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Aktuelles aus Kommunalpolitik & Margetshöchheim

Erfolg für Trinkwasserpetition der Gemeinde

Der Umweltausschuss des Bayerischen Landtags folgte in seiner Sitzung am 24.5.2012 weitgehend dem Petitionsantrag der Gemeinde. Die Gemeinde soll nun eine langfristige Genehmigung zur Entnahme von Trinkwasser erhalten. Ob und welche Fragen in einem weiteren Gutachten von der Gemeinde geklärt werden sollen, soll vom Wasserwirtschaftsamt einvernehmlich mit der Gemeinde geklärt werden. Die Petition wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen. Siehe auch: Trinkwasserpetition wird weiter verfolgt! und Ein bürokratischer Schildbürgerstreich



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Landtag entscheidet über Trinkwasserpetition

Am Donnerstag, den 24. Mai entscheidet der Umweltausschuss des Landtags über die Trinkwasserpetition der Gemeinde Margetshöchheim, die vom Gemeinderat einstimmig auf den Weg gebracht worden war. Bürgermeister Waldemar Brohm und Gemeinderat Peter Etthöfer werden diesen Termin in München wahrnehmen und die Interessen der Gemeinde vertreten.



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Knatsch beim mainART Kulturverein

Was sich bereits in den letzten Wochen angedeutet hatte, ist nun eingetreten. Brigitte Margyt Rein, die Vorsitzende des mainART-Kulturvereins, ist von diesem Posten zurückgetreten und aus dem Verein ausgetreten. Auslösendes Moment war offensichtlich, dass Gemeinderat Etthöfer im MM-Blättle berichtet hatte, dass die mainART 2012 von der Gemeinde veranstaltet wird, was Bürgermeister Brohm übrigens mehrmals im Gemeinderat bestätigt hatte.
Daraufhin reagierte Frau Rein mit mehreren Emails, in denen sie Etthöfer und Bürgermeister massiv anging und ihren Rücktritt ankündigte.
Hier ein kleiner Auszug aus einem dieser Emails:
"Im übrigen ist der Name mainART von mir entwickelt worden und ist mein geistiges Eigentum. Herr Brohm wollte 2009 lediglich das Eröffnungskonzert für den Kulturherbst abhalten und irgendwann später eine Kulturmeile ins Leben rufen. Die Initiative für die mainART in dieser Form geht auf mich zurück. Da die Veranstaltung sehr erfolgreich war, sollte doch wenigstens soviel Anstand herrschen, denen Lob zu gönnen, denen Lob gebührt, sich respektvoll zu verhalten und sich nicht als Trittbrettfahrer in eine fremde Konzeption zu drängen."

I
n einem Schreiben anlässlich der Vorstandsneuwahl beim mainART-Kulturverein am 26.4. setzte Frau Rein noch eins drauf:

"Meine Enttäuschung und Empörung darüber veranlassen mich, nicht mehr für den Vorsitz zu kandidieren und mit Beendigung meiner Funktion aus dem Verein auszutreten.

Der Begriff mainART ist beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen und damit geschützt, und darf ohne meine schriftliche Genehmigung ab sofort nicht mehr verwendet werden
.
Das gilt für die Veranstaltung, sämtliche Veröffentlichungen und für den Verein."

Wir wollen nicht Öl ins Feuer gießen und verzichten zumindest derzeit darauf, mehr aus den diversen Schreiben zu zitieren.
Wichtig ist, dass nun der neue Vorstand mit Gerhard Väth an der Spitze zusammen mit der Gemeinde sich zügig an die Vorbereitung der mainART macht, damit die bisherige Erfolgsgeschichte fortgesetzt werden kann.
Die mainART wird auf jeden Fall stattfinden, selbst falls ein neuer Name gefunden werden müsste.



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Ein Armutszeugnis für das Wasserwirtschaftsamt

Das Wasserwirtschaftsamt macht bekanntlich die Genehmigung zur Grundwasserentnahme zu Trinkwasserzwecken von der Erstellung eines neuen hydrogeologischen Gutachtens über die Margetshöchheimer Wasserversorgung abhängig. Siehe Trinkwasser-Pressekonferenz im Rathaus
Einerseits werden dafür rein formale Gründe angeführt, andererseits versuchte man von Anfang an, das alte Gutachten von 1992 anzuzweifeln.
Als Beweis dafür legte der Hydrogeologe des Wasserwirtschaftsamtes Dr. König eine Tabelle vor, die das untermauern sollte. Bei dieser Tabelle (maschinell eingetragene Werte), die vom Tiefbautechnischen Büro Köhl erstellt worden war, werden die "Höhen aus TGU-Gutachten" der "Gemessenen Höhe Büro Köhl" gegenübergestellt. Darunter findet man in Rot in der Spalte "Differenz", die vom Wasserwirtschaftsamt stammt" den angeblichen Messfehler des TGU-Gutachtens, der im Extremfall 21 Meter betragen soll.
Büro Köhl und Wasserwirtschaftsamt haben dabei einen Riesen Bock geschossen und Äpfel mit Birnen verglichen. Das TGU-Gutachten bezieht sich nämlich auf die Grundwasserhöhe, während das Büro Köhl sich auf die Oberkante des Messpegelrohres bezieht.
Die handschriftlich eingetragenen Werte der Verwaltung Margetshöchheim listen ganz oben die Oberkante des Messpegelrohres im TGU-Gutachjten und ganz unten die tatsächliche Differenz auf, die weitgehend vernachlässigbar ist.
Hier die Tabelle: pegelkomplett.pdf [223 KB]
Dass die Fachleute im Wasserwirtschaftsamt einen so gravierenden Bock schossen und erst ein Margetshöchheimer Gemeinderat aufdeckt, dass das TGU-Gutachten von 1992 tatsächlich korrekt ist, ist ein Armutszeugnis für das Wasserwirtschaftsamt. Man fragt sich schon, wozu die Gemeinde Margetshöchheim für viel Geld ein neues Gutachten erstellen soll, wenn die Wasserwirtschaft nicht einmal in der Lage ist, das alte Gutachten korrekt einzuschätzen.



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Trinkwasser-Pressekonferenz im Rathaus

Am 17.4.2012 informierten die Vorsitzenden der drei Gemeinderatsfraktionen über den aktuellen Sachstand bei der Trinkwasserpetition. Einmütig erkärten sie, dass die Fraktionen angesichts des blamablen Vorgehens des Wasserwirtschaftsamtes und der unhaltbaren Kritik am Gutachten von 1992 keinen Grund sähen, die Petition zurückzuziehen. Da das in Margetshöchheim geförderte Grundwasser in jeder Hinsicht einwandfrei sei und seit 50 Jahren ohne jegliche Aufbereitung als Trinkwasser abgegeben werden könne, gebe es keinen Grund, ein teures neues Gutachten zu erstellen. Gerade die beachtliche Halbierung der Nitratwerte sei der beste Beweis dafür, dass die Gemeinde mit den richtigen Maßnahmen im richtigen Wassereinzugsgebiet tätig sei.
Den vollständigen Wortlaut finden Sie hier: presseerklaerungdermargetshoechheimergemeinder.pdf [212 KB]



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Neuer Naturschutzwächter gesucht

Nachdem Hans-Georg Drochner, der bisherige Naturschutzwächter für Zell, Margetshöchheim, Erlabrunn, Leinach und Greußenheim in die neuen Bundesländer verzogen ist, sucht das Landratsamt einen Nachfolger. Drochner ist u.a. durch einen Blog mit äußerst zweifelhaften Inhalten und eliches mehr in Margetshöchheim unangenehm aufgefallen. Siehe auch: MM-Blättle 93 (Seite 4).



