zumindest für das nächste Jahr den derzeitigen Zustand beizubehalten und nicht den Bau eines festen Verkaufsgebäudes zu fordern.

- Mittlerer Bachwiesenweg: Schäden an der Weinbergsmauer
Der Ausschuss beschloss, einen Abschnitt der Mauer, der einzustürzen droht, von den Gemeindearbeitern mit Hölzern abzustützen. Wegen des bereits eingestürzten Teils der Mauer will Gemeinderat Etthöfer bei einem Margetshöchheimer Bürger anfragen, ob er bereit ist, dort die Mauer wieder aufzubauen. Vorab sollen die Gemeindearbeiter einen Wurzelstock entfernen, der dafür verantwortlich sein dürfte, dass die Mauer eingestürzt ist.

TOP 2: Auftragsvergabe Honorarvertrag für die Umgestaltung des Rathauseingangs
Zur Umgestaltung des Rathauseingangs wurden vom Architekt Herrn Schröder ein Vorentwurfsplan und eine Kostenberechnung erstellt.
Die derzeitige Eingangsanlage aus dunkeleloxierten Aluminiumprofilen besteht aus einer Drehtür mit festverglastem Seitenteil. Die Seitenwände, die Unterseite des Vordaches und die Decke des Zugangsbereiches sind mit Eichenholztafeln verkleidet.

Die neue Planung sieht eine Konstruktion aus profilierten Stahlelementen , mit einer Drehtür mit Oberlicht und verglasten Seitenteilen, mit integriertem Briefkasten, vor.
Die Tür erhält eine Vorinstallation für den späteren Einbau eines elektrischen Türantriebes (behindertengerecht).
Die vorhandene seitliche Holzverkleidung wird abgebaut und durch eine Stahlkonstruktion mit Schaukästen ersetzt. Die Restflächen werden mit einer grünen Floatglasscheibe im Stahlrahmen verkleidet. Die Decke wird von unten ebenfalls neu verkleidet.

Die geschätzten Kosten für die Umgestaltung liegen bei 39.700,- € incl. MwSt. und incl. der Baunebenkosten.

Für die genaue Planung und Weiterführung der Leistungen liegt ein Honorarangebot von Herrn Schröder in Höhe von ca. 4.660,- € vor.
Das Honorar wird nach HOAI 2009, Honorarzone III, Mindestsatz und einer Nebenkostenpauschale von 7 % abgerechnet.

Der Bauausschuss stimmte dem Honorarangebot einstimmig zu. Vor Beginn der Arbeiten soll jedoch der Gemeinderat über das Konzept informiert werden.

TOP 3: Auftragsvergabe Honorarvertrag und Modellauswahl für ein Beschilderungskonzept

Für den gesamten Ortsbereich der Gemeinde Margetshöchheim soll ein Beschilderungskonzept mit Info-System geplant und im Altortbereich umgesetzt werden.
Dieses Gesamtkonzept soll dazu dienen, die freien Werbeanlagen an Sammelpunkten einheitlich zusammenzufassen und auf örtlich wichtige Gebäude / Institutionen hinzuweisen.

Exemplarisch wurden von Herrn Architekt Schröder verschiedene, bereits erfolgreich ausgeführte Konzepte, incl. Kosten, zusammengefasst. Zur Weiterführung der Planung sollte sich der Bauausschuss für eine Variante des Info-Systems entscheiden.
Die grobe Kostenschätzung für ein Beschilderungskonzept mit Info-System im Altortbereich liegt bei ca. 20.000,- €, incl. Nebenkosten. Eine genauere Kostenberechnung kann erst erfolgen, wenn ein Konzept mit Standortwahl entwickelt wurde.

Das Honorarangebot von Herrn Schröder für die Erstellung eines Beschilderungskonzeptes mit Info-System für die Gemeinde Margetshöchheim liegt bei ca. 5.205,- €.
Die Leistungen werden nach tatsächlichem Zeitaufwand, zu folgenden Stundensätzen zzgl. MwSt., abgerechnet:
Architekt - Büroinhaber 70,-€ /h
Dipl.-Ing. u. Architekten 60,- €/h
Techn. u. kaufm. Mitarbeiter 50,- €/h

Die Nebenkosten liegen bei 8% (ca. 320,- €).

Das Angebot beinhaltet die Leistungen von der Konzeptfindung bis zur Kostenschätzung, Layout, Abstimmung mit den Trägern öffentlicher Belange, Rahmenkonstruktionen bis zur Ausschreibung, Bewilligungsantrag und Abrechnung von Leistungen.

Der Ausschuss stimmte dem Angebot einstimmig zu. Über die Gestaltung der Hinweisschilder soll der Gemeinderat entscheiden. Deren Platzierung soll der Gemeinderat mit dem Architekten (evtl. zusammen mit dem Agenda-Arbeitskreis) bei einem Ortstermin abklären.

TOP 4: Vergabe für die Beschaffung von iPads für den Gemeinderat

Wie im Haushalt 2013 vorgesehen, wurde eine Ausschreibung für die Beschaffung von 18 Apple iPaD durchgeführt. Neben der reinen Auftragsvergabe sind weitere Fragen über Ausstattung, Anzahl und ggf. Nutzungsbedingungen zu klären.

Der Ausschuss einigte sich mehrheitlich darauf, die Anschaffung erst nach der Gemeinderatswahl im Mai 2014 vorzunehmen. Man empfiehlt dem Gemeinderat bereits vorher die Geschäftsordnung für den neuen Gemeinderat hinsichtlich der Verwendung von iPads oder Notebooks vorzubereiten. Es ist daran gedacht, den Gemeinderäten die Art des Gerätes freizustellen und für den Erwerb einen Festzuschuss zu gewähren. Bei einem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Gemeinderat, muss ein Teil der Anschaffungskosten an die Gemeindekasse zurückerstattet werden.

TOP 5: Bauantrag zur Errichtung eines Sportheims, FlNr. 4282, Am Sportplatz

Die bereits vom Architekturbüro Nebauer und Partner dem Gemeinderat vorgestellten Planungen der SGM 06 Margetshöchheim für den Neubau eines Sportheimes sind inzwischen mit allen Beteiligten abgestimmt. Das Vorhaben befindet sich im Außenbereich. Gem. § 35 Abs. 4 BauGB sind Vorhaben im Außenbereich zulässig, wenn diese aufgrund ihrer besonderen Zweckbestimmung im Außenbereich ausgeführt werden sollen, die Erschießung gesichert ist und öffentliche Belange nicht entgegenstehen.
sportheimplan.pdf [1.786 KB]

Der Ausschuss stimmte dem Bauantrag einstimmig zu. Von den erforderlichen 63 Stellplätzen kann die Sportgemeinschaft allerdings nur 3 auf dem eigenen Gelände nachweisen. Für die restlichen 60 Stellplätze muss die Gemeinde auf dem vorgesehenen Parkplatz am neuen Steg sorgen.

TOP 6: Antrag auf isolierte Befreiung zur Errichtung einer Holzlege, FLNr. 4811, Bachwiese 54a

Die Antragstellerin beantragt eine "isolierte" Befreiung zur Errichtung einer Holzlege vor der vorderen Baugrenze, da gemäß den Festsetzungen der 7. Änderung des Bebauungsplanes "Bachwiese" Nebengebäude vor den vorderen Baugrenzen bzw. deren Flucht unzulässig sind.

einstimmig gebilligt

TOP 7: Antrag auf Zustimmung zur Sanierung eines Geräteschuppens im Außenbereich, Flnr. 7057, Flurlage Steinmauer

Der Antragsteller bittet zu prüfen, ob der Sanierung der Gerätehütte auf der Streuobstwiese Flurlage Steinmauer zugestimmt werden kann. Folgende Baumaßnahmen sind unter Beibehaltung der bestehenden Kubatur geplant:
- Fachgerechte Entsorgung der asbesthaltigen Baustoffe
- Holzverkleidung der Außenwände mit Metalldach oder alternativ
- leicht verkleinerte Hütte in Holzbauweise mit Metalldach.

Da nicht genehmigte Bauten im Außenbereich allenfalls in geringem Umfang saniert werden dürfen und ein Neubau oder eine umfangreiche Sanierung nicht zulässig ist, will sich der Bauausschuss vor einer Entscheidung erst bei einem Ortstermin sachkundig machen.

TOP 8: Anfrage zur Erteilung von Befreiungen für die Bebauung des Grundstücks FlNr. 4438/5, Am Scheckert 27

Der Antragsteller möchte vor dem Erwerb der Grundstückes FlNr. 4438/5 klären, ob der gewünschte Haustyp mit Flachdach, max. 2 Vollgeschosse, abweichend von den Festsetzungen des Bebauungsplanes "Oberer Scheckert" zugelassen wird.

einstimmig gebilligt

TOP 9: Informationen und Termine

- Margarethenhalle, Ersatzbeschaffung von Geschirr
Der Ersatzbeschaffung mit Kosten in Höhe von 3430,-- € wurde zugestimmt.

- Erhaltung der Bausubstanz - Anwesen Dorfstr. 15
Da die Bausubstanz beim Anwesen Dorfstraße 15 wegen mangelnder Sanierungsmaßnahmen der Eigentümer im Laufe der Jahre immer desolater geworden ist, hat die Gemeinde das Anwesen durch den Altortarchitekten begutachten lassen. Laut dem Gutachten genießt die Erhaltung des Wohnhauses eine hohe Priorität. Im städtebaulichen Rahmenplan ist das Wohnhaus als zu erhaltendes ortsbildprägendes Gebäude festgelegt.
Die Gemeinde wird deshalb keinesfalls einem Abriss zustimmen und den Eigentümer notfalls mit rechtlichen Schritten zur Sanierung zwingen. In diesem Zusammenhang ist es von Interesse, dass seit geraumer Zeit ein ernsthafter Interessent vorhanden ist, der das Gebäude sanieren will.

- Rathaus - Sachstand Begehung Hausmeisterwohnung Rathaus Hausmeisterwohnung
Bei einer Begehung wurde umfangreicher Sanierungsbedarf festgestellt. Falls es zu einem Mieterwechsel kommt, ist vor dem Neubezug mit kostspieligen Sanierungsmaßnahmen zu rechnen.



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Bauausschuss am 27.3.2013

Tagesordnung:

1. Antrag auf Errichtung eines Verkehrsspiegels, Würzburger Str. 29-33
Die Hausverwaltung der WEG Würzburger Str. 29-33 hat das Anliegen der Hausbewohner, einen Verkehrsspiegel an der Grundstücksausfahrt zu installieren, als Antrag an die Gemeinde gestellt. Der Spiegel soll auf der gegenüberliegenden Straßenseite angebracht werden. Weiterhin wird gebeten, den vorgesehenen Behindertenparkplatz entweder am Anfang oder am Ende der Stellplatzreihe anzuordnen, um der betroffenen Person das Einparken zu erleichtern.
Der Ausschuss legte einstimmig fest: Falls noch Bedarf an einem Behindertenparkplatz besteht, kann dieser am südlichen Anfang der Parkreihe eingerichtet werden. Für die restlichen Parkplätze wird die Parkzeit zwischen 8 und 18 Uhr auf 2 Stunden beschränkt. Der beantragte Verkehrsspiegel kann auf Kosten des Antragstellers angebracht werden.

2. Nachgenehmigung von Bauleistungen am Friedhof Mainstraße
Die Nachtragsangebote für in der Ausschreibung nicht vorgesehene Bauleistungen der Baufirma Schmitt, Stetten, belaufen sich auf ca. 6.000.- € für die Tiefbauleistungen der Fa. Schmitt und ca. 2.800.- € für den Austausch der Wasserleitung. Der Statiker hat weitere Vorgaben gemacht, welche zu Kostenmehrungen führen. Diese Mehrkosten belaufen sich auf ca. 1.500.- €
Beim Abbruch der Mauerabdeckungen wurde festgestellt, dass Teile der Sandsteinabdeckung (ca. 3 lfm.) aus rot gefärbtem Beton bestanden. Diese bereits stark beschädigten Platten wurden entsorgt. Weiterhin wurde beim Abbruch festgestellt, dass einige Platten starke, tiefgehende Verwitterungen aufweisen. Beim Einbau dieser Abdeckungen ist es durchaus möglich, dass einige Platten nicht mehr eingebaut werden können. Die Verwaltung schlägt daher vor, die Mauerabdeckung von der Mainstraße ab mit den vorhandenen Abdeckplatten wieder zu verkleiden. Sollten neue Abdeckplatten benötigt werden, so sollten diese im hinteren Bereich der Mauer eingebaut werden.
Die Verwaltung hat bei der Firma Natursteine Dittmaier, Wernfeld, die Kosten für baugleiche Abdeckplatten angefragt. Bei 10 lfm. ergäbe sich ein Bruttobetrag von 2.457,35 € inkl. Fracht.
Den Nachtragsangeboten wurde einstimmig zugestimmt.

3. Bauantrag zum Anbau eines Wintergartens an ein Wohnhaus, Fl.-Nr. 1518/1, Sonnenstr. 14
Gegen das Bauvorhaben im Innenbereich auf der bestehenden Terrasse gibt es keine Einwendungen, zumal die Abstandsflächen eingehalten werden und alle Nachbarunterschriften vorliegen.
einstimmig gebilligt

4. Bauantrag für den Abbruch einer Scheune, Überdachung des ehem. Stalls mit Treppe
Fl.-Nr. 148, Mainstr. 8, Nebengebäude

Bei der Scheune werden lediglich Dach und Dachstuhl entfernt. Die Außenmauern bis zur Traufhöhe (3,5 m) bleiben erhalten. Ein Teil (ehemaliger Stall und der Abgang zum Gewölbekeller) soll ein Pultdach erhalten.
Da der Dachstuhl in einem äußerst schlechten Zustand ist und der Altortarchitekt dem Vorhaben zugestimmt hat, erteilte der Ausschuss einstimmig sein Einvernehmen.

5. Antrag auf Nutzungsänderung einer Einliegerwohnung als Praxisraum,
Fl.-Nr. 3936/3, Birkachstr. 16a
Die Genehmigung der Nutzungsänderung ist auf Verlangen der Bauaufsichtsbehörde erforderlich.
Der Ausschuss stimmte einstimmig zu.

6. Anwesen Dorfstraße 23: Vergrößerung des Giebelfensters und Einbau von Dachflächenfenstern
Der Altortarchitekt bestätigte, dass das Vorhaben der Gestaltungssatzung entspricht.
Der Ausschuss stimmte einstimmig zu.



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Bauausschusssitzung am 5.2.2013

Tagesordnung:

1. Ortseinsichten
- Obere Steigstraße: Besprechung mit dem Eigentümer der Lagerhalle FlNr. 7111
Bei der Begehung stellte sich heraus, dass der Eigentümer die Lagerhalle an den beiden Längsseiten deutlich vergrößern will.
- Obere Langellern: Antrag auf Erwerb einer Teilfläche des Grundstücks FlNr. 7177 zur Errichtung einer Zufahrt zum Grundstück FlNr. 3838, Birkachstraße 42
Einer Veräußerung der gemeindlichen Teilfläche stimmt der Ausschuss nicht zu.
- Friedenstraße 52, Antrag auf verkehrsrechtliche Anordnung.
Vor dem Anwesen wird ein Behindertenparkplatz markiert.
- Friedhof Mainstraße: Gestaltung und Positionierung
Der Ausschuss legte die Position der Urnenstelenanlage fest. Außerdem wurde beschlossen, den Wasserabstellschacht und die Wasserleitung zur Zapfstelle für Gießkannen gleich mit zu erneuern.
- Parksituation Pointstraße
Der Ausschuss sprach sich für die Beibehaltung der bisherigen Regelung aus.

2. Auftragsvergabe für die Sanierung der Friedhofsmauer, Friedhof Mainstraße
Auf Grund der Festlegung von der Bauausschusssitzung vom 17.12.2012 am Friedhof Mainstraße wurden am 18.12.2012 die Leistungsverzeichnisse verschickt. Die beschränkte Ausschreibung ging an insgesamt 19 Firmen, die ein Interesse an dieser Bauleistung bekundeten.
2 Firmen teilten der Verwaltung mit, dass sie leider kein Angebot abgeben können.
7 Firmen gaben kein Angebot ab. Beim Submissionstermin am 28.01.2013 um 10:00 lagen 10 Hauptangebote vor und 2 Nebenangebote.

Wertung:
Der günstigste Bieter der Hautangebote war die Firma Schmitt, Karlstadt - Stetten, mit einer geprüften Bruttosumme von 67.498,72 €
Nebenangebote:
Es wurden 2 Nebenangebote vorgelegt. Die Angebote sind im Projekt durchaus anwendbar und können gewertet werden.
Das rechnerisch und wirtschaftlich günstigste Angebot ist das Nebenangebot der Firma Schmitt mit einer Bruttosumme von 66.791,86 €
Diesem Angebot stimmte der Ausschuss einstimmig zu.

3. Fremdwassersanierung, Vergabe der Arbeiten für die Untersuchung von Hausanschlüssen
Wegen des ansteigenden Grundwasserspiegels wurde das IB - Auktor vom VG - Bauamt angewiesen, eine Preisanfrage für Fremdwasserermittlung vorzubereiten und durchzuführen. Zwischen dem 9. Dezember 2012 und dem 3. Januar 2013 ist die Abwasserförderung von Margetshöchheim zur Kläranlage von ca.380 m⊃3;/Tag auf 800 -900 m⊃3; / Tag an Trockenwettertagen angestiegen.
Aus diesem Grunde hat das Ing.- Büro 70 Hausanschlussleitungen aus dem gesamten Kanalnetzgebiet ermittelt die bei einer Kamerabefahrung einen Fremdwasserzulauf hatten.
Die Leistung ist nach ATV - M 143 Teil 1 + 2 Ausgeschrieben worden inkl. notwendige Reinigung des Befahrungsabschnittes.
Die Anschlüsse wurden nach Stückzahl ausgeschrieben. Ebenso die Bilddokumentation und Protokolle.
Die Firmen wurden im Vorfeld aufgefordert, unverzüglich nach Auftragvergabe die Leistung umzusetzen.
Es wurden 6 Firmen angeschrieben, 5 Angebote gingen bis zum Freitag, 25.1.2013 in der Verwaltungsgemeinschaft ein. Das IB- Auktor hat die Auswertung der Unterlagen übernommen. Die Prüfung ergab, der Günstigste Bieter ist die Firma Barthel, Umweltdienst GmbH Maßbach - Poppenlauer mit einer Bruttosumme von 8.423,42 €
einstimmige Zustimmung

4. Antrag auf Vorbescheid für den Neubau eines Weinwirtschaftsgutes mit Wohn- und Funktionsfläche, Fl.-Nr. 6679
Zur Klärung verschiedener Fragen im Zusammenhang mit der Erschließung und Nutzung hat die Antragstellerin, Frau Scheuring, einen Antrag auf Vorbescheid eingereicht.
Das Vorhaben befindet sich im Außenbereich. Gem. § 35 BauGB sind Vorhaben dort nur zulässig, wenn öffentliche Belange nicht entgegenstehen, die ausreichende Erschließung gesichert ist und wenn es z.B. einem landwirtschaftlichen Betrieb dient und nur einen untergeordneten Teil der Betriebsfläche einnimmt. Ein Weingut ist grundsätzlich als landwirtschaftliches Vorhaben im Außenbereich privilegiert zulässig.
Das Vorhaben befindet sich außerhalb des Wasserschutzgebietes, der Abstand zur nördlichen Grenze des WSG beträgt ca. 70m. Die Wasserversorgung soll durch Brunnenbohrung sichergestellt werden. Die Entwässerung ist mittels Kleinkläranlage und Ableitung in den Nickelsgraben geplant. Weiterhin ggf. wird die Errichtung eines Teichs gewünscht und um Auskunft über die Belastbarkeit der landwirtschaftlichen Wege gebeten.
Lt. Abnahmeniederschrift mit dem Verband für Ländliche Entwicklung sind Bitumenwege (Typ 2 a) bis max. 10 to Achslast und Pflasterwege (Typ 4 b) für eine Achslast mit max. 5 to ausgebaut.
Ergänzend wurde ein Gespräch über eine Standortalternative im Bereich der Zufahrt zum Baugebiet "Zeilweg" geführt. Nach Aussage der Antragstellerin sind hier jedoch die zur Verfügung stehenden Flächen zu klein, um den Betrieb mit den gewünschten Funktionen umzusiedeln.
Weitere Informationen: Winzerhof Scheuring an der Mehle?

MM-Stellungnahme:
Die MM hatte vorgeschlagen, das Bauvorhaben an die Einfahrt zum Zeilweggebiet zwischen die Staatsstraße und die Zeilwegbebauung zu legen. Das Gebiet ist im Flächennutzungsplan als Mischgebiet ausgewiesen und somit jederzeit bebaubar. Die Erschließung mit Wasser, Abwasser und Strom ist dort problemlos, auch die Andienung mit Sattelschleppern, die offensichtlich erfolgen soll. Außerdem könnte das Weingut durch die Bebauung auch den Lärmpegel im Baugebiet Zeilweg mindern.
Die Lage wäre auch für den Publikumsverkehr zur geplanten Vinothek günstig.
Nach dem Entwurf des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) ist zudem im Zusammenhang mit dem Weingut noch mehr geplant. Im Projekt- und Maßnahmenkatalog findet man folgenden Eintrag:
Verlagerung/ Ausbau Weingut Scheuring mit Vinothek, Gastronomie und Fremdenverkehr in den Außenbereich

Somit steht fest, dass das Vorhaben nicht nur ein weiterer Beitrag zur Zersiedelung unserer sowieso recht kleinen Flur darstellt, sondern dass auch mit einem erheblichen Verkehrsaufkommen bis hin zu Schwerverkehr durch die ortsnahe Erholungslandschaft und durch die Wasserschutzzone zu rechnen ist.
Wir können uns nicht vorstellen, dass die von der MM ins Gespräch gebrachte Ausweichfläche zu klein ist. Die fragliche Mischgebietsfläche (MI) sehen Sie auf der folgenden Grafik: Mischgebiet Zeilwegeinfahrt
Eine weitere Alternative böte sich unterhalb des Pferdehofs Wolf an der Abzweigung zur Leinacher Steige an.
Da das Bauvorhaben vom Landwirtschaftsministerium sicher kräftig bezuschusst wird, sollte man auch etwas auf die Interessen der Allgemeinheit Rücksicht nehmen.

Der Ausschuss stimmte mit 4:1 Stimmen dem Antrag unter gewissen Vorbedingungen zu. So wurde darauf hingewiesen, dass die Zufahrt mit Sattelschleppern nicht möglich ist. Der Ausschuss lehnte auch jede gastronomische Nutzung ab. Man war zudem der Meinung, dass es bessere Alternativen zum geplanten Standort gebe.

5. Befreiung von der Traufhöhe Birkachstraße 38
einstimmig gebilligt



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Bauausschusssitzung am 23.1.13

Tagesordnung:

1. Urnenstelenanlage alter Friedhof - Präsentation Fa. Weiher

Im Zuge der Planungen für eine Urnenstelenanlage am Friedhof fand eine Begehung mit einem Hersteller von Urnenanlagen aus Vollgranit statt.
Dem Gremium wurde anhand einer Bildmontage ein erster Eindruck vermittelt, wie eine solche Anlage aussehen könnte. Dieser Vorschlag soll als Ideengeber für eigene Überlegungen gesehen werden.
Die bildlich gezeigte Anlage, aus Vollgranit, mit 20 Urnenkammern kostet ca. 23.000-25.000,- € (brutto), incl. Aushub und Fundamentierung. Die Gestaltung der Außenanlage ist in diesen Kosten nicht berücksichtigt.
Bei Bedarf, wäre eine Erweiterung der Anlage in beide Richtungen jederzeit möglich.

Um sich einen aussagekräftigen Eindruck über die Möglichkeit von Urnenstelen machen zu können, bot der Hersteller eine Präsentation vor dem Bauausschuss an. In dieser Präsentation werden z.B. die Vor- und Nachteile von Materialien für Urnenstelen erläutert und auf Punkte, wie die Nachentsorgung der Urnen nach der Ruhefrist, eingegangen.
urnenwandmargetshoechheimbildmontage.pdf [1.558 KB]

Der Bauausschuss sprach sich einstimmig für eine Urnenstelenanlage aus Granit mit 20 Nischen aus. Die Vorderfront wird in einem beige-marmorierten Farbton ausgeführt, die Seitenteile in einem Braunton. Unten wird eine Schiefersockelleiste vorgeblendet.

2. Auftragserteilung zur Sanierungsplanung Kanalnetz (abschnittsweise Vergabe)

In der Bauausschusssitzung vom 04.12.2012 wurde vom Ing.büro Auktor, vertreten durch Dipl.- Ing. Herrn Kühl, die durchgeführte Kanalnetzbewertung erläutert und das weitere Vorgehen besprochen. Das Ing.büro Auktor hat nun für die Erarbeitung eines Sanierungskonzeptes ein Angebot mit folgenden Ansätzen vorgelegt:
Honorarzone III Mindestsatz; mit Zuschlag zum Bauen im Bestand mit 30% gem. § 30 HOAI. Auf die Vergütung aus Lph. 1 wird ganz verzichtet, die Lph 2 nur 50 % berechnet. Somit fallen für Leistungsphasen 1-4 nur 42,5% von 52% an. Da die Baukosten zurzeit nicht geschätzt werden können, ist eine konkrete Bezifferung der Honorarkosten nicht möglich.

Wie in der BA-Sitzung erläutert, soll neben der Vorplanung die hydraulische Überrechnung des Kanalbestandes mit den aktuellen Einzugsgebieten durchgeführt werden. Das Angebot liegt bei einer Pauschale von 5.900.- € zzgl. 5% Nebenkosten + Mwst.

Ergänzend wird informiert, dass zurzeit die Leistung zur Befahrung privater Hausanschlusskanäle ausgeschrieben wurde. Die Angebote werden ab dem 25.01.13 ausgewertet und sind dann möglichst kurzfristig zu vergeben. Die Vergabesumme wird auf ca. 5.000 - 10.000 € geschätzt.
s35c413011710170.pdf [159 KB]
jeweils einstimmig angenommen

3. Ausbau der Mainstraße - Auftragsvergabe Sicherheits- u. Gesundheitskoordination

Bei der Baumaßnahme "Ausbau der Mainstraße" werden gemäß den Vorgaben der Baustellenverordnung, "SiGeKo"- Leistungen erforderlich.
In diesem Zusammenhang wurde von 4 Ingenieurbüros ein Honorarangebot für "SiGeKo"-Leistungen angefordert, 4 Angebote wurden abgegeben.

Das wirtschaftlichste Angebot kam vom Büro Arz Ingenieure / Würzburg, in Höhe von 4.346,89 € (incl. MwSt.).
Das Angebot beinhaltet die Leistungen während der Planungs- und Ausführungsphase. Die Nebenkosten werden mit 5 % berechnet.

Da das Büro Arz Ingenieure bereits für die Planung und Bauleitung an diesem Projekt beauftragt wurde, könnte die Entscheidung auch so gefällt werden, dass ein externes Büro für die SiGeKo-Leistungen beauftragt wird.
Das wirtschaftlichste Angebot eines externen Büros kam vom Ingenieurbüro Team Plan GbR / Würzburg, in Höhe von 4.522,00 € (incl. MwSt.).
Das Angebot beinhaltet die Leistungen während der Planungs- und Ausführungsphase. Die Nebenkosten sind mit dem Honorar abgegolten.
einstimmig an die Fa. Team Plan vergeben

4. Margarethenhalle - Auftragsvergabe Sicherheits- u. Gesundheitskoordination für die Sanierung des Hallendachs

Bei der Baumaßnahme "Sanierung des Daches der Margarethenhalle" werden gemäß den Vorgaben der Baustellenverordnung, "SiGeKo"- Leistungen erforderlich.
In diesem Zusammenhang wurde von 3 Ingenieurbüros ein Honorarangebot für "SiGeKo"-Leistungen angefordert, 2 Angebote wurden abgegeben.

Das wirtschaftlichste Angebot kam vom Ingenieurbüro Team Plan GbR / Würzburg, in Höhe von 3.094,00 € (incl. MwSt.)
Das Angebot beinhaltet die Leistungen während der Planungs- und Ausführungsphase. Die Nebenkosten sind mit dem Honorar abgegolten.
einstimmig an die Fa. Team Plan vergeben

5. Kommunales Förderprogramm - Zuschussgewährung für den Teilabbruch und Wiederaufbau eines Wohnhauses mit überdachtem Stellplatz, Grabenweg 6, Fl.-Nr. 1457

In der Bauausschusssitzung vom 24.05.2011 wurde für die Maßnahmen zur Errichtung eines Wohnhauses, Grabenweg 6, Fl.Nr. 1457, ein Zuschuss in Höhe von 5.000,00 € bewilligt.

Im Zuge der Maßnahmen erfolgte eine Beratung von Herrn Architekt Schröder bezüglich der Farbgebung der Fassade, Fenster und Türen.
Bezüglich den Abweichungen gegenüber der Gestaltungssatzung, wurden, im BA vom 13.01.2011, Befreiungen erteilt und dem Bauvorhaben zugestimmt.

Aufgrund der vorgelegten Rechnungsunterlagen und der Ermittlung der zuwendungsfähigen Kosten ergibt sich ein Zuschussbetrag in Höhe von 5.000,00 €.
einstimmig gebilligt

6. Vertrag Sanierungsberatung: Erhöhung der jährl. Höchstgrenze

Im Vertrag über die "Mitwirkung und Beratung bei der Durchführung städtebaulicher Sanierungsmaßnahmen" mit Herrn Architekt Schröder, von 1997, wurde unter § 7 Vergütung und Aufwendungsersatz die jährliche Höchstgrenze des Gesamthonorars auf 5.100,- € (brutto) festgelegt. Der damals angesetzte Mehrwertsteuersatz lag noch bei 15%.

Durch den jetzigen höheren Mehrwertsteuersatz und den, in den letzten Jahren, gestiegenen Beratungsbedarf ist diese Summe nicht mehr auskömmlich.
Herr Schröder bittet darum, die vertragliche Höchstgrenze zu erhöhen.

Honorare der letzten Jahre:
2006 3.384,-
2007 5.568,-
2008 9.805,-
2009 7.915,-
2010 7.245,-
2011 6.753,-
2012 5.397,-

Die abgerechneten Stundensätze aus dem Vertrag von 1997 behalten weiterhin Gültigkeit.

Im neuen Bewilligungsbescheid der Regierung für die Sanierungsberatung 2013 - 2015 wurde von einer jährlichen Summe von 12.000,- € ausgegangen und diese genehmigt.
einstimmig gebilligt

7. Neubau des Mainstegs - Optimierung der Planung durch Änderung der Mastneigung der Pylonen (Wird der Mainsteg billiger? )

Das WNA hat die Gemeinde Margetshöchheim informiert, dass das Ing.büro SBP, Stuttgart, durch eine Optimierung des Vorentwurfs mit veränderter Mastneigung eine Einsparungsmöglichkeit in Höhe von ca. 290.000 € vorgeschlagen hat. Der Standort der Wendeltreppe verschiebt sich dann aber wegen des Verlaufes der Abspannseile auf die südliche Stegseite. Die Einsparungen ergeben sich insbesondere auch daraus, dass Stahlseile und Verankerungen verringert werden können.
einstimmig gebilligt

Zur Anfrage bzgl. des Fahrbahnbelages und zum Korrosionsschutz wurde ebenfalls Auskunft gegeben. Um die an der Mettinger Brücke festgestellten Schäden zu vermeiden, könnten ggf. Edelstahl-Seitenbleche (Mehrkosten ca. 50.000.-€) oder feuerverzinkte und beschichtete Bleche (Mehrkosten ca. 15.000.- €) ausgeführt werden.
soll bei Vorlage der Planung entschieden werden

8. Informationen und Termine

- Schreiben der Fa. Woge GmbH an das LRA Würzburg mit der Bitte, über die ursprünglich eingereichte Planung "Bachwiese 20" zu entscheiden

- Antrag "Hof Kuhn" zur Verlängerung der Genehmigung für die Aufstellung des Verkaufsstandes.
war bereits vorab gebilligt worden, die Gestaltung soll mit dem Bauausschuss abgestimmt werden
- Margarethenhalle Wasserversorgung: Einbau einer neuen Impfbiene mit Schutzfilter und Druckminderer, da alte Anlage defekt ist. Geschätzte Kosten ca. 5.500,- € (Material + Arbeitszeit).
Diese Maßnahme wurde einstimmig gebilligt, Angebote sollen eingeholt werden

Die Wasserleitung der Hausmeisterwohnung muss vom Netz abgetrennt werden, wenn in der nächsten Zeit keine Nutzung erfolgt!
margarethenhallewasserleitungen.pdf [78 KB]
Bei der Vereinsterminbesprechung soll abgeklärt werden, ob ein Verein die Räume mieten will. Andernfalls ist an eine gewerbliche Nutzung gedacht.



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Bauausschusssitzung am 4.12.2012

TOP 1: Ortseinsichten:
Obere Steigstraße, Lagerhalle (Nähe Hochbehälter)
Wegen diverser unzulässiger Ablagerungen und Abgrabungen soll bei der nächsten Bauausschusssitzung ein Ortstermin mit dem Eigentümer vereinbart werden
Schule - Weg zum Kellerarchiv
Da die marode Treppe zur Verbandsschule abgerissen werden soll, wurde von Nordosten her ein Weg ausgebaut. Im Rahmen der Maßnahme wurde auch ein Zugang zu einem Kellerraum der Schule hergestellt, der von der Gemeinde als Archivraum genutzt werden soll.
Rosenstraße / Nelkenweg, Verkehrs- und Parksituation
Nach Ansicht des Ausschusses reicht das vorhandene eingeschränkte Halteverbot an der Kurve des Nelkenwegs zur Rosenstraße aus. Da dort aber besonders in den Nachtstunden verbotswidrig geparkt wird, soll der Verkehrsüberwachungsdienst hier auch in den Abendstunden kontrollieren.
Parksituation vor den sog. "Schröderhäusern" (Würzburger Straße)
Der Parkstreifen soll an der Südseite verkürzt werden. Auf der restlichen Fläche sollen mindestens ein Behindertenparkplatz und mehrere Stundenparkplätze ausgeschildert werden.
LED - Straßenbeleuchtung in der Falkenstraße
Da die probeweise installierten LED-Leuchten zwar im näheren Umkreis sehr hell leuchten, aber ab einem gewissen Abstand deutlich in der Wirkung nachlassen, soll eine Leuchte wieder mit konventionellen Lampen ausgerüstet werden, um einen realistischen Vergleich zu ermöglichen.

TOP 2: Information und Erörterung der Kanalnetzbewertung Ing. Büro Auktor

Das Ing.-Büro Auktor hat die beauftrage Leistung "Kanalnetzbewertung des Kanalnetzes Margetshöchheim" durchgeführt. Das Ergebnis wurde dem Bauausschuss zur ersten Meinungsbildung vorgestellt.
Punkte der Untersuchung waren:
Zusammenstellung der Schäden mit Kostenansätzen
Betrachtung der Fremdwasser Zuflüsse in die Kanalisation
Weiteres Vorgehen nach dem Abschluss der Maßnahme.
Umfang der weiteren Beauftragung.
Den Vortrag hielt Herr Dipl. Ing. (FH) Kühl vom Büro - Auktor.
Nach der Auswertung der Kamerabefahrung klassifizierte das Büro die Schäden am Kanalnetz nach den Schadensstufen 1 bis 5. Zusätzlich wurden die Fremdwassereinbrüche (Grundwasser) ins Kanalnetz ermittelt. Ein Drittel des Fremdwasserzuflusses stammt aus dem öffentlichen Netz. Die restlichen zwei Drittel kommen aus den privaten Hausanschlüssen. Da das Fremdwasser die Reinigungsleistung der Kläranlage beeinträchtigt und zu einer erhöhten Abwasserabgabe an den Staat führt, muss die Gemeinde hier aktiv werden. Zusätzlich verteuert das Fremdwasser die Gebühren, da die Kosten für den Betrieb der Kläranlage in Veitshöchheim nach der aus den beiden Gemeinden eingeleiteten Wassermenge aufgeteilt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Schmutz- oder Fremdwasser handelt.
Handlungsbedarf besteht natürlich auch bei den sonstigen Schäden am Netz, da es zu einer Infiltration des Grundwassers mit Abwasser kommen kann. Wenn die Gemeinde nicht aktiv wird, bekommt sie es mit dem Wasserwirtschaftsamt zu tun. Im schlimmsten Fall wird der Staatsanwalt eingeschaltet.
Für 2013 ist folgendes geplant:
- hydraulische Berechnung (Reichen die Kanäle aus? Ist mit mehr Abwasser zu rechnen, etwa durch neue Baugebiete?)
- Kamerabefahrung der Fremdwasser führenden Hausanschlüsse (Für die Sanierung der Leitungen auf privatem Grund ist der Eigentümer zuständig)
- Entwurfsplanung

Die eigentliche Sanierung beginnt anschließend abschnittsweise, wobei man in den Problemzonen (Würzburger Straße, Mainstraße, Lerchenweg) beginnen will. Die Kosten für die Gesamtsanierung betrügen 1,2 Mio. €. Die Gemeinde will allerdings erst bei Schäden ab der Klasse 3 mit der Sanierung beginnen, so dass sich die Kosten wahrscheinlich "nur" auf 600.000 € belaufen werden. Hinzu kommen allerdings noch die Kosten für die Fremdwassersanierung, deren Umfang und finanziellen Umfang man derzeit noch gar nicht quantifizieren kann.

Da die Kosten für die Sanierung im öffentlichen Raum auf die Gebühren umgelegt werden sollen, dürfte sich die Abwassergebühr um ca. 50 ct/m³ erhöhen.

TOP 3: Friedhof Mainstraße, Errichtung einer Urnenstelenanlage und Wiederherstellung der Friedhofsmauer nach Abbruch
Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen an der Friedhofsmauer, bietet sich die Aufstellung einer Urnenstelenanlage an. Falls eine solche Anlage geplant werden soll, hätte dies auch Auswirkungen auf die Gestaltung der neuen Friedhofsmauer. Dem Bauausschuss wird anhand einer Bildmontage ein erster Eindruck vermittelt, wie ein solches Projekt aussehen könnte. Eine solche Anlage, aus Vollgranit, mit 20 Urnenkammern kostet ca. 23.000-25.000,- € (brutto), incl. Aushub und Fundamentierung. Die Gestaltung der Außenanlage ist in diesen Kosten nicht berücksichtigt. Bei Bedarf wäre eine Erweiterung der Anlage im neuen Grünstreifen, vor der Friedhofsmauer, jederzeit möglich.
Um sich einen aussagekräftigen Eindruck über die Möglichkeit von Urnenstelen machen zu können, bietet der Hersteller eine Präsentation vor dem Gemeinderatsgremium an. In dieser Präsentation werden z.B. die Vor- und Nachteile von Materialien für Urnenstelen erläutert und auf Punkte, wie die Nachentsorgung der Urnen nach der Ruhefrist, eingegangen.

Weiterhin werden zwei Varianten zum Wiederaufbau der Friedhofsmauer vorgestellt, bei denen die genannte Urnenstelenanlage eingegliedert werden könnte. Die Kosten belaufen sich bei beiden Varianten um ca. 100.000.- €.

Nach dem Abbruch der einsturzgefährdeten 43 m langen Mauer muss der Gemeinderat über einen Neubau entscheiden. Der Bauausschuss wurde vorab informiert. Eine Mauer aus Sichtbeton dürfte etwa 60.000 € kosten, eine Betonmauer mit vorgeblendeten Bossensteinen etwa 85.000 €. Die von etlichen Bürgern gewünschten Granit-Urnenstelen, die etwa 20 Urnen Platz bieten, belaufen sich auf etwa 25.000 €. Im Gemeinderat wurde auch angefragt, ob es nicht günstiger wäre, einen Zaun mit vorgepflanzter Hecke zu pflanzen. Der Gemeinderat soll in der Sitzung am 11.12. eine endgültige Entscheidung treffen.

TOP 4: Kommunales Förderprogramm - Zuschussgewährung für die Sanierungsarbeiten an der Außenfassade, Dorfstr. Fl.Nr. 42
In der Bauausschusssitzung vom 11.08.2011 wurde für die Maßnahmen zur Sanierung der Außenfassade, Dorfstr. Fl.Nr. 42, ein Zuschuss in Höhe von 1.745,45 € bewilligt.

Im Zuge der Maßnahmen erfolgte eine Beratung von Herrn Architekt Schröder bezüglich der Freilegung des vorher verputzten Bruchsteinsockels und der Farbgebung der Fassade.

Aufgrund der vorgelegten Rechnungsunterlagen und der Ermittlung der zuwendungsfähigen Kosten ergibt sich ein Zuschussbetrag in Höhe von 1.745,45 €.
einstimmig gebilligt

TOP 5: Ausbau der Mainstraße, Vergabe von Beweissicherungsarbeiten
Das Ingenieurbüro Arz hat in Rücksprache mit dem Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft fünf Fachbüros für Beweissicherung angeschrieben. Eröffnung der Preisanfrage war am 21.11.2012. Es haben drei Firmen ein Angebot abgegeben. Der günstigste Bieter ist das Sachverständigenbüro Donderer, Veitshöchheim mit einen Angebotspreis von 3.648,54 €.
Die Leistung ist je nach Wetterlage geplant für ca. 9. KW 2013, unmittelbar vor Baubeginn.
Die Firma Donderer ist seit vielen Jahrzehnten im Bereich Beweissicherung und Bauschäden im Tiefbau und Ingenieurbau tätig.
einstimmig gebilligt

TOP 6: Ausbau der Mainstraße - Auftragserteilung Sicherheits- und Gesundheitskoordination
Bei der Baumaßnahme "Ausbau der Mainstraße" werden gemäß den Vorgaben der Baustellenverordnung, "SiGeKo"- Leistungen erforderlich. In diesem Zusammenhang hat das Ingenieurbüro Arz ein Honorarangebot in Höhe von voraussichtlich 4.346,89 €, incl. MwSt., für die Sicherheits- und Gesundheitskoordination erstellt. Das Angebot beinhaltet die Leistungen während der Planungs- und Ausführungsphase, sowie eine Nebenkostenpauschale von 5%. Bemessungsgrundlage der Honorarhöhe ist der Vergütungsvorschlag aus dem "Handbuch für Architekten- und Ingenieurverträge" (HAV / HIV-KOM).
Außerdem wird den Kommunalen Auftraggebern für alle Ingenieurverträge angeraten, eine stufenweise Beauftragung zu vereinbaren.

Die Entscheidung wurde vertagt, weil die Verwaltung noch weitere Angebote einholen und die genauen Modalitäten beim Büro Arz abfragen soll.

TOP 7: Antrag auf Vorbescheid für den Rückbau eines Scheunendaches, FlNr. 148, Mainstraße 8
Die Antragstellerin beabsichtigt, die baufällige Scheune auf dem Grundstück FlNr. 148 zu erwerben und beantragt zu prüfen, ob ein Rückbau des Scheunendaches bis zur Höhe der Umfassungsmauern genehmigt werden kann. Die Innerhalb der Umfassungsmauern liegende Fläche soll als Garten genutzt werden; die in der Scheune vorhandenen Werkstatträume sollen gesichert werden.
Die vorliegende Stellungnahme des Sanierungsbeauftragten empfiehlt die Zustimmung gem. § 36 BauGB.

Dem Rückbau des Scheunendaches wurde einstimmig zugestimmt. Es wurde allerdings darauf hingewiesen, dass noch ein Bauantrag vorgelegt werden muss, der vom Altortsanierungsbeauftragten zu prüfen ist.

TOP 8: Umbau des Dachgeschosses eines best. Wohnhauses, Birkachstraße 38, FlNr. 3851
Das Bauvorhaben zur Schaffung von Wohnraum durch Aufstockung des Daches befindet sich im Geltungsbereich des Bebauungsplanes "Südlich der Birkachstraße". Das Wohnhaus ist dort als "vorhandenes Hauptgebäude" gekennzeichnet.
Die textlichen Festsetzungen dieses Bebauungsplanes legen fest, dass Kniestöcke unzulässig sind; zur Genehmigung wird daher eine Befreiung erforderlich. Durch die höhere Wandhöhe erstrecken sich Abstandsflächen auf das benachbarte Grundstück. Eine Erklärung nach Art 6 Abs. 2 BayBO liegt bei.
einstimmig gebilligt

TOP 9: Informationen und Termine: - Einbau einer Enthärtungsanlage, Margarethenhalle - Austausch von Wasseruhren 2013 . Schreiben der FFW zu den Planungen für ein Kommandantenbüro
Für die Margarethenhalle wurde der Auftrag für den Einbau einer Enthärtungsanlage für die "Geschirrspülmaschine" in der Küche an die Firma Verantec / Unterpleichfeld, erteilt. Die Rechnung betrug 1.663,77 € brutto. Ein Umbau wurde erforderlich, da die bisherigen Entsalzungspatronen ab dem 31.12.12 nicht mehr hergestellt werden.
Durch diesen Umbau werden keine Entsalzungspatronen, sondern lediglich kostengünstigeres Enthärtungssalz benötigt. Der Umbau amortisiert sich, je nach der Menge der Nutzung, nach spätestens 3 Jahren.
einstimmig gebilligt

Für den Austausch der Wasseruhren im Jahr 2013 wurde eine Ausschreibung durchgeführt; insgesamt sechs Angebote konnten gewertet werden. Die Auftragsvergabe erfolgt an den preisgünstigsten Bieter, die Fa. Ferrum Handel zum Preis von 3.748,50 € brutto. (Anteil Margetshöchheim).
einstimmig gebilligt

Für die Überlassung der vorhandenen Originalpläne der Margarethenhalle (aus den Jahren 1978-1982) liegt das Angebot des Architekten Braun-Feldweg bei einem Pauschalpreis von 595,- € incl. MwSt.
Außerdem bietet Herr Braun-Feldweg seine Tätigkeit für eine "Künstlerische Oberbauleitung" bei der Sanierung des Daches der Margarethenhalle nach zeitlichem Aufwand an. Für den Architekten gilt ein Stundensatz von 75,- € netto, der Mitarbeitersatz beträgt 45,- € netto. Die Abrechnung erfolgt mit einer Nebenkostenpauschale von 5 %.
Da der Umfang der Kosten bislang noch unklar ist, wird der Bürgermeister ein Gespräch mit dem Architekten führen.

TOP 10: Nachgenehmigung von Bauleistungen Zugang zum Kellerraum (Archiv-Raum) an der Schule
Im Zuge von Baumaßnahmen an der Schule wurde von der Schulleitung angeregt, einen Zugang zum künftigen Archivraum im Kellertrakt der Verbandsschule zu schaffen. Nachdem sich Herr Kübert vom Bauamt beim Polier nach den Kosten für die erforderlichen Erdarbeiten erkundigt hatte (Auskunft: 1.500 - 2.000 €), wurde von der Verwaltung der Auftrag erteilt. Mittlerweile wurden für diese Maßnahme 7.713,62 € bezahlt. Mit weiteren Kosten in Höhe von bis zu 800 € ist zu rechnen. Zusätzlich ist noch ein Handlauf (Kosten etwa 750 €) erforderlich.
MM-Gemeinderat Etthöfer zeigte sich verwundert, dass eine derartige Maßnahme ohne Beschluss des Bauausschusses und ohne schriftliches Angebot beauftragt worden ist. Bürgermeister Brohm erläuterte die Situation und sicherte zu, dass in Zukunft kein Auftrag mehr ohne Nachtragsangebot vergeben werde.

Jetzt besteht zwar ein Zugang bis zur Kelleraußenwand, es sind aber noch erhebliche weitere Arbeiten erforderlich:
- Aufschneiden der Kellerwand
- Einbau einer Türe
- Umbau eines Oberlichtes
- Pflastern des Kellerpodestes


TOP 11: Umbettungen im alten Friedhof - Nachgenehmigung weiterer Kosten
Für die Umbettungen sind neben den bereits beschlossenen eigentlichen Umbettungskosten auch noch Kosten für Särge und Gebeineschreine angefallen, die bisher noch nicht genehmigt wurden.

Die Kosten für die Särge belaufen sich auf 2.544,-- € und für die Gebeineschreine auf 309,40 €, zusammen 2.853,40 €.

Diese Kosten konnten vorab noch nicht beziffert werden, da der Verwesungszustand der Verstorbenen nicht abschätzbar war.
einstimmig gebilligt

TOP 12: Sonstiges
Antrag auf Zustimmung zur Verankerung eines Floßes an einem Bojenplatz in Höhe Anwesen Heymanns

Der Bürgermeister wird mit der Antragstellerin ein Gespräch führen und erläutern, dass der Ausschuss eine Zustimmung erst einmal begrenzt auf ein Jahr in Aussicht stellt, wenn bestimmte Auflagen erfüllt werden (aufwendige optische Aufwertung usw.)

Verlängerung des Vertrags mit dem Betreiber einer Spargelhütte an der Einfahrt zum Baugebiet Zeilweg
Da Prof. Schirmer das optische Erscheinungsbild der Ortseingänge im Rahmen der ISEK-Untersuchungen beanstandet hatte, wurde angeregt, den Vertrag mit dem Landwirt nicht zu verlängern, bzw. einen anderen Standort zu suchen.
Der Ausschuss sprach sich mit 3:2 Stimmen für den Verbleib der Spargelhütte aus.



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Bauausschusssitzung am 6.11.2012

Tagesordnung:

TOP 1: Feuerwehr - neues Kommandantenbüro
Für die Errichtung eines neuen Kommandantenbüros der Feuerwehr wurden insgesamt 5 Varianten überprüft. Bei allen 5 Varianten wurden folgende Gesichtspunkte untersucht:
notwendige Baumaßnahmen, Vor- und Nachteile, grobe Kosten.

Im Zuge eines Gespräches mit dem 1. Kommandanten Herrn Bernd Zimmermann blieben noch folgende 2 Varianten übrig:

V 3) Umnutzung der Krabbelstube - Verbindung Schulungsraum und neues Büro über eine innen liegende Stahlbetontreppe
V 5 ) Errichtung eines neuen Büros im jetzigen Garderobenbereich der Halle.
Der Ausschuss empfiehlt dem Gemeinderat die Variante 5, die auch von der Feuerwehr akzeptiert wird. Dabei soll vom Schulungsraum der Feuerwehr ein Durchbruch zum Foyer der Margarethenhalle vorgenommen werden. Durch Verkleinerung des Gardarobenraums kann dann ein Kommandantenzimmer der Feuerwehr gschaffen werden. Die Kosten dürften sich auf ca. 70.000 € (ohne Möblierung des Raums) belaufen. Die endgültige Entscheidung liegt allerdings beim Gemeinderat, da die Mittel auch im Haushalt 2013 vorgesehen sein müssen. Die Feuerwehr soll den Umfang ihrer finanziellen Beteiligung abklären. Die Krabbelstube wird somit nicht angetastet.
5:0 zugestimmt


TOP 2: Umbaumaßnahmen Feuerwehr
In der letzten Bauausschusssitzung wurden die Umbaumaßnahmen des Atemschutzbereiches der Feuerwehr vor Ort vorgestellt.
Laut Beschluss sollten durch die Freiwillige Feuerwehr Angebote für die Maßnahmen eingeholt und vorgelegt werden.
Folgende Kosten, incl. MwSt., fallen voraussichtlich an:

Möblierung der Atemschutzwerkstatt: ca. 3.500,- €
Wandverkleidung aus Edelstahlblech: ca. 1.131,- €
Erneuerung Fußboden / Industrieboden: ca. 1.640,- €
Rückbau und Umbau Wasserleitung: nach tatsächl. Aufwand
Abriss und Entsorgung Duschwände: Eigenleistung Feuerwehr
einstimmig angenommen

TOP 3: Altortsanierung - Antrag auf Errichtung einer Photovoltaikanlage, Erlabrunner Str. 7,
Der Eigentümer des Anwesens Erlabrunner Str. 7 beantragt die Genehmigung für die Errichtung einer Photovoltaikanlage. Das Anwesen liegt im erweiterten Gebiet der Gestaltungssatzung, in dem Voltaikanlagen als Einzelmaßnahmen zulässig sind.
Die Anlage rechnet sich, laut Aussage des Eigentümers, nur, wenn er die komplette Dachfläche ausnutzen kann.

Die Gemeindliche Gestaltungssatzung, §3 Ziff.3 Abs. 8, legt fest, dass Voltaikanlagen nur im erweiterten Gebiet, als Einzelmaßnahme, zulässig sind und vom öffentlichen Raum nicht einsehbar sein dürfen.

Laut Stellungnahme des Architekten Dag Schröder ist die vorgestellte Anlage nicht zulässig, da sie die Gesamtdachfläche beansprucht und vom öffentlichen Raum einsehbar ist.
Die Genehmigung einer kleineren Anlage, auf einer nicht einsehbaren Fläche, im rückwärtigen Drittel des Daches, wäre möglich.
Den Vorschlag, nur ein Drittel des Hauses mit Solarmodulen zu versehen, lehnte der Antragsteller ab. Der Ausschuss schlug als Alternative vor, die Anlage auf dem nicht einsehbaren Scheunengebäude anzubringen und bot die Überprüfung durch einen Fachmann an. Beides lehnte der Antragsteller ab, so dass der Antrag einstimmig abgelehnt wurde.

TOP 4: Antrag auf Genehmigung des Überbaus bzw. Dachüberstandes, Mainstraße 5
Der Eigentümer des Anwesens Mainstraße 5 beantragt die Verlängerung des Dachüberstandes in den Luftraum der Mainstraße, da er Wärmedämm- und Verputzarbeiten ausführen will.
einstimmig angenommen

TOP 5: Altortsanierung - Vergabe des Altortpreises 2011
Der Ausschuss einigte sich auf eine Vorschlagsliste für den Gemeinderat.

TOP 6: Nachgenehmigung von Steinmetzleistungen
Am 18.9. war Submission für die Bauleistungen. 14 Firmen angefragt. 7 Firmen bekamen Ausschreibungsunterlagen, 5 Angeboten wurden abgeben und geprüft.
Günstigster Bieter war die Firma Grünewald Würzburg mit Bruttosumme von 8.581,69 €.
Aus Terminlichen Gründen wurde mit den Leistungen bereits begonnen um vor Allerheiligen mit möglichst allen Umgestaltungen und Umbettungen zu beginnen oder abschließen zu können.
einstimmig gebilligt

TOP 7: Nachgenehmigung der Umbettungskosten gem. Vertrag mit dem Bestattungsunternehmen
n der Bauausschusssitzung vom 04.09.2012 wurden die Kosten vorgetragen, die sich aus dem Vertrag der Gemeinde mit der Fa. Abschied bzgl. der Umbettungen ergeben.

Um die Umbettungen durchführen zu können, war die Zustimmung des Gesundheitsamtes einzuholen. Diese ist erforderlich, um festzustellen, ob besondere Maßnahmen im Rahmen der Umbettung zu ergreifen sind.
Die Zustimmung wurde zwischenzeitlich erteilt.

Die Gespräche mit den Grabnutzungsberechtigten und der Verwaltung sind derzeit im Gange. Um nicht unnötig wertvolle Zeit verstreichen zu lassen, wurde unmittelbar nach der Beendigung der Gespräche mit den Grabnutzungsberechtigten und dem Eingang der Stellungnahme des Gesundheitsamtes mit den Umbettungen begonnen.
Den Kosten in Höhe von 8480 € stimmte der Ausschuss einstimmig zu.

TOP 8: Rückschnitt der Pappeln an der Eisenbahnbrücke / Bachwiese
Im Schreiben vom 29.08.2012 wurde die Gemeinde auf die Verkehrssicherungspflicht für die Pappeln in der Bachwiese vom Anwohner Herr Kamolz hingewiesen. (Siehe Schreiben)

Wie im Schreiben von Herrn Kamolz angefragt, hat die Gemeinde in den vergangen Jahren Ihre Kontrollpflicht sehr wohl wahrgenommen.

Für die Totholz-Entfernung haben wir in den vergangenen Jahren immer Herrn Väth beauftragt, der eine eingehende Kontrolle der Bäume 1 x jährlich durchgeführt hat und bei Bedarf Notmassnahmen durchgeführt hat.
Weiterhin habe ich bei meinen Baustellen Kontrollen immer die Bäume in der Bachwiese, am Radweg, Margarethenhalle, an der ST2300, WSZ auf Verkehrsicherheit betrachtet und Sicherungs- oder Pflegemaßnahmen veranlasst.

Wie Sie aus den weiteren Unterlagen entnehmen können, hatten wir bereits 2008 sehr hohe Kosten für die Erhaltung der Bäume in der Bachwiese zusammengestellt und eine Kostenschätzung für die kommende Pflegemaßnahme (für 2013) ermittelt.
Diese lagen bei ca. 3.500-4.000 €. Nach Vorliegender Rechnung von Herrn Väth ist bei der letzten Pflege der Bäume ein Kostenaufwand von 6.734,21 € entstanden.
Dieser Betrag wurde einstimmig nachgenehmigt.

TOP 9: Vergabe der Messung und Prognosen von Mobilfunkemissionen
Aufgrund der Mitteilung der Telekom zum Ausbau des Standortes NY1181, FlNr. 4219 am Neubergtunnel hat der Gemeinderat in der letzten Sitzung festgelegt, dass eine Messung der Mobilfunkimmisionen durchgeführt werden soll. Diese Messungen werden im Rahmen der FEE-2-Richtlinien umfassend zu ca. 80 - 90 % gefördert.
Insgesamt wurden 3 zugelassene Messinstitute zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.

Das Ergebnis der Ausschreibung und der voraussichtliche Kostenanteil der Gemeinde unter Berücksichtigung der FEE-2-Förderung werden in der Sitzung bekannt gegeben.
Der Vergabe der Leistungen zum Preis von 3.500 € wurde einstimmig zugestimmt. Wegen der Förderung dieser Maßnahme belaufen sich die Restkosten für die Gemeinde auf ca. 575 €.

TOP 10: Antrag auf Vorbescheid für den Neubau eines Wohnhauses, FlNr. 3917, Birkachstraße, südl. Grundstücksteilfläche,
Die Miteigentümerin des Grundstücks FlNr. 3917 hat für den Bereich der südlichen Teilfläche einen Antrag auf Vorbescheid eingereicht. Mit diesem Antrag soll geklärt werden, ob auf dieser Grundstücksteilfäche ein Wohnhaus, Typ U+E+D einschließlich Garage errichtet werden kann.
Der Bauvoranfrage wurde mit 4:1 Stimmen zugestimmt.

TOP 11: Antrag auf Vorbescheid für die Errichtung von zwei Wohnhäusern mit Garage, FlNr. 3917, Birkachstraße, nördliche Teilfläche
Die beantragten Bauvorhaben befinden sich planungsrechtlich im Außenbereich. Die Bebauung dieser Teilfläche des Grundstückes FlNr. 3917 war bereits im Jahre 1989 Gegenstand eines Antrages auf Vorbescheid. Zum damaligen Zeitpunkt konnte eine ausreichende Entwässerung nicht gewährleistet werden, weshalb die Bebauung zunächst auf die an der Birkachstraße angrenzende Bebauung reduziert wurde.
Im Rahmen der 4. Änderung des Flächennutzungsplanes wurde die beplante Teilfläche als landwirtschaftliche Fläche im Außenbereich ausgewiesen. Somit könnte eine Bebauung nur dann stattfinden, wenn eine erneute Bauleitplanung mit Änderung des Gebietscharakters erfolgt.
Die Bauvoranfrage wurde lediglich vom südlich angrenzenden Nachbarn unterschrieben. Sie dient nach Angabe der Antragstellerin vor allem der Ermittlung des Grundstückswertes des Grundstückes.
Da die Fläche im Außenbereich liegt und im Flächennutzungsplan nicht als Bauland ausgewiesen ist, lehnte der Ausschuss den Antrag einstimmig ab.

TOP 12: Antrag auf Befreiung für die Errichtung einer Bruchsteinmauer, FlNr. 1179/10,
Aufgrund einer Anfrage aus dem Gemeinderat wurde geprüft, ob die im Sandflurweg errichtete Bruchsteinmauer den Vorschriften des Bebauungsplanes "Bodenäcker-Sandflur" entspricht. Nach den Festsetzungen dieses Bebauungsplanes sind straßenseitige Einfriedungen nur in Form von Draht- oder Stahlgitterzäunen bzw. als Jägerzaun bis max. 1,30m Höhe zulässig. Die Eigentümerin wurde daher aufgefordert, einen entsprechenden Befreiungsantrag mit Begründung zur Beurteilung vorzulegen.
Der Ausschuss stimmte der Befreiung unter der Bedingung zu, dass die Mauer an der Straßenfront einheitlich auf 1,30 m zurückgenommen wird.

TOP 13: Antrag auf Änderung der Parkplatzregelung in der Pointstraße
Der Eigentümer des Anwesens Pointstraße 12 beklagt, dass die Ein- und Ausfahrt zu seinem Grundstück wegen der gegenüber angeordneten Parkplätze zu schmal sei. Diese Parkplätze müssten deshalb aufgehoben werden, wobei auf einen ähnlich gelagerten Fall Bezug genommen wird
Der Ausschuss bestimmte mit 4:1 Stimmen, dass gegenüber der Hofeinfahrt ein Parkplatz aufgehoben wird.

TOP 14: Antrag auf Errichtung eines Bojenplatzes
Der Antrag auf Einrichtung eines Bojenplatzes wurde im Beteiligungsverfahren des LRA Würzburg in der Sitzung vom Juli 2012 abgelehnt, da das mit Bildern dargestellte, sehr provisorisch wirkende Floß das Ortbild erheblich stören könnte.

Die Antragstellerin erläutert mit ergänzendem Schreiben ihr Vorhaben und möchte überzeugen, dass der Anblick bei entsprechender Ausgestaltung ein positives Erscheinungsbild erhält.
Der Bauausschuss lehnt den Liegeplatz im zentralen Bereich der Mainstraße weiterhin ab, hat aber nichts dagegen, wenn der ursprünglich von den Behörden vorgesehene Liegeplatz in Anspruch genommen wird. Beim Workshop am 1.12. soll das Thema noch einmal mit Prof. Schirmer erörtert werden.

TOP 15: Antrag auf Verwendung des gemeindlichen Wappens
Der Antragsteller beabsichtigt die Verwendung des gemeindlichen Wappens für die Veröffentlichung eines "digitalen" Gemeindeblattes, welches das gedruckte Exemplar künftig ersetzen könne. Ein Vorentwurf liegt bei.
Die Verwendung des Gemeindewappens ist gem. Art. 4 Abs. 3 der GO genehmigungspflichtig.
Vom Ausschuss einstimmig abgelehnt. Der Antragsteller soll jedoch aufgefordert werden, einen Kostenvoranschlag für die Pflege der gemeindlichen Website abzugeben.

TOP 16: Antrag der SGM 06 auf Mitbenutzung des gemeindlichen Mähfahrzeuges
Die SGM O6 beantragt die Mitbenutzung des gemeindlichen Mähfahrzeuges und begründet dies damit, dass eine Ersatzbeschaffung des vereinseigenen Mähers Finanzmittel in fünfstelliger Höhe, die dringend für den Bau des neuen Vereinsheimes benötigt werden, binden würden. Darüber hinaus würde ich die künftige Rasenfläche nach bestehender Planung nur noch auf ein Spielfeld beschränken.
Die probeweise Mitbenutzung des Mähers unter gewissen Bedingungen bis Oktober 2013 wurde einstimmig gebilligt. Es ist allerdings ein Betriebsbuch zu führen, außerdem muss sich die SG an den Betriebskosten beteiligen.

TOP 17: Schäden in der Rosenstraße durch Wurzeln der Straßenbäume
Der gepflasterte Gehweg an den Baumscheiben in der Rosenstraße ist durch Wurzeln bereits stark angehoben. Insbesondere im Bereich des Grundstücks "Rosenstraße 14" ist der Schaden besonders auffällig.
Bevor Maßnahmen ergriffen werden, soll die Fa. Väth zugezogen werden.

18. Sonstiges
- Dem Bauantrag Hösl für Dachgauben wurde einstimmig zugestimmt.
- Die Caritas-Sozialstation hat in der Tagespflege eine Markise zum Preis von 3.104 € anbringen lassen, die vom Johannesverein aus dem auf 10 Jahre zugesagten Zuschuss an die Gemeinde in Höhe von 6.000 € für die Betriebskosten beglichen werden sollen.
Der Ausschuss ist wegen dieses Vorgehens verärgert, da die Maßnahme nicht mit der Gemeinde abgestimmt war und die Summe damit nicht mehr für als Zuschuss zu den Betriebskosten zur Verfügung steht.
- Die Begutachtung des Kanalnetzes hat ergeben, dass ein Sanierungsbedarf in Höhe von 1,2 Millionen € besteht. Bei der Abarbeitung der festgestellten Schäden würden jährliche Sanierungskosten in Höhe von 100.000 € entstehen, was die Kanalgebühren drastisch in die Höhe treiben würde, Der Bauausschuss wird sich in Kürze mit der Problematik beschäftigen.
- Für einen Workshop des Ferienprogramms wurde nachträglich ein Zuschuss von 1.000 € gebilligt. Es wurde aber beanstandet, dass der Antrag erst nachträglich gestellt wurde.



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Bauausschusssitzung am 4.9.2012

Tagesordnung:

1. Ortseinsicht: Umbaumaßnahmen Feuerwehr (Atemschutzbereich)
Für die Verbesserung der Situation im Atemschutzbereich sind im Haushalt 6.000 € vorgesehen. Dem Ausschuss wurden die geplanten Maßnahmen vorgestellt. Die Feuerwehr soll nun die Kosten für die Umbaumaßnahmen ermitteln, bevor der Ausschuss eine Entscheidung trifft.

2. Feuerwehr - neues Kommandantenbüro
Im Bauausschuss wurde vor einiger Zeit angedacht, über der Fahrzeughalle der Feuerwehr im Dachgeschoss ein Kommandantenbüro zu schaffen und dies über eine Treppe (mit Deckendurchbruch) an den Feuerwehrtrakt anzuschließen. Nach Ansicht der Feuerwehrleitung kommt dies jedoch aus verschiedenen Gründen nicht in Frage.
Die Feuerwehr favorisiert stattdessen eine Nutzung der Räume der Krabbelstube im Kellergeschoss unter dem Schulungsraum der Feuerwehr. Eine Anbindung an den Schulungsraum ware über eine gewendelte Treppe möglich, was jedoch ebenfalls einen Deckendurchbruch erfordert. Aus statischen Gründen wäre ein Unterzug mit einer Stütze (mit Einzelfundament) und evtl. noch eine weitere Stütze im Fensterbereich des Kellerraums erforderlich. Für die Gesamtmaßnahme wird mit Kosten von ca. 40.000 bis 45.000 € gerechnet.
Zusätzlich wäre dann noch ein Ersatzraum für die Krabbelgruppe zu finden.
Beim Ortstermin wurde als weitere Alternative vorgeschlagen, den Raum, der derzeit von der Krabbelstube genutzt wird, über eine eingehauste Außentreppe mit dem Feuerwehrschulungsraum zu verbinden. Das Bauamt soll nunmehr hierfür die Kosten ermitteln.