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Schnelleres DSL auf dem Weg

Seit Montag wird im Bereich des Sportplatzes kräftig gebuddelt. In Margetshöchheim soll bis zum August der ganze Ort mit schnellem DSL versorgt sein. Die dafür erforderlichen Erdarbeiten sollen sogar bis Ende Juni beendet sein.



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Super-GAU: Neue Kinderkrippe ein Sanierungsfall

Kaum ein paar Monate in Betrieb - und schon ein Sanierungsfall!
Mit Einrichtungen für seine jüngsten Mitbürger hat Margetshöchheim in jeder Hinsicht Pech. Den meisten wird noch lebhaft in Erinnerung sein, dass beim Kindergarten wegen gravierender Feuchtigkeitsprobleme schon nach wenigen Jahren das Dach saniert werden musste.
Nun gibt es bei der an den Kindergarten angebauten Kinderkrippe ebenfalls massive Feuchtigkeitsprobleme, die bereits zu Schimmelbefall geführt haben. Diesmal war ein Regenfallrohr in der Außenwand undicht, was noch mit einigem Aufwand in den Griff zu bekommen war. Vor allem aber scheint jetzt der unerwünschte Segen von unten zu kommen, was die Sanierung noch problematischer und kostspieliger macht. Die Katholische Kirchenstiftung, die Bauherr und Träger beider Einrichtungen ist, hat bereits zwei Gutachter und einen Anwalt eingeschaltet. Die ersten Gutachten gehen von gravierenden Planungs- und Baumängeln aus. Die Liste der Mängel ist beträchtlich: Eine Drainage wurde nicht eingebaut, Mängel an der Isolierung führen zu feuchten Wänden, Fenster und Türen wurden unzureichend abgedichtet usw.
Höchstwahrscheinlich müssen Fußböden, Fußbodenheizung und Estrich großflächig entfernt werden, so dass die Krippe auf absehbare Zeit nicht nutzbar ist. Momentan sucht man hektisch nach einem Ausweichquartier. Wahrscheinlich werden nun Container auf dem Spielplatz am Zeilweg aufgestellt. Für die Kosten des Ausweichquartiers und damit verbundene Maßnahmen muss die Kirchenstiftung voraussichtlich ein Darlehen aufnehmen. An den Zinsaufwendungen wird sich die Gemeinde Margetshöchheim mit 50 % beteiligen.
Anzumerken ist noch, dass einige Eltern und Bürger bereits in der Bauzeit auf mögliche Mängel und Feuchtigkeitsprobleme hingewiesen haben.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Berichterstattung über die Gemeinderatssitzung: Gemeinderatssitzung am 13.3.2012



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Jetzt geht´s los!

Da weite Teile Margetshöchheims nur über eine sehr langsame DSL-Verbindung verfügen, soll der DSL-Ausbau noch in diesem Jahr für eine spürbar bessere Versorgung sorgen. Startschuss für die Arbeiten ist voraussichtlich der 13. März.



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Wechsel in der MM-Fraktion

Gerhard von Hinten, Gründungsmitglied der MM, hat nach 27 Jahren sein Gemeinderatsmandat niedergelegt, weil er in sich den nächsten Jahren jeweils mehrere Monate im Ausland aufhalten wird. Die MM-Fraktion verliert mit Gerhard von Hinten ein MM-Urgestein, das nicht nur die Arbeit der MM, sondern auch die Margetshöchheimer Kommunalpolitik nachhaltig geprägt hat. Diese Lücke zu füllen, wird nicht leicht sein.
Gerhard von Hinten, seit Jahrzehnten im Umwelt- und Naturschutz aktiv, hat sich vor allem auch im Umwelt- und im Finanzausschuss sowie in der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft engagiert.
Für ihn rückt Wolfgang Sagur in den Gemeinderat nach.



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Rätselhafte Steigerung beim Energieverbrauch

Bei den Haushaltsberatungen für die Verwaltungsgemeinschaft Margetshöchheim-Erlabrunn wurde bekannt, dass der Stromverbrauch im Rathaus um 25 % gestiegen ist. Nachdem keine neuen oder zusätzlichen Geräte angeschafft wurden, liegt der Grund für diesen drastischen Mehrverbrauch im Unklaren. In diesem Zusammenhang ist es interessant, dass bereits vor einigen Jahren beim Stromverbrauch ein drastischer Ausreißer nach oben zu verzeichnen war, während dann im Folgejahr der Verbrauch wieder deutlich geringer war, übrigens nicht nur im Rathaus, sondern auch in anderen gemeindlichen Einrichtungen.



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Edelkarossen für Bürgermeister?????

(27.1.) Als Reaktion auf den Main-Post-Bericht vom 27.1. sandte MM-Fraktionsvorsitzender Peter Etthöfer folgende Stellungnahme an die Main-Post:

Stellungnahme zu „Edelkarossen für die Bürgermeister“

Als Margetshöchheimer Gemeinderatsfraktion, die keinen Bürgermeister stellt und nach menschlichem Ermessen wohl auch kaum in die Verlegenheit kommen wird, einen zu stellen, erlauben wir uns, zu Ihrem Artikel „Edelkarossen für die Bürgermeister“ und zum Kommentar „Eine Frage der Moral“ Stellung zu nehmen.

Als kommunale Liste, die sich seit knapp drei Jahrzehnten besonders dem Umwelt- und Naturschutzgedanken verschrieben hat, freut es uns natürlich, dass der Margetshöchheimer Bürgermeister Waldemar Brohm fast alle Dienstfahrten im Ort auf seinem privaten (nicht geleasten) Fahrrad zurücklegt. Uns ist aber auch klar, dass es genügend Termine im Kalender eines Bürgermeisters außerhalb des Ortes gibt, für die er sinnvollerweise ein Kfz benutzen muss. Wenn nun ein Ortsoberhaupt – wie es vielfach üblich ist - auf eigene Kosten ein geleastes Fahrzeug benutzt und alle anfallenden Kosten selbst trägt, sehen wir darin nichts Verwerfliches, zumal er den wirtschaftlichen Vorteil ja versteuern muss.

In einer Zeit, in der in der Gesellschaft die Schnäppchenmentalität grassiert und das Feilschen um Rabatte bei vielen bereits Kultqualität hat, kann es doch keine Frage der Moral sein, ob ein Dorfbürgermeister vom Rabattangebot eines Autoherstellers Gebrauch macht, das für alle seines Berufstandes gilt. Was anderes wäre es, wenn BMW in Margetshöchheim eine Teststrecke bauen wollte, was unsere Liste auf Grund ihrer bekanntermaßen kämpferischen Mentalität aber mit Sicherheit verhindern würde. Sollte unser Bürgermeister, der ja nun auch nicht zu den Topverdienern zählt, vielleicht einen Dienstwagen auf Kosten der Steuerzahler beantragen?
Solange sich Waldemar Brohm weiterhin so aktiv in der Gemeinde und in der Region (z. B. in der BI gegen die Westspange) einbringt, gönnen wir ihm gerne seinen BMW, für den er schließlich die Leasingraten und alles, was ein Auto mobil macht, aus der eigenen Tasche berappt.

Peter Etthöfer
MM-Fraktionsvorsitzender



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Erfreuliche Entwicklung bei den Nitratwerten

Die Messung der Nitratwerte vom 22.12. ergab durch die Bank erfreuliche Werte. An keiner der 12 Messstellen wurde der Grenzwert von 50 mg/l überschritten. Der Wert im Brunnen lag mit 42,9 mg stabil. Geradezu paradiesisch sind die 10 mg/l im Messpegel 2. Auch die Muschelkalkpegel, die Auskunft über die Nitratwerte des Wassers von der Hochfläche geben, liegen unter dem Grenzwert, was nicht immer so war.
Auch die mikrobiologische Untersuchung attestiert unserem Wasser einwandfreie Qualität, was besonders wegen des von der Wasserwirtschaft verlangten Gutachtens die ablehnende Haltung der Gemeinde stützt.



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Trinkwasserpetition an den Landtag

Der Gemeinderat hatte am 14.12.2011 auf Antrag der MM einstimmig beschlossen, sich in einer Petition an den Landtag gegen das von der Wasserwirtschaft geforderte hydrogeologische Gutachten zu wenden. Den Text dieser Petition finden Sie hier: 20111230brpetitionandenbayerischenlandtag.doc [444 KB]



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Besserer Wasserdruck in Margetshöchheim-Süd

Die Bauarbeiten am Schieberkreuz am Brot-Götz-Gelände und die Leitungserneuerung im unteren Teil der Straße "Am Scheckert" haben erste Erfolge gezeitigt.
Der Wasserdruck bzw. die –Ausschüttung an der Ecke Götzgelände – Straße zum Scheckert beläuft sich nunmehr auf 140 cbm/Std (Sollwert 98 cbm/Std). Damit hat sich der Wert, nach Austausch des Schieberkreuzes und der Leitungsvergrößerung eindeutig verbessert. Ab sofort kann aus dem Hydrant an dieser Stelle wieder Löschwasser entnommen werden. Am Scheckert haben wir am Wendeplatz (weitester Punkt) nunmehr 80 cbm/Std. Das ist deutlich mehr als vorher, aber noch nicht ausreichend.
Der Wasserdruck in der Zellerstrasse und der Frankenstrasse beläuft sich auf 60 cbm/Std. Mit dem Austausch der Leitung (auf 150 mm Durchschnitt) lässt sich der Wasserdruck noch deutlich erhöhen.



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Zu viel der Ehre: Bürgermeister Etthöfer

In der Main-Post vom 22.12. wird Peter Etthöfer als früherer Bürgermeister bezeichnet.
Etthöfer trägt diese Beförderung mit Humor und schreibt in einer Email an Bürgermeister Brohm:

Sehr geehrter Herr Brohm,
in der Main-Post von morgen habe ich gerade gelesen, dass ich früher in Margetshöchheim Bürgermeister war: http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Widerstand-gegen-neues-Gutachten;art736,6516403
Nachdem ich für dieses Amt bislang keine Bezüge auf meinen Kontoauszügen finden konnte, bitte ich zu überprüfen, ob ich noch nachträglich in den Genuss dieser Alimentierung kommen kann.

Spaß beiseite: Meine rückwirkende Beförderung kam wohl deswegen zustande, weil ich der Main-Post-Mitarbeiterin gegenüber erklärt hatte, dass ich Anfang der 90er Jahre als Trinkwasserbeauftragter des Bürgermeisters mit dem Wasserwirtschaftsamt über die Ausweisung der Wasserschutzzone verhandelt hatte. Ich war damals "nur" Beauftragter des Bürgermeisters, weil die CSU-Fraktion durch ihren Auszug aus einer Gemeinderatssitzung den Gemeinderat beschlussunfähig gemacht und damit meine Ernennung zum (ehrenamtlichen) Trinkwasserbeauftragten der Gemeinde verhindert hatte. Aber das sind olle Kamellen. Wir sind heute glücklicherweise so weit "gereift", dass wir alle zusammen an einem Strang ziehen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Etthöfer



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Main-Post-Bericht über die MM-Pressekonferenz

Die Main-Post berichtet morgen über die MM-Pressekonferenz am 24.11. und die Gemeinderatsentscheidung am 14.12.: http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Widerstand-gegen-neues-Gutachten;art736,6516403



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Zur Erinnerung

In Anbetracht dessen, dass durch die Mitgliederbefragung der SGM immer noch der Eindruck erweckt wird, man könnte in der Wasserschutzzone einen Sportplatz anlegen, weisen wir auf unsere Veröffentlichung am 5.5.2011 hin: Sportplatz in der Wasserschutzzone nicht zulässig
Spätestens seit diesem Zeitpunkt war den SGM-Verantwortlichen bekannt, dass alle derartigen Pläne total unrealistisch sind.



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Eigentlich wäre hier jeder Kommentar überflüssig

Auf unsere Information über die Mitgliederbefragung der SG zum Sportplatzstandort Denn sie wissen (nicht ?) was sie tun? erhielten wir von Herrn Fabian Riedner (SG 06) per Email eine Antwort, bei der sich eigentlich jeder Kommentar erübrigt. Wir sind uns ziemlich sicher, dass seine Meinung nicht die Position der gesamten Sportgemeinschaft wiedergibt. Da Herr Riedner aber in der SG 06 eine Funktion als Organisationsleiter bekleidet, können wir bei der Empfehlung, die eigene Wasserversorgung einem Sportgelände zu opfern, nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Es kommt uns deshalb sehr entgegen, dass Herr Riedner wünscht, dass seine Stellungnahme auf unserer Homepage veröffentlicht wird:
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Sehr geehrter Herr Etthöfer,

ich kann Ihren Meinung zu „Denn sie wissen (nicht ?) was sie tun?“ überhaupt nicht teilen. Ich bin in der Sportgemeinschaft Margetshöchheim 06 e.V. als Organisationsleiter tätig und übernehme die Homepage-Betreuung für den Zweckverband Fernwasser Mittelmain.

Wie Sie schon selbst schreiben, ist ein Sportgelände im Norden von Margetshöchheim möglich, wenn man das eigene Wasserschutzgebiet aufgeben würde. Ich begrüße dieses Unterfangen, denn Ihre Argumentation hinkt. Sie schreiben von einer „ökologischen Dummheit“ und nehmen den „Klimawandel“ als Beispiel. Zunächst einmal muss ich Ihnen widersprechen, dass sich der Klimawandel innerhalb von wenigen Jahren bemerkbar macht. Wir hatten beispielsweise 2010 das kälteste Jahr seit Jahren, davor wurden deutlich wärmere Jahre gemessen. Die Temperaturen unseres Planeten werden erst seit 60 Jahren genau erfasst, sodass man keine wirklichen genauen Angaben vorliegen hat. Natürlich sollte man den Planeten nicht unnötig verschmutzen, aber dies ist nicht das Thema. Es geht um folgendes:

Bitte beantworten Sie mir die Frage, warum ich Margetshöchheimer Wasser beziehen, obwohl dieses 100 Prozent mehr Nitrat-Keime hat als das Wasser des Zweckverbandes Mittelmain (Daten: FWM 29.03.11 22mg/l; MM-Homepage Institut Nuss 11.10.11 Brunnen I 43,6mg/l)? Sollte es nicht die Aufgabe der Gemeinde und der Fraktionen sowie Gemeinderäte sein, uns das bestmöglichste Wasser anzubieten? Warum muss ich als Bürger der Gemeinde Margetshöchheim schlechteres Wasser konsumieren als Leinach, Erlabrunn, Zell und Veitshöchheim? Sind die politischen Fraktionen inzwischen so auf das eigene Wasser versessen, dass wir die Qualität völlig außer Acht lassen? Oder dreht es sich nur um das liebe Geld? Bitte klären Sie mich auf.

Ich würde Sie bitten, dass Sie diesen Brief – wenn Sie schon eine Diskussion auf Ihrer Homepage beginnen – auch in kompletter Länge veröffentlichen.

Ich wünsche uns eine gute Diskussion in den kommenden Wochen und ein weiterhin fröhliches Miteinander.