3. Standsicherheit der Friedhofsmauer im (alten) Friedhof Margetshöchheim
Da sich die Friedhofsmaauer an der Südseite des Friedhofs deutlich in Richtung Norden geneigt hat, hat der Bauausschuss vor einiger Zeit beschlossen, das Büro Roos Geo Consult mit der Erarbeitung von Lösungsvorschlägen zu beauftragen. Bei einem zweiten Ortstermin hat das Büro Ende Juli festgestellt, dass sich die Mauer seit der Begehung am 27.4. weiter verkantet hat. Ein beauuftragter Statiker kam zu dem Ergebnis, dass die Mauer nicht mehr standsicher ist. Nach Ansicht des Büros sollte die Mauer noch in diesem Jahr saniert und die Begehung des Gefahrenbereichs unterbunden werden. Für die Sanierung kämen 3 Verfahren in Frage:
Eine Unterfangung der Mauer wäre nur mit erheblichem, wirtschaftlich nicht vertretbarem Aufwand zu realisieren.
Alterntiv komme eine Kappung der Mauer auf 1 m Höhe in Frage. Mittelfristig wäre allerdings auch hier mit weiteren Verformungen zu rechnen.
Deshalb empfiehlt das Büro den vollständigen Rückbau der Mauer und eine Neuanlage der Gräber, so dass an der neu zu errichtenden Mauer ein Weg entlang führt. Dies würde jedoch einen Verlust der Grabstellen längs der Mauer bedeuten. Falls die Grabstellen erhalten werden sollen, müsste die neue Mauer 3 m tief gegründet werden, um Probleme bei der Ausschachtung und Neubelegung der Gräber zu vermeiden.
Dem Bauausschuss lagen 4 Varianten vor. Die Variante 1 (Reduzierung der Mauerhöhe um 1 m) wurde von vorneherein verworfen, da dadurch das Problem der Einsturzgefährdung nur vorübergehend gelöst wäre. Bei allen anderen Varianten ist eine Umbettung erforderlich. Der Ausschuss favorisierte die Variante 4, bei der eine Umbettung in andere freie Gräber vorgesehen ist. Die derzeitigen Grabflächen sollen anschließend aufgelassen, und dort ein Grünbereich evtl. mit einem Mauerabschnitt für Urnen vorgesehen werden. Je nach Mauerausführung würden hierbei Kosten in Höhe von 90.000 bis 100.000 € anfallen. Die Verwaltung wurde beauftragt, umgehend mit den Grabnutzungsberechtigten Kontakt aufzunehmen, damit die Umbettung bis Allerheiligen abgeschlossen werden kann.

4. Auftragsvergabe: Erneuerung Bühnenvorhang der Margarethenhalle
Dem Ausschuss liegt ein Angebot in Höhe von 4.064,99 € vor.
Die Arbeiten sollen noch Ende des Jahres durchgeführt werden.

5. Wasserversorgung Neubergstraße
Im Zuge der Baumaßnahmen in der Neubergstraße wurde festgestellt, dass ein Teilstück der Wasserleitung noch aus eine Gussleitung besteht. Die Auswechslung dieser Leitung (Mehrkosten ca. 15.000 €) wurde nachträglich vom Bauausschuss genehmigt.

6. Bebauungsplan Fahräcker
Vergabe der Leistungen für die Erstellung des Grünordnungsplanes, des Umweltberichtes und der Unterlagen zur artenschutzrechtlichen Prüfung
Für diese Arbeiten liegt ein vorläufiges Honorarangebot des Büros Arz in Höhe von 7.870,17 € vor.
Der Auftragsvergabe wurde mit 5:0 Stimmen zugestimmt. Vor einer endgültigen Aufteilung der überplanten Flächen soll der Bürgermeister umgehend die Parkplatzfrage verbindlich abklären.

7. Kommunales Förderprogramm: Endabrechnung für die Dachsanierung der Scheune Erlabrunner Str. 25
einstimmig gebilligt

8. Bauantrag zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses Nelkenweg 29
Für dieses Bauvorhaben werden Befreiungen hinsichtlich der Dachform des Carports und von Geländeveränderungen beantragt.
einstimmig gebilligt

9. Antrag auf Zulassung einer Ausnahme von der Veränderungssperre
Der Mieter eines Anwesens am südlichen Ende des Sportplatzes beantragte Ausnahmen von der vom Gemeinderat beschlossenen Veränderungssperre im Bereich des Bebauungsplans Fahräcker.
Der Antrag wurde in der vorliegenden Form einstimmig abgelehnt. Das Bauamt soll nun erst den tatsächlichen Snierungsbedarf abklären.

10. Spielplatz im Zeilweggebiet
Bürgermeister Brohm gab bekannt, dass auf der Restfläche hinter den Containern der Kinderkrippe der Spielplatz provisorisch hergerichtet werden soll.



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Bau- und Ferienausschuss am 17.7.2012

Tagesordnung:

1. Bauanträge
1.1 Neubau einer Eigentumswohnanlage Bachwiese 20
Dem Bauantrag und den erforderlichen Befreiungen wurde mit 4:1 Stimmen zugestimmt.
1.2 Neubau eines Einfamilienwohnhauses Thoma-Rieder-Str. 28; hierzu: Antrag auf Abschluss einer Sondervereinbarung für die Verlegung eines zweiten Kanalanschlusses
Dem Bauantrag und der Sondervereinbarung wurde einstimmig zugestimmt.

2. Auftragsvergaben
2.1 Nachtragsangebot für eine Ampelregelung, Zeller Straße
Dem Nachtragsangebot (900,-- € netto) wurde einstimmig zugestimmt.
2.2 Sanierung der WC-Anlagen im Rathaus, 1. OG (Gesamtkosten ca. 23.650 €)
einstimmig angenommen
2.3 Sanierung der Mainstraße, Prüfung der Kanalhausanschlussleitungen (geschätzte Kosten 3.130,40 € netto)
einstimmig angenommen
2.4 Wandschutzleisten für die Tagespflege
Das Angebot der Fa. Kades (3.969,-- brutto) wurde einstimmig angenommen.


3. ÖPNV: Planungen für den Korridor 7
Die Planungen, die auf Margetshöchheim keine Auswirkungen haben sollen, wurden zur Kenntnis genommen.

4. Altortsanierung/Kommunales Förderprogramm
4.1 Erörterung über die Beauftragung zur Erstellung eines Beschilderungkonzeptes (einstimmig angenommen)
4.2 Antrag auf Befreiung, Würzburger Straße 10
Dem Wiedereinbau von Dachliegefenstern in der 2. Reihe wurde auf Empfehlung des Altortarchitekten einstimmig zugestimmt.
4.3 Information über die weitere Bearbeitung der Altfälle bei Verstößen gegen die Gestaltungssatzung.
Den geplanten Vereinbarungen in der Mainstraße, der Würzburger Straße und der Erlabrunner Straße wurde einstimmig zugestimmt. Bei einem weiteren Fall in der Würzburger Straße wird das Landratsamt eingeschaltet.
4.4 Einbau einer behindertengerechten Rampe zwischen Rathaus und Kirche
Auf Vorschlag des Altortarchitekten sollte mit Mitteln der Städtebauförderung eine Rampe zwischen Rathaus und Kirche vorgesehen werden (geschätzte Kosten 100.000 €). Im Bauausschuss stieß dieser Vorschlag auf Ablehnung. Es wurde vielmehr vorgeschlagen, an dieser Stelle einen Aufzug einzubauen, um weitreichende Eingriffe zu vermeiden. Nun soll geklärt werden, ob dies förderfähig ist. Alternativ wurde vorgeschlagen, den Rad- und Fußweg zwischen den Anwesen Heymanns und Roßhirt (Brunngasse) im Rahmen der Städtebauförderung herzurichten.

5. Verkehrsrechtliche Angelegenheiten
5.1 Anträge zur Regelung des ruhenden Verkehrs in der Pointstraße
Nach Einwendungen von Anliegern beginnt nun die Parkverbotszone auf der nördlichen Straßenseite zwischen den Anwesen Nr. 1 und 3.
5.2 Antrag auf Einräumung eines Sondernutzungsrechtes für den Omnibusverkehr vor dem Hotel Eckert. (einstimmig angenommen)

6. Sonstiges
6.1 Antrag auf Errichtung eines Bojenplatzes für ein Floß auf Höhe der Gaststätte Zum Kreutzer. (einstimmig abgelehnt)



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Bauausschusssitzung am 4.6.2012

Tagesordnung:

1. Auuftragsvergaben
1.1 Vergabe der Arbeiten für die Kanalsanierung im Kreuzungsbereich Birkachstraße/Rosenstraße
Die Arbeiten wurden zum Preis von 11.362 € einstimmig vergeben.

1.2 Vergabe Straßeninstandsetzung Flurbereinigungswege
Den Zuschlag erhielt die Fa. Konrad für ein Angebot in Höhe von ca. 8.832 €.

1.3 Vergabe der Leistung zur Wegesanierung im Friedhof Mainstraße
Für die Entfernung der Grabplatten fallen 3.735 € an.
Für die Wegesanierung erhielt die Fa. Grümbel den Zuschlag. Kosten: ca. 10.473 €

2. Abrechnung der Baukosten für die Außenanlagen des Kindergartens / Kinderkrippe
Dieser Tagesordnungspunkt wurde auf die nächste Sitzung verschoben.

3. Bauanträge
3.1 Bauantrag zur Errichtung einer Eigentumswohnanlage, Bachwiese 20, Fl.-Nr. 4647
Da bei den neuen Plänen zwar das 5. Geschoss im westlichen Trakt zurückgenommen, dafür aber das 4. Stockwerk ohne vorherige Information verlängert wurde, kam es zu einer längeren Diskussion. Schließlich zog die Vertreterin des Bauherrn den Bauantrag zurück. Die korrigierten Pläne sollen in der nächsten Sitzung behandelt werden.

3.2 Bauantrag zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses, Sonnenstr. 18
Der Antrag wurde mit 4:0 Stimmen gebilligt.

3.3 Bauantrag zum Umbau eines Einfamilienwohnhauses und Anbau eiens Treppenhauses, Zur Mainfähre 6
Sanierung und Umbau werden vom Altortarchitekten äußerst positiv bewertet.
Dem Bauantrag und den erforderlichen 2 Befreiungen wurde einstimmig zugestimmt.

3.4 Bauantrag zur Errichtung von Dachgauben, Nelkenweg 19
einstimmig gebilligt

3.5 Bauantrag Einfamilienhaus, Nelkenweg 29
Dem Antrag und den 2 erforderlichen Befreiungen wurde einstimmig zugestimmt.

3.6 Bauantrag der Kath. Kirchenstiftung für die Errichtung von Containern auf dem Spielplatz „Zeilweg“ zur befristeten Auslagerung der Kinderkrippe
Den Antrag billigte der Ausschuss einstimmig. Vor Beginn der Arbeiten soll ein Beweissicherungsverfahren durchgeführt werden.
Für die entfallende Spielfläche soll ein Ersatz gefunden werden.

4. Altortsanierung
4.1 Erörterung der noch nicht abgeschlossenen Verfahren zu Abweichungen von der Gestaltungssatzung
Bei einem Anwesen in der Mainstraße müssen die Gauben auf der Südseite der auf der Nordseite befindlichen Gaube angepasst werden und dafür ein Plan vorgelegt werden. Die Gestaltung des Balkons soll mit dem Altortarchitekten abgeklärt werden.

Bei 2 Anwesen (Würzburger Str. und Mainstraße) müssen zwei Dachliegefenster entfernt werden. In einem Fall muss das Balkondach geändert werden, damit es der Gestaltungssatzung entspricht.

In der Erlabrunner Straße muss der nicht genehmigungsfähige Fassadenanstrich eines Anwesens binnen 2 Jahren geändert werden.

Der Bauausschuss reagierte damit auf die Fälle, in denen die Gestaltungssatzung nicht eingehalten worden ist.

5. Sonstiges
Der Parkplatz um die Margarethenhalle wird tagsüber zur 2-Stunden-Kurzparkzone.



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Bauausschuss am 30.4.2012

Tagesordnung

1. Freigabe der Außenanlagen, Kindergarten
Die Außenanlagen können voraussichtlich erst Ende Mai genutzt werden, da der Rasen noch nicht belastbar ist.
Mittlerweile ist es auch sicher, dass der Boden in der Kinderkrippe komplett entfernt werden muss. Ob der Umzug in die als Ersatzquartier vorgesehenen Container noch vor der Sommerpause stattfinden wird, ist momentan noch unsicher.


2. Margarethenhalle: Begehungen Hausmeisterwohnung, Büro Feuerwehr
Bei der Begehung wurde festgestellt, dass evtl. eine Verbindung vom Nebenraum der AWO zum provisorischen Büro der Feuerwehr im Dachraum der Margarethenhalle hergestellt werden kann. Von da wäre möglicherweise eine Anbindung über eine Treppe zur Fahrzeughalle der Feuerwehr möglich. Frau Scherbaum von der Verwaltung soll dies abklären.

Für die Erneuerung der seitlichen Bühnenvorhänge und die Reparatur des rückwärtigen Vorhangs soll ein Angebot eingeholt werden.

3. Ortseinsichten zu Verkehrsregelungen
- Erlabrunner Str. 27, Parkregelung
Das Parkverbotsschild mit Kurzzeitparkzusatz schräg gegenüber der VR-Bank soll entfernt werden.
- Pointstr. 11
Auf der Südseite wird in Zukunft kein Parken mehr möglich sein, auf der Nordseite nur noch auf eingezeichneten Flächen. Beim Lettershop wird eine Ladefläche ausgewiesen.

4. Bauanträge
4.1 Wohnhausneubau mit Garage, Nelkenweg 31
Dem Bauvorhaben wurde einstimmig zugestimmt. Ausnahmen wurden für die Dachform beim Haus und bei der Garage und bei der Höheneinstellung erteilt. Die beantragte Abweichung von der vorgeschriebenen Farbe der Dacheindeckung wurde nicht genehmigt. Außerdem muss noch ein zusätzlicher Stellplatz nachgewiesen werden.
4.2 Modernisierung Scheune zum Wohnhaus und Wohnhaus zu Tourismusnutzung, Mainstr. 3
Der vorgelegten Planung wurde einstimmig zugestimmt. Die Stellplatzfrage muss noch geklärt werden.
4.3 Bauvoranfrage für die Aufstockung eines Nebengebäudes für die Errichtung einer Wohnung, Dorfstr. 14
Der Bauvoranfrage wurde grundsätzlich zugestimmt. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass es Probleme mit dem Brandschutz und der Einhaltung der Gestaltungssatzung geben kann.



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Bauausschusssitzung am 17.4.2012

Tagesordnung:

1. Auftragsvergaben
1.1 Honorarvertrag für die Umgestaltung des Rathausinnenhofs, Darstellung der erbrachten Planungsleistungen
Bereits in der letzten Sitzung hatte sich der Ausschuss unter 2.4 mit der Forderung in Höhe von knapp 11.500 € befasst: Bauausschusssitzung am 14.3.2012 und rathaushof.jpg
Bürgermeister Brohm wies darauf hin, dass die Forderung sehr moderat sei. Trotzdem fasste der Ausschuss keinen Beschluss und verwies die Entscheidung an den Gemeinderat, da dieser ursprünglich mit der Planung befasst war.

1.2 Umbau der Fernwirktechnik in der Wasserversorgung Sandflur, Eräuterung durch die Energieversorgung Lohr-Karlstadt
Dem Einbau einer Fernwirktechnik auf DSL-Basis in Höhe von 4268 € stimmte der Bauausschuss einstimmig zu.

1.3 Ersatzbepflanzung in der Falkenstraße
Für die Ersatzbepflanzung in den Pflanzinseln der Falkenstraße lag ein Angebot der Fa. Väth in Höhe von knapp 1.350 € vor. Prinzipiell stimmte der Ausschuss zu. Da aber Bedenken laut wurden, ob es sich tatsächlich um die selbe Baumart wie im Eingangsbereich des alten Friedhofs handelt, sollen noch einmal Informationen eingeholt werden.

1.4 Ersatzbeschaffung Weihnachtsbeleuchtung
Die Lichterketten sollen auf LED-Technik umgestellt werden, und es soll eine Ersatzbeschaffung einer Lichterkette und der Girlanden erfolgen. Dem Angebot in Höhe von knapp 2.300 € stimmte der Ausschuss einstimmig zu.

2. Ortseinsichten
2.1 Ausbau der Mainstraße, Festlegung der Ausbaugrenzen, Kanalstück Finkenweg, Vorabstimmung Fremdwasserkanal
Nachdem festgestellt wurde, dass nur aus dem Lerchenweg Fremdwasser in die Kanäle eindringt, wäre es sinnvoll, die Fremdwasserleitung vom Auslassbauwerk in der Brunngasse nur bis zur Brunostraße zu führen. Im Falle einer Sanierung der Brunostraße könnte dann der Lerchenweg kostengünstiger angeschlossen werden, zumal ein Kanalteilstück am östlichen Ende des Brunowegs wegen gravierender Schäden im Zuge der Baumaßnahmen erneuert werden muss. Die Frage, ob die Grundstücke in der Mainstraße an den Fremdwasserkanal angeschlossen werden, muss der Gemeinderat entscheiden.
Die Gussleitung in einem Teilstück des Finkenwegs wird nur bei Bedarf erneuert.
Bei den Ausbaugrnezen verständigte sich der Bauausschuss meist auf Minimallösungen, um Kosten zu sparen bzw. um Probleme bei der Bauausführung zu vermeiden.


2.2 Mauerstatik Friedhof an der Mainstraße
Die südliche Friehofsmauer weist teilweise eine bedenkliche Neigung zu der Grabreihe hin auf. Bevor Entscheidungen getroffen werden, soll ein Statiker eingeschaltet werden. In der Diskussion ist eine deutliche Verringerung der Mauerhöhe, um die Fundamente zu entlasten.

3. Vorbesprechung tiefbaulicher Maßnahmen
- Inlinersanierung Birkachstraße/Rosenstraße
- Oberflächensanierung Neubergstraße, Leistungsumfang
Für die Sanierung von Kanal, Wasserleitung, Hausanschlüssen und Straßendecke in der Neubergstraße (zwischen Unterführung und Treppenanlage) muss mit Kosten von ca. 90.000 € gerechnet werden.
- Abdichtung Zulaufkanäle Ölabscheider im Feuerwehrhaus
Es soll ein Angebot für ein neues Abdichtungsverfahren mit einem Zweikomponentenkleber eingeholt werden.
- Feldwegeunterhalt, Obere Steigstraße, Wegefestlegung
In diesem Jahr soll mit finanzieller Unterstützung der Jagdgenossenschaft für 15.000 € ein Teilstück der Oberen Steigstraße saniert werden.
- Infos: Straßenbaukosten im Zuge der Breitbandverlegung, Brunnen Dorfstraße
In der unteren Birkachstraße werden durch die Fa. Lindner am nördlichen Gehsteig die Bordsteine und die Bitufläche für knapp 6.850 € erneuert. Der Ausschuss stimmte einstimmig zu.
Am Brunnen in der Dorfstraße wird ein defektes Teil für 400 € erneuert.
- Umbau der WC-Anlagen im Rathaus
Die WC-Anlage im 1. Stock des Rathauses soll genauso wie im 2. Stock erneuert werden. Mit den dort tätigen Firmen soll abgeklärt werden, ob sie die Arbeiten zum gleichen Preis übernehmen.

4. Bauanträge
4.1 Anbau eines Wintergartens an eine Doppelhaushälfte, Georg-Büchner-Str. 8a
einstimmig genehmigt
4.2 Antrag auf Verlängerung der Geltungsdauer des Vorbescheids für die Erweiterung und Sanierung eines Wohnhauses, Schmiedsgasse 10
einstimmig genehmigt
4.3 Antrag auf isolierte Befreiung für die Errichtung eines Gartenzauns, Bachwiese 42
einstimmig genehmigt
4.4 Anträge auf Errichtung von Bojenplätzen am Mainufer
einstimmig genehmigt

5. Informationen
In der Margarethenhalle müssen Vorhänge erneuert werden (Kosten ca. 3.700 €)
Für die Ergänzung des Geschirrs in der Margarethenhalle fallen 3.700 € an. Es wird versucht, einen Teil des alten Geschirrs zu verkaufen.



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Bauausschusssitzung am 14.3.2012

Tagesordnung:

1. Ortseinsichten:
1.1 Standortfestlegung Verkaufsstelle "Hof Kuhn" (Spargelhütte)
Der Spargelhof Kuhn plant an der Einfahrt ins Baugebiet Zeilweg eine Verkaufshütte für Spargel, Erdbeeren und Kürbisse aufzustellen. Der Ausschuss stimmte dem Antrag unter Auflagen zu.

1.2 Sandflur, Strommast Fl.-Nr. 6497
Im Sandfurgebiet wächst ein Nussbaum regelmäßig in die Stromleitung zum Wasserhaus. Ein Rückschnitt hat wenig gebracht, da der Baum dann noch stärker in die Höhe wächst. Der Energieversorger will den Baum fällen und einen Ersatz pflanzen. Nachdem der Umweltausschuss sein Einverständnis gegeben hatte, stimmte auch der Bauausschuss zu.

1.3 Heckenschnitt (bei Bedarf)
Bei der Ortsbegehung sollen Grundbesitzer, deren Hecke behindernd in den Straßenraum ragt, auf den Missstand angesprochen werden. Der Ausschuss legte fest, welche Grundbesitzer in der Erlabrunner Stra0e, in der Ludwigstraße und in anderen Ortsbereichen dazu aufgefordert werden sollen, durch Rückschnittmaßnahmen den Straßenraum freizuhalten.

2. Auftragsvergaben
2.1 Wasserversorgung, Umbau der Fernwirktechnik (2. Umbaustufe)
Auf Initiative der Energie, in deren Händen die technische Betriebsführung der Wasserversorgung liegt, sollen nach den Hochbehältern nun auch die Brunnen über eine Fernwirkanlage mit der Zentrale der Energie in Karlstadt verbunden werden. Die Kosten betragen 4.286,68 €. Da noch Zweifel am Sinn der Maßnahme bestanden, soll vor einer endgültigen Entscheidung ein Vertreter der Energie angehört werden.
2.2 Auswechslung der Wasserleitung in der Zeller Straße
Das Angebot der Energie liegt bei kanpp 30.000 €. Durch die Maßnahme soll der Wasserdruck in Margetshöchheim Süd verbessert werden. Für die Tiefbaumaßnahmen wird mit Kosten in Höhe von 115,000 € gerechnet. Zusätzlich sind in diesem Bereich weitere 25.000 € erforderlich. Der Ausschuss nahm die Planungen zur Kenntnis. Nun sollen weitere Angebote eingeholt werden. Gemeinderat Burkard wies darauf hin, dass in der Zeller Straße erst vor kurzem eine Oberflächensanierung der Fahrbahn stattgefunden habe. Offensichtlich hat man im Bauamt zu spät bemerkt, dass der Wasserdruck nicht ausreichend ist.

2.3 Druck der neuen Gestaltungssatzung
Das günstigste Angebot liegt bei 1.337,56 €. Der Ausschuss stimmte einstimmig zu.

2.4 Honorarvertrag zur Umgestaltung des Rathausinnenhofes (nachträgliche Honorierung)
Dabei handelt es sich um das Honorar für eine Beplanung des Rathaushofs durch den Altortarchitekten im Jahr 2009. Nachdem Bürgermeister Brohm zu Beginn seiner Amtszeit 2008 durch einen arbeitslosen Landschaftsarchitekten bereits den Rathaushof hatte umgestalten lassen, erteilte er zur Überraschung des Gemeinderats 2009 den Altortarchitekten mit einer erneuten Umgestaltung des Rathaushofs. Der Kostenvoranschlag für die Umgestaltung lag bei 390.000 €. Die jetztige Honorarforderung liegt bei knapp 11.500 €.
Die Umgestaltung wurde damals als sog. Impulsprojekt für den Einstieg in das Förderprogramm "Stadtumbau West" geplant. Die Vertreter von SPD und MM wunderten sich, dass erst jetzt nachträglich eine Honorarforderung kommt. Sie wiesen darauf hin, dass die Planung nicht vorher vom Gemeinderat beschlossen wurde, und bestanden darauf, dass dem Ausschuss vor einer Entscheidung erst noch einmal die Planungen vorgelegt werden. Die Entscheidung wurde deshalb zurückgestellt.

3. Bauanträge
3.1 Bauantrag für die Erweiterung einer Doppelhaushälfte, Lerchenweg 18
mit Antrag auf Befreiung von den Baugrenzen und der Dachform. Der Bauausschuss stimmte zu, wies aber auf die Stellplatzproblematik hin.

3.2 Ausbau von Dachgauben und Dachgeschossausbau, Nordstr. 42 (Im Genehmigungsfreistellungsverfahren genehmigt)

3.3 Neubau von 6 Garagen, Würzburger Str. 29-33
Die beplante Fläche befindet sich planungsrechtlich im Außenbereich. (einstimmige Zustimmung)

4. Altortsanierung
4.1 Bewilligung von Fördermitteln für das Vorhaben Erlabrunner Str. 25 (einstimmige Zustimmung)

4.2 Stellungnahme zur Förderhöhe nach Änderung des Kommunalen Förderprogramms
Ein Antrag, nach der Aufstockung des Förderprogramms auf 10.000 € eine weitere Maßnahme zu fördern, wurde abgelehnt, da nach einer abgeschlossenen Maßnahme keine weitere Förderung möglich ist.

4.3 Anbau Würzburger Straße 22 (einstimmige Zustimmung)

5. Verkehrsangelegenheiten
5.1 Einspruch gegen die verkehrsrechtliche Anordnung Würzburger Str. 9
Wegen der prekären Situation für vor der Engstelle in der Würzburger Straße wartende Busse hat die Gemeinde die Beseitigung eines das Halteverbot einschränkenden Schildes angeordnet. Ein Anlieger hat dagegen Einspruch eingelegt. Der Ausschuss sah keine Veranlassung, von seiner früheren Entscheidung abzurücken.

6. Nachnutzung der Hausmeisterwohnung Margarethenhalle
Die angedachte Nutzung durch das Jugendzentrum stößt auf erhebliche Probleme. Der Ausschuss nahm zur Kenntnis, dass eine Verlagerung des JUZ nicht realisiert werden kann. Nun soll geprüft werden, ob die Wohnung anderweitig genutzt werden kann (Tagungsraum, Büro, Archiv usw.). Gemeinderat Burkard schlug vor, zu überprüfen, ob der von der Feuerwehr gewünschte Büroraum im derzeitigen Sängermagazin und einem daneben liegenden Raum untergebracht werden kann.

7. Dem Standort für den Eisstand am Main wurde die Zustimmung erteilt.



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Bauausschuss am 7.2.2012

Tagesordnung:

1. Ortseinsichten:
1.1 Investitionen für Ausstattungsbedarf der Tagespflege
Von der Tagesppflege waren in den letzten Wochen weitere Wünsche hinsichtlich der Einrichtung an die Gemeinde herangetragen worden. Dabei ging u.a. es um die Installation eines Handwaschbeckens für die Küche, das bereits eingebaut worden ist, Kosten: knapp 1.300 €. Dem stimmte der Bauausschuss zu.
Außerdem sollte durch bauliche Maßnahmen der störende Halleffekt in den Räumen abgemildert werden. Bevor der Bauausschuss hier eine Entscheidung trifft, sollen erst einmal Angebote eingeholt werden. Ähnlich verhält es sich beim geforderten Schrammschutz in den Fluren. Über die ebenfalls geforderten speziellen Panikschlösser soll erst entschieden werden, wenn aktueller Handlungsbedarf besteht.

1.2 Verkehrsregelung in der Pointstraße
Der Ausschuss stimmte der Erweiterung der Parkverbotszone in der oberen Pointstraße zu. Im Frühjahr sollen dann die verbleibenden Parkplätze markiert werden.

2. Auftragsvergaben
2.1 Reparatur der Lüftung, Margarethenhalle
Für die Erneuerung der Dämmung bei den 2 Lüftungsgeräten stimmte der Bauausschuss der Vergabe der Arbeiten zum Preis von kanpp 6.000 € zu.

2.2 Der Anschaffung neuer Kanalschachtabdeckungen im Wert von gut 2.900 € stimmte der Ausschuss zu.

3. Bauanträge
3.1 Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage: Steinerner Weg 5
Dem Bauantrag wurde einstimmig zugestimmt.

3.2 Der geringfügigen Überbauung des Sichtdreiecks bei dem Bauvorhaben an der Ecke Würzburger Straße - Thoma-Rieder-Straße wurde zugestimmt.

3.3 Bevor über die Aufstellung einer Spargelverkaufshütte an der nördlichen Einfahrt in das Baugebiet Zeilweg entschieden wird, soll erst eine Ortseinsicht stattfinden.

4. Sonstiges
4.1 Im Rahmen einer Ortseinsicht soll bei der nächsten Bauausschusssitzung festgestellt werden, wo private Hecken den öffentlichen Straßenraum behindern, um anschließend eine Behebung der Missstände zu veranlassen.



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Bauausschusssitzung am 17.1.2012

Tagesordnung

Ortseinsichten
1.1 Zufahrt zu Grundstück Fl.-Nr. 7028, 7029
Ein Landwirt hatte beantragt, die Zufahrt zu seinem Grundstück im weitgehend verbuschten Hang oberhalb der Schule freizuschneiden und den schmalen hohlwegartigen Weg notfalls aufzufüllen, damit er mit Fahrzeugen angefahren werden kann.
Der Bauausschuss entschied, dass vorab die Untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt um eine Stellungnahme gebeten werden soll. Anschließend soll der Bürgermeister versuchen, in einem Gespräch mit dem Landwirt und dem Eigentümer der Grundstücke beiderseits des Wegs eine Lösung zu finden.

1.2 Auf Beschluss des Gemeinderats war das einschränkende Zusatzschild beim Halteverbot vor der Engstelle in der Würzburger Straße entfernt worden. Ein Anlieger beantragte, dies rückgängig zu machen. Der Bauausschuss lehnte dies ab, da sonst vor der Engstelle auf den Gegenverkehr wartende Busse zu wenig Platz zum Ausweichen haben.

2. Ergebnis der lärmakustischen Messung im Sängerheim/Hausmeisterwohnung Margarethenhalle
Das beauftragte Ingenieurbüro schlug 2 Sanierungsvarianten vor, von denen nur bei einer einigermaßen Aussicht auf eine erfolgreiche Sanierung bestand. Allerdings würden dabei voraussichtlich Kosten von 50.000 € oder mehr entstünden. Der Bürgermeister will deswegen Gespräche wegen einer Nutzung der Hausmeisterwohnung führen, bei der die Lärmproblematik nachrangig wäre.

3. Lärmmessung in der Tagespflege: Auftragsvergabe
Das Personal der Tagespflege klagt über sehr störende Halleffekte in allen Räumen der erst im Sommer bezogenen Tagespflege. Deshalb schlug die Verwaltung eine Lärmmessung vor. Der Bauausschuss beschloss jedoch, dass erst einmal der Sachverhalt bei einem Ortstermin geklärt werden soll.
Da es auch eine umfangreiche Wunschliste der Tagespflege für weitere Anschaffungen gibt, entschied der Ausschuss, dass nur solche Posten anerkannt werden, bei denen es sich eindeutig nicht um Einrichtungsgegenstände, sondern um mit dem Gebäude fest verbundenes Inventar handelt.


4. Festlegung von Standorten für die Verteilerkästen zur Breitbandversorgung
Der Ausschuss entschied mit 4:1 Stimmen, dass der DSL-Verteilerkasten wegen der sensiblen Bausubstanz in der Mainstraße nicht vor einem Haus, sondern am Mainstegpfeiler positioniert werden soll. Man geht davon aus, dass dieser Pfeiler voraussichtlich als Erinnerung an den Steg erhalten bleiben wird.

5. Beschaffung einer Spülmaschine für die Margarethenhalle
Der Anschaffung zum Preis von ca. 5.000 € stimmte der Ausschuss einstimmig zu.

6. Bauanträge
6.1 Neubau einer Eigentumswohnanlage, Bachwiese 20 (siehe Grafiken unten)
Ein ähnlicher Plan lag bereits einmal zur Beschlussfassung vor, wurde allerdings wegen der Bedenken des Bauausschusses hinsichtlich der Massivität des Bauwerks zurückgezogen. Der neue Antrag unterscheidet sich jedoch in dieser Hinsicht nur geringfügig von der ursprünglichen Planung. Siehe auch: Gemeinderatssitzung am 11.10.2011
Auch die jetzt vorliegende Planung verträgt sich nicht mit der Struktur unseres Ortsbildes.
Der Ausschuss beschloss einstimmig, den Bauantrag dem Gemeinderat zur Entscheidung vorzulegen.