Viele Grüße
Fabian Riedner

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Auf die Ausführungen Herrn Riedners zum Klimawandel wollen wir hier nicht weiter eingehen, da selbst wenig informierte Zeitgenossen sich hier ihr eigenes Urteil bilden können. Wir wollen hier nur noch einmal darauf hinweisen, dass für die Trinkwasserversorgung vielfach nicht die Jahresniederschlagsmenge von Bedeutung ist. Längere Trockenperioden, wie wir sie heuer im Frühjahr und jetzt wieder im Spätherbst hatten, machen besonders bei Speicherseen und der Nutzung von Quellwasser erhebliche Probleme. Hier dürfen wir uns in Margetshöchheim glücklich schätzen, dass wir noch nie Mengenprobleme hatten, weil wir quasi auf einem Grundwassersee sitzen.

Hinsichtlich der Margetshöchheimer Trinkwasserqualität müssen wir einiges - oder besser gesagt alles - zurechtrücken:
Wenn Herr Riedner von Nitatkeimen spricht, bringt er einiges durcheinander. Nitrat ist - vereinfacht ausgedrückt - eine Stickstoffverbindung und hat mit Keimen gar nichts zu tun. Keime dagegen stammen etwa aus Fäkalien und wurden im Margetshöchheimer Trinkwasser seit Bestehen der Brunnen im Sandflurgebiet (seit 1961) noch nie gefunden, obwohl teilweise in sehr engen Abständen gemessen wurde. Und das ohne jegliche Chlorung oder sonstige Aufbereitung, wie es bei etlichen Fernwasserverbänden üblich ist.
Auch Chemikalien, z.B. Pestizide (Spritzmittel), wurden bei uns noch nie nachgewiesen, obwohl es da extrem scharfe Grenzwerte gibt.
Unser einziges Problem waren die überhöhten Nitratwerte, die - auch zur Verwunderung der Fachbehörden - durch ein Bündel von konsequent durchgeführten Maßnahmen innerhalb weniger Jahre halbiert werden konnten (auf derzeit 42 mg/l), so dass wir seit einigen Jahren dauerhaft und deutlich unter dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung liegen. Das Margetshöchheimer Modell fand bundesweit große Beachtung und erfreulicherweise auch Nachahmer (z. B. Greußenheim).

Unser Wasser ist also in jeder Hinsicht einwandfrei und krisensicher. Wer anderes behauptet, handelt verantwortungslos, und das offensichtlich aus durchsichtigen Motiven. Wer sauberes Wasser will, darf nicht mit Fernwasser auf Kosten anderer Regionen leben. Denn diese Rechnung geht auf Dauer nicht auf.

Wir verübeln Herrn Riedner nicht, dass er ganz offensichtlich herzlich wenig mit der Margetshöchheimer Trinkwassersituation vertraut ist. Aber bevor man eine solche Kampagne gegen die eigene Wasserversorgung (noch dazu innerhalb des größten Vereins im Ort) lostritt, sollte man sich erst einmal gründlich informieren.

Wir wollen hier nicht seitenweise die Vorzüge der Margetshöchheimer Eigenversorgung ausbreiten, obwohl wir dies jederzeit könnten. Einige wenige Argumente wollen wir aber doch anführen:
- Da unser Ortsnetz immer noch teileise recht marode ist, müssten wir jeden Kubikmeter, der im Untergrund versickert, beim Fernwasserbezug teuer bezahlen.
- Fernwasser wird teilweise von weither (z.B. aus dem Lechmündungsgebiet) nach Unterfranken gepumpt, um Menge und Qualität zu gewährleisten.
- Inzwischen haben auch Gemeinden wie Estenfeld, die früher das Fernwasser hochgelobt haben, vor der eigenen Haustüre gebohrt und eine Eigenversorgung aufgebaut, weil sie mit dem Fernwasser nicht zufrieden waren.
- Man sollte auch nicht vergessen, dass in die erfolgreiche Sanierung unseres Wassers sehr viel Geld und viel Arbeit investiert wurde. All das wäre mit einem Schlag verloren, wenn wir die eigene Wasserversorgung aufgeben würden.

In Margetshöchheim verfährt man nach der Devise: Nur wenn man die Umwelt vor der eigenen Haustüre in Ordnung bringt, dann weiß man, was man hat, nämlich gutes und sicheres Trinkwasser. Das war schon immer die Position der MM, die mittlerweile seit vielen Jahren vom ganzen Gemeinderat quer durch alle Fraktionen vertreten und praktiziert wird.
Diese Position müssten eigentlich gerade jüngere Menschen vertreten, zu denen ja auch Herr Riedner gehört. Denn die müssen schließlich das ausbaden, was heute verbockt wird.

Herr Riedner hat nach der obigen Veröffentlichung im Internet in einer zweiten Mail darauf hingewiesen, dass es sich bei seinen Ausführungen um seine private Ansicht handelt. Die Mitgliederbefragung der SGM lässt allerdings darauf schließen, dass er mit seinen Ansichten dort nicht allein steht.



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Ausbau Mainstraße

Eigentlich sollte in der Gemeinderatssitzung am 14.12. der Ausbau der Mainstraße zwischen Falkenstraße und Ludwigstraße vorgestellt und eine Vorentscheidung über die Gehsteiggestaltung getroffen werden. Da der Ausbau möglicherweise vom Freistaat gefördert wird, muss erst ein Gespräch mit der Regierung von Unterfranken im Januar abgewartet werden. Dann weiß man erst genau, welche Ausbauart gefördert werden kann. Solange dies nicht feststeht, macht es keinen Sinn, irgendwelche Entscheidungen über die weitere Planung zu treffen. Deshalb wurde der Punkt 1 der Tagesordnung für die Sitzung am 14.12. gestrichen.



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Denn sie wissen (nicht ?) was sie tun?

Der Sportverein (SG 06) hat in diesen Tagen eine Mitgliederumfrage gestartet. Dabei haben die Mitglieder bei der Frage nach dem Standort des Sportgeländes die Möglichkeit, zwischen 3 Antworten auszuwählen:
1. bisheriger Standort
2. im Norden des Ortes
3. .............................. (eigener Vorschlag)

An und für sich ist eine Mitgliederbefragung immer zu begrüßen. Wenn so eine Umfrage aber nicht nur eine Alibiveranstaltung sein soll, müssten die Mitglieder erst einmal über alle wichtigen Informationen verfügen, um eine realistische Entscheidung treffen zu können.

Dass ein Sportgelände möglichst ebenes Terrain voraussetzt und in Ortsnähe liegen sollte, dürfte allerdings auch ohne große Vorkenntnisse klar sein. Somit bleiben eigentlich nur die ersten beiden Standorte im Mainvorland.

Weil am nördlichen Ortsrand die Schutzzone II unserer Wasserversorgung beginnt, scheidet auch der Vorschlag 2 aus. Das mag nicht allen SG-Mitgliedern bekannt sein, wohl aber allen Verantwortlichen der SG. Das Problem ist nur, dass man das offensichtlich im Kreise der Verantwortlichen penetrant verdrängt. Obwohl Sportanlagen in der Wasserschutzzone II bundesweit verboten sind und man das in jeder Schutzverordnung nachlesen kann, hat die SG 06 erst vor wenigen Monaten darauf gedrungen, das sich die Gemeinde dies vom Wasserwirtschaftsamt noch einmal schriftlich geben lässt. Das ist etwa so, als ob man es von der Polizei schriftlich haben will, dass man bei Rot nicht über die Ampel fahren darf. Mittlerweile hat das Wasserwirtschaftsamt schwarz auf weiß bestätigt, dass eine Sportanlage im Sandflurgebiet ohne Wenn und Aber verboten ist.
Ein Standort im Sandflurgebiet ist nur möglich, wenn die eigene Wasserversorgung aufgegeben wird (oder wenn die EIWO planiert würde). Das wäre nicht nur ökonomischer Wahnsinn, weil dann immense Summen in den Sand gesetzt wären, das wäre auch ökologisch eine bodenlose Dummheit. Wir sehen ja seit Jahren, dass angesichts des Klimawandels mehrmonatige Trockenperioden keine Seltenheit sind. Wir aber sind in der glücklichen Lage, dass wir quasi auf einem Grundwassersee sitzen und somit keine Mengenprobleme kennen.