6.2 Neubau und Erweiterung eines Zweifamilienhauses, Ludwigstr. 15
Der Ausschuss billigte das Vorhaben unter der Bedingung, dass ein weiterer Stellplatz ausgewiesen wird.

7. Altortsanierung
Empfehlung zur Vorgehensweise bei Verstößen gegen die Gestaltungssatzung
Der Ausschuss einigte sich mit 4:1 Stimmen darauf, dass bei Verstößen gegen die Altortsatzung dem Bauherren ein Antrag auf Ausnahmegenehmigung vorgelegt wird. Dieser wird dann dem Altortarchitekten zur Begutachtung vorgelegt. Anschließend entscheidet der Ausschuss, ob der rechtswidrige Zustand vom Hauseiegentümer beseitigt werden muss.



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Bauausschuss am 30.11.2011

Tagesordnung:

1. Ortseinsichten
1.1 Umbau der Scheune und Sanierung des Wohnhauses Mainstr. 3
Der Altortarchitekt begrüßt das Vorhaben aus der Sicht der Altortsanierung.
Bei der Ortseinsicht ließ sich der Ausschuss über die Planungen informieren. Im Wohnhaus sollen in Zukunft ein Büro und eine Ferienwohnung untergebracht werden. Unschöne Nebengebäude sollen zurückgebaut werden.
Die große Scheune hinter dem Wohnhaus soll zum Wohnhaus umgebaut werden. Wegen der großen Tiefe der Scheune gibt es Probleme mit der Belichtung. Deshalb besteht die Absicht, auf der Westseite zum Garten hin das Dach mit einem breiten Lichtband zu unterbrechen, was nach der Gestaltungssatzung nicht zulässig ist. Obwohl der Altortarchitekt von dieser Lösung abgeraten hat, stimmte der Bauausschuss für eine Ausnahmegenehmigung.

2. Vorstellung des Konzeptes für die Systemplanung des künftigen Glasfaserausbaus
Die Firma FTTR-Systemplanung Ländlicher Raum hat der Gemeinde ein Angebot für die VDSL-Systemplanung für den zukünftigen Glasfaserausbau zur flächendeckenden DSL-Versorgung aller Ortsteile unterbreitet. Bei dem Konzept sollen vorhandene Infrastrukturen und geplante Tiefbaumaßnahmen berücksichtigt werden. Ziel ist die Systemplanung für einen flächendeckenden Glasfaserausbau.
An Kosten wurden pauschal 7.500 € veranschlagt. Für den Fall, dass sich auch Erlabrunn anschließt, verringert sich der Angebotsbetrag deutlich.


3. Vorbesprechung und Information über die geplante Ausbau- und Sanierungsmaßnahme Mainstraße - Finkenweg - Schwalbenweg
Das Büro Arz informierte den Bauausschuss über den fortgeschriebenen Vorentwurf für den Straßenausbau für Teile der Mainstraße (zwischen Ludwigstraße und Falkenstraße), Finkenweg und Schwalbenweg. Neben der Totalerneuerung der Straße sollen auch die Kanal- und Wasserleitungen erneuert und eine Ableitung für Fremdwasser geschaffen werden.
Lediglich bei dem Teilstück des Finkenwegs längs des Friedhofs soll erst im Zuge der bauarbeiten geklärt werden, ob der Kanal erneuert werden muss.
Für die Mainstraße werden dem Gemeinderat hinsichtlich des Gehsteigausbaus zwei Varianten zur Auswahl vorgelegt: Entweder zwei vollwertige Gehsteige mit abgesenktem Bordstein oder ein vollwertiger Gehsteig auf der Ostseite und ein überfahrbarer Mehrzweckstreifen auf der Westseite. Finkenweg und Schwalbenweg sollen nur einen einseitigen Gehweg erhalten.
Das Kanalrohr für die Ableitung von Fremdwasser (Grundwasser aus Drainagen usw.) soll über den Schwalbenweg, in den Finkenweg, die Mainstraße und die Brunngasse zum Main führen.
In der Brunostraße sollen der Kanal und die Wasserleitung in einem Teilstück ausgewechselt und der Straßenbelag erneuert werden.
Bis zur Gemeinderatssitzung soll abgeklärt werden, ob die Maßnahme in der Mainstraße förderfähig ist. Bei der Mainstraße ist mit Kosten in Höhe von gut 528.000 € zu rechnen, im Finkenweg sollen es gut 423.000 €, im Schwalbenweg knapp 325.000 € werden, insgesamt also etwa 1.276.000 €. An den Kosten sollen die Anwohner in erheblichem Umfang über Straßenausbaubeiträge beteiligt werden. In der Brunostraße ist mit 67.400 €, im Lerchenweg mit gut 51.000 € zu rechnen.


4. Bauanträge
4.1 Carportanbau an bestehende Garage mit Dachstuhl, Steinerner Weg 10
Dem bereits nahezu fertig gestellten Anbau wurde einstimmig zugestimmt.

5. Sonstiges
5.1 Sanierung und Umbau von WC-Anlagen im Rathaus
Für die Sanierung der Toilettenanlage im 2. Stock des Rathauses lagen Angebote in Höhe von insgesamt knapp 30.000 € vor. Der Auschuss stimmte der Vergabe einstimmig zu.
5.2 Kostenschätzung für die Errichtung eines Flutlichtmastes am Sportplatz
Pro Mast kommen auf die Gemeinde Kosten in Höhe von 3.850 € zu. Dazu kommt noch die Prüfstatik mit rund 1.000 €. Der Bauausschuss gab die Mittel einstimmig frei.
5.3 Schlussrechnung der Planungsleistungen für die Neugestaltung der Mainstraße
Die Schlussrechnung beläuft sich auf 38.810 €, die bis auf 3.110 € bereits beglichen sind. Der Gemeinderat billigte die Kostenfreigabe einstimmig. Bürgermeister Brohm betonte, dass das Architekturbüro Schröder nicht nur wegen der geringen Stundensätze äußerst günstig gearbeitet, sondern sich auch sehr kulant verhalten habe.
Das ist um so bemerkenswerter, weil es bei der Vergabe des Planungsauftrags für das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept nicht berücksichtigt wurde, obwohl es ein deutlich günstigeres Angebot als der Mitbewerber abgegeben hatte.
5.4 Parksituation Pointstraße
In den letzten Sitzungen hatte sich der Bauausschuss mehrfach mit der oft chaotischen Parksituation in der Pointstraße beschäftigt. Durch Änderungen bei den Parkplätzen der Fa. Lettershop soll der Gehweg auf der Nordseite der Straße freigehalten werden. Zusätzlich wird die Parkverbotszone auf der Nordseite mainabwärts verlängert.
5.5 Anschaffung einer Gläserspülmaschine
Da die beiden Spülmaschinen in der Margarethenhalle defekt sind, beschloss der Bauausschuss, die größere reparieren zu lassen. Bei der kleineren Gläserspülmaschine ist eine Reparatur nicht mehr sinnvoll. Deshalb wurde die Anschaffung einer neuen Maschine zum Preis von 2.990 € netto beschlossen.



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Bauausschuss am 25.10.2011

Tagesordnung:

1. Ortseinsichten
1.1 Wasserversorgung im Bereich Zeller Straße und Scheckert
Messungen haben gezeigt, dass sowohl Wasserdruck wie auch Wassermenge nach dem Schieberkreuz an der Abzweigung Zeller Straße / Am Scheckert für die Löschwasser-Gewährleistung in Margetshöchheim Süd nicht ausreichen. Deshalb sollen das Schieberkreuz ausgewechselt und bis zur Abzweigung Am Scheckert / Frankenstraße eine stärkere leitung (150 mm) verlegt werden. Es wird mit Kosten in Höhe von 60.000 € gerechnet. Im nächsten Jahr soll dann untersucht werden, ob noch weitere bauliche Maßnahmen eforderlich sind.

1.2 Besichtigung Baugrundstück Bachwiese 20, Fl.-Nr. 4647
(siehe Punkt 2.1)
Da ein Anlieger am Anfang der Bachwiese sich durch die dortigen Nadelbäume am Grabenrand gefährdet fühlt, soll eine Fachfirma mit einer Einschätzung des Gefahrenpotentials beauftragt werden.

1.3 Besichtigung Hausmeisterwohnung der Margarethenhalle
Den Mitgliedern des Bauausschusses wurde dargelegt, welche Maßnahmen derzeit laufen, um die Halle wieder in einen ordentlichen Zustand zu bringen.

1.4 Überprüfung von Heckerückschnitt
(entfallen)

2. Bauanträge
2.1 Bauantrag zum Neubau einer Eigentumswohnanlage mit 10 WE, Bachwiese 20
Nachdem ein Anlieger und die Gemeinderäte Etthöfer (MM) und Burkard (SPD) die Massivität des Bauwerks und die deutliche Überschreitung der Baugrenzen monierten, schlug Bürgermeister Brohm dem Bauherrn vor, den Bauantrag zurückzuziehen und mit den Nachbarn eine einvernehmliche Lösung zu suchen. Dazu erklärte sich der Bauherr bereit.

3. Sonstiges
3.1 Sachstand und Ausbauvarianten Mainstraße
Das Ingenieurbüro Arz stellte Vorentwürfe zum geplanten Ausbau von Finkenweg, Schwalbenweg und Mainstraße (zwischen Ludwigstraße und Falkenstraße) vor. Dabei sollen auch die Kanäle und die Wasserleitungen erneuert werden. Ein weiterer Grund für diese Maßnahme war, dass durch einen separaten Kanal das sog. Fremdwasser aus Teilen der Brunosiedlung zum Main abgeführt werden soll. Ob dies tatsächlich verwirklicht werden soll, ist allerdings noch unklar.
Wir werden in Kürze noch ausführlicher über die Planungen berichten. Für die Anlieger dürfte die Maßnahme nicht gerade billig werden, da die Kosten bei der geplanten Totalerneuerung zu einem erheblichen Anteil auf die Anlieger umgelegt werden. Das erfolgte bislang nur in der Birkachstraße, die voher lediglich provisorisch ausgebaut war.



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Bauausschuss am 22.9.2011

Tagesordnung:

1. Ortseinsichten
1.1 Tagespflege - Festlegung Fahnenmast
Da die Aufstellung von 2 Fahnenmasten mit den Emblemen von Caritas und Gemeinde wegen der damit verbundenen Geräuschbelästigung bei Wind bei den Hausbewohnern abgelehnt wurde, soll nun ein Hinweisschild auf die Tagespflege auf der Kiesfläche rechts neben dem Eingang zur Tagespflege aufgestellt werden.

1.2 Hof - Margarethenhalle - Nachpflanzung Bäume
Als Ersatz für die gefällten Bäume sollen nun 4 französische Ahornbäume gepflanzt werden. Da die Bäume an der Busendhaltestelle ebenfalls vor einiger Zeit beseitigt worden waren, sollen dort jetzt zwei Kugelakazien geppflanzt werden.

1.3 Parkplätze Hotel Eckert
Die Eltern der Kinder in der Kindertagesstätte sollen darauf hingewiesen werden, dass die 4 unteren Parkplätze ffür die Anlieferung ihrer Sprösslinge genutzt werden können. Nur wenn dies nicht funktionieren sollte, will man weitere Schritte (Hinweisschilder usw.) unternehmen.

1.4 Flutlichtmasten Sportplatz
Da noch einiges abgeklärt werden muss (Fundamentkosten, Auftraggeber usw.), wurde dieser Punkt zurückgestellt.

1.5 Bachwiese - Tonnagebeschränkungen
Da der Amtsleiter verhindert war, konnte nur ein anderer Mitarbeiter der Forstverwaltung erscheinen. Die Gemeinde erwartet von der Forstverwaltung eine Beteiligung an den Kosten der Böschungssicherung in der Bachwiese und am Unterhalt des Forstweges, da dieser regelmäßig von schweren Langholzfahrzeugen genutzt wird. Der Forstmitarbeiter stellte eine Übernahme der Unterhaltungsmaßnahmen am Forstweg in Aussicht. Zu einer Kostenbeteiligung an den Baumaßnahmen im Bachwiesenweg konnte er sich nicht äußern. Dies soll vom Bürgermeister mit dem Amtsleiter direkt abgeklärt werden.

1.6 Parksituation Steinerner Weg/Pointstraße
Wegen der problematischen Parksituation soll vor der Anordnung von Parkverboten erst eine Ortseinsicht mit dem Verkehrsberater der Polizei stattfinden.

2. Auftragsvergaben
2.1 Bodengutachten Finkenweg/Schwalbenweg/Mainstraße
Der Auftrag mit Kosten von ca. 4.800 € wurde an die Fa. Roos vergeben.
2.2 Wasserversorgung Mittelzone
Da in Margetshöchheim Süd möglicherweise die Versorgung mit Löschwasser nicht gewährleistet ist, wurde das Büro Arz mit der Überprüfung der Wassersituation in diesem Gebiet beauftragt (Kosten vorerst 2.000 €).

3. Tagespflege - eingereichte Rechnungen
Dem Ausschuss lag eine umfangreiche Liste der Sozialstation mit Rechnungen vor, die die Tagespflege betreibt. Da es dabei weitgehend um Aufwendungen für Verbrauchsmaterialien ging, lehnte der Ausschuss die Kostenübernahme ab. Man vertrat die Auffassung, dass die Sozialstation diese Kosten tragen müsse, da die Gemeinde nur die Einrichtung bezahlen müsse.

MM-Gemeinderat Etthöfer bemängelte in diesem Zusammenhang, dass die Gemeindearbeiter für die Pflege der Außenanlagen und die Straßenreinigung vor der Tagespflege eingesetzt werde. Frau Scherbaum vom Gemeindebauamt wies darauf hin, dass die Gemeinde zuständig sei, weil sie dort ein Sondernutzungsrecht besitze. Etthöfer gab allerdings zu bedenken, dass dieses Sondernutzungsrecht der Gemeinde gar nichts bringe, weil dort ohne die Zustimmung der übrigen Wohnungseigentümer nichts geschehen könne.



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Bau- u. Ferienausschuss am 11.8.2011

Tagesordnung:

1. Bauanträge
1.1 Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung eines Wohnhauses, Thoma-Rieder-Str. 28 (Befreiung hinsichtlich Baugrenze und Sichtdreieck)
einstimmig zugestimmt

1.2 Bauantrag zur Errichtung eines Flutlichtmastes am Sportplatz
Der Antrag wurde erst einmal zurückgestellt, da in Kürze ein 2. Lichtmast aufgestellt werden soll. Beiden Vorhaben wurde aber prinzipiell zugestimmt.

2. Kommunales Förderprogramm/Altortsanierung

2.1 Antrag auf Befreiung zur Errichtung eines Dachausstiegsfensters, Mainstr. 1
Dem Einbau eines Dachausstiegsfensters mit den Maßen 54/98 wurde mit 5:0 Stimmen zugestimmt.

2.2 Stellungnahme zum Bauvorhaben Würzburger Str. 22
Dem Vorhaben wurde mit der Bedingung zugestimmt, dass die Vorgaben des Sanierungsbeauftragten eingehalten werden.

2.3 Zuschussgewährung für den Austausch von Fenstern und für die Errichtung von Dachgauben, Mainstr. 35
5:0 Zustimmung

2.4 Förderantrag Pointstr. 15
5:0 Zustimmung

2.5 Sanierung Schmiedsgasse 18
Die Bebauung der Flur-Nr. 131 wurde abgelehnt, da es sich um einen Teil eines innerörtlichen Grünbereichs handelt, der nach dem städtebaulichen Rahmenplan erhalten werden soll. Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass es bei einem Abriss des Anwesens Nr. 18 bei einem Neubau wegen der einzuhaltenden Abstandsflächen Probleme geben kann.

2.6 Werbefläche Ecke Mainfähre/Pointstraße
Gegen den Ausleger bestehen keine Einwände, die großflächige Beklebung der Fenster ist jedoch unzulässig.

2.7 Werbemaßnahmen Erlabrunner Straße
Da die Häufung von Werbeflächen nicht zulässig ist, soll ein Ortstermin stattfinden.

3. Auftragsvergaben

3.1 Untersuchung der Eiche im Wilhelm-Busch-Weg
Geschätzte Kosten knapp 2000 €
Dem Bauausschuss lag ein weiteres Angebot in Höhe von 3.462,90 € vor, das kurz vvorher eingegangen war. Der Bauausschuss sprach sich für dieses Angebot aus, da es sich um einen Festpreis handelt und darin alle Arbeiten enthalten sind (Handschachtung, Kran usw.), die beim anderen Angebot noch zusätzlich von der Gemeinde hätten erbracht werden müssen.
Mit einigen Anliegern soll noch wegen einer Kostenbeteiligung bzw. der Übernahme von Zusatzarbeiten verhandelt werden.

3.2 Baumbestand und Nachpflanzungen an der Margarethenhalle und in der Falkenstraße (Busendhaltestelle)
Vor einer Entscheidung soll ein Ortstermin mit Herrn Väth und dem Umweltausschuss stattfinden.

3.3 Fahnenmast und Gemeindewappen an der Tagespflegeeinrichtung
Da hierfür die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft erforderlich ist, soll dies bei einem Ortstermin abgeklärt werden.

4. Sonstiges

4.1 Mit dem Wasserwirtschaftsamt soll abgeklärt werden, welchen Umfang das vom Amt geforderte Gutachten nun tatsächlich haben soll.

4.2 Die Sperrung der Bachwiese für Fahrzeug mit mehr als 5 t-Achslast ist nicht durchsetzbar. deshalb ird nun die Beschränkung auf 10 t angestrebt. Ein Gespräch mit dem Forstbetrieb wird angestrebt.



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Bauausschusssitzung am 21.6.2011

Tagesordnung:

1. Wasserversorgung
1.1 Besichtigung der Brunnenanlage
Da bei hohem Grundwasserstand im Frühjahr regelmäßig Grundwasser in die Brunnenkammern drückt, wurde eine Fachfirma mit der Abdichtung beauftragt. Im Prinzip ist das eindringende Grundwasser kein echtes Problem, da es nicht mit dem geschlossenen Trinkwasserleitungsnetz in Verbindung kommt. Das Wasserwirtschaftsamt bestand aber auf einer Sanierung. Allerdings scheint wegen des Hochwassers trotzdem wieder Grundwasser in den Schacht eingedrungen zu sein. Die MM bestand deshalb auf einer Information vor Ort.
Nach einer nachbesserung sollen die Brunnenschächte nun dicht sein.
Außerdem soll auf Wunsch der MM geklärt werden, warum aus dem Messpegel F3 nordwestlich der Brunnen seit etlicher Zeit keine Trinkwasserproben mehr. genommen werden. Angeblich sei eine Entnahme seit längerer Zeit nicht mehr möglich. Auch hier besteht Aufklärungsbedarf.
Da sich die Pegelkappe nicht öffnen lässt, wurde ein Ersatzteil bestellt, auf das man bei der Gemeinde noch wartet.
1.2 Information zur Sanierung der Drainagen
Um das im Frühjahr zwischen Radweg und mittlerem Sandflurweg anstehende Grundwasser besser abzuleiten, wurden die defekten Drainagen in den letzten 2 Jahren eruiert und teilweise saniert.
Die Sanierungskosten betragen rund 2100 €.
1.3 Erörterung der Angebote zur Erstellung von Gutachten zur Trinkwasserversorgung
Da das Wasserwirtschaftsamt die Genehmigung zur weiteren Nutzung der Trinkwasserbrunnen von einem hydrogeologischen Gutachten abhängig macht, hat die Gemeinde 2 Angebote für ein Gutachten eingeholt. Nach Ansicht der MM ist dieses Gutachten ein bürokratisches Unding, das nur künstlich den Trinkwasserpreis nach oben treibt. Siehe: Ein bürokratischer Schildbürgerstreich
Nach Auskunft des Bayer. Gemeindetags wird bei der Verlängerung der wasserrechtlichen Genehmigung zur Entnahme von Trinkwasser nicht überall vom Wasserwirtschaftsamt ein Gutachten gefordert. Vor Auftragserteilung soll noch einmal beim Wasserwirtschaftsamt nachgefragt werden, ob man dort überhaupt mit dem angebotenen Untersuchungskatalog einverstanden ist. (5:0 Stimmen.
MM-Gemeinderat Etthöfer gab bekannt, dass die MM wahrscheinlich eine Landtagspetition beantragen wird, um das unsinnige Gutachten zu verhindern.


2. Planung von Straßenbaumaßnahmen
2.1 Ortseinsichten Mainstraße, Finkenweg, Schwalbenweg
Die Gemeinde will die Mainstraße zwischen Ludwig- und Falkenstraße generalsanieren. Das bedeutet nicht nur einen komplett neuen Straßenaufbau, sondern auch neue Kanäle und Wasserleitungen. Auf die Anlieger könnten dabei Beiträge im fünfstelligen Bereich zukommen. Die MM wünscht, dass vor dem Beginn der Planung erst einmal die Notwendigkeit der einzelnen Maßnahmen mit dem Bauausschuss abgeklärt wird. Schließlich wurde die Wasserleitung in der Mainstraße vor gar nicht allzu langer Zeit erneuert.
Bei der Ortseinsicht stellte sich heraus, dass der u.a. geplante Kanal zur Abführung des Fremdwassers aus der Brunosiedlung möglicherweise so hoch liegt, dass er das Fremdwasserproblem gar nicht lösen kann. Das müsste u.a. durch das Ingenieurbüro überprüft werden.
2.2 Wertung der vorliegenden Angebote für Ingenieurleistungen (siehe 2.1)
Es lagen Angebote von Köhl, BRS und Arz vor. Bevor der Gemeinderat eine Entscheidung trifft, soll noch einmal mit den Büros gesprochen und eine Referenzliste angefordert werden.

2.3 Dem Ausschuss wurde bekanntgegeben, dass es in margetshöchheim Süd evtl. Probleme mit der Löschwasserversorgung geben kann. Dies soll von der Feuerwehr bei der nächsten Übung überprüft werden.

3. Bauanträge
3.1 Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage und Carport, Würzburger Str. 42 a
Zustimmung ohne Gegenstimme

4. Altortsanierung
4.1 Antrag wegen des Einbaus von Dachliegefenstern in der Würzburger Straße
Der Bauausschuss lehnte die nachträgliche Genehmigung der Dachliegefenster ab und verweigerte die Auszahlung der Mittel aus dem Kommunalen Förderprogramm. Da die Gestaltungssatzung für Verstöße für Verstöße ein Bußgeld vorsieht, soll sich der Gemeinderat noch einmal mit dem Vorfall beschäftigen.



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Bauausschuss am 24.5.2010

Tagesordnung:

1. Ortseinsichten mit dem Verkehrsberater der PI WÜ-Land
1.1 Antrag auf Ausweisung eines verkehrsberuhigten Bereiches ("Spielstraße") in der Sonnenstraße
Als Kompromisslösung entschied sich der Bauausschuss für die Anbringung des offiziellen Hinweisschildes auf spielende Kinder an der Einfahrt in die Sonnenstraße.

1.2 Antrag auf Errichtung eines Fußgängerüberweges Friedenstraße (Kreuzung Margaretenstraße/Friedenstraße unterhalb der Schule)
Der Antrag wurde abgelehnt, da die bisherigen Erfahrungen mit der Schulwegmarkierung in Form von aufgemalten Fußspuren negativ waren. Statt den sichereren Umweg in Kauf zu nehmen, wird meist der kürzere Weg direkt zur Schule genommen, obwohl dort kein Gehsteig vorhanden ist. An der im Antrag gewünschten Stelle wäre zudem nur dann ein Zebrastreifen möglich, wenn dort durch eine Verlegung der Beleuchtung der Überweg besser ausgeleuchtet würde.
In Zusammenarbeit mit der Schule sollen die Schüler noch einmal aufgefordert werden, nur die südliche Straßenseite mit dem Gehsteig zu benutzen.

1.3 Antrag auf Anordnung eines Halteverbots Friedenstr. 32
Nach sehr intensiven Diskussionen mit den Anliegern beschloss der Ausschuss, die aufgemalte Zickzacklinie vorerst zu belassen, um einem Anlieger die Ausfahrt aus seinem Grundstück zu erleichtern. Im Spätherbst soll die Maßnahme bei einem Ortstermin noch einmal überprüft werden.

1.4 Anordnung von Parkplätzen Würzburger Str. 29-33
Eine Neuordnung mit Behindertenparkplätzen und Kurzzeitparkplätzen soll erst nach Abschluss der dort anstehenden Baumaßnahmen erfolgen. Allerdings soll dort bereits jetzt der südlichste Parkplatz wegfallen, um die Probleme mit dem Begegnungsverkehr zu entschärfen.

1.5 Ausweisung von Stellplätzen im Hermann-Hesse-Weg
Nach längeren Diskussionen mit den Anliegern beschloss der Ausschuss, die Parkplätze für die Kinderkrippe probeweise auf den Containerstandplatz am Anfang des Hermann-Hesse-Wegs zu legen. Falls dies wegen der dadurch erforderlichen Verlegung des Glascontainers nicht möglich sein sollte, werden die Parkplätze an der Südseite der Garagenreihe senkrecht zur Böschung angelegt.

1.6 Antrag auf Anordnung eines Halteverbots in der Mainstraße
Gegenüber den Parkplätzen vor der Tagespflege wird ein Halteverbot erlassen, um die An- und Abfahrt der Kleinbusse zur Tagespflege zu erleichtern.

1.7 An der Parkbucht auf der Ostseite der Erlabrunner Straße zwischen der VR-Bank und der Falkenstraße wird der südlichste Stellplatz an die Nordseite verschoben.

2. Bauanträge
2.1 Bauvoranfrage Mainstraße 2
Der Bauvoranfrage wurde unter der Voraussetzung zugestimmt, dass die Vorschläge des Altortplaners berücksichtigt werden.

3. Altortsanierung
Stellungnahme zu Farbgestaltungen etc.
3.1 Die positiven Stellungnahmen des Altortplaners zur Farbgestaltung bei den Anwesen Würzburger Straße 14 und 20 wurden zur Kenntnis genommen. Zusammen mit dem Altortplaner soll erreicht werden, dass die Bestimmungen der Gestaltungssatzung hinsichtlich der Frbgebung konkretisiert werden.
3.2 Dem Förderantrag auf Leistungen nach dem Kommunalen Förderprogramm für die Baumaßnahmen beim Anwesen Grabenweg 6 wurde zugestimmt.
3.3 Dem Antrag auf Leistungen nach dem Kommunalen Förderantrag wurde nicht zugestimmt, da erst die Dachliegefenster, die nach der Gestaltungssatzung nicht zulässig sind, entfernt werden müssen.
3.4 Der Antrag auf Errichtung einer Photovoltaikanlage in der Lutzgasse wurde zurückgstellt, da diese Anlage nach der Gestaltungssatzung im Altort nicht zulässig ist. Der Bauausschuss empfliehlt, die Satzung dahingehend zu ändern, dass solche Anlagen außerhalb des innersten Ortskernbereichs zugelassen werden können.


4. Auftragsvergaben
4.1 Wegesanierung im alten Friedhof
Der Ausschuss vergab die Arbeiten zur Wegesanierung im oberen Friedhofsbereich. Die Kosten liegen bei gut 12.000 €.

4.2 Errichtung einer Stromzählersäule im Innenhof Margarethenhalle
Der Ausschuss stimmte der Vergabe der Arbeiten unter der Bedingung zu, dass die Vereine, die den Hof für Veranstaltungen nutzen sich mit Arbeitsleistungen beteiligen.

4.3 Nachtrag für die Absturzsicherungen im Außenbereich
Der Ausschuss stimmt einem Nachtragsangebot für die farbliche Beschichtung der Geländer in Höhe von 1.100 € zu.

4.4 Absauganlage für die Freiw. Feuerwehr
Der Ausschuss stimmte dem günstigsten Angebot (8.833 €) zu.

4.5 Absenkung von Bordsteinen für Rollstuhlfahrer und Rollatoren
Für Maßnahmen an der Margarethenhalle, in der Erlabrunner Straße (Überweg) usw. wurden 4.600 € freigegeben.

4.6 Der Ausschuss wurde über Mehrkosten bei den Außenarbeiten im Bereich Kindergarten/Kinderkrippe informiert. Durch eine Mehrung in Höhe von 9.406 € belaufen sich die Kosten nach dem derzeitigen Stand auf 251.004,57 €. Die Mehrkosten entstanden durch eine Fülle von zusätzlichen Maßnahmen von den Stellplätzen über 2 zusätzliche Spielgeräte bis hin zu Sanierungsarbeiten am Kanalanschluss des Kindergartens, was den Löwenanteil der Kostenmehrung ausmacht. Im Zuge der Bauarbeiten hatte sich nämlich herausgestellt, dass der Kanalanschluss fehlerhaft verlegt worden war, was zum Kindergarten passt, der nach dem Motto "Pleiten, Pech und Pannen" entstanden ist.




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Bauausschuss am 13.4.2011

Tagesordnung:

1. Bauanträge
1.1 Neubau eines Balkons und eines Fahrradraumes, Falkenstr. 5
Dem Antrag wurde einstimmig zugestimmt und die erforderliche Befreiung von den Baugrenzen erteilt.
1.2 Bauvoranfrage zum Abbruch einer Scheune mit Nebengebäude und Neubau eines Wohnhauses mit Garagen, Mainstr. 2
Da die Stellungnahme des Altortplaners noch nicht vorlag, wurde der Antrag zurückgestellt.
1.3 Errichtung von Dachgauben, Würzburger Str. 2
Da der Bauherr nicht von den Vorgaben der Gestaltungssatzung abweichen will, musste der Antrag nicht behandelt werden.

2. Auftragsvergaben
2.1 Straßeninstandsetzung, Information über den Sanierungsbereich
Da in Kürze im Bereich der "Schröderhäuser" in der Würzburger Straße mit größeren Baumaßnahmen zu rechnen ist, wird der Sanierungsbereich geändert. Bislang steht nur der obere Abschnitt der Unteren Steigstraße fest. Weitere Sanierungsabschnitte legt die Verwaltung fest.
2.2 Erneuerung von Absturzsicherungen im Außenbereich
Der Ausschuss stimmte gegen die Stimme von MM-Gemeinderat Etthöfer dem Angebot der Firma Würzburger Zaunbau zu. Etthöfer wollte statt der Stahlgeländer wie bisher die Ausführung in Holz, was allerdings nach Auskunft von Herrn Kübert vom Bauamt wesentlich teurer kommen würde.
2.3 Instandsetzung des Streetballplatzes am Fahrweg
Die Aussschreibung wurde aufgehoben, da im Zuge des Stegbaus dort mit umfangreichen Veränderungen zu rechnen ist.
2.4 Gutachten zur Überprüfung der Trinkwasserversorgung Sandflur bzw. Anpassung des Schutzgebietes
Da die Wasserwirtschaft die Verlängerung der Genehmigung zur Förderung von Trinkwasser von einem aufwendigen Gutachten abhängig macht, lag dem Bauausschuss ein Angebot eines hydrogeologischen Büros vor. Vor einer Entscheidung soll erst abgewartet werden, ob dieses Gutachten nach Auffassung des Gemeindetages überhaupt zwingend erforderlich ist. Außerdem wurde ein zweites Büro aufgefordert, ein Angebot abzugeben.
Der Bürgermeister wurde beauftragt, beim Wasserwirtschaftsamt zu eruieren, welche auf die Margetshöchheimer Situation zugeschnittenen Maßnahmen Grundlage für das Gutachten sein müssen.


3. Altortsanierung
3.1 Stellungnahme zum Fassadenanstrich Erlabrunner Str. 22
Laut Stellungnahme des Altortplaners sprengt die kräftige chromoxydgrüne Farbe sämtliche Maßstäbe. Damit würden Anstrengungen der Gemeinde, das Ortsbild kontinuierlich zu verbessern, rücksichtslos ausgehebelt.
Der Ausschuss sah in der Farbgebung einen eindeutigen Verstoß gegen die Gestaltungssatzung für den Altort und will sich mit der Farbgebung nicht abfinden. Die Gemeinde weist darauf hin, dass vor jedem Farbanstrich an der Fassade grundsätzlich die kostenlose Farbberatung durch den Sanierungsbeauftragten erforderlich ist.


4. Anträge/Anfragen
4.1 Pfarrfest am 25.6.2011
Das Pfarrfest soll in diesem Jahr am Bouleplatz am Main stattfinden. Der Ausschuss hatte zwar gewisse Bedenken gegen den Standort, stimmte dem Antrag jedoch zu.
4.2 "Rad-Aktionstag" der AOK am 18.6.2011
Für diese Veranstaltung bietet die Gemeinde den alten Festplatz am Main an.
4.3 Vermietung einer Teilfläche am alten Feuerwehrhaus, Untere Steigstraße
Diesem Antrag wurde mit Auflagen zugestimmt.

5. Sonstiges
5.1 Wegebau im alten Friedhof.
Der Ausschuss beschloss mit 3:2 Stimmen, die restlichen Wege im oberen Friedhofsteil (auf Höhe der Aussegnungshalle) sanieren zu lassen.
5.2 Die für die Kinderkrippe erforderlichen 2 Parkplätze werden im Anschluss an die Garagen im Hermann-Hesse-Weg geschottert und so angelegt, dass der vorhandene Kirschbaum nicht entfernt werden muss. Diese Flächen dürfen nur kurzzeitig für das Bringen und Abholen von Kindern genutzt werden.



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Bauausschusssitzung am 3.3.11

Tagesordnung:

1. Ortseinsichten:
1.1 Kindergarten St. Johannes, Informationen zum Baufortschritt
Zusammen mit der Leiterin des Kindergartens und Herrn Thomas Oehrlein von der Kirchenstiftung besichtigte der Bauausschuss die weitgehend fertiggestellte Kindertagesstätte. Da in der letzten Zeit von verschiedenen Seiten auf angeblich gravierende Baumängel hingewiesen worden war, erkundigte sich MM-Gemeinderat Etthöfer, ob bei der Bauabnahme gravierende Müngel festgestellt worden seien. Architektin Scherbaum vom gemeindlichen Bauamt verneinte dies. Etthöfer regte auch an, durch die Gemeindearbeiter auf dem derzeitigen Ersatzspielplatz auf den besonders matschigen Stellen etwas Splitt aufbringen zu lassen.
1.2 Friedhof Mainstraße, Festlegung der zu sanierenden Wege
Auf Antrag von Gemeinderat Burkard wurde die Festlegung der zu sanierenden Wege erst einmal verschoben. Burkard regte an, das Geld vorrangig für die Sanierung der schlimmsten Frostschäden einzusetzen.
2. Bauanträge:
2.1 Energiesanierung, Aufzugsanbau und Aufstockung mit 6 Wohneinheiten, Würzburger Str. 29-33 (ehem. Schröderhäuser)
einstimmig angenommen; allerdings wurden die vor den Häusern vorgesehenen Parkplätze abgelehnt, da dadurch die öffentlichen Parkplätze in der Würzburger Straße entfallen würden. Nach Abschluss der Bauarbeiten sollen dort 2 Behindertenparkplätze ausgewiesen werden.
2.2 Teilabbruch eines Wohnhauses, Würzburger Str. 3
Dem Antrag und der dafür nötigen Befreiung von der Sanierungssatzung wurde einstimmig zugestimmt. Es dürfen allerdings nur Holzfenster eingebaut werden.
2.3 Umbau und Erweiterung eines Zweifamilienhauses in ein Dreifamilienhaus, Zeller Str. 5
einstimmig angenommen
2.4 Antrag auf isolierte Befreiung für die Bedachung einer Garage, Birkachstr. 32
einstimmig angenommen

3. Kommunales Förderprogramm:
3.1 Endabrechnung für den Austausch der Fenster, Fl.-Nr. 1358/3, Erlabrunner Str.
einstimmig gebilligt
3.2 Endabrechnung für die Sanierung der Fenster, Fensterläden und Haustüre, Dorfstr. 23
einstimmig gebilligt
3.3 Endabrechnung für Umbau und Sanierung eines Einfamilienhauses, Dorfstr. 46
einstimmig gebilligt
3.4 Arbeiten am Giebel Mainstr. 14, einstimmig gebilligt


4. Auftragsvergaben:
4.1 Bauakustische Messung in der Hausmeisterwohnung Margarethenhalle
einstimmig gebilligt
4.2 Veräußerung der Pflastersteine Dorfstr.
Der Verkauf der Pflastersteine zum Preis von 17,50 € wurde mit 4:1 Stimmen angenommen. Vor dem Verkauf sollen sie noch einmal im Gemeindeblatt angeboten werden.

5. Anträge
5.1 Aufhebung veraltetter Bebauungspläne
Vor einer Beschlussfassung im Gemeinderat soll noch einmal mit dem Landratsamt Kontakt aufgenommen werden. Das Landratsamt beabsichtigt nämlich, die Bebauungspläne ins internet zu stellen. Dafür eignen sich allerdings nur Pläne, die noch uneingeschränkt gültig sind.
5.2 Antrag auf Errichtung einer Kolumbarienwand
abgelehnt

6. Sonstiges
6.2. Die Telefonzelle in der Unteren Stegstraße wurde von der Telekom abgebaut
6.3 Die Mobilfunkanlage der Telekom am Tunnelportal am Eingang der Bachwiese soll erweitert werden.



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Bauausschusssitzung am 13.1.2010

Tagesordnung:

Vorab fand ein Ortstermin im Wilhelm-Busch-Weg statt, an dem neben den Anliegern auch Herr Gerner vom Landratsamt, zuständig für Gartenbau, und der Baumspezialist Herr Väth teilnahmen. Es ging um die Frage, ob eine mächtige Eiche, die halb in einem Privatgrundstück und halb im öffentlichen Straßenraum steht, auf Wunsch des Anliegers gefällt werden soll. Herr Gerner vertrat die Auffassung, dass die Standsicherheit wegen der beim Ausbau des Zeilweggebiets erfolgten Auffüllung nicht gewährleistet sein könne. Herr Väth stufte den Baum ursprünglich als gesund ein. Nachdem er beim Ortstermin von der Auffüllung erfahren hatte, schloss er sich weitgehend der Aussage Gerners an. Daraufhin beschloss der Bauausschuss die Fällung der Eiche.

1. Bauanträge
1.1 Errichtung eines Anbaus an ein Zweifamilienhaus und Einbau zweier neuer Dachfenster, Fl.-Nr. 1371/8, Raiffeisenring 15
mit 3;2 Stimmen genehmigt
1.2 Abbruch eines bestehenden Wohnhauses und Neubau eines Zweifamilienhauses mit Carport, Grabenweg 6
Grundsätzlich wurde dem Bauvorhaben zugestimmt. Wegen der Abweichungen von der Gestaltungssatzung gab es folgende Beschlüsse: Die Abweichung bei den Gaubenfenstern wurde einstimmig genehmigt, das Flachdach auf den Garagen wurde mit 3:2 Stimmen genehmigt
1.3 Energiesanierung, Aufzugsanbau und Aufstockung mit 6 neuen Wohneinheiten, Würzburger Str. 29 - 33
Vor einer Beschlussfassung soll erst die Nachbarbeteiligung durchgeführt und die Nachbarbebauung im Plan eingezeichnet werden.
1.4 Nutzungsänderung eines Schweinestalls als Abstellhalle, Obere Steigstr. o. Nr.
Der Umnutzung wurde mit 4:1 Stimmen zugestimmt. Allerdings wurden einige Auflagen gemacht (kein Aufenthaltsraum, keine Lagerung von gefährlichen Stoffen, keine Reparatur- und Wartungsarbeiten usw.)

2. Altortsanierung, Kommunales Förderprogramm
2.1 Dachsanierung und Fassadenanstrich, Würzburger Str. 19
einstimmig zugestimmt
2.2 Energetische Sanierung des Anwesens Mainstr. 1, 1a
einstimmig zugestimmt

3. Auftragsvergaben
3.1 Erweiterung/Verbesserung der Beleuchtung Gartenstraße/Krautgartenweg
Zustimmung zu einem abgespeckten Konzept
3.2 Änderung des Kanalhausanschlusses am Kindergarten St. Johannes
zur Kenntnis genommen
3.3 Zuweisung der geplanten Stellplätze am Kindergarten St. Johannes
Im Umfeld der Kindertagesstätte sollen zur Vermeidung von Gefahrsituationen nur Parkplätze für das Personal ausgewiesen werden. Für Eltern sollen am Eingang der Sackstraße Plätze ausgewiesen werden.
3.4 Tagespflege St. Johannes, Mehrkosten für die Gestaltung der Außenanlage
einstimmig angenommen



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Bauausschusssitzung am 15.12.2010

Tagesordnung:

1. Auftragsvergaben

1.1 Auftragsvergabe für Baumfällungen (Hof Margarethenhalle, Wilhelm-Busch-Weg)
Da nach einer Besichtigung durch Herrn Gerner vom Landratsamt eine Eiche im Wilhelm-Busch-Weg und die Bäume im Innenhof der Margarethenhalle nicht sicher sein sollen, lagen dem Ausschuss Kostenangebote für die Fällung dieser Bäume vor. Der Ausschuss stimmte den Arbeiten im Hof der Margarethenhalle zu, die zum Preis von 2090 € netto von der Firma Väth ausgeführt werden sollen. Da Zweifel bestanden, ob die Eiche im Wilhelm-Busch-Weg tatsächlich nicht mehr standsicher ist, soll ein Ortstermin mit dem Vertreter des Landratsamtes und Herrn Väth stattfinden.
1.2 Information über die bauakustische Messung, Margarethenhalle
Da bei einer Wohnung im Komplex der Margarethenhalle die Belastung durch Lärm aus dem darunter liegenden Raum übermäßig hoch ist, sollen Angebote eingeholt werden, um das bautechnische Problem in den Griff zu bekommen.
1.3 Fremdwasserproblematik
Da in der Zeller Straße, im Lerchenweg und in der Nordstraße wieder starke Grundwasseinbrüche in die Kanalisation festgestellt wurden, sollen weitere Prüfungen durchgeführt werden.

2. Altortsanierung
2.1 Verwendungsnachweis für die Sanierung des Wohnhauses Dorfstr. 46 (einstimmig gebilligt)
2.2 Nachgenehmigung des Zuwendungsbescheides für den Fassadenanstrich Würzbugrer Str. 19 (unter dem Vorbehalt der Überprüfung einstimmig gebilligt)
2.3 Abrechnung der Planungsleistungen "Neugestaltung der Mainstraße"
Da durch den Stegneubau eine Veränderung der Planungssituation bei der Altortsanierung in der Mainstraße zu erwarten ist, sollen die bisherigen Planungsleistungen abgerechnet werden.
2.4 Fenstersanierung Erlabrunner Straße 17
Da noch einige Details (z.B. Rolladenkästen) hinsichtlich der Einhaltung der Gestaltungssatzung unklar waren, stimmte der Bauausschuss nur unter dem Vorbehalt der Klärung zu.

3. Bauanträge
3.1 Errichtung eines Anbaus an einem Zweifamilienwohnhaus, Raiffeisenring 15
U.a. wegen Überschreitung der Baugrenzen wurde der Antrag mit 4:1 Stimmen zurückgestellt.
3.2 Antrag auf Umnutzung eines Schweinestalles als Abstellhalle, Obere Steigstr. o. Nr.
Vor einer Entscheidung will der Ausschuss erst genaue schriftliche Angaben zur Art der neuen Nutzung und eine Einzeichnung des derzeitigen Bestands in den Plänen.
3.3 Umbau und Sanierung eines Wohnhauses, Grabenweg 6
Da die Stellungnahme des Altortplaners noch nicht vorlag, wurde der Antrag zurückgstellt.

4. Anträge
4.1 Antrag auf Verkehrsregelung "Am Grabenhügel/Friedenstr."
Ebenso wie ein weiterer Antrag auf Einrichtung eines Zebrastreifens an dieser Stelle wurde der Antrag bis zu einem Ortstermin mit der Polizei zurückgestellt.
4.2 Antrag auf Entnahme von Grundwasser
Dem Antrag wurde befristet zugestimmt, wenn die Verbräuche in einem Formblatt dokumentiert werden.
4.3 Errichtung eines Abstellplatzes in der Unteren Steigstraße
Bis zu einem Ortstermin zurückgestellt



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Bauausschusssitzung am 18.11.2010

Tagesordnung:

1. Ortseinsichten
1.1 Beleuchtung der Unterführung und der Fahrbahn Hermann-Hesse-Weg
Die Kosten belaufen sich auf knapp 6.600 €. Die Details finden Sie hier: beleuchtungunterfuehrungweg.pdf [170 KB]
Im Zuge der Auflassung der Treppenanlage im Zeilweggebiet werden 2 Leuchten versetzt, um die Beleuchtung im Hermann-Hesse-Weg zu verbessern. Auch in der Unterführung zur Margarethenhalle wird die Sitauation verbessert, in Höhe der Tennispklätze wird eine zusätzliche Leuchte installiert.
1.2 Festplatzverteiler Margarethenhof
Die Grabarbeiten hierzu werden von den Vereinen geleistet, ein Wasseranschluss wird nicht verlegt.
1.3 Straßenentwässerung Bushaltestelle Margarethenhalle
In Höhe der Bushaltestelle (Linie 52) steht bei Regen regelmäßig das Wasser, so dass die Wartenden immer wieder mit einer unfreiwilligen Dusche rechnen müssen, wenn ein Auto vorbeifährt. Die Kosten für einen zusätzlichen Straßeneinlauf werden ermittelt.
1.4 Beleuchtung Krautgartenweg
Zur Verbesserung der Ausleuchtung wird am Ende des Krautgartenwegs (Gartenstraße) eine weitere Leuchte gesetzt.

2. Auftragsvergaben und Beschaffungen
2.1 Beschaffung eines Sprungpolsters für die FFW
Die Kosten in Höhe von 8.600 € überschreiten den Haushaltsansatz und wurden nachgenehmigt.
2.2 Heckenrückschnitt Friedhof an der Mainstraße
Für die Entfernung der Hecken an den 5 Ecken zu den Querwegen und die Ersatzpflanzung von je 2 Buchsbäumen lag ein Angebot vor. Der Bauausschuss entschied, dass die Arbeiten von den Gemeindearbeitern durchgeführt werden sollen.
2.3 Kanalreinigung, Auftrag für den Zeitraum 2011 - 2016
Der Auftrag wurde zum Preis von 22.015 € pro Jahr vergeben. Der Bauausschuss entschied, dass in Zukunft kein Gemeindearbeiter zur Kontrolle der Reinigungsleistung anwesend sein muss. Stattdessen soll die Gründlichkeit der Reinigungsleistung stichprobenartig überprüft werden.
2.4 Nachtrag zur Brunnensanierung
Die Mehrkosten in Höhe von 1.500 € für das Abstrahlen korrodierter Rohre usw. wurden genehmigt
2.5 Beschaffung von Wasseruhren
Der Ersatzbeschaffung von Wasseruhren zum Preis von 2.149 € wurde einstimmig zugestimmt.

3. Altortsanierung
3.1 Gehwegverbesserung Dorfstraße, Material
Das Material wurde zur Bestellung freigegeben.

4. Breitbandversorgung
4.1 Kostenvoranschlag für die Bewertung und Prüfung der Angebote
Die Kosten belaufen sich auf ca. 2.500 €. Für die Verbesserung der Breritbandversorgung dürften Kosten in Höhe von etwa 270.000 € anfallen. Nun muss geklärt werden, ob diese Maßnahme mit 100.000 € bezuschusst werden kann.

5. Antrag auf Errichtung eines verkehrsberuhigten Bereichs in der Sonnenstraße
Bei einem Ortstermin mit der Polizei soll geklärt werden, ob diese Maßnahme erforderlich und sinnvoll ist.

6. Protokoll des Umweltausschusses vom 9.10.2010
Da der Sachverständige des Landratsamts bei einer Eiche im Wilhelm-Busch-Weg Zweifel an der Standfestigkeit hat, soll dieser Baum, der nach dem Grünordnungsplan erhalten bleiben soll, aus dem Grünordnungplan entfernt werden.



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Bauausschuss am 18.10.2010

Tagesordnung:

1. Ortseinsichten
1.1 Sandflurweg
a) Antrag auf Errichtung von verkehrsberuhigenden Maßnahmen
Etliche Fmilien mit kleinen Kindern haben verkehrsberuhigende Maßnahmen im Sandflurweg beantragt, z. B. Einengung der Fahrbahn durch Baumpflanzungen oder Fahrbahnschwellen.
Das seit 14.10. im Sandflurweg installierte Geschwindigkeitsmessgerät dokumentiert das Fahrverhalten im Sandflurweg. Dabei zeigte sich, dass nur wenige Fahrer schneller als 40 km/h fahren. Der Bauausschuss beschloss einstimmig, den Hinweis "Tempo 30" und das Zeichen für spielende Kinder an beiden Enden von Sandflurweg und Nordstraße auf der Straße aufbringen zu lassen. Außerdem sollen die Anlieger schriftlich auf die Problematik hingewiesen werden. Wenn der Gemeinde Geschwindigkeitsverstöße bekannt werden, werden die Fahrer persönlich angesprochen.

b) Antrag auf Pflege und zur Übernahme der Räum- und Streupflicht bei gemeinschaftlichen Anlagen
Nachdem die Gemeinde jahrzehntelang im Sandflurweg die an die Garagenhöfe angrenzenden Grünflächen gepflegt hat, bemerkte man im Rathaus, dass diese Flächen eigentlich Privatgrund sind. Nachdem es nun bei der Pflege durch die Anwohner zu Problemen gekommen zu sein scheint, haben einige Bewohner vorgeschlagen, die Flächen der Gemeinde zu überlassen bzw. sie gegen Kostenerstattung durch die Gemeinde pflegen zu lassen.
Da es sich dabei um gemeinsames Eigentum aller Anlieger handelt, hat die Gemeinde keine Möglichkeiten, einzugreifen. Die Gemeinde empfahl, einen Hausmeisterdienst mit der Pflege der Grünbereiche und dem Winterdienst zu beauftragen. Die Gemeinde wird die Anlieger schriftlich auf die rechtliche Situation hinweisen und Ansprechpartner aus dem Kreis der Anlieger benennen.

1.2 Hermann-Hesse-Weg: Kinderkrippe, Standorte für Stellplätze
Für die Kinderkrippe sollen in der Böschung der Umgehungsstraße 3 Parkplätze mit wassergebundener Decke angelegt werden.

1.3 Lerchenweg: Antrag auf Kennzeichnung von Stellplätzen
Die Stellplätze werden markiert, der Anlieger wird aufgefordert, seine Hecke zurückzuschneiden, damit dort geparkt werden kann.

1.4 Pointstraße: Antrag auf Kennzeichnung an der Engstelle Pointstr. 1a
Zur Absicherung wird die Anbringung einer Warnbake an der Dachrinne des Gebäudes Ecke Point-/Würzburger-Straße beantragt.
Der Anbringung einer Bake an der Dachrinne wurde zugestimmt.

1.5 Margaretenstraße 17: Antrag auf Anordnung eines Halteverbotes
(am Ende der Stichstraße in der Margaretenstraße)
Das Schild "eingeschränktes Halteverbot" soll angebracht werden.

2. Bauanträge
2.1 Sanierung des bestehenden Wohnhauses Würzburger Str. 3
Den Abweichungen bei der Dachgestaltung, bei den Gauben und bei der Fenstergröße wurde einstimmig zugestimmt.

2.2 Antrag auf Nutzungsänderung des Gebäudes Fl.-Nr. 7111
Hier geht es um die Umnutzung des ehemaligen Schweinestalls an der Oberen Steigstraße in eine Abstellhalle für landwirtschaftliche Geräte, Firmenanhänger und Fahrzeuge der Fa. Leitmike.
Der Bauauschuss stellte bei einer Gegenstimme die Nutzungsänderung für den ehemaligen Schweinestall im Außenbereich in Aussicht, wenn dort nur Fahrzeuge und Baumaschinen untergestellt werden und keine anderweitige Nutzung stattfindet. Vorab soll jedoch geklärt werden, ob es Konflikte mit dem Grundwasserschutz geben kann, wenn bei der anstehenden Überprüfung des Wassereinzugsgebiets die Fläche in das Schutzgebiet fallen sollte.

3. Kommunales Förderprogramm
3.1 Verwendungsnachweis Schmiedgasse 4, Festsetzung des Zuwendungsbetrages
einstimmig zugestimmt

3.2 Ergänzung des Zuwendungsantrages zur Sanierung des Anwesens Mainstr. 14
einstimmig zugestimmt

3.3 Dachsanierung Würzburger Straße 19
Den Bauarbeiten im Sanierungsgebiet wurde zugestimmt. Allerdings muss noch abgeklärt werden, ob ein neues Dachliegefenster eingebaut werden soll, was der Altortsatzung widersprechen würde.

4. Auftragsvergaben
4.1 Antrag der FFW Margetshöchheim zu Renovierungsarbeiten im Schulungsraum
Die Maßnahme (Entfernung des Bodenbelags und Einbau eines Fliesenbelags, Malerarbeiten an Fenstern und Türe) soll im nächsten Haushalt vorgesehen werden.

4.2 Einbau eines Festplatzverteilers im Innenhof der Margarethenhalle
Für einen Strom-Festplatzverteiler (versenkbar) im Innenhof der Margarethenhalle liegt ein Angebot in Höhe von gut 8.400 € vor. Hinzu kommen umfangreiche Tiefbauarbeiten. Eine bereits ausgelieferte Festplatzsäule wird vom Anbieter nicht zurückgenommen.
Die Errichtung einer versenkbaren Festplatzsäule wurde abgelehnt. Da der Sängerverein zusätzlich einen Wasseranschluss wünscht, soll mit den Vereinen, die im Hof der Margarethenhalle Feste veranstalten, ein Besprechungstermin anberaumt werden. Von Seiten der Verwaltung wurde darauf hingewiesen, dass derartige Anschlüsse wegen der Verkaimungsgefahr recht wartungsintensiv sind.

4.3 Antrag auf Kostenerstattung wegen Beschädigung einer Grabplatte
Der Antrag wurde abgelehnt.

5. Informationen
5.1 An der Busendhaltestelle sollen noch im Winterhalbjahr 2 kleinkronige Bäume gepflanzt werden.
5.2 Das Landratsamt lehnte den Antrag auf Rodung der gemeindlichen Kirschbaumanlage erneut ab.



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Bau- u. Ferienausschuss am 3.8.

1. Gestaltung des Außengeländes im Kindergarten: Auflassung der Treppenanlage
Nachdem die Kostenermittlung ergeben hat, dass die Auflassung der Treppenanlage zwischen Kindergarten und Spielplatz deutlich billiger als der geplante Röhrenübergang zwischen den beiden Flächen kommt, stimmte der Bauausschuss der Auflassung der Treppenanlage zu. Das bedeutet, dass die Unterführung an der Margarethenhalle nur noch über den Umweg um den Kindergarten herum zu erreichen sein wird. Die genaue Ausführung soll nach dem Vorliegen der Pläne für die Außenanlage in der nächsten Sitzung beschlossen werden.

2. Weitere Vorgehensweise - Nutzungsvereinbarung für die Tagespflege mit der Sozialstation Greußenheim
Der Ausschuss regte einige Änderungen der Vereinbarung, die demnächst mit der Sozialstation abgestimmt werden sollen.

3. 11. Änderung des Flächennutzungsplans zur Ausweisung von Flächen zur Windkraftnutzung der Gemeinde Leinach: Behördenbeteiligung
Die Gemeinde Leinach beabsichtigt die Ausweisung von 3 Flächen für Windkraftnutzung. Eine davon liegt oberhalb des Schenkengrunds zwischen der Gemarkungsgrenze zu Margetshöchheim und den bestehenden 3 Windkraftanlagen. Diesen Standort lehnt die Gemeinde Margetshöchheim ab.



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Bauausschuss am 22.7.2010

Tagesordnung:

1. Ausstattung der Tagespflege und Ortseinsichten
Im Rahmen der Ortseinsicht wurde bekannt, dass auf Wunsch des zukünftigen Betreibers (Sozialstation Greußenheim) eine Reihe von zusätzlichen kostenmehrenden Änderungen (Mehrkosten 28.505,59 €) vorgesehen sind und teilweise bereits in Auftrag gegeben wurden.
- So wurden zwei große Fensterelemente durch Schiebetüren ersetzt, eine einfache Terrassentüre in eine Eingangstüre (zusätzlich zu den beiden bereits vorhandenen) umgewandelt und die Rollläden teilweise durch Außen-Raffstores ersetzt, was mit einer Kostenmehrung von gut 5.500 € zu Buche schlägt. Diese Maßnahmen segnete der Bauausschuss nachträglich gegen die Stimme des MM-Vertreters ab, der keine Notwendigkeit für die zweite Schiebetüre und eine 3. Eingangstüre sah.
- Bei 7 Türen sollen die Normtüren durch Klapptüren ersetzt werden, was zu einem Mehrpreis von 8.639,40 € führen würde. Das lehnte der Bauausschuss einstimmig ab.
- Bei der Elektroinstallation ergibt sich für Steckdosen, Schalter, Lichtauslässe usw. eine Mehrung von 3.522 €. Zusätzlich ist eine Rufanlage in Höhe von 8.320 € erforderlich. Insgesamt fallen also Mehrkosten in Höhe von 11.841,68 € an. Im Bauausschuss war man darüber sehr ungehalten, da man im Gemeinderat beim Vertragsabschluss davon ausgegangen war, dass im Kaufpreis - abgesehen von der Einrichtung - alle für die Tagespflege relevanten Installationen enthalten sind. Seitens der Verwaltungsgemeinschaft meinte Herr Horn, es sei eigentlich klar gewesen, dass es sich bei der Installation um die übliche Ausstattung für Eigentumswohnungen gehandelt habe, wogegen es im Ausschuss deutlichen Widerspruch gab.
Der Ausschuss verblieb schließlich so, dass die Berechtigung der Kostenhöhe noch einmal überprüft werden solle. Bei der Rufanlage vertrat man die Auffassung, dass dies im Leistungsumfang des Bauträgers enthalten sein müsse, da dieser keine normale Eigentumswohnung, sondern eine Tagespflege baue.
- Für den Sonderwunsch, 4 besonders flache Heizkörper zum Mehrpreis von knapp 1.500 € einzubauen, hatte der Ausschuss wenig Verständnis.
- 785 € Mehrpreis entstehen für Bügel, die neben der Behindertentoilette auch in normalen Toiletten eingebaut werden sollen.
- Für eine Duschwanne, die statt 1,20 Meter 1,50 Meter Seitenlänge hat, wurde ein Mehrpreis von 652 € veranschlagt. Nun soll geprüft werden, ob diese Mehrung realistisch ist.
- Für eine zusätzliche geflieste Duschwand wurden 286 € veranschlagt.

Die für die Tagespflege erforderliche Hubwanne zählt nicht zur Installation, sie soll über die Einrichtungskosten abgewickelt werden, die die Gemeinde tragen muss. Hierfür gibt es zwei Angebote von 20.111 € und 11.876 €.

2. Bauanträge:
2.1 Teilabbruch und Wiederaufbau eines Wohnhauses, Fl.-Nr. 1457, Grabenweg 6 - Tektur
Dem Bauantrag wurde vorbehaltlich der positiven Stellungnahme des Altortplaners zugestimmt, da praktisch alle Vorgaben eingehalten würden.
2.2 Antrag auf isolierte Befreiung für die Errichtung eines Nebengebäudes, Bachwiese 12a
Einstimmig angenommen
2.3 Möglicherweise kommt zur Sitzung noch ein Bauantrag für Umbaumaßnahmen am Anwesen Erlabrunner Straße 24
Nach Abstimmung mit dem Altortplaner wurde der Umbaumaßnahme zugestimmt.
2.4 Errichtung einer Außentreppe (Würzburger Straße 21)
Die Baumaßnahme wurde zustimmend zur Kenntnis genommen.

3. Auftragsvergaben:
3.1 Ersatzbeschaffung einer Druckluftanlage für die Feuerwehr
Da die Kosten in Höhe von 3.541 € den Haushaltsansatz deutlich übersteigen, wurde die Anschaffung auf das nächste Haushaltsjahr verschoben.
3.2 Anschluss einer Festplatzsäule, Innenhof Margarethenhalle
Der Festplatzsäule (Stromanschluss) in der Nähe der Hausmeisterwerkstatt mit Kosten von 3.190 € wurde generell zugestimmt. Der Ausschuss regte allerdings an, die betroffenen Vereine vorab darauf aufmerksam zu machen, dass diese Maßnahme nur an dem relativ ungünstigen Standort einigermßen wirtschaftlich zu realisieren ist.
3.3 Beim Austausch der Brandschutzklappen stellte sich heraus, dass beim Bau der Margarethenhalle in deutlichem Umfang gepfuscht wurde und Brandschutzauflagen nicht eingehalten wurden. Da die Halle sonst nicht genutzt werden kann, sollen die jetzt erforderlichen Trockenputzarbeiten freihändig vergeben werden.

4. Sonstiges:
4.1 Einem Förderantrag für das Anwesen Dorfstraße 23 im Rahmen der Altortsanierung und der vorzeitigen Baufreigabe wurde zugestimmt (Einbau von Klappläden usw.).
4.2 Bei einer Gegenstimme billigte der Ausschuss die Pflanzung einer kleinwüchsigen Winterlindenart in der Schmiedsgasse.



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Bauausschusssitzung am 21.6.2010

Tagesordnung

1. Bauanträge:

1.1 Teilabbruch und Wiederaufbau eines Wohnhauses, Grabenweg 6
Dem Antrag im Sanierungsgebiet wurde unter der Bedingung zugestimmt, dass die Dachliegefenster durch Gauben ersetzt werden und auf die Ecklösung beim Balkon verzichtet wird. Außerdem muss das Nebengebäude ein Pultdach erhalten. Die vorgesehenen Kunststofffenster sind nach der Gestaltungssatzung nicht zulässig.
1.2 Antrag auf Verlängerung eines Vorbescheides, Fl.-Nr. 1596
Dem Antrag wurde zugestimmt.

2. Kommunales Förderprogramm:
2.1 Zuschussbewilligung für die Sanierung des Anwesens Mainstr. 14
Dem Zuschussantrag für die Sanierungsmaßnahmen, insbesondere die Aufbringung einer Putzschicht auf der Nordseite wurde zugestimmt.

3. Auftragsvergaben:
3.1 Änderung des Pflasterbelages in der Dorfstraße, Gehwegbereich, Beauftragung eines Ingenieurbüros
Nachdem die Regierung von Unterfranken mitgeteilt hat, dass das Entfernen eines Pflasterstreifens und der Einbau eines Plattenbelags nicht zuschussschädlich ist, erhielt das Büro Schröder den Auftrag für Planung. MM-Gemeinderat Etthöfer äußerte die Befürchtung, dass dadurch das Erscheinungsbild der Dorfstraße gravierend beeinträchtigt wird.
3.2 Überprüfung der Sicherheitsbeleuchtungsanlage Margarethenhalle, Angebote für die Batterieanlage
Dem Angebot der Stadtwerke für die Erneuerung der Sicherheitsbeleuchtungsanlage in Höhe von 7140 € wurde zugestimmt.
3.3 Sanierung von Wegen im Friedhof Mainstraße
- Vergabe der Tiefbauleistung: Dem Angebot mit Kosten von 16.430 € wurde zugestimmt.
- Vergabe der Steinmetzarbeiten: Dem Angebot mit Kosten in Höhe von 4.241 € wurde zugestimmt.
3.4 Instandsetzung von Wegen im Friedhof Rosenstraße, Vergabe der Tiefbauarbeiten
Die Kosten beim günstigsten Bieter liegen bei 2988 €.
3.5 Um in Zukunft die Stromkosten für die Nutzung des Rathaushofs abrechnen zu können, werden für 1006 € ein Zähler und ein Starkstromanschluss eingebaut.
3.6 Da seit einigen Jahren bei hohem Grundwasserstand im Frühjahr Grundwasser in die beiden Brunnenkammern im Sandflur eindringt, werden die Brunnenschächte für 4.188 € saniert. Anschließend werden für ca. 1000 € wieder Fliesen aufgebracht.
Nachdem Gesundheitsamt und Wasserwirtschaftsamt das eindringende Grundwasser moniert hatten, hatte die Gemeinde gegen den energischen Widerstand der MM eiin Sanierungskonzept durch das Büro Köhl erstellen lassen. Dieses Konzept sah umfangreiche Maßnahmen mit Kosten in Höhe von ca. 120.000 € (mit Pumpen) vor. Die MM hatte von Anfang an darauf gedrungen, es erst einmal mit einfacheren Maßnahmen wie einer Betonsanierung zu versuchen. Genau das geschieht jetzt. Dadurch bleiben der Gemeinde und damit dem Wasserverbraucher enorme Kosten erspart (siehe auch Man kann auch übertreiben (I) ).

4. Verkehrsrechtliche Angelegenheiten:
4.1 Antrag auf Errichtung eines Verkehrsspiegels (Grabenweg)
Der Antrag wurde erst einmal zurückgestellt. Die Gemeinde plant, nach Abschluss der im Grabenweg vorgesehenen Bauarbeiten (siehe TOP 1) den Grabenweg von der Kapelle her evtl. zur Einbahnstraße machen.
4.2 Antrag auf Markierung von weiteren Stellplätzen in der Birkachstraße
Die Markierung eines weiteren Parkplatzes unterbleibt. Stattdessen wird ein Parkplatz als Behindertenparkplatz ausgewiesen.
4.3 Antrag auf Befestigung des Banketts bei Grundstück Fl.-Nr. 7111
Der Antrag von Herrn Leitersbach, an seinem im Bau befindlichen Schweinestall in der Steigstraße das Bankett mit Rasengittersteinen und einer Trockenmauer versehen zu dürfen, wurde abgelehnt, da es sich dabei um Gemeindegrund handelt.

5. Ortseinsichten:
5.1 Festlegung des Standortes für eine Werbeanlage am Main
Auf Antrag von Gemeinderätin Jungbauer soll am Mainufer in Höhe der Birkenallee am Weg zum Sportplatz ein Ortsschild aufgestellt werden, damit Schiffstouristen wissen, wie sich der Ort gegenüber von Veitshöchheim nennt. Nun soll erst einmal mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Kontakt aufgenommen werden, ob es das auf seinem Grund zulässt.
5.2 Schmiedsgasse: Ersatzpflanzung Linde / Schottern eines Parkplatzes
Vor einer Neupflanzung soll mit der Fachbehörde beim Landratsamt geklärt werde, welche Baumart geeignet ist.
Die provisorisch geschotterte Fläche an einem Parkplatz soll durch einen Pflasterstreifen ersetzt werden.