Somit bleibt eigentlich nur noch der alte Standort im südlichen Ortsteil. Angesichts dieser Tatsachen müssen sich die SG-Mitglieder eigentlich verar...t vorkommen, wenn man von ihnen eine Antwort erwartet.

Das gilt auch für den Bürgermeister und den Gemeinderat, da den SG-Verantwortlichen bekannt ist, dass die Gemeinde in der Gemeinderatssitzung am 14.12.2011 einen Bebauungsplan für die Sportplatzerweiterung bzw. -verlegung südlich des bestehenden Sportplatzes beschließen will. Bekannt ist dies bereits seit der Gemeinderatssitzung Anfang November. Die Gemeinde hat sich für diesen Standort entschieden, weil es schlichtweg sonst keine geeigneten Flächen gibt. Das ist übrigens keine neue Erkenntnis. Das Gebiet ist nämlich bereits seit Jahrzehnten im rechtsgültigen Flächennutzugsplan als Erweiterungsfläche für Sportgelände festgeschrieben.

Nachdem die Gemeinde die feste Absicht hat, die - auch ohne den zukünftigen Steg - alles andere als optimale Sportplatzsituation durch die Erweiterung des Sportgeländes zu verbessern, sollte man von der SG 06 auf gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde setzen und selbst Initiativen und Ideen einbringen. Schließlich soll das ja alles für den Sportverein getan werden. Man sollte sich auch endlich von der unsinnigen Vorstellung verabschieden, der Gemeinderat habe für den Sport nichts übrig. Genau das Gegenteil ist der Fall. Das gilt für den Bürgermeister wie auch für den gesamten Gemeinderat.



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Waidgerecht?

Von einem empörten Bürger erhielten wir einige Fotos, die er wenige Tage nach einer Treibjagd im "Grenzgebiet" zwischen Margetshöchheim und Leinach teilweise auf Leinacher und teilweise Margetshöchheimer Gemarkung geschossen hat. Wenn Tierteile oder übel zugerichtete Kadaver in der Flur gefunden werden, denken die meisten wohl an wildernde Hunde. In diesem Fall muss es wohl andere "Verursacher" geben, da Hunde wohl kaum einem Wildschwein den Kopf abtrennen können. Es sind zudem auch nur wenige Fälle bekannt, dass Hunde mit Schusswaffen umgehen können. Und wenn doch, sind ja meist Jäger die Opfer.
Nach Ansicht des Margetshöchheimers, der uns die Bilder zur Verfügung stellte, deutet alles auf Jäger als Verursacher hin. Man kann dabei wohl kaum von Achtung für die Kreatur sprechen, wie man es bei den Hubertusfeiern und -messen häufig hört.



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Wildschweinkopf mitten in der Flur




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Hasenfell




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Hase mit Einschusslöchern 



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Neues Cuba-Projekt

Bei den Cubanischen Nächten 2009, 2010 und 2011, die von der MM bzw. vom Atelier im Mainsteg im Etthöferhof veranstaltet worden waren, floss der Reinerlös in die Renovierung der Kindergärten Palomita Blanco und Mi Pelusin in Havanna. Nachdem diese Projekte mittlerweile erfolgreich abgeschlossen sind, werden die Cuba-Solidarität Würzburg und die auf humanitäre Solarprojekte in Lateinamerika spezialisierte Organisation KarEn 2012 ein neues Hilfsprojekt im Ort Batey el Toro in der Provinz Artemisa in Angriff nehmen.
Der Standort liegt im Bergland, ist schwer erreichbar und ohne jegliche Energie, deshalb sollen dort Solarpaneele installiert werden. Nach den sehr schweren Zerstörungen durch die Hurrikans 2008 haben viele Bewohner den Ort verlassen.
Zur Zeit leben dort 32 Familien mit ca. 152 Personen und etwa 30 Kindern. Sie sind vorrangig im Rahmen einer Genossenschaft im Kaffeeanbau tätig. Durch die geplante Elektrifizierung würden die Leute, die das Dorf verlassen haben, zurückkehren.
Bestandteil des Projekts soll auch die Sanierung des zerstörten Kindergartens, der Grundschule und des Ärztehauses werden.
Mittlerweile ging für dieses Projekt bereits eine private Spende aus Margetshöchheim in Höhe von 500 € bei der Cuba-Solidarität ein. Damit sind in diesem Jahr bereits über 1.800 € aus Margetshöchheim in Projekte in Cuba geflossen.
Bei der Cuba-Solidarität hofft man auf weitere (steuerlich absetzbare) Spenden, um das Projekt möglichst schnell verwirklichen zu können.
Spendenkonto bei der Sparkasse Mainfranken: Nr. 43924422, BLZ 790 500 00



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MM macht Ernst

Die MM hat am 24.11. in einer Pressekonferenz dargelegt, warum sie mit einer Petition an den Landtag das unsinnige Wassergutachten ablehnt, zu dem die Wasserwirtschaft die Gemeinde zwingen will: twpresseerklaerunginformationen.doc [97 KB]
Eingeladen war auch Bürgermeister Brohm, der die umfangreichen Bemühungen der Gemeinde zur erfolgreichen Sanierung der Margetshöchheimer Wasserversorgung darstellte.
Anwesend war auch Brigitte Muth - von Hinten, die Ortsvorsitzende des Bund Naturschutz, die auch dem Landesvorstand der Interessengemeinschaft kommunale Trinkwasserversorgung in Bayern angehört. Sie unterstützte in ihrer Erklärung die Position der MM im Gemeinderat: bnstellungnahme24112011.doc [36 KB]



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Trinkwasser: MM fordert Petition an den Landtag

Die MM hat in einem Antrag an den Gemeinderat eine Petition an den Bayerischen Landtag gefordert, um die überzogenen Forderungen des Wasserwirtschaftsamtes Aschaffenburg abzuwehren: trinkwassergutachten.pdf [105 KB]



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ISEK-Planer steht fest

Nach dem Workshop zur Altortsanierung am 15.10. setzte der Gemeinderat seine Sitzung vom 11.10. fort und entschied darüber, wer das "Integrierte städtebauliche Entwicklungs-Konzept" (ISEK) planen soll. Mit deutlicher Mehrheit entschied sich das Gremium für das Büro von Prof. Schirmer, obwohl er deutlich teurer als sein Mitbewerber war. (Näheres unter Gemeinderatssitzung am 11.10.2011 )



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Verkehrsüberwachung auch nachts

Der Bauausschuss hat beschlossen, dass der Verkehrsüberwachungsdienst in Zukunft auch nachts den ruhenden Verkehr kontrollieren soll. Anlass sind Beschwerden von Anliegern und Verkehrsteilnehmern, dass besonders abends in den engen Altortstraßen (Pointstraße, Steinerner Weg, Lutzgasse usw.) die Ausfahrt aus Grundstücken oder die Durchfahrt erheblich behindert würden. Oft wird die Fahrbahn so stark eingeengt, dass die Anfahrt von Rettungsfahrzeugen unmöglich ist.
Die von etlichen Bürgern geforderten Halteverbote lehnte der Bauausschuss vorerst ab. Man will erst einmal durch verstärkte Kontrollen erreichen, dass die erforderliche Mindestbreite der nutzbaren Fahrbahn von 3,50 m nicht durch parkende Fahrzeuge eingeengt wird.