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Bauausschusssitzung am 4.5.2010

Tagesordnung

1. Auftragsvergaben
1.1 Auftragsvergabe für die jährliche Überprüfung der Elektrogeräte
Dem Auftrag in Höhe von 1500 € für Bauhof, Margarethenhalle und Feuerwehr wurde einstimmig zugestimmt.
1.2 Austausch asbesthaltiger Brandschutzklappen, Margarethenhalle
Dem Nebengebot in Höhe von 9.473,23 wurde einstimmig zugestimmt.
1.3 Austausch Dachliegefenster in der Hausmeisterwohnung, Margarethenhalle
Dem Austausch von 4 Dachliegefenstern in Höhe von 6.961,50 € wurde einstimmig zugestimmt.
1.4 Planung und Kostenschätzung des Beachvolleyballplatzes
Der Errichtung eines Beach-Volleyball-Platzes mit geschätzten Kosten von 7241 € (ohne Arbeitszeit) auf dem Gelände des derzeitigen Bolzplatzes wurde zugestimmt. Netz und Pfosten waren bereits im letzten Jahr angeschafft worden. Der Platz soll nur als Provisorium für ca. 3 Jahre dienen, da sonst wesentlich höhere Auflagen von seiten der Wasserwirtschaft zu erwarten sind.
1.5 Ausstattung des Skaterplatzes
Da über Kosten und Auswahl der Geräte noch Unklarheiten bestehen, wurde der Punkt zurückgestellt.
1.6 Auftragsvergabe Bordsteinsanierung mit Sanierung der Treppenanlage "Untere Steigstraße"
Nachdem ursprünglich der Abriss der Treppenanlage an der Fußgängerbrücke im Zuge der Unteren Steigstraße vorgesehen war, kommt es nun doch zur Sanierung. Es stellte sich nämlich heraus, dass die Sanierung wesentlich kostengünstiger als der Abriss ist. Für die Sanierung der Treppenwangen inklusive Sanierung von 30 Bordsteinen fallen lediglich Kosten in Höhe von 1297 € an.
1.7 Für den Unterhalt von Feldwegen wurden Mittel in Höhe von 6.371 €, für den Waldwegeunterhalt 6.000 € freigegeben.
1.8 Für die Erneuerung des altersschwachen Sicherheitsbeleuchtungsanlage in der Margarethenhalle wurde prophylaktisch für den fall des "Ernstfalls" einem Angebot in Höhe von 7140 € zugestimmt. Es sollen jedoch noch Alternativangebote eingeholt werden.

2. Anträge
2.1 Wärmedämmverbundsystem Mainstr. 37, Inanspruchnahme von öffentlichen Flächen
Der Überbauung öffentlicher Flächen auf einer Tiefe von 18 cm wurde zugestimmt, da das Nachbargebäude um 18 cm vorspringt.
Da die Gauben nicht der Altortsatzung entsprechen, ist ein Bauantrag beim Landratsamt einzureichen.

2.2 Befreiung vom Anschluss- und Benutzungszwang, Nutzung eines Brunnens für Toiletten und Waschmaschine
Dem Antrag wurde einstimmig zugestimmt.
2.3 Liegeplatz für einen Fischernachen am Main
Dem Antrag wurde einstimmig zugestimmt.

3. Sonstiges
3.1 Über die Festlegung einer Miete für die Nutzung des Rathaushofs soll der Gemeinderat entscheiden.
3.2 Über die Installationsmöglichkeit einer Fotovoltaikanlage auf dem Bauhof soll ein Gutachten eingeholt werden.



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Bauausschusssitzung am 6.4.2010

Tagesordnung:

1. Bauanträge
1.1 Umbau einer Lagerhalle in ein Wohnhaus mit 2 Wohngebäuden, Dorfstr. 50
einstimmig genehmigt
1.2 Tekturplan zur Erweiterung und Wiederherstellung eines Schweinestalles mit Zerlegeraum und Wohnungen, Obere Steigstr. o. Nr.
Einstimmig abgelehnt, da durch die Tektur die Bedenken des Bauausschusses nicht beseitigt wrden.
1.3 Antrag auf Verlängerung der Geltungsdauer der Baugenehmigung zur Erweiterung und Modernisierung des Wohnhauses Schmiedsgasse 10
einstimmig genehmigt
1.4 Antrag auf isolierte Befreiung für die Errichtung einer Garage, Raiffeisenring 11
Die isolierte Befreiung für die Garage wurde einstimmig erteilt.

2. Kommunales Förderprogramm
2.1 Förderantrag zur Sanierung des Wohnhauses Mainstr. 35
einstimmig genehmigt

3. Auftragsvergaben
3.1 Vergabe der Arbeiten zur Pflege gemeindlicher Grünflächen
Dem Angebot in Höhe von 2500 € wurde zugestimmt (5:0).
3.2 Abbruch der Treppenanlage an der Unteren Steigstraße (Kosten 2867 €).
Der Bauausschuss stimmte unter der Voraussetzung zu, dass die Treppenanlage tatsächlich baufällig ist und die Kosten für die Sanierung höher als die Abrisskosten sind.
3.3 Sanierung der Blitzschutzanlage der Kirche
Der Bauausschuss stimmte dem Angebot in Höhe von 2827 € einstimmig zu. Die Erdarbeiten sollen durch die Gemeindearbeiter ausgeführt werden.

4. Anträge
4.1 Antrag zur Grundwasserentnahme Zeller Str. 21 u. Erlabrunner Str. 22 für landwirtschaftliche Zwecke.
Der Bauausschuss lehnte den Antrag ab und bot stattdessen die Entnahme von Wasser aus dem Flutgraben an.
4.2 Antrag zur Aufstellung eines Verkehrsspiegels, Margaretenstr./Grabenhügel
Der Antrag wurde mit 4:1 Stimmen angenommen.
4.3 Antrag auf Einbeziehung von Teilflächen in das Förderprogramm "extensiver Rapsanbau"
Dem Antrag wurde mit der Maßgabe stattgegeben, dass lediglich eine der beantragten 3 Flächen bezuschusst wird.

5. Sonstiges
Bei der Kanalbefahrung wurde nvor allem in Margetshöchheim Süd erhebliche Fremdwassereinbrüche festgestellt.
Die Telefonzelle in der Unteren Steigstraße wird demnächst entfernt.
Der Bauausschuss stimmte einstimmig zu, dass bei der wärmetechnischen Sanierung eines Anwesens in der Schmiedsgasse durch die Dämmung ca. 10 cm des Straßenraums in Anspruch genommen werden.



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Bauausschusssitzung am 3.3.2010

Tagesordnung:
1. Ortstermine:
1.1 neuer Friedhof
- Da nur wenige Doppelgräber nachgefragt werden, werden einige Doppelgräber geteilt.
- 2 Wege werden saniert und gepflastert (Angebote sind einzuholen).
- Die Toranlage im Eingangsbereich wird instandgesetzt.
1.2 alter Friedhof
- der Riss an der Mauer neben der Aussegnungshalle wird repariert.
- 2 weitere Friedhofswege (u.a. der Weg an der Westseite) werden mit einer wassergebundenen Decke saniert, Angebote werden eingeholt.
- Die Rechtmäßigkeit eines Außenkamins in der Mainstraße neben dem Friedhof soll überprüft werden.

2. Winterdienst
Der Bauausschuss nahm den Bericht über den Winterdienst zur Kenntnis. Die Gemeindearbeiter leisteten bisher rund 700 Stunden Winterdienst und streuten 24 Tonnen Salz. Das Thema soll bei der nächsten Bürgerversammlung angesprochen werden. Außerdem wird erwogen, den Winterdienst in Zukunft einzuschränken. Deshalb soll der Zellinger Bürgermeister vor den Gemeinderat eingeladen werden, um über die Zellinger Erfahrungen mit einem sehr restriktiven Einsatz von Salz und Streufahrzeugen informiert zu werden.

3. Bauanträge
3.1 Der Ausschuss stimmte einer Befreiung von der Einfriedungshöhe für das Anwesen Mainstr. 54 längs des Grasigen Wegs zu.
3.2 Dem Antrag, eine nicht genehmigte Werbeanlage in der Erlabrunner Straße 6 ein weiteres Jahr zu dulden, wurde nicht zugestimmt. Die Werbeanlage muss nun bis zum 1.5. entfernt werden.
3.3 Dem Förderantrag für die Sanierung des Anwesens Fl-Nr. 178 und 202/2 in der Mainstraße wurde mit der Auflage zugestimmt, dass die Gauben und die Fenstergestaltung mit dem Altortarchitekten abgestimmt werden.
3.4 Der Errichtung eines Carports in der Mainstraße zwischen Sandflurweg und Nordstraße wurde zugestimmt.
3.5 Für die Sanierung des Anwesens Dorfstraße 46/48 wurde einer Modernisierungsvereinbarung zugestimmt.
3.6 Dem Antrag, im Bereich des Grasigen Wegs einen ehemaligen Stall durch einen Geräteschuppen zu ersetzen, stimmte der Gemeinderat zu.

4. Auftragsvergaben
4.1 Der Belagreparatur am Fußgängersteg am Ende der Unteren Steigstraße wurde zugestimmt. Von den veranschlagten Kosten in Höhe von knapp 30.000 € muss die Gemeinde gut 9.000 € übernehmen, den Rest trägt das Staatliche Bauamt. Die Schäden sind schon seit vielen Jahren bekannt. Bereits in der Amtszeit des damaligen Bürgermeisters Stock wurde eine Übernahme der Kosten durch das Straßenbauamt vereinbart. Das Protokoll wurde allerdings nie vom Straßenbauamt unterzeichnet, und die Gemeinde hat die Angelegenheit damals nicht weiter verfolgt, so dass die Gemeinde nun einen Teil der Kosten tragen muss.
4.2 Die Ersatzbeschaffung eines Rasenmähers im Wert von 1199 € wurde beschlossen.
4.3 Dem Angebot einer Firma, die Sinkkästen für 1,80 € pro Kasten zu reinigen, wurde zugestimmt.

5. Dem Antrag eines Betriebs mit Pferdehaltung auf Wasserentnahme aus dem Flutgraben wurde zugestimmt.

6. Sonstiges
6.1 Der Nutzung eines Geländes westlich des Radwegs vor der Gemeindegrenze zu Erlabrunn als Notlandeplatz für Hängegleiter wurde zugestimmt.
6.2 Die Aufstellung eines Eisstands gegenüber der Bäckerei am Main wurde genehmigt.
6.3 Der Rodung der gemeindlichen Kirschanlage auf den Reutfeldern wurde zugestimmt.
6.4 Die Übernahme der Gutachterkosten bei der Auseinandersetzung um einen Schaden in der Birkachstraße wurde genehmigt.
6.5 Der Bauausschuss beschloss, in der Schmiedsgasse wieder eine Linde zu pflanzen.



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Bauausschusssitzung am 1.12.09

Tagesordnung:

1. Verkehrsangelegenheiten:
1.1 Parksituation obere Birkachstraße
Zumindest während der Wintermonate wird der obere Teil der Birkachstraße als Parkverbotszone ausgewiesen. Somit ist das Parken lediglich in Teilbereichen der beiden Wendehämmer möglich. Damit will man einen reibungslosen Winterdienst ermöglichen. Der dortige Gehsteig kann nämlich nicht vom Räumfahrzeug befahren werden, da sonst das neue Pflaster beschädigt würde.
1.2 Begehung mit dem Verkehrsberater der Polizeiinspektion Würzburg-Land
Wegen der problematischen Verkehrssituation im Bereich der Engstelle der Würzburger Straße wird in der Würzburger Straße ortseinwärts etwa ab der Apotheke bis zur Engstelle ein absolutes Halteverbot erlassen. Damit soll verhindert werden, dass Fahrzeuge, die den Gegenverkehr abwarten müssen, zwangsläufig die Straße blockieren. In der Engstelle selbst wird der östliche Gehsteig durch Poller gesichert, um ein Überfahren zu verhindern.

2. Ortseinsichten:
2.1 Entwässerung Kirchenvordach, Sanierung Gedenkstein
2.2 Sanierung der Straßenabsenkung vor der Bushaltestelle Margarethenhalle
Diese beiden Punkte wurden auf die nächste Sitzung verschoben, bis Angebote bzw. Kostenberechnungen vorliegen.

3. Auftragsvergaben:
3.1 Beschaffung eines Geschwindigkeitsanzeigegerätes
Zusammen mit Erlabrunn wird ein Geschwindigkeitsmessgerät beschafft, Margetshöchheim beteiligt sich daran mit rund 1210 €.
3.2 Erstellung eines Stromanschlusses mit Zählersäule, Grillplatz
Die Kosten dürften sich voraussichtlich auf 2.500 € belaufen. Für die Benutzung wird eine Pauschale von 25 € verlangt. Der Stromverbrauch wird gesondert berechnet.
3.3 Grünflächenpflege im Bereich Margarethenhalle/Tennishalle
Der Bauausschuss lehnte die Vergabe der Grünflächenpflege an eine Firma einstimmig ab.
3.4 Wärmemengenzähler im Rathaus
Die Wärmemengenzähler im Rathaus werden für knapp 1.100 € ausgewechselt.
3.5 Sonstiges
Der Wurzelstock der gefällten Linde in der Schmiedsgasse wurde für 520 € mit einer Wurzelfräse entfernt.
Vor einer Entscheidung über eine Ersatzpflanzung soll der Gartenfachberater des Landratsamtes gehört werden.
Der Umbau des Sitzungssaals im Rathaus kostete statt der veranschlagten 50.400 € nur 45.500 €.

Die ursprünglich mit 160.000 € im Haushalt angesetzte Sanierung der Brunnen wird auf ein Minimum beschränkt. Es sollen lediglich die Drainagen im Bereich der Brunnen instandgesetzt werden. Außerdem werden im Hauhalt 2010 Mittel für den Austausch der Pumpen vorgesehen.



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Bauausschusssitzung am 12.10.09

Tagesordnung

1. Ortseinsichten
1.1 Parkregelung in der Birkachstraße
Nach der Erneuerung der Birkachstraße kamen von Anliegern etliche Beschwerden, dass auf dem mit der Fahrbahn höhengleichen Gehsteig häufig geparkt und der Gehsteig teilweise durchgängig befahren werde. Der Bauausschuss hat deswegen die Birkachstraße zum verkehrsberuhigten Bereich erklärt. Somit wird dort nur noch Schrittgeschwindigkeit und Parken auf markierten Flächen Flächen erlaubt sein. Demnächst sollen die Parkflächen provisorisch markiert und durch den Bauausschuss endgültig festgelegt werden.

1.2 Antrag auf Aufstellung eines Verkehrsspiegels, Hermann-Hesse-Weg
Am Kindergarten wird ein Verkehrsspiegel angebracht, um die dortige Gefahrenstelle zu entschärfen.

1.3 Eine Grünanlage am Hermann-Löns-Weg wurde besichtigt. Eine Veränderung ist nach Ansicht des Ausschusses nicht erforderlich.

2. Auftragsvergaben
2.1 Einrichtung der Fernwirktechnik für die Wasserversorgung nach Kündigung der Standard-Festverbindung durch die Telekom
Es liegt ein Angebot der ENERGIE vor, die Brunnen und die Hochbehälter über DSL mit der Leitstelle der ENERGIE zu verbinden. Die Kosten liegen bei 9.908,24 €.
Zur Gemeinderatssitzung am 13.10. will die Energie ein Festpreis-Angebot für die Hochbehälter vorlegen. Ein 2. Angebot für die Brunnen soll aus finanziellen Gründen wahrscheinlich erst im nächsten Jahr realisiert werden.

2.2 Honorarvertrag Fa. Auktor, Böschungssicherung Bachwiese
Das Gesamthonorar würde bei 5.126,93 € liegen.
Mit dem Büro Auktor soll übr eine Reduzierung des Honorars verhandelt werden, da Teile der Vorarbeiten bereits durch die Einschaltung eines Bodengutachters erfolgt sind.

2.3 Verträge Blitzschutzanlagen
Durch den Wechsel des Anbieters können die Kosten mehr als halbiert werden. Außerdem soll abgeklärt werden, ob für das Rathaus eine Blitzschutzanlage zwingend erforderlich ist.

2.4 Sanierung der Bitumenoberfläche von Ortsstraßen (Obere Steigstraße und die Sackstraße in der Zeller Straße) sowie von Straßeneinläufen
Die Kosten belaufen sich auf gut 23.400 €.

3. Bauanträge
3.1 Anbau eines Wintergartens an ein best. Wohnhaus, Mainstr. 38a
Dem Antrag wurde zugestimmt.

3.2 Antrag auf isolierte Befreiung zur Errichtung einer Holzlege, Nelkenweg 26
Der Antrag wurde nicht behandelt, da eine Befreiung laut der neuesten Version des Bebauungsplans nicht erforderlich ist.

4. Kommunales Förderprogramm
4.1 Endabrechnung Sanierung Anwesen Dorfstr. 31
4.2 Zwischenabrechnung Wohnhausneubau Mainstr. 5
4.3 Antrag auf Befreiung für den Einbau eines Dachliegefensters, Schmiedsgasse 4
Allen 3 Anträgen wurde zugestimmt.

Sonstiges:
Es soll überprüft werden, ob die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden möglich und sinnvoll ist.



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Bau- und Ferienausschuss am 13.8.09

Tagesordnung:

1. Verbesserung der Begehbarkeit des Muschelkalkplatzes in der Dorfstraße - Erörterung mit dem Sanierungsbeauftragten

Gegen die Stimme des MM-Vertreters wurde beschlossen, eine Kostenberechnung für eine etwa 80 cm breite, gut begehbare Rollatorspur auf der Südseite der Dorfstraße in Auftrag zu geben. Der MM-Vertreter wies darauf hin, dass eine derart aufwändige Maßnahme in Zeiten leerer Kassen nicht zu verantworten sei. Die Pflasterung der Dorfstraße in den 90er Jahren wurde damals von der Regierung von Unterfranken bezuschusst. Außerdem würde sich eine derartige Spur gestalterisch recht negativ auswirken.
Mit 3:2 Stimmen wurde beschlossen, zusätzlich auch die Kosten für den Einbau einer Plattenspur in der Schmiedsgasse berechnen zu lassen.



2. Bauantrag zur Sanierung der Anwesen Dorfstr. 46/48
Das giebelständige Haupthaus an der Dorfstraße und der dahinterliegende Neubau aus dem letzten Jahrhundert soll als Einfamilienwohnhaus mit modernem, zeitgemäßem Grundriss und Dachgeschossausbau genutzt werden. Das 3. Gebäude auf der Fl.-Nr. 40/2 wird vorerst nur gesichert.
Dem Bauantrag wurde zugestimmt.

3. Kommunales Förderprogramm
3.1 Sanierung Anwesen Mainstr. 13, Dacheindeckung und Einbau von 3 Gauben, Zuschussbewilligung
Der Förderung wurde zugestimmt.

3.2 Erneuerung und Veränderung der Dachkonstruktion Würzburger Str. 3
Für die Änderung der Fassade (Durchfahrt mit Tor) liegt bereits ein genehmigter Bauantrag vor.
Nun soll der Dachstuhl saniert werden. Zusätzlich soll die Fassade an der West- und der Ostseite geändert werden, was zu einer Erhöhung der Fassade und zu einer Verringerung der Dachneigung führt.
Da dies zu einer Angleichung an die Situation in der Würzburger Straße 1 führt, wurde dem zugestimmt, obwohl die Dachneigung nicht den Vorgaben der Altortsatzung entspricht.
Mehrheitlich wurde empfohlen, die Dachsituation beim Zwischenbau zwischen den Anwesen Nr. 1 und 3 zu erhalten.


4. Auswahl der Bestuhlung im Sitzungssaal
Es wurden Stühle zum Einzelpreis von knapp 400 € ausgewählt.

5. Außerdem wurde über die in der letzten Sitzung zurückgestellte Maßnahme in der Mainstraße 14 entschieden werden. Am ehemaligen alten Schulhaus, dem wohl markantesten alten Gerbäude des Ortes, soll das Fachwerk auf der Nordseite wegen Feuchtigkeitsschäden saniert und anschließend überputzt werden.

Dem Antrag wurde zugestimmt. Es wurde aber empfohlen, möglichst viel vom vorhandenen Fachwerk zu erhalten.

6. Der Antrag auf Befreiung von den Vorgaben für die zulässige Dachflächenfenstergröße wurde vertagt.

7. Im Gemeinderat soll darüber entschieden werden, ob für Geräteschuppen im Streuobstgebiet eine Satzung erstellt wird.

8. Von einem Vereinsvertreter wurde vorgeschlagen, einen Stromanschluss für den Grillplatz einzurichten. Vor einer Entscheidung sollen erst einmal die Kosten ermittelt werden.

9. Da die Telekom die analoge Telefonverbindung zum Brunnenhaus im Sandflur ab Oktober einstellt, muss ein Ersatz geschaffen werden. Die Energie, die für die Gemeinde die Wasserversorgung betreibt, hat vorgeschlagen, das Brunnenhaus über DSL mit dem Hochbehälter und der Leitzentrale der Energie in Karlstadt zu verbinden. Hierfür würden Kosten in Höhe von ca. 10.000 € anfallen. Vor einer Entscheidung soll das Angebot noch einmal überprüft werden.
Eine Alternative wäre eine Funkverbindung.



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Bauausschuss am 28.7.

Tagesordnung:

1. Ortseinsichten:
1.1 Flächentausch und Verschiebung von Waldgrundstücken
Einerseits ging es um den Tausch einer Gemeindefläche am Ende der Bachwiese, die von Staatsforstgrundstücken umgeben ist, gegen eine ähnlich große Fläche Staatswald, die an den Gemeindewald grenzt.
Andererseits soll der Forstweg im hinteren Bachgrund, der momentan teilweise über Gemeindewald- und private Grundstücke läuft, abgemarkt werden. Die Gemeinde soll dafür durch ein ca. 400 qm; großes Staatsforst-Grundstück entschädigt werden.
Der Bauausschuss stimmte dem Flächentausch grundsätzlich zu.

1.2 Hecke am neuen Friedhof
Da die Hecke am neuen Friedhof mittlerweile in die benachbarten Grundstücke hineingewuchert ist, soll sie abschnittsweise auf den Stock gesetzt werden.


1.3 Weg Schule bis Lärchenbrünnlein - Befahrbarkeit
Dieser Weg soll ab dem Ende des Hohlwegs nach Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde im Herbst freigeschnitten werden. Eine endgültige Entscheidung soll zusammen mit dem Umweltausschuss getroffen werden.

1.4 Anfrage: Errichtung eines Balkons mit gleichzeitiger Eingangsüberdachungsfunktion, Mainstr. 7
Der Bauausschuss stimmte dem Vorhaben unter der Voraussetzung zu, dass eine Einigung mit dem Nachbarn herbeigeführt wird.

2. Bauanträge:
2.1 Bauvoranfrage - Errichtung eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage, Steinerner Weg
Der Voranfrage wurde mehrheitlich zugestimmt. Allerdings müssen vor einer endgültigen Genehmigung erst die Abstandsflächenprobleme behoben sein.

2.2 Einbau einer Dachterrasse auf einen bestehenden Carport, Mainstr. 49 a
Der Carport reicht bis an die Straßenkante Finkenweg, so dass die Abstandsfläche von 3 m nicht eingehalten wird.
Der Voranfrage wurde nicht zugestimmt, da die Abstandsflächen nicht eingehalten werden können.

2.3 Nutzungsänderung des Kellers zum Lager, Dorfstr. 16
Das Landratsamt bittet um eine Stellungnahme zur Abweichung von der Gestaltungssatzung, da im Keller Kunststofffenster eingebaut werden sollen. Der Bauherr beruft sich darauf, dass sich bereits im ganzen Haus solche Fenster befinden. Diese Kunststofffenster wurden übrigens bereits vor einigen Jahren entgegen den Bestimmungen der Altortsatzung eingebaut. Der Bauherr berief sich damals darauf, dass ihm die Bestimmungen der Satzung nicht bekannt waren. Daraufhin verzichtete der Bauausschuss aus Kulanzgründen darauf, die Beseitigung der Fenster zu verlangen.
Der Bauausschuss verweigerte dem bereits erfolgten Einbau von Kunststofffenstern im Keller die Zustimmung.

2.4 Bauvoranfrage: Erweiterung und Wiederherstellung des Schweinestalles mit Schlachthof und Eigentumswohnung, Obere Steigstraße
Der Bauherr plant die Wiederherstellung des Schweinestalles sowie eine Erweiterung durch den Neubau eines Schlachthofes. Außerdem werden ein Schulungs- bzw. Vorführraum und Eigentumswohnungen mit eingeplant. Das Vorhaben liegt im Außenbereich.
An der ungünstigsten Stelle liegt eine Wandhöhe von OK Gelände bis OK Traufe von 10,70 m vor. Die Höhe bis zum First liegt dort bei 15,11 m. Das geplante Gebäude besteht aus insgesamt 5 Geschossen.
Die Anfrage wurde abschlägig beschieden.

2.5 Errichtung eines Beach-Volleyballfeldes, Fl.-Nr. 6379 u. 6378
Der Beach-Volleyballplatz wird auf dem Gelände des Bolzplatzes am Radweg als Provisorium errichtet. Im Bauausschuss wurde allerdings befürchtet, dass es dort wegen des feuchten Untergrundes zu Problemen kommen kann. Bürgermeister Brohm räumte ein, dass es wohl ein Fehler war, den Jugendlichen diesen Platz zu versprechen, ohne sich vorher über den Standort und die Kosten umfassend informiert zu haben.

3. Auftragsvergaben
3.1 Zaunbau, Spielplatz Nordstraße
Der günstigste Bieter (4155,70 € + MwSt.) erhielt den Zuschlag.

3.2 Instandsetzung Waldwege
Da im Haushalt nur begrenzt Mittel eingesetzt sind, wird lediglich ein Durchlass errichtet und die Wegprofilierung vorgenommen (1063,86 € br.).

3.3 Bordsteinsanierung
Dem Angebot in Höhe von 1485 € brutto wurde zugestimmt.

4. Altortsanierung
4.1 Antrag auf Erlaubnis nach dem Denkmalschutzgesetz, Mainstr. 14
Wegen Feuchtigkeitsproblemen soll das Fachwerk an der Nordseite verputzt werden.
Vor einer Entscheidung soll erst die ausstehende Stellungnahme des Altortarchitekten abgewartet werden.

4.2 Anbringung einer Werbeanlage, Erlabrunner Str. 6 - Gestaltungsvorschlag
Der Gestaltungsvorschlag des Altortarchitekten wurde zur Kenntnis genommen. Die satzungswidrige derzeitige Werbeanlage muss bis spätestens 31.12.2009 entfernt sein.

5 Wasserversorgung Rosenstr. 9
Der Hauseigentümer soll noch einmal schriftlich auf die erforderlichen Maßnahmen hingewiesen werden.

6. 12. Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Veitshöchheim und Bebauungsplan "Solarkraftwerk" zwischen Veitshöchheim und Gadheim (Nähe Waldfriedhof)
Der Änderung wurde zugestimmt.

7. Schenkung bildhauerische Plastik - Standortermittlung
Als Standort wurde der Rathaushof vorgeschlagen.

8. Antrag auf Gehsteigabsenkung vor dem Anwesen Neubergstraße 8
Dem Einbau eines Flachbords wurde zugestimmt.



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Bauausschusssitzung am 28.5.

1. Ortseinsichten:
1.1. Würzburger Straße, Engstelle und Pointstraße, Vorgabe der Fahrtrichtung

Vorbehaltlich der Zustimmung des Gemeinderates soll zur Entlastung der Engstelle in der Würzburger Straße folgende Regelung eingeführt werden: Von der Pointstraße darf nur noch links in die Würzburger Straße abgebogen werden. Von der Dorfstraße her darf nur noch rechts in die Erlabrunner Straße oder geradeaus in die Steigstraße gefahren werden. Die Einbahnregelung in der Schmiedsgasse zur Erlabrunner Straße soll umgekehrt werden. Nach einer zweimonatigen Probephase sollen die Anwohner befragt werden.

1.2. Dorfstraße, Gehwegpflasterung

Der vor allem von der CSU geforderte Einbau einer Muschelkalkplattenspur in der Dorfstraße wurde nur kurz diskutiert, da der Altortarchitekt nicht anwesend war. Es stellte sich schnell heraus, dass die ursprünglich angedachte Lösung nicht praktikabel ist.

2. Bauanträge:
2.1. Neubau einer Einstellhalle, Würzburger Straße 32

Dem Antrag wurde zugestimmt. Es wurde aber empfohlen, das vorgesehene Gaubenband durch 3 Einzelgauben zu ersetzen.

2.2. Errichtung eines Balkons, Mainstraße 7

Der Antrag wurde zurückgestellt, da die Stellungnahme des Altortarchitekten erst kurz vorher eingegangen war. Der Architekt vertrat die Auffassung, dass der Balkon nicht der Gestaltungssatzung entspricht und deswegen allenfalls durch eine Ausnahmegenehmigung ermöglicht werden könne.

2.3. Anfrage zur Sanierung eines Daches, Bachwiese o. Nr.

Der Antrag wurde abgelehnt, da auf Grund der Petition der Gemeinde beim Landtag alle Maßnahmen, die die Lebensdauer eines Schwarzbaus verlängern, nicht zu genehmigen sind.

2.4. Errichtung eines Beach-Volleyballfeldes im Bereich des derzeitigen Bolzplatzes, Fl.-Nrn 6379 u. 6378. Es wird mit Kosten zwischen 5.000 und 15.000 € gerechnet.

Bürgermeister Brohm legte zur Sitzung eine überarbeitete, abgespeckte Version vor, die als Provisorium für die nächsten Jahre gedacht war, aber immer noch etwa 8000 € kosten sollte.
MM-Gemeinderat Etthöfer wies darauf hin, dass der bisherige Bolzplatz als Standort wenig geeignet sei, da die dortige Wiese häufig unter Wasser stehe. Er bezweifelte auch, dass mit dem vorgesehenen Entwässerungsgraben längs des Radwegs das Problem in den Griff zu bekommen sei. Auf Etthöfers Anregung hin wird jetzt erst einmal überprüft, ob gemeindliche Grundstücke neben dem Skaterplatz für die Anlage eines Beach-Volleyballplatzes geeignet sind.

3. Unterhaltsverpflichtung der Drainagen, Sandflur
Durch den Aufstau des Mains muss das Sandflurgebiet über Drainagen in den Flutgraben entwässert werden, um eine Überflutung der Grundstücke zu vermeiden. Seit Jahren gibt es dort bei lang anhaltenden Niederschlägen Probleme, weil einige Drainagen nicht mehr funktionieren.
Nachforschungen der Gemeinde haben ergeben, dass nach einer Vereinbarung zwischen der Rhein-Main-Donau AG und einer seit 1936 existierenden Wassergenossenschaft letzterer die Unterhaltung der Drainagen oblag. Diese Wassergenossenschaft hat sich nach 1966 aufgelöst, so dass sich derzeit niemand mehr dafür zuständig fühlt. Das Wasser- und Schiffahrtsamt hat der Gemeinde mitgeteilt, dass es jegliche Beteiligung an der Sanierung der Drainagen ablehnt.
Da eine Lösung nicht in Sicht ist und von Anliegern in Höhe des Flutgrabenanfangs Klage geführt wird, dass ihre Grundstücke kaum mehr zu bewirtschaften sind, weil die erste Drainage nicht mehr funktioniert, diskutierte der Ausschuss Abhilfemaßnahmen.
Geplant war, die am Grabenanfang stehende Weide zu entfernen, um dann durch weitere Maßnahmen die Drainage wieder funktionsfähig zu machen.
Gemeinderat Etthöfer wie darauf hin, dass die Weide mitsamt dem Wurzelstock entfernt werden müsse, was mit Sicherheit zu Schäden an den Böschungsmauern führe. Da die Weide auf dem Grund der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung stehe, sei die für die Entfernung und die dadurch möglicherweise entstehenden Folgeschäden zuständig. Diesem Vorschlag folgte der Ausschuss.

4. Auftragsvergaben
4.1. Umbau des Sitzungssaals, Vergabe der Gewerke Natursteinarbeiten, Bodenbeläge, Maler- und Trockenbau, Vorhänge etc.

Da die MM die Total-Umgestaltung des Sitzungssaals in der derzeitigen Situation für nicht vertretbar und auch nicht für erforderlich hält, stimmte der MM-Vertreter nur der Anschaffung neuer Vorhänge und des Teppichbodens zu.
Im einzelnen beschloss der Ausschuss folgende Positionen:
Einbau von 4 Heizkörpern: 2100 €
Vorhänge und Verdunkelungsrollos: 2212 €
Natursteinfensterbänke: 775 €
Teppichboden: 3381 €
Maler- u. Trockenbauarbeiten: 10.307 €
Elektroarbeiten in Höhe von 15.500 € wurden erst einmal zurückgestellt.
Möbel: 15.518 €
Magnetwandschiene: 470 €

Nach vorläufigen Berechnungen muss mit Gesamtkosten von etwa 51.000 € gerechnet werden. Davon könnten ca. 2000 € durch Eigenleistung eingespart werden.

4.2. Vertrag zur Stromlieferung der STW

Dem Rahmenvertrag bis zum Jahre 2013 wurde zugestimmt, zumal die Stadtwerke Ökostrom ohne Aufpreis liefern wollen.

4.3. Sanierung von Wegen im alten Friedhof

Für die Sanierung von Wegen im alten Friedhof war der Einbau eines mineralischen Gemisches mit Stabilizer zum Preis von 20.740 € vorgesehen. In der letzten Gemeinderatssitzung hatte die MM moniert, dass keine Angebote für den Einbau einer wassergebundenen Decke eingeholt wurden. Nachdem dies zwischenzeitlich nachgeholt worden war, ergab sich, dass bei einem Vergleichspreis von 16.924 € dadurch etliches eingespart werden kann. Deshalb entschied sich der Ausschuss für die wassergebundene Decke.