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Geringes Interesse für Zeller-Bock-Demo

An der Zeller-Bock-Demonstration der CSU nahmen nur sehr wenige Margetshöchheimer teil.
Siehe auch: Presseerklärung zur Demonstration am Zeller Bock



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Was zwei Nullen so ausmachen können

In der letzten Ausgabe des MM-Blättle fand sich eine längere Abhandlung über die Gestaltungssatzung zur Altortsanierung. Darin war zu lesen, dass bei Verstößen Geldbußen bis zu 5.000 € drohen. Hier war die MM allerdings mal nicht topaktuell, sondern hinkte der Zeit um Jahre hinterher. Seit der Änderung der Gestaltungssatzung drohen nämlich Geldbußen von bis zu 500.000 €.



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Freie Auswahl des Gaslieferanten

Die Gemeinde hat bekanntlich das Gasleitungsnetz , das ursprünglich von der Energie Lohr-Karlstadt betrieben wurde, an die WVV vergeben. Das bedeutet allerdings nicht, dass jetzt das Gas von der WVV bezogen werden muss, das bislang die meisten über die Energie bekommen haben. Die Verbraucher können sich den Gaslieferanten frei auswählen.



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Discounter auf dem Götz-Brot-Gelände?

Nun unternimmt ein mittelständischer Unternehmer aus Memmingen einen Anlauf, um das brachliegende Götz-Gelände an der Zeller Straße zu bebauen. Gedacht ist an einen Lebensmitteldiscounter mit ca. 797 m² Verkaufsfläche, einen Backshop mit ca. 150 m² Fläche und einen Getränkemarkt mit ca. 500 m² Verkaufsfläche und insgesamt 80 Stellplätze. Da zur Verkaufsfläche noch Flächen für Lager, Technik und Soziales kommen, kann man mit etwa 1800 m² rechnen.
Auf den ersten Blick mag es sicher positiv sein, dass eine Industriebrachfläche wieder genutzt wird. Andererseits muss man davon ausgehen, dass auch innerorts Kaufkraft abgezogen wird. Außerdem stellt sich langfristig die Frage, ob das zweifelsohne vorhandene Überangebot an Discountern im näheren Umfeld (Aldi, Norma, Lidl) und der in Zell geplante Mega-Edeka auf Dauer nicht zu einem Verdrängungswettbewerb führen wird, was wieder zu Gewerbebrachen führen muss. Schließlich kann man jeden Euro nur einmal ausgeben. Und mehr, als bis man satt ist, sollte man eigentlich auch nicht essen. Man sollte auch nicht übersehen, dass auch tegut ein nennenswertes Angebot an Discountartikeln führt.



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Schnelles DSL verzögert sich

Die Telekom hat der Gemeinde mitgeteilt, dass sich die Inbetriebnahme des schnellen DSL-Netzes in Margetshöchheim um 3 Monate auf August 2012 verzögert.



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Eiche im Wilhelm-Busch-Weg ist standfest

Eine mächtige Eiche im Wilhelm-Busch-Weg hat den Bauausschuss und den Gemeinderat bereits mehrfach beschäftigt. Nachdem Nachbarn dis Standfestigkeit des Baumes angezweifelt hatten, hat der Gartenfachberater des Landkreises den Baum begutachtet und die Beseitigung des Baumes nahegelegt. Er hatte Bedenken, weil die Eiche bei der Erschließung des Baugebiets Zeilweg mindestens 1,5 m überfüllt wurde.
Nahdem der Bauausschuss auf Grund der Stellingnahme von Herrn Gerner die Fällung des Baums beschlossen hatte, protestierten einige Nachbarn heftig und erreichten, dass sich der Gemeinderat noch einmal mit dem Vorgang befasste. Besonders MM-Gemeinderat Gerhard von Hinten und der örtliche Bund Naturschutz zweifelten die Argumentation Gerners deutlich an und forderten ein weiteres Gutachten.
Der Bauausschuss beauftragte schließlich die Firma "Baumpflege Jacob" aus Fladungen mit der Untersuchung der Eiche, welche am 1.9.2011 stattfand. Nach intensiven Untersuchungen - u.a. durch zwei Zugversuche, bei denen die Einwirkung durch einen Sturm simuliert wurde, konnten die Vertreter der Firma schon an Ort und Stelle vorab feststellen, dass die Eiche standsicher ist und von ihr keine Gefahr ausgeht. Das genaue Gutachten wird in ca. 14 Tagen vorliegen. Wir werden dann ausführlicher über die Ergebnisse berichten.
Die anwesenden Vertreter der Gemeinde und des Gemeinderats waren von der Fachkompetenz der Firmenvertreter beeindruckt, die auch für Laien verständlich die schwierige Materie erläuterten und somit eine wichtige Entscheidungshilfe für die Gemeinde lieferten.
An den Kosten in Höhe von 3.460 € beteiligen sich auch einige Anlieger und der Bund Naturschutz.


 


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Neuer Vorstand bei der MM

Bei den Vorstandswahlen der MM wurden weitghend die alten Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt.

1. Vors.: Peter Etthöfer
2. Vors.: Wolfgang Sagur
Schatzmeisterin: Christine Müller
Schriftführerin: Brigitte Muth - von Hinten
Beisitzer: Eckehard Bienmüller, Brigitte Roßhirt, Hans-Jürgen Schreckling
Außerdem gehören dem Vorstand als Gemeinderäte an: Gabriele Roer, Norbert Tratz, Gerhard von Hinten
Kassenprüfer: Dieter Eichelmann, Prof. Hans-Jörg Hermann



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Das wird teuer

Dass man bei Flachdächern über kurz oder lang mit Undichtigkeiten und Feuchtigkeitsschäden rechnen muss, ist nicht neu. Wegen solcher Schäden wurden die Flachdächer der einzelnen Gebäude der Verbandsschule vor wenigen Jahren mit mit flach geneigten Titanzinkdächern überbaut. Bei der Installation der Photovoltaikanlage stellte sich rein zufällig heraus, dass zumindest eines der neuen Dächer deutliche Korrosionsschäden aufweist.
Ein vorläufiges Gutachten lässt nichts Gutes erwarten, da der Unterbau teilweise durchfeuchtet ist. Manches deutet darauf hin, dass die Dachflächen total erneuert werden müssen, möglicherweise nicht nur bei einem der Gebäude.
Bei der nächsten Sitzung des Schulverbands wird der Gutachter berichten:



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Sportplatz in der Wasserschutzzone nicht zulässig

Was eigentlich von vorneherein so sicher wie das Amen in der Kirche war, hat nun die Gemeinde vom Wasserwirtschaftsamt auch schriftlich bekommen: In der Wasserschutzzone II im Sandflurgebiet ist die Anlage eines Sportplatzes unter keinen Umständen zulässig. Obwohl diese Bestimmung in allen Wasserschutzzonenverordnungen Standard ist, hatte der Sportverein Bürgermeister Brohm intensiv gedrängt, eine Anfrage an das Wasserwirtschaftsamt zu richten. Damit sollten die jahrelangen Spekulationen in Vorstandskreisen der SG 06 endlich ein Ende finden.

Zusätzlich hat das Wasserwirtschaftsamt klargestellt, dass die Auffüllung des unteren (großen) Sportplatzes auf das Niveau des oberen Platzes wegen der Auswirkungen bei Hochwasser ebenfalls nicht möglich ist.