4.4. Erneuerung der Einfassung des Spielplatzes Nordstraße

Für die Arbeiten an den Umfassungsfundamenten fallen Kosten in Höhe von 3587 € an. Hinzu kommen Kosten für einen Zaun, ähnlich dem am neuen Friedhof.

4.5. Beschaffung von Parkbänken

Aus Kostengründen wird nur je 1 Bank für die Spielplätze in der Nordstraße und am Zeilweg angeschafft.

4.6. Ausschreibung zum Austausch der Dachliegefenster in der Hausmeisterwohnung, Margarethenhalle

Da die dafür erforderlichen Beträge in Höhe von rd. 9500 € nicht im Haushalt vorgesehen sind, sollen die Arbeiten zu Beginn des nächsten Jahres ausgeschrieben werden.

4.7. Kostenvorschlag für den Umbau des WC-Wagens

Den etwa 2850 € teuren Umbau lehnte der Ausschuss ab.

4.8. Rodung der Kirschenanlage und Pflanzung als Streuobstanlage
(vertagt)

4.9. Im Rathaus werden für ca. 600 € 4 Spülkästen in den Toiletten eingebaut, da die Leitungen so stark verkalkt sind, dass die Druckspüler kaum mehr funktionieren.

4.10. Die Toilette im neuen Friedhof soll demnächst fertiggestellt sein. Hierfür war der Einau eines Frostwächters für 548 € erforderlich.

5. Informationen
Das Dach des Wartehäuschens in der Erlabrunner Straße musste verkürzt werden, da bereits mehrfach Busse hängengeblieben sind.
Alle Wartehäuschen gingen zwischenzeitlich (mit allen Pflichten) ins Eigentum der Gemeinde über.
Bei der Kamerabefahrung des Brunnen I wurden keine Schäden festgestellt. Nach der Entferung der Wurzeln im Brunnen II ist der Brunnen wieder in Betrieb. Die Wasserqualität ist einwandfrei, wie mehrfache Untersuchungen ergeben haben.



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Bauausschusssitzung am 7.4.

Tagesordnung:

1. Ortseinsichten:
1.1 Friedhof Mainstraße
Folgende Wege sollen erneuert werden: Weg am Leichenhaus und die seitlichen Wege im Süden und im Osten (von der Wasserstelle bis zum Haupteingang). Es ist beabsichtigt, diese Wege wegen der besseren Befahrbarkeit mit Rollatoren mit einer wassergebundenen Decke mit Stabilizer auszuführen, wie der Radweg auf dem kurzen Stück beim Restaurant Kreutzer angelegt ist. Da dieses Material wegen des Bindemittels nicht gerade billig ist, soll alternativ auch ein Angebot für eine Ausführung mit einer konventionellen wassergebundenen Decke eingeholt werden.

1.2.a Margarethenhalle: Da der Sportbetrieb in der Tennishalle in Kürze eingestellt werden soll und somit die dortigen Duschen nicht mehr für die Tennisabteilung der SGM zur Verfügung stehen, müssen im Untergeschoss der Margarethenhalle wieder Duschen installiert werden, die erst vor wenigen Jahren demontiert wurden.
Dem Auftrag in Höhe von 4742 € stimmte der Bauausschuss zu. Für Fliesen- und Malerarbeiten sind weitere 3.500 € veranschlagt, die evtl. von der SGM selbst ausgeführt werden sollen.

1.2.b Feuerwehrgerätehaus: Die Toraufhängung im alten Feuerwehrhaus soll repariert werden, da das Tor kaum mehr zu öffnen ist. Mit der Feuerwehr soll verhandelt werden, ob das Tor in Eigenleistung neu gestrichen werden kann.

1.3 Altes Wasserhäuschen in der Würzburger Straße: Der Dachstuhl soll untersucht und saniert werden. Mittelfristig soll eine Nutzung für dieses Überbleibsel der ersten Margetshöchheimer Wasserversorgung gesucht werden.

1.4 Rosentraße/Bauhof: Der Bauausschuss besichtigte eine bislang ungenutzte Restfläche des Bauhofs und verhandelte mit einem Kaufinteressenten über den Kaufpreis. Eine endgültige Entscheidung muss der Gemeinderat fällen.

1.5 Gebiet "Am Sportplatz", Nähe Grillplatz:
Der Bauausschuss vergewisserte sich, ob die maroden Ziegenställe auf dem Gelände von Manfred Will, die als Gegenleistung für die Duldung eines Schwarzbaus abgerissen werden sollten, tatsächlich entfernt wurden.

1.6 Dorfstr. 31 - Entwässerung
Der Ausschuss hatte keine Einwände gegen die Abführung des Oberflächenwassers in die Kanalisation. Einem Anschluss einer Drainage an die Kanalisation verweigerte der Ausschuss seine Zustimmung.

2. Auftragsvergaben:
2.1 Ersatzbeschaffung Hochdruckreiniger: Der Anschaffung eines Gerätes für 2179 € stimmte der Bauausschuss zu.

2.2 Birkachstraße, Nachtragsangebot Entsorgung Bauschutt: Dem Nachtragsangebot wurde zugestimmt. Bei den Bauarbeiten war festgestellt worden, dass früher teilweise Basuschutt in den Straßenunterbau eingearbeitet worden war.

2.3 Informationen zu: Änderung Pflasterbelag Dorfstraße: Vor allem von der CSU war gefordert worden, einen Teil der Pflasterfläche in der Dorfstraße zu entfernen und durch einen glatten Belag zu ersetzen. Altort-Architekt Dag Schröder soll bei einem Ortstermin erst einmal Mustersteine vorlegen. Außerdem soll dann über die Linienführung entschieden werden.

2.4 Wasserversorgung Wurzeleinwuchs: Bei der Kamerabefahrung eines der Brunnen wurde im Filterrohr Wurzeleinwuchs festgestellt. Obwohl dieses Feinwurzeln, deren Herkunft ungewiss ist, die Wasserqualität nicht im geringsten beeinträchtigen, wurden bei einem Termin mit dem Büro Köhl und Behördenvertretern teilweise abenteuerliche Vorschläge unterbreitet. Sie reichten von einem vorübergehenden Anschluss ans Fernwasser bis hin zu einer Brunnenneubohrung. All diese Vorschläge würden den Wasserpreis in die Höhe treiben, aber das Problem nicht lösen. Der Ausschuss entschied sich deshalb für die Wurzelentfernung zum Preis von 1575 € netto und will die weitere Entwicklung im Auge behalten.

3. Bauanträge:
3.1 Anbau eines Abstellraumes mit Teilüberdachung der Außenfläche, Würzburger Str. 50: Dem Anbau wurde zugestimmt.

3.2 Ausbau des Dachgeschosses mit Errichtung einer Dachgaube, Obere Steigstraße 8 (Zustimmung)
3.3 Errichtung einer Dachgaube, Bachwiese 34 (Zustimmung)
3.4 Errichtung eines Anbaus, Tektur, Sonnenstraße 8 (Zustimmung)
3.5 Befreiungsantrag zur Bedachung für eine geplante Garage, Lerchenweg 4 (Zustimmung)
3.6 Tektur zur Errichtung einer Garage, Am Scheckert 3 (Zustimmung)
3.7 Anbau an ein bestehendes Wohnhaus in der Mainstraße 38a (Zustimmung)
3.8 Das Konzept für den Umbau des ehemaligen Klostergebäudes zum Pfarrheim wurde dem Ausschuss vorgelegt. Es sieht auch einen Durchgang von der Gartenstraße zur Kirche vor. Siehe auch: Planungen für den Klosterumbau
Der Altortarchitekt stimmte dieser Maßnahme ohne Einschränkungen zu. Der Bauausschuss hatte keine Einwände dagegen, dass auf der Basis des Konzeptes die Planungen konkretisiert werden. Gemeinderat Etthöfer beteiligte sich als Nachbar des Bauvorhabens nicht an der Abstimmung.

4. Anträge:
4.1 Antrag für Verkaufsstand Speiseeis:
Dem Antrag zur Aufstellung des Standes an der alten Stelle gegenüber Maxl-Bäck wurde zugestimmt.
4.2 Anlagengenehmigung zur Errichtung zweier Ankerbojen (Zustimmung)
4.3 Parkregelung Mainstraße 27: Es wurde eine Parkmarkierung auf der südlichen Seite der Sackgasse in Höhe des Anwesens Mainstraße 21 beschlossen.
4.4 Die Mietfestsetzung für die Wohnung in der Margarethenhalle wurde an den Gemeinderat verwiesen.



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Bauausschusssitzung am 19.2.

1. Ortseinsichten

1.1 Sanierung der Wege im alten Friedhof
Beim südlichen Längsweg im alten Friedhof wird der marode Asphaltbelag entfernt und durch eine Splittschicht ersetzt. Falls es die finanzielle Lage zulässt, sollen das Wegstück an der Aussegnungshalle und der Weg vom Haupteingang zur Wasserzapfstelle ebenfalls saniert werden.
Probleme wird es wie bereits bei früheren Sanierungen überall dort geben, wo Grabplatten auf den Begrenzungssteinen aufliegen, was nicht zulässig ist.

1.2 Dem Verkauf einer Rest-Grünfläche in der Nähe des Bauhofs stimmte der Bauausschuss zu. Der Preis soll noch gesondert festgelegt werden.

1.3 Bei einer Begehung der Gasleitungstrassen durch den zuständigen Fachtrupp der EON-Ruhrgas stellte sich heraus, dass ca. 11 Bäume im Bereich der Schutzstreifen verschiedener Gasleitungstrassen stehen. Die Ruhrgas AG teilte der Gemeinde mit, dass die Bäume eine Gefahr für die Gasleitungen darstellen und entfernt werden müssen. Betroffen sind vor allem das nördliche Umfeld der Margarethenhalle und die Parkplätze hinter den Tennisplätzen.
Im Bauausschuss war man recht unangenehm überrascht, da die Bäume teilweise bereits seit knapp 30 Jahren dort stehen und zumindest einige eine optische Aufwertung des Hallenumfelds darstellen. Der Ausschuss sah allerdings ein, dass sich die Gemeinde gegen die Rodung nicht wehren kann. Man wunderte sich allerdings schon, warum bei der Pflanzung vor einigen Jahrzehnten die Leitungstrasse nicht berücksichtigt wurde.

1.4 In der Mainstraße wurde die Versetzung eine Schilds "Parkverbotszone" erörtert und die Einzeichnung eines weiteren Parkplatzes beschlossen.

2. Auftragsvergaben

2.1 Trinkwasserversorgung: Einem Angebot für die Brunnenbefahrung in Höhe von 714 € wurde zugestimmt.
2.2 Für die Verpressung eines Risses im Hochbehälter der Niederzone wurden 676 € genehmigt.
2.3 Für die Renovierung des Sitzungssaals im Rathaus lagen "abgespeckte" Angebote vor, das günstigste lag bei 40.730,38 €. Gegen die Stimme des MM-Vertreters, der deutlich machte, dass er einer umfassenden Umgestaltung des Sitzungssaals nicht zustimmen könne, beschloss der Ausschuss, die bestehende Holzdecke nicht zu integrieren, sondern eine neue Decke einzubauen. Grundsätzlich einigte sich die Ausschussmehrheit darauf, zumindest einen Teil der Planung und der Ausschreibungen durch die Architektin im Bauamt erledigen zu lassen. Deshalb wurden kaum weitergehende Entscheidungen getroffen. Man beschloss lediglich, bei der Auswahl der Tische solche mit runden Segmenten an den Ecken zu berücksichtigen.
2.4 Weiterhin wurde ein Auftrag für die Überprüfung und Wartung von 2 Ölabscheidern in Höhe von 1934,66 € vergeben.
2.5 Für Trockenbauarbeiten im Toiletten- und Umkleideraum auf dem neuen Friedhof wurden 2720 € bewilligt. Die Fliesenarbeiten werden dort voraussichtlich von einem Bürger kostenlos durchgeführt.
Auf Nachfrage erfuhren die Ausschussmitglieder, dass sich die Fertigstellung des Gebäudes wegen Problemen mit der Dachabdichtung verzögert hat.
2.6 Ein Diplomingenieur, der im Bauamt ein Praktikum absolvierte, hat die Arbeiten für die Sanierung der Straßenböschung in der hinteren Bachwiese neu kalkuliert und dabei festgestellt, dass man mit rund 70.000 € statt der von einem Ingenieurbüro ursprünglich veranschlagten 130.000 € auskommen kann. Geplant ist die Verengung der Straße und eine Absicherung der abgerutschten Böschung. Zur Kostenminderung trug bei, dass offensichtlich eine Absicherung von lediglich 25 m statt ursprünglich 40 m ausreicht.
Nun soll ein Ingenieurbüro mit der Ausarbeitung der Genehmigungsplanung zur Vorlage beim Wasserwirtschaftsamt beauftragt werden.

3. Kommunales Förderprogramm (Altortsanierung)
3.1 Für die Fenstererneuerung in der Würzburger Straße (Fl.-Nr. 4090/2) wurde ein Zuschuss bewilligt.
3.2 Für die Dach- und Fassadensanierung in der Mainstraße (Fl.-Nr. 169) wurde ein Zuschuss bewilligt.
3.3 Der beantragte Zuschuss für den Fensteraustausch in der Pointstraße (Fl.-Nr. 48) wurde abgelehnt, weil durch den Einbau von wulstförmigen Rolladenkästen eher eine Verschlechterung als eine gestalterische Verbesserung eingetreten ist.
3.4 Laut einer Stellungnahme des mit der Altortsanierung beauftragten Architekten entspricht die Werbeanlage in der Erlabrunner Straße 6 in keiner Weise den Vorlagen der Altortgestaltungssatzung. In der Vergangenheit hat die Gemeinde gerade bei Werbeanlagen oft auch gegen Widerstände die Gestaltungssatzung durchgesetzt (VR-Bank, Schlecker). Deshalb beschloss der Ausschuss, dass die unzulässige Werbung umgehend zu entfernen ist. Es sind nahezu alle Teile der Werbeanlage betroffen.

4. Dem Antrag auf Errichtung eines Schaukastens vor dem Jugendzentrum wurde zugestimmt, wenn er sich in der Ausführung an den in der Nähe liegenden Schaukästen orientiert.

5. Weitere Informationen
5.1 Die Bahn hat mitgeteilt, dass von O 2 an den Tunneleingängen und in den Tunneln der Schnellbahntrasse Funkantennen installiert werden, um den Mobilfunkverkehr innerhalb der Tunnels zu ermöglichen. Die Gemeinde hat auf derartige Standorte keinen Einfluss, muss aber informiert werden.
5.2 Der Investor, der das ehemalige Götzgelände bebauen wollte, hat seine Pläne endgültig aufgegeben.
5.3 Die gemeindliche Kirschenanlage wird in Zukunft von den Mainfränkischen Werkstätten gepflegt und genutzt. Diese werden auch die Streuobstbestände im Sandflurgebiet betreuen Es ist an einen Korrektur- und anschließende Pflegeschnitte gedacht.
Geplant ist weiterhin in Zusammenarbeit mit den Mainfränkischen Werkstätten die Anlage eines Naturlehrpfads neben dem Radweg.
5.4 Bürgermeister Brohm berichtete auch über einen Gesprächstermin mit Jägern und einem Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde. Bereits seit einigen Jahren werden Trockenrasenflächen im Auftrag des Landschaftspflegeverbands mit Schafen beweidet. Dabei ist der Auf- und Abbau der erforderlichen Weidezäune immer besonders arbeitsaufwe(ä)ndig. Deshalb plante der Landschaftspflegeverband die Installation eines festen Litzenzauns, bei dem die Drähte nach dem Ende der Beweidung nur nach oben geschoben werden. Dies stieß auf vehementen Widerstand der örtlichen Jägerschaft. Man hat nun vereinbart, probeweise einen solchen Zaun aufzubauen, um herauszufinden, ob dadurch nachteilige Auswirkungen auf das Wild zu erwarten sind.



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Bauausschusstermin am 18.12.

Da die Baustellen in der Birkachstraße und im Nelkenweg über den Winter ruhen, besichtigte der Bauausschuss den Stand der Ausbauarbeiten. Mit der Fortsetzung der Bauarbeiten ist Anfang März zu rechnen.

Anschließend fand in der hinteren Bachwiese ein Ortstermin statt. Dort hatte sich die Straße zum Bachwiesengraben hin gesenkt. Der Vertreter des Büros Auktor stellte verschiedene Sanierungsmöglichkeiten vor. Die günstigste Lösung dürfte die Verengung der Straße sein. Dadurch gewinnt man Raum für einen einigermaßen vernünftigen Böschungswinkel. Die Mitglieder des Bauausschusses favorisieren momentan diese Variante. Eine Entscheidung soll im neuen Jahr erfolgen, wenn belastbare Zahlen und genauere Pläne vorliegen. Außerdem muss noch die Wasserwirtschaft gehört werden.



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Bauausschuss am 11.12.08

1. Erörterung des Sanierungskonzepts für die Brunnenschächte mit den Fachbehörden
Anlass war eindringendes Wasser in den Brunnenkammern im Frühjahr, was ohne Zweifel auf die extrem starken Niederschläge im Frühjahr und den dadurch bewirkten hohen Grundwasserstand zurückzuführen ist, was in dieser Form bislang noch nicht aufgetreten war. Am Radweg nach Erlabrunn konnte ja jeder sehen, dass der Radweg und die Wiesen im Frühjahr so stark überflutet waren wie noch nie in den letzten Jahrzehnten. Da im ungünstigsten Fall dadurch oberflächennahes Wasser in den Brunnenkammern in die Trinkwasserbrunnen gelangen könnte (Verkeimungsgefahr), hatten Gesundheitsamt und Wasserwirtschaftsamt ein Sanierungskonzept gefordert. Bei einem Ortstermin am Brunnenhaus waren sich die Bauausschussmitglieder einig, dass die Abschlusskappen der Brunnen höher gesetzt werden sollen, um solche Gefahren auszuschließen.
Ein Ingenieurbüro hatte dagegen umfangreiche Vorermittlungen vorgeschlagen, um ein Sanierungskonzept zu erstellen. Erst dann sollte die eigentliche Sanierung anlaufen. MM-Gemeinderat Etthöfer hatte in einer früheren Sitzung erklärt, diese Vorermittlungen (Kosten 2700 €) seien für die Lösung der Probleme nicht erforderlich, zudem seien die Daten bereits vorhanden. Es sei sinnvoller, gleich mit der Sanierung zu beginnen. Man muss berücksichtigen, dass Margetshöchheim noch nie Probleme mit Keimen im Trinkwasser hatte, unser einiziges Problem sind die Nitratwerte, die allerdings auf Grund der Sanierungsbemühungen der letzten Jahrzehnte mittlerweile mehr oder weniger deutlich unter dem Grenzwert liegen, was bundesweit Beachtung gefunden hat. (siehe auch Aktuelle Nitratwerte )
Im Anschluss an den Ortstermin kam es im Rathaus zu einem Gespräch mit 2 Vertretern des Ingenieurbüros und einem Vertreter des Wasserwirtschaftsamts. Beide Seiten bestanden auf den Vorermittlungen, so dass der Bauausschuss schließlich gegen die Stimme des MM-Vertreters der 2700 € teuren Maßnahme zustimmte, obwohl das Büro und das Wasserwirtschaftsamt nicht schlüssig deutlich machen konnten, wofür die teure Zusammenstellung vorhandener Daten gut sein soll. Falls man tatsächlich unsere Wasserversorgung und unser Wassereinzugsgebiet noch weiter untersuchen wolle (was nach Ansicht der MM überhaupt nicht nötig ist), brauche man ein spezialisiertes Fachbüro, das erfahrungsgemäß dann selbst wieder mit den Vorermittlungen bei Adam und Eva beginne. Am Ende sei unserem Wasser damit nicht geholfen, aber die Brühe sei teurer als die Fische, und der Bürger trage die Kosten über eine Wasserpreiserhöhung.
Besonders bedenklich war es für Peter Etthöfer, dass die geladenen Fachleute offensichtlich herzlich wenig über unsere Wasserversorgung und die Maßnahmen der Gemeinde in den letzten Jahrzehnten Bescheid wussten. Teilweise kannten sie nicht einmal die bei der Gemeinde vorhandenen Unterlagen.

2. Für die reduzierten Zimmerer- und Dachdeckerleistungen beim Ausschankstand im Rathaushof stimmte der Bauausschuss einem Angebot in Höhe von5484 € brutto zu.
Den Angeboten für Arbeiten am Hochbehälter stimmte der Ausschuss ebenfalls zu: Dämmarbeiten (2145 €), Malerarbeiten (voraussichtlich 1632,70 € netto)

3. Der Befreiung für ein vom Landratsamt beanstandetes Fenster bei einem Haus in der Dorfstraße stimmte man nicht zu.

4. Für die Überrechnung des Fremdwasseranteils bei den 5 Regenüberlaufbecken vergab der Ausschuss den Auftrag an das Büro Köhl zum Preis von je 350 €. (weitere Informationen unter Bauausschuss am 27.11. )

5. Für die Böschungsbefestigung bei einem Anwesen in der Birkachstraße genehmigte der Ausschuss einen Zuschuss in Höhe von etwa 400 €.

6. Der Werbeanlage bei einem neu eröffneten Imbiss in der Erlabrunner Straße verweigerte der Ausschuss die Zustimmung.

7. Die Gemeindearbeiter sollen in Zukunft wöchentlich die Regenüberlaufbecken kontrollieren. Wegen eines verstopften Ablaufs lief nämlich vor einiger Zeit die Pumpe ständig, was zu einem gewaltigen Anstieg der Stromkosten führte.

8. Für eine Stichstraße in der Mainstraße wurde eine Markierung zur Schaffung eines weiteren Parkplatzes beschlossen.

9. Der Bauausschuss nahm zur Kenntnis, dass das Gelände der Seniorenanlage geteilt werden soll.



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Bauausschuss am 27.11.

1. Ortseinsichten
1.1 Ortseinsicht Margarethenhalle

In den letzten Wochen hatte Bürgermeister Brohm ohne Einschaltung des Gemeinderats vom derzeit im Rathaus beschäftigten Landschaftsarchitekten Drochner ein Konzept für die Umgestaltung der Grünflächen im Umfeld der Margarethenhalle entwickeln und von einer Fremdfirma umsetzen lassen. Nachdem diese Maßnahmen auf deutliche Kritik aus dem Gemeinderat und der Bevölkerung gestoßen sind, ließ Bürgermeister Brohm die Arbeiten unterbrechen. Inzwischen haben sich am 22.11. der Umweltausschuss und am 27.11. der Bauausschuss damit beschäftigt. Kritisiert wurde vor allem, dass die Heckenstreifen zwischen den Parkplätzen gerodet und die Büsche durch einen gestalterisch wenig ansehnlichen gelben wassergebundenen Belag, der noch dazu sehr teuer ist, ersetzt wurden. Um ein Überfahren dieser Streifen zu verhindern, wurden sie mit Findlingen (im Volksmund: "Brohms Stolpersteine") abgesichert.
Das stieß beim Bauausschuss auf wenig Gegenliebe, da man dann gleich die Büsche hätte stehen lassen können. Auch dass noch schnell nachträglich einige dünne schilfartige Wedel an die Findlinge gepflanzt wurden, änderte nichts an der kritischen Haltung der Bauausschussmitglieder.
Der Ausschuss entschied schließlich, dass die meisten dieser gelbsüchtigen Streifen entfernt und diese Flächen zur Erweiterung des Parkraums gepflastert werden (teilweise auch als Behindertenparlplätze). An anderen Stellen werden Muschelkalkschroppen aufgebracht, die sich optisch besser ins Gesamtbild einfügen. Mit einigen wenigen gelben Streifen auf dem Parkplatz hinter den Tennisplätzen fand sich der Ausschuss schließlich ab, damit nicht noch mehr "doppelte" Kosten entstehen.
Der Ausschuss billigte, dass dort, wo zwei Hecken hintereinander gepflanzt sind, die vordere Hecke entfernt wird. An der der Erlabrunner Straße zugewandten Seite der Margarethenhalle sollten nach dem Konzept des Landschaftsarchitekten, dessen Spezialgebiet übrigens Sportstätten sind, die Büsche weitgehend durch einen schmalen Rasenstreifen ersetzt werden. Dies wurde vom Ausschuss weitgehend verworfen, da die dortigen Sträucher teilweise erst vor wenigen Jahren vom Jugendzentrum angepflanzt worden waren und die kahle Wand der Halle bestimmt kein Blickfang an der Ortseinfahrt wäre. An der Nordseite der Halle sollen nach dem Vorschlag der Verwaltung Büsche und Bodendecker entfernt werden und durch eine Trockenstandortvegetation ersetzt weden. Ob für den gefällten Baum an der Einfahrt gegenüber tegut im Bereich der Ferngasleitung eine Nachpflanzug erfolgen kann, soll noch abgeklärt werden.

Abschließend bleibt festzuhalten: Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass nach der Wahl in Margetshöchheim ohne Rücksicht auf Verluste und leider auch ohne schlüssiges Konzept "umgestaltet" werden soll. Das Umgestaltungskonzept des Bürgermeisters und seines Landschaftsarchitekten für das Umfeld der Halle war unter dem Strich ein Flop. Es war optisch mitnichten eine Verbesserung und schon gar nicht funktional, von einem Fachmann hätte man etwas mehr erwarten können. Dass Bürgermeister Brohm nach dem Rathaushof nun bereits zum zweiten Mal im Alleingang an den zuständigen Gremien vorbei ins Blaue hinein umgestalten ließ, ist für die Gmeinde sicher nicht billig gekommen, schließlich sind doppelt Kosten entstanden. Hoffentlich hält er sich an seine Zusage, bei den nächsten Maßnahmen, die er am Bauhof geplant hat, rechtzeitig die zuständigen Ausschüsse einzuschalten.


Bei der Ortseinsicht stellte der Bauausschuss übrigens fest, dass an der Tennmauer zwischen der Sudpfanne und dem Sängerzimmer zwei gravierende horizontale Risse aufgetreten sind, die unter Umständen eine Gefährdung für die Benutzer des Innenhofs der Halle darstellen könnten. Dafür ist zwar die Gemeinde nicht zuständig, es bleibt aber abzuwarten, ob die Immobilienverwerter der Hofbräu hier aktiv werden. Bislang hatte man nicht den Eindruck, dass man dort noch einen müden Euro für die Sudpfanne investieren will.

1.2 Brunnenanlage
Dieser Punkt wurde verschoben, da es mittlerweile stockdunkel war.

2. Bauanträge
2.1 Der Anbau und die Sanierung eines Wohnhauses in der Sonnenstraße 8 wurden genehmigt.
2.2 Der Errichtung eines Wintergartens im Wiesenweg wurde zugestimmt.
2.3 Der Tektur zur Errichtung eines Wohnhauses (Birkachstraße 16) wurde zugestimmt.
2.4 Die Anfrage zur Errichtung einer Dachgaube im Lerchenweg wurde abschlägig beschieden, da das Bauwerk zu massiv erscheint und die geringe Dachneigung problematisch ist.

3. Kommunales Föderprogramm
3.1 Für die Dacheindeckung in der Mainstraße 13 wurden Mittel aus dem kommunalen Förderprogramm in Aussicht gestellt.

4. Auftragsvergaben
4.1 Einem Nachtragsangebot der Fa. Ullrich wurde zugestimmt. Bei den Bauarbeiten in der Birkachstraße hatte sich herausgestellt, dass vielerorts kein geeigneter Unterbau vorhanden war. Deshalb musste nicht verwendbares Bodenmaterial auf eine Deponie gefahren und Frostschutzmaterial eingebaut werden. Hierfür lag ein Nachtragsangebot in Höhe von knapp 20.000 € vor.
4.2 Wegen der starken Niederschläge im Frühjahr und der damit verbundenen hohen Grundwasserstände gelangte heuer noch mehr Grundwasser über undichte Kanäle und Drainagen in die Kläranlage. Dieser Fremdwasseranteil liegt mittlerweile bei 41 %, eigentlich wären allenfalls 25 % zulässig. Bereits jetzt arbeitet die Kläranlage mit einer Ausnahmegenehmigung für maximal 35 %. Da nun eine Erweiterung auf 41 % beantragt werden soll, wurde ein Ingenieurbüro mit einer Überrechnung der Regenüberlaufbecken (RÜB) beauftragt. Es soll herausgefunden werden, ob die RÜBs eventuell diesen zusätzlichen Fremdwasseranteil verkraften können.
4.3 Für die Ersatzbeschaffung von 290 Wasseruhren wurden 3046,20 € genehmigt.
4.4 Der Umbau eines Unterflurhydranten in der Straße Zur Mainfähre wurde gebilligt.
4.5 Der geplanten Ausschreibung für Sanierungsarbeiten an den Hochbehältern (Innendämmung und Malerarbeiten) wurde zugestimmt.
4.6 Der Ausschreibung für die Dichtheitsprüfung für die Öl- und Benzinabscheidersysteme bei der Feuerwehr und im Bauhof wurde zugestimmt.
4.7 Dem Angebot für die Grundreinigung der Räume und Verkehrsflächen im Rathaus in Höhe von 1734 € wurde zugestimmt.
4.8 Nachdem ein Gutachter festgestellt hat, dass die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Asbestdach der Margarethenhalle problematisch ist, will Bürgermeister Brohm ein weiteres Gutachten einholen.
4.9 Der Errichtung eines Litzenzauns für die Schafbeweidung der Trockenrasenflächen, der durch den Landschaftspflegeverband finanziert wird, stimmte der Ausschuss zu.
4.10 Nachdem im Frühjahr wegen der hohen Grundwasserstände weite Teile des Sandflurgebiets und des Radwegs unter Wasser standen, will die Gemeinde beim Wasserwirtschaftsamt die Genehmigung für die Erneuerung von Drainagen und die Schaffung mehrerer Durchbrüche unter dem Radweg zur Ableitung des Oberflächenwassers in den Flutgraben beantragen.
Die beiden Drainagen liegen nördlich des Bolzplatzes noch außerhalb der Wasserschutzzone. Die Erneuerung wird von der Jagdgenossenschaft bezahlt. Hier handelt es sich um Sonderkulturflächen am Ortsrand.
MM-Gemeinderat Etthöfer wandte sich gegen voreilige Baumaßnahmen am Radweg innerhalb der Wasserschutzzone, da die meisten Überflutungen nur im extrem feuchten Frühjahr 2008 aufgetreten seien und nicht jedes Jahr die selben Flächen betroffen seien. Man will jetzt erst einmal beobachten, ob und gegebenenfalls wo das Wasser im Frühjahr 2009 über den Radweg läuft, bevor man teure Arbeiten vergibt.
4.10 Da der Unimoganhänger des Bauhofs ersetzt werden muss, hat der Ausschuss einer Ersatzbeschaffung mit Kosten von maximal 3000 € netto zugestimmt.
4.11 Nachdem die Böschung in der hinteren Bachwiese teilweise abgebrochen ist und sich die Straße gesenkt hat, muss sich der Ausschuss in Kürze bei einem Ortstermin mit der Sanierung befassen. Bereits jetzt steht fest, dass die Kosten wesentlich höher als ursprünglich angenommen sein werden. Man rechnet derzeit mit etwa 90.000 €.



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Bauausschusssitzung am 11.11.

Bei einem Ortstermin im Nelkenweg wurde beschlossen, im Bereich der Baustelle auch die verbliebene Asphaltfeinschicht abzufräsen und die Straße auf der ganzen Breite mit einer neuen Feinschicht zu überziehen.

In der Birkachstraße entschied man sich dafür, Flächen im unteren Bereich der Baustelle anzukaufen und den dadurch entstehenden Parkstreifen mit Dränpflaster zu versehen.
Beim Ortstermin wurde dann zum wiederholten Male darauf hingewiesen, dass von befestigten privaten Flächen Niederschlagswasser auf die Straße abfließen kann, weil dort keine Bircorinnen eingebaut wurden. Das Problem ist nun, dass die Kanalarbeiten weitgehend abgeschlossen sind und auch teilweise schon die Asphalttragschicht eingebaut ist, so dass der Anschluss dieser Rinnen an den Kanal in manchen Fällen fast nicht mehr möglich sein dürfte, wenn man die Straße nicht erneut aufreißen will.
Jetzt will sich die Verwaltung deswegen schleunigst mit den Hausbesitzern in Verbindung setzen und nach Lösungsmöglichkeiten suchen. Im Bauausschuss war man darüber verwundert, dass dies bislang noch nicht erfolgt ist, obwohl man bereits mehrmals im Bauausschuss auf diese Problematik hingewiesen hatte.



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Bauausschusssitzung am 16.10.

1.1 Pflastergestaltung Birkachstraße
Der Bauausschuss einigte sich darauf, auf den Gehsteigflächen in der Birkachstraße das gleiche rote Betonpflaster wie in der Rosenstraße verlegen zu lassen.
Im Rahmen des Ortstermins wurde noch die Sicherung von 2 Böschungsabschnitten festgelegt. Außerdem soll dafür gesorgt werden, dass fehlende Bircorinnen durch die Hausbesitzer im Zuge der Baumaßnahmen eingebaut werden.

1.2 Oberflächenausbau Nelkenweg
Im Bereich der Stichstraße des Nelkenwegs soll die Straßenfläche komplett abgefräst und mit einer neuen Asphaltfeinschicht überzogen werden, weil die Straße dort durch den Wasserleitungsgraben und die Hausanschlüsse weitgehend aufgerissen ist und eine Ausbesserung zu einem unverhältnismäßigen Stückwerk führen würde.
Auch die Gehsteigflächen sollen saniert werden, wofür etwa 3000 € veranschlagt sind.

1.3. Sanierung Rondell Margarethenhalle
Weil sich das rote Pflaster im Bereich des Rondells an der Margarethenhalle wegen der Scherkräfte beim Befahren immer wieder lockert, soll das Pflaster durch eine rot eingefärbte Bitumenschicht ersetzt werden, was mit etwa 8.000 € zu Buche schlägt. Eine Sanierung des Pflasterbelags würde gut 9.000 € kosten. Es wäre allerdings damit zu rechnen, dass die Schäden nach kurzer Zeit wieder auftreten.

1.4 Antrag auf Grunderwerb
Den Antrag eines Bürgers, an der Ecke Mainstraße/Dorfstraße, einen Teil des Gehsteigs zu erwerben, stellte der Bauausschuss zurück, bis die Planung zur Umgstaltung der Mainstraße aktualisiert ist.

2.1 Absenkung des Gehsteigs an der Kreuzung Birkachstraße/Rosenstraße
Um für Rollstuhlfahrer und ältere Bürger mit Rollatoren ein Kreuzen der Straße zu erleichtern, wird im Zuge der Baumaßnahmen in der Birkachstraße der Gehsteig im Kreuzungsbereich abgesenkt. Zusätzlich werden im nördlichen Kreuzungsbereich die Gehsteige abgesenkt. Im Bereich der Übergänge wird ein rot eingefärbter Bitumenbelag aufgebracht.

2.2 Bedachung des Ausschankstands im Rathaushof
Der Bauausschuss legte fest, dass lediglich die zimmermannsmäßige Unterkonstruktion durch eine Fachfirma erstellt werden soll. Die Abdeckung mit Brettern und die Eindeckung wollen freiwillige Helfer aus den Vereinen übernehmen. Die Arbeiten werden voraussichtlich im Frühjahr 2009 durchgeführt.

2.3 Kanalunterhalt
Der Bauausschuss stimmte der Anschaffung von 16 Kanaldeckeln zum Preis von 2480 € zu.

2.4 Böschungssschaden Bachwiese
Das Büro Roos Geo Consult wurde mit der Planung der Arbeiten zur Sicherung der ausgespülten Böschung in der Bachwiese beauftragt.

2.5 Sanierung Wassergewinnung, Ingenieurkosten
Nachdem im Frühjahr 2008 Wasser in die Brunnenkammern eingedrungen war, hatten Gesundheitsamt und Wasserwirtschaftsamt von der Gemeinde Sanierungsmaßnahmen gefordert. Deshalb hatte die Verwaltung schon bei der letzten Sitzung vorgeschlagen, das Büro Köhl mit einem Gutachten über die Herkunft des Wassers zu beauftragen. Damals hatte sich MM-Gemeinderat Etthöfer vehement gegen solch ein ebenso teures wie nutzloses Gutachten gewandt. Schließlich sei es ja im weiten Umkreis erkennbar gewesen, dass die extremen Niederschläge des Frühjahrs zu einem starken Anstieg des Grundwasserspiegels geführt haben. Somit sei klar, dass das eingedrungene Wasser Grundwasser sei. Etwas anderes sei gar nicht möglich. Deshalb lehnte der Bauausschuss das Gutachten ab.
Die Gemeindeverwaltung wollte nun erneut das Büro Köhl mit der Ermittlung von diversen Grundlagen beauftragen, auf deren Basis dann ein Gutachten über die Sanierungsmaßnahmen erstellt werden sollte.
Im Klartext bedeutete dies, dass erst Kosten für die Vorermittlung von Daten, dann für das Gutachten und schließlich für die Sanierung selbst anfallen würden. Etthöfer verwies erneut darauf hin, dass die nötigen Daten (wie z.B. die Einmessung auf NN) schon weitestgehend vorhanden seien, so dass die Beauftragung des Büros mit der Vorermittlung rausgeworfenes Geld sei. Das eindringende Wasser sei einzig und allein auf die extreme Witterung im Frühjahr zurückzuführen. Wenn man tatsächlich etwas unternehmen wolle, müsse man die Brunnenkammer besser abdichten.
Deshalb lehnte der Ausschuss den Antrag erneut ab. Jetzt soll noch einmal ein Gespräch mit den Fachbehörden, dem Büro Köhl, der Energie als technischem Betreiber der Wassetrversorgung und dem Bauausschuss stattfinden.

3.1 Tektur eines Wohnhauses Birkachstraße 16
Der Bauausschuss wies den Tekturplan zurück, weil aus dem Plan nicht die Änderungen ersichtlich waren.

3.2 Anbau einer Überdachung mit 2 Seitenwänden
Der Änderung eines Balkons im Lerchenweg wurde zugestimmt.



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Bauausschusssitzung am 11.9.

1. Bei einem Ortstermin an der Kreuzung Birkachstraße/Rosenstraße wurden Standorte für die Absenkung des Gehsteigs für Rollstuhlfahrer festgelegt. Vor einer endgültigen Entscheidung sollen erst einmal Angebote eingeholt werden.

2. Der Nutzungsänderung des Erdgeschosses in der Würzburger Straße 24a zu einer Kleintierpraxis wurde zugestimmt.

3. Dem Einau einer Dachgaube im Sandflurweg 65 wurde zugestimmt.

4. Der Dachneudeckung und dem Einbau von Dachgauben und einer Solaranlage in der Mainstraße 13 wurde zugestimmt.

5. Die Auftragsvergabe für die Überdachung des Ausschankstands im Rathausinnenhof wurde vertagt, da der zuständige Mitarbeiter nicht anwesend war. Es wurde angeregt, das Dach weiter vorzuziehen, um bei Regen mehr Schutz zu haben.

6. Der Fenstersanierung in der Würzburger Straße 27 (Altortsanierungsgebiet) wurde zugestimmt. Für den Einbau von mehreren Dachliegefenstern, die nach der Gestaltungssatzung nicht zulässig sind, wurde mit 2 zu 1 Stimmen eine Ausnahmegenehmigung erteilt.

7. Für die Fenstersanierung in der Pointstraße 18 wurde der Zuschuss bewilligt.

8. Die Planungen für die Grünflächengestaltung im alten Friedhof wurden zurückgestellt, da der zuständige Sachbearbeiter nicht anwesend war.

9. Einer Werbeanlage am Anfang der Erlabrunner Straße stimmte der Bauausschuss auf Grund von Vorbehalten erst einmal für die Dauer von einem Jahr zu.



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Bau- u. Ferienausschuss am 18.8.

1. Ortstermin im ehemaligen Klostergelände
Die Katholische Kirchenstiftung hatte vor einigen Jahren das Klostergelände für etwa 470.000 € vom Kloster Maria Stern in Augsburg erworben. Für den westlichen Anbau des Klosters aus den 50er Jahren stellte die Kirchenstiftung einen Abrissantrag, weil die Bausubstanz sehr schlecht sei. Im ehemaligen Klostergarten wollte man durch das Brunowerk 2 Doppelhäuser errichten lassen und durch den Verkauf, den Kaufpreis für das Gelände wieder hereinholen.
Anfang April hatte der Gemeinderat beschlossen, vor einer endgültigen Entscheidung über die Zukunft des ehemaligen Klostergeländes die Bausbstanz des zum Abriss bestimmten Gebäudeteils untersuchen zu lassen und in einem Ortstermin mit Vertretern der Diözese, des Landratsamts und dem Altortsanierer Nutzungsmöglichkeiten des Gebäudes und der Freifläche zu erörtern.
Zu Beginn des Ortstermins stellte Architekt Kremer kurz sein Gutachten vor. Er legte dar, dass die Substanz des Gebäudes überraschend gut sei und die Raumhöhen im Erd- und Obergeschoss ausreichend seien. Lediglich im Dachgeschoss gebe es Probleme mit der Raumhöhe.
Allerdings sei wegen der erforderlichen Renovierung des recht großen Gebäudes und wegen der erforderlichen Wärmedämmung mit erheblichen Kosten zu rechnen.
Die Vertreter der Kirche machten deutlich, dass sie aus finanziellen Gründen nicht auf den geplanten Bau der Einfamilienhäuser verzichten wollen. Das neueste Konzept sieht jetzt ein Doppelhaus und ein Einfamilienhaus vor (siehe unten). Bürgermeister Brohm vertrat die Auffassung, dass die Kirche einen Rechtsanspruch auf die Bebauung des Geländes habe.
Selbst wenn die Gemeinde das Gartengrundstück erwerben sollte, beabsichtigt die Kirchenstiftung, den Anbau abzureißen, um dadurch eine Freifläche für Veranstaltungen zu erhalten.
In der anschließenden Bauausschusssitzung machte der MM-Vertreter deutlich, dass er auf einer schriftlichen Auskunft des Landratsamts besteht, ob hier tatsächlich ein Rechtsanspruch auf Bebaubarkeit gegeben ist. der Gemeinderat will sich in Kürze auf einer Sondersitzung abschließend mit der Angelegenheit beschäftigen.



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neueste Bebauungsvariante 



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Fortsetzung Bauausschuss am 18.8.

2. Bauanträge
Einer Bauvoranfrage zu einem Anbau in der Lutzgasse wurde mit Auflagen zugestimmt.
Ein Antrag, den Bebauungsplan Bachwiese zu ändern und Nebengbäude zuzulassen, wurde abgelehnt.
Einer Anfrage, bei einem Gebäude in der Würzburger Straße im Sanierungsgebiet den Austausch von Dachliegefenstern zuzulassen, wurde nicht zugestimmt. Eine Stellungnahme des Sanierungsbeauftragten soll eingeholt werden. Außerdem sollen die Hausbesitzer auf die Möglichkeit zum Einbau von Gauben hingewiesen werden.
Die Umnutzung eines Hauses in der Dorfstraße zu gewerblichen Zwecken wurde genehmigt.

3. Kleinkindgruppe
Der Bauausschuss stimmte der Bedarfsanerkennung zur Einrichtung einer Kleinkindgruppe mit 7 Plätzen im Kindergarten St. Johannes zu.

4. Auftragsvergaben
4.1 Über die etwa 65.000 € teure Umgestaltung des Gemeinderats-Sitzungszimmers wurde noch kein Beschluss gefasst. Es wurde jedoch deutlich, dass die CSU und wahrscheinlich auch die SPD einer weitgehenden Umgestaltung des Sitzungszimmers zustimmen werden.
Die MM hat angesichts der kostenintensiven Vorhaben der nächsten Jahre (Ankauf und Einrichtung der Tagespflege, Mainsteg, Anschaffung des Feuerwehrautos, erhebliche Straßenbaukosten usw.) große Bedenken gegen ein derart teures Prestigeprojekt.
4.2 Die von der MM beantragte Gehwegabsenkung für Rollstuhlfahrer und Senioren mit Rollatoren im Rahmen der Baumaßnahmen an der Kreuzung Birkachstraße/Rosenstraße wurde auf einen Ortstermin am 19.8. verschoben.
4.3 Umgestaltung des Rathaushofs
Für die Umgestaltung des Rathaushofs wurden weitere Ausgaben bewilligt: 1117 € für die Verlegung der Muschelkalkplatten, 1500 € für den wassergebundenen Belag der dortigen Freifläche, gut 500 € für die Brunnenpumpe, 500 € für Pflanzen und weitere 1800 € für Elektroinstallation und Bänke (die gesponsort werden).
Etwa 3500 € sollen bereits für Erdarbeiten angefallen sein. Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass noch etliche Ausgaben hinzukommen werden. Wenn man bedenkt, dass diese Maßnahme von Bürgermeister Brohm ursprünglich ohne Einschaltung des Gemeinderats begonnen wurde, weil es sich ja "nur" um eine Pflegemaßnahme handele, kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Die MM hat ergänzend vorgeschlagen, die Pumpe mit Solarstrom zu betreiben und im Brunnen eine Ausstiegshilfe für hineingefallene Kleintiere anzubringen. Deutliche Bedenken wurden vom MM-Vertreter gegen die Anbringung von Strahlern vorgebracht, mit denen Bäume und Mauern angestrahlt werden sollen. Abgesehen von der Energievergeudung sei es sinnvoller, den Platz mit Leuchten zu erhellen.
4.4 Wegen der deutlichen Absenkung der Straße hin zum Bachwiesengraben in der hinteren Bachwiese kurz vor dem Wedehammer hat die Gemeinde zur Ermittlung der Sanierungsmöglichkeiten für 1700 € ein Gutachten vergeben, dessen Ergebnis noch nicht vorliegt.
4.5 Die Gemeinde lässt derzeit prüfen, ob es sinnvoll ist, auf der Margarethenhalle eine Photovoltaikanlage zu installieren. Problematisch ist allerdings das Asbestdach, das über kurz oder lang entsorgt und ausgetauscht werden muss. Vor dem Einbau einer derartigen Anlage müsste allerdings nicht nur das Dach erneuert werden, auch die viel zu geringe Wärmedämmung müsste erneuert werden.
4.6 Die durch Wurzeln hochgedrückte Asphaltschicht am Radweg in Höhe des Gasthauses "Zum Kreutzer" wurde entfernt und durch eine wassergebundene Decke ersetzt, wie sie momentan auch im Rathaushof aufgebracht wird. Die mit einem Stabilisierungsmittel (eigentlich einem Abführmittel) versehene Schicht soll angeblich sehr widerstandsfähig und leicht auszubessern sein. Der Preis für das Material ist allerdings nicht gerade niedrig; man fühlt sich dabei wie beim Abführmittel an eine Apotheke erinnert.
Problematisch ist auch, dass bei Hochwasser mit Ausschwemmungen zu rechnen ist, und das wird am Radweg kaum zu vermeiden sein. Außerdem sind bereits jetzt die Ränder weggebrochen. Bürgermeister Brohm lässt sich von seinem Beraterstab leicht zu Schnellschüssen verleiten, die durchaus nach hinten losgehen können. Es könnte nichts schaden, wenn er sich vorher mit dem zuständigen Bauausschuss abstimmen würde. Grundsätzlich ist eine wassergebundene Decke gerade für diese Stelle, wo die Pappeln mit ihren Wurzeln immer wieder den Asphaltbelag hochgedrückt haben, die optimale Lösung. Es gibt allerdings wesentlich kostengünstigere Varianten, die noch dazu nicht so hochwasserempfindlich sind.
4.7. Für die Schachtrahmenregulierung im Bereich Kanal und Wasser stimmte der Bauausschuss einem Angebot in Höhe von rund 11.900 € zu.

Sonstiges
Da die DSL-Versorgung in Teilen des Orts sehr schlecht ist, hat sich die Gemeinde bei der Telekom nach Abhilfemöglichkeiten erkundigt. Selbst im Falle einer abgespeckten Variante müsste die Gemeinde mit einer Eigenbeteiligung in Höhe von 200 bis 250.000 € rechnen. Man will sich jetzt über weitere Möglichkeiten beraten lassen.



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Bauausschusssitzung am 14.7.

Neben einigen unbedeutenden Bausachen genehmigte der Bauausschuss den Trassenverlauf der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung am Main für das Steuerkabel zwischen Erlabrunn und Randersacker.
Eine Holzlege im Außenbereich der Bachwiese wurde ebenso abgelehnt wie die Errichtung eines Fahrradschuppens in der Nordstraße auf Gemeindegrund.
In einem Vorbescheid sprach sich der Bauausschuss gegen eine dichte Bebauung am Ende der Unteren Steigstraße aus.
Die Arbeiten für die Ableitung des Oberflächenwassers der Birkachstraße in einer Drainageleitung wurden für rund 6.600 € vergeben.
Wenig erfreulich war die Nachricht, dass sich bei den Bauarbeiten in der Birkachstraße herausstellte, dass der Untergrund wesentlich schlechter ist, als das Baugrundgutachten aussagte, so dass deutlich mehr Mineralbeton eingebaut und Boden ausgetauscht werden muss.
Über das Angebot des Landschaftspflegeverbands zur Gehölzpflege soll der Gemeinderat am 29.7. entscheiden, da der Bauausschuss noch einige Informationen wünschte.
Für den Umbau der Bar in der Margarethenhalle lag dem Bauausschuss ein Nachtragsangebot zur Verkleidung der Theke mit Edelstahlsockelblechen im Wert von 892 € netto vor. Der Bauausschuss vertrat die Ansicht, dass es auch billigere Lösungen gebe. Als man erfuhr, dass die Bleche bereits eingebaut sind, lehnte man den Antrag der am Umbau beteiligten Vereine ab.
Für eine gebrauchte Leichenkühltruhe in der Leichenhalle lag dem Ausschuss ein Angebot in Höhe von 5600 € vor. Grundsätzlich stimmte man zu, verlangte aber noch Nachverhandlungen über den Kaufpreis.
Der Ortstermin in der Birkachstraße wegen der Absenkung der Gehsteige für Rollstuhlfahrer wurde auf die nächste Sitzung verschoben.



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Bauausschusssitzung am 19.5., 16.30 Uhr

Tagesordnung u.a.:
Bei einem Ortstermin in der Nähe des Grillplatzes wurden zwei ungenehmigte Bauwerke in Augenschein genommen. Außerdem wurden dort Reste von Asbestplatten festgestellt. Der Sachverhalt wird ans Landratsamt weitergegeben.

Ausbau der Birkachstraße und Nelkenweg(Auftragsvergabe)
Nach der Prüfung der Submission liegt das günstigste Angebot bei 733.901,23 € (Fa. Ullrich). Der zweitplazierte Bieter ist 24,1 % teurer. Auf die Birkachstraße entfallen davon 661.172,50 €. Als Ausführungszeitraum ist die Spanne von Mai 2008 bis April 2009 vorgesehen. Es wird angestrebt, die wesentliche Baumaßnahme bis Ende 2008 durchzuführen. Die Asphaltfeinschicht soll im Frühjahr 2009 aufgebracht werden.
Der Auftrag an die Fa. Ullrich wurde erteilt. Der Gemeinderat muss diesen Beschluss noch bestätigen.
Im Laufe der Beratungen erfuhren die Bauausschussmitglieder, dass für die Baumaßnahme noch eine Ableitungsleitung für Dränagewasser hergestellt werden muss.

Sanierung Hausmeisterwohnung in der Margarethenhalle
Für die dort erforderlichen Arbeiten (Heizungsaustausch, Fliesen- u. Malerarbeiten) wurden Aufträge in Höhe von gut 14.000 € vergeben.

Für den Bauhof wurden der Anschaffung einer Motosense und einer Heckenschere im Wert von 1434 € zugestimmt.

Information und Prüfbericht zur Wasserversorgungsanlage
Bei der Begutachtung durch das Gesundheitsamt wurden an den Brunnenschächten und im Pumpenhaus im Sandflur Feuchtigkeits- und Rostschäden an Putz und Türen sowie Mauerrisse festgestellt. Auch an den beiden Hochbehältern wurden Schäden festgestellt.
Die Schäden sollen demnächst behoben werden.
Da eine Pumpe im Pumphaus derzeit defekt ist, wurde vom Bauamt angedacht, beide Pumpen durch Tauchpumpen zu ersetzen, was mit einem großen Installationsaufwand und erheblichen Kosten verbunden wäre. Der Bauausschuss lehnte dies ab. Allenfalls soll die defekte Pumpe, falls sie nicht mehr repariert werden kann, ausgetauscht werden.

Für die Abdeckung des Ausschanks im Rathaushof, der seit Jahren mit einer Plane abgedeckt ist, wurden Kostenschätzungen vorgelegt. Für die notwendige Verstärkung des Unterbaus und die Spenglerarbeiten würden Kosten in Höhe von 6300 bis 7400 € anfallen.
Der Bauausschuss bestand aber darauf, dass erst einmal ermittelt wird, ob nicht doch eine Ziegeleindeckung möglich ist.

Der Einbau eines Glas-Raumteilers im Bürgerbüro wurde von Ausschuss abgelehnt. Damit wollte die Verwaltung die Diskretion bei Gesprächen im Einwohnermeldeamt gewährleisten. Der Ausschuss war jedoch der Meinung, dass für sensible Gespräche auch das Nebenzimmer genutzt werden kann.

Bauantrag für Teil B der Seniorenwohnanlage mit Tagespflege
Da die Pläne unvollständig waren und die Abstandsflächen nicht eingehalten wurden, hatte der Bauausschuss auf seiner letzten Sitzung seine Zustimmung versagt. Da immer noch die Abstandsflächen nicht eingehalten wurden, bestand der Ausschuss darauf, dass der Bau B 1 m in Richtung Osten gerückt wird.

Der Antrag, einen Außenkamin im Schwarzbaugebiet Bachwiese zu erneuern, wurde abgelehnt, da entsprechend einer Landtagspetition bei Gebäuden mit Bestandsschutz bestandsverlängernde Maßnahmen unterbleiben sollen.

Für einen Verkaufswagen mit Bioprodukten aus der Rhön wurde ein Standplatz an der Mainfähre gefunden.



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Bauausschusssitzung am 22.4. (16-18 Uhr)

1. Ehemaliges Klostergelände
Nach längerer Diskussion wurde festgelegt: Bauausschuss und Finanzausschuss sollen eruieren, wie das Gelände des ehemaligen Klosters von der Gemeinde genutzt werden kann. Zu diesem Zweck soll bei einer Begehung mit den beiden Ausschüssen, der Kirchenstiftung, der Fachkraft für Kinderkrippen beim Landratsamt und einem Architekten geklärt werden, ob der Anbau des Klostergebäudes tatsächlich abgerissen werden muss oder nach einer Sanierung für gemeindliche Zwecke (Kinderkrippe, Vereinszimmer usw.) genutzt werden kann.
Aus dem Bauausschuss heraus wurde gefordert, dass den Mitgliedern das Schätzgutachten für den Grundstückswert überlassen wird, auf dessen Grundlage die Kirchenstiftung das Gelände vom Kloster in Augsburg erworben hat. Bei einigen Ausschussmitgliedern herrschte nämlich Verwunderung über den vom Ordinariat geforderten Kaufpreis.

Mittlerweile liegt nämlich ein Verkaufsangebot des Bischöflichen Ordinariats für die ehemalige Klosterfläche bei der Gemeinde vor. Das Grundstück war 2003 durch die Kirchenstiftung von den Ordensschwestern erworben worden. Wenn man von den Zahlen ausgeht, die auf der Internetseite der CSU über diesen Erwerbsvorgang veröffentlicht sind (Fläche ca. 1800 qm, Kaufpreis 153,39 €/m⊃2;;), will das Ordinariat von der Gemeinde rund 100.000 € mehr.

2. Zweiter Bauabschnitt der Seniorenanlage
Der 2. Bauabschnitt der Seniorenwohnanlage liegt direkt an der Mainstraße, parallel zum Straßenverlauf und ist etwa 28 m lang und gut 13 m breit. Im nördlichen Teil des dreigeschossigen Baus sind im Erdgeschoss und im Keller Räume für die Tagespflegeeinrichtung vorgesehen.
Da es sich um einen Sonderbau handelt, konnte das Bauvorhaben nicht im sog. "Genehmigungsfreistellungsverfahren" von der Gemeinde abgesegnet werden. Und das war auch gut so.
Durch Nachfragen der Gemeinderäte Etthöfer (MM) und Burkard (SPD) stellte sich nämlich heraus, dass in den Plänen der tatsächliche Geländeverlauf fehlt, so dass die erforderlichen Abstandsflächen gar nicht überprüft werden konnten. In die Abstandsflächen darf die Mainstraße nur bis zur Straßenmitte eingerechnet werden. Diese Grenze wird wohl deutlich überschritten.
Es zeichnet sich nun ab, dass der 2. Bau etliche Meter von der Mainstraße weg nach Osten hin zum bereits stehenden 1. Bauabschnitt verlegt werden muss, was für die betroffenen Bewohner des 1. Abschnitts sicher nicht ideal ist.
Nachdem MM-Gemeinderat Etthöfer daran erinnert hat, dass den Anliegern zugesichert worden ist, dass das Bauwerk nicht höher als die beiden angrenzenden Nachbargebäude werde, muss der Bauträger der Gemeinde nun einen Aufriss mit der exakten Höheneinstellung der Anlage und der Nachbargebäude vorlegen.
Das Bauvorhaben wird voraussichtlich bei der ersten Sitzung des neuen Gemeinderats am 9.5. erneut auf der Tagesordnung stehen.

3. Sanierung Dorfstraße 19
Dem Bauausschuss wurde vorgetragen, warum entgegen der ursprünglichen Planung erhebliche Teile des Gebäudes abgerissen und nicht erhalten wurden. Die Verwaltung konnte keine Auskunft erteilen, wie lange die Dorfstraße noch gesperrt sein wird.

4. Pflasterung einer Grundstücksfläche in der Dorfstraße
Entgegen der Altortsatzung wurde auf einer Grundstücksfläche in der Dorfstraße nicht - wie vorgesehen - Natursteinpflaster, sondern Betonpflaster im Natursteinlook verlegt. Der Bauausschuss führte noch keinen Beschluss herbei, sondern empfahl dem neuen Gemeinderat, einen deutlichen Schnitt zu machen und in Abstimmung mit dem Agenda-Arbeitskreis verbindlich festzulegen, wie in Zukunft bei Abweichungen von der Altortsatzung generell verfahren werden soll.

5. Rückschnitt der Thujahecken im alten Friedhof
Nach Berechnungen der Verwaltung würde der Rückschnitt der Friedhofshecken durch die Gemeindearbeiter 2900 € kosten. Der Ausschuss vergab die Arbeiten an eine Erlabrunner Gartenbaufirma, die das billigste Angebot in Höhe von rund 1900 € abgegeben hatte. Die Verwaltung betonte, dass bei den Gemeindearbeitern momentan keine Kapazitäten für diese Arbeiten frei seien.

6. Rechtsgutachten des Kanzlei Baumann zum Steg
Der Ausschuss genehmigte die Anfertigung eines Rechtsgutachtens für das weitere Vorgehen beim Mainsteg, das voraussichtlich 6000 € kosten soll. Bei einer Besprechung mit RA Baumann Anfang März konnte man davon ausgehen, dass das Gutachten bereits nach den Osterferien erstellt wird. Nachdem nun erst der Auftrag an die Kanzlei Baumann abgesegnet wurde, muss mit einer erheblichen Verzögerung bei der Fertigstellung gerechnet werden.

7. Ausbau Birkachstraße
Die genauen Kosten für den Ausbau der Birkachstraße dürften frühestens im Mai vorliegen und den Anliegern bekanntgegeben werden. Unter Umständen wird der gemeindliche Anteil an den Ausbaukosten wegen der gestiegenen Kosten von der Regierung von Unterfranken gefördert.

8. Überdachung der Theke im Rathaushof
Die Verwaltung wurde beauftragt, mit örtlichen Handwerkern abzuklären, ob die Theke im Rathaushof mit einem Kupferdach dauerhaft abgedeckt werden kann. Die vom Altortplaner vorgeschlagene Glasdachkonstruktion auf Stahlpfeilern fand keine Zustimmung.

9. Workshop zum Stegneubau
Vom 7. - 10. Mai will eine etwa 35köpfige Gruppe von FH-Studenten bei einem Workshop in der Margarethenhalle Vorschläge zu einem Stegneubau erarbeiten. Bürger können sich dabei einbringen.
Interessanterweise hat die Gemeinde diesen Termin nicht einmal im Gemeindeblatt veröffentlicht. Nach Ansicht der MM wäre es sinnvoll gewesen, wenn vor einem solchen Termin erst einmal technische und sonstige Gegebenheiten mit den betroffenen Behörden und vor allem den beiden Maintalgemeinden abgeklärt worden wären.

10. Land unter in den Brunnenschächten
Wegen des heuer extrem hohen Grundwasserstandes stehen die Brunnenschächte im Sandflur unter Wasser. Die Gemeinde pumpt derzeit aus beiden Schächten das Wasser ab. Außerdem muss das Trinkwasser ständig mikrobiologisch untersucht werden, solange der Grundwasserstand so hoch ist. Die ersten Untersuchungen gaben keinen Anlass zur Beanstandung.

11. Kaiserlinden am Buswendeplatz
Nachdem in den letzten Jahren die Kaiserlinden von privater Seite mehrmals eigenmächtig zurückgschnitten wurden, soll demnächst bei einem Ortstermin mit einem Baumsachverständigen das weitere Vorgehen abgeklärt werden.



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Ergänzung zu Bauausschuss am 5.3.

Der Bauausschuss sprach sich dafür aus, im alten Friedhof die Thujahecken zu entfernen. Vorab soll aber erst einmal geklärt werden, ob die Wurzelstöcke entfernt weren müssen.
Einmütig war man der Meinung, dass die Hecken nicht gerade eine Zierde seien. Außerdem erfordert der Jahr für Jahr erforderliche Rückschnitt der Hecken durch die Gemeindearbeiter einen erheblichen Zeitaufwand. Probleme gibt es auch immer wieder, weil die Gräber hierzu abgedeckt werden müssen.



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Bauausschuss am 5.3.

Linie 22 durch den Oberort:
Die WSB legte ihr Konzept für einen Probebetrieb einer Führung der Linie 22 durch den Oberort vor. Betroffen sind nur einige wenige Fahrten am Tag, bei denen meistens der Bus in Margetshöchheim neu eingesetzt wird. Das Hauptproblem ist, dass die Busse nur einen Puffer von maximal 6 Minuten an der Endhaltestelle Falkenstraße haben. Wegen der Ampelsituation am Zeller Bock wird dieser Puffer besonders in den Hauptverkehrszeiten oft aufgebraucht, so dass eine Linienführung über den Oberort, die mehr Zeit in Anspruch nimmt, derzeit nur in Ausnahmefällen möglich ist. Ansonsten müsste der Fahrplan grundlegend geändert werden, was zu weniger Fahrten am Tage führen würde. Falls die Regierung von Unterfranken das Konzept billigt, kann mit dem Probebetrieb im Juli begonnen werden.
Im Probebetrieb würden die Busse viermal am Tag in Richtung Würzburg über den Oberort (Friedenstraße - Grabenhügel - Birkachstraße - Würzburger Straße) mit Haltestellen am Hotel Eckert und Obere Steigstraße fahren.
Betroffen wären folgende Fahrten:
7.08 Uhr nach Würzburg
7.18 Uhr von Würzburg durch den Altort kommend über den Oberort nach Zell und von dort zum Landkreisgymnasium Veitshöchheim
13.31 Uhr von Veitshöchheim kommend über Zell/Brücke durch den Altort
und von der Endhaltestelle über den Oberort zurück
15.35 Uhr von Würzburg über den Altort zur Endhaltestelle und über den Oberort Richtung Würzburg
Der Nachteil bei diesem Probebetrieb ist, dass gerade in der Zeit zwischen 9.00 und 10.00 Uhr am Morgen eine Verbindung nach Würzburg fehlt, die für ältere Menschen interessant wäre, die sich nicht frühmorgens in einen Schülerbus quetschen wollen.

Dusche in der Geflügelzuchtanlage
Nachdem in einer Hütte der Geflügelzuchtanlage Dusche, WC und Küche ohne Genehmigung eingebaut worden waren, hat das Landratsamt die Gemeinde zu einer eindeutigen Stellungnahme aufgefordert. Der Bauausschuss stimmte nur der Küche zu. (Nachträglicher Kommentar des Berichterstatters: guten Appetit beim Brathähnchen).

Zaun um Hochbehälter und Brunnen im Sandflur
Die Arbeiten für die Zäunung wurden vergeben: Unterer Hochbehälter ca. 3894 €, Brunnen im Sandflur ca. 6969 €.

Sudpfanne
Der derzeitige Besitzer der Sudpfanne ist offensichtlich daran interessiert, die Sudpfanne zu verkaufen oder zu verpachten. Wenn die Gemeinde zu viel Geld hat, kann sie da ja zugreifen.

Horrormeldung zum Ausbau der Birkachstraße
Die Kostenschätzung des Büros Köhl zum Ausbau der Birkachstraße hat sich nach einer genaueren Berechnung teilweise drastisch erhöht.
Die Straßenbaukosten stiegen von 230.000 auf 447.000 €, die Kanalkosten verringerten sich von 170.000 auf 123.000 €, die Wasserleitungskosten verringerten sich von 190.000 auf 160.000 €. Da die Bürger vor allem an den Straßenbaukosten beteiligt werden, steigt für sie der Kostenbeitrag voraussichtlich pro qm auf knapp 10 €, ein Tiefschlag für alle Anlieger!
Den Rest muss die Gemeinde finanzieren. Vielleicht versteht jetzt der Letzte, dass die MM Recht hatte, als sie davor warnte, kostenträchtige Wahlversprechen zu machen und auf die Kosten verwies, die demnächst auf uns zukommen werden.
Eine weitere böse Überraschung ist, dass die Birkachstraße erst im Frühjahr 2009 fertiggestellt werden soll. Es gibt nichts Schlimmeres als eine Baustelle über den Winter, zumal dann Teile der Birkachstraße nur über die Steilstrecken in der Oberen Steigstraße erreicht werden können.

Rodung der Fichten in der Bachwiese
Die Absicht, die Fichten am Eingang der Bachwiese zu fällen, wurde vom Bauausschuss ad Acta gelegt.



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