In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, ob die sog. Hügellösung, die vom Wasserstraßenneubauamt für die Rampe des neuen Stegs favorisiert wird, überhaupt die Zustimmung des Wasserwirtschaftsamts findet. Derzeit sieht es nicht so aus.



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Aus für die Klostergelände-Pläne

27.4.2011: Bereits bei der Verabschiedung des Haushalts war klar: Die Pläne der Gemeinde, zum Ankauf des Klostergartens und zur Schaffung eines barrierefreien Durchgangs von der Gartenstraße zur Mainstraße sind wohl auf absehbare Zeit gestorben. Im Haushalt war nach langem Hin und Her und umfangreichen Planungsarbeiten dafür kein Euro mehr vorgesehen.
Obwohl es ein gemeinsames Konzept von Gemeinderat und Kirchenstiftung gab und obwohl es allen klar sein musste, dass die Planungen sowohl im öffentlichen wie auch im kirchlichen Bereich nur im Falle einer staatlichen Bezuschussung realisiert werden können, lehnte die Diözese letztendlich einen öffentlichen Durchgang über kirchliches Gelände rundweg ab. Da die Nutzung des Durchgangs durch die Öffentlichkeit aber die Voraussetzung für eine Förderung war, war das Projekt zwangsläufig gestorben.
Da in den nächsten Jahren im Gemeindehaushalt aus verschiedenen Gründen (Steg usw.) für ein derartiges Vorhaben kaum mehr Spielraum sein dürfte, kann man davon ausgehen, dass auch in absehbarer Zeit kaum mit einer Neuauflage zu rechnen sein dürfte.



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Rollatorbahn in der Dorfstraße deutlich teurer

6.4.: Das Pflaster in der Dorfstraße ist bei vielen Margetshöchheimern nicht gerade auf Gegenliebe gestoßen. Deshalb hat der Gemeinderat den Einbau von gesägten Muschelkalk-Steinen beschlossen, um eine 80 cm breite Geh- und Rollatorspur zu schaffen. Dies war teilweise auch im Wahlkampf versprochen worden.
Abgesehen davon, dass dieser Belag - wie von der MM schon von Anfang an befürchtet - sich optisch kaum mit der restlichen Pflasterfläche verträgt, gab es bei der Bauausführung einige böse Überraschungen, die zu einer gravierenden Verteuerung der Maßnahme führen.
Ursprünglich wurde - ohne Planungskosten - mit Kosten in Höhe von rund 45.900 € gerechnet. Darin enthalten sind auch die Kosten für ein Leerrohr, um in Zukunft ein Breitbandkabel verlegen zu können. Neuerdings rechnet man mit Mehrkosten in Höhe von rund 29.000 €.
Ursächlich sind eine Reihe von Überraschungen im Untergrund. So stieß man im Unterbau der vor 18 Jahre total erneuerten Straße fast überall auf Sand, weswegen es im Straßenbereich zu Sandauswaschungen und dadurch verursacht zu Setzungen gekommen ist. Um dies bei der Rollatorspur zu vermeiden muss nun eine Dränbetonschicht eingebaut werden. Außerdem muss im Anschluss an die Rollatorspur wesentlich mehr Pflaster angeglichen werden, als ursprünglich angenommen worden war. Weitere Probleme gibt es, weil im Straßenbereich noch Spunddielen der alten Baumaßnahme vorhanden sind und der Kabelgraben für das Leerrohr wegen etlicher vorhandener Leitungen knapp unter dem Straßenbelag deutlich tiefer ausgehoben werden muss. Unter dem Strich führt das zu deutlich höheren Kosten und einer spürbaren Verlängerung der Bauzeit.


 


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Schmalspurrollbahn für Rollatoren

Vor der Seniorenanlage und der zukünftigen Tagespflege, die eigentlich am Jahresende fertiggestellt sein sollte, sind derzeit die Arbeiten an den Außenanlagen in vollem Gange. Manche Margetshöchheimer haben sich in den letzten Tagen verwundert gezeigt, dass gerade in einem Bereich mit großer "Seniorendichte" Gehsteige gebaut werden, für die wohl extra ein Prototyp eines Schmalspurrollators entwickelt werden muss. Da dürfte die geplante Rollatorspur in der Dorfstraße wohl wesentlich breiter ausfallen.
Auf Nachfrage erklärte Bürgermeister Brohm, dass der Gehsteig beim geplanten Ausbau der nördlichen Mainstraße dann breiter werde.
Probleme dürften auch die Autofahrer angesichts des Hochbords mit den dahinter liegenden Parkplätzen haben. (siehe die folgenden Fotos)



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Schnelles DSL im Zeilweg nur über Kabel?

Die Gemeinde hatte mit der Telekom bereits ein Konzept für eine bessere Breitbandversorgung ausgearbeitet und es bei der Regierung von Unterfranken zur Förderung angemeldet. Mitte Januar erhielt die Gemeinde die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn.
Nun kam allerdings die Meldung dazwischen, dass Kabel Deutschland seine Breitbandversorgung ausbaut. Das bedeutet im Klartext, dass die Ortsteile, die im Netz von Kabel Deutschland liegen, nicht in den Genuss der schnellen DSL-Verbindung der Telekom kommen können, weil nur ein Netz gefördert wird. Die Folge ist, dass das Versorgungskonzept für die restlichen Ortsteile zusammen mit der Telekom neu überarbeitet werden muss. Schnelles DSL kommt also doch nicht so schnell, wie man erhofft hat.
Zusätzlich ist bekannt, dass es bei der Telefonversorgung über Kabel Deutschland offensichtlich manchmal zu Problemen kommt, z. B. bei ISDN-Anschlüssen.



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Die neuen Abwassergebühren

Mit der Einführung der gesplitteten Abwassergebühr gelten neue Gebührensätze. Pro Kubikmeter verbrauchten Frischwassers zahlen Sie statt bisher 2,89 € jetzt 2,05 €.
Die monatliche Grundgebühr halbiert sich auf 2,50 €.
Für den Quadratmeter versiegelter Fläche zahlen Sie pro Jahr 0,36 €.
Die Abschlagszahlungen, die Sie im küzlich erhaltenen Gebührenbescheid mitgeteilt bekommen haben, treffen nicht zu. Sie werden in einigen Wochen einen neuen Bescheid erhalten, in dem bei den Abschlagszahlungen auch die Niederschlagswassergebühr berücksichtigt ist.



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Alle Achtung

Nachdem die Freiwillige Feuerwehr wegen des Hochwassers fast 2 Wochen im Dauereinsatz war, ist es an der Zeit, den Feuerwehrleuten einmal Dank zu sagen. Dank ihes unermüdlichen Einsatzes rund um die Uhr sind wir bei den beiden Hochwasserwellen noch einmal glimpflich davongekommen. Das Engagement der Margetshöchheimer Wehr ist besonders deswegen so wichtig, weil im Uferbereich des besonders gefährdeten Altorts vor allem ältere Mitbürger wohnen, die ohne die Unterstützung durch die Feuerwehr kaum mit der Hochwassersituation fertig geworden wären.
Es hat sich wieder ausgezahlt, dass die Struktur der Margetshöchheimer Wehr von der Führung über die jugendlichen und nicht mehr ganz jugendlichen Aktiven bis hin zu den immer noch einsatzbereiten älteren Herren erfreulich gesund ist. So war es gewährleistet, dass an den Wochentagen auch zur Tageszeit die Einsatzbereitschaft immer gegeben war.
Nochmals vielen Dank für den Einsatz, der heute keine Selbstverständlichkeit mehr ist!



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Das war die erste Hochwasserwelle



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Fips auf Kontrollgang 



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Selbst Kunst bekommt nasse Füße 



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Glatter geht´s kaum

Am 4.11. wurde das Material für die Rollatorspur in der Dorfstraße vorgestellt. Die Muschelkalksteine sind zwar bretteben, ob sie allerdings mit dem Rest des Dorfstraßenpflasters harmonieren, darf bezweifelt werden. Und billig ist der neue Belag für die 80 cm breite Spur auch nicht.


 


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Tagespflege wird noch teurer

Nachdem bereits in den letzten Wochen eine Reihe von zusätzlichen Kosten für die Tagespflege bekannt wurden Bauausschuss am 22.7.2010 , kommen nun noch einmal rund 5000 € für Stahlzargen hinzu. Vor dem Vetragsabschluss mit dem Bauträger erfuhr der Gemeinderat von Herrn May junior, dass man sich schon wegen der Stahlzargen einigen werde. Mittlerweile hat die Fa. May mitgeteilt, dass die Gemeinde die Mehrkosten für Stahlzargen allein tragen muss.
Im Nachhinein, muss man sagen, dass die Gemeinde bei den Verhandlungen mit der Fa. May wohl wenig professionell und allzu blauäugig vorgegangen ist. Der größte Teil der Zusatzkosten entstand allerdings durch nachträgliche Forderungen der Greußemheimer Sozialstation, die die Tagespflege betreiben wird.



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Hoffnung auf besseres DSL

Auf Initiative und Vermittlung des Fraktionsvorsitzenden der SPD Werner Stadler fand bei Bürgermeister Brohm ein Informationsgespräch mit einem Telekom-Vertreter statt. Dabei deutete sich an, dass die Chancen für eine deutlich bessere und nicht ganz so teure DSL-Versorgung für Margetshöchheim gar nicht so schlecht sind.



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Agenda AK zum Streuobstpfad

Der Agenda 21-Arbeitskreis begrüßt prinzipiell den geplanten Streuobstpfad. Er hat allerdings einige gravierende Einwände gegen die derzeitige Planung. Hier seine Stellungnahme für den Gemeinderat: a21zumstreuobstlehrpfadgr310510.pdf [60 KB]

Weitere Informationen zum Streuobstpfad finden Sie hier: Bürgermeister Brohm plant Streuobstlehrpfad und Protokoll der Vorstellung des Streuobstlehrpfads



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Rote Karte für den Schweinestall?

Das Landratsamt hat den Antrag auf Erteilung eines Vorbescheids für die Erweiterung und Wiederherstellung eines Schweinestalls mit Schlachthof und Eigentumswohnung in der Oberen Steigstraße abgelehnt. Ausschlaggebend waren vor allem formale Gründe. Es wurde aber auch deutlich, dass auch gravierende inhaltliche Gründe gegen das Bauvorhaben sprechen.



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Protokoll der Vorstellung des Streuobstlehrpfads

Mittlerweile liegt auch das Protokoll über die Vostellung des Konzeptes für den Streuobstlehrpfad vor. Darin finden Sie u.a. die die geplanten 17 Stationen und die voraussichtlichen Kosten (60.000 bis max. 100.000 €).
Protokoll der Konzept-Vorstellung am 28.4.: 20100428protokollvorstellungstreuobstlehrpfad.pdf [326 KB]



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Bürgermeister Brohm plant Streuobstlehrpfad

Bürgermeister Brohm plant in der Wasserschutzzone im Sandflurgebiet die Installation eines Streuobstlehrpfads. Das Konzept wurde zusammen mit dem Büro Fraxinus und dem Landschaftspflegeverband entwickelt und am 28.4. den Gemeinderäten und Vertretern von Obst- und Gartenbauverein, Bund Naturschutz und Agenda-Arbeitskreis vorgestellt.
Prinzipiell ist die Förderung des Streuobstbaus immer eine gute Sache. Die Lage im sensiblen Bereich der engeren Wasserschutzzone ist jedoch problematisch. So liegt der geplante Spiel- und Rastplatz im direkten Grundwasserzustrombereich der Brunnen nur wenige Meter von der Fassung entfernt. Da der Teufel bekanntlich im Detail steckt, werden noch gravierende Änderungen erforderlich sein, um das Vorhaben an die Erfordernisse des Grundwasserschutzes anzupassen.

Als Vorabinformation finden Sie hier einige Projektunterlagen:
Beschreibung: 20100420beschreibungstationenstreuobstlehrpfad.pdf [124 KB]
Karte (bitte Ausschnitte vergrößern): 20100420kartestreuobstlehrpfad.pdf [237 KB]
Konzeption: 20100420konzeptionstreuobstlehrpfad.pdf [125 KB]

Der Streuobstlehrpfad wird auch Thema der Gemeinderatssitzung am 11.5. sein.



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Bevölkerungsentwicklung in Margetshöchheim

In der Gemeinderatssitzung am 2.3. stellte Dr. Gottwald eine Untersuchung über die zukünftige Bevölkerungsentwicklung in Margetshöchheim vor, das er zusammen mit der Klassen 9a der Hauptschule ausgearbeitet hatte.

Die wesentlichen Ergebnisse finden Sie hier:
2009praesentationmargetshoechheim.ppt [4.416 KB]



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Höhere Grundgebühr für Abwasser?

Wie bereits mehrfach berichtet, soll die Abwassergebühr ab dem 1.1.2011 in eine verbrauchsabhängige Schmutzwassergebühr und eine flächenabhängige Niederschlagswassergebühr gesplittet werden. Siehe Gemeinderatssitzung am 9.2.2010 (TOP 3)

Durch die Einführung einer Niederschlagswassergebühr werden Haushalte mit hohem Wasserverbrauch entlastet und Haushalte mit geringem Verbrauch und größerer versiegelter Fläche belastet, was vor allem zu Lasten von Haushalten mit alleinstehenden älteren Bürgern im Altort gehen dürfte, die erfahrungsgemäß nicht zu den Großverdienern gehören. Verschärft wird dies noch dadurch, dass selbst versickerungsfähige Beläge wie etwa Rasengittersteine als versiegelte Flächen gelten sollen.
Aus diesem und weiteren Gründen ist die MM kein Freund dieser Regelung.

Zusätzlich hat die Verwaltung vorgeschlagen, beim Abwasser die Grundgebühr zu erhöhen, was ebenfalls zu einer Verringerung der Verbrauchsgebühr und zu einer Erhöhung der verbrauchsunabhängigen Kosten führen würde. Da dadurch der sparsame Umgang mit Wasser doppelt bestraft wird, hat sich die MM entschieden gegen die geplante Erhöhung der Grundgebühr ausgesprochen und darauf bestanden, dass die Verwaltung Vergleichszahlen aus umliegenden Ortschaften einholt.

Das Ergebnis war überraschend. Folgende Gemeinden erheben gar keine Grundgebühr:
Duttenbrunn
Estenfeld
Greußenheim
Güntersleben
Hettstadt
Himmelstadt
Kürnach
Retzstadt
Rimpar
Theilheim
Thüngen
Thüngersheim
Waldbüttelbrunn
Zell
Zellingen mit Retzbach

Folgende Gemeinden berechnen eine jährliche Grundgebühr (in Prozent des Gebührenaufkommens):

Erlabrunn: 60 € (16,65 %)
Leinach: 49,08 € (17,56 %)
Margetshöchheim: 60 € (15,89 %)
Veitshöchheim: 14,28 € (5 %)

Damit sollte eigentlich die geplante Erhöhung der Grundgebühr vom Tisch sein. Es sei denn, Margetshöchheim will Spitzenreiter bei einer Entwicklung sein, die zu Lasten der Büger geht, die sparsam mit dem Trinkwasser umgehen.



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Sporthalle, ein Fass ohne Boden?